Kalender

Ausstellungen

Jan
1
So
ganztägig Ausstellung »Begegnung mit Rudol...
Ausstellung »Begegnung mit Rudol...
Jan 1 2012 – Dez 31 2029 ganztägig
Ausstellung »Begegnung mit Rudolf Baumbach, Jean Paul, Ludwig Bechstein und Friedrich Schiller« im Literaturmuseum Baumbachhaus Meiningen @ Literaturmuseum Baumbachhaus
Im Lite­ra­tur­mu­seum im Baum­bach­haus kann man nicht nur Bekannt­schaft mit dem eins­ti­gen Haus­her­ren Rudolf Baum­bach machen, son­dern auch mit wei­te­ren Schrift­stel­lern, die im 18. und 19. Jahr­hun­dert im Mei­nin­ger Land leb­ten und wirk­ten. Das Kern­stück der[...]
Aug
28
Di
ganztägig Ausstellung »Lebensfluten – Tate...
Ausstellung »Lebensfluten – Tate...
Aug 28 2012 – Aug 28 2030 ganztägig
Ausstellung »Lebensfluten – Tatensturm«. Die Goethe-Ausstellung im Goethe-Nationalmuseum Weimar @ Goethe-Nationalmuseum Weimar
Die Klas­sik Stif­tung Wei­mar prä­sen­tiert Goe­the als Zeu­gen der um 1800 ein­set­zen­den Moderne und zeigt sein fas­zi­nie­ren­des Leben und Werk in zeit­ge­nös­si­schen Kon­tex­ten. In der Aus­stel­lung wird in elf Räu­men die Viel­schich­tig­keit Goe­thes weit über[...]
Mrz
27
Fr
ganztägig Ausstellung »Kampf um Nietzsche«...
Ausstellung »Kampf um Nietzsche«...
Mrz 27 2020 – Dez 31 2030 ganztägig
Ausstellung »Kampf um Nietzsche« im Nietzsche-Archiv Weimar @ Nietzsche-Archiv Weimar
Die von Henry van de Velde als Gesamt­kunst­werk gestal­te­ten Räume des Nietz­sche-Archivs erstrah­len 2020 in neuem Licht. Die über­ar­bei­tete Dau­er­aus­stel­lung führt ein zu Nietz­sches Den­ken und fasst die Rezep­tion in Kunst, Archi­tek­tur, Musik und Phi­lo­so­phie[...]
Jun
1
Mi
ganztägig Ausstellung »Cranachs Bilderflut...
Ausstellung »Cranachs Bilderflut...
Jun 1 2022 – Jun 1 2024 ganztägig
Ausstellung »Cranachs Bilderfluten« im Renaissance-Saal der Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar @ Herzogin Anna Amalia Bibliothek, Historisches Gebäude, Renaissancesaal
Die Macht der Bil­der für Poli­tik und Pro­pa­ganda, Hass und Hetze, Wahr­heit und Wunsch­träume – heute so aktu­ell wie vor 500 Jah­ren. Ab Juni 2022 prä­sen­tiert die Klas­sik Stif­tung Cra­nach im Renais­sance­saal der Her­zo­gin Anna[...]
Sep
3
Sa
ganztägig Ausstellung »Der erste Schriftst...
Ausstellung »Der erste Schriftst...
Sep 3 2022 – Dez 31 2032 ganztägig
Als Her­zo­gin Anna Ama­lia einen intel­lek­tu­el­len Gesprächs­part­ner für ihren jugend­li­chen Sohn Carl August suchte, fiel ihre Wahl auf den damals popu­lärs­ten Schrift­stel­ler Deutsch­lands: Chris­toph Mar­tin Wie­land. Vor 250 Jah­ren zog der Dich­ter, Über­set­zer und Auf­klä­rer[...]
Dez
7
Do
ganztägig Ausstellung »Der spitze Bogen« L...
Ausstellung »Der spitze Bogen« L...
Dez 7 2023 – Jun 16 2024 ganztägig
Ausstellung »Der spitze Bogen« Lyrik und Fotografien von Katharina und Holger Poitz im Botanischen Garten Jena @ Botanischer Garten Jena
    Aus­stel­lung »Der spitze Bogen« Lyrik und Foto­gra­fien von Katha­rina und Hol­ger Poitz im Bota­ni­schen Gar­ten Jena Inspi­ra­tion der goti­schen Archi­tek­tur durch flo­rale Formen   Hol­ger Poitz wurde 1960 in Mei­ßen gebo­ren. Durch den Blick[...]
Feb
24
Sa
ganztägig Ausstellung »Mit Gott und Goethe...
Ausstellung »Mit Gott und Goethe...
Feb 24 – Sep 1 ganztägig
Ausstellung »Mit Gott und Goethe. Großherzogin Sophie von Sachsen-Weimar-Eisenach zum 200. Geburtstag« im Stadtmuseum Weimar
  Groß­her­zo­gin Sophie von Sach­sen-Wei­mar-Eisen­ach (geb. 8. April 1824 in Den Haag, gest. 23. März 1897 in Wei­mar) prägte als Gemah­lin des Groß­her­zogs Carl Alex­an­der in der zwei­ten Hälfte des 19. Jahr­hun­derts ent­schei­dend die Kul­tur-[...]
Mrz
16
Sa
ganztägig Ausstellung »Aus dem Feenland de...
Ausstellung »Aus dem Feenland de...
Mrz 16 – Jul 21 ganztägig
Ausstellung »Aus dem Feenland der Lieder … Daniela Dreschers märchenhafte Bilderwelten« im Romantikerhaus Jena @ Romantikerhaus Jena
  „In den alten Zei­ten, wo das Wün­schen noch gehol­fen hat, lebte ein König …« – mit die­sen Wor­ten ent­füh­ren die Brü­der Grimm ihre Leser und Zuhö­rer in das fabel­hafte Reich des Frosch­kö­nigs und also in die[...]
Apr
8
Mo
ganztägig Sonderausstellung »Sophie. Macht...
Sonderausstellung »Sophie. Macht...
Apr 8 – Dez 15 ganztägig
Sonderausstellung »Sophie. Macht. Literatur. Eine Regentin erbt Goethe« im Goethe- und Schiller-Archiv Weimar @ Goethe- und Schiller-Archiv
© Klas­sik Stif­tung Weimar   Son­der­aus­stel­lung »Sophie. Macht. Lite­ra­tur. Eine Regen­tin erbt Goethe« 8. April – 15. Dezem­ber, Goe­the- und Schil­ler-Archiv Wei­mar   Die Wei­ma­rer Groß­her­zo­gin Sophie von Sach­sen-Wei­mar-Eisen­ach wurde 1885 allei­nige Erbin Goe­thes hand­schrift­li­cher[...]
Mai
15
Mi
ganztägig Ausstellung »ELSEˈS <span class=...
Ausstellung »ELSEˈS <span class=...
Mai 15 – Sep 12 ganztägig
Aus­stel­lung »ELSEˈS STORY. Aus der Ent­schä­di­gungs­akte von Else Gold­schmidt, der ers­ten Bör­sen­mak­le­rin der Welt« Kon­zep­tion: Dr. Kat­rin Rich­ter, Gestal­tung: PhD. Ricarda Löser   Bei den Recher­chen über die Ber­li­ner Börse im Rah­men ihrer Dis­ser­ta­tion 2015[...]
Mai
17
Fr
ganztägig Ausstellung »Goethe im Berg. Ill...
Ausstellung »Goethe im Berg. Ill...
Mai 17 – Sep 29 ganztägig
Anläss­lich des 240-jäh­ri­gen Jubi­lä­ums der Ein­wei­hung des Schach­tes »Neuer Johan­nes« durch Johann Wolf­gang von Goe­the auf Initia­tive des Her­zogs Carl August von Sach­sen-Wei­mar-Eisen­ach wid­met das Goe­the­Stadt­Mu­seum Ilmenau die­sem Thema eine Son­der­aus­stel­lung. Sie rückt zugleich den[...]
Mai
24
Fr
ganztägig Ausstellung »Monarchisten, Demok...
Ausstellung »Monarchisten, Demok...
Mai 24 – Nov 30 ganztägig
Mon­ar­chis­ten, Demo­kra­ten, Natio­nal­so­zia­lis­ten. Hand­schrift­li­che Wid­mun­gen als Spu­ren der Geschichte   Was erzäh­len Wid­mun­gen in Büchern über die Men­schen, die sie hin­ein­ge­schrie­ben haben? Was erfah­ren wir über die­je­ni­gen, für die sie gedacht waren? Die Son­der­aus­stel­lung „Mon­ar­chis­ten,[...]
Okt
26
Sa
ganztägig Ausstellung »Die Poesie der Lini...
Ausstellung »Die Poesie der Lini...
Okt 26 2024 – Mrz 23 2025 ganztägig
Ausstellung »Die Poesie der Linie – Zeichnungen von Eugen Napoleon Neureuther« im Romantikerhaus Jena @ Romantikerhaus Jena
    »Die Poe­sie der Linie« – Zeich­nun­gen von Eugen Napo­leon Neureuther Das Roman­tik­er­haus zeigt Eugen Napo­leon Neu­re­u­thers Rand­zeich­nun­gen zu Goe­thes Bal­la­den, die das Ver­hält­nis von Text und Bild befra­gen und dabei zu den bedeu­tends­ten künst­le­ri­schen[...]
Dez
31
Di
ganztägig Dummy
Dummy
Dez 31 2030 – Dez 30 2044 ganztägig
 
Mai
27
Mo
Lesung und Gespräch mit Stefan Mey in Altenburg
Mai 27 um 18:00

Ste­fan Mey: Der Kampf um das Inter­net. Wie Wiki­pe­dia, Mastodon und Co. die Tech-Gigan­ten herausfordern

Mehr Frei­heit und mehr Demo­kra­tie waren die gro­ßen Ver­spre­chen des Inter­nets. Doch inzwi­schen kon­zen­triert sich die Macht bei eini­gen weni­gen Tech-Gigan­ten. Dabei bie­tet das Netz selbst eine Lösung, um sein ursprüng­li­ches Frei­heits­ver­spre­chen zu bewah­ren: die nicht­kom­mer­zi­elle digi­tale Gegen­welt. Zu ihr zäh­len etwa die Online-Enzy­klo­pä­die Wiki­pe­dia, die Twit­ter-Alter­na­tive Mastodon, der Brow­ser Fire­fox oder der Mes­sen­ger Signal. Es liegt an uns, wie stark wir die digi­ta­len Her­aus­for­de­rer machen. In auf­wen­dig recher­chier­ten, so infor­ma­tiv wie unter­halt­sam geschrie­be­nen Por­träts stellt Ste­fan Mey die Protagonist*innen, Ziele, Stra­te­gien und Geschäfts­mo­delle der digi­ta­len Gegen­welt vor. Von ihnen gibt es weit­aus mehr, als wir gewöhn­lich den­ken. Sie sind die digi­ta­len Gegen­stü­cke von Green­peace, Attac oder Amnesty Inter­na­tio­nal und for­men die digi­tale Zivil­ge­sell­schaft. Um das Inter­net bes­ser, fai­rer und freier zu machen, muss man nicht Infor­ma­tik stu­die­ren, kein Start-up grün­den und auch kein Hacker sein. Ist das der Beginn einer klei­nen Revolution?

Ste­fan Mey ist ein inves­ti­ga­ti­ver IT-Jour­na­list mit sozi­al­wis­sen­schaft­li­chem Hin­ter­grund. Er hat sich von Anfang an für die Frage von Macht und Gegen­macht im Inter­net inter­es­siert. Mey kennt nicht nur die gro­ßen IT-Kon­zerne, son­dern auch viele unbe­kannte Pro­jekte der digi­ta­len Gegen­welt von innen.

Literarischer Spaziergang durch Altenburg
Mai 27 um 18:00

Beim lite­ra­ri­schen Spa­zier­gang gehen wir auf Ent­de­ckungs­reise durch die rei­che Kul­tur- und Lite­ra­tur­ge­schichte von Alten­burg. Anhand authen­ti­scher Orte spü­ren wir Per­sön­lich­kei­ten  und Ereig­nis­sen nach.

Der Ein­tritt zu allen Ver­an­stal­tun­gen der Goe­the Gesell­schaft Alten­burg e. V. ist, wenn nicht anders ange­ge­ben, frei. Spen­den sind zur För­de­rung unse­res Kul­tur­pro­gramms jeder­zeit sehr willkommen!

Mai
28
Di
Thüringer Märchen- und Sagenfest: Offene Erzählbühne in der Stadt und Kreisbibliothek Meiningen
Mai 28 um 16:00

Offene Erzähl­bühne

Mode­ra­tion: Antje Horn und Suse Weisse

Ver­an­stal­ter: Stadt Mei­nin­gen, Lese-Zei­chen e.V.

Lesung und Gespräch mit Stefan Mey in Weimar
Mai 28 um 18:00

Ste­fan Mey: Der Kampf um das Inter­net. Wie Wiki­pe­dia, Mastodon und Co. die Tech-Gigan­ten herausfordern

Mehr Frei­heit und mehr Demo­kra­tie waren die gro­ßen Ver­spre­chen des Inter­nets. Doch inzwi­schen kon­zen­triert sich die Macht bei eini­gen weni­gen Tech-Gigan­ten. Dabei bie­tet das Netz selbst eine Lösung, um sein ursprüng­li­ches Frei­heits­ver­spre­chen zu bewah­ren: die nicht­kom­mer­zi­elle digi­tale Gegen­welt. Zu ihr zäh­len etwa die Online-Enzy­klo­pä­die Wiki­pe­dia, die Twit­ter-Alter­na­tive Mastodon, der Brow­ser Fire­fox oder der Mes­sen­ger Signal. Es liegt an uns, wie stark wir die digi­ta­len Her­aus­for­de­rer machen. In auf­wen­dig recher­chier­ten, so infor­ma­tiv wie unter­halt­sam geschrie­be­nen Por­träts stellt Ste­fan Mey die Protagonist*innen, Ziele, Stra­te­gien und Geschäfts­mo­delle der digi­ta­len Gegen­welt vor. Von ihnen gibt es weit­aus mehr, als wir gewöhn­lich den­ken. Sie sind die digi­ta­len Gegen­stü­cke von Green­peace, Attac oder Amnesty Inter­na­tio­nal und for­men die digi­tale Zivil­ge­sell­schaft. Um das Inter­net bes­ser, fai­rer und freier zu machen, muss man nicht Infor­ma­tik stu­die­ren, kein Start-up grün­den und auch kein Hacker sein. Ist das der Beginn einer klei­nen Revolution?

Ste­fan Mey ist ein inves­ti­ga­ti­ver IT-Jour­na­list mit sozi­al­wis­sen­schaft­li­chem Hin­ter­grund. Er hat sich von Anfang an für die Frage von Macht und Gegen­macht im Inter­net inter­es­siert. Mey kennt nicht nur die gro­ßen IT-Kon­zerne, son­dern auch viele unbe­kannte Pro­jekte der digi­ta­len Gegen­welt von innen.

Ettersburger Gespräch mit Wolfgang Streeck und Peter Krause
Mai 28 um 19:00

Etters­bur­ger Gespräch Neue Welt­ord­nung 2.0: Europa vor der Wahl

Wolf­gang Stre­eck im Gespräch mit Peter Krause

 

Wolf­gang Stre­eck, geb. 1946, Prof. Dr. Dr. h.c., ist einer der renom­mier­tes­ten deut­schen Sozio­lo­gen. Er war Direk­tor am Max-Planck-Insti­tut für Gesell­schafts­for­schung in Köln.

Thüringer Märchen- und Sagenfest: Märchen mit Rolf Bernhard Essig in der Stadt und Kreisbibliothek Meiningen
Mai 28 um 19:00

Ach, wie gut, dass nie­mand weiß …“ oder Erzähl mir Märchen!

Mit Dr. Rolf Bern­hard Essig.

Ver­an­stal­ter: Stadt Mei­nin­gen, Lese-Zei­chen e.V.

Mai
29
Mi
Thüringer Märchen- und Sagenfest: Märchensymposium »Märchenzauber und Magie« im Volkshaus Meiningen
Mai 29 um 10:00 – 17:30

Sym­po­sium des Thü­rin­ger Mär­chen- und Sagen­fests 2024: Mär­chen­zau­ber und Magie

Mode­ra­tion: Dr. Rolf-Bern­hard Essig
Musik: Emma Schi­mon­eck, Harfe
Zau­be­rei: Jarimo Magie

 

Pro­gramm:

10:00 Uhr: Begrüßung
10:25 Uhr: Mär­chen und Magie – PD Dr. Sabine Wien­ker-Pie­pho, Frei­burg i. B.
11:00 Uhr: Als das Wün­schen noch gehol­fen hat – Von Ver­wand­lun­gen, Ver­wün­schun­gen und magi­schen Gegen­stän­den im euro­päi­schen Zau­ber­mär­chen – Janin Pis­a­rek, M.A., Camburg
11:30 Uhr: Der sor­bi­sche Zau­be­rer Kra­bat ODER Die Ver­wand­lung eines kroa­ti­schen Ritt­meis­ters zum Idol der Lau­sitz – Dr. Susanne Hose, Bautzen
12:15 – 12:50 Uhr: Pause

Work­shops:

13:00 – 15:00 Uhr (in ver­schie­de­nen Ein­rich­tun­gen der Stadt):

Peter­si­lie für die Mär­chen: Wie man Geschich­ten gar­niert – Dr. Rolf-Bern­hard Essig
Mär­chen erzäh­len für Krip­pen­kin­der – Fiona Ahlborn
Erzäh­len, Thea­ter und Spiel im päd­ago­gi­schen Kon­text – Antje Horn
Kino im Kopf: Wie das gespro­chene Wort ver­zau­bert und in andere Wel­ten führt. Mär­chen, Lie­der, Rituale – Suse Weisse
Zau­be­rer und Schü­ler: „Kra­bat“ erzählt in deut­schen und inter­na­tio­na­len Vari­an­ten – Dr. Kath­rin Pöge-Alder
Ani­ma­tion. Die Magie der Bewe­gung – Kora Tscherning
Magi­sche Momente mit selbst­ge­bau­ten Figu­ren – Falk Ulke, Susanne Tenner-Ketzer
Zau­ber-Work­shop von Jarimo Magie

Work­shops:

15:30 – 17:30 Uhr (in ver­schie­de­nen Ein­rich­tun­gen der Stadt):

Peter­si­lie für die Mär­chen: Wie man Geschich­ten gar­niert – Dr. Rolf-Bern­hard Essig
Mär­chen erzäh­len für Krip­pen­kin­der – Fiona Ahlborn
Erzäh­len, Thea­ter und Spiel im päd­ago­gi­schen Kon­text –Antje Horn
Kino im Kopf: Wie das gespro­chene Wort ver­zau­bert und in andere Wel­ten führt. Mär­chen, Lie­der, Rituale – Suse Weisse
Zau­be­rer und Schü­ler: „Kra­bat“ erzählt in deut­schen und inter­na­tio­na­len Vari­an­ten – Dr. Kath­rin Pöge-Alder
Magi­sche Momente mit selbst­ge­bau­ten Figu­ren – Falk Ulke, Susanne Tenner-Ketzer
Zau­ber-Work­shop von Jarimo Magie

 

Anmel­dung: Biblio­thek Mei­nin­gen (03693–502959)

Räuberlabor im Schillerhaus Rudolstadt
Mai 29 um 16:00

Räu­ber­la­bor: Aller­lei Kräu­terträume (Fami­li­en­nach­mit­tag)

Schil­lers Schwie­ger­mut­ter war eine gute Köchin und schrieb sogar ein Koch­buch. Das Geheim­nis ihrer guten Küche war ein klei­nes Gärt­lein mit fri­schen Kräu­tern. Im Räu­ber­la­bor ver­rät uns Luise von Len­ge­feld ihre Geheim­nisse und lässt uns von ihren Gar­ten­kräu­tern pro­bie­ren. Wir rie­chen, schme­cken, füh­len und brauen gemein­same herr­li­che Kräuterlimonade.

Ettersburger Gespräch: Ahmad Mansour im Gespräch mit Bernd Hilder
Mai 29 um 19:00

Etters­bur­ger Gespräch Klar­text zur Integration

Ahmad Man­sour im Gespräch mit Bernd Hilder

 

Ahmad Man­sour stu­dierte Psy­cho­lo­gie, Sozio­lo­gie und Anthro­po­lo­gie in Ber­lin und Tel Aviv. Er lebt seit 2004 in Deutsch­land und wurde viel­fach für seine Arbeit im Bereich Extre­mis­mus­be­kämp­fung und Demo­kra­tie­för­de­rung aus­ge­zeich­net. Nicht zuletzt dank sei­ner per­sön­li­chen Erfah­rung mit radi­kal­is­la­mi­schen Struk­tu­ren, zählt Man­sour zu den kennt­nis­reichs­ten Isla­mis­mus-Exper­ten Deutschlands.

