Friedrich von Schiller

Fried­rich Schil­ler wurde am 10.11.1759 in Mar­bach am Neckar gebo­ren und ver­lebte seine Kind­heit in Lorch. Ab 1767 besuchte er die Latein­schule in Lud­wigs­burg; 1773–1780 besuchte er die Mili­tär­aka­de­mie »Karls­schule«. Anschlie­ßend nahm er ein Jura­stu­dium auf Schloß Soli­tude bei Ger­lin­gen auf, das er ab 1775 in Stutt­gart fort­setzte. Ab 1775 stu­dierte er Medi­zin; 1780 schloß er sein Medi­zin­stu­dium mit einer Dis­ser­ta­tion ab. 1781–1782 war er Mili­tär­arzt in Stutt­gart. Im Jahr 1782 erteilte Her­zog Carl Eugen Schil­ler das Ver­bot, sich dich­te­risch zu betä­ti­gen. Dar­auf­hin flüch­tete Schil­ler 1783 nach Bau­er­bach, wo ihm Hen­ri­ette von Wolzo­gen Unter­schlupf gewährte. Schil­ler befreun­dete sich mit Wil­helm Fried­rich Her­mann Rein­wald, dem spä­te­ren Gat­ten sei­ner Schwes­ter Chris­to­p­hine und lernte Char­lotte von Kalb ken­nen. Durch Her­zog Karl August von Sach­sen-Wei­mar-Eisen­ach erhielt Schil­ler einen Rats­ti­tels ver­lie­hen. 1785–1787 war der Dich­ter zu Gast bei Chris­tian Gott­fried Kör­ner in Leip­zig und Dres­den. 1788 hielt er sich in Wei­mar auf, wo er Char­lotte von Kalb, Chris­toph Mar­tin Wie­land, Gott­fried Her­der, Karl Lud­wig von Kne­bel und Corona Schrö­ter begeg­nete. 1788 folgte ein Auf­ent­halt in Jena und ein erneu­ter Besuch bei Hen­ri­ette von Wolzo­gen in Mei­nin­gen, bei dem er die Bekannt­schaft von Caro­line und Char­lotte von Len­ge­feld in Rudol­stadt machte. Schil­ler lebte in Volk­städt, spä­ter in Rudol­stadt, wo er Johann Wolf­gang Goe­the begeg­nete. Noch im glei­chen Jahr erhielt er eine Stelle als unbe­sol­de­ter Pro­fes­sor in Jena. 1789 sie­delte er nach Jena über und hielt seine berühmt gewor­dene Antritts­vor­le­sung an der Uni­ver­si­tät Jena. Im glei­chen Jahr ver­lobte er sich mit Char­lotte von Len­ge­feld und machte die Bekannt­schaft von Wil­helm von Hum­boldt. 1790 folgte seine Ernen­nung zum Hof­rat und die Hei­rat mit Char­lotte von Len­ge­feld in Weni­gen­jena. Auf­grund einer schwe­ren Lun­gen- und Rip­pen­fell­ent­zün­dung ging Schil­ler 1791 zur Kur nach Karls­bad, ohne sich jedoch rich­tig zu kurie­ren. 1794 unter­nahm er eine Reise durch Schwa­ben. 1799 nahm er sei­nen Wohn­sitz in Wei­mar. 1802 wurde er in den Adels­stand erho­ben. 1805 starb Schil­ler am 9. Mai an sei­ner nicht kurier­ten Krank­heit; am 11./12. Mai 1805 folgt die Bei­set­zung im Kas­sen­ge­wölbe auf dem Wei­ma­rer Jakobs­fried­hof. Am 16. Sep­tem­ber 1827 wur­den Schil­lers ver­meint­li­che sterb­li­che Über­reste in die Wei­ma­rer Fürs­ten­gruft über­führt.

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