Kalender

Ausstellungen

Jan
1
So
ganztägig Ausstellung »Begegnung mit Rudol...
Ausstellung »Begegnung mit Rudol...
Jan 1 2012 – Dez 31 2029 ganztägig
Ausstellung »Begegnung mit Rudolf Baumbach, Jean Paul, Ludwig Bechstein und Friedrich Schiller« im Literaturmuseum Baumbachhaus Meiningen @ Literaturmuseum Baumbachhaus
Im Lite­ra­tur­mu­seum im Baum­bach­haus kann man nicht nur Bekannt­schaft mit dem eins­ti­gen Haus­her­ren Rudolf Baum­bach machen, son­dern auch mit wei­te­ren Schrift­stel­lern, die im 18. und 19. Jahr­hun­dert im Mei­nin­ger Land leb­ten und wirk­ten. Das Kern­stück der[...]
Aug
28
Di
ganztägig Ausstellung »Lebensfluten – Tate...
Ausstellung »Lebensfluten – Tate...
Aug 28 2012 – Aug 28 2030 ganztägig
Ausstellung »Lebensfluten – Tatensturm«. Die Goethe-Ausstellung im Goethe-Nationalmuseum Weimar @ Goethe-Nationalmuseum Weimar
Die Klas­sik Stif­tung Wei­mar prä­sen­tiert Goe­the als Zeu­gen der um 1800 ein­set­zen­den Moderne und zeigt sein fas­zi­nie­ren­des Leben und Werk in zeit­ge­nös­si­schen Kon­tex­ten. In der Aus­stel­lung wird in elf Räu­men die Viel­schich­tig­keit Goe­thes weit über[...]
Mrz
27
Fr
ganztägig Ausstellung »Kampf um Nietzsche«...
Ausstellung »Kampf um Nietzsche«...
Mrz 27 2020 – Dez 31 2030 ganztägig
Ausstellung »Kampf um Nietzsche« im Nietzsche-Archiv Weimar @ Nietzsche-Archiv Weimar
Die von Henry van de Velde als Gesamt­kunst­werk gestal­te­ten Räume des Nietz­sche-Archivs erstrah­len 2020 in neuem Licht. Die über­ar­bei­tete Dau­er­aus­stel­lung führt ein zu Nietz­sches Den­ken und fasst die Rezep­tion in Kunst, Archi­tek­tur, Musik und Phi­lo­so­phie[...]
Sep
3
Sa
ganztägig Ausstellung »Der erste Schriftst...
Ausstellung »Der erste Schriftst...
Sep 3 2022 – Dez 31 2032 ganztägig
Als Her­zo­gin Anna Ama­lia einen intel­lek­tu­el­len Gesprächs­part­ner für ihren jugend­li­chen Sohn Carl August suchte, fiel ihre Wahl auf den damals popu­lärs­ten Schrift­stel­ler Deutsch­lands: Chris­toph Mar­tin Wie­land. Vor 250 Jah­ren zog der Dich­ter, Über­set­zer und Auf­klä­rer[...]
Feb
24
Sa
ganztägig Ausstellung »Mit Gott und Goethe...
Ausstellung »Mit Gott und Goethe...
Feb 24 – Sep 1 ganztägig
Ausstellung »Mit Gott und Goethe. Großherzogin Sophie von Sachsen-Weimar-Eisenach zum 200. Geburtstag« im Stadtmuseum Weimar
  Groß­her­zo­gin Sophie von Sach­sen-Wei­mar-Eisen­ach (geb. 8. April 1824 in Den Haag, gest. 23. März 1897 in Wei­mar) prägte als Gemah­lin des Groß­her­zogs Carl Alex­an­der in der zwei­ten Hälfte des 19. Jahr­hun­derts ent­schei­dend die Kul­tur-[...]
Mrz
16
Sa
ganztägig Ausstellung »Aus dem Feenland de...
Ausstellung »Aus dem Feenland de...
Mrz 16 – Jul 21 ganztägig
Ausstellung »Aus dem Feenland der Lieder … Daniela Dreschers märchenhafte Bilderwelten« im Romantikerhaus Jena @ Romantikerhaus Jena
  „In den alten Zei­ten, wo das Wün­schen noch gehol­fen hat, lebte ein König …« – mit die­sen Wor­ten ent­füh­ren die Brü­der Grimm ihre Leser und Zuhö­rer in das fabel­hafte Reich des Frosch­kö­nigs und also in die[...]
Apr
8
Mo
ganztägig Sonderausstellung »Sophie. Macht...
Sonderausstellung »Sophie. Macht...
Apr 8 – Dez 15 ganztägig
Sonderausstellung »Sophie. Macht. Literatur. Eine Regentin erbt Goethe« im Goethe- und Schiller-Archiv Weimar @ Goethe- und Schiller-Archiv
© Klas­sik Stif­tung Weimar   Son­der­aus­stel­lung »Sophie. Macht. Lite­ra­tur. Eine Regen­tin erbt Goethe« 8. April – 15. Dezem­ber, Goe­the- und Schil­ler-Archiv Wei­mar   Die Wei­ma­rer Groß­her­zo­gin Sophie von Sach­sen-Wei­mar-Eisen­ach wurde 1885 allei­nige Erbin Goe­thes hand­schrift­li­cher[...]
Mai
3
Fr
ganztägig Ausstellung: Aline Helmcke »Dreh...
Ausstellung: Aline Helmcke »Dreh...
Mai 3 – Aug 30 ganztägig
Aus­stel­lung: Aline Helm­cke »Dreh­mo­ment« Schnei­den und Zer­schnei­den: ein star­ker Ein­griff in eine bis dahin intakte Bild­welt, aber auch die Vor­aus­set­zung für neue Form- und Bedeu­tungs­ge­füge. Weg­neh­men, Hin­zu­fü­gen, Ver­schie­ben: oft sind es mini­male Ver­än­de­run­gen, die gänz­lich[...]
Mai
15
Mi
ganztägig Ausstellung »ELSEˈS <span class=...
Ausstellung »ELSEˈS <span class=...
Mai 15 – Sep 12 ganztägig
Aus­stel­lung »ELSEˈS STORY. Aus der Ent­schä­di­gungs­akte von Else Gold­schmidt, der ers­ten Bör­sen­mak­le­rin der Welt« Kon­zep­tion: Dr. Kat­rin Rich­ter, Gestal­tung: PhD. Ricarda Löser   Bei den Recher­chen über die Ber­li­ner Börse im Rah­men ihrer Dis­ser­ta­tion 2015[...]
Mai
17
Fr
ganztägig Ausstellung »Goethe im Berg. Ill...
Ausstellung »Goethe im Berg. Ill...
Mai 17 – Sep 29 ganztägig
Anläss­lich des 240-jäh­ri­gen Jubi­lä­ums der Ein­wei­hung des Schach­tes »Neuer Johan­nes« durch Johann Wolf­gang von Goe­the auf Initia­tive des Her­zogs Carl August von Sach­sen-Wei­mar-Eisen­ach wid­met das Goe­the­Stadt­Mu­seum Ilmenau die­sem Thema eine Son­der­aus­stel­lung. Sie rückt zugleich den[...]
Mai
24
Fr
ganztägig Ausstellung »Monarchisten, Demok...
Ausstellung »Monarchisten, Demok...
Mai 24 – Nov 30 ganztägig
Mon­ar­chis­ten, Demo­kra­ten, Natio­nal­so­zia­lis­ten. Hand­schrift­li­che Wid­mun­gen als Spu­ren der Geschichte   Was erzäh­len Wid­mun­gen in Büchern über die Men­schen, die sie hin­ein­ge­schrie­ben haben? Was erfah­ren wir über die­je­ni­gen, für die sie gedacht waren? Die Son­der­aus­stel­lung „Mon­ar­chis­ten,[...]
Okt
26
Sa
ganztägig Ausstellung »Die Poesie der Lini...
Ausstellung »Die Poesie der Lini...
Okt 26 2024 – Mrz 23 2025 ganztägig
Ausstellung »Die Poesie der Linie – Zeichnungen von Eugen Napoleon Neureuther« im Romantikerhaus Jena @ Romantikerhaus Jena
    »Die Poe­sie der Linie« – Zeich­nun­gen von Eugen Napo­leon Neureuther Das Roman­tik­er­haus zeigt Eugen Napo­leon Neu­re­u­thers Rand­zeich­nun­gen zu Goe­thes Bal­la­den, die das Ver­hält­nis von Text und Bild befra­gen und dabei zu den bedeu­tends­ten künst­le­ri­schen[...]
Dez
31
Di
ganztägig Dummy
Dummy
Dez 31 2030 – Dez 30 2044 ganztägig
 
Jul
19
Fr
10. Thüringer Diary Slam im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Jul 19 um 19:30

Open Air: SWE SPECIAL – 10. Thü­rin­ger Diary Slam

Tage­buch schrei­ben ist als wür­dest du dir zuflüs­tern und zuhö­ren zur glei­chen Zeit.“ Mina Murray

 

Am Frei­tag den 19. Juli ist es wie­der soweit: Der Diary Slam im Kul­tur: Haus Dacheröden geht in eine neue Runde! Bereits zum 10. Mal ver­an­stal­tet die Erfur­ter Herbst­lese die­sen Slam, bei dem aus­schließ­lich Texte aus Tage­bü­chern vor­ge­tra­gen wer­den. Ob auf­re­gen­der Kon­zert­be­such, Rei­se­er­leb­nisse oder der erste Lie­bes­kum­mer, ob gesun­gen, gereimt oder gerappt, alle The­men und Texte sind will­kom­men. Haupt­sa­che, sie sind selbst­ge­schrie­ben und ste­hen in einem Tage­buch. Jeder Lesende hat etwa 5–10 Minu­ten Zeit, um sei­nen Text vor­zu­tra­gen. Das Publi­kum ent­schei­det, wer eine Runde wei­ter und bis ins Finale kommt.