Lesung und Gespräch mit Stefan Mey in Erfurt
Mai 29 um 19:00

Ste­fan Mey: Der Kampf um das Inter­net. Wie Wiki­pe­dia, Mastodon und Co. die Tech-Gigan­ten herausfordern

Mehr Frei­heit und mehr Demo­kra­tie waren die gro­ßen Ver­spre­chen des Inter­nets. Doch inzwi­schen kon­zen­triert sich die Macht bei eini­gen weni­gen Tech-Gigan­ten. Dabei bie­tet das Netz selbst eine Lösung, um sein ursprüng­li­ches Frei­heits­ver­spre­chen zu bewah­ren: die nicht­kom­mer­zi­elle digi­tale Gegen­welt. Zu ihr zäh­len etwa die Online-Enzy­klo­pä­die Wiki­pe­dia, die Twit­ter-Alter­na­tive Mastodon, der Brow­ser Fire­fox oder der Mes­sen­ger Signal. Es liegt an uns, wie stark wir die digi­ta­len Her­aus­for­de­rer machen. In auf­wen­dig recher­chier­ten, so infor­ma­tiv wie unter­halt­sam geschrie­be­nen Por­träts stellt Ste­fan Mey die Protagonist*innen, Ziele, Stra­te­gien und Geschäfts­mo­delle der digi­ta­len Gegen­welt vor. Von ihnen gibt es weit­aus mehr, als wir gewöhn­lich den­ken. Sie sind die digi­ta­len Gegen­stü­cke von Green­peace, Attac oder Amnesty Inter­na­tio­nal und for­men die digi­tale Zivil­ge­sell­schaft. Um das Inter­net bes­ser, fai­rer und freier zu machen, muss man nicht Infor­ma­tik stu­die­ren, kein Start-up grün­den und auch kein Hacker sein. Ist das der Beginn einer klei­nen Revolution?

Ste­fan Mey ist ein inves­ti­ga­ti­ver IT-Jour­na­list mit sozi­al­wis­sen­schaft­li­chem Hin­ter­grund. Er hat sich von Anfang an für die Frage von Macht und Gegen­macht im Inter­net inter­es­siert. Mey kennt nicht nur die gro­ßen IT-Kon­zerne, son­dern auch viele unbe­kannte Pro­jekte der digi­ta­len Gegen­welt von innen.

Thüringer Märchen- und Sagenfest: Verleihung des Thüringer Märchen und Sagenpreises im Staatstheater Meiningen
Mai 29 um 19:00

Ver­lei­hung des Thü­rin­ger Mär­chen und Sagenpreises

Kra­bat: Pup­pen­spiel von Diet­mar Hor­ci­cka nach dem Jugend­buch von Otfried Preußler
Pup­pen­spiel: Chris­tine Mül­ler, Sebas­tian Putz

anschlie­ßend Ver­lei­hung des Thü­rin­ger Mär­chen und Sagenpreises

Lau­da­tio: Prof. Dr. Kris­tin War­detzky Musik: SYRIAB Trio

Lesung und Gespräch mit Frank Willmann in Jena
Mai 29 um 19:03

Frank Will­mann: »Streif­züge durch den wil­den Fußball-Osten«

Immer auf der Suche nach den wun­der­ba­ren Geschich­ten, die nur der Fuß­ball schreibt, hat Will­mann ein Herz für die klei­nen, wie die gro­ßen Clubs im wil­den Osten. Er mag tsche­chi­sches Bier, ser­bi­sche Würste, alba­ni­schen Kuchen und liebt den Fuß­ball in Bel­grad, Split, Ber­lin, Prag, Buka­rest, Sofia, Jena… Kurz vor der Fuß­ball-Euro­pa­meis­ter­schaft in Deutsch­land, soll Will­mann Fuß­ball­fans genauso wie an der Lage im Osten Deutsch­lands und Euro­pas Inter­es­sierte mit auf die Reise neh­men dort­hin, »wo der Fuß­ball weh tut. Nicht
aus Hass, weil das Spiel kom­mer­zi­ell ver­ra­ten wurde, son­dern aus Liebe: Nach­schauen, wie man ohne viel Geld wei­ter­spielt.« (Chris­tof Meue­ler, neues deutsch­land). »Kei­ner schreibt
so lie­be­voll und mun­ter über den Fuß­bal­los­ten wie Frank Will­mann.« (Chris­tian Spil­ler, Zeit-Online), »in sei­nen Tex­ten schafft es Frank Will­mann, ins eta­blierte, dau­er­i­ro­ni­sche Fuß­ball-Feuil­le­ton mit einem eige­nen, ber­ser­kernd lite­ra­ri­schen Sound rein­zug­rät­schen, ein bol­zen­der Tho­mas Bern­hard.« (Mar­kus Hes­sel­mann, Tagesspiegel).

Frank Will­mann: gebo­ren 1963 in Wei­mar, 1984 Aus­reise nach West­ber­lin. Mit Anne Hahn ver­öf­fent­lichte er meh­rere Sach­bü­cher, die sich der Auf­ar­bei­tung von sub­kul­tu­rel­len Strö­mun­gen in der DDR wid­men, unter ande­rem: Sta­di­on­par­ti­sa­nen. Fans und Hoo­li­gans in der DDR (2007) und nega­tiv-deka­dent: Punk in der DDR (2022). Er schreibt für diverse Zei­tun­gen und Maga­zine, ist Mit­glied der Aka­de­mie für Fuß­ball­kul­tur und ist Kolum­nist im Neuen Deutschland.

Lesung mit Sabine Adler im Jugend- und Kulturzentrum »mon ami« in Weimar
Mai 29 um 19:30

Sabine Adler: Was wird aus Russland?
Über eine Nation zwi­schen Krieg und Selbst­zer­stö­rung | Mode­ra­tion: Wie­land Koch

Sel­ten bie­tet eine Ana­lyse so tie­fen Ein­blick in das Innere Russ­lands wie die von Spie­gel-Best­sel­ler­au­torin Sabine Adler. Sie zeigt, wie die rus­si­sche Gesell­schaft zu dem wurde, was sie heute ist: eine ihrer Mei­nungs­frei­heit beraubte Nation, über deren Wirt­schafts­kraft die Füh­rungs­cli­que nach Belie­ben ver­fügt. Diese hat ein Sys­tem errich­tet, in dem poli­ti­sche, mili­tä­ri­sche und wirt­schaft­li­che Eli­ten untrenn­bar ver­zahnt sind und dadurch unein­ge­schränkte Macht auf das Leben der Men­schen aus­üben. Mit Putin an der Spitze, der bald län­ger herrscht als Sta­lin. Wohin führt Putins Kurs das Land – und uns? Nach ihrem Best­sel­ler Die Ukraine und wir steht auch in die­sem Buch der Ost­eu­ropa-Exper­tin des Deutsch­land­funks eines im Zen­trum: Aufklärung.

Sabine Adler ist lang­jäh­rige Ost­eu­ropa-Exper­tin des Deutsch­land­funks. Sie berich­tete viele Jahre aus Mos­kau, war Lei­te­rin des Haupt­stadt­stu­dios in Ber­lin und Kor­re­spon­den­tin im Stu­dio War­schau mit Schwer­punkt Polen, Bela­rus, bal­ti­sche Län­der und Ukraine. Wäh­rend der Ereig­nisse auf dem Euro-Mai­dan berich­tete sie aus Kiew, danach über den Krieg in der Ost­ukraine und seit Februar 2022 über den rus­si­schen Angriffs­krieg auf die Ukraine.
Für ihre Arbeit wurde sie viel­fach aus­ge­zeich­net, u. a. als „Poli­tik­jour­na­lis­tin des Jahres“.

Wie­land Koch ist Refe­rats­lei­ter der Lan­des­zen­trale für politische
Bil­dung Thüringen.

Eine Zusam­men­ar­beit mit der Lan­des­zen­trale für Poli­ti­sche Bil­dung Thüringen.

Mai
30
Do
Thüringer Märchen- und Sagenfest: Märchenhafter Spaziergang in Meiningen
Mai 30 um 11:00

Mär­chen­haf­ter Spa­zier­gang in Meiningen

Mit Cor­ne­lia Schmädicke.

Ver­an­stal­ter: Stadt Mei­nin­gen, Lese-Zei­chen e.V.

Thüringer Märchen- und Sagenfest: Märchen zum Schmunzeln mit der Märchenbühne in der Stadt und Kreisbibliothek Meiningen
Mai 30 um 16:00

Mär­chen zum Schmun­zeln mit der Märchenbühne

Im Rah­men des Thü­rin­ger Märchenfests

Ver­an­stal­ter: Stadt Mei­nin­gen, Lese-Zei­chen e.V.

Buchvorstellung mit Dr. Jürgen Weber in der HAAB Weimar
Mai 30 um 18:30

Sam­meln nach 1998. Wie Pro­ve­ni­enz­for­schung die Biblio­the­ken ver­än­dert. Buch­vor­stel­lung mit Dr. Jür­gen Weber (Wei­mar), im Gespräch mit Dr. Fran­ziska Bom­ski (Pots­dam), Dr. Michael Kno­che (Wei­mar), Michaela Scheibe (Ber­lin) und Prof. Dr. Ulrike Stei­er­wald (Lüne­burg).

 

Ein­füh­rung und Mode­ra­tion: Dr. Rein­hard Laube (Wei­mar).

In wel­cher Weise beein­flusst die Pro­ve­ni­enz­for­schung der letz­ten Jahr­zehnte das Biblio­theks­we­sen? Impe­ra­tive und Bruch­li­nien der Wie­der­ver­ei­ni­gung bei­der deut­scher Staa­ten bil­den den gesell­schafts­po­li­ti­schen Kon­text, in dem Pro­ve­ni­enz­for­schung und Resti­tu­tion von NS-Raub­gut nach den Washing­to­ner Prin­zi­pien von 1998 umge­setzt wer­den. Als Teil der insti­tu­tio­na­li­sier­ten Auf­ar­bei­tung der Ver­gan­gen­heit löste die Aus­ein­an­der­set­zung mit dem Thema einen Ver­än­de­rungs­pro­zess der Biblio­the­ken aus: Inno­va­tive Samm­lungs­kon­zepte wur­den ent­wi­ckelt, Samm­lungs­be­schrei­bun­gen revo­lu­tio­niert. Jür­gen Weber skiz­ziert den aktu­el­len, nicht abschließ­ba­ren Fin­dungs­pro­zess und beleuch­tet in neun Stu­dien aus den Jah­ren 2005 bis 2022 Gebrauch und Idee von Sammlungen.

Jür­gen Weber hat in sei­ner beruf­li­chen Pra­xis als Wis­sen­schaft­li­cher Biblio­the­kar zu den The­men der Publi­ka­tion Grund­la­gen gelegt: Als Abtei­lungs­lei­ter für Son­der­samm­lun­gen und Bestands­er­hal­tung sowie als stell­ver­tre­ten­der Direk­tor leis­tete er mit dem Wei­ma­rer The­sau­rus der Pro­ve­ni­en­z­be­griffe Pio­nier­ar­beit und schuf Vor­aus­set­zun­gen für ein men­gen­taug­li­ches Erschlie­ßungs­in­stru­ment, das stan­dar­di­siert ein­ge­setzt und auf der Ebene des Deut­schen Biblio­theks­ver­bands wei­ter­ent­wi­ckelt wird. Im Zuge der fach­li­chen Lei­tung der Restau­rie­rungs­pro­jekte nach dem Brand 2004 hat er eben­falls neue Wege und rich­tung­wei­sende Hand­lungs­fel­der der Her­zo­gin Anna Ama­lia Biblio­thek erschlossen.

Mit die­sem Abend ver­ab­schie­den wir uns von Jür­gen Weber, der seit 1996 für die Her­zo­gin Anna Ama­lia Biblio­thek / Klas­sik Stif­tung Wei­mar arbeitet.

Lesung und Gespräch mit Frank Willmann in Hermsdorf
Mai 30 um 19:00

Frank Will­mann: »Streif­züge durch den wil­den Fußball-Osten«

Immer auf der Suche nach den wun­der­ba­ren Geschich­ten, die nur der Fuß­ball schreibt, hat Will­mann ein Herz für die klei­nen, wie die gro­ßen Clubs im wil­den Osten. Er mag tsche­chi­sches Bier, ser­bi­sche Würste, alba­ni­schen Kuchen und liebt den Fuß­ball in Bel­grad, Split, Ber­lin, Prag, Buka­rest, Sofia, Jena… Kurz vor der Fuß­ball-Euro­pa­meis­ter­schaft in Deutsch­land, soll Will­mann Fuß­ball­fans genauso wie an der Lage im Osten Deutsch­lands und Euro­pas Inter­es­sierte mit auf die Reise neh­men dort­hin, »wo der Fuß­ball weh tut. Nicht
aus Hass, weil das Spiel kom­mer­zi­ell ver­ra­ten wurde, son­dern aus Liebe: Nach­schauen, wie man ohne viel Geld wei­ter­spielt.« (Chris­tof Meue­ler, neues deutsch­land). »Kei­ner schreibt
so lie­be­voll und mun­ter über den Fuß­bal­los­ten wie Frank Will­mann.« (Chris­tian Spil­ler, Zeit-Online), »in sei­nen Tex­ten schafft es Frank Will­mann, ins eta­blierte, dau­er­i­ro­ni­sche Fuß­ball-Feuil­le­ton mit einem eige­nen, ber­ser­kernd lite­ra­ri­schen Sound rein­zug­rät­schen, ein bol­zen­der Tho­mas Bern­hard.« (Mar­kus Hes­sel­mann, Tagesspiegel).

Frank Will­mann: gebo­ren 1963 in Wei­mar, 1984 Aus­reise nach West­ber­lin. Mit Anne Hahn ver­öf­fent­lichte er meh­rere Sach­bü­cher, die sich der Auf­ar­bei­tung von sub­kul­tu­rel­len Strö­mun­gen in der DDR wid­men, unter ande­rem: Sta­di­on­par­ti­sa­nen. Fans und Hoo­li­gans in der DDR (2007) und nega­tiv-deka­dent: Punk in der DDR (2022). Er schreibt für diverse Zei­tun­gen und Maga­zine, ist Mit­glied der Aka­de­mie für Fuß­ball­kul­tur und ist Kolum­nist im Neuen Deutschland.

Lesung mit Christine Hansmann und Jörg Reddin in der Kirche Wandersleben
Mai 30 um 20:30

»Im grü­nen Feuer glüht das Laub«. Mit Chris­tine Hans­mann und Jörg Reddin

Chris­tine Hans­mann ist Autorin, Rezi­ta­to­rin und Spre­che­rin. An die­sem Abend stellt sie baro­cke Dich­tung von Bro­ckes bis Celan­der vor. Musi­ka­lisch wird sie beglei­tet von Jörg Red­din. Der Bach­kir­chenkan­tor wird auch einer Orgel aus dem Jahr 1724 spielen.

 

Eine Ver­an­stal­tung des Lese-Zei­chen e.V. / Men­an­tes Förderkreises.

Mai
31
Fr
Lange Nacht der Museen 2024 in Jena
Mai 31 ganztägig

Am Frei­tag, dem 31. Mai 2024, öff­nen wie­der über 30 Stand­orte ihre Türen. Jenaer Museen, Samm­lun­gen, Aus­stel­lun­gen und viele mehr zei­gen Objekte und Orte, die man ansons­ten nicht zu Gesicht bekommt, und bie­ten zahl­rei­che Mit­mach-Mög­lich­kei­ten an.

Das Pro­gramm wird im April ’24 erschei­nen, der Vor­ver­kauf ist ab Anfang Mai mög­lich. Bis dahin kön­nen Sie sich vom Pro­gramm der letz­ten Muse­ums­nacht inspi­rie­ren lassen!

Poetryfilmtage – Weltspiegel der Poesie. Internationale Kurzfilme im Kommunalen Kino mon ami in Weimar
Mai 31 um 15:00

Welt­spie­gel der Poe­sie. Inter­na­tio­nale Kurzfilme

 

Das Team der Poe­try­film­tage hat beglei­tend zu ihrem inter­na­tio­na­len Wett­be­werb aus den 479 Ein­sen­dun­gen für den dies­jäh­ri­gen Wei­ma­rer Poe­try­film­preis ein inter­na­tio­na­les und ein deutsch­spra­chi­ges Kurz­film­pro­gramm zusam­men­ge­stellt. Im »Welt­spie­gel der Poe­sie« reist das Publi­kum in zumeist doku­men­ta­ri­schen Fil­men um den Glo­bus, um einen Blick auf den Zustand der Welt zu werfen.

The com­pe­ti­tion Wei­mar Poe­try Film Award is accom­pa­nied by an inter­na­tio­nal and a Ger­man-lan­guage pro­gramme selec­ted from the 479 sub­mis­si­ons. In »World Mir­ror of Poe­try« the audi­ence tra­vels in short docu­men­ta­ries around the globe to take a poe­tic look at the state of the world.

 

Eine Ver­an­stal­tung der Poe­try­film­tage. Geför­dert von der Thü­rin­ger Staatskanzlei.

Poetryfilmtage – Deutschsprachige Poetryfilme im Kommunalen Kino mon ami in Weimar
Mai 31 um 16:00

Deutsch­spra­chige Poetryfilme

 

Die Aus­wahl deutsch­spra­chi­ger Filme unter­streicht die Bedeu­tung, die der Poe­sie­film im Genre des Kurz­films erlangt hat, und stellt die Band­breite vor, mit der zwi­schen Film und Lyrik expe­ri­men­tiert wird.

The selec­tion of Ger­man-lan­guage films empha­si­ses the impor­t­ance that poe­try film has achie­ved in the genre of short film. It also pres­ents the wide range of expe­ri­men­ta­tion bet­ween film and poetry.

 

Eine Ver­an­stal­tung der Poe­try­film­tage. Geför­dert von der Thü­rin­ger Staatskanzlei.

Thüringer Literaturtage: Lesekonzert mit Luci van Org in der Alten Seifensiederei in Altenburg
Mai 31 um 19:00

Lese­kon­zert mit Luci van Org: »Wir Fünf und ich und die Toten«

In Luci van Orgs Novelle „Wir Fünf und die Toten“ wird die Haupt­fi­gur Vera nach dem Fund dreier Lei­chen in einem Spind in zahl­rei­che Unge­reimt­hei­ten und Wirk­lich­keits­ver­schie­bun­gen ver­strickt. Vera wird des Mor­des ver­däch­tigt, aber sie kann sich an nichts erinnern.

Kar­ten im Vor­ver­kauf gibt es im Laden der Alten­bur­ger Tou­ris­tik GmbH

Lesung und Gespräch mit Frank Willmann in Weimar
Mai 31 um 19:30

Frank Will­mann: »Streif­züge durch den wil­den Fußball-Osten«

Immer auf der Suche nach den wun­der­ba­ren Geschich­ten, die nur der Fuß­ball schreibt, hat Will­mann ein Herz für die klei­nen, wie die gro­ßen Clubs im wil­den Osten. Er mag tsche­chi­sches Bier, ser­bi­sche Würste, alba­ni­schen Kuchen und liebt den Fuß­ball in Bel­grad, Split, Ber­lin, Prag, Buka­rest, Sofia, Jena… Kurz vor der Fuß­ball-Euro­pa­meis­ter­schaft in Deutsch­land, soll Will­mann Fuß­ball­fans genauso wie an der Lage im Osten Deutsch­lands und Euro­pas Inter­es­sierte mit auf die Reise neh­men dort­hin, »wo der Fuß­ball weh tut. Nicht
aus Hass, weil das Spiel kom­mer­zi­ell ver­ra­ten wurde, son­dern aus Liebe: Nach­schauen, wie man ohne viel Geld wei­ter­spielt.« (Chris­tof Meue­ler, neues deutsch­land). »Kei­ner schreibt
so lie­be­voll und mun­ter über den Fuß­bal­los­ten wie Frank Will­mann.« (Chris­tian Spil­ler, Zeit-Online), »in sei­nen Tex­ten schafft es Frank Will­mann, ins eta­blierte, dau­er­i­ro­ni­sche Fuß­ball-Feuil­le­ton mit einem eige­nen, ber­ser­kernd lite­ra­ri­schen Sound rein­zug­rät­schen, ein bol­zen­der Tho­mas Bern­hard.« (Mar­kus Hes­sel­mann, Tagesspiegel).

Frank Will­mann: gebo­ren 1963 in Wei­mar, 1984 Aus­reise nach West­ber­lin. Mit Anne Hahn ver­öf­fent­lichte er meh­rere Sach­bü­cher, die sich der Auf­ar­bei­tung von sub­kul­tu­rel­len Strö­mun­gen in der DDR wid­men, unter ande­rem: Sta­di­on­par­ti­sa­nen. Fans und Hoo­li­gans in der DDR (2007) und nega­tiv-deka­dent: Punk in der DDR (2022). Er schreibt für diverse Zei­tun­gen und Maga­zine, ist Mit­glied der Aka­de­mie für Fuß­ball­kul­tur und ist Kolum­nist im Neuen Deutschland.

Jun
1
Sa
Poetryfilmtage – Sarah Tremlett: »Frame to Frames – Your Eyes Follow« in der LiteraturEtage Weimar
Jun 1 um 11:00

Sarah Trem­lett: Frame to Frames : Your Eyes Follow

 

Sarah Trem­lett ist eine preis­ge­krönte Fil­me­ma­che­rin, Dich­te­rin und Theo­re­ti­ke­rin aus Groß­bri­tan­nien. Sie wirkt in die­sem Jahr in der Jury des Wei­ma­rer Poe­try­film­prei­ses mit. Wir stel­len im Gespräch ihr neues, zwei­spra­chi­ges Film- und Buch­pro­jekt »Frame to Frames : Your Eyes Fol­low / Cua­dro a Cua­dros : Tus Ojos Siguen« vor.

