Kalender

Ausstellungen

Jan
1
So
ganztägig Ausstellung »Begegnung mit Rudol...
Ausstellung »Begegnung mit Rudol...
Jan 1 2012 – Dez 31 2029 ganztägig
Ausstellung »Begegnung mit Rudolf Baumbach, Jean Paul, Ludwig Bechstein und Friedrich Schiller« im Literaturmuseum Baumbachhaus Meiningen @ Literaturmuseum Baumbachhaus
Im Lite­ra­tur­mu­seum im Baum­bach­haus kann man nicht nur Bekannt­schaft mit dem eins­ti­gen Haus­her­ren Rudolf Baum­bach machen, son­dern auch mit wei­te­ren Schrift­stel­lern, die im 18. und 19. Jahr­hun­dert im Mei­nin­ger Land leb­ten und wirk­ten. Das Kern­stück der[...]
Aug
28
Di
ganztägig Ausstellung »Lebensfluten – Tate...
Ausstellung »Lebensfluten – Tate...
Aug 28 2012 – Aug 28 2030 ganztägig
Ausstellung »Lebensfluten – Tatensturm«. Die Goethe-Ausstellung im Goethe-Nationalmuseum Weimar @ Goethe-Nationalmuseum Weimar
Die Klas­sik Stif­tung Wei­mar prä­sen­tiert Goe­the als Zeu­gen der um 1800 ein­set­zen­den Moderne und zeigt sein fas­zi­nie­ren­des Leben und Werk in zeit­ge­nös­si­schen Kon­tex­ten. In der Aus­stel­lung wird in elf Räu­men die Viel­schich­tig­keit Goe­thes weit über[...]
Mrz
27
Fr
ganztägig Ausstellung »Kampf um Nietzsche«...
Ausstellung »Kampf um Nietzsche«...
Mrz 27 2020 – Dez 31 2030 ganztägig
Ausstellung »Kampf um Nietzsche« im Nietzsche-Archiv Weimar @ Nietzsche-Archiv Weimar
Die von Henry van de Velde als Gesamt­kunst­werk gestal­te­ten Räume des Nietz­sche-Archivs erstrah­len 2020 in neuem Licht. Die über­ar­bei­tete Dau­er­aus­stel­lung führt ein zu Nietz­sches Den­ken und fasst die Rezep­tion in Kunst, Archi­tek­tur, Musik und Phi­lo­so­phie[...]
Mai
6
Fr
ganztägig Nietzsche – Weimar – <span class...
Nietzsche – Weimar – <span class...
Mai 6 2022 – Mrz 27 2023 ganztägig
Nietzsche – Weimar – DDR. Zwei Italiener entdecken den echten Nietzsche –  Ausstellung im Nietzsche-Archiv Weimar @ Nietzsche-Archiv Weimar
Das Nietz­sche-Archiv in Wei­mar, Foto: Jens Kirsten.   Die Wech­sel­aus­stel­lung erzählt von dem ita­lie­ni­schen Ger­ma­nis­ten Mazzino Mon­ti­nari, der in den 1960er Jah­ren in Wei­mar arbei­tete. Wäh­rend er und sein Leh­rer Gior­gio Colli Nietz­sches Schrif­ten neu[...]
Mai
7
Sa
ganztägig Ausstellung »Nietzsche – Weimar ...
Ausstellung »Nietzsche – Weimar ...
Mai 7 2022 – Mrz 27 2023 ganztägig
Ausstellung »Nietzsche – Weimar – DDR. Zwei Italiener entdecken den echten Nietzsche« im Nietzsche-Archiv Weimar @ Nietzsche-Archiv Weimar
Wie Mazzino Mon­ti­nari und Gior­gio Colli in Wei­mar Fäl­schun­gen auf­spür­ten. Die Wech­sel­aus­stel­lung in der Nord­ve­randa des Nietz­sche-Archivs erzählt mit aus­ge­wähl­ten Objek­ten von dem ita­lie­ni­schen Ger­ma­nis­ten Mazzino Mon­ti­nari, der in den 1960er Jah­ren in Wei­mar arbei­tete.[...]
Jun
1
Mi
ganztägig Ausstellung »Cranachs Bilderflut...
Ausstellung »Cranachs Bilderflut...
Jun 1 2022 – Jun 1 2024 ganztägig
Ausstellung »Cranachs Bilderfluten« im Renaissance-Saal der Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar @ Herzogin Anna Amalia Bibliothek, Historisches Gebäude, Renaissancesaal
Die Macht der Bil­der für Poli­tik und Pro­pa­ganda, Hass und Hetze, Wahr­heit und Wunsch­träume – heute so aktu­ell wie vor 500 Jah­ren. Ab Juni 2022 prä­sen­tiert die Klas­sik Stif­tung Cra­nach im Renais­sance­saal der Her­zo­gin Anna[...]
Sep
3
Sa
ganztägig Ausstellung »Der erste Schriftst...
Ausstellung »Der erste Schriftst...
Sep 3 2022 – Dez 31 2032 ganztägig
Ausstellung »Der erste Schriftsteller Deutschlands« – Dauerausstellung im Wielandgut Oßmannstedt @ Wielandgut Oßmannstedt
Als Her­zo­gin Anna Ama­lia einen intel­lek­tu­el­len Gesprächs­part­ner für ihren jugend­li­chen Sohn Carl August suchte, fiel ihre Wahl auf den damals popu­lärs­ten Schrift­stel­ler Deutsch­lands: Chris­toph Mar­tin Wie­land. Vor 250 Jah­ren zog der Dich­ter, Über­set­zer und Auf­klä­rer[...]
Okt
12
Mi
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Okt 12 2022 – Feb 22 2023 ganztägig
Ror Wolf (1932 – 2020) zählt zu den Aus­nah­me­erschei­nun­gen der deutsch­spra­chi­gen Lite­ra­tur. Der Erzäh­ler, Dich­ter, Hör­spiel­au­tor und Ver­fas­ser einer mehr­bän­di­gen „Enzy­klo­pä­die für uner­schro­ckene Leser“ bewies in sei­nen Wer­ken nicht nur sei­nen ful­mi­nan­ten Ideen­reich­tum und Sinn[...]
Dez
11
So
ganztägig Ausstellung »Feder, Stift und Sc...
Ausstellung »Feder, Stift und Sc...
Dez 11 2022 – Feb 12 2023 ganztägig
Ausstellung »Feder, Stift und Schere – Adele Schopenhauer« im Romantikerhaus Jena @ Romantikerhaus Jena
Adele Scho­pen­hauer (1797–1849) steht als Schwes­ter des Phi­lo­so­phen Arthur Scho­pen­hauer bis heute im Schat­ten ihres Bru­ders. Ent­spre­chend unbe­kannt sind dich­te­ri­sches und bild­künst­le­ri­sches Werk, zu dem nicht nur Gedichte, der Roman Anna (1845) sowie Erzäh­lun­gen und[...]
Dez
31
Di
ganztägig Dummy
Dummy
Dez 31 2030 – Dez 30 2044 ganztägig
 
Feb
1
Mi
Lesung und Gespräch mit Boris Hoge-Benteler im Literaturmuseum »Theodor Storm« in Heilbad Heiligenstadt
Feb 1 um 19:30

Lesung und Gespräch mit Boris Hoge-Ben­te­ler (Wei­mar)​

 

Boris Hoge-Ben­te­ler, gebo­ren 1979 in Mar­burg, auf­ge­wach­sen in Büren (West­fa­len), stu­dierte Neuere deut­sche Lite­ra­tur, Ita­lie­nisch und Geschichte in Ber­lin und Wien und pro­mo­vierte in Müns­ter über Russ­land-Kon­struk­tio­nen in der deut­schen Gegen­warts­li­te­ra­tur. Er arbei­tet als wis­sen­schaft­li­cher Biblio­the­kar in Jena und lebt in Weimar.

Son­nen­stadt“ (2022) ist sein Debüt­ro­man: ein Roman des Trau­mas und der Angst, über Bezie­hungs- und Halt­lo­sig­keit sowie die Suche nach dem Schö­nen. Dabei folgt er in wei­ten Tei­len einer Art (Alb-)Traumlogik, die in ver­stö­rend-hyp­no­ti­scher Spra­che die Grenze von rea­lem und sur­real-wahn­haf­tem Gesche­hen verwischt.

 

»Ich beob­ach­tete das Grell­gelb der Wes­pen an den früh gefal­le­nen Fei­gen, stellte einer Eidechse, stellte den Zika­den nach. Ich würde dem Abend in die­sem Gar­ten nicht begeg­nen, noch nicht ein­mal im Vor­über­huschen im äußers­ten Win­kel der Augen.« aus: »Son­nen­stadt«.

Feb
2
Do
Lesung mit Otto Kurt Dieter Hesse in Arnstadt
Feb 2 um 14:00

Lesung mit dem Arn­städ­ter Autor Otto Kurt Die­ter Hesse.

Sebastian Kleinschmidt präsentiert Hanns Cibulkas »Nachtwache« in der Weimarer LiteraturEtage
Feb 2 um 19:00

Sebas­tian Klein­schmidt prä­sen­tiert Hanns Cibul­kas »Nacht­wa­che. Tage­buch aus dem Kriege. Sizi­lien 1943«

 

Der gute Ruf des Tage­buchs, auch des lite­ra­ri­schen Tage­buchs, basiert ganz auf der Kate­go­rie des Authen­ti­schen. Der Mensch macht sich hier zum Zeu­gen des eige­nen Lebens, manch­mal auch zum Rich­ter. Ginge es in einem Tage­buch um nicht exis­tie­rende Dinge, um Aus­ge­bur­ten der Phan­ta­sie, ver­diente das Notierte den Namen Tage­buch nicht.

Hanns Cibulka war ein Schrift­stel­ler, dem das Tage­buch zur gewich­tigs­ten Schreib­gat­tung wurde. Er expe­ri­men­tierte mit die­ser Form, und das bis hin zum Ein­bau fik­ti­ver Per­so­nen und Gescheh­nisse. Aber das alles waren keine Regel­ver­let­zun­gen. Das Tage­buch ist eine gemischte, unreine Gat­tung, die sehr viele dis­pa­rate Dinge zu inte­grie­ren erlaubt. Und genau das macht sie so interessant.

Cibul­kas sizi­lia­ni­sche Kriegs­ta­ge­buch beruht auf ste­no­gra­phisch fest­ge­hal­te­nen authen­ti­schen Erleb­nis­sen, aller­dings erst vier­zig Jahre spä­ter aus­for­mu­liert und durch Kom­men­tare und Refle­xio­nen behut­sam ergänzt. Es umfasst den Zeit­raum vom 14. Mai bis zum 1. August 1943. Die Auf­zeich­nun­gen begin­nen sie­ben Wochen vor Lan­dung der Alli­ier­ten am 10. Juli, der größ­ten amphi­bi­schen Ope­ra­tion des Zwei­ten Welt­kriegs, und enden am 1. August mit dem Abtrans­port des an Mala­ria erkrank­ten Ober­ge­frei­ten ins Lazarett.

