Gelesen & Wiedergelesen
Thema

Christian Rosenau – Nadelstich und Schlangensprache

Um es gleich vorweg zu nehmen. Der schmale Band ist ein Fest für die Sinne und den Verstand. Vielleicht liegt das an der Doppelbegabung Rosenaus, der Musiker und Dichter in einem ist.

Dominique Horwitz – »Chanson d’amour«

Alles gut an der Ilm? Mitnichten! Im altehrwürdigen Deutschen Nationaltheater hat mit dem Einzug des neuen Intendanten Johannes Sander nämlich ein frischer Wind zu wehen begonnen – ganz zum Missvergnügen des Chefredakteurs der örtlichen Zeitung.

Reiner Kunze – »die stunde mit dir selbst. gedichte«

Zehn Jahre nach dem letzten Lyrik­band »lindennacht« und wenige Wo­chen vor seinem 85. Geburtstag legt Reiner Kunze einen neuen Band vor, »die stunde mit dir selbst«. Es sind Gedichte, die mit ihrer sprachliche Intensität und Schlichtheit beeindru­cken und den Kosmos dieses Dich­terlebens erleben lassen.

Gorch Maltzen – »Sträuben. Erzählungen und Dialoge«

Ein fulminanter Debütband ist anzuzeigen. Es ist der Band 47 der Edition Muschelkalk. André Schinkel hat ihn im Auftrag der Literarischen Gesellschaft Thüringen e.V. im Weimarer Wartburg-Verlag herausgegeben.

Moritz Gause – »Meditationen hinterm Supermarkt«

Mit »Meditationen hinterm Supermarkt« hat Moritz Gause sein Lyrik-Debüt im Dresdner Verlag edition Azur vorgelegt. In Thüringen ist er gut bekannt durch seine Literaturprojekte, Lesereihen, literarischen Werkstätten, Ausstellungen und Interventionen. Vor allem die von ihm im Jenaer Kunsthof organisierten Lesungen besaßen Kultstatus und sind in guter Erinnerung geblieben. Heute ist seine Geburtsstadt Berlin wieder der Mittelpunkt seines Daseins, nachdem er die letzten beiden Jahre im kirgisischen Bishkek gelebt hat.

Peter Neumann – »areale & tage«

In seinem neuen Gedichtband experimentiert der in Weimar lebende Dichter mit verschiedenen lyrischen Formen und stellt sich der schwierigen Frage, wie wohl eine Topographie der Zeit ausschauen könnte.

Hansdieter Erbsmehl
 – »›Habt Ihr noch eine Photographie von mir?‹ Friedrich Nietzsche
 in seinen fotografischen Bildnissen«

Dieses Buch ist ein Ereignis: In der kaum noch überschaubaren Literatur über Nietzsche füllt es eine echte Lücke aus. Denn es enthält, beschreibt und interpretiert sämtliche – öffentlich zugänglichen – Fotoporträts des Philosophen.

Peter Drescher – »Hirngespinste. Die Sache mit dem Kopf und was da alles so dran hing«

Peter Drescher hat schon manche schöne Studie geliefert (Rhön-Paulus und der Sohn des Hofkapellmeisters). Die Hirngespinste werden sich als ein Höhepunkt seines Werks erweisen.

Henning Kreitel – »warten auf erneut. Lyrik und Photographie«

Henning Kreitel begibt sich mit seinem Lyrik-Debüt in dreifacher Weise auf die Spuren der Romantik. Er führt kontrastierend zwei Kunstgattungen zu einander, er setzt durch poetische Reduktion ganz auf das Fragmentarische seiner Lyrik, und er beschreitet konsequent den »Weg nach innen«.

Sylvia Weigelt – »Mein Glück geht auf Stelzen. Der gescheiterte Kurfürst Johann Friedrich I.«

Sylvia Weigelt, Germanistin und Historikerin, hat in kompakter Weise diesen Mann porträtiert, der als »Hanfried« auf dem Jenaer Markt steht, der Universitätsgründer.