In eng­li­scher Sprache.

 

Eine Ver­an­stal­tung der Poe­try­film­tage. Geför­dert von der Thü­rin­ger Staatskanzlei.

Führung für Kinder im Romantikerhaus Jena
Jun 1 um 14:00

Auf der Suche nach der Blauen Blume“

Haus­füh­rung mit krea­ti­ven Stationen

 

In alten Zei­ten, als das Wün­schen noch gehol­fen hat, lebte im Roman­tik­er­haus Jena der Phi­lo­soph Johann Gott­lieb Fichte. Gemein­sam wol­len wir sein Haus und die jun­gen Dich­ter der Früh­ro­man­tik in Form einer Schnit­zel­jagd ent­de­cken. Her­aus­for­dernde Fra­gen, ver­träumte Bil­der, Hör­spiele und Schätze war­ten dar­auf, von den Kin­dern bestaunt, gesucht und erlebt zu werden.

Am Ende der Schnit­zel­jagd kön­nen sich die Kin­der einen Muse­ums­aus­weis ver­die­nen. Die­ser zeigt nicht nur, was sie alles gelernt haben, son­dern dient auch als Kin­der­ein­tritts­karte für zukünf­tige Besu­che im Roman­tik­er­haus Jena.

Für Kin­der ab 6 Jahren.

Puppenspiel »Der Räuber Hotzenplotz – Der Goldschatz in der Mühle« mit dem KARFUNKEL-THEATER in Suhl
Jun 1 um 16:00 – 18:00

Das klas­si­sche Kas­per-Stück vom Räu­ber Hot­zen­plotz und dem Gold­schatz in der Mühle wird den Zuschau­ern sowohl mit Stab­pup­pen, als auch durch Schau­spie­ler prä­sen­tiert. Das sehr mora­li­sche Stück bedient das allen Kin­dern zu eigene hohe Gespür für Gerech­tig­keit, lässt sie genau zwi­schen »gut« und »böse« unter­schei­den und bezieht sie über­dies auch aktiv in das Gesche­hen mit ein.

Ein armer, alter Mül­ler mit sei­ner alten, klapp­ri­gen Mühle kann seine Pacht beim Bauer Nie­sel­prim nicht mehr bezah­len, da er seit Jah­ren eine schlechte Ernte hatte. Da seine Mühle auf dem Grund und Boden des Bau­ers steht, soll er auch aus die­ser ausziehen.
Doch die Mühle birgt ein Geheim­nis, dass der Mül­ler nicht kennt. Der Groß­va­ter hatte einst auf dem Dach­bo­den einen Gold­schatz ver­steckt. Das ruft den Räu­ber Hot­zen­plotz auf den Plan, der in Voll­mond­näch­ten mit sei­nem Zau­ber­spie­gel viele Dinge sehen und erken­nen kann und zusam­men mit der Hexe Itzel­bitz den Gold­schatz raubt. Wird es dem Wacht­meis­ter Dimp­fel­mo­ser zusam­men mit dem Kas­per gelin­gen, den Gold­schatz zurück­zu­ho­len, um die­sem dem Mül­ler zu übergeben?

Neben der schau­spie­le­ri­schen Leis­tung besticht das mit viel Liebe zum Detail in drei Auf­zü­gen insze­nierte Stück durch wun­der­schöne Büh­nen­bil­der und lie­be­voll kre­ierte Kostüme.

Die Vor­stel­lung dau­ert ca. 50 Minu­ten und ist geeig­net für Kin­der ab 3 Jahre.

Thüringer Literaturtage: Poetry meets music mit Romina Nikolić und dem Duo ZaZa in der Schlosskirche Eisenberg
Jun 1 um 19:30

Poe­try meets music. Mit Romina Niko­lić und dem Duo ZaZa

Romina Niko­lić erzählt von der Ver­wur­ze­lung in einer Land­schaft, vom sprich­wört­li­chen „Unter­holz“ ihrer Her­kunft aus dem süd­lichs­ten Zip­fel Thü­rin­gens. Sie fügt dabei schein­bar schwer Ver­ein­ba­res zusam­men: den uri­gen Sound des Thü­rin­ger Walds mit dem Sound von Pop­songs, das Mär­chen­hafte und den ent­waff­nen­den Blick. Sie wird beglei­tet vom Duo ZaZa, das zeit­ge­nös­si­sche Popu­lar­mu­sik in Kir­chen bringt.

Kar­ten gibt es im Vor­ver­kauf in der Biblio­thek Eisen­berg (036691–83392) und in der Eisen­berg-Infor­ma­tion, Markt 26.

Lese-Zei­chen e.V., Stadt­bi­blio­thek Eisen­berg, geför­dert von der Thü­rin­ger Staatskanzlei

Jun
3
Mo
Lesung »Bücher(R)egal« zur Festwoche der Stadtbücherei in Suhl
Jun 3 um 18:00

Im Rah­men der Fest­wo­che der Suh­ler Stadt­bü­che­rei bie­ten Autorin­nen und Autoren des Süd­thü­rin­ger Lite­ra­tur­ver­eins eine eigens für die­sen Anlass kon­zi­pierte Lesung frisch ent­stan­de­ner Texte. Sie neh­men Bezug auf das an den Fens­tern des Hau­ses zu lesende Gedicht »Bücher­re­gal« von Char­lotte Gras­nick – und stel­len zugleich die Frage, wie wich­tig Bücher heute noch sind. Es lesen Mar­tina Anschütz, Ulrike Blech­schmidt, Bernd Fried­rich, Diet­mar Hör­nig, Julia Kem­mer­zehl, Ros­wi­tha Les­ser, Harald Lin­dig, Manuela Ploch und Hol­ger Uske. Die musi­ka­li­sche Beglei­tung obliegt Bernd Fried­rich und Hol­ger Uske. Die Gäste erwar­tet ein kurz­wei­li­ges lite­ra­risch-musi­ka­li­sches Angebot!

Jun
4
Di
Buchpräsentation »Die Stadtbücherei Suhl« von Gunter Dreßler/Angelika Stannek in Suhl
Jun 4 um 18:00

Pre­miere des Hef­tes 72 der »Klei­nen Suh­ler Reihe« mit dem Titel »Die Stadt­bü­che­rei Suhl« von Gun­ter Dreß­ler und Ange­lika Stannek

Nach einer Begrü­ßung durch den Ober­bür­ger­meis­ter wer­den die Autoren das Heft zur Geschichte die­ser für die Stadt Suhl so wich­ti­gen Ein­rich­tung in Wort und Bild vor­stel­len. Es ist an die­sem Nach­mit­tag erst­mals erhältlich.

Eine Gesprächs­runde mit drei wesent­li­chen Akteu­ren ver­mit­telt im Anschluss wei­tere inter­es­sante Ein­bli­cke in die Ent­ste­hungs­ge­schichte des »Lese­wür­fels«.

Gun­ter Dreß­ler, gebo­ren 1947 in Meerane, stu­dierte 1965 bis 1969 in Erfurt und war danach fast 20 Jahre Poly­tech­nik­leh­rer in Suhl. Zeit­gleich sechs­jäh­rige Assis­ten­ten­tä­tig­keit an der Päd­ago­gi­schen Hoch­schule Erfurt. Nach 1990 in der Leh­rer­fort­bil­dung und in der IHK Süd­thü­rin­gen tätig, dann 17 Jahre Geschäfts­füh­rer Bil­dung der Hand­werks­kam­mer Süd­thü­rin­gen. In der »Klei­nen Suh­ler Reihe« bis­her Autor von fünf Bän­den. Vor­sit­zen­der des För­der­ver­eins der Stadtbücherei.

Ange­lika Stan­nek,1957 in Jena gebo­ren, begann 1973 in der Stadt- und Bezirks­bi­blio­thek Suhl eine Aus­bil­dung zum Biblio­theks­fach­ar­bei­ter. 1976 bis 1979 Stu­dium an der Fach­schule für öffent­li­ches Biblio­theks­we­sen in Leip­zig, danach als Diplom-Biblio­the­ka­rin bis zum Ren­ten­ein­tritt 2021 in der Suh­ler Stadtbücherei.

Ettersburger Gespräch: Philipp Felsch im Gespräch mit Klaus Vieweg
Jun 4 um 19:00

Etters­bur­ger Gespräch . Phi­lo­so­phi­cum Wie Nietz­sche aus der Kälte kam

Phil­ipp Felsch im Gespräch mit Klaus Vie­weg über die Geschichte einer Rettung.

Nach 1945 liegt Nietz­sches Ruf genauso in Trüm­mern wie der euro­päi­sche Kon­ti­nent. Aus­ge­rech­net Gior­gio Colli und Mazzino Mon­ti­nari, zwei ita­lie­ni­sche Anti­fa­schis­ten, ent­schlie­ßen sich, den gefähr­li­chen Den­ker zu reha­bi­li­tie­ren. Ihr Ziel: Nietz­sches Nach­lass neu zu ent­zif­fern, um alle pos­tu­men Ver­fäl­schun­gen rück­gän­gig zu machen. Ihr Pro­blem: Zehn­tau­sende kaum les­ba­rer Sei­ten, die sich in der DDR befin­den, wo Nietz­sche offi­zi­ell als Staats­feind gilt. In sei­nem bril­lant geschrie­be­nen Buch erzählt Phil­ipp Felsch ein intel­lek­tu­el­les Aben­teuer im Span­nungs­feld des Kal­ten Krie­ges, das von Flo­renz über Wei­mar und Ost-Ber­lin bis ins Paris der Post­mo­derne führt. Wer die von Gior­gio Colli und Mazzino Mon­ti­nari her­aus­ge­ge­bene Nietz­sche-Gesamt­aus­gabe auf­schlägt, betritt eine Wüste akri­bi­scher Gelehr­sam­keit. In sei­nem auf­re­gen­den Buch folgt Phil­ipp Felsch den bei­den Phi­lo­lo­gen auf ihrer epi­schen Suche nach dem ech­ten Nietz­sche, die zwi­schen die poli­ti­schen und phi­lo­so­phi­schen Fron­ten des Kal­ten Krie­ges führt. Wäh­rend Colli und Mon­ti­nari im Osten ins Visier der Staats­si­cher­heit gera­ten, schlägt ihnen im Wes­ten der Wider­stand der neuen Meis­ter­den­ker ent­ge­gen, die die Idee des authen­ti­schen Urtexts, ja der Wahr­heit selbst in Frage stel­len. Zu guter Letzt wird ihre Aus­gabe sogar für den Fall der Mauer ver­ant­wort­lich gemacht. Die Geschichte des Kampfs um Nietz­sches Über­lie­fe­rung, zugleich ein intel­lek­tu­el­les Por­trät der Epo­che, macht deut­lich, wel­che Spreng­kraft bis heute in sei­nem Den­ken liegt.

Literaturland Thüringen im Radio – Eine Sendereihe des Thüringer Literaturrates
Jun 4 um 22:00
Literaturland Thüringen im Radio – Eine Sendereihe des Thüringer Literaturrates @ Radio Lotte

Jeden ers­ten Diens­tag im Monat geht es bei »Lite­ra­tur­land Thü­rin­gen im Radio«, dem Sen­de­for­mat des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes um Lite­ra­tur aus und über Thüringen.

Soweit es die Pla­nung erlaubt, laden wir Gäste ins Stu­dio ein, um mit ihnen über ihr Schrei­ben, Pro­jekte, Recher­chen oder beson­dere The­men zu spre­chen. Oder wir zeich­nen Sen­dun­gen auf, brin­gen Live­mit­schnitte von Ver­an­stal­tun­gen etc.

Jeden ers­ten Diens­tag im Monat ist die Sen­dung auf  Radio Lotte im Stadt­ge­biet von Wei­mar auf 160,6 UKW zu hören und welt­weit im Inter­net unter https://www.radiolotte.de

Alle Radio­sen­dun­gen kön­nen zudem in der Pod­ca­st­reihe »Lite­ra­tur­land Thü­rin­gen im Radio« auf www.literaturland-thueringen.de ange­hört wer­den. Die Sen­dun­gen ste­hen i.d.R. ab dem ers­ten Mitt­woch im Monat bereit.

 

Eine Sen­dungs­for­mat des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes. Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei. Bis 2023 geför­dert von der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thüringen.

Jun
5
Mi
Kinder Lesarten mit Markus Orths in der Stadtbücherei Weimar
Jun 5 um 10:00

Mar­kus Orths: Das Zebra unterm Bett
Für Kin­der ab 6 Jahren

Bräu­n­in­ger? Komi­scher Name für ein Zebra.“ „Find ich auch. Aber da kann man nichts machen.“ Eines Mor­gens liegt unter Han­nas Bett ein Zebra. Ein leben­di­ges Zebra! Ein­fach so. Hanna ist mit ihren bei­den Papas neu in die Gegend gezo­gen und so ist es ihr recht, dass Bräu­n­in­ger, so heißt das Zebra, sie in die Schule begleitet.
Ein Zebra im Unter­richt? Das geht nicht! Da Bräu­n­in­ger aber ver­flixt gut schrei­ben, rech­nen und tur­nen kann, darf er blei­ben – zumin­dest fürs Erste. Die­sen Schul­tag wer­den die Kin­der nie ver­ges­sen: Schrei­ben ler­nen auf Bräu­n­in­gers Strei­fen! Bock­sprünge über sei­nen Rücken! Traum­stunde! Doch plötz­lich geht die Tür auf: Zwei Zoo­wär­ter erschei­nen und füh­ren Bräu­n­in­ger ab. Was soll Hanna jetzt machen?
Mar­kus Orths erzählt wit­zig und tief­sin­nig von Anders­ar­tig­keit und Fremd­sein. Dass Hanna bei ihren „homo­sen­sa­tio­nel­len“ Vätern auf­wächst, wird herr­lich unauf­ge­regt the­ma­ti­siert. Kers­tin Meyer hat die Stim­mungs­la­gen der Figu­ren in ihren Illus­tra­tio­nen groß­ar­tig eingefangen.

Mar­kus Orths, gebo­ren 1969 in Vier­sen, lebt als Autor in Karls­ruhe. Er ver­öf­fent­licht seit 2001 Romane und Erzäh­lun­gen für
Erwach­sene bei Schöff­ling & Co und beim Han­ser Ver­lag. Sei­nen Kin­dern muss er immer wie­der Steg­reif­ge­schich­ten erzählen
und dabei tauchte eines Abends ein Zebra unterm Bett auf. Diese und andere Geschich­ten sind in Schrift und Bild beim Moritz
Ver­lag zu finden.

Lesung für Kinder mit Rolf-Bernhard Essig in der Stadtbücherei Suhl
Jun 5 um 10:00

Sprich­wört­li­che Redens­ar­ten und ihre Hin­ter­gründe“ – Lesung für Kin­der mit Rolf-Bern­hard Essig in der Stadt­bü­che­rei Suhl

Sprich­wör­ter trös­ten uns, geben Rat oder brin­gen uns zum Lachen. „Sprich­wör­ter-Papst“ Rolf-Bern­hard Essig erzählt mit viel Witz und Humor Geschich­ten, die mit unse­ren Rede­wen­dun­gen ver­bun­den sind. Dabei weckt er unter­halt­sam und lehr­reich die kind­li­che Lust am Spiel mit der Spra­che. Nur wer die Geschichte hin­ter der Redens­art kennt, ver­steht sie richtig.

Eine Ver­an­stal­tung zur Lese- und Sprach­för­de­rung für Kin­der ab 8 bis 11 Jahre.

Geför­dert von der Thü­rin­ger Staatskanzlei.

Lesung und Gespräch mit Martin Debes in Gera
Jun 5 um 19:00

Lesung und Gespräch mit Mar­tin Debes: 

Deutsch­land der Extreme. Wie Thü­rin­gen die Demo­kra­tie herausfordert

 

Mar­tin Debes beschreibt anhand von Thü­rin­gen, warum die gro­ßen Volks­par­teien an Boden ver­lie­ren, das Ver­trauen in demo­kra­ti­sche Pro­zesse und staat­li­che Insti­tu­tio­nen schwin­det und Poli­tik zu einem Schau­platz von Extre­mis­ten und Kar­rie­ris­ten wird. Sein Buch ist die Geschichte eines Lan­des, das Expe­ri­men­tier­feld extre­mer poli­ti­scher Kräfte war und wie­der gewor­den ist. „Ein gran­dio­ser Deu­ter des Ostens und ein begna­de­ter Schrei­ber.“ Lau­da­tio zum Repor­ter des Jah­res, Medium Magazin

Mar­tin Debes, 1971 in Jena gebo­ren, arbei­tet als Chef­re­por­ter für die Zei­tun­gen der FUNKE Medi­en­gruppe in Thü­rin­gen. Mit sei­nem im August 2021 erschie­ne­nen Buch „Demo­kra­tie unter Schock“ über die Hin­ter­gründe der Wahl von Tho­mas Kem­me­rich zum Thü­rin­ger Minis­ter­prä­si­den­ten lie­ferte Debes „atem­be­rau­bende Details“ (DIE WELT) sowie einen her­aus­ra­gen­den „Bei­trag zum Ver­ständ­nis von Poli­tik“ (FAZ).

Jun
6
Do
Lesung mit Dorothee Herrmann in der Bibliothek Gebesee
Jun 6 um 10:00 – 13:30

Ein beson­de­res Abschluss­fest für Vor­schü­le­rin­nen und Vor­schü­ler – die Thü­rin­ger Schrift­stel­le­rin und Illus­tra­to­rin Doro­thee Herr­mann zu Gast in der Biblio­thek Gebesee

 

Wie jedes Jahr, möch­ten die Biblio­thek Gebe­see ein Abschluss­fest mit den Vor­schü­lern der Kita-Ein­rich­tun­gen aus Ring­le­ben, Gebe­see und Wal­sch­le­ben ver­an­stal­ten. Regel­mä­ßig, ein­mal im Monat, besu­chen die Vor­schü­ler die jewei­li­gen Biblio­the­ken vor Ort. Bei die­sen Besu­chen wird den Kin­dern vor­ge­le­sen und danach dür­fen sie in der Biblio­thek stö­bern, stau­nen, anschauen. Dabei kön­nen sie sich Bücher aus­su­chen, wel­che sie bis zum nächs­ten Ter­min mit in den Kin­der­gar­ten neh­men dür­fen. Alle Kin­der, die nun in die Schule kom­men sind zu einem Abschluss­fest eingeladen.
Die Autorin Doro­thea Herr­mann ist Autorin und Illus­tra­to­rin und wird für Kin­der lesen und zeich­nen. Die Kin­der haben im Anschluss die Mög­lich­keit Doro­thee Herr­mann „Löcher in den Bauch“ zu fragen.

Inhalt: Den gan­zen Tag durch Stadt und Land ist das Glück­schwein unter­wegs und bringt Glück. Alle sind dann glück­lich! Aber es selbst? Eine Matsch­pfütze mit einem Trog Fut­ter darin, im Stall ein paar Tiere zum Schwatz und einen blauen Him­mel über sich: Das wäre fein! Es fasst einen Plan: „Das Glücks­schwein sucht das Glück“. Ob Mari­en­kä­fer, Glücks­fee und Schorn­stein­fe­ger – die ande­ren Glücks­brin­ger – ihm dabei hel­fen können?

Geför­dert durch das TMBJS.

Vortrag und Führung »Bibliothek digital. Einblick in die Digitalisierung zum bundesweiten Digitaltag am 7.6.24« in Gotha
Jun 6 um 17:00

Vor­trag und Füh­rung zum bun­des­wei­ten Digi­tal­tag am 7. Juni 2024.
Auf­grund begrenz­ter Kapa­zi­tä­ten wird um eine Anmel­dung bis zum 3. Juni unter veranstaltungen.fb@uni-erfurt.de oder Tel. 0361/737‑5530 gebeten.

Gastvortrag von Dr. Dmitri Levitin (Universität Utrecht)
Jun 6 um 17:15

Auf­grund begrenz­ter Kapa­zi­tä­ten wird um Anmel­dung unter forschungszentrum.gotha@uni-erfurt.de gebeten.

Lesung und Gespräch mit Helmut Vorndran in Suhl
Jun 6 um 18:00 – 20:00

Hel­mut Vorn­dran liest »PHI« – Ein Fran­ken Krimi

Im ober­frän­ki­schen Rat­tels­dorf ist der Teu­fel los: Erst wird das Was­ser knapp, dann tau­chen ver­ätzte Lei­chen auf, schließ­lich fal­len auch noch Men­schen vom Him­mel und an allen Tat­or­ten riecht es selt­sa­mer­weise nach Par­füm. Die Bam­ber­ger Kom­mis­sare Hader­lein und Lager­feld und ihre bei­den Ermitt­ler­schweine haben alle Hände und Hufe voll zu tun, die Fäden zu ent­wir­ren. Als die Spu­ren bis nach Kali­for­nien füh­ren, ist das Chaos voll­ends per­fekt. Und der Seri­en­tä­ter mor­det wei­ter und wei­ter und weiter.