Nüch­tern und ein­dring­lich beschreibt der 22 Jahre alte sude­ten­deut­sche Nach­rich­ten­sol­dat der Wehr­macht den Kriegs­all­tag, in dem die Anflüge der Jagd­bom­ber ebenso leben­dig wer­den wie die stau­bige, schat­ten­arme Land­schaft mit ihren ver­kars­te­ten Ber­gen, der blei­er­nen Hitze und ihrer von Mythen und wech­seln­der Herr­schaft gepräg­ten Geschichte.

 

Sebas­tian Klein­schmidt, gebo­ren 1948 in Schwe­rin, Essay­ist und Her­aus­ge­ber, von 1991 bis 2013 Chef­re­dak­teur von Sinn und Form, lebt bei Ber­lin. Jüngste Ver­öf­fent­li­chun­gen: »Spie­ge­lun­gen« (Mat­thes & Seitz 2018) und »Verse ver­ste­hen. Zehn Ver­su­che« (Ver­lag Ulrich Kei­cher 2021)

Mode­ra­tion: Jan Röh­nert (Leip­zig)

 

Kar­ten sind im Vor­ver­kauf in der Ecker­mann-Buch­hand­lung erhältlich.

Die Ver­an­stal­tung wird von der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen gefördert.

Feb
3
Fr
Lesung mit Julia Herz in der Studio.Box des Theaters Erfurt
Feb 3 um 19:30

Mama lernt flie­gen – Lesung mit Julia Herz

 

Na du bist wit­zig!“, blaffte ich. Bis zur Geburt darf ich mich so gut wie gar nicht bewe­gen. Danach heißt es stil­len, abpum­pen, wunde Brust­war­zen und schlaf­lose Nächte. Ich habe schon drei Kin­der im Nest, die mich brau­chen und ich gehe auf die Vier­zig zu!“
Doro beugte sich mit dem Ober­kör­per näher zu mir und sah mich ein­dring­lich an: „Dann lern end­lich flie­gen, Hanni!“

Julia Herz prä­sen­tiert ihr aktu­el­les Buch „Mama lernt flie­gen“, in dem sich alles um die Haus­frau und Mut­ter Hanni, ihr schein­bar per­fek­tes Leben mit Haus, Mann und Kin­dern, einen neuen Job, eine heiße Nacht und eine unge­wollte Schwan­ger­schaft dreht.

Durch die Lesung mit Gespräch führt Ks. Máté Sólyom-Nagy.

Feb
4
Sa
Erinnerungsabend für Peter Peukert in Pößneck
Feb 4 um 18:00

Peters Reise | Ein Erinnerungsabend

 

Am 4. 2. 2023 jährt sich zum ers­ten Mal Peter Peu­kerts Todes­tag. Wir wol­len die­sem beson­de­ren, humor­vol­len, hoch enga­gier­ten Her­zens­men­schen, Lite­ra­tur­lieb­ha­ber, Ver­le­ger und Neu­städ­ter Buch­händ­ler einen Abend vol­ler Anek­do­ten von Weg­ge­fähr­tIn­nen und Ent­de­ckun­gen aus sei­nem lite­ra­ri­schen Uni­ver­sum wid­men. Und damit an ihn zu Leb­zei­ten ebenso erin­nern wie an seine letzte Reise, die er am 4. 2. 2022 viel zu früh antrat.

Der Abend wird von M. Kruppe & Ralf Schön­fel­der vom Lese-Zei­chen e. V. moderiert.
Der Ein­tritt ist frei.

Ver­an­stal­ter: Edi­tion Out­bird, Lese-Zei­chen e.V.

Feb
7
Di
Lesung mit Holdger Platta im Literaturmuseum »Theodor Storm« in Heilbad Heiligenstadt
Feb 7 um 16:00

Zum Tee bei Storm: Hold­ger Platta

 

Wir laden wie­der zum Tee bei Storm ein!

Hold­ger Platta liest aus sei­nem neu­es­ten Gedicht­band „Ruh­mes­blät­ter mit Linsengericht“

Sel­ten hat je ein Autor tref­fen­der die Jetzt­zeit zur Spra­che gebracht, indem er aus der Ver­gan­gen­heit erzählt… Das ist bestür­zend, furcht­bar, nahezu maka­ber… Wer sich ein­lässt auf Plat­tas Gedichte, der ver­mag zu erken­nen, dass hier Schre­cken zu Wort und Abgründe zur Spra­che kom­men… Es han­delt sich bei „Ruh­mes­blät­ter und Lin­sen­ge­richt“ um poli­ti­sche Lyrik von einer Art, die kaum Vor­bil­der hat. Hold­ger Platta gelingt es, mit sei­nen Gedich­ten eine Ver­bin­dung her­zu­stel­len, die es ermög­licht, aus der schreck­li­chen, natur­ly­risch schein­bar ver­klär­ten Ver­gan­gen­heit kom­mend, sich kri­tisch unse­rer nicht weni­ger ent­setz­li­chen Gegen­wart zu nähern… Diese lite­ra­ri­sche Qua­li­tät erschließt sich bei der Lek­türe… groß­ar­tige Gedichte eines außer­ge­wöhn­li­chen Autors deut­scher Spra­che…“ (Pro­fes­sor Dr. Rudolph Bauer, Neue Rhei­ni­sche Zei­tung, 30. Novem­ber 2022)

Literaturland Thüringen im Radio – Eine Sendereihe des Thüringer Literaturrates
Feb 7 um 22:00
Literaturland Thüringen im Radio – Eine Sendereihe des Thüringer Literaturrates @ Radio Lotte

Jeden ers­ten Diens­tag im Monat geht es bei »Lite­ra­tur­land Thü­rin­gen im Radio«, dem Sen­de­for­mat des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes um Lite­ra­tur aus und über Thüringen.

Soweit es die Pla­nung erlaubt, laden wir Gäste ins Stu­dio ein, um mit ihnen über ihr Schrei­ben, Pro­jekte, Recher­chen oder beson­dere The­men zu spre­chen. Oder wir zeich­nen Sen­dun­gen auf, brin­gen Live­mit­schnitte von Ver­an­stal­tun­gen etc.

Die Musik, die wir in der Sen­dung spie­len, wäh­len i.d.R. unsere Gäste aus.

Jeden ers­ten Diens­tag im Monat ist die Sen­dung auf  Radio Lotte im Stadt­ge­biet von Wei­mar auf 160,6 UKW zu hören und welt­weit im Inter­net unter https://www.radiolotte.de

Alle Radio­sen­dun­gen kön­nen zudem in der Pod­ca­st­reihe »Lite­ra­tur­land Thü­rin­gen im Radio« auf www.literaturland-thueringen.de ange­hört wer­den. Die Sen­dun­gen ste­hen i.d.R. ab dem ers­ten Mitt­woch im Monat bereit.

 

Eine Sen­dungs­for­mat des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes. Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thüringen.

Feb
8
Mi
Lesung mit Stefan Petermann in der Stadtbücherei Weimar
Feb 8 um 09:00

Der Autor Ste­fan Peter­mann stellt Jugend­li­chen die Antho­lo­gie »Die Fliege in der Zeit. Bau­haus Gra­phic Shorts« vor.

 

Der Autor Ste­fan Peter­mann wird mit Jugend­li­chen das Thema »Gra­phic Novels« am Bei­spiel der von ihm her­aus­ge­ge­be­nen Antho­lo­gie »Die Fliege in der Zeit. Bau­haus Gra­phic Shorts« bespre­chen. In die­ser Antho­lo­gie haben ver­schie­dene Autorin­nen und Autoren sowie Illus­tra­to­rin­nen und Illus­tra­to­ren gra­fi­sche Kur­z­er­zäh­lun­gen gestaltet.

Zuerst wird Ste­fan Peter­mann die Ent­ste­hungs- und Ent­wick­lungs­ge­schichte des Ban­des vor­stel­len, Dabei wird er auch den Weg von einer Idee bis zum fer­ti­gen Buch beschrei­ben. Dann wird er einen kur­zen Über­blick über die Geschichte des Bau­hau­ses (in Wei­mar) geben und anschlie­ßend die fünf Erzäh­lun­gen und die dazu­ge­hö­ri­gen Zeich­nun­gen bzw. Panels vorstellen.

Anhand die­ser fünf Erzäh­lun­gen mit ihrer sehr unter­schied­lich in Form und Nar­ra­tion wird er mit den Jugend­li­chen die unter­schied­li­che Erzähl­wei­sen in gra­fi­schen Geschich­ten bespre­chen. Abschlie­ßend gibt es eine Fragerunde.

Geför­dert durch die Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thüringen.

Feb
9
Do
Lesung mit Iris Fleischhauer und musikalischer Begleitung in Schleusingen
Feb 9 um 18:00

»Die Adler­fi­bel « – Lesung mit Iris Fleisch­hauer und musi­ka­li­scher Begleitung

 

Alles ändert sich, als die Ham­bur­ge­rin Karla 1975 einen Brief aus dem fer­nen thü­rin­gi­schen Oßmann­s­tedt erhält. Darin fin­den sich eine Kette mit einem Anhän­ger in Form eines Adlers und ein mys­te­riö­ser Hin­weis auf ihre Mut­ter, die sie nie ken­nen­ler­nen konnte. Als dann 1989 die Mauer fällt, begibt sie sich end­lich auf die Suche nach ihren Wurzeln.Ein etwa 1500 Jahre altes Grab wird 1965 in Oßmann­s­tedt ent­deckt. Schöns­tes Schmuck­stück ist eine Adler­fi­bel aus Gold und Gra­nat­stei­nen. Was führte die eins­tige Trä­ge­rin nach Thü­rin­gen? Wie ver­bin­det die Adler­fi­bel die Schick­sale bei­der Frauen? Und wie half die Adler­fi­bel der Ham­bur­ge­rin Karla nach 1989 Spu­ren ihrer Mut­ter in Thü­rin­gen zu finden?
Zwei unnach­gie­bige Brü­der, die im jewei­li­gen Teil Deutsch­lands Kar­riere mach­ten, fin­den fast zu spät zuein­an­der. Eine Geschichte im Nach­kriegs­deutsch­land mit Schick­sa­len, die
mit­ein­an­der ver­wo­ben sind. Nicht für umsonst steht der Adler als Sym­bol für die all­um­fas­sende Macht des Schöp­fers. Die in Wei­mar gebo­rene Autorin Iris Fleisch­hauer zog nach dem Stu­dium an der Uni­ver­si­tät Erfurt nach Süd­thü­rin­gen, wo sie lebt und arbei­tet. Sie ver­öf­fent­lichte Erzäh­lun­gen, die his­to­ri­sche Stoffe mit gegen­wär­ti­gen Fra­ge­stel­lun­gen ver­bin­den, aber auch Lyrik und Rei­se­li­te­ra­tur. Sie enga­giert sich im Friedrich-Bödecker-
Kreis und schreibt Kolum­nen. 2019 erschien ihr Roman „Die Was­ser der Ilm“ im RhinoVerlag.Der Rhi­no­Ver­lag, wurde 1993 gegrün­det. Im Mit­tel­punkt ste­hen die Rhino Wes­ten­ta­schen-Biblio­thek, Regio­nal­li­te­ra­tur, kuli­na­ri­sche Bücher, Bild­bände, Thü­rin­ger Geschichte, all­ge­meine Zeit­ge­schichte und Kalender.