 

Auf geht‘s: Tage­bü­cher raus kra­men und eine Anmel­dung schi­cken an Paula Korn­mes­ser: fsj_kultur@herbstlese.de

Jul
21
So
Romantische Wichtelreise im Romantikerhaus Jena
Jul 21 um 14:00

Roman­ti­sche Wich­tel­reise – Ent­de­ckungs­tour durch die Bil­der­wel­ten Daniela Dreschers

 

 

Elfen, Wich­tel, Feen und Zwerge – diese Figu­ren hau­chen jeder noch so leb­lo­sen Natur eine Wärme ein, die wir so nur von der Kin­der­buch­il­lus­tra­to­rin Daniela Dre­scher ken­nen. Anläss­lich der Wech­sel­aus­stel­lung im Roman­tik­er­haus Jena zu ihren Wer­ken dür­fen sich Kin­der wie Eltern von den ver­träum­ten Bil­der­wel­ten in den Bann zie­hen lassen.

In unse­rem Kin­der­pro­gramm zur Wech­sel­aus­stel­lung soll der Zusam­men­hang zwi­schen Dre­schers Wer­ken und der Früh­ro­man­tik her­ge­stellt wer­den. Anhand von meh­re­ren Mit­mach-Sta­tio­nen wer­den den Kin­dern his­to­ri­sche wie künst­le­ri­sche Kom­pe­ten­zen ver­mit­telt. Nach dem Aus­den­ken eige­ner Nar­ra­tive wird es zum Schluss die beru­hi­gende Gewiss­heit geben, dass für man­che Bil­der Geschich­ten bereits geschrie­ben wor­den sind: Bei einer musi­ka­li­schen Lesung dür­fen die Klei­nen ihre Seele bau­meln las­sen und Gebor­gen­heit in der natu­ra­lis­ti­schen Erzäh­lung »Die Wich­tel­reise« von Denys Wat­kins-Pitch­ford finden.

Für 4–10 Jährige.

Jul
23
Di
Lesung mit Angela Steidele in der LiteraturEtage Weimar
Jul 23 um 19:00

Lesung mit Angela Stei­dele: Auf­klä­rung. Ein Roman

 

Mode­ra­tion: Dr. Annette Seemann

Leip­zig im 18. Jahr­hun­dert, in sei­ner glän­zends­ten Zeit. Von den Mes­sen tra­gen die Händ­ler nicht nur Waren, son­dern auch Ideen nach ganz Europa. Johann Sebas­tian Bach ver­misst das Uni­ver­sum in Tönen, unter­stützt von sei­ner Frau, der Kam­mer­sän­ge­rin Anna Mag­da­lena, und sei­ner ältes­ten Toch­ter Doro­thea. Der­weil erforscht das Ehe­paar Gott­sched die deut­sche Spra­che und ver­brei­tet uner­müd­lich das Licht der Auf­klä­rung. Empört über die Bio­gra­phie, die Johann Chris­toph Gott­sched nach dem frü­hen Tod sei­ner Frau Luise ver­öf­fent­licht, beschließt Doro­thea Bach, ihre eige­nen Erin­ne­run­gen zu Papier zu brin­gen. Es war doch alles ganz anders mit Vol­taire, Les­sing und dem jun­gen Goe­the! Schließ­lich leben wir im Zeit­al­ter des hoch­ge­lahr­ten Frauenzimmers!

Leicht­hän­dig und hei­ter zeich­net Angela Stei­dele in ihrem Roman ein gewitz­tes Por­trät der Auf­klä­rung aus Frau­en­sicht. Mit­rei­ßend erzählt sie von Musi­kern und Buch­dru­ckern, Dich­te­rin­nen und Schau­spie­le­rin­nen, von Tur­bu­len­zen des Geis­tes, wis­sen­schaft­li­chen Höhen­flü­gen und von der Welt­weis­heit in der Musik. His­to­risch ver­siert, unsere Gegen­wart im Blick, schil­dert sie Schick­sals­jahre einer Epo­che, in der es kurz mög­lich schien, Frauen und Män­ner könn­ten gemein­sam die Welt zur Ver­nunft bringen.

Über die Autorin

Wis­sen­schaft­lich recher­chie­ren – lite­ra­risch schrei­ben ist Angela Stei­de­les Mar­ken­zei­chen in Wer­ken wie Geschichte einer Liebe: Adele Scho­pen­hauer und Sibylle Mer­tens (2010), Anne Lis­ter. Eine ero­ti­sche Bio­gra­phie (2017), Zeit­rei­sen (2018), Poe­tik der Bio­gra­phie (2019) und In Män­ner­klei­dern. Das ver­we­gene Leben der Catha­rina Linck alias Ana­sta­sius Rosens­ten­gel, hin­ge­rich­tet 1721 (2021). Für ihren Roman Rosens­ten­gel (2015) erhielt sie den Baye­ri­schen Buch­preis. Auf­klä­rung. Ein Roman war 2023 für den Preis der Leip­zi­ger Buch­messe nomi­niert und wurde mit dem Klopstock-Preis für neue Lite­ra­tur aus­ge­zeich­net. Die Autorin, geb. 1968, lebt in Köln. Zahl­rei­che Preise (zuletzt): Preis der Leip­zi­ger Buch­messe 2023 (Nomi­nie­rung); Klopstock-Preis 2023.

 

Eine Ver­an­stal­tung im Rah­men der Jun­gen Euro­päi­schen Som­mer­schule der Gesell­schaft Anna Ama­lia Biblio­thek e.V. in Koope­ra­tion mit der Her­zo­gin Anna Ama­lia Bibli­to­hek, der Klas­sik Stif­tung Wei­mar und der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V. Geför­dert von der Thü­rin­ger Staatskanzlei.

Lesung und Gespräch mit Angela Steidele: »Aufklärung. Ein Roman« in Weimar
Jul 23 um 19:00

Angela Stei­dele: »Auf­klä­rung. Ein Roman«

Leip­zig im 18. Jahr­hun­dert, in sei­ner glän­zends­ten Zeit. Von den Mes­sen tra­gen die Händ­ler nicht nur Waren, son­dern auch Ideen nach ganz Europa. Johann Sebas­tian Bach ver­misst das Uni­ver­sum in Tönen, unter­stützt von sei­ner Frau, der Kam­mer­sän­ge­rin Anna Mag­da­lena, und sei­ner ältes­ten Toch­ter Doro­thea. Der­weil erforscht das Ehe­paar Gott­sched die deut­sche Spra­che und ver­brei­tet uner­müd­lich das Licht der Auf­klä­rung. Empört über die Bio­gra­phie, die Johann Chris­toph Gott­sched nach dem frü­hen Tod sei­ner Frau Luise ver­öf­fent­licht, beschließt Doro­thea Bach, ihre eige­nen Erin­ne­run­gen zu Papier zu brin­gen. Es war doch alles ganz anders mit Vol­taire, Les­sing und dem jun­gen Goe­the! Schließ­lich leben wir im Zeit­al­ter des hoch­ge­lahr­ten Frauenzimmers!

Leicht­hän­dig und hei­ter zeich­net Angela Stei­dele in ihrem Roman ein gewitz­tes Por­trät der Auf­klä­rung aus Frau­en­sicht. Mit­rei­ßend erzählt sie von Musi­kern und Buch­dru­ckern, Dich­te­rin­nen und Schau­spie­le­rin­nen, von Tur­bu­len­zen des Geis­tes, wis­sen­schaft­li­chen Höhen­flü­gen und von der Welt­weis­heit in der Musik. His­to­risch ver­siert, unsere Gegen­wart im Blick, schil­dert sie Schick­sals­jahre einer Epo­che, in der es kurz mög­lich schien, Frauen und Män­ner könn­ten gemein­sam die Welt zur Ver­nunft bringen.

Über die Autorin

Wis­sen­schaft­lich recher­chie­ren – lite­ra­risch schrei­ben ist Angela Stei­de­les Mar­ken­zei­chen in Wer­ken wie Geschichte einer Liebe: Adele Scho­pen­hauer und Sibylle Mer­tens (2010), Anne Lis­ter. Eine ero­ti­sche Bio­gra­phie (2017), Zeit­rei­sen (2018), Poe­tik der Bio­gra­phie (2019) und In Män­ner­klei­dern. Das ver­we­gene Leben der Catha­rina Linck alias Ana­sta­sius Rosens­ten­gel, hin­ge­rich­tet 1721 (2021). Für ihren Roman Rosens­ten­gel (2015) erhielt sie den Baye­ri­schen Buch­preis. Auf­klä­rung. Ein Roman war 2023 für den Preis der Leip­zi­ger Buch­messe nomi­niert und wurde mit dem Klopstock-Preis für neue Lite­ra­tur aus­ge­zeich­net. Die Autorin, geb. 1968, lebt in Köln. Zahl­rei­che Preise (zuletzt): Preis der Leip­zi­ger Buch­messe 2023 (Nomi­nie­rung); Klopstock-Preis 2023.