Hel­mut Vorn­dran, gebo­ren 1961 in Bad Neustadt/Saale, lebt meh­rere Leben: als Kaba­ret­tist, Unter­neh­mer und Buch­au­tor. Als über­zeug­ter Franke hat er sei­nen Lebens­mit­tel­punkt im ober­frän­ki­schen Bam­ber­ger Land und arbei­tet als freier Autor unter ande­rem für Antenne Bay­ern und das Baye­ri­sche Fernsehen.

Thüringer Literaturtage: Vernissage mit Kinga Tóth auf Burg Ranis
Jun 6 um 18:30

Die Lyri­ke­rin und Per­for­mance Künst­le­rin Kinga Tóth ist bekannt für ihr spar­ten­über­grei­fen­den Werke. So kom­bi­niert sie Klang­in­stal­la­tio­nen mit ihren Gedich­ten, um den Betrach­ter auf meh­re­ren Ebe­nen gleich­zei­tig anzu­spre­chen. Sie schreibt auf Deutsch, Eng­lisch und Unga­risch. Die ehe­ma­lige Sti­pen­dia­tin des Clara-und-Edu­ard-Rosen­thal-Sti­pen­dium 2016 der Stadt Jena ver­öf­fent­lichte 2023 ihr drei­spra­chi­ges Poe­sie- und Kunst­al­bum: ANNAMARIA SINGS/SINGT/ÉNEKEL. „Als moder­nes Gebet­buch und Kurio­si­tä­ten­ka­bi­nett unter­sucht es Geschich­ten und Mär­chen über Frauen im ewi­gen Spa­gat zwi­schen Hei­lig­keit und Hexe­rei, höl­li­schem Leid und sphä­ri­scher Freude, zwi­schen Him­mel und Erde.“, schreibt das Col­le­gium Hun­ga­ri­cum Berlin.

Lese-Zei­chen e.V., Lan­des­zen­trale für poli­ti­sche Bil­dung in Thü­rin­gen, geför­dert von der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Spar­kas­sen-Kul­tur­stif­tung Hessen-Thüringen


Thüringer Literaturtage: Lesung mit Durs Grünbein auf Burg Ranis
Jun 6 um 19:30

Durs Grün­bein liest »Der Komet«. Mode­ra­tion: Andreas Platthaus

Im Mit­tel­punkt der Geschichte steht eine Frau aus ein­fa­chen Ver­hält­nis­sen. Es geht um das Leben von Dora W., die aus Schle­sien nach Dres­den kommt und den Unter­gang der Stadt im Bom­ben­krieg mit­er­lebt. Am Bei­spiel eines Ein­zel­schick­sals erzählt Durs Grün­bein, wie Geschichte den Geschichts­lo­sen wider­fährt, zuletzt als Schre­cken und zu späte Ein­sicht. „Die Zer­stö­rung der Welt erscheint in „Der Komet“ als men­schen­ge­macht.“, schreibt Beate Trö­ger für den SWR Kul­tur­teil. Durs Grün­bein gehört zu den „wirk­mäch­tigs­ten deut­schen Dich­ter und Essay­is­ten“. In sei­nen Wer­ken beschäf­tigt er sich unter ande­rem mit der deut­schen Nach­kriegs­zeit und dem Fall des Eiser­nen Vorhangs.

Andreas Platt­haus, der Chef des Res­sorts Lite­ra­tur und lite­ra­ri­sches Leben der Frank­fur­ter All­ge­mei­nen Zei­tung, tritt als Mode­ra­tor in ein Gespräch mit dem Autor.

Kar­ten gibt es in unse­rem Ticketshop

Lese-Zei­chen e.V., Lan­des­zen­trale für poli­ti­sche Bil­dung in Thü­rin­gen, geför­dert von der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Spar­kas­sen-Kul­tur­stif­tung Hessen-Thüringen

Jun
7
Fr
Lesung und Gepräch mit der Bestsellerautorin Kathinka Engel in Suhl
Jun 7 um 16:00 – 18:00

Kathinka Engel liest aus ihrer »Hollywood-Dreams«-Reihe

Für Hol­ly­wood­star Rio McQuoid sollte die neue Serie »This is our Time« nach einem Absturz das große Come­back wer­den. Doch als die weib­li­che Haupt­rolle durch eine wahn­wit­zige Idee des Regis­seurs an die ahnungs­lose Prak­ti­kan­tin Ferne geht, ras­tet Rio aus. Wäh­rend Ferne über­for­dert ist von der ober­fläch­li­chen Gla­mour­welt, ist dem Hol­ly­wood-Frau­en­schwarm die Gna­den­lo­sig­keit des Show­biz bereits in Fleisch und Blut über­ge­gan­gen. Die gegen­sei­tige Abnei­gung weicht Ver­wir­rung, als die bei­den sich vor der Kamera näher­kom­men – und sie bald nicht mehr wis­sen, was echt ist und was fake.

Kathinka Engel ist lei­den­schaft­li­che Lese­rin. Sie stu­dierte all­ge­meine und ver­glei­chende Lite­ra­tur­wis­sen­schaft, arbei­tete für eine Lite­ra­tur­agen­tur, ein Lite­ra­tur­ma­ga­zin und als Redak­teu­rin, Über­set­ze­rin und Lek­to­rin für ver­schie­dene Ver­lage. Mit ihrem Debüt »Finde mich. Jetzt« schaffte sie es aus dem Stand auf die SPIEGEL-Bestsellerliste.

Für die Ver­an­stal­tung ist fol­gen­der Ablauf geplant:

ab 16:00 Uhr Vor­pro­gramm: Buch­ver­kauf und Autogramme
17:00 Uhr Lesung und Gespräch zur »HollywoodDreams«-Reihe mit Kathinka Engel

Musik trifft Literatur im Schillerhaus Rudolstadt
Jun 7 um 17:00

Haus­mu­sik: Musik trifft Literatur

Die Nach­wuchs­mu­si­ke­rin­nen und ‑musi­ker der Kreis­mu­sik­schule Rudol­stadt tref­fen sich zum Musi­zie­ren im Schil­ler­haus. Die jun­gen Talente zei­gen ihr Kön­nen und spie­len ihre Lieb­lings­me­lo­dien. Zwi­schen den klei­nen musi­ka­li­schen Dar­bie­tun­gen gibt es span­nende Ein­bli­cke in das lite­ra­ri­sche Schaf­fen und die Kor­re­spon­denz der ehe­ma­li­gen Haus­be­woh­ner und sowie deren Gäste.

Eröffnung der Sommerbühne mit Stefan Schwarz, Verena Fränzel & Gerd Krambehr im Kultur: Haus Dacheröden
Jun 7 um 19:30

Open Air: Eröff­nung der Som­mer­bühne 2024

Mit Ste­fan Schwarz und Verena Frän­zel & Gerd Krambehr

 

Ab Juni bis Ende August geht die „Som­mer­bühne“ im Hof des Kul­tur: Haus Dacheröden zum vier­ten Mal in Folge mit einem attrak­ti­ven Pro­gramm an den Start. Musik, Lite­ra­tur, Table­quiz, Impro­thea­ter, Diary Slam, Zau­ber­show und ande­res mehr bie­tet diese schöne Open-Air-Bühne im Her­zen Erfurts.

Zum Auf­takt der „Som­mer­bühne“ am 7. Juni ist Ste­fan Schwarz der Star­gast mit sei­nen „gehei­men“ Kolum­nen mit dem schö­nen Titel: Umsonst Epi­lierte aller Län­der – Ver­ei­nigt Euch! Freuen Sie sich außer­dem auf Musik von Verena Frän­zel und Gerd Krambehr.

Herbst­lese-Fans ist er natür­lich ein Begriff: Seit zwan­zig Jah­ren schreibt Jour­na­list und Schrift­stel­ler Ste­fan Schwarz in der Kult-Illus­trier­ten „Das Maga­zin“ über sein Fami­li­en­le­ben. Kein Wun­der, dass es ihn da hin und wie­der nach Abwechs­lung ver­langt. Mit sei­nen Kurz­ge­schich­ten für die „Bri­gitte“ und die ero­ti­sche Frau­en­zeit­schrift „Sépa­rée“ beweist er, dass er nicht nur ein schlim­mer Frau­en­ver­ste­her, son­dern auch in deli­ka­ten The­men humo­ris­tisch sat­tel­fest ist. Für die­je­ni­gen, die noch nicht wis­sen, wie man sich in einer Ehe aus­ein­an­der essen kann und warum jede Frau einen Haus­freund haben sollte, und für alle, denen seine fre­chen Essays über schlecht über­setzte Bondage-Bedie­nungs­an­wei­sun­gen, Möbel in Schmud­del­fil­men, Poli­ti­ker-Qui­ckies und fan­tas­ti­sche Kör­per­flüs­sig­kei­ten bis­her ent­gan­gen sind, liest er exklu­siv am 07. Juni auf der Som­mer­bühne aus den „gehei­men“ Kolumnen.

Der Jour­na­list und Schrift­stel­ler ist 1965 in Pots­dam gebo­ren. Er schreibt Thea­ter­stü­cke und für das Fern­se­hen, vor allem aber Kolum­nen­bände wie „Ich kann nicht, wenn die Katze zuschaut« (2008) und Romane wie „Das wird ein biss­chen weh­tun« (2012) oder „Ober­kante Unter­lippe« (2016). Zuletzt erschie­nen „Vol­ler Wer­mut bli­cke ich auf mein Leben zurück“ (2020), „Da stimmt was nicht“ (2021) und „Bis ins Mark“ (2022). Seine Lesun­gen genie­ßen Kultstatus.

Dazu erwar­tet die Zuschauer:innen ein extra­va­gan­tes, unter­halt­sa­mes und emo­tio­na­les Pro­gramm mit Lie­dern, Tex­ten, Gedich­ten und klei­nen Spiel­sze­nen des Lie­der­ma­chers Gerd Kram­behr. Auf char­mante und bril­lante Art und Weise wird er am Akkor­deon von Verena Frän­zel begleitet.

Die Bar im Hof ist geöff­net und erwar­tet die Gäste mit küh­len Geträn­ken und Snacks.

Thüringer Literaturtage: 15. Raniser Poetry Slam auf Burg Ranis
Jun 7 um 19:30

Sechs Poe­try Slam­mer tre­ten gegen­ein­an­der an: ein Kampf mit Wor­ten, um die Gunst des Publi­kums. Wie­der sind sprach­ge­wal­tige Wort­ge­fechte und Reim­ge­wit­ter zu erwar­ten, Poe­sie in ihrer gan­zen Viel­falt – hei­ter, treff­si­cher, nach­denk­lich, kri­tisch und lie­be­voll im Umgang mit dem Wort.

Ein­zel­kar­ten für die Lesung gibt es für € 10,- / € 8,- ermä­ßigt. Dar­über hin­aus gibt es das Fes­ti­val­ti­cket Burg Ranis für € 60,-.

Kar­ten gibt es in unse­rem Ticketshop

Jun
8
Sa
Thüringer Literaturtage: Emma Braslavsky im MDR Kultur Café auf Burg Ranis
Jun 8 um 13:00

Ein gran­dio­ser epis­te­mi­scher Welt­ent­wurf in Roman­form, der uns vor­führt, dass nicht alles so trist und öde blei­ben muss, wie es ist“, schreibt Caro­lin Amlin­ger in der FAZ über Emma Bras­lavs­kys „Erd­ling“. Die ehe­ma­lige Ger­lach-Sti­pen­dia­tin nimmt uns im Roman mit auf eine Odys­see zu den hel­len und dunk­len Mäch­ten deut­scher Geschichte, bis hin­aus ins Welt­all, alle Gren­zen von Zeit und Raum mühe­los über­schrei­tend. Kat­rin Schu­ma­cher kehrt als Mode­ra­to­rin auf die Burg Ranis zurück. Die Jour­na­lis­tin tritt durch ihre Jury­tä­tig­keit zur Ver­lei­hung des Prei­ses der Leip­zi­ger Buch­messe und durch ihre Arbeit als Redak­ti­ons­lei­tung bei MDR Kul­tur beson­ders hervor.

Ein­zel­kar­ten für die Lesung gibt es für € 8,- / € 6,- ermä­ßigt. Dar­über hin­aus gibt es das Tages­ti­cket Sams­tag für € 30,- und das Fes­ti­val­ti­cket Burg Ranis für € 60,-..

Kar­ten gibt es in unse­rem Ticketshop

Thüringer Literaturtage: Gedicht für Dich! – Sprechstunde mit Lyriker Marco Kerler auf Burg Ranis
Jun 8 um 14:00

Gedicht für Dich! – Sprech­stunde mit Lyri­ker Marco Kerler

Für eine ganz beson­dere Aktion wird der Ulmer Lyri­ker Marco Ker­ler am Lite­ra­tur­tage-Sams­tag ab 14 Uhr im Burg­hof anzu­tref­fen sein:

Gedicht für Dich:
Werde zur Muse eines Dichters!
Der Lyri­ker Marco Ker­ler lädt zur Sprech­stunde ein.
Unter­halte Dich mit ihm, bis seine Schreib­ma­schine zu rat­tern beginnt.
Inner­halb von weni­gen Minu­ten erhältst Du ein per­sön­li­ches Gedicht.
Staune, wun­dere Dich oder sei ein­fach nur glücklich.

Marco Ker­ler hat 100 der Ergeb­nisse sei­ner Sprech­stun­den im Band „Volks­Ly­rik“ (Edi­tion Dreik­lein, 2016) fest­ge­hal­ten. Zuletzt erschien von ihm der Lyrik­band „Gewe­sen“ (gemein­sam mit Adela Kna­jzl, Cor­vi­nus Presse 2022) und das Kin­der­buch „Der große Bär stapft durch den Wald“ (Edi­tion Dreik­lein, 2022). In der “make-up presse”, die er 2021 grün­dete, gibt er von Hand gesetzte Lyrik­bände heraus.

Ver­an­stal­ter: Lese-Zei­chen e.V. mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Spar­kas­sen­stif­tung Hessen-Thüringen.

Lesung und Gespräch mit Martin Becker auf Burg Ranis
Jun 8 um 15:00

Mar­tin Becker liest »Die Arbeiter«

Manch­mal las­sen die Eltern die hei­ßen Fabrik­hal­len hin­ter sich und fah­ren los. Mit den Kin­dern ans Meer, immer an die Nord­see und immer nur für ein paar Tage. Der Rest ist Pla­cke­rei: Für das Rei­hen­haus, für die Kin­der, für ein biss­chen Glück – wenigs­tens im Rah­men des Spar­kas­sen­dar­le­hens. Mar­tin Becker erzählt in »Die Arbei­ter« von einer klein­städ­ti­schen Fami­lie, die es nicht mehr gibt. Die alt­mo­di­schen Näh­ma­schi­nen der Mut­ter, der schwere Schmie­de­ham­mer des Vaters, die bil­lig ein­ge­rich­te­ten Feri­en­woh­nun­gen und stets zuge­qualm­ten Klein­wa­gen aus drit­ter, vier­ter, fünf­ter Hand: es ist die Geschichte über eine Her­kunft aus ein­fa­chen Ver­hält­nis­sen, fern aller Roman­tik und Verklärung.

Mar­tin Becker ist selbst Arbei­ter­kind und wuchs im Sauer­land auf. Mitt­ler­weile ist er freier Autor für den öffent­lich-recht­li­chen Rund­funk und lebt mit sei­ner Fami­lie in Halle (Saale).

In Koope­ra­tion mit dem Lese-Zei­chen e.V. zu den 27. Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ta­gen 2024.

Thüringer Literaturtage: Lesung mit Martin Becker auf Burg Ranis
Jun 8 um 15:00

Mar­tin Becker liest „Die Arbeiter“

Manch­mal las­sen die Eltern die hei­ßen Fabrik­hal­len hin­ter sich und fah­ren los. Mit den Kin­dern ans Meer, immer an die Nord­see und immer nur für ein paar Tage. Der Rest ist Pla­cke­rei … Mar­tin Beckers neuer Roman ist eine Lie­bes­er­klä­rung an ein aus­ster­ben­des Milieu und aktu­el­ler denn je. Es ist die Geschichte über eine Her­kunft aus ein­fa­chen Ver­hält­nis­sen, fern aller Roman­tik und Ver­klä­rung. Mar­tin Becker ist selbst Arbei­ter­kind und wuchs im Sauer­land auf. Mitt­ler­weile ist er freier Autor für den öffent­lich-recht­li­chen Rund­funk und lebt mit sei­ner Fami­lie in Halle (Saale).

Ein­zel­kar­ten für die Lesung gibt es für € 8,- / € 6,- ermä­ßigt. Dar­über hin­aus gibt es das Tages­ti­cket Sams­tag für € 30,- und das Fes­ti­val­ti­cket Burg Ranis für € 60,-.

Kar­ten gibt es in unse­rem Ticketshop

Thüringer Literaturtage: Lesung mit Grit Krüger auf Burg Ranis
Jun 8 um 16:00

Grit Krü­ger liest „Tun­nel“

Mascha und ihre Toch­ter Tinka leben allein. Am Monats­ende kön­nen sie nicht mehr hei­zen. Sie fühlen sich gefan­gen. Doch sie haben ein­an­der. Und eine kühne Idee. Sie zie­hen in ein Alters­heim, um zu überwintern und sich das Amt vom Hals zu hal­ten. „Grit Krü­ger zeich­net auf sen­si­ble Weise und mit hohem sprach­li­chen Niveau den anstren­gen­den All­tag einer jun­gen, allein­er­zie­hen­den Mut­ter nach, die die Hoff­nung auf ein erfüll­tes Leben bis­her noch nicht auf­ge­ge­ben hat.“, rezen­siert Rei­ner Neu­bert von der Freien Presse. Die Autorin selbst ist Sti­pen­dia­ten des För­der­krei­ses deut­scher Schrift­stel­ler in Baden-Würt­tem­berg 2020 gewor­den und fei­ert mit „Tun­nel“ ihren Debüt Roman.

Ein­zel­kar­ten für die Lesung gibt es für € 8,- / € 6,- ermä­ßigt. Dar­über hin­aus gibt es das Tages­ti­cket Sams­tag für € 30,- und das Fes­ti­val­ti­cket Burg Ranis für € 60,-.

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Thüringer Literaturtage: Lyrik im Konzert mit Thomas Kunst, Julia Mantel, Volha Hapeyeva auf Burg Ranis
Jun 8 um 17:00

Lyrik im Kon­zert. Mit Tho­mas Kunst, Julia Man­tel, Volha Hapey­eva. Musik: Ste­fan Nag­ler. Mode­ra­tion: Mar­tin Piekar

Manch­mal halte ich mich an der Luft fest“. Zwei­fel­los zählt Volha Hapey­eva zu den wich­tigs­ten Stim­men zeit­ge­nös­si­scher bela­rus­si­scher Lite­ra­tur. Ihre Texte sind aktu­ell und zeit­los, poe­tisch und poli­tisch. Tho­mas Kunst wird aus sei­nem neuen Lyrik­band „Wü“ lesen. Das Werk ist sei­ner Katze gewid­met und über­zeugt mit Ver­sen vol­ler Anmut und fei­nem Humor. Die es mit ihrem neuen Buch und mit­ein­an­der zu vereinen.
Das neue Buch der Lyri­ke­rin, Strick­künst­le­rin und Spre­che­rin Julia Man­tel trägt den Titel „Wenn du dir eigent­lich denkst, die Kari­bik steht dir zu“. Darin ver­webt sie Pop­kul­tur, Trash und die Hom­mage an lyri­sche Vorbilder.
Unter­malt wird der Nach­mit­tag durch Ste­fan Nag­ler am Flügel.
Die­ses Jahr kehrt der Lyri­ker Mar­tin Pie­kar, als Mode­ra­tor auf die Burg zurück. Im ver­gan­ge­nen Jahr hat er bereits bei den Lite­ra­tur­ta­gen gele­sen und war anschlie­ßend zwei­fa­cher Preis­trä­ger beim Bachmann-Wettbewerb.

Ein­zel­kar­ten für die Lesung gibt es für € 8,- / € 6,- ermä­ßigt. Dar­über hin­aus gibt es das Tages­ti­cket Sams­tag für € 30,- und das Fes­ti­val­ti­cket Burg Ranis für € 60,-.