»Das schöne Weimar? Louis Fürnbergs letzte Jahre« – Buchvorstellung mit Alena Fürnberg und Ulrich Kaufmann in der Weimarer LiteraturEtage
Feb 9 um 19:00

»Das schöne Wei­mar? Louis Fürn­bergs letzte Jahre«

Lesung: Prof. Alena Fürnberg

Mode­ra­tion: Dr. Ulrich Kauf­mann (Jena)

Der böh­misch-deut­sche Dich­ter Louis Fürn­berg (1909–1957) über­stand im Jahre 1939 die Inhaf­tie­rung durch die Nazis und konnte mit sei­ner Fami­lie ins paläs­ti­nen­si­sche Exil flie­hen. Nach Kriegs­ende in die Tsche­cho­slo­wa­kei zurück­ge­kehrt, wurde er Bot­schafts­rat der ČSR in der DDR. Im Schat­ten der Pra­ger sta­li­nis­ti­schen Pro­zesse aus dem Amt gedrängt, fand er 1954 Zuflucht in der Klas­si­ker­stadt Wei­mar. Vom stän­di­gen Kon­flikt zwi­schen sei­ner schrift­stel­le­ri­schen Arbeit und zahl­rei­chen kul­tur­po­li­ti­schen Ämtern zeugt das Tage­buch 1957, das hier zum ers­ten Mal publi­ziert wird. Die Auf­sätze und Erin­ne­run­gen des Ban­des beleuch­ten die letz­ten Jahre sei­nes Wirkens.

 

Kar­ten sind im Vor­ver­kauf in der Ecker­mann-Buch­hand­lung erhältlich.

Die Ver­an­stal­tung wird von der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen gefördert.

Musikalische Lesung mit Dominik Dombrowski, Simone Scharbert und Klaus Wegener auf Burg Ranis
Feb 9 um 19:30

Musi­ka­li­sche Lesung mit Domi­nik Dom­brow­ski, Simone Schar­bert und Klaus Wegener

 

Der Jenaer Stadt­schrei­ber von 2019 liest aus sei­nem neu­es­ten Lyrik­band »Schwa­nen«. In séan­cen­glei­chen Gedichte, die zu psy­che­de­li­schen Gute-Nacht-Geschich­ten, zu Ein­schla­f­es­says vol­ler dunk­ler Ahnun­gen und iro­ni­scher Tris­tesse anwach­sen, beschwört sich der Autor durch seine Prot­ago­nis­ten selbst her­auf. Lyri­sche Sto­ries, die befrem­den, aber auch Trost spen­den: weil durch sie die Welt wie­der grö­ßer und geheim­nis­vol­ler wird – und manch­mal auch ein biss­chen fabelhaft.

Simone Scha­bert liest aus ihrem neu­es­ten Roman »Rosa in Grau« und erzählt aus der Per­spek­tive einer jun­gen Mut­ter, die Anfang der 50er-Jahre in Haar-Eglfing ein­ge­lie­fert wird, vom Leben in psy­cha­t­ri­schen Anstal­ten der Nach­kriegs­zeit. Ein auf­wüh­len­der, sprach­lich fun­keln­der Roman über Kon­troll­ver­lust und Grenz­erfah­run­gen, über Liebe und Freund­schaft. Und über die Kunst als letz­tes Refu­gium der Hoff­nung – mit engen Bezü­gen zur Samm­lung Prinzhorn.

Ver­an­stal­ter: Lese-Zei­chen e.V.

Feb
10
Fr
Musikalische Lesung mit Dominik Dombrowski, Simone Scharbert und Klaus Wegener in der Villa Rosenthal Jena
Feb 10 um 19:30

Musi­ka­li­sche Lesung mit Domi­nik Dom­brow­ski, Simone Schar­bert und Klaus Wegener

 

Der Jenaer Stadt­schrei­ber von 2019 liest aus sei­nem neu­es­ten Lyrik­band »Schwa­nen«. In séan­cen­glei­chen Gedichte, die zu psy­che­de­li­schen Gute-Nacht-Geschich­ten, zu Ein­schla­f­es­says vol­ler dunk­ler Ahnun­gen und iro­ni­scher Tris­tesse anwach­sen, beschwört sich der Autor durch seine Prot­ago­nis­ten selbst her­auf. Lyri­sche Sto­ries, die befrem­den, aber auch Trost spen­den: weil durch sie die Welt wie­der grö­ßer und geheim­nis­vol­ler wird – und manch­mal auch ein biss­chen fabelhaft.

Simone Scha­bert liest aus ihrem neu­es­ten Roman »Rosa in Grau« und erzählt aus der Per­spek­tive einer jun­gen Mut­ter, die Anfang der 50er-Jahre in Haar-Eglfing ein­ge­lie­fert wird, vom Leben in psy­cha­t­ri­schen Anstal­ten der Nach­kriegs­zeit. Ein auf­wüh­len­der, sprach­lich fun­keln­der Roman über Kon­troll­ver­lust und Grenz­erfah­run­gen, über Liebe und Freund­schaft. Und über die Kunst als letz­tes Refu­gium der Hoff­nung – mit engen Bezü­gen zur Samm­lung Prinzhorn.

Ver­an­stal­ter: Lese-Zei­chen e.V.

Feb
11
Sa
Zehn Jahre THK-Verlag im Arnstädter Buchkombinat
Feb 11 um 15:00

15.00 Uhr: Kin­der­buch­le­sung mit Heike Bött­cher „Freunde in der Nacht“

16.00 Uhr: Empfang

17.00 Uhr: Autorengespräch/Lesung mit Ste­fan Wogawa (Thü­rin­ger Geschichten)

18.00 Uhr: Autorengespräch/Lesung mit Tho­mas Nied­lich (Küchen­fens­ter­ge­schich­ten)

19.00 Uhr: Autorengespräch/Lesung mit Jür­gen Lud­wig (Arn)tädter Geschichten

20.00 Uhr: gemüt­li­cher Ausklang

 

Anmel­dung erbe­ten unter info@thk-verlag.de oder 0170/47 06 198.

Feb
13
Mo
Goethes Erotica – Lesung und Gespräch mit Jens Fietje Dwars und Romy Gehrke in Altenburg
Feb 13 um 18:00

Goe­the hat die schöns­ten Lie­bes­ge­dichte deut­scher Spra­che geschrie­ben. Heute wird er dafür von Feminist/Innen ver­ur­teilt. Sein „Hei­den­rös­lein“ soll eine Ver­ge­wal­ti­gung fei­ern. Seine Gedichte seien frau­en­feind­lich. Stimmt denn das? Schlim­mer noch: Goe­thes frechs­ten Texte wurde 100 Jahre lang zen­siert oder ver­stüm­melt, weil aus dem Mund des Dich­ter­fürs­ten nur erha­bene Worte strö­men sollten.

Der Jenaer Schrift­stel­ler Jens-Fietje Dwars hat Goe­thes Ero­tica mit Zeich­nun­gen des Malers Gerd Macken­sen her­aus­ge­ge­ben. Sie sind leben­dig und vol­ler Witz. Dwars liest gemein­sam mit der Schau­spie­lie­rin Romy Gehrke die schöns­ten und frechs­ten Lie­bes­be­kennt­nisse Goethes.

Jens-Fietje Dwars, geb. 1960 in Wei­ßen­fels, hat Phi­lo­so­phie in Wro­claw, Ber­lin und Jena stu­diert, 1986 Pro­mo­tion über Feu­er­bach mit summa cum laude, seit 2000 Schrift­stel­ler, Buch­ge­stal­ter, Film- und Aus­stel­lungs­ma­cher, Chef­re­dak­teur der Thü­rin­ger Literaturzeitschrift
„Palm­baum“, Redak­ti­ons­mit­glied der „Mar­gi­na­lien. Zeit­schrift für Buch­kunst und Biblio­phi­lie“, Her­aus­ge­ber der Edi­tion Orna­ment und der Wei­ßen Reihe im quar­tus-Ver­lag sowie der Edi­tion Pirck­hei­mer, lebt und arbei­tet in Jena. www.dwars-jena.de

Romy Gehrke (geb.1967) lebt seit 2008 in Thü­rin­gen und arbei­tet nach ihrer Aus­bil­dung zur Schau­spie­le­rin und Kul­tur­wis­sen­schaft­le­rin als freie Fern­seh­re­dak­teu­rin für die öffent­li­chen Fern­seh- und Rundfunkanstalten.

 

Kon­takt für Rück­fra­gen: Luise Krischke post[at]goethe-altenburg.de

Feb
16
Do
Lesung mit Ulf Annel in der Weimarer LiteraturEtage
Feb 16 um 19:00

Ulf Annel: Fröh­li­che Gedichte und Boogie

 

Das »Poe­sie­al­bum« war in der DDR eine Ver­bin­dung zur wei­ten Welt, zur inter­na­tio­na­len Lyrik­szene. Seit 1967 wurde die Viel­falt der Poe­sie in klei­nen Hef­ten auf­ge­blät­tert, die zeit­wei­lig nur unterm Laden­tisch erhält­lich waren. Es fing an mit Ber­tolt Brecht, setze sich fort mit Maja­kow­ski und Heine. Und Nr. 4 war schon ein Thü­rin­ger Autor, näm­lich Wulf Kirs­ten. Mit der Nr. 375 nun fröh­li­che Gedichte des Erfur­ter »Arche«-Kabarettisten Ulf Annel, die er zu Hause in Tief­thal oder auf einem Bal­kon in Graal-Müritz schrieb. Vor allem dort im Urlaub – ver­bun­den mit Ruhe, fri­scher Luft und immer mal einer Runde Schwim­men in der Ost­see – sind die Ideen nur so gespru­delt, ist die Krea­ti­vi­tät beför­dert wor­den. Beson­ders erfreu­lich: Für Titel­bild und Innen­gra­fik konnte der Kari­ka­tu­rist Ioan Cozacu (Nel) gewon­nen wer­den, der u.a. für die »Thü­rin­gi­sche Lan­des­zei­tung« und den »Eulen­spie­gel« zeich­net. Der Autor Mat­thias Bis­ku­pek machte den Ver­le­ger der Lyrik-Reihe auf Ulf Annel auf­merk­sam und begann die Aus­wahl des Bänd­chens, konnte dies jedoch vor sei­nem Tod nicht mehr beenden.

Musik: Jür­gen Adlung alias Mr. Speedfinger

 

Kar­ten sind im Vor­ver­kauf in der Ecker­mann-Buch­hand­lung erhältlich.

Die Ver­an­stal­tung ist Teil der Lese­reihe »Die Gunst des Augen­blicks« und wird von der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen gefördert.

Lesung mit Michael Moritz im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Feb 16 um 19:30
Dacheröden on Tour mit Michael Moritz: Namaste Corona!