Michael Opitz – »Wolfgang Hilbig. Eine Biographie«

Michael Opitz’ umfangreiche Lebensbeschreibung führt zu den Quellen von Wolfgang Hilbigs einzigartig in der neueren deutschen Literatur dastehendem Werk. Der mit Hilbigs Texten detailliert vertraute Autor verfolgt die Genese von immer wieder in Gedichten, Erzählungen und Romanen auftauchenden Themen, Motiven, Bildern und Figuren.

Lutz Rathenow – »Der Elefant auf dem Trampolin. Gedichte zum Größerwerden«

Ich bekenne es gern: Der »Eisbär aus Apolda« von 2006 gehört zu meinen meist geliebten Kinderbüchern. Die Verse von Lutz Rathenow waren wunderbar verrückt und die Zeichnungen von Egbert Herfurth kongenial. Auch in ihrem neuen Band biedern sich beide, Autor und Grafiker, den Kindern (und deren Eltern) nicht an, indem sie sich »niedlich« geben. Es sind Gedichte zum Größerwerden für kleine und große Kinder, die als Gleichberechtigte zu Sprachspielen und Abenteuern in der Phantasie eingeladen werden.

Sibylle Berg – »Zwischen Apokalypse und Hoffnungsresten«

André Schinkel » – »Bodenkunde. Gedichte«

Seine Gedichte und Erzählungen gibt André Schinkel nur nach reiflicher Überlegung und gründlicher Prüfung für sein Lese-Publikum frei, denn als studierter Archäologe weiß er um den Zusammenhang zwischen Tektonik und Lyrik und um die Zeit, die es braucht, ehe bebende Erde und bebende Gefühle zur Ruhe kommen. Dazu braucht es manchmal Jahre.

Karl S. Guthke – »Goethes Reise nach Spanisch-Amerika. Weltbewohnen in Weimar«

Christoph Schmitz-Scholemann / Walter Sachs – »LIEBHABER EIER WORT SALAT«

Nancy Hünger – »Ein wenig Musik zum Abschied wäre trotzdem nett«

Ingo Schulze –»Peter Holtz. Sein glückliches Leben erzählt von ihm selbst«

Silke Opitz (Hg.) – »Zwei Räume für sich allein. Maria von Gneisenau und Schloss Molsdorf«

Verena Zeltner – »ICEzeit. In den Klauen des weißen Drachen Crystal«

Peter Arlt – »Traumläufe im Irrgang. Ein Lebensroman in Träumen«

Eva Schönewerk – »Liebe muß der Wahrheit Schwester sein«. Die Gedichte

Gerhard R. Kaiser (Hg.) – »Deutsche Berichte aus Paris 1789–1933. Zeiterfahrung in der Stadt der Städte«

Heiner Boehncke, Hans Sarkowicz und Joachim Seng – »Monsieur Göthé. Goethes unbekannter Großvater«

Katrin Bibiella – »Raue Nächte. Gedichte«

Hans-Jürgen Döring – »Innere Reise. Gedichte aus dem Nachlass«

Wulf Kirsten / Ulrich Panndorf – Felsenfest

Emma Braslavsky – »Leben ist keine Art, mit einem Tier umzugehen«

Christian August Vulpius – »Rinaldo Rinaldini, der Räuberhauptmann«

Gisela Kraft – »Mein Land, ein anderes«

Wolfgang Hilbig – »Das Provisorium«

Jürgen K. Hultenreich – »Die Schillergruft«

Jürgen K. Hultenreich / Angelika Fischer –
»Das Bamberg des E. T. A. Hoffmann«

Sigrid Damm – »Goethes Freunde in Gotha und Weimar«

Landolf Scherzer – »Stürzt die Götter vom Olymp. Das andere Griechenland«

Julian Hogg/Thomas B. Schumann – »Milein Cosman – Lebenslinien«

Stefan Petermann – »Der weiße Globus«

Siegfried Pitschmann – »Verlustanzeige«

Christoph Dieckmann – »Mich wundert, daß ich fröhlich bin. Eine Deutschlandreise«