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Thüringer Literaturtage: Konzertlesung »Eine Reise durch die Zeit mit Kurt Tucholsky« mit Robert Stadlober auf Burg Ranis
Jun 8 um 19:00

Eine Reise durch die Zeit mit Kurt Tuchol­sky“ – Kon­zert­le­sung mit Robert Stadlober

Kurt Tuchol­sky ist bekannt für sei­nen schar­fen, oft poli­ti­schen Witz. Er schrieb er für ver­schie­dene Zei­tun­gen und Maga­zine der Wei­ma­rer Repu­blik. Tuchol­sky war ein kri­ti­scher Beob­ach­ter sei­ner Zeit und setzte sich vehe­ment gegen Natio­na­lis­mus, Mili­ta­ris­mus und auto­ri­täre Ten­den­zen ein. Der Schau­spie­ler Robert Stad­lo­ber ist bekannt aus den Fil­men „Crazy“ und „Son­nen­al­lee“. Zusätz­li­che Bekannt­heit erhält der Mul­ti­in­stru­men­ta­list durch seine Tätig­keit als Syn­chron­spre­cher. Wäh­rend der Lesung unter­legt er die Texte von Kurt Tuchol­sky mit Musik. Er singt, spricht und ruft uns ins Gedächt­nis, dass sich eben so viel nicht ver­än­dert hat seit Kurt Tuchol­sky sagte: „Wenn wir ein­mal nicht grau­sam sind, dann glau­ben wir gleich, wir seien gut.“
Ein­zel­kar­ten für die Lesung gibt es für € 15,- / € 13,- ermä­ßigt. Dar­über hin­aus gibt es das Tages­ti­cket Sams­tag für € 30,- und das Fes­ti­val­ti­cket Burg Ranis für € 60,-.

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Lese-Zei­chen e.V., Lan­des­zen­trale für poli­ti­sche Bil­dung in Thü­rin­gen, geför­dert von der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Spar­kas­sen-Kul­tur­stif­tung Hessen-Thüringen

Thüringer Literaturtage: Lesung mit Susann Rehlein auf Burg Ranis
Jun 8 um 22:00

Susann Reh­leins ver­saute Hausapotheke

Schon lange fin­det Sexua­li­tät nicht mehr nur im hin­ter ver­schlos­se­nen Türen statt. Unsere kör­per­li­chen Erfah­run­gen sind Gegen­stand öffent­li­cher Refle­xion gewor­den. Sie wer­den in auto­fik­tio­na­len Tex­ten erstaun­lich scham­be­freit und detail­liert erzählt, im Feuil­le­ton dis­ku­tiert und auch Über­griffe und Gewalt sind immer häu­fi­ger Gegen­stand einer brei­ten media­len Pas­sion. Was pas­siert mit unse­rer Sexua­li­tät und unse­rem Kör­per­bild, wenn sie öffent­lich erör­tert wer­den? Die­ser Frage geht Susann Reh­lein nach und ent­larvt in ihrem „radi­ka­len Pus­sy­dis­kurs“ die Ver­klemmt­heit und Schein­hei­lig­keit einer Gesell­schaft, die immer over­sexed but und­er­fu­cked ist.
Ein­zel­kar­ten für die Lesung gibt es für € 8,- / € 6,- ermä­ßigt. Dar­über hin­aus gibt es das Tages­ti­cket Sams­tag für € 30,- und das Fes­ti­val­ti­cket Burg Ranis für € 60,-.

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Jun
9
So
Thüringer Literaturtage: Literarischer Gottesdienst mit Martin Stiebert in Ranis
Jun 9 um 10:00

Mar­tin Stie­bert ist Vor­le­ser und Rezi­ta­tor. Zuwei­len bezeich­net er sich als „Sprech­stel­ler“: Er ver­fasst nicht wie ein Schrift­stel­ler neue Texte, ver­mag es aber, kurz­wei­lig und kennt­nis­reich in die Texte ande­rer einzuführen.

Für seine Arbeit wurde Mar­tin Stie­bert 2007 mit dem Wal­ter-Dexel-Sti­pen­dium der Stadt Jena ausgezeichnet.

Wenn man Glück hat, trifft man ihn in der Biblio­thek, auf der Straße oder im Café Cen­tral, wenn man grö­ße­res Glück hat, kann man ihm lau­schen, was immer bedeu­tet, leich­ten Fußes einen Spa­zier­gang durch die Lite­ra­tur­ge­schichte anzu­tre­ten, mit klei­nen Aus­flü­gen in die Phi­lo­lo­gie, Theo­lo­gie, ins fun­kelnde Den­ken des Mar­tin Stie­bert, das so wun­der­bar weit­ver­zweigte Gir­lan­den win­det.“ (Kul­tur­jour­nal)

Lese-Zei­chen e.V., geför­dert von der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Spar­kas­sen-Kul­tur­stif­tung Hessen-Thüringen

Thüringer Literaturtage: Kinderprogramm mit Hansi von Märchenborn auf Burg Ranis
Jun 9 um 13:00

Wie in jedem Jahr ist Hansi von Mär­chen­born wie­der auf Burg Ranis dabei! Wer seine Glo­cke läu­ten hört, kann sich auf eine span­nende Mär­chen­stunde freuen. Hansi erzählt die Aben­teuer sei­ner bei­den Hel­den Karl­chen und Häs­chen, dazu Klas­si­ker der Brü­der Grimm oder Mär­chen aus weit ent­fern­ten Ländern.

Lese-Zei­chen e.V., geför­dert von der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Spar­kas­sen-Kul­tur­stif­tung Hessen-Thüringen

Thüringer Literaturtage: Comic-Lesung für Kinder auf Burg Ranis
Jun 9 um 14:00

Mumins: Ein Urwald im Mumin­tal“ – Comic-Lesung für Kinder

Nanu? Ganz Mumin­tal hat sich über Nacht in einen rie­si­gen Urwald ver­wan­delt! Ob das etwas mit den tro­pi­schen Samen zu tun hat, die Mumin­mama aus­ge­sät hat? Da ste­cken die Bewoh­ner aber im dich­ten Dickicht, wer kann da noch hel­fen? Der Über­set­zer und Per­for­mer Mat­thias Wie­land nimmt die Kin­der mit auf eine musi­ka­lisch-visu­elle Reise ins Muminland.

Ein­zel­kar­ten für die Lesung gibt es für € 8,- / € 6,- ermä­ßigt / € 4,- (bis 12 Jahre). Dar­über hin­aus gibt es das Tages­ti­cket Sonn­tag für € 30,- und das Fes­ti­val­ti­cket Burg Ranis für € 60

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Thüringer Literaturtage: Konzertlesung »Alice im Wunderland« mit ChristTine Urspruch auf Burg Ranis
Jun 9 um 16:00

Alice im Wun­der­land“ – Kon­zert­le­sung mit Chris­Tine Urspruch

Chris­Tine Urspruch ist bekannt für ihre Rolle als Silke Hal­ler, genannt Albe­rich, im Müns­ter Tat­ort und die Titel­rolle der Serie „Dr. Klein“. In einer bezau­bern­den Col­lage aus fan­ta­sie­vol­ler Spra­che und humor­vol­lem Sound­track las­sen sie und der Klang­künst­ler Ste­fan Wein­zierl „Alice im Wun­der­land“ leben­dig wer­den. In Lewis Car­rolls Lite­ra­tur­klas­si­ker fällt Alice durch ein Hasen­loch in eine wun­der­same neue Welt. Genauso hof­fen die Künst­ler des Abends das Publi­kum in eine Welt vol­ler Klänge und fan­ta­sie­vol­len Geschich­ten zu entführen.
Ein­zel­kar­ten für die Lesung gibt es für € 18,- / € 16,- ermä­ßigt / € 12,- (bis 16 Jahre). Dar­über hin­aus gibt es das Tages­ti­cket Sonn­tag für € 30,- und das Fes­ti­val­ti­cket Burg Ranis für € 60,-

Kar­ten gibt es in unse­rem Ticketshop

Lese-Zei­chen e.V., Lan­des­zen­trale für poli­ti­sche Bil­dung in Thü­rin­gen, geför­dert von der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Spar­kas­sen-Kul­tur­stif­tung Hessen-Thüringen

Jun
10
Mo
JuLe-Treff im Leseladen
Jun 10 um 16:00

Du bist zwi­schen 12–16 Jah­ren und liest gern?

Du bist neu­gie­rig auf aktu­elle Titel?
Du hast Lust, auch ande­ren einen Buch­tipp zu geben?
Dann bist Du bei uns als Testleser/in richtig!

Wir tref­fen uns ein­mal monat­lich zum Reden, Raten, Bewer­ten und Emp­feh­len. Auf uns war­tet ein Jahr vol­ler Lese­aben­teuer! Wir freuen uns auf Dich!

Sabine Arndt, Bibliothekarin,
Johan­nes Stein­hö­fel und das Team der Eckermann-Buchhandlung
und die Lite­ra­ri­sche Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V.

Ort: Lite­ra­tur­Etage, Markt­str. 2–4, 99423 Weimar

Die Teil­nahme ist kostenlos!

Lesung und Gespräch mit Lucca Müller im Jugend- und Kulturzentrum »mon ami« in Weimar
Jun 10 um 19:30

Lucca Mül­ler: Fräu­lein Scho­pen­hauer und die Magie der Worte
Lesung und Gespräch | Mode­ra­tion: Ger­linde Sommer

Wei­mar, 1806: Nach dem Tod des Vaters zieht Adele Scho­pen­hauer mit ihrer Mut­ter Johanna in die Stadt der Lite­ra­ten. Bru­der Arthur bleibt vor­erst in Ham­burg, um seine Kauf­manns­lehre zu been­den. Fas­zi­niert vom kul­tu­rel­len Leben der Stadt eröff­net Johanna Scho­pen­hauer einen Lite­ra­tur­sa­lon, in dem Geis­tes­grö­ßen ein- und aus­ge­hen. Um die Fami­lie über Was­ser zu hal­ten, beginnt Johanna, Romane zu schrei­ben, was Arthur sehr missfällt.
Adele jedoch zieht es zur Dich­tung, geför­dert von Goe­the, der von ihrem Talent begeis­tert ist. Dann erlei­det Johanna einen Schlag­an­fall und braucht die Hilfe ihrer begab­ten Toch­ter drin­gen­der denn je. Plötz­lich schei­nen für Adele ihre eige­nen Träume unerreichbar …

Lucca Mül­ler, gebo­ren 1968 in Köln, hat Ger­ma­nis­tik, Phi­lo­so­phie, Ita­lie­nisch und Thea­ter­wis­sen­schaft stu­diert. Sie arbei­tet seit über zwan­zig Jah­ren als Dreh­buch­au­torin für ver­schie­dene Fernsehserien.

Ger­linde Som­mer ist Chef­re­dak­teu­rin der Thü­rin­gi­schen Landeszeitung.

Politischer Salon im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Jun 10 um 19:30

Nach­ge­fragt: Ist der Osten wirk­lich anders?
Poli­ti­scher Salon im Kul­tur: Haus Dacheröden

Mode­ra­tion: Ulrich Böhme (MDR Thüringen)

Das Publi­kum ist aus­drück­lich ein­ge­la­den, sich aktiv in das Gespräch einzubringen.

Ver­lau­fen die Kon­flikt­li­nien, viel­leicht sogar Spal­tun­gen in unse­rem Land noch pri­mär zwi­schen Ost und West? Nicht eher zwi­schen Stadt und Land, Arm und Reich und auch zwi­schen Ein­hei­mi­schen und Migrant:innen? Und wenn der Osten tat­säch­lich anders ist, muss das immer als Defi­zit und Schwä­che emp­fun­den und defi­niert wer­den (Abge­hängte, Demo­kra­tie­ferne u.ä.)? Kann darin nicht auch eine Stärke lie­gen? Wo fin­den sich die posi­ti­ven Auf­brü­che im Osten?
Dar­über soll am 10. Juni 2024 im drit­ten „Nachgefragt“-Salon dis­ku­tiert wer­den mit Stef­fen Men­sching (Autor und Inten­dant Thea­ter Rudol­stadt), Dirk Osch­mann (Lite­ra­tur­wis­sen­schaft­ler und Autor) sowie Sabine Renne­fanz (Autorin und Journalistin).

Die Reihe „Nach­ge­fragt. Der Poli­ti­sche Salon im Kul­tur: Haus Dacheröden“ möchte im Vor­feld der Thü­rin­ger Land­tags­wah­len in drei Salons The­men auf­grei­fen und dis­ku­tie­ren, die den Men­schen in Thü­rin­gen auf den Nägeln bren­nen und sicher auch im Wahl­kampf eine Rolle spie­len wer­den. Anders als in der poli­ti­schen Arena, in der oft mit Ver­kür­zun­gen und Zuspit­zun­gen gear­bei­tet wird, soll in den Salons eine an der Sache ori­en­tierte, offene und dif­fe­ren­zierte Aus­ein­an­der­set­zung statt­fin­den, der streit­bare, aber auch respekt­volle Dis­kurs gesucht werden.

Getra­gen wird die Reihe von Erfur­ter Herbst­lese e.V., Katho­li­schem Forum im Land Thü­rin­gen, MDR Thü­rin­gen und dem Pro­jekt Faktenforschen.de des Mit Medien e.V.

Jun
11
Di
Klub der kleinen Philosoph:innen im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Jun 11 um 16:00

Kin­der machen sich unzäh­lige Gedan­ken über Dinge und Erleb­nisse und stel­len unend­lich viele Fra­gen, weil sie die Welt und das eigene Ich ver­ste­hen wollen.

Was ist Zeit?“ / „Warum bin ich ICH und nie­mand ande­res?“ / „Warum den­ken wir?“

Hier setzt das Phi­lo­so­phie­ren mit Kin­dern an: Die Teil­neh­men­den tref­fen sich ein­mal monat­lich und wer­den von einer erfah­re­nen Phi­lo­so­phin Diet­linde Schmal­fuß-Plicht ange­lei­tet, mit­ein­an­der ins Gespräch zu kom­men. Gemein­sam und alters­ge­recht wer­den die klei­nen und gro­ßen Fra­gen des Lebens gestellt, Inter­es­sen und Wün­sche for­mu­liert und hinterfragt.

Im Klub der klei­nen Philosoph:innen ler­nen die Kin­der freies Den­ken, sich eine eigene Mei­nung zu bil­den und diese zu über­prü­fen. Sprach­kom­pe­tenz, Empa­thie und eine selb­stän­dige, kri­ti­sche und krea­tive Denk­weise wer­den geför­dert. Es geht um einen respekt­vol­len Umgang mit den ande­ren und um die Stär­kung der Per­sön­lich­keit und des Selbst­ver­trau­ens – und natür­lich um die Freude am Den­ken – der „Liebe zur Weis­heit“, was das Phi­lo­so­phie­ren im eigent­li­chen Sinne bedeutet.

Geeig­net für Kin­der von 9–11 Jahre.

Anmel­dung unter: kontakt@dacheroeden.de / 0361–644 123 75

Literaturland Thüringen unterwegs mit Emma Braslavsky und Stefan Petermann in Brüssel
Jun 11 um 18:00

Lesung und Gespräch mit Emma Bras­lavsky und Ste­fan Petermann

 

Begrü­ßung: Chris­tine Hole­schovsky (Ver­tre­tung des Frei­staats Thü­rin­gen bei der EU)

Ein­füh­rung: Jens Kirs­ten (Thü­rin­ger Literaturrat)

Lesung mit Emma Bras­lavsky: „Die Nacht war bleich, die Lich­ter blinkten“

Lesung mit Ste­fan Peter­mann: „Lange Stille“

Emma Bras­lavsky und Ste­fan Peter­mann im Gespräch mit Jens Kirsten.

Lesung und Gespräch mit Martin Debes in Hildburghausen
Jun 11 um 18:30

Lesung und Gespräch mit Mar­tin Debes: 

Deutsch­land der Extreme. Wie Thü­rin­gen die Demo­kra­tie herausfordert

 

Mar­tin Debes beschreibt anhand von Thü­rin­gen, warum die gro­ßen Volks­par­teien an Boden ver­lie­ren, das Ver­trauen in demo­kra­ti­sche Pro­zesse und staat­li­che Insti­tu­tio­nen schwin­det und Poli­tik zu einem Schau­platz von Extre­mis­ten und Kar­rie­ris­ten wird. Sein Buch ist die Geschichte eines Lan­des, das Expe­ri­men­tier­feld extre­mer poli­ti­scher Kräfte war und wie­der gewor­den ist. „Ein gran­dio­ser Deu­ter des Ostens und ein begna­de­ter Schrei­ber.“ Lau­da­tio zum Repor­ter des Jah­res, Medium Magazin

Mar­tin Debes, 1971 in Jena gebo­ren, arbei­tet als Chef­re­por­ter für die Zei­tun­gen der FUNKE Medi­en­gruppe in Thü­rin­gen. Mit sei­nem im August 2021 erschie­ne­nen Buch „Demo­kra­tie unter Schock“ über die Hin­ter­gründe der Wahl von Tho­mas Kem­me­rich zum Thü­rin­ger Minis­ter­prä­si­den­ten lie­ferte Debes „atem­be­rau­bende Details“ (DIE WELT) sowie einen her­aus­ra­gen­den „Bei­trag zum Ver­ständ­nis von Poli­tik“ (FAZ).

Ettersburger Gespräch mit Joachim Gauck
Jun 11 um 19:00

Erschüt­te­run­gen. Was unsere Demo­kra­tien von außen und innen bedroht! 

Etters­bur­ger Gespräch mit Joa­chim Gauck

 

 

Die glo­bale Lage bedroht unsere libe­rale Demo­kra­tie in einem Moment, in dem sie zugleich auch von innen unter Druck steht. Wie ist es dazu gekom­men? Der ehe­ma­lige Bun­des­prä­si­dent Joa­chim Gauck geht der Frage nach, wes­halb das Ver­trauen vie­ler Bür­ger in unsere libe­rale Demo­kra­tie erschüt­tert ist. Was bedroht unsere Demo­kra­tie von innen her­aus? Wel­che Rolle spie­len auto­ri­täre und liber­täre Dis­po­si­tio­nen in Kri­sen­zei­ten? Wie viel Ein­wan­de­rung ver­trägt eine Demo­kra­tie? Warum ste­heh wir heute vor den Scher­ben einer Ost­po­li­tik, die im Ver­hält­nis zu Russ­land allzu lange nur auf die Prin­zi­pien »Frie­den vor Frei­heit« und »Wan­del durch Han­del« gesetzt hat? Warum ging in den letz­ten Jah­ren so man­che Gewiss­heit über die Sta­bi­li­tät unse­rer Demo­kra­tie ver­lo­ren – und wie kann es uns gelin­gen, auch in Zukunft unsere libe­ra­len Frei­hei­ten zu ver­tei­di­gen und tat­säch­lich eine wehr­hafte Demo­kra­tie zu werden.

Jun
12
Mi
Gothaer Gespräche zur Buchkultur mit Ulrich Raulff und Andreas Platthaus auf Schloss Friedenstein
Jun 12 um 18:00

Ich packe meine Biblio­thek aus –  Gothaer Gesprä­che zur Buchkultur

Joa­chim Kalka im Gespräch mit Andreas Platthaus

 

 

Mit der Ver­an­stal­tungs­reihe »Ich packe meine Biblio­thek aus« lädt der Freun­des­kreis der For­schungs­bi­blio­thek Gotha e.V. bekannte Per­sön­lich­kei­ten ein, die von ihren Bücher­samm­lun­gen – und dadurch zugleich aus ihrem Leben – berichten.

Joa­chim Kalka ist Über­set­zer, Her­aus­ge­ber, Essay­ist und ein aus­ge­spro­che­ner Bücher­samm­ler. Als Über­set­zer hat er ein Fai­ble für ältere Texte und für das Gewürz des Umgangs­sprach­li­chen. Für die Über­tra­gun­gen des ame­ri­ka­ni­schen Avant­garde-Autors Gil­bert Sor­ren­tino ver­lieh ihm die Deut­sche Aka­de­mie für Spra­che und Dich­tung 1996 den Johann-Hein­rich-Voß-Preis und wählte ihn im fol­gen­den Jahr zum Mit­glied. Die Baye­ri­sche Aka­de­mie der schö­nen Künste nahm ihn 2009 auf. 2014 erhielt er den Johann-Hein­rich-Cotta-Über­set­zer­preis der Stadt Stutt­gart. Seine Essays erschei­nen seit 2006 im Ber­li­ner Beren­berg Verlag.

Mode­ra­tion: Andreas Platthaus

Ort: Spie­gel­saal der For­schungs­bi­blio­thek Gotha auf Schloss Friedenstein

Beginn: 18.00 Uhr

Um Anmel­dung aus Platz­grün­den unter info@fk-fbgth.de wird gebeten.

Gäste der Vorjahre:

2023: Wer­ner Oechs­lin (CH)
2022: Alberto Man­guel (Por­tu­gal)
2021: Judith Schalan­sky (D)
2019: Ulrich Raulff (D)

Lesung und Gespräch mit Martin Debes in Meiningen
Jun 12 um 18:00

Lesung und Gespräch mit Mar­tin Debes: 

Deutsch­land der Extreme. Wie Thü­rin­gen die Demo­kra­tie herausfordert

 

Mar­tin Debes beschreibt anhand von Thü­rin­gen, warum die gro­ßen Volks­par­teien an Boden ver­lie­ren, das Ver­trauen in demo­kra­ti­sche Pro­zesse und staat­li­che Insti­tu­tio­nen schwin­det und Poli­tik zu einem Schau­platz von Extre­mis­ten und Kar­rie­ris­ten wird. Sein Buch ist die Geschichte eines Lan­des, das Expe­ri­men­tier­feld extre­mer poli­ti­scher Kräfte war und wie­der gewor­den ist. „Ein gran­dio­ser Deu­ter des Ostens und ein begna­de­ter Schrei­ber.“ Lau­da­tio zum Repor­ter des Jah­res, Medium Magazin

Mar­tin Debes, 1971 in Jena gebo­ren, arbei­tet als Chef­re­por­ter für die Zei­tun­gen der FUNKE Medi­en­gruppe in Thü­rin­gen. Mit sei­nem im August 2021 erschie­ne­nen Buch „Demo­kra­tie unter Schock“ über die Hin­ter­gründe der Wahl von Tho­mas Kem­me­rich zum Thü­rin­ger Minis­ter­prä­si­den­ten lie­ferte Debes „atem­be­rau­bende Details“ (DIE WELT) sowie einen her­aus­ra­gen­den „Bei­trag zum Ver­ständ­nis von Poli­tik“ (FAZ).