 

Im Rah­men der Ver­an­stal­tungs­reihe »Dacheröden on Tour« lädt das Kul­tur: Haus Dacheröden regel­mä­ßig Men­schen ein, die über ihre ganz unter­schied­li­chen Rei­sen und Erfah­run­gen in der Ferne erzäh­len. Dies­mal ist es Michael Moritz mit sei­nem Buch „Namaste Corona! Wie ein Dorf in Nepal mir die Welt öffnete«.

Vom Aben­teuer einer Weltreise

Michael Moritz hat mit Noma­den in einer mon­go­li­schen Jurte gelebt, in China im Klos­ter medi­tiert und in Myan­mar Wai­sen­kin­der unter­rich­tet. Jetzt, am Fuß der Acht­tau­sen­der, will er Anna wie­der­se­hen, seine See­len­ver­wandte, und beim Trek­king mit ihr her­aus­fin­den, ob sie eine gemein­same Zukunft haben Als Nepal vom Lock­down über­rascht wird, flie­hen sie in die Berge. In einem Dorf im Hima­laya, umge­ben von Regen­wald und Reis­terras­sen, fin­den sie Zuflucht und ein Well­blech über dem Kopf.

Zunächst ruft man sie »Corona« – Rei­sende sind plötz­lich uner­wünscht, sie könn­ten das Virus im Gepäck haben. Je län­ger die Not dort andau­ert, desto grö­ßer wird auch der Zusam­men­halt. Sie packen bei der Feld­ar­beit mit an, hel­fen beim Reis­an­pflan­zen und beim Bau eines Stalls für den Och­sen und lachen über ihre Unge­schick­lich­keit; sie wer­den aber auch Zeu­gen, wie Mon­sun und Erd­rut­sche eine Nach­bars­fa­mi­lie in den Tod rei­ßen. Wochen­lang ernäh­ren sie sich von Dal Bhat, sie fei­ern mit den Ein­hei­mi­schen Kin­der­ge­burts­tag, ler­nen andere Lebens­ent­würfe ken­nen, Akzep­tanz und tie­fes Ver­trauen in den Fluss des Lebens. Und wan­deln sich: von Tra­vel­lern auf der Suche nach Selbst­ver­wirk­li­chung hin zu Schü­lern einer natur­ver­bun­de­nen Weltsicht.

Michael Moritz, 1989 in der Pfalz gebo­ren, war Bank­kauf­mann und stu­dierte Wirt­schafts­wis­sen­schaft mit Schwer­punkt Tou­ris­mus. Zuletzt ent­wi­ckelte er für einen Ver­an­stal­ter Rei­sen und lehrte an der Hoch­schule für Tech­nik und Wirt­schaft in Saar­brü­cken. Anfang 2019 been­dete er diese Lauf­bahn und begann, mit Kamera im Gepäck, lang­sam um die Welt zu rei­sen. Mit sei­ner Part­ne­rin Anna Bara­now­ski drehte er, geför­dert von der Thü­rin­ger Kul­tur­stif­tung, den Doku­men­tar­film »Namaste Hima­laya« über die Zeit in Nepal. Michael und Anna leben mit ihrer Toch­ter in Thüringen.

Feb
22
Mi
»Hans Waldmanns Abenteuer« – Ulrike Almut Sandig und Kay Kalytta. Finissage der Ausstellung »ROR WOLF, TRANCHIRER« in der Villa Rosenthal Jena
Feb 22 um 19:30

»Hans Wald­manns Aben­teuer« – Ulrike Almut San­dig und Kay Kalytta. Finis­sage der Aus­stel­lung »ROR WOLF, TRANCHIRER«

Ror Wolf (1932 – 2020) zählt zu den Aus­nah­me­erschei­nun­gen der deutsch­spra­chi­gen Lite­ra­tur. Der Erzäh­ler, Dich­ter, Hör­spiel­au­tor und Ver­fas­ser einer mehr­bän­di­gen „Enzy­klo­pä­die für uner­schro­ckene Leser“ bewies in sei­nen Wer­ken nicht nur sei­nen ful­mi­nan­ten Ideen­reich­tum und Sinn für gro­tes­ken Humor, son­dern besaß eine beein­dru­ckende Viel­sei­tig­keit, die weit über das Schrei­ben hin­aus­ging. Als sein Alter Ego „Raoul Tran­chi­rer“ fer­tigte Ror Wolf seit Anfang der 1960er-Jahre tau­sende Bild­col­la­gen, die seine lite­ra­ri­sches Werk stets wie­der­erkenn­bar illus­trie­ren. Hier­für zer­legte er mit Vor­liebe die in Zeit­schrif­ten, Lexika und Ratgbern abge­bil­dete bür­ger­li­che Welt der Grün­der­zeit und arran­gierte diese zu sur­rea­len Kon­stel­la­tio­nen. Ror Wolf schnitt und klebte damit u.a. in der Tra­di­tion von Max Ernst und Peter Weiß, erwei­terte deren The­men- und For­men­spek­trum jedoch bedeu­tend und schuf so einen ein­zig­ar­ti­gen Bildkosmos.

Eine eigene Gala­xie im Ror-Wolf-Kos­mos bil­den die Mori­ta­ten von den gefähr­li­chen Rei­sen und skur­ri­len Kata­stro­phen aus dem Leben Hans Wald­manns. Zum Abschluss der Aus­stel­lung liest die Dich­te­rin Ulrike Almut San­dig aus den weni­ger bekann­ten Wald­mann-Tex­ten und impro­vi­siert im musia­ka­li­schen Tan­dem mit dem Klang­künst­ler Kay Kalytta.

 

Ver­an­stal­ter: Lese-Zei­chen e.V., JenaKultur.

Feb
23
Do
Krimilesung mit Stefan B. Meyer in der Stadtbibliothek Gera
Feb 23 um 18:00

Eine Frau, ein Mord“ – Kri­mi­le­sung mit Ste­fan B. Meyer

 

Als Pri­va­ter­mitt­ler Stai­ger von einer Jour­na­lis­tin ein paar Daten zur siche­ren Auf­be­wah­rung erhält, sieht alles nach einem ein­fa­chen Job und leicht ver­dien­tem Geld aus. Doch dann wird seine Auf­trag­ge­be­rin tot in ihrer Woh­nung gefun­den und Stai­ger muss sehr schnell fest­stel­len, dass sich nicht nur die Poli­zei, son­dern auch meh­rere zwie­lich­tige Gestal­ten für ihn und vor allem die Daten inter­es­sie­ren. Hart­nä­ckig beginnt er zu ermit­teln und bringt Licht in das Dun­kel eines Kri­mi­nal­fal­les, in den meh­rere hoch­ran­ginge Per­so­nen aus Jus­tiz und Stadt­ver­wal­tung ver­strickt sind.

Mit Leich­tig­keit, Tie­fen­schärfe und aus­ge­präg­tem Dia­log­witz ent­spinnt Ste­fan B. Meyer in die­sem Kri­mi­nal­ro­man Leip­zi­ger Cha­rak­tere um einen Plot mit meh­re­ren Ebe­nen – ein fes­seln­des und unge­dul­di­ges Lesungsvergnügen.

Zur Lesung wird es einen Bücher­tisch geben.

Lesung mit Melanie Raabe in Weimar
Feb 23 um 19:00

Mela­nie Raabe: Die Kunst des Verschwindens

 

Gibt es das, eine See­len­ver­wandt­schaft zwi­schen bis­lang Unbe­kann­ten? Ist es manch­mal leich­ter, mit einer Frem­den zu spre­chen als mit den Men­schen, die man schon lange kennt und liebt? Als die junge Foto­gra­fin Nico zwi­schen den Jah­ren der Schau­spie­le­rin Ellen Kirsch auf den nächt­li­chen Stra­ßen Ber­lins begeg­net, fühlt sie fast unmit­tel­bar eine unheim­li­che Nähe, die sie sich nicht erklä­ren kann. Was haben sie schon gemein­sam, der inzwi­schen welt­be­rühmte Hol­ly­wood­star und die noch um Aner­ken­nung rin­gende Foto­gra­fin? Was sieht Ellen in ihr, was sie selbst nicht erken­nen kann? Vor allem aber: Warum schert sich Nico darum, dass Ellen eines Tages ein­fach wie­der aus ihrem Leben ver­schwin­det? Und zwar so plötz­lich, wie sie gekom­men ist? Als Nico end­lich begreift, warum sie nicht los­las­sen kann, macht sie sich auf die Suche – nicht nur nach Ellen, son­dern auch nach ihrer Mut­ter und ihrer eige­nen Geschichte.

Mela­nie Raabe wurde 1981 in Jena gebo­ren. Nach dem Stu­dium arbei­tete sie tags­über als Jour­na­lis­tin – und schrieb nachts heim­lich Bücher. 2015 erschien »Die Falle«, 2016 folgte »Die Wahr­heit«, 2018 »Der Schat­ten«, 2019 »Die Wäl­der«, 2020 das Sach­buch »Krea­ti­vi­tät«. Ihre Romane wur­den in 22 Spra­chen über­setzt, meh­rere Ver­fil­mun­gen sind in Arbeit. Mit »Die Kunst des Ver­schwin­dens« ver­lässt sie erst­mals das Gebiet des tra­di­tio­nel­len Thril­lers und ent­führt uns in eine Welt, in der alles mög­lich und nichts selbst­ver­ständ­lich ist. Sie lebt und arbei­tet in Köln.

 

Kar­ten sind im Vor­ver­kauf in der Ecker­mann-Buch­hand­lung erhältlich.

Eine Ver­an­stal­tung der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V. Geför­dert von der Kul­tur­stif­tung des Freis­staats Thüringen

Feb
25
Sa
Mascha-Kaléko-Programm in der Dichterstätte Sarah Kirsch in Limlingerode
Feb 25 um 14:30

Wer du auch seist, nur eines – sei es ganz!

 

Mascha Kaléko (1907–1975) wen­det sich in vie­len ihrer Gedichte direkt an ihre Leser. Sie schrieb mit iro­nisch-zärt­li­chen und melan­cho­li­schen Ver­sen über Liebe und Ein­sam­keit, Freude und Trauer, Jah­res­zei­ten, Leben und Tod. Sie lässt uns teil­ha­ben an ihrem beweg­ten Leben.

Mrz
7
Di
Literaturland Thüringen im Radio – Eine Sendereihe des Thüringer Literaturrates
Mrz 7 um 22:00
Literaturland Thüringen im Radio – Eine Sendereihe des Thüringer Literaturrates @ Radio Lotte

Jeden ers­ten Diens­tag im Monat geht es bei »Lite­ra­tur­land Thü­rin­gen im Radio«, dem Sen­de­for­mat des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes um Lite­ra­tur aus und über Thüringen.

Soweit es die Pla­nung erlaubt, laden wir Gäste ins Stu­dio ein, um mit ihnen über ihr Schrei­ben, Pro­jekte, Recher­chen oder beson­dere The­men zu spre­chen. Oder wir zeich­nen Sen­dun­gen auf, brin­gen Live­mit­schnitte von Ver­an­stal­tun­gen etc.

Die Musik, die wir in der Sen­dung spie­len, wäh­len i.d.R. unsere Gäste aus.