Mode­ra­tion: Dr. Annette Seemann

Eine Ver­an­stal­tung im Rah­men der Jun­gen Euro­päi­schen Som­mer­schule der Gesell­schaft Anna Ama­lia Biblio­thek e.V. in Koope­ra­tion mit der Her­zo­gin Anna Ama­lia Bibli­to­hek, der Klas­sik Stif­tung Wei­mar und der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V. Geför­dert von der Thü­rin­ger Staatskanzlei.

Aug
6
Di
Lesung mit Lilly Lucas im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Aug 6 um 19:30

Open Air: SWE Spe­cial mit Lilly Lucas – This could be love

 

Deutsch­lands Ten­nis-Shoo­ting­star Louisa ist nach einer Ver­let­zung am Boden zer­stört. In der Ten­nis­schule ihrer Paten­tante Kay auf Hawaii will sie sich voll und ganz auf ihr Come­back kon­zen­trie­ren. Als sie sich bereits beim ers­ten Lauf­trai­ning am Strand über­nimmt, wacht sie aus­ge­rech­net auf der Couch eines attrak­ti­ven Sur­fer­boys auf. Der ist aber spä­tes­tens dann tabu, als sie erfährt, dass es sich bei ihm um Vince Green­field han­delt, mit dem ihre Paten­tante auf Kriegs­fuß steht, weil er in direk­ter Nach­bar­schaft zu ihrer Strand­villa ein Sur­fer-Hos­tel reno­viert. Obwohl sie Kay nicht in den Rücken fal­len will, zieht es Louisa immer häu­fi­ger zu Vince. Bis sie her­aus­fin­det, dass er ein paar wesent­li­che Kapi­tel sei­nes Lebens unter­schla­gen hat …
Mit »This could be love« star­tet die neue große New-Adult-Tri­lo­gie »Hawaii Love« von Best­sel­ler-Autorin Lilly Lucas. Im ers­ten Band reist Ten­nis-Shoo­ting­star Louisa auf Hawaii und muss sich bald fra­gen, wer in ihrem Leben die Nr. 1 spielt: der Sport oder die Liebe …

Lilly Lucas wurde in Ans­bach gebo­ren und stu­dierte Ger­ma­nis­tik in Bam­berg. Heute lebt sie mit ihrem Mann, ihrem Sohn und end­los vie­len Büchern in Würz­burg. Ihre Lie­bes­ro­mane New Pro­mi­ses, New Dreams, New Hori­zons, New Chan­ces, Find me in Green Val­ley, A Place to Love, A Place to Grow, A Place to Belong, A Place to Shine und New Wis­hes wur­den zu Spie­gel-Best­sel­lern. Wenn sie nicht Romane über die Liebe und das Leben schreibt, sieht sie sich am liebs­ten die Welt an, steckt ihre Nase in Bücher oder lebt ihre Film- und Seri­en­sucht auf der hei­mi­schen Couch aus.

Literaturland Thüringen im Radio – Eine Sendereihe des Thüringer Literaturrates
Aug 6 um 22:00
Literaturland Thüringen im Radio – Eine Sendereihe des Thüringer Literaturrates @ Radio Lotte

Jeden ers­ten Diens­tag im Monat geht es bei »Lite­ra­tur­land Thü­rin­gen im Radio«, dem Sen­de­for­mat des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes um Lite­ra­tur aus und über Thüringen.

Soweit es die Pla­nung erlaubt, laden wir Gäste ins Stu­dio ein, um mit ihnen über ihr Schrei­ben, Pro­jekte, Recher­chen oder beson­dere The­men zu spre­chen. Oder wir zeich­nen Sen­dun­gen auf, brin­gen Live­mit­schnitte von Ver­an­stal­tun­gen etc.

Jeden ers­ten Diens­tag im Monat ist die Sen­dung auf  Radio Lotte im Stadt­ge­biet von Wei­mar auf 160,6 UKW zu hören und welt­weit im Inter­net unter https://www.radiolotte.de

Alle Radio­sen­dun­gen kön­nen zudem in der Pod­ca­st­reihe »Lite­ra­tur­land Thü­rin­gen im Radio« auf www.literaturland-thueringen.de ange­hört wer­den. Die Sen­dun­gen ste­hen i.d.R. ab dem ers­ten Mitt­woch im Monat bereit.

 

Eine Sen­dungs­for­mat des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes. Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei. Bis 2023 geför­dert von der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thüringen.

Aug
17
Sa
Lesung und Gespräch mit Jens-Fietje Dwars in Erinnerung an Gerd Mackensen im Kunsthaus Sondershausen
Aug 17 um 11:00

Lesung und Gespräch mit Jens-Fietje Dwars im Kunst­haus Sondershausen

in Erin­ne­rung an Gerd Mackensen

 

Gerd Macken­sen war der Maler­fürst von Thü­rin­gen, weit über den Frei­staat hin­aus bekannt und geschätzt. Ein Sou­ve­rän, der von der Radie­rung über Holz­schnitt und Zeich­nun­gen bis zu groß­for­ma­ti­gen Ölbil­dern alle Regis­ter der bil­den­den Kunst beherrschte. Am 20. August 2023 riss ihn ein Herz­in­farkt auf dem Zenit sei­nes Schaf­fens aus dem Leben.

Im Umfeld sei­nes ers­ten Todes­ta­ges lädt das „Kunst­haus unter den Lin­den“ am Sams­tag, dem 17. August, zur Erin­ne­rung an den Maler ein. Das Kunst­haus befin­det sich in der Alten Schule am Rand der Stadt Son­ders­hau­sen, die sein Sohn, Syl­ves­ter Macken­sen, in den ver­gan­ge­nen zehn Jah­ren zum Kunst­haus umge­baut hat. Hier liest der Jenaer Schrift­stel­ler Jens-Fietje Dwars aus sei­nen Büchern. Auf dem Cover des Ban­des „Ate­lier­ge­sprä­che“ steht der Maler­fürst, den Dwars neben 27 Bil­der­ma­chern aus dem Osten por­trä­tiert. Gab und gibt es eine spe­zi­fisch ost­deut­sche Kunst? Über sol­che Fra­gen sprach er oft mit Macken­sen, mit dem er sechs Bücher gemacht hat.

Höhe­punkt der Lesung sind Goe­thes „Ero­tica“: Der Geheim­rat ist nicht nur der meist­zitierte Autor deut­scher Spra­che, er war fast hun­dert Jahre lang auch der meist­zen­sierte. Seine allzu frei­zü­gi­gen Texte wur­den unter­drückt, man­che Stel­len gar in den Manu­skrip­ten aus­ra­diert und weg­ge­schnit­ten. Dwars liest und kom­men­tiert die frechs­ten davon, wäh­rend auf einer Lein­wand Farb­zeich­nun­gen zu sehen sind, die Gerd Macken­sen für den Band geschaf­fen hat.

Dwars ist zugleich Buch­ge­stal­ter, Film- und Aus­stel­lungs­ma­cher. Für seine Film­por­träts erhielt er zwei Grimme-Preise, für die Bücher zahl­rei­che Sti­pen­dien und den Wal­ter-Bauer-Preis. Goe­thes „Ero­tica“ fei­ert die Presse als „Reha­bi­li­ta­tion eines kas­trier­ten Dich­ters, der mal als Stür­mer und Drän­ger begann und als Tep­pich­vor­le­ger pro­fes­so­ra­ler Wei­he­re­den endete“. Der Thü­rin­ger Schrift­stel­ler­ver­band för­dert die Lesung im Rah­men sei­ner Reihe „Das beson­dere For­mat“. Und kann es einen bes­se­ren Ort zur leben­di­gen Erin­ne­rung an einen Maler geben als sein Ate­lier? Das Kunst­haus soll künf­tig eine Begeg­nungs­stätte für Kunst- und Kul­tur­in­ter­es­sierte wer­den. Der Lese­raum ist begrenzt, um vie­len Besu­chern die Wie­der­be­geg­nung mit Gerd Macken­sen zu ermög­li­chen, wird Dwars an dem Tag zwei­mal lesen: 11 und 16 Uhr.

 

Im Rah­men der Reihe „Das beson­dere For­mat“ des Thü­rin­ger Schrift­stel­ler­ver­ban­des, geför­dert durch den Lese-Zei­chen e.V. und die Thü­rin­ger Staatskanzlei.

Lesung und Gespräch mit Jens-Fietje Dwars in Erinnerung an Gerd Mackensen im Kunsthaus Sondershausen
Aug 17 um 16:00

Lesung und Gespräch mit Jens-Fietje Dwars im Kunst­haus Sondershausen

in Erin­ne­rung an Gerd Mackensen

 

Gerd Macken­sen war der Maler­fürst von Thü­rin­gen, weit über den Frei­staat hin­aus bekannt und geschätzt. Ein Sou­ve­rän, der von der Radie­rung über Holz­schnitt und Zeich­nun­gen bis zu groß­for­ma­ti­gen Ölbil­dern alle Regis­ter der bil­den­den Kunst beherrschte. Am 20. August 2023 riss ihn ein Herz­in­farkt auf dem Zenit sei­nes Schaf­fens aus dem Leben.

Im Umfeld sei­nes ers­ten Todes­ta­ges lädt das „Kunst­haus unter den Lin­den“ am Sams­tag, dem 17. August, zur Erin­ne­rung an den Maler ein. Das Kunst­haus befin­det sich in der Alten Schule am Rand der Stadt Son­ders­hau­sen, die sein Sohn, Syl­ves­ter Macken­sen, in den ver­gan­ge­nen zehn Jah­ren zum Kunst­haus umge­baut hat. Hier liest der Jenaer Schrift­stel­ler Jens-Fietje Dwars aus sei­nen Büchern. Auf dem Cover des Ban­des „Ate­lier­ge­sprä­che“ steht der Maler­fürst, den Dwars neben 27 Bil­der­ma­chern aus dem Osten por­trä­tiert. Gab und gibt es eine spe­zi­fisch ost­deut­sche Kunst? Über sol­che Fra­gen sprach er oft mit Macken­sen, mit dem er sechs Bücher gemacht hat.