Lesung mit Avi Primor in der Kaufmannskirche Erfurt
Jun 12 um 19:30

Lesung mit Avi Pri­mor: Bedroh­tes Israel. Ein Land im Ausnahmezustand

Avi Pri­mor stellt sein Buch im Gespräch mit Blanka Weber (freie Jour­na­lis­tin, Autorin und Mode­ra­to­rin) im Rah­men der Ver­an­stal­tungs­reihe »Bücher aus dem Feuer« vor.

 

Avi Pri­mor kann als außer­ge­wöhn­li­cher Diplo­mat und Publi­zist auf eine lange und erfolg­rei­che Kar­riere bli­cken. Anfang der 60er Jahre trat er nach dem Stu­dium der Poli­tik­wis­sen­schaft und Inter­na­tio­na­ler Bezie­hun­gen in den israe­li­schen diplo­ma­ti­schen Dienst ein. Er beklei­dete schon als jun­ger Mann wich­tige diplo­ma­ti­sche Pos­ten und hatte hohe Posi­tio­nen im israe­li­schen Außen­mi­nis­te­rium inne. Von 1993 bis 1999 war er Bot­schaf­ter Isra­els in Deutsch­land. In die­ser Zeit gewann er hohes Anse­hen, war sehr prä­sent in der Öffent­lich­keit und zählt bis heute zu den wich­tigs­ten Stim­men des deutsch-israe­li­schen Dialogs.
Avi Pri­mor lei­tet heute einen tri­la­te­ra­len Stu­di­en­gang für israe­li­sche, paläs­ti­nen­si­sche und jor­da­ni­sche Stu­den­ten an dem von ihm gegrün­de­ten Zen­trum für euro­päi­sche Stu­dien am Inter­di­sci­pli­nary Cen­ter Herz­liya in Israel.

In sei­nem neuen Buch »Bedroh­tes Israel« skiz­ziert Pri­mor unter dem Ein­druck der bar­ba­ri­schen Ter­ror­at­ta­cke der Hamas am 7. Okto­ber 2023 auf sein Land die Geschichte Isra­els und das schwie­rige jüdisch-ara­bi­sche Ver­hält­nis. Den 7. Okto­ber setzt er in Bezug zum Jom-Kip­pur-Krieg 1973, als Israel vom Angriff Ägyp­tens völ­lig über­rascht und über­rum­pelt wurde. Er schreibt: »Das Letzte, was ich mir hätte vor­stel­len kön­nen, ist, dass fünf­zig Jahre und einen Tag spä­ter, erneut an einem jüdi­schen Fei­er­tag, das glei­che Trauma mich wie­der heim­su­chen würde.« Avi Pri­mor fragt, wie es pas­sie­ren konnte, dass die Hamas-Ter­ro­ris­ten kaum auf Wider­stand stie­ßen, und kon­sta­tiert ein völ­li­ges sicher­heits­po­li­ti­sches Ver­sa­gen der Regie­rung Netan­jahu, des Mili­tärs und der Geheimdienste.

Avi Pri­mor greift in die­sem Buch vor dem Hin­ter­grund sei­nes gro­ßen Erfah­rungs­schat­zes und eines enor­men Wis­sens die zen­tra­len und drän­gen­den Pro­bleme in Israel auf: von der »Jus­tiz­re­form« und dem Kampf dage­gen über die Koali­tion Netan­ja­hus mit den ultra­or­tho­do­xen Par­teien und mit der extrems­ten Rech­ten, die es je in Israel gege­ben hat, bis hin zum Vor­wurf des Völ­ker­mords gegen­über Israel ange­sichts des aktu­el­len Kriegs­ver­lau­fes. Klar und deut­lich in der Ana­lyse und Kri­tik, aber immer wohl­tu­end sach­lich und um his­to­ri­sche Ein­ord­nung bemüht.

Das Buch eines Patrio­ten, der bei aller Skep­sis und auch Ent­mu­ti­gung an der Poli­tik des Kom­pro­mis­ses und der Not­wen­dig­keit einer Zwei-Staa­ten-Lösung fest­hält. Und fol­gen­den Satz von David Ben-Gur­ion über den Staat Israel zitiert: »Wer nicht an Wun­der glaubt, ist kein Realist.«

 

In Koope­ra­tion mit der Deutsch-Israe­li­schen Gesell­schaft, der Jüdi­schen Lan­des­ge­meinde Thü­rin­gen, der Lan­des­zen­trale für Poli­ti­sche Bil­dung Thü­rin­gen und der Kauf­män­ner Gesell­schaft e.V.

Lesung mit Mareike Fallwickl in Triptis
Jun 12 um 20:00

An einem Sonn­tag im Juni gerät die Welt aus dem Takt: Frauen lie­gen auf der Straße. Reg­los, in stil­lem Pro­test. Es ist der Beginn einer Revolte, bei der Frauen nicht mehr das tun, was sie immer getan haben, kön­nen sich die drei Haupt­per­so­nen lösen aus den Fes­seln der Gesell­schaft? Kön­nen sie ihren Platz in einer Öffent­lich­keit, die aus den Fugen gera­ten ist, neu fin­den? Die Best­sel­ler­au­torin Mareike Fall­wickl liest aus ihrem neu­es­ten Roman „Und alle so still“. Sie setzt sich für Lite­ra­tur­ver­mitt­lung ein, mit Fokus auf weib­li­chen Erzählstimmen.

Kar­ten gibt es in unse­rem Ticketshop

Jun
13
Do
Fortbildung »Games im Sozialkunde- und Geschichtsunterricht« in Erfurt
Jun 13 um 10:00 – 14:00

Wel­che Games haben demo­kra­tie- und gesell­schafts­bil­den­des Poten­zial? Wie las­sen sich diese digi­ta­len Spiele im Sozi­al­kunde- und Geschichts­un­ter­richt nut­zen? Diese und wei­tere Fra­gen von Lehr­kräf­ten wer­den von Expert*innen bei der »Spie­lung« am 13. Juni in Erfurt beant­wor­tet. Aus­schnitts­weise wer­den Pas­sa­gen von Expert*innen aus zwei Spie­len live vor­ge­spielt, um dabei mit dem Publi­kum über kul­tu­relle und inter­me­diale Ein­flüsse zu dis­ku­tie­ren. Fol­gende Spiele wer­den vor­ge­stellt: »Fried­rich Ebert – Der Weg zur Demo­kra­tie« (Gewin­ner Bes­tes Serious Game beim Deut­schen Com­pu­ter­spiel­preis 2024) und »The Dar­kest Files« (Demo-Ver­sion eines sich noch in Ent­wick­lung befin­den­den Spiels über Fritz Bauer und die Auschwitzprozesse).

Bei der Fort­bil­dung, die als Ein­stieg in das Thema Games im Unter­richt kon­zi­piert ist, schauen die Teil­neh­men­den aber nicht nur den Pro­fis beim Spie­len zu, son­dern dür­fen auch selbst ganz prak­tisch Hand anle­gen und aus­ge­wählte Spiele testen.

Die kos­ten­freie Fort­bil­dung für Thü­rin­ger Lehr­kräfte wird in Koope­ra­tion mit dem Thü­rin­ger Insti­tut für Leh­rer­fort­bil­dung, Lehr­plan­ent­wick­lung und Medien (ThILLM), der Stif­tung Digi­tale Spiele­kul­tur, Spawn­point Insti­tut für Spiel- & Medi­en­kul­tur und der Lan­des­zen­trale für poli­ti­sche Bil­dung Thü­rin­gen organisiert.

Um vor­he­rige Anmel­dung wird gebe­ten: https://www.schulportal-thueringen.de/catalog/detail?tspi=167241_

Fachtag »Methodensprint: Medienpädagogische Methoden gegen Hass im Netz entwickeln« in Gera
Jun 13 um 12:00 – Jun 14 um 14:00

Es gibt bereits zahl­rei­che Mate­ria­lien, die das The­men­feld Hass im Netz bear­bei­ten. Doch die Bedarfe im päd­ago­gi­schen Feld wie auch das Phä­no­men und daran anschlie­ßende Pro­blem­la­gen ändern sich rapide. Daher laden wir Fach­kräfte aus Medi­en­bil­dung, poli­ti­scher Bil­dung, Anti­dis­kri­mi­nie­rungs­ar­beit, Jugend­ar­beit, Schul­so­zi­al­ar­beit und angren­zen­den Fach­be­rei­chen als Expert*innen ein, um gemein­sam mit die­sen Fach­kräf­ten neue Metho­den zu ent­wi­ckeln und damit bestehende Lücken in der Metho­den­land­schaft zu füllen.

Mög­li­che Schwer­punkte, die wir im Vor­feld iden­ti­fi­zier­ten, sind bspw.: ele­men­tar­päd­ago­gi­sche und inklu­sive Metho­den, die Arbeit mit Con­tent Snip­pets aus dem im Auf­bau befind­li­chen Modu­la­ren Auf­klä­rungs- und Infor­ma­ti­ons­an­ge­bot (MAIA) von jugendschutz.net, die Berück­sich­ti­gung von Betrof­fe­nen­per­spek­ti­ven in der Metho­den­ent­wick­lung. Wei­tere Schwer­punkt­set­zun­gen sind in Abstim­mung mög­lich und erwünscht.

Im Nach­gang zum Metho­den­sprint wer­den die Metho­den in klei­nen Teams wei­ter­ent­wi­ckelt und im Anschluss der Fach­com­mu­nity unter freier Lizenz zur Ver­fü­gung gestellt.

Ziel­gruppe: Fach­kräfte aus Medi­en­bil­dung, poli­ti­scher Bil­dung, Anti­dis­kri­mi­nie­rungs­ar­beit, Jugend­ar­beit, Schul­so­zi­al­ar­beit und angren­zen­den Fachbereichen

Die Ver­an­stal­tung fin­det hybrid statt (Prä­senz­ort in Thüringen).

Um eine Anmel­dung vorab wird gebe­ten: https://eveeno.com/865192487

Vortrag von Dr. Detlef Igasiak im Goethe-Nationalmuseum Weimar
Jun 13 um 18:00

13. Juni 2024, 18 Uhr, Fest­saal im Goe­the-Natio­nal­mu­seum: Goe­thes Wert­her. Vor­trag von Dr. Det­lef Igna­siak, Bucha.

Jun
14
Fr
Sommerfest im Goethe- und Schiller-Archiv Weimar
Jun 14 um 16:00

»Will­kom­men, ihr Leute! …« – Som­mer­fest im Goe­the- und Schiller-Archiv

12. Altenburger Buchquartett zu Gast in Bornshain
Jun 14 um 19:00

Beim Alten­bur­ger Buch­quar­tett kom­men vier pas­sio­nierte Leser zusam­men. Ihre Lei­den­schaft gilt nicht nur dem inten­si­ven Berei­sen von Bücher­wel­ten. Sie erfreuen sich ebenso sehr am Aus­tausch über ihre Lese­er­fah­run­gen und wol­len diese Begeis­te­rung öffent­lich teilen.

Das Quar­tett besteht aus einem Kern­trio, das sich drei Mal im Jahr einen Über­ra­schungs­gast ein­lädt, um mit ihr oder ihm in locke­rer Runde vor Publi­kum vier gemein­sam aus­ge­wählte Bücher zu bespre­chen. Ent­de­ckun­gen oder Ent­täu­schun­gen – alles kommt zu Wort, was beim Lesen der Werke das Gemüt bewegte.

Im Anschluss an die offi­zi­elle Buch­vor­stel­lung kann das Publi­kum seine eige­nen Lese­er­fah­run­gen in die Dis­kus­sion ein­brin­gen. Man muss aber kei­nes der Bücher bereits gele­sen haben, um einen anre­gen­den Abend zu erle­ben, der dazu gedacht ist, die Lust und Freude am Lesen zu tei­len und zu verbreiten.

Das 12. Alten­bur­ger Buch­quar­tett fin­det in Koope­ra­tion mit dem Feu­er­wehr­ver­ein Borns­hain 1933 e. V. statt.

Die Buch­aus­wahl für den 14. Juni 2024 umfasst vier Werke schwar­zer Utopien:

George Orwell (1903–1950): 1984
Aldous Hux­ley (1894–1963): Schöne neue Welt
Jew­geni Sam­ja­tin (1884–1937): Wir
Juli Zeh (*1974): Über Menschen
Das Buchquartett

Dr. Kris­tin Jahn, gebo­ren 1976, hat evan­ge­li­sche Theo­lo­gie und Ger­ma­nis­tik in Jena stu­diert. Sie war von 2007 an als Pfar­re­rin in der Evan­ge­li­schen Kir­che in Mit­tel­deutsch­land tätig. Nach Sta­tio­nen in Mei­nin­gen und Wit­ten­berg war sie seit 2017 Super­in­ten­den­tin im Kir­chen­kreis Alten­bur­ger Land und ist seit 2022 Gene­ral­se­kre­tä­rin des Deut­schen Evan­ge­li­schen Kirchentages.

Bir­git Sei­ler, gebo­ren 1964, hat Agrar­wis­sen­schaf­ten und Ver­wal­tungs­recht in Leip­zig und Wei­mar stu­diert. Seit 2014 ist sie Lei­te­rin des Fach­diens­tes Natur- und Umwelt­schutz beim Land­rats­amt Alten­bur­ger Land.

Dr. Roland Krischke, gebo­ren 1967, hat Roma­nis­tik, Sla­wis­tik, Phi­lo­so­phie und Ger­ma­nis­tik in Hei­del­berg, Müns­ter, Wien und Frank­furt am Main stu­diert. Nach Muse­um­s­tä­tig­kei­ten in Hei­del­berg, Mainz und Gotha ist er seit 2016 Direk­tor des Lin­denau-Muse­ums Alten­burg sowie seit Okto­ber 2020 Direk­tor der Alten­bur­ger Museen.

Zu jedem Alten­bur­ger Buch­quar­tett lädt das Leser­trio einen Über­ra­schungs­gast ein, der eben­falls eines der Bücher vor­stellt und mit­dis­ku­tiert. Die Iden­ti­tät des Gas­tes wird erst am Abend selbst gelüftet.

Der Ein­tritt ist frei. Spen­den für das Kul­tur­pro­gramm sind jeder­zeit will­kom­men. Damit wir die Rech­nun­gen an die Goe­the Gesell­schaft Alten­burg unter ande­rem für pro­fes­sio­nelle Tech­nik, Fahrt­kos­ten für den Über­ra­schungs­gast und Wer­bung auch wei­ter­hin bezah­len kön­nen, freuen wir uns über 10 Euro oder mehr.

Als gemein­nüt­zi­ger Ver­ein kann die Goe­the Gesell­schaft Alten­burg e. V. Spen­den­quit­tun­gen ausstellen.

Ab 21 Uhr über­trägt der Feu­er­wehr­ver­ein Borns­hain e. V. das EM-Auf­takt­spiel auf der Groß­bild­lein­wand im Feuerwerhaus.

 

Kon­takt für Rück­fra­gen: Luise Krischke post[at]goethe-altenburg.de

Literatur und Forstwirtschaft im Dialog über unsere Zukunft im Schillerhaus Rudolstadt
Jun 14 um 19:30

Unsere Lebens­weise in den ver­gan­ge­nen 100 Jah­ren führte zu einer alar­mie­ren­den Ver­än­de­rung unse­rer Welt: Erd­er­wär­mung, Wet­ter­ex­treme, Wald­brände, Anstieg der Mee­res­spie­gel – welt­weite Flucht­be­we­gun­gen und poli­ti­sche Kon­flikte, denen wir uns nicht ent­zie­hen kön­nen. Ist all das Anlass zur Resi­gna­tion? Wo gibt es Hoffnung?

Die­sen Fra­gen wid­met sich die vier­tei­lige Gesprächs­reihe »Land unter. Arche 4.0« des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes und der Lan­des­zen­trale für poli­ti­sche Bil­dung in Thüringen.

Auf dem Podium in Rudol­stadt spricht Chris­tine Hans­mann mit Jan Röh­nert, Schrift­stel­ler, und Andreas Schöler, Revier­lei­ter beim Forst­amt Saalfeld-Rudolstadt.

Für den Dich­ter Jan Röh­nert spielt die Land­schaft eine zen­trale Rolle in sei­nem Schrei­ben. In sei­nen jüngs­ten Pro­sa­bän­den »Vom Gehen im Karst« (2021) und »Karst­wärts« (2024) hat er sich inten­siv mit der Ver­än­de­rung von Natur- und Lebens­räu­men beschäf­tigt. Sein jüngs­ter Gedicht­band »Erd­tag­zeit« spie­gelt diese Aus­ein­an­der­set­zung in Gedich­ten wie »Kie­fern­holz« oder »Aus dem Pro­to­koll der Wahrscheinlichkeiten«.

Andreas Schöler erlebt in sei­ner täg­li­chen Arbeit die Ver­än­de­run­gen in der Natur ganz unmit­tel­bar und prak­tisch. Er weiß von der Situa­tion des Wal­des und kann aus sei­ner Arbeit berich­ten, wel­che Kon­se­quen­zen sich für ihn aus unse­rer Lebens­weise erge­ben, wel­che mit­un­ter ganz pro­fa­nen Schwie­rig­kei­ten sich bei sei­ner Arbeit erge­ben, wie der Forst auf Kli­ma­ver­än­de­run­gen, Schäd­lings­be­fall, Tro­cken­stress und viele wei­tere Aspekte reagie­ren kann und in wel­chen Zeit­räu­men hier geplant und gedacht wer­den muss.

 

Eine Ver­an­stal­tung des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes und der Lan­des­zen­trale für poli­ti­sche Bil­dung Thü­rin­gen in Zusam­men­ar­beit mit dem Schil­ler­haus Rudol­stadt im Rah­men der Gesprächs­reihe »Land unter. Arche 4.0 – Lite­ra­tur und Wis­sen­schaft im Dia­log über unsere Zukunft«. Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staatskanzlei.

Jun
15
Sa
Führung »Das Wunder von Gotha« – der größte Kunstraub der DDR – mit Tatortbegehung in Gotha
Jun 15 um 11:00

Eine Anmel­dung ist erfor­der­lich: service@stiftung-friedenstein.de.

Jun
16
So
Führung »Fünf nach Zwölf – Veränderungen des Klimas und ihre Auswirkungen auf die historische Parkanlage von Schloss Friedenstein« in Gotha
Jun 16 um 10:30

Über 400 Jahre Gar­ten­ge­schichte prä­gen das heu­tige Erschei­nungs­bild des Parks. Wie sich in den letz­ten Jah­ren auf­grund der Kli­ma­ver­än­de­run­gen die ört­li­che Wit­te­rung ver­än­dert hat und in wel­cher Form sich diese Ver­än­de­run­gen unmit­tel­bar auf den Bestand und die Vege­ta­tion der his­to­ri­schen Park­an­lage aus­wir­ken, ver­deut­licht eine Füh­rung durch den Schlosspark.

Mit Jens Scheff­ler, Park­ver­wal­ter der Stif­tung Thü­rin­ger Schlös­ser und Gärten.

Eine Anmel­dung ist erfor­der­lich: service@stiftung-friedenstein.de

Treff­punkt: Her­zog­li­ches Museum

Figurentheater mit Henning Hacke im Romantikerhaus Jena
Jun 16 um 15:30

Figu­ren­thea­ter »Jorinde und Jorin­gel« von Hen­ning Hacke

 

 

Elfen, Wich­tel, Feen und Zwerge – diese Figu­ren hau­chen jeder noch so leb­lo­sen Natur eine Wärme ein, die wir so nur von der Kin­der­buch­il­lus­tra­to­rin Daniela Dre­scher ken­nen. Anläss­lich der Wech­sel­aus­stel­lung im Roman­tik­er­haus Jena zu ihren Wer­ken dür­fen sich Kin­der wie Eltern von den ver­träum­ten Bil­der­wel­ten in den Bann zie­hen lassen.

Auch das Grimm-Mär­chen »Jorinde und Jorin­gel« hat Daniela Dre­scher illus­triert und wird vom Künst­ler Hen­ning Hacke zum Leben erweckt: Jorinde und Jorin­gel gera­ten in den Bann­kreis der alten Erz­zau­be­rin, die im gro­ßen dich­ten Wald ganz allein auf einem Schloss wohnt und Jung­frauen, die Ihr zu nahe kom­men, in Vögel ver­wan­delt. Vor den Augen des Gelieb­ten wird Jorinde in eine Nach­ti­gall ver­zau­bert. Lange Zeit dau­ert es, bis Jorin­gel sie mit Hilfe einer blut­ro­ten Blume, auf die Ihn ein Traum hin­ge­wie­sen hat, wie­der erlö­sen kann. Die­ses Mär­chen der Brü­der Grimm wurde für Kin­der, bei denen die Liebe erwacht erzählt.
Das beson­dere ist, dass hier keine armen Kin­der, Wei­sen oder Prin­zes­sin­nen mit Stief­müt­tern vor­kom­men son­dern ganz nor­male, sich lie­bende junge Men­schen. Das Mär­chen ist vol­ler Sym­bole, die es lohnt zu ergrün­den und viel­leicht auch zu deuten.