Jeden ers­ten Diens­tag im Monat ist die Sen­dung auf  Radio Lotte im Stadt­ge­biet von Wei­mar auf 160,6 UKW zu hören und welt­weit im Inter­net unter https://www.radiolotte.de

Alle Radio­sen­dun­gen kön­nen zudem in der Pod­ca­st­reihe »Lite­ra­tur­land Thü­rin­gen im Radio« auf www.literaturland-thueringen.de ange­hört wer­den. Die Sen­dun­gen ste­hen i.d.R. ab dem ers­ten Mitt­woch im Monat bereit.

 

Eine Sen­dungs­for­mat des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes. Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thüringen.

Mrz
10
Fr
Lesung mit Frank Esche im Weltladen Rudolstadt
Mrz 10 um 19:00

Ero­ti­sche, amü­sante und kuriose Bege­ben­hei­ten aus 1000 Jah­ren thü­rin­gi­scher Geschichte.

Der Schrift­stel­ler Frank Esche zu Gast im Welt­la­den Rudolstadt
 

Der  Autor Frank Esche wird wäh­rend sei­ner Lesung lus­tige, ero­ti­sche und kurio­ser Anek­do­ten und Bege­ben­hei­ten über Lan­des­her­ren und Edel­leute, Bür­ger, Stu­den­ten und Pro­fes­so­ren, Kir­chen­die­ner, Mili­tär sowie Künst­ler prä­sen­tiert. Dabei erfolgt die Prä­sen­ta­tion von außer­ge­wöhn­lich inter­es­san­ten kopier­ten Ori­gi­nal­do­ku­men­ten und Bil­dern aus thü­rin­gi­schen Archi­ven. Der Schwer­punkt liegt dabei auf Schwarz­burg-Rudol­stadt und das Wir­ken von Johann Georg Buli­sius wäh­rend des soge­nann­ten »Land­strei­tes« in dem klei­nen thü­rin­gi­schen Fürs­ten­tum im 18. Jahrhundert.

Geför­dert durch die Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thüringen.

Mrz
13
Mo
Wilhelm Meisters theatralische Sendung – Lesung mit Oliver Meyer-Ellendt in Altenburg
Mrz 13 um 18:00

»Wil­helm Meis­ters thea­tra­li­sche Sen­dung« – Aus­zugs­weise Lesung mit Erläu­te­run­gen mit Oli­ver Meyer-Ellendt (Wetz­lar)

 

 

Eine Som­mer­reise auf dem Thespis­kar­ren, eine Lie­bes­er­klä­rung an fah­rende Komö­di­an­ten, eine Abrech­nung mit ade­li­gen Mäze­nen und ein sehn­suchts­vol­ler Blick hin­ter den Thea­ter­vor­hang  –  all das ist Goe­thes Roman „Wil­helm Meis­ters thea­tra­li­sche Sen­dung“, ent­stan­den 1777 bis 1785. Lei­der fris­tet der Text häu­fig ein Schat­ten­da­sein als Vor­läu­fer­werk für Goe­thes „Wil­helm Meis­ters Lehr- und Wan­der­jahre“ und ist dabei doch ein eigen­stän­di­ges und höchst ver­gnüg­li­ches Werk voll Thea­ter­en­thu­si­as­mus und Schauspielermarotten.

Nach Abschluss eines Stu­di­ums der Lite­ra­tur­wis­sen­schaft, Kunst­ge­schichte und Musik­wis­sen­schaft als Magis­ter Artium arbei­tete Oli­ver Meyer-Ellendt an den Büh­nen von Müns­ter, Kiel und Bre­mer­ha­ven. 1996 wurde er künst­le­ri­scher Lei­ter und Regis­seur des „Wetz­la­rer Kel­ler­thea­ters“ und 2001 Autor und Regis­seur des „Statt­Thea­ters Wetz­lar“. Er schrieb mehr als fünf­und­zwan­zig sze­ni­sche Stadt­füh­run­gen rund um Goe­thes Auf­ent­halt in Wetz­lar sowie wei­tere Kos­tüm­stadt­füh­run­gen für Weil­burg, Nas­sau oder Braun­fels. Seit 2004 insze­niert Meyer-Ellendt am Stadt­thea­ter Gie­ßen, u. a. „König Ödi­pus“ und „Anti­gone“ nach B. Wartke sowie Musik­thea­ter­pro­duk­tio­nen des Kin­der- und Jugendchores.

Mrz
15
Mi
Lesung mit Andrea Wulf im Zeiss-Planetarium Jena
Mrz 15 um 19:30

Lesung mit Andrea Wulf: »Fabel­hafte Rebel­len. Die frü­hen Roman­ti­ker und die Erfin­dung des Ich«

Im Mit­tel­punkt von »Fabel­hafte Rebel­len« steht das span­nungs­ge­la­dene Ver­hält­nis zwi­schen den atem­be­rau­ben­den Mög­lich­kei­ten des freien Wil­lens und den Fall­stri­cken des Ego­is­mus. Die Grat­wan­de­rung, die die Jenaer Freunde zwi­schen dem Tun­nel­blick der indi­vi­du­el­len Per­spek­tive und dem Glau­ben an eine Ver­än­de­rung zum Wohle der All­ge­mein­heit voll­führ­ten, ist auch heute noch aktu­ell. Ihre Ideen sind so tief in unsere Kul­tur und unser Ver­hal­ten ein­ge­drun­gen, dass wir ver­ges­sen haben, woher sie stam­men. Wir spre­chen nicht mehr über Fich­tes selbst­be­stimm­tes Ich, weil wir es ver­in­ner­licht haben. Wir sind die­ses Ich. Oder anders aus­ge­drückt: Heute ist es für uns selbst­ver­ständ­lich, dass wir die Welt um uns herum durch unser Ich beur­tei­len. Nur so begrei­fen wir unse­ren Platz in der Welt. Unsere Stärke beruht dar­auf, dass der Jenaer Kreis das Ich mutig in den Mit­tel­punkt gestellt hat. Aber es liegt an uns zu ent­schei­den, wie wir die­ses Ver­mächt­nis nutzen.«

Eine Koope­ra­tion des Roman­tik­er­hau­ses Jena mit dem Zeiss-Pla­ne­ta­rium Jena.

Tickets: online und vor Ort im Zeiss-Pla­ne­ta­rium Jena

Mrz
16
Do
Lesung und Gespräch mit Yang Lian und Jan Wagner in der Weimarer LiteraturEtage
Mrz 16 um 19:00

Yang Lian / Jan Wag­ner (Übers.): Erkun­dung des Bösen

 

Die Glo­ba­li­sie­rung for­dert drin­gend einen inten­si­ve­ren Aus­tausch zwi­schen den ver­schie­de­nen Kul­tu­ren. Ver­gli­chen mit frü­he­ren Zei­ten hat die Poe­sie dabei heute eine ganz anders gela­gerte Ver­ant­wor­tung. »Erkun­dung des Bösen« ist die jüngste Gedicht­samm­lung des chi­ne­si­schen Dich­ters Yang Lian in deut­scher Spra­che. Sie steht in engem Zusam­men­hang mit den aktu­el­len Dilem­mata Chi­nas und der Welt: Hong­kong, die Pan­de­mie, der Angriffs­krieg Russ­lands auf die Ukraine, Exil­schick­sale im neuen Kon­text. Krise, Den­ken und Dich­tung sti­mu­lie­ren sich wech­sel­sei­tig, und die Frage nach der Mensch­lich­keit schließt sich an.

Ein­zig­ar­tig ist diese Samm­lung auch wegen der Über­set­zun­gen durch eine viel­sei­tige Gruppe deutsch­spra­chi­ger Dichter:innen und Übersetzer:innen. Dichter:innen wie Joa­chim Sar­to­rius, Jan Wag­ner, Ann Cot­ten, Die­ter M. Gräf und Hans Chris­toph Buch füh­ren damit das Pro­jekt gegen­sei­ti­ger Über­tra­gun­gen zwi­schen chi­ne­si­schen und deut­schen Dichter:innen fort, das Yang Lian seit vie­len Jah­ren beglei­tet, und prak­ti­zie­ren so ein gemein­sa­mes poe­ti­sches Nach­den­ken zwi­schen den Spra­chen. Lang­jäh­rige Übersetzer:innen wie Rupprecht Mayer oder die jün­gere Genera­tion um Daniel Bay­erstor­fer und Lea Schnei­der und andere ver­lei­hen durch ihre unter­schied­li­chen Her­an­ge­hens­wei­sen und Über­set­zungs­stile den Gedich­ten von Yang Lian einen rei­chen und viel­fäl­ti­gen Klang. Letzt­lich wur­zelt »Erkun­dung des Bösen« als poe­ti­sches Gan­zes immer im Leben, stellt sich der Krise und schleu­dert mit Hilfe sei­ner krea­tiv-gela­de­nen Spra­che einen »Blitz in unsere Zeit«, wie Frank Kraus­haar schreibt.

Yang Lian ist in Bern 1955 gebo­ren und in Peking auf­ge­wach­sen. Er wurde 1974, zur Zeit der Kul­tur­re­vo­lu­tion, zur Umer­zie­hung durch Arbeit aufs Land ver­schickt, wo er zu schrei­ben begann, und kehrte nach dem Tod von Mao Zedong 1977 nach Peking zurück. Er war Mit­be­grün­der der Dich­ter­gruppe »Obskure Lyrik – zeit­ge­nös­si­sche chi­ne­si­sche Poe­sie«. Seine lan­gen Gedicht­se­quen­zen fan­den inner­halb und außer­halb Chi­nas in den 1980er Jah­ren weite Ver­brei­tung. Im Jahre 1988 wurde er nach Aus­tra­lien und Neu­see­land ein­ge­la­den. Nach sei­nem Pro­test über das Mas­sa­ker von Tian‘anmen ist er zum Dich­ter im Exil gewor­den. Seine Gedichte und Schrif­ten wur­den in mehr als 30 Spra­chen über­setzt. Yang Lian hat 10 Bücher in deut­scher Über­set­zung ver­öf­fent­licht. Yang Lian hat viele inter­na­tio­nale Preise gewon­nen, dar­un­ter den Inter­na­tio­nal Nonino Prize (2012), den Capri Inter­na­tio­nal Prize (2014), den Paci­fic Inter­na­tio­nal Poe­try Prize (Tai­wan, 2016), den Janus Pan­no­nius Inter­na­tio­nal Poe­try Award (2018), den ers­ten Sarah McGuire Prize for Poe­try in Trans­la­tion (2021). Er wurde zwei­mal in das Vor­stands­mit­glied des PEN Inter­na­tio­nal Board gewählt. Er war Sti­pen­diat des DAAD-Pro­gramms (1991), Schloss Soli­tude (1994–1995) und des Wis­sen­schafts­kol­legs zu Ber­lin (2012–2013). Yang Lian lebt sowohl in Ber­lin als auch in London.