Andreas Reimann – »Poetenmuseum«

Ingeborg Stein – »Heinrich Schütz im Wendelicht«

Frank Quilitzsch – »Auf der Suche nach Wang Wei«

Marie-Elisabeth Lüdde – »Johann Gottfried Herder. Licht – Liebe – Leben«

Lutz Seiler – »Kruso«

Harald Gerlach – »Das Graupenhaus«

Christine Hansmann – »Des Lichtes und der Schönheit halber«

Gabriele Reuter – »Vom Kinde zum Menschen. Die Geschichte meiner Jugend«

Annette Seemann – Gabriele Reuter. Leben und Werk einer geborenen Schriftstellerin

Johann Wolfgang Goethe – »Dichtung und Wahrheit«

Marius Koity – »Eine unvermeidliche Collage«

Kathrin Schmidt – Kapoks Schwestern

Gerhard Altenbourg / Horst Hussel – »Mit Salut und Flügelschlag«. Der Briefwechsel zwischen Gerhard Altenbourg und Horst Hussel

Gustav Seibt – »Mit einer Art von Wut – Goethe in der Revolution«

Hanns Cibulka – »Thüringer Tagebücher«

Walter Werner – »Der Traum zu wandern«

Wulf Kirsten – »Kleewunsch. Ein Kleinstadtbild«

Ivan Ivanji – »Buchstaben von Feuer«

H. W. Katz – »Die Fischmanns«

Jorge Semprún – »Die große Reise«

Johann Christian Günther – »Gedichte und Studentenlieder«

Eugenie Marlitt – »Die zweite Frau«

Franz Hodjak – »Der Sängerstreit«34

Jürgen Becker – »Aus der Geschichte der Trennungen«

Adele Schopenhauer – »Haus-, Wald- und Feldmärchen«

Marthe Renate Fischer – »Die aus dem Drachenhaus«

Johann Wolfgang von Goethe – »Die Leiden des jungen Werther«

Max Osborn – »Der bunte Schleier«

Christoph Meckel – »Russische Zone – Erinnerung an den Nachkrieg«

Ludwig Bechstein – »Deutsches Märchenbuch«

Friedrich Schiller – »Der Verbrecher aus verlorener Ehre«

Wolfgang Hilbig – »Ich«

Ursula Sigismund – »Zarathustras Sippschaft. Menschliches, Allzumenschliches von Nietzsches Verwandtschaft«

Johannes Daniel Falk – »Die Prinzessin mit dem Schweinerüssel«

Rahel Sanzara – »Das verlorene Kind«

Karl Linzen – »Zug der Gestalten«

Johann Karl August Musäus – »Volksmärchen der Deutschen«

Friedrich Nietzsche – »Also sprach Zarathustra«

Eugen Kogon – »Der SS-Staat«

Harry Graf Kessler – »Tagebücher 1918-1937«

Theodor Storm – »Die Regentrude und andere Märchen«

Reinhard Lettau – »Alle Geschichten«

Jutta Hecker – »Die Altenburg. Geschichte eines Hauses«

Lothar-Günther Buchheim – »Das Boot«

Armin Müller – »Der Puppenkönig und ich«

Christoph Martin Wieland – »Die Geschichte der Abderiten«

Eckart Krumbholz – »Beim Weltmann in der Provinz. Geschichten des Immanuel. Aus seinen Merkheften«

Fred Wander – »Der siebente Brunnen«

Johann Karl Wezel – »Belphegor oder die wahrscheinlichste Geschichte unter der Sonne«

Kurt Held – »Die rote Zora und ihre Bande«

Sigrid Damm (Hg.) – »Märchen der deutschen Romantik«

René Halkett – »Der liebe Unhold«

Bruno Apitz – »›Nackt unter Wölfen‹ – Du bist ein Mensch, beweise es …«

Imre Kertész – »Roman eines Schicksallosen«

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