Literarisch-musikalischer Abend zum 90. Geburtstag von Wulf Kirsten mit Martin Stiebert und Katharina Petzold in Jena
Jun 16 um 18:00

»erd­an­zie­hung« – ein lite­ra­risch-musi­ka­li­scher Abend zum 90. Geburts­tag von Wulf Kirs­ten. Mit Mar­tin Stie­bert und Katha­rina Petzold

 

Mar­tin Stie­bert ist Vor­le­ser und Rezi­ta­tor. Zuwei­len bezeich­net er sich als „Sprech­stel­ler“: Er ver­fasst nicht wie ein Schrift­stel­ler neue Texte, ver­mag es aber, kurz­wei­lig und kennt­nis­reich in die Texte ande­rer einzuführen.

Für seine Arbeit wurde Mar­tin Stie­bert 2007 mit dem Wal­ter-Dexel-Sti­pen­dium der Stadt Jena ausgezeichnet.

Ver­an­stal­ter: Lese-Zei­chen e.V., Schil­ler­kir­che Jena.

Jun
17
Mo
Lesung und Gespräch mit Christoph Dieckmann in Neustadt an der Orla
Jun 17 um 19:00

Chris­toph Dieck­mann liest »Der Stern von Jena. Peter Ducke und ich«

1965 ent­deckt der neun­jäh­rige Pfar­rers­sohn Chris­toph den Fuß­ball – in dop­pel­ter Gestalt. Der sicht­bare Fuß­ball rollt auf dem Sport­platz von Trak­tor Din­gel­stedt am Huy, der unsicht­bare im Radio, drau­ßen in der wei­ten Welt. Dort gibt es eine sagen­hafte Stadt namens Jena. Ihr Sta­dion liegt im Para­dies, ihr Stern heißt Peter Ducke. Sie­ben Jahre spä­ter trifft der Jena-Fan sein Idol. Eine herbe Ent­täu­schung – zum Glück nicht die letzte Begeg­nung. Chris­toph Dieck­mann schil­dert die kur­vige Lauf­bahn des unge­wöhn­lichs­ten Kickers der DDR. Zugleich erzählt er Fuß­ball als deut­sche Zeit­ge­schichte, vom Nach­krieg bis in die Gegenwart.

Chris­toph Dieck­mann, 1956 als Pfar­rers­sohn in Rathenow/Brandenburg gebo­ren. Frei­be­ruf­li­cher Autor für DDR-Kir­chen­zei­tun­gen und die kul­tur­po­li­ti­sche Wochen­zei­tung »Sonn­tag« (ab Herbst 1990 »Frei­tag«). Seit 1991 Autor und Repor­ter der Ham­bur­ger Wochen­zei­tung »Die Zeit«. Viele Buch­ver­öf­fent­li­chun­gen, zuletzt »Woher sind wir gebo­ren. Deut­sche Welt- und Heim­rei­sen« (2021). Zahl­rei­che Ehrun­gen, u.a. Egon-Erwin-Kisch-Preis und Theo­dor-Wolff-Preis. Mit­glied des PEN. Lebt in Berlin-Pankow.

Jun
18
Di
Ettersburger Gespräch: David E. Wellbery im Gespräch mit Jan Urbich
Jun 18 um 16:00

Etters­bur­ger Gespräch . Phi­lo­so­phi­cum Das eigent­lich Grund­wahre. Über Goe­thes Spätwerk

David E. Well­bery im Gespräch mit Jan Urbich

 

 

David E. Well­bery ist einer der renom­mier­tes­ten ame­ri­ka­ni­schen Ger­ma­nis­ten und Lite­ra­tur­wis­sen­schaft­ler. Er ist Pro­fes­sor für deut­sche Lite­ra­tur an der Uni­ver­sity of Chicago.
David Well­bery begann seine aka­de­mi­sche Lauf­bahn an der Stan­ford Uni­ver­sity, wo er zwi­schen 1975 und 1990 lehrte. Von 1990 bis 2001 unter­rich­tete er an der Johns Hop­kins Uni­ver­sity in Bal­ti­more. Seit 2001 hat er in Chi­cago den Lehr­stuhl für Ger­ma­nis­tik inne. Gast­pro­fes­su­ren nahm er an den Uni­ver­si­tä­ten Bonn, Prince­ton, Rio de Janeiro und Kopen­ha­gen wahr.
David Well­bery schlägt eine Brü­cke zwi­schen Lite­ra­tur, Lite­ra­tur­wis­sen­schaft und Phi­lo­so­phie. Schwer­punkte sei­ner umfang­rei­chen Arbeit sind Form und Funk­tion der Tra­gö­die nach Nietz­sche sowie das Ver­hält­nis von Phi­lo­so­phie und Lite­ra­tur bei Goe­the. David Well­bery erhielt zahl­rei­che Aus­zeich­nun­gen für sein Werk, so 2019 die Gol­dene Goe­the-Medaille. Er ist Mit­glied der Deut­schen Aka­de­mie für Spra­che und Dich­tung und u.a. Mit­her­aus­ge­ber der Deut­schen Vier­tel­jahrs­schrift für Lite­ra­tur­wis­sen­schaft und Geistesgeschichte.

Jan Urbich lehrt Lite­ra­tur­wis­sen­schaft und Phi­lo­so­phie an der Uni­ver­si­tät Leipzig.

Gemein­sam ver­an­stal­tet mit dem Freun­des­kreis Goe­the-Natio­nal­mu­seum Weimar.

Lesung und Gespräch mit Christoph Dieckmann in Hermsdorf
Jun 18 um 19:00

Chris­toph Dieck­mann liest »Der Stern von Jena. Peter Ducke und ich«

1965 ent­deckt der neun­jäh­rige Pfar­rers­sohn Chris­toph den Fuß­ball – in dop­pel­ter Gestalt. Der sicht­bare Fuß­ball rollt auf dem Sport­platz von Trak­tor Din­gel­stedt am Huy, der unsicht­bare im Radio, drau­ßen in der wei­ten Welt. Dort gibt es eine sagen­hafte Stadt namens Jena. Ihr Sta­dion liegt im Para­dies, ihr Stern heißt Peter Ducke. Sie­ben Jahre spä­ter trifft der Jena-Fan sein Idol. Eine herbe Ent­täu­schung – zum Glück nicht die letzte Begeg­nung. Chris­toph Dieck­mann schil­dert die kur­vige Lauf­bahn des unge­wöhn­lichs­ten Kickers der DDR. Zugleich erzählt er Fuß­ball als deut­sche Zeit­ge­schichte, vom Nach­krieg bis in die Gegenwart.

Chris­toph Dieck­mann, 1956 als Pfar­rers­sohn in Rathenow/Brandenburg gebo­ren. Frei­be­ruf­li­cher Autor für DDR-Kir­chen­zei­tun­gen und die kul­tur­po­li­ti­sche Wochen­zei­tung »Sonn­tag« (ab Herbst 1990 »Frei­tag«). Seit 1991 Autor und Repor­ter der Ham­bur­ger Wochen­zei­tung »Die Zeit«. Viele Buch­ver­öf­fent­li­chun­gen, zuletzt »Woher sind wir gebo­ren. Deut­sche Welt- und Heim­rei­sen« (2021). Zahl­rei­che Ehrun­gen, u.a. Egon-Erwin-Kisch-Preis und Theo­dor-Wolff-Preis. Mit­glied des PEN. Lebt in Berlin-Pankow.

Jun
19
Mi
Bilderbuchkino: »Lieselotte macht Urlaub« im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Jun 19 um 16:00

Der Raum wird dun­kel, die Bil­der einer Geschichte begin­nen zu leuchten.

Ein Urlaubs­aben­teuer mit Lieselotte!

Der Post­bote macht Urlaub und schreibt Lie­se­lotte eine Ansichts­karte. »Ferien machen, das will ich auch«, denkt Lie­se­lotte, packt ihre Rei­se­ta­sche und trabt zur Bus­hal­te­stelle. Als nach Stun­den immer noch kein Bus kommt, trot­tet Lie­se­lotte ent­täuscht wie­der in Rich­tung Hof. Aber schon nach ein paar Schrit­ten ent­deckt sie das per­fekte Urlaubs­ziel: eine große Wiese. Hier hat Lie­se­lotte jede Menge Feri­en­spaß. Auf dem Hof dage­gen wird Lie­se­lotte schon ver­misst. Denn die Vor­be­rei­tun­gen für das Som­mer­fest lau­fen auf Hochtouren.

Das Kul­tur: Haus Dacheröden bie­tet zwei Mal im Monat ein kos­ten­lo­ses Bil­der­buch­kino für Kin­der ab 4 Jahre an. Dabei wer­den die Bil­der eines Bil­der­buchs auf eine große Lein­wand pro­ji­ziert und der Text live vor­ge­le­sen. Die beson­dere Atmo­sphäre nimmt mit auf eine Reise mit dem klei­nen Dra­chen Kokos­nuss, zur Kuh Lie­se­lotte, dem Nein­horn und vie­len ande­ren. Herz­li­che Ein­la­dung für kleine und große Gäste zum Stau­nen, Träu­men und Lachen.

Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung des Sauer­län­der Verlags.

Vortrag Perthes im Gespräch: »Die deutsche Expedition nach Zentralafrika in den Jahren 1861–1862 und die Beteiligung von August Petermann, Theodor von Heuglin und Herzog Ernst II. von Sachsen-Coburg und Gotha« in Gotha
Jun 19 um 18:00

»Die deut­sche Expe­di­tion nach Zen­tral­afrika in den Jah­ren 1861–1862 und die Betei­li­gung von August Peter­mann, Theo­dor von Heu­g­lin und Her­zog Ernst II. von Sach­sen-Coburg und Gotha«

Refe­rent: Wil­fried Schmid (Wend­lin­gen am Neckar)

Jun
20
Do
Festvortrag zum 20. Jubiläum des Forschungszentrums Gotha
Jun 20 um 17:15

Prof. Dr. Renate Dürr (Uni­ver­si­tät Tübin­gen): »Das Spiel mit den ver­steck­ten Bot­schaf­ten: Über den Umgang mit Zen­sur in einer Samm­lung jesui­ti­scher Texte des 18. Jahrhunderts«

Um Anmel­dung wird gebe­ten: forschungszentrum.gotha@uni-erfurt.de

Vortrag von Ralf Gisinger in der Herzogin Anna Amalia Bibliothek Weimar
Jun 20 um 18:00 – 19:00

Imma­nuel Kant | Lasst uns ohne Vor­ur­teil urtei­len* | Vor­trags­reihe zum 300. Geburtstag

 

Vor­trag von Ralf Gisin­ger, Wien: Goe­thes Begeg­nun­gen mit Kants Phi­lo­so­phie: Eine Spu­ren­su­che im „Faust“

Wei­tere Infor­ma­tio­nen zur Vor­trags­reihe fin­den Sie hier.

Die Klas­sik Stif­tung Wei­mar fei­ert den 300. Geburts­tag des Phi­lo­so­phen Imma­nuel Kant mit einer Vor­trags­reihe. Zurecht wird Kant als Revo­lu­tio­när im Geis­tes­le­ben bezeich­net. Die Wir­kun­gen des Den­kers sind kaum zu überblicken. Die Reihe stellt her­aus, wie Kant auf Goe­the als Prot­ago­nis­ten der Wei­ma­rer Klas­sik wirkte und das Bau­haus beein­flusste. Sie zeigt auch, wie Kants Den­ken für Fra­gen der Gegen­wart aktu­ell bleibt und zugleich eine kri­ti­sche Aus­ein­an­der­set­zung her­aus­for­dert und erfordert.

Literaturland Thüringen unterwegs im Literaturhaus Halle – Ein Abend für Wulf Kirsten mit Susanne Theumer, Wilhelm Bartsch und Jens‑F. Dwars
Jun 20 um 19:00

Lebens­ge­sät­tigte Lite­ra­tur“ – Ein Abend für Wulf Kirs­ten mit Susanne Theu­mer, Wil­helm Bartsch und Jens‑F. Dwars

 

Wulf Kirs­ten war eine lite­ra­ri­sche Instanz in Thü­rin­gen und weit dar­über hin­aus. Geehrt mit den wich­tigs­ten Lite­ra­tur­prei­sen Deutsch­lands starb er im Dezem­ber 2022 und hin­ter­ließ ein viel­ge­stal­ti­ges Werk: Gedichte, Essays und Erzäh­lun­gen, die in zahl­rei­che Spra­chen über­setzt wurden.

Er selbst ver­stand sich als Land­schaf­ter. Dich­tung hatte für ihn die Welt nicht zu ver­schö­nern, son­dern ihre spröde, ver­letz­li­che Schön­heit so nüch­tern und prä­zise wie mög­lich zur Spra­che zu brin­gen. Diese Kunst der genau­es­ten Ver­dich­tung in wider­bors­ti­gem Duk­tus zeich­net auch den Pro­sa­band „Nacht­fahrt“ aus, den Jens-Fietje Dwars aus dem Nach­lass des Dich­ters her­aus­ge­ge­ben hat. Susanne Theu­mer schuf für den Band zau­ber­haft spröde Kalt­na­del­ra­die­run­gen, die aufs schönste mit der auf­ge­rau­ten Spra­che des Erzäh­lers kor­re­spon­die­ren. Ein Band mit „gro­ßer lebens­ge­sät­tig­ter Lite­ra­tur“, so das Urteil der F.A.Z.

Am Don­ners­tag, dem 20. Juni, am Vor­abend des 90. Geburts­ta­ges von Wulf Kirs­ten, stel­len Dwars und Theu­mer das Buch im Lite­ra­tur­haus Halle vor. Mit­wir­ken wird auch Wil­helm Bartsch, den eine jahr­zehn­te­lange Freund­schaft mit dem Dich­ter ver­band. Dwars liest aus dem Nach­lass­band, Bartsch berich­tet von sei­nem Brief­wech­sel mit Wulf Kirs­ten und Susanne Theu­mer erin­nert an ihre gemein­sa­men Wan­de­run­gen, aus denen kost­bare Künst­ler­bü­cher erwuch­sen, die heute von Biblio­the­ken des In- und Aus­lan­des gesam­melt werden.

 

Eine Ver­an­stal­tung im Rah­men der Reihe „Lite­ra­tur­land Thü­rin­gen unter­wegs“ des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes. Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staatskanzlei.

Jun
25
Di
Vortrag von Dr. Bertold Heizmann im Romantikerhaus Jena
Jun 25 um 18:00 – 20:00

Goe­the, Kot­ze­bue und der zwie­be­weibte Graf. Zur lite­ra­ri­schen Kar­riere eines Männertraums

Vor­trag von Dr. Ber­told Heiz­mann (Essen)

Kann das gut gehen? Ein Mann mit zwei Frauen? Seit Jahr­hun­der­ten haben sich immer wie­der Schrift­stel­ler die­ses auf­rei­zen­den The­mas ange­nom­men: nicht nur in der Lite­ra­tur, son­dern auch in ihrer eige­nen Lebens­füh­rung, und haben sich dabei sogar auf päpst­li­chen Dis­pens beru­fen. Selbst Goe­the hing in sei­nem Schau­spiel „Stella“ die­sem Män­ner­traum nach – aller­dings nur in der Früh­fas­sung, spä­ter hat er das Ende tra­gisch abge­än­dert. Das Stück hat in bei­den Fas­sun­gen bei sei­nen Zeit­ge­nos­sen hef­tige Aus­ein­an­der­set­zun­gen aus­ge­löst. Den größ­ten Auf­ruhr ver­ur­sachte Goe­thes Erz­feind Kot­ze­bue, der sein in Wei­mar auf­ge­führ­tes Stück „Der Graf von Glei­chen“ unver­hoh­len als Par­odie auf die „Stella“ dekla­rierte und damit Goe­the der­art in Wut ver­setzte, dass die­ser sogar Wei­mar für immer ver­las­sen wollte. Der Vor­trag zeigt mit wei­te­ren Bei­spie­len aus Lite­ra­tur, Musik und Film, wie sehr das Thema immer wie­der – und bis heute – faszinierte.

Philosophy After Work im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Jun 25 um 18:30

Kön­nen phi­lo­so­phi­sche Schrif­ten für uns, in unse­rem All­tag heute, frucht­bar sein? Haben sol­che Texte etwas mit mir zu tun? Die Lek­türe klei­ner Texte gro­ßer Phi­lo­so­phen soll zu einem gemein­sa­men Gedan­ken­aus­tausch anre­gen. Das Kon­zept sieht vor, dass weder Autor noch Text im Vor­feld bekannt sind. Las­sen Sie sich von einem Text unmit­tel­bar ansprechen!

Die phi­lo­so­phi­sche Prak­ti­ke­rin Diet­linde Schmal­fuß-Plicht lei­tet diese Zusam­men­künfte und bei ihr kön­nen sich alle Inter­es­sen­ten bis Mon­tag Mit­tag vor dem Ter­min anmel­den unter: info@philosophie-milan.de.

Ettersburger Gespräch mit Wolfgang Thierse und Christine Lieberknecht
Jun 25 um 19:00

Etters­bur­ger Gespräch: Bild der Welt und Geist der Zeit. Wohin gehen unsere Kirchen?

Wolf­gang Thierse und Chris­tine Lie­ber­knecht im Gespräch mit Tho­mas A. Seidel

Jun
26
Mi
Vortrag von Dr. Katrin Richter in der Volkshochschule Weimar
Jun 26 um 18:00

Vor­trag von Dr. Kat­rin Richter

»ELSEˈS STORY. Über das Auf­fin­den und Rekon­stru­ie­ren der Lebens­ge­schichte von Else Gold­schmidt, der ers­ten Bör­sen­mak­le­rin der Welt«

Eine Ver­an­stal­tungs­ko­ope­ra­tion von Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar und Volks­hoch­schule Weimar.

Jun
29
Sa
Kreatives Schreiben mit Anke Engelmann im Kultur: Haus Dacheröden
Jun 29 um 10:00 – 15:00

Sit­zen, set­zen, wohlgesetzt
Work­shop Krea­ti­ves Schrei­ben am 27. April im Kul­tur: Haus Dacheröden.

Man­che tun’s in der Schule und man­che im Knast – aller­dings meis­tens unfrei­wil­lig. Man­che tun’s vorm Com­pu­ter, man­che im Auto, man­che vorm Bier­glas und andere in end­lo­sen Mee­tings. Man­che tun’s sogar auf Auto­bah­nen und fixie­ren ihre Kör­per­hal­tung mit Sekun­den­kle­ber. Das Sit­zen ist all­ge­gen­wär­tig und nicht nur Zwei‑, Vier‑, Sechs- oder Acht­bei­nern vor­be­hal­ten. Auch ein Klei­dungs­stück kann sit­zen – oder eine fiese Bemerkung.
Bücher wer­den ge‑, man­che lei­der auch ver­setzt, obwohl ihnen die fürs Sit­zen not­wen­di­gen Mus­keln feh­len. Doch auch wer über sol­che ver­fügt, ist nicht davor gefeit, ver­setzt zu wer­den – mögen sie sich auch noch so wohl­ge­formt prä­sen­tie­ren. Im Früh­lings-Work­shop im April trai­nie­ren wir unser Sitz­fleisch und wer es bequem mag, kann sich gern ein Kis­sen mit­brin­gen – ich freu mich drauf!

Krea­ti­ves Schrei­ben mit Anke Engel­mann: immer am letz­ten Sams­tag im Monat, immer 10 bis 15 Uhr.

Anmel­dung:
Mail an: engelmann@poesiebuero.de
Kos­ten: 48 Euro, ermä­ßigt 35 Euro. Rabatt möglich

 

 

 

Märchenhafte Bilderreise mit Erzählerin Antje Horn im Romantikerhaus Jena
Jun 29 um 10:30

Mär­chen­hafte Bil­der­reise mit Erzäh­le­rin Antje Horn

 

Ver­an­stal­tung zur Daniela-Dre­scher-Aus­stel­lung im Romantikerhaus

Elfen, Wich­tel, Feen und Zwerge – diese Figu­ren hau­chen jeder noch so leb­lo­sen Natur eine Wärme ein, die wir so nur von der Kin­der­buch­il­lus­tra­to­rin Daniela Dre­scher ken­nen. Anläss­lich der Wech­sel­aus­stel­lung im Roman­tik­er­haus Jena zu ihren Wer­ken dür­fen sich Kin­der wie Eltern von den ver­träum­ten Bil­der­wel­ten in den Bann zie­hen lassen.