Jan Wag­ner, 1971 in Ham­burg gebo­ren, lebt in Ber­lin. 2001 erschien sein ers­ter Gedicht­band „Pro­be­boh­rung im Him­mel«. Es folg­ten »Gue­ri­ckes Sper­ling« (2004), »Acht­zehn Pas­te­ten« (2007), »Aus­tra­lien« (2010), »Die Eulen­has­ser in den Hal­len­häu­sern« (2012) und der Sam­mel­band »Selbst­por­trät mit Bie­nen­schwarm« (2016) und zuletzt »Die Life But­terlfy Show« (2018) sowie die Essay­bände »Der ver­schlos­sene Raum« (2017) und »Der glück­li­che Augen­blick« (2021). Für sei­nen Gedicht­band »Regen­ton­nen­va­ria­tio­nen« (2014) gewann er 2015 den Preis der Leip­zi­ger Buch­messe, 2017 wurde er mit dem Georg-Büch­ner-Preis ausgezeichnet.

Ein­füh­rung und Gesprächs­füh­rung: Jan Wag­ner (Ber­lin)

 

Eine Ver­an­stal­tung der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V. Geför­dert von der Kul­tur­stif­tung des Freis­staats Thü­rin­gen sowie Neu­start Kultur

Mrz
17
Fr
Lesung mit Dorothee Eva Herrmann in der Stadtbibliothek Rudolstadt
Mrz 17 um 10:00

Die Autorin, Illus­tra­to­rin Doro­thee Eva Herr­mann – Doro­fee- mit ihrer musi­ka­li­schen Lesung zu Gast in der Stadt­bi­blio­thek Rudolstadt

 

Pas­send zum St. Patrick’s Day, der in Irland und welt­weit am 17.03. gefei­ert wird, kommt Doro­fee mit iri­schen Sagen und Mär­chen und Har­fen­klän­gen in die Stadt­bi­blio­thek Rudol­stadt. Da Rudol­stadts Part­ner­stadt Let­ter­kenny ist, wird die­ser Tag in Rudol­stadt beson­ders zele­briert. Die musi­ka­li­sche Lese­ver­an­stal­tung für Kin­der- und Jugend­li­che passt the­ma­tisch zum iri­schen Nationalfeiertag.

Geför­dert durch die Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thüringen.

Mrz
24
Fr
Lesung mit Peter Wensierski in der Villa Rosenthal Jena
Mrz 24 um 19:30

Peter Wen­sier­ski liest »Jena-Para­dies. Die letzte Reise des Mat­thias Domaschk«

Peter Wen­sier­ski erzählt von einer Genera­tion Jugend­li­cher auf der Suche nach einem freien, selbst­be­stimm­ten Leben.

Frei­tag, 10. April 1981: In Jena steigt der 23-jäh­rige Mat­thias Domaschk in den Schnell­zug nach Ber­lin. Er will zu einer Geburts­tags­feier. Doch er kommt nie an, denn der voll­be­setzte Zug wird in Jüter­bog gestoppt, Mat­thias und drei wei­tere Jenaer fest­ge­setzt. Zwei Tage spä­ter liegt er in der Stasi-Unter­su­chungs­haft­an­stalt Gera tot im Besu­cher­zim­mer. Was ist damals gesche­hen? Fes­selnd erzählt Peter Wen­sier­ski anhand der letz­ten Tage im Leben von Mat­thias Domaschk die Geschichte einer unan­ge­pass­ten Jugend und ihrer Wider­sa­cher in einem tota­li­tä­ren Staat. Wie für die Jenaer Szene der Poli­zei­über­fall auf eine Wohn­ge­mein­schaft, der Pro­test gegen die Aus­bür­ge­rung Wolf Bier­manns zu Wen­de­punk­ten wer­den. Und er zeich­net das Bild einer zuneh­mend poli­ti­sier­ten Genera­tion, sich in Wider­spruch zu ihren ange­pass­ten Eltern und into­le­ran­ten Bür­gern begab, die sich poli­tisch und kul­tu­rell schon in den 70er Jah­ren über Gren­zen hin­weg ver­stän­digte – auf der Suche nach einem auf­rech­ten und selbst­be­stimm­ten Leben.

Der Abend wird mode­riert von Katha­rina Kemp­ken vom Thü­rin­ger Archiv für Zeit­ge­schichte „Mat­thias Domaschk“.

Ver­an­stal­ter: Lese-Zei­chen e.V. mit der Lan­des­zen­trale für poli­ti­sche Bil­dung Thü­rin­gen, Thü­rin­ger Archiv für Zeit­ge­schichte „Mat­thias Domaschk“, der Villa Rosen­thal, Tha­lia Uni­ver­si­täts­buch­hand­lung, geför­dert durch den Zeiss Fonds

Mrz
25
Sa
Heinrich-von-Kleist-Programm in der Dichterstätte Sarah Kirsch in Limlingerode
Mrz 25 um 14:30

»Alles liegt in mir ver­wor­ren wie ein Werg­fa­ser im Spinnrocken«

Ein Nach­mit­tag für Hein­rich von Kleist

 

Der Dich­ter Hein­rich von Kleist ver­schach­telte Gänge durch sein Werk – vom Drama übers Gedicht, bis hin zu sei­nen Schrif­ten und Brie­fen. Die Lesung wirkt ver­schie­dene Text­bau­steine zu einem Gesamt­bild, das den Urgrund sei­nen Schrei­bens beleuchtet.

Mrz
31
Fr
Vortrag von Agnès Arp und Èlisa Goudin-Steinmann im Schillerhaus Rudolstadt
Mrz 31 um 19:30

Die DDR nach der DDR – Buch­vor­stel­lung und Gespräch mit Agnès Arp und Èlisa Goudin-Steinmann

 

Die fran­zö­si­schen His­to­ri­ke­rin­nen Agnès Arp und Élisa Gou­din-Stein­mann reis­ten durch das Gebiet der ehe­ma­li­gen DDR, inter­view­ten die hier auf­ge­wach­se­nen Men­schen und sam­mel­ten deren Geschich­ten. In den Gesprä­chen leg­ten sie ihren Fokus auf die pri­va­ten und nicht-öffent­li­chen Erzäh­lun­gen. So ent­stand ein dif­fe­ren­zier­tes Bild abseits der ein­sei­ti­gen öffent­li­chen Wahr­neh­mung unter den Stich­wor­ten Leben in der Dik­ta­tur oder Ostalgie.

Agnès Arp und Élisa Gou­din-Stein­mann haben all diese Schil­de­run­gen von Ent­wer­tung, Wie­der­an­eig­nung und Auf­wer­tung ost­deut­scher Lebens­wege ana­ly­siert und wis­sen­schaft­lich aus­ge­wer­tet, dadurch eröff­nen die His­to­ri­ke­rin­nen eine viel­fäl­tige Sicht auf wich­tige The­men wie Bil­dungs­chan­cen, Geschlech­ter­ver­hält­nisse, Umgang mit Kunst und Kul­tur oder Mög­lich­kei­ten poli­ti­scher Teil­habe und deren Deu­tung im ver­ei­nig­ten Deutsch­land. Im Schil­ler­haus stel­len die in Deutsch­land leben­den Wis­sen­schaft­le­rin­nen ihr Buch und ihre Ergeb­nisse vor und laden zum Aus­tausch dar­über ein.

Apr
4
Di
Literaturland Thüringen im Radio – Eine Sendereihe des Thüringer Literaturrates
Apr 4 um 22:00
Literaturland Thüringen im Radio – Eine Sendereihe des Thüringer Literaturrates @ Radio Lotte

Jeden ers­ten Diens­tag im Monat geht es bei »Lite­ra­tur­land Thü­rin­gen im Radio«, dem Sen­de­for­mat des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes um Lite­ra­tur aus und über Thüringen.

Soweit es die Pla­nung erlaubt, laden wir Gäste ins Stu­dio ein, um mit ihnen über ihr Schrei­ben, Pro­jekte, Recher­chen oder beson­dere The­men zu spre­chen. Oder wir zeich­nen Sen­dun­gen auf, brin­gen Live­mit­schnitte von Ver­an­stal­tun­gen etc.

Die Musik, die wir in der Sen­dung spie­len, wäh­len i.d.R. unsere Gäste aus.

Jeden ers­ten Diens­tag im Monat ist die Sen­dung auf  Radio Lotte im Stadt­ge­biet von Wei­mar auf 160,6 UKW zu hören und welt­weit im Inter­net unter https://www.radiolotte.de

Alle Radio­sen­dun­gen kön­nen zudem in der Pod­ca­st­reihe »Lite­ra­tur­land Thü­rin­gen im Radio« auf www.literaturland-thueringen.de ange­hört wer­den. Die Sen­dun­gen ste­hen i.d.R. ab dem ers­ten Mitt­woch im Monat bereit.

 

Eine Sen­dungs­for­mat des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes. Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thüringen.

Apr
14
Fr
Literatursalon des Südthüringer Literaturvereins in Suhl
Apr 14 um 18:00

Lite­ra­tur­sa­lon des Süd­thü­rin­ger Literaturvereins

 

Offe­nes Podium für neue Texte und Lite­ra­tur­aus­tausch. Lite­ra­tur­in­ter­es­sen­ten sind herz­lich will­kom­men. Neue Texte kön­nen vor­ge­stellt wer­den. Schrift­stel­ler der Region ste­hen zum Gedan­ken­aus­tausch bereit.

Apr
20
Do
Lesung mit Ingrid Annel in der Stadt- und Regionalbibliothek Erfurt
Apr 20 um 16:00

Die Thü­rin­ger Autorin Ingrid Annel stellt im Rah­men einer Lese­ver­an­stal­tung, ihr Buch »Jonna im Laby­rinth der Zeit« vor.

 

Die Biblio­thek am Dom­platz lädt mit Ingrid Annel und ihrem Jugend­buch »Jonna im Laby­rinth der Zeit« alle inter­es­sier­ten Jugend­li­chen und Erwach­sene zur Autoren­le­sung im Rah­men der Lese­reihe »Auf hei­mat­li­chen Wegen« ein.

Geför­dert durch die Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thüringen.

Apr
21
Fr
Lesung mit André Kudernatsch im Schützenhaus Triptis
Apr 21 um 19:00

Und jetzt kommt das Beste! Schlimme Geschich­ten 1993 – 2023

Lesung mit dem Autor und Enter­tai­ner André Kudernatsch

 

Mit Büchern wie „Du wirst nicht alt im Thü­rin­ger Wald“ oder „Das Beste an Erfurt ist die Auto­bahn nach Jena“ hat sich Kult­ko­mi­ker Kuder­natsch in Thü­rin­gen viele Freunde und ein paar Feinde gemacht. Seit 30 Jah­ren tin­gelt er umher und trägt über­all seine Geschich­ten und Gedichte vor. Meis­tens zieht er rasch wei­ter. Deutsch­lands ein­zi­ger Wurst-Poet ist er oben­drein und dich­tet jede Kuh in Grund und Boden – oder in die Fleisch­theke: „Sala­mi­brot, Sala­mi­brot – ein Rind­vieh ist des­we­gen tot.“ Nun holt er die alten Schin­ken her­aus, die krat­zigs­ten Kamel­len und die rup­pigs­ten Reime. Für ein „Best of“, auf wel­ches die­ses Land schon immer gewar­tet hat. Das wird eine Lesung, die rund und bunt ist: Ein Mix aus Heinz Erhardt und Oli­ver Kalk­ofe. Ja, schlim­mer geht’s immer!