Höhe­punkt der Lesung sind Goe­thes „Ero­tica“: Der Geheim­rat ist nicht nur der meist­zitierte Autor deut­scher Spra­che, er war fast hun­dert Jahre lang auch der meist­zen­sierte. Seine allzu frei­zü­gi­gen Texte wur­den unter­drückt, man­che Stel­len gar in den Manu­skrip­ten aus­ra­diert und weg­ge­schnit­ten. Dwars liest und kom­men­tiert die frechs­ten davon, wäh­rend auf einer Lein­wand Farb­zeich­nun­gen zu sehen sind, die Gerd Macken­sen für den Band geschaf­fen hat.

Dwars ist zugleich Buch­ge­stal­ter, Film- und Aus­stel­lungs­ma­cher. Für seine Film­por­träts erhielt er zwei Grimme-Preise, für die Bücher zahl­rei­che Sti­pen­dien und den Wal­ter-Bauer-Preis. Goe­thes „Ero­tica“ fei­ert die Presse als „Reha­bi­li­ta­tion eines kas­trier­ten Dich­ters, der mal als Stür­mer und Drän­ger begann und als Tep­pich­vor­le­ger pro­fes­so­ra­ler Wei­he­re­den endete“. Der Thü­rin­ger Schrift­stel­ler­ver­band för­dert die Lesung im Rah­men sei­ner Reihe „Das beson­dere For­mat“. Und kann es einen bes­se­ren Ort zur leben­di­gen Erin­ne­rung an einen Maler geben als sein Ate­lier? Das Kunst­haus soll künf­tig eine Begeg­nungs­stätte für Kunst- und Kul­tur­in­ter­es­sierte wer­den. Der Lese­raum ist begrenzt, um vie­len Besu­chern die Wie­der­be­geg­nung mit Gerd Macken­sen zu ermög­li­chen, wird Dwars an dem Tag zwei­mal lesen: 11 und 16 Uhr.

 

Im Rah­men der Reihe „Das beson­dere For­mat“ des Thü­rin­ger Schrift­stel­ler­ver­ban­des, geför­dert durch den Lese-Zei­chen e.V. und die Thü­rin­ger Staatskanzlei.

Aug
25
So
Lesung mit Katrin Richter, Torsten Schulz, Ricarda Löser, u.a. in Weimar
Aug 25 um 11:00

»ELSEˈS STORY. Der Weg einer eman­zi­pier­ten Jüdin durch die Wir­ren des 20. Jahrhunderts«

Lesung und Gespräch im Rah­men des Kunst­fest Wei­mar 2024

mit Kat­rin Rich­ter, Tors­ten Schulz, Ricarda Löser, Stu­die­ren­den des LUCIA Ver­la­ges Weimar

Musi­ka­li­sche Beglei­tung: Marius Staible & Daniel Roth (accor­di­on­duo con:trust®), Hoch­schule für Musik FRANZ LISZT

Im Anschluss an die Lesung gibt es ein Gespräch von Anja Zachow (Lan­des­zen­trale für poli­ti­sche Bil­dung Thü­rin­gen) mit Dr. Kat­rin Richter.

Eine Koope­ra­tion von Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar, Kunst­fest Wei­mar, Lan­des­zen­trale für poli­ti­sche Bil­dung Thü­rin­gen, Licht­haus Kino und LUCIA Ver­lag Weimar.

Aug
29
Do
Lesung mit Ingo Schulze im Bürgerhaus Nordhausen
Aug 29 um 19:30

Ingo Schulze liest „Zu Gast im Westen“

Ein hal­bes Jahr ver­brachte Ingo Schulze im Ruhr­ge­biet als „Gast im Wes­ten“. Es ent­stan­den Betrach­tun­gen, Por­träts, Repor­ta­gen. Eine Grund­schule, in der Musik die Rolle der Spra­che über­nimmt, weil zu wenige Kin­der Deutsch spre­chen; ein Sta­di­on­be­such mit einem Poli­zei­prä­si­den­ten a. D.; die Ruhe eines Kriegs­grä­ber­fried­hofs, die nicht mehr selbst­ver­ständ­lich scheint.

 

Kar­ten gibt es im Vor­ver­kauf bei der Stadt­bi­blio­thek Nord­hau­sen: 03631–696267

Ver­an­stal­ter: Lese-Zei­chen e.V., Stadt­bi­blio­thek Nord­hau­sen, geför­dert von der Thü­rin­ger Staatskanzlei

Aug
31
Sa
Lesung von Mitgliedern des Fördervereins Dichterstätte Sarah Kirsch auf Schloss Heringen
Aug 31 um 14:30

Dich­ter­stätte Sarah Kirsch: Ich möchte Leucht­turm sein in Nacht und Wind – Wolf­gang Bor­chert als Lyriker

Ich möchte Leucht­turm sein in Nacht und Wind – Wolf­gang Bor­chert als Lyri­ker. Aus­stel­lungs­er­öff­nung mit Arbei­ten Roberta Berg­manns zu Gedich­ten des Künst­lers. Lesung von Tex­ten Bor­cherts durch Ste­fan Bergel

Sep
3
Di
Lesung mit Anne Weber in Weimar
Sep 3 um 19:30

Anne Weber: Bannmeilen

Mode­ra­tion: Mario Osterland

 

Anne Weber beschreibt einen Ort, der von außen bzw. innen lange Zeit gar nicht als sol­cher wahr­ge­nom­men wurde. Die Ban­lieues – zu deutsch: „Bann­mei­len“ gal­ten ledig­lich als Rand­ge­biete, als Nicht-Ort jen­seits einer Grenze, die vom Auto­bahn­ring mar­kiert, aber vor allem das war und ist: eine soziale Grenze. In ihrem Roman „Bann­mei­len“ fragt sich die in Deutsch­land gebo­rene, aber in Paris lebende Autorin, warum sie diese Grenze in all den Jah­ren in Paris nie über­tre­ten hat und beginnt schließ­lich, meh­rere Streif­züge durch diese Rand­ge­biete zu unter­neh­men. Gemein­sam mit der Ich-Erzäh­le­rin und ihrem Beglei­ter, dem alge­risch­stäm­mi­gen Fil­me­ma­cher Thierry, durch­streift man als Leser das Depar­te­ment 93 in der Pari­ser Peri­phe­rie, das als sozia­ler Brenn­punkt gilt, in die­sem Som­mer jedoch einer der Aus­tra­gungs­orte der Olym­pi­schen Spiele sein wird. Fein­füh­lig und mit sanf­ter Iro­nie beschreibt Weber diese Gegend, blickt gemein­sam mit Thierry auf Sozi­al­bau­ten und Kon­fron­ta­tio­nen der Bewoh­ner mit der Poli­zei, lauscht den Warn­ge­sän­gen von Dro­gen­dea­lern und stößt zwi­schen­drin auf das Haus, in dem der Zeich­ner Uderzo sei­nen Aste­rix erfand.

Anne Weber, gebo­ren 1964 in Offen­bach, ging 1983 nach Paris, wo sie heute noch lebt, und stu­dierte fran­zö­si­sche Lite­ra­tur sowie ver­glei­chende Lite­ra­tur­wis­sen­schaf­ten. Für ihr Vers­epos „Annette, ein Hel­din­nen­epos“ erhielt sie 2020 den Deut­schen Buchpreis.

 

Eine Ver­an­stal­tung der Stadt­bü­che­rei Wei­mar in der Reihe »euro­palette 24« in Koope­ra­tion mit der Lan­des­zen­trale für Poli­ti­sche Bil­dung Thüringen.

Literaturland Thüringen im Radio – Eine Sendereihe des Thüringer Literaturrates
Sep 3 um 22:00
Literaturland Thüringen im Radio – Eine Sendereihe des Thüringer Literaturrates @ Radio Lotte

Jeden ers­ten Diens­tag im Monat geht es bei »Lite­ra­tur­land Thü­rin­gen im Radio«, dem Sen­de­for­mat des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes um Lite­ra­tur aus und über Thüringen.

Soweit es die Pla­nung erlaubt, laden wir Gäste ins Stu­dio ein, um mit ihnen über ihr Schrei­ben, Pro­jekte, Recher­chen oder beson­dere The­men zu spre­chen. Oder wir zeich­nen Sen­dun­gen auf, brin­gen Live­mit­schnitte von Ver­an­stal­tun­gen etc.

Jeden ers­ten Diens­tag im Monat ist die Sen­dung auf  Radio Lotte im Stadt­ge­biet von Wei­mar auf 160,6 UKW zu hören und welt­weit im Inter­net unter https://www.radiolotte.de

Alle Radio­sen­dun­gen kön­nen zudem in der Pod­ca­st­reihe »Lite­ra­tur­land Thü­rin­gen im Radio« auf www.literaturland-thueringen.de ange­hört wer­den. Die Sen­dun­gen ste­hen i.d.R. ab dem ers­ten Mitt­woch im Monat bereit.

 

Eine Sen­dungs­for­mat des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes. Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei. Bis 2023 geför­dert von der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thüringen.

