Literatur aus Buchenwald

Über 200 Per­so­nen, unter ihnen zahl­rei­che Schrift­stel­ler von Welt­gel­tung, schrie­ben nach 1945 über ihr im Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger Buchen­wald und des­sen Außen­la­gern erfah­re­nes Leid.

2002 gaben Holm und Wulf Kirs­ten das im Wall­stein-Ver­lag Göt­tin­gen erschie­nene Lese­buch »Stim­men aus Buch­nwald« her­aus, das über 60 Texte ver­sam­melt und heute in der vier­ten Auf­lage vor­liegt. Eine Antho­lo­gie, die auf die wich­tigs­ten lite­ra­ri­schen Zeug­nisse auf­merk­sam macht, die über Buchen­wald ent­stan­den. Ebenso lesens­wert ist die von Annette See­mann und Wulf Kirs­ten her­aus­ge­ge­bene Lyrik­an­tho­lo­gie »Der gefes­selte Wald. Gedichte aus Buchen­wald«, die 2013 im Wall­stein-Ver­lag erschien.

Da das »Lite­ra­tur­land Thü­rin­gen« nicht ohne diese Dich­ter und Schrift­stel­ler zu den­ken ist, möch­ten wir an die­ser Stelle eini­gen Autoren eine Stimme ver­lei­hen, die pars pro toto für all jene ste­hen, die über Buchen­wald schrie­ben und alle, die nicht selbst nicht Zeug­nis von ihren Erfah­run­gen abzu­le­gen ver­moch­ten.

 Literatur aus Buchenwald:

  1. Ivan Ivanji – »Schattenspringen« (Auszug)
  2. Fritz Lettow – »Arzt in den Höllen« (Auszug)
  3. Fritz Löhner-Beda – »Buchenwaldlied«
  4. Judith Magyar Isaacson – Die Hyäne
  5. Karl Stojka – »Auf der ganzen Welt zuhause« (Auszug)
  6. Elie Wiesel – »Die Nacht zu begraben, Elischa« (Auszug)
  7. Ernst Wiechert – »Der Totenwald« (Auszug)
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