Beglei­tet wird Kuder­natsch von dem Pia­nis­ten Andreas Groß. Er ist der Ein­zige, der es län­ger mit ihm aus­ge­hal­ten hat. Groß ver­sinkt immer sehr in sei­nem Kla­vier und musste des­halb schon mehr­fach nach den Auf­trit­ten frei­ge­sägt werden.

Geför­dert durch die Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thüringen.

 

  • vor­aus­sicht­li­cher Ein­lass 18:30 Uhr
  • Kon­takt für wei­tere Informationen:
    Stadt­bi­blio­thek Trip­tis, Tel: 036482 / 32234
Apr
29
Sa
Sarah-Kirsch-Programm in der Dichterstätte Sarah Kirsch in Limlingerode
Apr 29 um 14:30

»Es sind natür­lich sehr schöne Gedichte, vor denen man aber auch alle Hoch­ach­tung & Man­schet­ten hat«

Sarah Kirsch als Nachdichterin

 

Sarah Kirsch war nach dem Bio­lo­gie­stu­dium ent­schlos­sen, sich zukünf­tig dem lite­ra­ri­schen Schrei­ben zu wid­men. 1964 traf sie auf den Sla­wis­ten Fritz Mierau (1934–2018), der sie und andere auf sich auf­merk­sam machende junge Lite­ra­tur­ta­lente ermun­terte, sich durch Nach­dich­tun­gen aus dem Rus­si­schen im Ver­se­schmie­den zu trai­nie­ren. Er sandte zum Bei­spiel die Line­ar­über­set­zun­gen von Anna Ach­ma­to­was (1889–1966) und Alex­an­der Bloks (1852–1909) Tex­ten, die dann von der Kirsch ihr deut­sches Gewand erhiel­ten und hohe Aner­ken­nung fanden.

Mai
2
Di
Lesung mit Christian Mahlow in Gera
Mai 2 um 19:00

Die Walin – Lesung mit Chris­tian Mahlow

 

Der Autor Chris­tian Mahlow beschreibt in sei­ner Para­bel „Die Walin“, wie ein jun­ger, eher zurück­ge­zo­gen leben­der Mann seine Bewun­de­rung für eine Walin im Ozea­na­rium ent­deckt. Eines Mor­gens liegt diese plötz­lich in sei­nem Wohn­zim­mer. Der Kampf um ihr Über­le­ben und der ver­geb­li­che Ver­such, der Mit­welt Ver­ständ­nis abzu­rin­gen, erin­nert den Leser mit dem ent­spre­chen­den Erfah­rungs­hin­ter­grund an Bezie­hun­gen, die man heut­zu­tage gerne toxisch nennt. Wer immer mal eine Epi­sode mit einer Bor­der­line-Pati­en­tin hatte, wird in die­ser Para­bel an Struk­tu­ren und Dyna­mi­ken erin­nert, die er – meis­tens schmerz­haft – in die­ser Zeit erlebt hat. Den­noch ist der Debüt­ro­man von Chris­tian Mahlow alles andere als ein Bezie­hungs­be­richt, viel­mehr ein fes­seln­des, sur­rea­les Drama.

Die Ver­an­stal­tung fin­det im Rah­men der Thü­rin­ger Lite­ra­tur­tage statt und ist eine Koope­ra­tion der Öku­me­ni­schen Aka­de­mie Gera / Alten­burg, dem Lese­zei­chen e.V. und der Edi­tion Outbird.

Literaturland Thüringen im Radio – Eine Sendereihe des Thüringer Literaturrates
Mai 2 um 22:00
Literaturland Thüringen im Radio – Eine Sendereihe des Thüringer Literaturrates @ Radio Lotte

Jeden ers­ten Diens­tag im Monat geht es bei »Lite­ra­tur­land Thü­rin­gen im Radio«, dem Sen­de­for­mat des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes um Lite­ra­tur aus und über Thüringen.

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Die Musik, die wir in der Sen­dung spie­len, wäh­len i.d.R. unsere Gäste aus.

Jeden ers­ten Diens­tag im Monat ist die Sen­dung auf  Radio Lotte im Stadt­ge­biet von Wei­mar auf 160,6 UKW zu hören und welt­weit im Inter­net unter https://www.radiolotte.de

Alle Radio­sen­dun­gen kön­nen zudem in der Pod­ca­st­reihe »Lite­ra­tur­land Thü­rin­gen im Radio« auf www.literaturland-thueringen.de ange­hört wer­den. Die Sen­dun­gen ste­hen i.d.R. ab dem ers­ten Mitt­woch im Monat bereit.

 

Eine Sen­dungs­for­mat des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes. Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thüringen.

Mai
5
Fr
Lesung mit Peter Neumann in der Villa Rosenthal Jena
Mai 5 um 19:30

Peter Neu­mann liest »Feu­er­land«

 

Der Autor von »Jena 1800« liest aus sei­nem neu­es­ten Buch »Feu­er­land« und begibt sich auf eine Reise durch das lange Jahr­hun­dert der Uto­pien 1883–2020.

Alles beginnt mit einem gewal­ti­gen Knall: Der Aus­bruch des Vul­kans Kra­ka­tau 1883 ist wie ein Sinn­bild für die unge­heure Kraft der uto­pi­schen Ener­gien, die sich im lan­gen 20. Jahr­hun­dert ent­la­den wer­den. Nietz­sches Über­mensch und Witt­gen­steins Revo­lu­tion der Spra­che, die Uto­pie vom gren­zen­lo­sen Fort­schritt und die revo­lu­tio­näre Kunst der Käthe Koll­witz, Freuds Erobe­rung des Unbe­wuss­ten und der zer­platzte Traum vom Ende der Geschichte – all dies erweckt Peter Neu­mann in Sze­nen, Geschich­ten und Por­träts meis­ter­haft zum Leben. Er lädt uns ein auf eine fes­selnde Zeit­reise ins Feu­er­land der Uto­pien, die uns trotz ihrer oft destruk­ti­ven Ener­gie bis heute fas­zi­nie­ren und nicht loslassen.

Ver­an­stal­ter: Lese-Zei­chen e.V. mit der Lan­des­zen­trale für poli­ti­sche Bil­dung Thü­rin­gen, der Villa Rosen­thal, Tha­lia Uni­ver­si­täts­buch­hand­lung, geför­dert durch den Zeiss Fonds

Mai
15
Mo
Dichter und Richter – Vortrag von Gideon Haut über Theodor Storm in der VHS Altenburg
Mai 15 um 18:00

»Dich­ter und Rich­ter. Theo­dor Storm in Heiligenstadt«

Ein Abend mit Dr. Gideon Haut, Direk­tor der städ­ti­schen Museen Heil­bad Heiligenstadt

 

Der Husu­mer Dich­ter Theo­dor Storm (1817–1888) ver­brachte fast acht Jahre sei­nes Lebens in Hei­li­gen­stadt. Er hat hier als Rich­ter am Amts­ge­richt gear­bei­tet, hat seine Kin­der groß­ge­zo­gen, einen Chor gegrün­det und seine noch heute lesens­wer­ten Geschich­ten geschrie­ben. Das Lite­ra­tur­mu­seum ist seit 1988 eine Erin­ne­rungs­stätte für Leben und Werk des Schrift­stel­lers und zugleich ein kul­tu­rel­les Zen­trum für die Stadt und die Region. Aus­stel­lun­gen, Lesun­gen, Vor­träge, Kon­zerte u.v.m. ste­hen im Dienst der Ver­mitt­lung von Lite­ra­tur, Kunst und Musik von der Storm­zeit bis heute. Der bil­der­rei­che Vor­trag geht ein auf Storms Pri­vat­le­ben in Hei­li­gen­stadt sowie auf die Geschichte des Literaturmuseums.

Gideon Haut ist 1985 in Frei­burg i.Br. gebo­ren und stu­dierte Neuere und Neu­este Geschichte und Neuere deut­sche Lite­ra­tur an der Albert-Lud­wigs-Uni­ver­si­tät Frei­burg und der Uni­ver­sité de Genève, Schweiz. 2011 erhielt er den Mar­bach-För­der­preis des Deut­schen Lite­ra­tur­ar­chivs Mar­bach. Nach sei­ner Pro­mo­tion 2016 in Lite­ra­tur­wis­sen­schaft am Karls­ru­her Insti­tut für Tech­no­lo­gie (KIT) wech­selte er für ein wis­sen­schaft­li­ches Volon­ta­riat ans Museum Baut­zen. Im März 2018 über­nahm Haut die Lei­tung des Lite­ra­tur­mu­se­ums „Theo­dor Storm“ in Heil­bad Hei­li­gen­stadt, wo er im April 2022 zum Direk­tor der städ­ti­schen Museen wurde. Als Vor­stands­mit­glied des Muse­ums­ver­bands Thü­rin­gen e.V. ist er u.a. zustän­dig für die Museen der Land­kreise Eichsfeld und Nord­hau­sen sowie Kyff­häu­ser­kreis (http://museumsverband-thueringen.de/vorstand/). Im Sep­tem­ber 2020 wurde er zum Vize­prä­si­den­ten des Kul­tur­rat Thü­rin­gen e.V. gewählt (www.kulturrat-thueringen.de/praesidium). Seit Novem­ber 2021 ist er Lei­ter des Arbeits­krei­ses der Literatur‑, Musik- und Thea­ter­mu­seen im Muse­ums­ver­band Thü­rin­gen e.V. (www.museumsverband-thueringen.de/arbeitskreise).

Zuletzt erschiene Publi­ka­tio­nen von Gideon Haut sind:

  • Eine Liebe auf dem Land und seine Fol­gen. Theo­dor Storms Drau­ßen im Hei­de­dorf aus juris­ti­scher Per­spek­tive, in: Schrif­ten der Theo­dor-Storm-Gesell­schaft 68/2019, S. 45–60.
  • Eine Frage der Intui­tion. Ermitt­lungs­prak­ti­ken und Spu­ren­in­ter­pre­ta­tion in Kri­mi­nal­no­vel­len von Fon­tane, Storm und Raabe, Frei­burg i. Br. 2017.
  • Ber­gen­gruen, Maximilian/Haut, Gideon/Langer, Ste­pha­nie (Hrsg.): Tötungs­ar­ten und Ermitt­lungs­prak­ti­ken. Zum lite­ra­ri­schen und kri­mi­na­lis­ti­schen Wis­sen von Mord und Detek­tion, Frei­burg i. Br. 2015.
Mai
27
Sa
Szenische Lesung mit Petra Herrmann und musikalische Performance mit Ingeborg Freytag in der Dichterstätte Sarah Kirsch in Limlingerode
Mai 27 um 14:30

Eröff­nung Haus­ART Nr. 2

Petra Herr­mann: VERBUNDEN – Video, Objekte, Arbei­ten mit Papier

 

Sze­ni­sche Lesung mit Petra Herr­mann, musi­ka­li­sche Per­for­mance mit Inge­borg Frey­tag anläss­lich des zehn­ten Todes­jah­res Sarah Kirschs

Ver­bun­den in all­um­fas­sen­dem Sinne ist Petra Herr­mann der Natur. Sie lebt zurück­ge­zo­gen auf einem Gehöft im Alten­bur­ger Land. Sie emp­fin­det seit vie­len Jah­ren geis­tige Nähe zu den Gedich­ten Sarah Kirschs. So enstand bei­spiels­weise zu Sarah Kirschs Gedicht: „Was schert mich der Welt­un­ter­gang wenn wir Bei­sam­men sind fah­ren Rosen über die Meere.“ das Objekt „Boot mit wei­ßen Rosen aus Papier“.