Sep
4
Mi
Herbstlese: Lesung und Musik mit Charly Hübner und Caren Miosga in Erfurt
Sep 4 um 19:30

Jah­res­tage – aus dem Leben von Gesine Cresspahl

Die Vor­füh­rung mit Charly Hüb­ner und Caren Miosga sowie Ninon Glo­ger am Kla­vier ist eine Reise durch den Erzähl­strom des Jahr­hun­der­t­ro­mans von Uwe John­son. Sie zeigt exem­pla­risch Figu­ren, Epi­so­den, Gesprä­che und Erin­ne­run­gen sowie Zei­tungs­mel­dun­gen der New York Times und All­tags­er­eig­nisse der Jahre 1967/1968 in New York inmit­ten von Viet­nam­kriegs- und Stu­den­ten­pro­tes­ten und den Vor­be­rei­tun­gen des
Ein­mar­sches der sowje­ti­schen Trup­pen in die Tschechoslowakei.

Die ers­ten Zei­len zu sei­nem vier­bän­di­gen Haupt­werk schrieb Uwe John­son im Januar 1968 in New York. Dort, in der ame­ri­ka­ni­schen Metro­pole, erzählt Gesine Cress­pahl ihrer zehn­jäh­ri­gen Toch­ter Marie im Epo­che­jahr 1967/68 Tag für Tag, über ein Jahr hin­weg, aus der eige­nen Fami­li­en­ge­schichte. Das Leben in Meck­len­burg in der Wei­ma­rer Repu­blik, wäh­rend der Herr­schaft der Nazis, in der sich anschlie­ßen­den sowje­ti­schen Besat­zungs­zone und den ers­ten Jah­ren in der DDR.

Uwe John­son ent­fal­tet in »Jah­res­tage« ein ein­zig­ar­ti­ges Pan­orama deut­scher Geschichte im 20. Jahr­hun­dert – eine »Lese-Welt­reise« (Rein­hard Baum­gart) in die bewegte New Yor­ker Gegen­wart des Jah­res 1968 und zugleich in die Geschichte einer deut­schen Fami­lie in der fik­ti­ven Klein­stadt Jeri­chow in Meck­len­burg. Uwe John­son arbei­tete mit Unter­bre­chun­gen fünf­zehn Jahre an die­sem Dop­pel­ro­man. Die ers­ten drei Bände erschie­nen kurz hin­ter­ein­an­der Anfang der 70er Jahre, der vierte erst 1983. Eine Schreib­blo­ckade hatte Uwe John­son lange gequält.

Auf­füh­rungs­dauer: 100 Minu­ten und eine Pause
Textmontage/Regie: Wolf­gang Stockmann

In Koope­ra­tion mit der Fried­rich-Ebert-Stif­tun­g/­Lan­des­büro Thüringen

Sep
7
Sa
Johannes-Bobrowski-Programm mit Martin Stiebert in der Evangelisch-Lutherischen Gemeinde Krölpa
Sep 7 um 15:00

»Mein Him­mel / wech­selt mit dei­nem« – Johan­nes Bob­row­ski als Ken­ner, Samm­ler und Autor von Liebeslyrik

Im Jahre 1964 gab Johan­nes Bob­row­ski die Samm­lung „Wer mich und Ilse sieht im Grase“ mit deut­scher ero­ti­scher Poe­sie des 18. Jahr­hun­derts her­aus. Diese Antho­lo­gie, illus­triert von Horst Hus­sel, wurde in den fol­gen­den Jahr­zehn­ten oft wie­der auf­ge­legt. Mar­tin Stie­bert wird dar­aus lesen, diese Poe­sie aber auch ergän­zen durch den Vor­trag aus Bob­row­skis eige­ner Lie­bes­ly­rik, zum Bei­spiel das Gedicht „Vogel­nest“: „Mein Him­mel / wech­selt mit deinem“ …

Ver­an­stal­ter: Lese-Zei­chen e.V., Evan­ge­lisch-Luthe­ri­sche Gemeinde Krölpa, geför­dert von der Thü­rin­ger Staatskanzlei.

Sep
10
Di
Lesung mit Katrin Richter, Torsten Schulz, Ricarda Löser, u.a. in Weimar
Sep 10 um 18:00

»ELSEˈS STORY. Der Weg einer eman­zi­pier­ten Jüdin durch die Wir­ren des 20. Jahrhunderts«

Lesung und Gespräch mit Kat­rin Rich­ter, Kath­rin Zeid­ler, Ricarda Löser, Stu­die­ren­den des LUCIA Ver­la­ges Weimar.

Musi­ka­li­sche Beglei­tung: Marius Staible & Daniel Roth (accor­di­on­duo con:trust®), Hoch­schule für Musik FRANZ LISZT.

Eine Koope­ra­tion von Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar, Klas­sik Stif­tung Wei­mar, Her­zo­gin Anna Ama­lia Biblio­thek Wei­mar und LUCIA Ver­lag Weimar.

Sep
19
Do
Lesung mit Kathinka Engel in Weimar
Sep 19 um 19:30

Kathinka Engel: Words unspoken

Mode­ra­tion: Kaja Bönsch

 

Die Gedichte des Street Poe­ten Jet­hro berüh­ren Men­schen welt­weit, obwohl nie­mand seine wahre Iden­ti­tät kennt. Auch Lek­tor Bash ist ein Fan und ver­sucht seit Län­ge­rem, Jet­hro für ein Buch­pro­jekt in sei­nem Indie-Ver­lag zu gewin­nen. Als er die Agen­tin des mys­te­riö­sen Poe­ten ken­nen­lernt, scheint sein Traum zum Grei­fen nah. Die schüch­terne Camille fas­zi­niert Bash immer mehr, auch wenn Gefühle in einer pro­fes­sio­nel­len Bezie­hung nichts zu suchen haben. Doch dann erfährt Bash etwas, das das geplante Buch­pro­jekt ins Wan­ken bringt und ihn an allem zwei­feln lässt, das er zu wis­sen geglaubt hat. Kathinka Engels Roman „Words unspo­ken“, der Auf­takt zu ihrer neuen Tri­lo­gie, ist ein Love Tri­angle mit ganz beson­de­rem Twist… Will­kom­men in der Welt von „Bad­ger Books“!

Kathinka Engel kennt die Buch­welt aus ver­schie­dens­ten Per­spek­ti­ven: Als lei­den­schaft­li­che Lese­rin stu­dierte sie all­ge­meine und ver­glei­chende Lite­ra­tur­wis­sen­schaft, arbei­tete für eine Lite­ra­tur­agen­tur, ein Lite­ra­tur­ma­ga­zin und als Redak­teu­rin, Über­set­ze­rin und Lek­to­rin für ver­schie­dene Ver­lage. Wenn sie nicht gerade schreibt oder liest, trifft man sie in urig klei­nen Craft-Beer-Knei­pen, im Fuß­ball­sta­dion oder als Back­pa­cke­rin auf der Suche nach dem nächs­ten Aben­teuer. Mit ihrem Debüt „Finde mich. Jetzt“ schaffte Kathinka Engel es aus dem Stand auf die SPIE­GEL-Best­sel­ler­liste. Ihre beein­dru­ckend leben­di­gen Romane sind eine Hom­mage an die Liebe, die Zeit und die Kraft des Moments.

 

Eine Ver­an­stal­tung der Stadt­bü­che­rei Wei­mar in der Reihe »euro­palette 24«.

Sep
23
Mo
Lesung mit Anke Feuchtenberger in Weimar
Sep 23 um 19:30

Anke Feuch­ten­ber­ger: Genos­sin Kuckuck

Mode­ra­tion: Ste­fan Petermann

 

Die Geschichte dreht sich um Kers­tin und Effi, die zunächst beste Freun­din­nen sind. Traum­ar­tig ent­wi­ckelt sich diese Geschichte, die in den 1960ern beginnt und in der DDR spielt – bei Feuch­ten­ber­ger ein abgrün­di­ges, sehr rät­sel­haft anmu­ten­des Land, in dem Schön­heit und Schre­cken nah bei­ein­an­der lie­gen. Es sind vor allem die Natur­bil­der, mit Blei­stift und Kohle illus­triert, die ganz beson­ders beein­dru­cken. „Genos­sin Kuckuck“ ist eine fan­tas­ti­sche und zugleich auto­bio­gra­fi­sche Bil­der­zäh­lung, die den Bogen über eine Kind­heit im Dorf Prit­schi­t­a­now bis zur Pri­va­ti­sie­rung von Volks­ei­gen­tum in den 1990ern spannt. Anke Feuch­ten­ber­ger hat unter dem Arbeits­ti­tel „Ein deut­sches Tier im deut­schen Wald“ über ein Jahr­zehnt an die­ser Geschichte gear­bei­tet. Für den Preis der Leip­zi­ger Buch­messe in der Kate­go­rie Bel­le­tris­tik wurde mit „Genos­sin Kuckuck“ in die­sem Jahr zum ers­ten Mal eine Gra­phic Novel nominiert.

Anke Feuch­ten­ber­ger, gebo­ren 1963 in Ber­lin (DDR), stu­dierte an der Kunst­hoch­schule Ber­lin. Sie arbei­tet seit 1989 als frei­be­ruf­li­che Künst­le­rin und wurde 1997 als Pro­fes­so­rin für Zeich­nen und Gra­fi­sche Erzäh­lung an die Hoch­schule für Ange­wandte Wis­sen­schaf­ten Ham­burg beru­fen. 2020 erhielt sie den Max & Moritz Preis des Inter­na­tio­na­len Comic-Salons Erlan­gen für ein her­aus­ra­gen­des Lebens­werk. Ihre Arbei­ten wur­den in zahl­rei­che Spra­chen über­setzt und durch Ver­öf­fent­li­chun­gen und Aus­stel­lun­gen in Museen und Gale­rien inter­na­tio­nal bekannt.