Auch die inter­na­tio­nal auf­tre­tende Erzäh­le­rin Antje Horn wird dem Roman­tik­er­haus einen Besuch abstat­ten. Umge­ben von Dre­schers atmo­sphä­ri­schen Wer­ken wird sie uns auf eine sprach­li­che Bil­der­reise mit­neh­men und ganz im Sinne Daniela Dre­schers von der Beseelt­heit der Natur berichten.

Vortrag »Furchtbares Scheitern – Goethes Ilmenauer Erfahrungen« im GoetheStadtMuseum in Ilmenau
Jun 29 um 17:00

Die Goe­the­ge­sel­schaft Ilmenau und das Goe­the­Stadt­Mu­seum laden am Sams­tag, dem 29. Juni 2024, 17:00 Uhr zum Vor­trag »Frucht­ba­res Schei­tern – Goe­thes Ilmen­auer Erfah­run­gen« ein. Zu Gast ist Frau Dr. Mar­grit Wyder, die Prä­si­den­tin der Goe­the-Gesel­schaft Schweiz.

Die Wie­der­eröff­nung des Berg­baus in Ilmenau gehört zu den ers­ten Auf­ga­ben, die Goe­the 1776 im Her­zog­tum Sach­sen-Wei­mar-Eisen­ach über­nimmt. Er wid­met sich der Sache über Jahre mit gro­ßem Enga­ge­ment und wis­sen­schaft­li­cher Neu­gier. Doch Ver­zö­ge­run­gen, Fehl­ein­schät­zun­gen, Unglücks­fälle und tech­ni­sche Pro­bleme machen die Hoff­nun­gen immer wie­der zunichte. Schließ­lich muss sich Goe­the ein­ge­ste­hen, mit die­sem finan­zi­ell und sozial viel­ver­spre­chen­den Werk geschei­tert zu sein.

Der Vor­trag zeigt, wie das Ilmen­auer Drama sich ent­wi­ckelte – und wie Goe­thes Leben davon geprägt wurde.

Literarischer Kammermusikabend mit Roman Knižka und dem Bläserquintett OPUS 45 in der Kaufmannskirche Erfurt
Jun 29 um 19:30

Lite­ra­ri­scher Kam­mer­mu­sik­abend „Den Nazis eine schal­lende Ohr­feige ver­set­zen!“ mit Roman Knižka und dem Blä­ser­quin­tett OPUS 45

Der lite­ra­ri­sche Kam­mer­mu­sik­abend mit dem Titel „Den Nazis eine schal­lende Ohr­feige ver­set­zen!“ ist Höhe­punkt und Abschluss der Ver­an­stal­tungs­reihe „Bücher aus dem Feuer“, die an die Bücher­ver­bren­nung am 29. Juni 1933 in Erfurt an der Cyriaks­burg erinnert.
Der Titel „Den Nazis eine schal­lende Ohr­feige ver­set­zen!“ ist ein Zitat des Pazi­fis­ten Kon­rad Reis­ner, und das Pro­gramm ist jenen muti­gen Künstler:innen gewid­met, die sich bis zuletzt hart­nä­ckig gegen den faschis­ti­schen Ter­ror behaup­te­ten. Der bekannte Schau­spie­ler Roman Knižka liest unter ande­rem Texte von Ber­tolt Brecht, Erich Käs­t­ner, Paul Celan und Mascha Kaléko. Das Blä­ser­quin­tett OPUS 45 spielt Musik von Komponist:innen, die zu Opfern der NS-Dik­ta­tur und des Holo­caust wur­den, u.a. Alex­an­der Zem­lin­sky, Pavel Haas, Erwin Lend­vai, Robert Kahn und Luise Greger.

Roman Knižka, 1970 in Baut­zen gebo­ren, spielte nach sei­nem Stu­dium an der Bochu­mer Schau­spiel­schule zunächst am dor­ti­gen Schau­spiel­haus und begann dann, sich einen Namen in TV-Dra­men, Lie­bes­fil­men, „Tatort“-Folgen und diver­sen Kino­pro­duk­tio­nen zu machen. Dane­ben spricht er regel­mä­ßig Hör­bü­cher ein und ist mit gro­ßem Erfolg auf der Bühne aktiv.
Das Blä­ser­en­sem­ble OPUS 45 grün­dete sich im Rah­men eines Ber­li­ner Orches­ter­pro­jek­tes: Damals stand Johan­nes Brahms’ „Ein deut­sches Requiem“ (opus 45) auf dem Pro­gramm und ist seit­her namens­ge­bend. Gemein­sam mit Roman Knižka geht das Quin­tett aber auch neue, dis­zi­plin­über­grei­fende Wege. So ent­stan­den lite­ra­ri­sche Kam­mer­mu­sik­abende wie »Den Nazis eine schal­lende Ohr­feige ver­set­zen!«, die in der deutsch­spra­chi­gen Kon­zert­land­schaft ein­ma­lig sind, oder eine sze­ni­sche Lesung zu Geschichte und Gegen­wart rech­ter Gewalt in Deutschland.

Das Musik- und Rezi­ta­ti­ons­pro­gramm »Den Nazis eine schal­lende Ohr­feige ver­set­zen!« liegt auch als Film­auf­zeich­nung vor, und unter opus45-derfilm.de fin­den sich zahl­rei­che Mate­ria­lien und Audio­da­teien zu die­sem Projekt.

Die Reihe »Bücher aus dem Feuer« fin­det 2024 zum vier­ten Mal in Folge statt. Sie wurde von den »Omas gegen Rechts« initi­iert und wird getra­gen von einem losen Bünd­nis städ­ti­scher, kul­tu­rel­ler und gemein­nüt­zi­ger Ein­rich­tun­gen und Initia­ti­ven. Dazu gehö­ren neben den »Omas gegen Rechts« u.a. die Stadt- und Regio­nal­bi­blio­thek Erfurt, das Ev. Rats­gym­na­sium, der Erin­ne­rungs­ort »Topf & Söhne«, die Schotte, die Band »The String Com­pany« und der Ver­ein Erfur­ter Herbstlese.

Mit die­ser Reihe soll an die Bücher­ver­bren­nung im Juni 1933 in Erfurt erin­nert, gleich­zei­tig aber auch in viel­fäl­ti­ger Weise der Bogen zur Gegen­wart geschla­gen wer­den. Es geht bei allen Ver­an­stal­tun­gen immer auch um ein Plä­doyer für Zivil­cou­rage, Tole­ranz und Demo­kra­tie. In Zei­ten, in denen mehr und mehr Men­schen welt­weit auto­kra­ti­schen, rechts­na­tio­na­len oder gar faschis­ti­schen Bewe­gun­gen und Par­teien zunei­gen und ihre Stim­men geben, völ­ki­sches Den­ken sowie Ras­sis­mus, Anti­se­mi­tis­mus und die Stig­ma­ti­sie­rung Anders­den­ken­der vor­an­schrei­ten und der demo­kra­ti­sche Rechts­staat gefähr­det ist, ist es umso wich­ti­ger, sich aktiv für die Demo­kra­tie ein­zu­set­zen und zu die­sem Enga­ge­ment zu ermuntern.

Geför­dert von Lan­des­prä­ven­ti­ons­rat Thü­rin­gen, Axel Sprin­ger Stif­tung, Hein­rich-Böll-Stif­tung Thü­rin­gen e.V. und Rosa-Luxem­burg-Stif­tung Thü­rin­gen e.V.
In Koope­ra­tion mit der Kauf­män­ner Gesell­schaft e.V.

Jun
30
So
Romantische Wichtelreise im Romantikerhaus Jena
Jun 30 um 14:00

Roman­ti­sche Wich­tel­reise – Ent­de­ckungs­tour durch die Bil­der­wel­ten Daniela Dreschers

 

 

Elfen, Wich­tel, Feen und Zwerge – diese Figu­ren hau­chen jeder noch so leb­lo­sen Natur eine Wärme ein, die wir so nur von der Kin­der­buch­il­lus­tra­to­rin Daniela Dre­scher ken­nen. Anläss­lich der Wech­sel­aus­stel­lung im Roman­tik­er­haus Jena zu ihren Wer­ken dür­fen sich Kin­der wie Eltern von den ver­träum­ten Bil­der­wel­ten in den Bann zie­hen lassen.

In unse­rem Kin­der­pro­gramm zur Wech­sel­aus­stel­lung soll der Zusam­men­hang zwi­schen Dre­schers Wer­ken und der Früh­ro­man­tik her­ge­stellt wer­den. Anhand von meh­re­ren Mit­mach-Sta­tio­nen wer­den den Kin­dern his­to­ri­sche wie künst­le­ri­sche Kom­pe­ten­zen ver­mit­telt. Nach dem Aus­den­ken eige­ner Nar­ra­tive wird es zum Schluss die beru­hi­gende Gewiss­heit geben, dass für man­che Bil­der Geschich­ten bereits geschrie­ben wor­den sind: Bei einer musi­ka­li­schen Lesung dür­fen die Klei­nen ihre Seele bau­meln las­sen und Gebor­gen­heit in der natu­ra­lis­ti­schen Erzäh­lung »Die Wich­tel­reise« von Denys Wat­kins-Pitch­ford finden.

Für 4–10 Jährige.

Jul
2
Di
Vortrag von Dr. Grit Jacobs im Stadtmuseum Weimar
Jul 2 um 17:00

Groß­her­zo­gin Sophie und die Wartburg

Vor­trag von Dr. Grit Jacobs (Wart­burg-Stif­tung Eisenach)

 

Zu den bedeu­ten­den Pro­jek­ten der Regent­schaft von Groß­her­zog Carl Alex­an­der von Sach­sen-Wei­mar-Eisen­ach zählt zwei­fels­ohne die Erneue­rung der Wart­burg. Wurde bis­lang das Augen­merk vor­nehm­lich auf den „Burg­herrn“ gerich­tet, legt die­ser Vor­trag den Fokus auf das Wir­ken sei­ner Gemah­lin, Groß­her­zo­gin Sophie von Sach­sen-Wei­mar-Eisen­ach. Auch sie weilte häu­fig auf der Burg, nahm regen Anteil an deren Erneue­rung und hat sich mit zahl­rei­chen Geschen­ken an ihren Gat­ten um den Auf­bau der hoch­ka­rä­ti­gen Kunst­samm­lung ver­dient gemacht. Den Spu­ren von „Sere­nis­sima“ (Bern­hard von Arns­wald) auf der Wart­burg soll in die­sem Vor­trag nach­ge­gan­gen werden.

Literaturland Thüringen im Radio – Eine Sendereihe des Thüringer Literaturrates
Jul 2 um 22:00
Literaturland Thüringen im Radio – Eine Sendereihe des Thüringer Literaturrates @ Radio Lotte

Jeden ers­ten Diens­tag im Monat geht es bei »Lite­ra­tur­land Thü­rin­gen im Radio«, dem Sen­de­for­mat des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes um Lite­ra­tur aus und über Thüringen.

Soweit es die Pla­nung erlaubt, laden wir Gäste ins Stu­dio ein, um mit ihnen über ihr Schrei­ben, Pro­jekte, Recher­chen oder beson­dere The­men zu spre­chen. Oder wir zeich­nen Sen­dun­gen auf, brin­gen Live­mit­schnitte von Ver­an­stal­tun­gen etc.

Jeden ers­ten Diens­tag im Monat ist die Sen­dung auf  Radio Lotte im Stadt­ge­biet von Wei­mar auf 160,6 UKW zu hören und welt­weit im Inter­net unter https://www.radiolotte.de

Alle Radio­sen­dun­gen kön­nen zudem in der Pod­ca­st­reihe »Lite­ra­tur­land Thü­rin­gen im Radio« auf www.literaturland-thueringen.de ange­hört wer­den. Die Sen­dun­gen ste­hen i.d.R. ab dem ers­ten Mitt­woch im Monat bereit.

 

Eine Sen­dungs­for­mat des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes. Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei. Bis 2023 geför­dert von der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thüringen.

Jul
4
Do
Vortrag von Dr. Hannah Peaceman und Maximilian Huschke in der Herzogin Anna Amalia Bibliothek Weimar
Jul 4 um 18:00

Imma­nuel Kant | Lasst uns ohne Vor­ur­teil urtei­len* | Vor­trags­reihe zum 300. Geburtstag

 

Vor­trag von Dr. Han­nah Peace­man und Maxi­mi­lian Huschke, Jena: Kant als Kul­tur­gut? Klassiker(re)produktion und Öffentlichkeit

 

Wei­tere Infor­ma­tio­nen zur Vor­trags­reihe fin­den Sie hier.

Die Klas­sik Stif­tung Wei­mar fei­ert den 300. Geburts­tag des Phi­lo­so­phen Imma­nuel Kant mit einer Vor­trags­reihe. Zurecht wird Kant als Revo­lu­tio­när im Geis­tes­le­ben bezeich­net. Die Wir­kun­gen des Den­kers sind kaum zu überblicken. Die Reihe stellt her­aus, wie Kant auf Goe­the als Prot­ago­nis­ten der Wei­ma­rer Klas­sik wirkte und das Bau­haus beein­flusste. Sie zeigt auch, wie Kants Den­ken für Fra­gen der Gegen­wart aktu­ell bleibt und zugleich eine kri­ti­sche Aus­ein­an­der­set­zung her­aus­for­dert und erfordert.

Dokumentarfilm über Mali im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Jul 4 um 19:30

Open Air: Dacheröden on Tour – Fer­nes Mali – uns ganz nah

Rei­sen und unter­stüt­zen – Erfur­ter Enga­ge­ment in der Part­ner­stadt Kati

 

Mali mit rund 23 Mil­lio­nen Ein­woh­nern ist eines der kul­tur­his­to­risch und land­schaft­lich inter­es­san­tes­ten Län­der West­afri­kas. Welt­kul­tur­er­be­stät­ten wie Tim­buktu, die Lehm­mo­schee in Djenné oder das Ban­dia­gara-Fels­mas­siv im Land der Dogon sind Anzie­hungs­punkte für Tou­ris­ten, For­schende und Fotograf:innen, so auch für den Freun­des­kreis Kati e. V. Das zur Sahel­zone gehö­rende Land expor­tiert vor­ran­gig Gold, Baum­wolle und Erd­nüsse. Mali ist mehr als drei­mal so groß wie Deutsch­land, die gesamte Nord­hälfte ist nahezu unbe­wohn­ba­res Wüs­ten- und Tro­cken­sa­van­nen­ge­biet der Sahara.

Mit­glie­der des Freun­des­krei­ses Kati besu­chen Mali seit der Grün­dung ihres Ver­eins im Jahr 2009 immer wie­der. Sie pfle­gen Freund­schaf­ten, unter­stüt­zen Pro­jekte, rei­sen durchs Land, ent­de­cken Land und Kul­tur und berich­ten Zuhause in Erfurt über die Ereig­nisse in dem fer­nen afri­ka­ni­schen Land.

Ziel jeder Reise ist auch das Kin­der­heim „Centre David est Roi“ mit zuge­hö­ri­ger Schule in der Stadt Kati. In dem Heim leben Wai­sen­kin­der. Die Begeg­nung mit die­sem Ort, das Schick­sal die­ser Mäd­chen und Jun­gen, der pro­fes­sio­nelle Ein­satz von Heim­lei­tung und Per­so­nal beweg­ten die Erfur­ter 2009 dazu, eine dau­er­hafte Unter­stüt­zung zu leis­ten. Eine Schule wurde gebaut, das Heim erwei­tert und aus­ge­stat­tet, Land­wirt­schaft zur Selbst­ver­sor­gung auf den Weg gebracht. Die Ideen der mali­schen Partner:innen zäh­len, die Hilfe aus Deutsch­land flan­kiert diese eige­nen Bemühungen.

Der Fil­me­ma­cher Rai­ner Schwenz­feier besuchte für sei­nen Doku­men­tar­film Heim und Schule. Er zeigt den All­tag der Kin­der, wie in Mali Schule funk­tio­niert, was in der Frei­zeit pas­siert, er gewährt Ein­bli­cke in die Arbeit der Leh­re­rin­nen und Leh­rer und lässt Kin­der, Betreu­ende und Heim­lei­ter Joseph Mous­siane zu Wort kom­men. Die Schick­sale der Mäd­chen und Jun­gen berüh­ren, das uner­müd­li­che Tun der Heim­mit­ar­bei­te­rin­nen, ihnen Obhut, Nah­rung und ein Zuhause zu geben, ebenso. Es geht um Chan­cen, Sta­bi­li­tät für das Leben, sozia­les Mit­ein­an­der, um Träume, Wil­lens­stärke und Mensch­lich­keit. Eine gute Schul­bil­dung ist die Basis für eine selbst­be­stimmte Zukunft der Kin­der. Diese tiefe Über­zeu­gung eint die Akteure aus Kati und Erfurt.

Der deut­sche Fil­me­ma­cher Rai­ner Schwenz­feier lebt seit mehr als zwei Jahr­zehn­ten in Mali und ist als frei­schaf­fen­der Fil­me­ma­cher tätig. Er arbei­tete u.a. für die Nach­rich­ten­agen­tur Reu­ters. Im Rah­men der Ver­an­stal­tung wer­den neben Rei­se­ein­drü­cken auch ein kur­zer Film von ihm gezeigt.

Eine Koope­ra­tion des Kul­tur: Haus Dacheröden und dem Ver­ein Freun­des­kreis Kati.

Jul
7
So
Führung für Kinder im Romantikerhaus Jena
Jul 7 um 14:00

Auf der Suche nach der Blauen Blume“

Haus­füh­rung mit krea­ti­ven Stationen

 

In alten Zei­ten, als das Wün­schen noch gehol­fen hat, lebte im Roman­tik­er­haus Jena der Phi­lo­soph Johann Gott­lieb Fichte. Gemein­sam wol­len wir sein Haus und die jun­gen Dich­ter der Früh­ro­man­tik in Form einer Schnit­zel­jagd ent­de­cken. Her­aus­for­dernde Fra­gen, ver­träumte Bil­der, Hör­spiele und Schätze war­ten dar­auf, von den Kin­dern bestaunt, gesucht und erlebt zu werden.

Am Ende der Schnit­zel­jagd kön­nen sich die Kin­der einen Muse­ums­aus­weis ver­die­nen. Die­ser zeigt nicht nur, was sie alles gelernt haben, son­dern dient auch als Kin­der­ein­tritts­karte für zukünf­tige Besu­che im Roman­tik­er­haus Jena.

Für Kin­der ab 6 Jahren.

Jul
10
Mi
»Buchbingo« im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Jul 10 um 19:30

Span­nung, Spaß, Gewinne – und alles für einen guten Zweck. Das Kul­tur: Haus Dacheröden bie­tet ein­mal im Monat ein „Bingo!“ an. Ziel ist es, neben bes­ter Unter­hal­tung für das Publi­kum auch für Auf­merk­sam­keit für das Buch­asyl im Haus zu sor­gen. Dabei soll am Grund­prin­zip der Lot­te­rie fest­ge­hal­ten wer­den. Aller­dings sind die Ein­sätze und die Gewinne beson­ders: Bücher.

Und so geht es: Wer mit­spie­len möchte, bringt ein Buch mit in den Bür­ger­saal im Dacheröden. Dafür gibt es die Lot­to­scheine. Wer den Ein­satz erhö­hen und mit meh­re­ren Bin­go­schei­nen antre­ten möchte, kann natür­lich auch meh­rere Bücher mitbringen.

Wie immer wer­den die durch­num­me­rier­ten Kugeln aus der Los­trom­mel gezo­gen, bis ein Gast auf sei­nem Schein die ers­ten fünf der ins­ge­samt 75 Zah­len in einer waa­ge­rech­ten oder senk­rech­ten Reihe ankreu­zen konnte. Für den Ruf „Bingo“ gibt es dann den ers­ten Gewinn, einen beson­de­ren Schatz aus dem Buchasyl.

Danach geht es darum, auf dem Spiel­schein eine Dia­go­nale zu fül­len. Zum Schluss der Runde gewinnt, wer am schnells­ten alle rich­ti­gen Zah­len auf sei­nem Schein ver­eint. Ins­ge­samt sind pro Abend drei Durch­gänge geplant.

Für zusätz­li­che Unter­hal­tung beim Spie­len sor­gen der Herbst­lese-Ver­eins­vor­sit­zende Dirk Löhr mit sei­nem Gast, die nicht nur Kugel für Kugel aus der Los­trom­mel zie­hen, son­dern sich dabei auch recht spon­tan über Gott und die Welt austauschen.

Die als Spiel­ein­satz mit­ge­brach­ten Bücher kom­men ins Buch­asyl. Seit 2018 wer­den hier Bücher vor der Papier­tonne geret­tet. Dann gilt für sie das Grund­prin­zip „Bücher suchen ein neues Zuhause“. Gegen einen klei­nen Obo­lus, der die ganze Unter­neh­mung am Lau­fen hal­ten soll, kön­nen sich Inter­es­sierte aus den Rega­len im Bür­ger­saal bedie­nen und den einen oder ande­ren Schatz für ihre Biblio­thek erwerben.

Natür­lich ist an den Aben­den auch die Bar im Kul­tur: Haus Dacheröden geöffnet.

Anmel­dun­gen unter: kontakt@dacheroeden.de oder Tele­fon 0361–644 123 75. Spon­tane Gäste sind aber auch ganz herz­lich willkommen!

Ein­tritt: 1 Buch

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