Erneut ist sie auf Spu­ren­su­che, will tie­fer in die Texte ein­drin­gen, Gedan­ken auf­grei­fen, in ihrer Aus­drucks­form wider­spie­geln, auch um auf Gegen­wär­ti­ges auf­merk­sam zu machen, zu sensibilisieren.

Wenn der Mensch sich von der Natur ent­fernt, das Bewusst­sein dafür zu schär­fen, dass eben­diese Ver­bun­den­heit exis­ten­zi­ell bedeut­sam ist.

Jun
6
Di
Literaturland Thüringen im Radio – Eine Sendereihe des Thüringer Literaturrates
Jun 6 um 22:00
Literaturland Thüringen im Radio – Eine Sendereihe des Thüringer Literaturrates @ Radio Lotte

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Die Musik, die wir in der Sen­dung spie­len, wäh­len i.d.R. unsere Gäste aus.

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Eine Sen­dungs­for­mat des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes. Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thüringen.

Jun
24
Sa
25. Limlingeröder Diskurse in der Dichterstätte Sarah Kirsch in Limlingerode
Jun 24 – Jun 25 ganztägig

25. Lim­lin­ge­röder Dis­kurse – Erin­nern ist Arbeit

 

Der aus Sang­er­hau­sen stam­mende Künst­ler Einar Schleef (1944–2001) arbei­tete als Schrift­stel­ler, Regis­seur, Büh­nen­bild­ner, Dar­stel­ler, Maler, Foto­graf. Elfriede Jeli­nek sagte: „Es hat nur zwei Genies in Deutsch­land nach dem Krieg gege­ben, im Wes­ten Fass­bin­der, im Osten Schleef.“

Gemein­sam mit dem Einar Schleef-Arbeits­kreis Sang­er­hau­sen e.V. bege­ben wir uns auf Spu­ren- suche, am Sams­tag in Sang­er­hau­sen, am Sonn­tag in Limlingerode.

Jun
25
So
Lesung mit Otto Kurt Dieter Hesse in Kranichfeld
Jun 25 um 18:00

»Skan­dal auf der Feu­er­burg« – Lesung mit dem Arn­städ­ter Autor Otto Kurt Die­ter Hesse.

Jul
4
Di
Literaturland Thüringen im Radio – Eine Sendereihe des Thüringer Literaturrates
Jul 4 um 22:00
Literaturland Thüringen im Radio – Eine Sendereihe des Thüringer Literaturrates @ Radio Lotte

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Jul
19
Mi
Lesung mit Antje Babendererde in der Wildnisschule Trappercamp in Etzdorf
Jul 19 um 09:00

Thü­rin­ger Autorin Antje Baben­der­erde zu Gast in der Wild­nis­schule Trappercamp

 

Bei den Aben­teu­er­ta­gen, dem jähr­li­chen Som­mer­camp in den Ferien, möch­ten die Ver­an­stal­ter den Kin­dern und Jugend­li­chen beson­dere Men­schen vor­stel­len, Men­schen die in ihrem Leben beson­dere Dinge getan oder die ihren Traum rea­li­siert haben. So zum Bei­spiel die Schrift­stel­le­rin Antje Baben­der­erde. Sie hat für ihre Recher­che­ar­beit bei India­nern gelebt, die Land­schaft in unter­schied­li­chen Län­dern ent­deckt und diese Erleb­nisse in ihren Roma­nen ver­ar­bei­tet. Im Feri­en­camp bie­ten wir viele hand­werk­li­che Mög­lich­kei­ten, sport­li­che Betä­ti­gun­gen, Ler­nen in der Natur. Gro­ßen Wert legen wir auf die Lern­mög­lich­kei­ten im täg­li­chen sozia­len Leben, fast wie in einem Clan der Natur­völ­ker.  Die Autorin Baben­der­erde wird mit den The­men ihrer Bücher und ins­be­son­dere mit ihrer Per­sön­lich­keit in die Tei­le­neh­men­den begeistern.

Geför­dert durch die Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thüringen.

 

  • Wei­tere Infor­ma­tio­nen unter: http://www.trappercamp.de/
  • Um Vor­anmel­dung wird gebe­ten unter:
    Tele­fon: ‭0179/4909742‬
    Email: info(at)trappercamp
Aug
1
Di
Literaturland Thüringen im Radio – Eine Sendereihe des Thüringer Literaturrates
Aug 1 um 22:00
Literaturland Thüringen im Radio – Eine Sendereihe des Thüringer Literaturrates @ Radio Lotte

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Sep
5
Di
Literaturland Thüringen im Radio – Eine Sendereihe des Thüringer Literaturrates
Sep 5 um 22:00
Literaturland Thüringen im Radio – Eine Sendereihe des Thüringer Literaturrates @ Radio Lotte

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Soweit es die Pla­nung erlaubt, laden wir Gäste ins Stu­dio ein, um mit ihnen über ihr Schrei­ben, Pro­jekte, Recher­chen oder beson­dere The­men zu spre­chen. Oder wir zeich­nen Sen­dun­gen auf, brin­gen Live­mit­schnitte von Ver­an­stal­tun­gen etc.

Die Musik, die wir in der Sen­dung spie­len, wäh­len i.d.R. unsere Gäste aus.

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Sep
23
Sa
Eröffnung HausArt Nr. 3 mit Claudia Richter und André Schinkel in der Dichterstätte Sarah Kirsch in Limlingerode
Sep 23 um 14:30

Eröff­nung Haus­Art Nr. 3

Clau­dia Rich­ter ‑Poe­sie am Wegesrand

 

Die in Jena gebo­rene und in Halle/Saale lebende Buch­künst­le­rin prä­sen­tiert ihr Buch­pro­jekt „POESIE AM WEGESRAND“, eine Künst­ler­buch­tri­lo­gie mit den Titeln „Tanz“, „Ver­füh­rung“, „Umhül­lung“. Die Texte dazu schrieb der hal­le­sche Lyri­ker André Schin­kel eigens für die­ses Pro­jekt. Bil­der und Texte wer­den nun im Rah­men einer gemein­sam ent­wi­ckel­ten Prä­sen­ta­tion von Clau­dia Rich­ter und André Schin­kel in Lim­lin­ge­rode vorgestellt.

Okt
3
Di
Literaturland Thüringen im Radio – Eine Sendereihe des Thüringer Literaturrates
Okt 3 um 22:00
Literaturland Thüringen im Radio – Eine Sendereihe des Thüringer Literaturrates @ Radio Lotte

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Nov
7
Di
Literaturland Thüringen im Radio – Eine Sendereihe des Thüringer Literaturrates
Nov 7 um 22:00
Literaturland Thüringen im Radio – Eine Sendereihe des Thüringer Literaturrates @ Radio Lotte

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Die Musik, die wir in der Sen­dung spie­len, wäh­len i.d.R. unsere Gäste aus.

Jeden ers­ten Diens­tag im Monat ist die Sen­dung auf  Radio Lotte im Stadt­ge­biet von Wei­mar auf 160,6 UKW zu hören und welt­weit im Inter­net unter https://www.radiolotte.de

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Eine Sen­dungs­for­mat des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes. Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thüringen.

Nov
25
Sa
Literarisch-musikalisches Programm mit Christine Stauch und Udo Hemmann in der Dichterstätte Sarah Kirsch in Limlingerode
Nov 25 um 14:30

Eury­dike singt – Neue bul­ga­ri­sche Lyrik

Lite­ra­risch-musi­ka­li­sches Pro­gramm mit Chris­tine Stauch und Udo Hemmann

 

Im Mit­tel­punkt des Nach­mit­tags wird die gleich­na­mige Antho­lo­gie, die 1999 vom Sla­wis­ten und Phi­lo­lo­gen Nor­bert Ran­dow (1929–2013) im Kirs­ten Gutke Ver­lag, Köln her­aus­ge­ge­ben wurde, ste­hen. „Die moderne bul­ga­ri­sche Lyrik ver­fügt über Stim­men, die im Ensem­ble der euro­päi­schen Dich­tung unüber­hör­bar sind. Die­sen Stim­men einen Zugang zu unse­rem Ohr, mehr noch zu unse­rem Her­zen zu bah­nen, ist das Anlie­gen unse­rer Anthologie.“

Aber auch neuere bul­ga­ri­sche Lyri­ker und Lyrik­ver­öf­fent­li­chun­gen wer­den zu ent­de­cken sein, in deut­scher Über­set­zung und in Ori­gi­nal­spra­che – vor­ge­tra­gen von einer Muttersprachlerin.

Dez
5
Di
Literaturland Thüringen im Radio – Eine Sendereihe des Thüringer Literaturrates
Dez 5 um 22:00
Literaturland Thüringen im Radio – Eine Sendereihe des Thüringer Literaturrates @ Radio Lotte

Jeden ers­ten Diens­tag im Monat geht es bei »Lite­ra­tur­land Thü­rin­gen im Radio«, dem Sen­de­for­mat des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes um Lite­ra­tur aus und über Thüringen.

Soweit es die Pla­nung erlaubt, laden wir Gäste ins Stu­dio ein, um mit ihnen über ihr Schrei­ben, Pro­jekte, Recher­chen oder beson­dere The­men zu spre­chen. Oder wir zeich­nen Sen­dun­gen auf, brin­gen Live­mit­schnitte von Ver­an­stal­tun­gen etc.

Die Musik, die wir in der Sen­dung spie­len, wäh­len i.d.R. unsere Gäste aus.

Jeden ers­ten Diens­tag im Monat ist die Sen­dung auf  Radio Lotte im Stadt­ge­biet von Wei­mar auf 160,6 UKW zu hören und welt­weit im Inter­net unter https://www.radiolotte.de

Alle Radio­sen­dun­gen kön­nen zudem in der Pod­ca­st­reihe »Lite­ra­tur­land Thü­rin­gen im Radio« auf www.literaturland-thueringen.de ange­hört wer­den. Die Sen­dun­gen ste­hen i.d.R. ab dem ers­ten Mitt­woch im Monat bereit.

 

Eine Sen­dungs­for­mat des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes. Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thüringen.

Dez
16
Sa
Eine literarische Reise durch Zeiten und Räume der Liebenden in der Dichterstätte Sarah Kirsch in Limlingerode
Dez 16 um 14:30

In einem Bäch­lein helle – Wenn in der Dich­tung die Liebe zur Spra­che kommt

 

Eine lite­ra­ri­sche Reise durch Zei­ten und Räume der Lie­ben­den. Von berühm­ten und weni­ger berühm­ten Lie­bes­paa­ren. Von Freud und Leid uns schöne Verse Zeug­nis geben.

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