 

Eine Ver­an­stal­tung der Stadt­bü­che­rei Wei­mar in der Reihe »euro­palette 24«.

Sep
24
Di
Lesung mit Matthias Jügler in Weimar
Sep 24 um 19:30

Mat­thias Jüg­ler: Maifliegenzeit

Mode­ra­tion: Mario Osterland

 

Für Kat­rin und Hans wird der Alp­traum aller Eltern wahr: Nach der Geburt ver­lie­ren sie noch im Kran­ken­haus unweit von Leip­zig ihr ers­tes Kind – und kurz dar­auf auch sich als Paar. Denn Kat­rin quä­len Zwei­fel an der Dar­stel­lung der Ärzte, Zwei­fel, von denen Hans nichts wis­sen will. Hans fin­det zurück ins Leben und eine neue Frau, er reift, erbt das elter­li­che Haus an der Unstrut, erlebt das Ende der DDR, kommt zurecht, ver­bringt viel Zeit in sei­nem Hob­by­kel­ler, um Posen und Blin­ker zu bauen, die er auf dem Floh­markt ver­kauft. Vier­zig Jahre lebt er mit dem Tod des Soh­nes, und dann ruft die­ser Sohn an. Im Roman tref­fen Vater und Sohn nach vier­zig Jah­ren auf­ein­an­der. Mit dem Flie­gen­fi­schen hat Mat­thias Jüg­ler eine schil­lernde zweite Ebene für diese Geschichte gefun­den. Hans ver­bringt sehr viel Zeit am Fluss. Er kennt Aus­se­hen und Eigen­ar­ten sämt­li­cher Fische, einige grün­deln im Schlamm, andere zei­gen sich. Die Natur­be­schrei­bun­gen im Roman sind Atem­pause und Alle­go­rie zugleich.

Mat­thias Jüg­ler, gebo­ren 1984 in Halle/Saale, stu­dierte u. a. Skan­di­na­vis­tik in Greifs­wald und Oslo sowie Lite­ra­ri­sches Schrei­ben am Deut­schen Lite­ra­tur­in­sti­tut in Leip­zig. Er über­setzt Lite­ra­tur aus dem Nor­we­gi­schen und lebt mit sei­ner Fami­lie in Leip­zig, wo er als Her­aus­ge­ber und freier Lek­tor arbei­tet. Für seine Romane „Raub­fi­schen“ (2015) und „Die Ver­las­se­nen“ (2021) wurde er mehr­fach aus­ge­zeich­net. 2022 erhielt er den Klopstock-Preis für Lite­ra­tur des Lan­des Sachsen-Anhalt.

 

 

Eine Ver­an­stal­tung der Stadt­bü­che­rei Wei­mar in der Reihe »euro­palette 24«.

Sep
28
Sa
Lesung von Mitgliedern des Fördervereins Dichterstätte Sarah Kirsch auf Schloss Heringen
Sep 28 um 14:30

Dich­ter­stätte Sarah Kirsch: In der Frühe sind die Tan­nen kupfern

In der Frühe sind die Tan­nen kup­fern – Das lyri­sche Schaf­fen Brechts in den Jah­ren sei­ner Flucht. Lesung von Mit­glie­dern des Fördervereins

Lesung mit Christian Lehnert im Kloster Mildenfurth
Sep 28 um 17:00

Chris­tian Leh­nert liest „opus 8. Im Flechtwerk“

In ihrer expres­si­ven wie refle­xi­ven Musi­ka­li­tät erkun­den Leh­nerts Gedichte die Natur, indem sie ihr ant­wor­ten. Und mehr noch: Gegen den als Anthro­po­zän mas­kier­ten Total­zu­griff des Men­schen auf seine Umwelt suchen die Gedichte ein Wider­la­ger. In dem, was „Mate­rie“ scheint, erfah­ren sie Offen­ba­run­gen in Pflan­zen, Tie­ren und Din­gen, in Tages­zei­ten und im Spiel der Wellen.

Kar­ten­re­ser­vie­rung bei Fami­lie Kühn: 036603–88276

Ver­an­stal­ter: Lese-Zei­chen e.V., Arbeits­kreis Kunst und Kul­tur des Klos­ters Mil­den­furth, geför­dert von der Thü­rin­ger Staatskanzlei.

Sep
30
Mo
Herbstlese: Lesung mit Margarete von Schwarzkopf in Erfurt
Sep 30 um 19:30

Mar­ga­rete von Schwarz­kopf: »Der Tote im Vulkan«

Tickets sind ab dem 15. Juni erhältlich!

Anna Ben­torp, Kunst­his­to­ri­ke­rin und moderne Miss Marple zugleich, erlebt ein neues kri­mi­na­lis­ti­sches Aben­teuer. Ein mit Anna befreun­de­ter Autor wird auf Island ermor­det. Zuletzt arbei­tete er an einem True-Crime-Roman um einen in Island ver­schol­le­nen Exper­ten für nor­di­sche Geschichte. Anna folgt sei­ner Spur und stößt auf den Dieb­stahl eines mit­tel­al­ter­li­chen islän­di­schen Buchs. Je tie­fer sie in die Mate­rie ein­taucht, umso deut­li­cher wird: Hier geht es um eine Ver­schwö­rung mit töd­li­chem Ziel. Doch es sind vor allem die Geis­ter ihrer eige­nen Ver­gan­gen­heit, die Anna in Gefahr brin­gen und sie mit Wahr­hei­ten kon­fron­tie­ren, die sie lie­ber ver­drän­gen wollte…

Mar­ga­rete von Schwarz­kopf, gebo­ren in Wert­heim am Main, stu­dierte in Bonn und Frei­burg Anglis­tik und Geschichte. Sie arbei­tete zunächst für die Katho­li­sche Nach­rich­ten­agen­tur, dann als Feuil­le­ton­re­dak­teu­rin bei der »Welt« und viele Jahre beim NDR als Redak­teu­rin für Lite­ra­tur und Film. Heute ist sie als freie Jour­na­lis­tin, Autorin, Lite­ra­tur­kri­ti­ke­rin und Mode­ra­to­rin tätig.

Okt
1
Di
Thüringen liest!: Lesung mit Andreas vom Rothenbarth in Wurzbach
Okt 1 um 09:00

Andreas vom Rothen­barth liest »Tau­send Per­len unter dem Moos«

Literaturland Thüringen im Radio – Eine Sendereihe des Thüringer Literaturrates
Okt 1 um 22:00
Literaturland Thüringen im Radio – Eine Sendereihe des Thüringer Literaturrates @ Radio Lotte

Jeden ers­ten Diens­tag im Monat geht es bei »Lite­ra­tur­land Thü­rin­gen im Radio«, dem Sen­de­for­mat des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes um Lite­ra­tur aus und über Thüringen.

Soweit es die Pla­nung erlaubt, laden wir Gäste ins Stu­dio ein, um mit ihnen über ihr Schrei­ben, Pro­jekte, Recher­chen oder beson­dere The­men zu spre­chen. Oder wir zeich­nen Sen­dun­gen auf, brin­gen Live­mit­schnitte von Ver­an­stal­tun­gen etc.

Jeden ers­ten Diens­tag im Monat ist die Sen­dung auf  Radio Lotte im Stadt­ge­biet von Wei­mar auf 160,6 UKW zu hören und welt­weit im Inter­net unter https://www.radiolotte.de

Alle Radio­sen­dun­gen kön­nen zudem in der Pod­ca­st­reihe »Lite­ra­tur­land Thü­rin­gen im Radio« auf www.literaturland-thueringen.de ange­hört wer­den. Die Sen­dun­gen ste­hen i.d.R. ab dem ers­ten Mitt­woch im Monat bereit.

 

Eine Sen­dungs­for­mat des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes. Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei. Bis 2023 geför­dert von der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thüringen.

Okt
2
Mi
Herbstlese: Lesung mit Clemens Meyer in Erfurt
Okt 2 um 20:15

Cle­mens Meyer: Die Projektoren

Tickets sind ab dem 15. Juni erhältlich!

Nach Erzäh­lungs-Bän­den und einem Essay über Christa Wolf erscheint nun der lang erwar­tete neue Roman Cle­mens Meyer, in dem er weit aus­holt: Es geht von Leip­zig bis Bel­grad, von der DDR bis zur Volks­re­pu­blik Jugo­sla­wien, vom Lein­wand­spek­ta­kel bis zum Abenteuerroman.

Scho­nungs­los und rasant erzählt »Die Pro­jek­to­ren« von unse­rer an der Ver­gan­gen­heit zer­schel­len­den Gegen­wart – und von unver­gleich­li­chen Figu­ren: Im Vele­bit-Gebirge erlebt ein ehe­ma­li­ger Par­ti­san die aben­teu­er­li­chen Dreh­ar­bei­ten der Win­ne­tou-Filme. Jahr­zehnte spä­ter fin­den an genau die­sen Orten die bru­ta­len Kämpfe der Jugo­sla­wi­en­kriege statt – mit­ten­drin eine Gruppe jun­ger Rechts­ra­di­ka­ler aus Dort­mund, die die Sinn­lo­sig­keit ihrer Ideo­lo­gie erle­ben muss. Und in Leip­zig wer­den bei einer Kon­fe­renz in einer psych­ia­tri­schen Kli­nik die Texte eines ehe­ma­li­gen Pati­en­ten dis­ku­tiert: Wie gelang es ihm, spur­los zu ver­schwin­den? Konnte er die Zukunft vor­aus­sa­gen? Und was ver­bin­det ihn mit dem Welt­rei­sen­den Dr. May, der einst eben­falls Pati­ent der Kli­nik war?

Mode­ra­tion: Tors­ten Unger

Cle­mens Meyer, gebo­ren 1977 in Halle / Saale, lebt in Leip­zig. 2006 erschien sein Debüt­ro­man »Als wir träum­ten«, es folg­ten »Die Nacht, die Lich­ter. Sto­ries« (2008), »Gewal­ten. Ein Tage­buch« (2010), der Roman »Im Stein« (2013), die Frank­fur­ter Poe­tik­vor­le­sun­gen »Der Unter­gang der Äkschn GmbH« (2016) und die Erzäh­lun­gen »Die stil­len Tra­ban­ten« (2017). Für sein Werk erhielt Cle­mens Meyer zahl­rei­che Preise.

Okt
5
Sa
Herbstlese: Lesung mit Horst Evers in Erfurt
Okt 5 um 19:30

Horst Evers: Zu faul zum Nichtstun

Tickets sind ab dem 15. Juni erhältlich!

Horst Evers, der groß­ar­tige Erzäh­ler unter den Kaba­ret­tis­ten, lädt ein zu einer Reise durch unsere selt­same Gegen­wart. Wie kann es sein, dass wir in jeder kur­zen Pause, die uns der Tag bie­tet, sofort auf unser Handy schauen und uns ablen­ken? Sind wir viel­leicht ein­fach zu faul zum Nichts­tun gewor­den? Horst Evers geht die­ser Frage nach – in kur­zen, sehr lus­ti­gen Geschich­ten aus dem Hier und Jetzt. Dort begeg­net er Kat­zen, die seine Pakete ent­ge­gen­neh­men, und Toas­tern, die unsere Zukunft pla­nen, sowie Non­nen, die ihm die Künst­li­che Intel­li­genz erklä­ren. Er erzählt von sei­ner Zeit als Band-Bas­sist, sei­ner Begeg­nung mit Ste­ven Spiel­berg und der lau­tes­ten Ver­kehrs­be­ru­hi­gung der Welt. Und nicht nur wäh­rend er Bau­ar­bei­ter bewun­dernd dabei beob­ach­tet, wie sie höchst pro­fes­sio­nell und aus­dau­ernd besorgt in ein Loch in der Erde gucken, fragt er sich: »Soll­ten wir unsere Zeit nicht lie­ber zum ergeb­nis­of­fe­nen Nichts­tun nut­zen, statt in jeder freien Sekunde nichts von Belang zu machen?«

Es erwar­tet Sie ein Abend mit neuen Geschich­ten von Horst Evers mit viel Witz, über­ra­schen­den Wen­dun­gen, Wärme und tat­säch­lich begrün­de­ter Zuver­sicht. Geschich­ten, die kei­nen ein­zi­gen Rat­schlag ertei­len, aber trotz­dem oder gerade des­halb helfen.

Horst Evers, gebo­ren 1967 in der Nähe von Diep­holz und dort im länd­li­chen Nie­der­sach­sen auf­ge­wach­sen, stu­dierte Ger­ma­nis­tik und Publi­zis­tik in Ber­lin. Er jobbte als Taxi­fah­rer und Eil­zu­stel­ler bei der Post und grün­dete 1990 zusam­men mit Freun­den die Text­le­se­show »Dr. Selt­sams Früh­schop­pen«, die bald zur erfolg­reichs­ten Lese­bühne der Stadt wurde. Horst Evers erhielt u.a. den Deut­schen Kaba­rett­preis und den Deut­schen Klein­kunst­preis. Jeden Sonn­tag ist er auf radio­eins zu hören. Seine Geschich­ten­bände und Romane sind Best­sel­ler. Horst Evers lebt mit sei­ner Fami­lie in Berlin.

Okt
8
Di
Herbstlese: Lesung mit Susanne Fröhlich in Erfurt
Okt 8 um 19:30

Susanne Fröh­lich: Geparkt

Tickets sind ab dem 15. Juni erhältlich!

Erst geparkt, dann aus­ge­mus­tert? Nicht mit Monika! Char­mant, lebens­klug und vol­ler Situa­ti­ons­ko­mik erzählt Best­sel­ler-Autorin Susanne Fröh­lich in ihrem humor­vol­len Roman »Geparkt« von einer nicht mehr ganz jun­gen Frau, die sich mit der Hilfe neuer Freun­din­nen gegen ihren Ex-Mann behauptet.

Monika hat das große Los gezo­gen: Einen sol­ven­ten Freund, der nicht nur ziem­lich ver­liebt, son­dern auch ganz schön groß­zü­gig ist. Immer­hin über­lässt er ihr seine Finca auf Mal­lorca – und finan­ziert ihr einen ent­spann­ten Lebens­un­ter­halt. Dafür brauchte sie nichts wei­ter zu tun, als in Deutsch­land Woh­nung und Job zu kün­di­gen, um ganz für ihn da zu sein, wenn er am Wochen­ende aus Frank­furt ein­fliegt. Ein per­fek­tes Arran­ge­ment. Jeden­falls war das bis vor vier Wochen so. Seit­dem hat sie nichts mehr von ihrem Freund gehört. Also fast nichts. Denn da ist ja noch die­ser Brief von sei­nem Anwalt, in dem steht, dass Monika die Finca pronto zu ver­las­sen habe. Wohin sie gehen soll und wovon sie leben wird – davon steht da nichts. Und auch nicht, warum sie so plötz­lich von der Prin­zes­sin zur Obdach­lo­sen degra­diert wurde. Aber sie wird es her­aus­fin­den. Und auch, dass Mal­lorca noch ganz anders kann, als es im Urlaubs­pro­spekt steht.

Susanne Fröh­lich schreibt mit herr­lich ehr­li­chem Humor lus­tige Romane über ganz nor­male Frauen, die sich von den Stol­per­stei­nen des Lebens nur vor­über­ge­hend aus dem Gleich­ge­wicht brin­gen lassen.

In Koope­ra­tion mit der Bür­ger­Stif­tung Erfurt

Okt
10
Do
Herbstlese: Sven Regener liest Frank Kafkas »Amerika« in Erfurt
Okt 10 um 19:30

Sven Rege­ner liest Frank Kafka: »Ame­rika«

Tickets sind ab dem 15. Juni erhältlich!

Auf der Web­site des Musi­kers und Schrift­stel­lers Sven Rege­ner heißt es: »2024 jährt sich Franz Kaf­kas Todes­tag zum ein­hun­derts­ten Mal, und wenn es auch ein biss­chen nekro­phil anmu­ten mag, so was zu bege­hen, so ist es doch guter Brauch und was bei Wil­helm Rönt­gen, Mar­cel Proust und dem Kai­ser Franz Joseph I. okay war, ist bei Franz Kafka erst recht in Ord­nung, denn er war ein ganz Gro­ßer und man sollte ihn fei­ern, wie, wo und wann immer man kann!«

Und das tut Sven Rege­ner auf seine Art. Warum Kafka nicht ein­mal anders lesen, fragt er sich. Ohne allzu große inter­pre­ta­to­ri­sche Ambi­tio­nen und ohne immerzu das Rät­sel, das wir in den Tex­ten Kaf­kas ver­mu­ten, lösen zu wol­len. »Ame­rika« ist dazu ein guter Ein­stieg, meint Rege­ner, denn man kann das Buch auch als Aben­teu­er­ro­man lesen, als eine gute Geschichte, wo man wis­sen will, wie es wei­ter­geht. Und es geht immer wei­ter, weil Karl Roß­mann ein wacke­rer Held ist, der alles Mög­li­che tut, bloß nicht lockerlassen.

Aber das ist natür­lich noch nicht ein­mal die halbe Miete. Es bleibt die geheim­nis­volle Macht der Bil­der, die unse­ren Erfah­run­gen zugleich ent- und wider­spre­chen, die Magie einer Spra­che, die sich von einem ruhi­gen Dahin­flie­ßen jeder­zeit und unver­mit­telt auf­tür­men kann zu den stür­mi­schen Wel­len äußers­ter Erre­gung, nur um gleich wie­der abzu­flauen und uns plau­dernd ein­zu­lul­len. Und alles ist ein biss­chen schief, so wie im Kubis­mus, man sieht wie dort vie­les von allen Sei­ten zugleich und ist ver­wirrt, weil der Ver­stand Recht gibt, aber die Erfah­rung widerspricht.

Sven Rege­ner, Musi­ker und Schrift­stel­ler, grün­dete 1985 zusam­men mit ande­ren die Band Ele­ment of Crime, mit der er als Sän­ger, Trom­pe­ter und Rhyth­mus­gi­tar­rist bis heute 13 Stu­dio­al­ben ver­öf­fent­lichte und über tau­send Kon­zerte spielte. Im Jahre 2001 ver­öf­fent­lichte er sei­nen ers­ten Roman, »Herr Leh­mann«, der sich gleich zu einem Best­sel­ler ent­wi­ckelte. Es folg­ten wei­tere Romane, dar­un­ter »Neue Vahr Süd« (2004), »Angu­lus Durus« (2006, mit Ger­mar Grimsen) und »Magi­cal Mys­tery oder die Rück­kehr des Karl Schmidt« (2013). Mit Lean­der Hauß­mann drehte Rege­ner den Film »Hai-Alarm am Müg­gel­see«. Außer­dem ver­öf­fent­lichte er gesam­melte Blogs unter dem Titel »Meine Jahre mit Hamburg-Heiner«.

Okt
11
Fr
Thüringen liest!: Lesung mit René Müller-Ferchland in Marksuhl
Okt 11 um 19:00
Okt
12
Sa
2. Wartburg Poetry Slam im Wartburg Festsaal
Okt 12 um 19:30

Als Tsu­nami der Emo­tio­nen darf bezeich­net wer­den, was die Besu­cher des ers­ten Wart­burgslams im ver­gan­ge­nen Jahr im Fest­saal mit­ge­ris­sen hat.

8 der bes­ten Thü­rin­ger Poe­ten waren gegen­ein­an­der ange­tre­ten, um die Gunst des 300 Köpfe zäh­len­den Publi­kums im aus­ver­kauf­ten Saal zu erobern. Und denk­bar knapp ging es am Ende zu. Kein Wun­der, so viel­fäl­tig die per­form­ten Bei­träge auch waren, so sehr berühr­ten sie doch die Her­zen der Besu­cher auf unter­schied­lichste Weise. Es war ein Wett­be­werb, der förm­lich nach einer Fort­set­zung schrie. Und so wird es nun natür­lich eine Fort­set­zung geben. In jenem Saal, der den legen­dä­ren Sän­ger­krieg erlebte und der nun ein­mal im Jahr zur Arena der Wort­gla­dia­to­ren gewor­den ist. Freut euch auf den 2. Wart­burgslam 2024.

Preis­ka­te­go­rie 16€ – freie Platzwahl

Okt
13
So
Herbstlese: Lesung mit Marion Brasch in Erfurt
Okt 13 um 15:00

Marion Brasch: Win­ter­kind und Herr Jemineh

Tickets sind ab dem 15. Juni erhältlich!

Ab 6 Jahre

»Eines kal­ten Win­ter­mor­gens erwachte in der Win­ter­stadt das Mäd­chen Win­ter­kind. Sie rieb sich die Augen, gähnte, streckte sich und war­tete. Doch nichts pas­sierte. Sie gähnte und streckte sich noch ein­mal, doch es geschah immer noch nichts. Erst als Win­ter­kind zum drit­ten Mal gegähnt und sich gestreckt hatte, mel­dete sich eine meckernde Stimme. ›Herr­je­mine! Hör end­lich auf, ich bin doch schon wach!‹«

So beginnt die aben­teu­er­li­che Geschichte von Win­ter­kind und Herrn Jemi­neh – ein fin­ger­lan­ger Mann mit Hut, der in Win­ter­kinds Tasche wohnt. Obwohl Herr Jemi­neh meist schlecht gelaunt ist, ist er der beste Freund, den Win­ter­kind hat. Und manch­mal hat er eine Idee, wenn das Mädchen nicht wei­ter­weiß. Die bei­den tref­fen inter­es­sante Leute, fin­den magi­sche Dinge und bestei­gen schließ­lich ein Schiff, das sie bis ans Ende der Welt brin­gen wird. Sie ler­nen schöne und trau­rige Gefühle ken­nen und dass man mit Wör­tern lus­tige Sachen machen kann.

Marion Brasch wurde 1961 in Ber­lin gebo­ren. Nach dem Abitur arbei­tete die gelernte Schrift­set­ze­rin in einer Dru­cke­rei, bei ver­schie­de­nen Ver­la­gen und beim Kom­po­nis­ten­ver­band der DDR, spä­ter für das Radio, wo sie auch heute noch bei Radio Eins als Jour­na­lis­tin und Mode­ra­to­rin tätig ist. Im S. Fischer Ver­lag erschie­nen die Romane »Ab jetzt ist Ruhe«, »Wun­der­lich fährt nach Nor­den« und zuletzt »Lie­ber woanders«.

Okt
14
Mo
Herbstlese: Lesung von drei Romandebüts in Erfurt
Okt 14 um 19:30

Das erste Mal – Der Debütantensalon

Tickets sind ab dem 15. Juni erhältlich!

Drei Roman­de­büts wer­den im Debü­tan­ten­sa­lon vor­ge­stellt, und Sie, liebe Gäste, küren am Ende der Ver­an­stal­tung Ihren Favoriten.

Sonja Ket­ten­ring führt in »Vom Krä­hen­jun­gen« in ein Dorf in Bay­ern, wo es noch das gute Brot gibt und vor allem: Geschich­ten. Die vom See, der durch einen Sturm ent­stan­den ist und nie­mals zufriert. Die vom toten Wald, der die Macht hat zu bestim­men, wer ihn fin­den und betre­ten kann. Was aber, wenn es mehr sind als bloße Dorfgeschichten?

Marco Otts Debüt »Was ich zurück­ließ« erzählt vom Auf­wach­sen in einer Arbei­ter­fa­mi­lie und dem Ver­such, den Bil­dungs­auf­stieg zu schaf­fen. Wel­cher Preis ist dafür zu zah­len? Was hat Otts Held auf dem Weg in die »gebil­dete Welt« zurück­las­sen müs­sen? Kön­nen Worte die schmerz­li­che Ent­frem­dung aufwiegen?

Von einer unge­wöhn­li­chen Kind­heit berich­tet Doro­thee Riese in »Wir sind hier für die Stille«: Anfang der 1990er Jahre wan­dert die sechs­jäh­rige Judith mit ihren Eltern von Deutsch­land nach Rumä­nien aus, in ein abge­le­ge­nes Dorf in Trans­sil­va­nien am Rande der Kar­pa­ten. Judith soll in einer ursprüng­li­chen, vom Kapi­ta­lis­mus freien Gemein­schaft aufwachsen.

Mode­ra­tion: Marion Brasch

Zu den Autor:innen:

Sonja Ket­ten­ring, 1978 in Hei­del­berg gebo­ren, lebt im Kraich­gau. Sie stu­dierte Wirt­schafts­in­for­ma­tik, ent­wi­ckelte Soft­ware und lernte, wie man Pro­gramm­code von über­flüs­si­gem Bal­last befreit. Eine Fähig­keit, die sich auch auf das Schrei­ben von Geschich­ten posi­tiv aus­wirkt. Geschich­ten schreibt sie mitt­ler­weile viel lie­ber als Programme.

Marco Ott, gebo­ren 1993 in Dins­la­ken. Stu­diert der­zeit Lite­ra­ri­sches Schrei­ben in Hil­des­heim. Mit einem Aus­zug aus sei­nem Debüt »Was ich zurück­ließ« wurde er 2021 zur AutorIn­nen­werk­statt Prosa des Lite­ra­ri­schen Kol­lo­qui­ums Ber­lin ein­ge­la­den. Seine Texte erschie­nen in Zeit­schrif­ten und Anthologien.

Doro­thee Riese, gebo­ren 1989 bei Göt­tin­gen und in Rumä­nien auf­ge­wach­sen, stu­dierte Inter­na­tio­nale Lite­ra­tu­ren, Sla­wis­tik und Kul­tur und Geschichte Mit­tel- und Ost­eu­ro­pas in Tübin­gen, Mos­kau, Frank­furt (Oder) und im süd­si­bi­ri­schen Bar­naul. Zum Stu­dium des lite­ra­ri­schen Schrei­bens kam sie nach Leip­zig. Sie arbei­tete an der Gedenk­stätte Buchen­wald in Wei­mar und ist für das Leib­niz-Insti­tut für Geschichte und Kul­tur des öst­li­chen Europa tätig. Sie lebt mit ihrer Fami­lie in Leipzig.

Okt
17
Do
Herbstlese: Lesung mit Stephanie Garber in Erfurt
Okt 17 um 18:00

Ste­pha­nie Gar­ber: A Curse for True Love

Tickets sind ab dem 15. Juni erhältlich!

Ab 14 Jahre

Die #1‑New-York-Times-Best­sel­ler­au­torin mit dem atem­be­rau­ben­den Finale ihrer Fan­tasy-Tri­lo­gie über Liebe, Flü­che und den Kampf um das eigene Happy End. Evan­ge­line Fox hat sich auf der Suche nach ihrem Happy End bis in den Fan­tas­ti­schen Nor­den gewagt. Und es scheint, als hätte sie es gefun­den: Sie ist mit einem gut aus­se­hen­den Prin­zen ver­hei­ra­tet und lebt in einem sagen­um­wo­be­nen Schloss. Doch Evan­ge­line hat keine Ahnung, welch hohen Preis sie für die­ses Mär­chen gezahlt hat. Sie weiß nicht, was sie ver­lo­ren hat, und ihr Ehe­mann ist fest ent­schlos­sen, dafür zu sor­gen, dass sie es auch nie erfährt. Aber zuerst muss er Jacks, den Prinz der Her­zen, töten …

Mit Mode­ra­tion, Dol­met­schen und Lesung auf eng­lisch und deutsch

Ste­pha­nie Gar­ber ist die Best­sel­ler­au­torin der »Caraval«-Trilogie und der »Once Upon a Bro­ken Heart«-Reihe. Ihre Bücher wur­den in 30 Spra­chen übersetzt.

Thüringen liest!: Lesung mit Ulrike Müller in Bad Klosterlausnitz
Okt 17 um 19:00

Pro­gramm: »Die klu­gen Frauen von Weimar«

Okt
18
Fr
Herbstlese: Lesung mit John Strelecky in Erfurt
Okt 18 um 19:00

John Strelecky: Zeit für Fra­gen im Café am Rande der Welt

Tickets sind ab dem 15. Juni erhältlich!

Best­sel­ler­au­tor John Strelecky erreicht mit sei­nen Bot­schaf­ten Mil­lio­nen von Men­schen und wurde des­halb als einer der 100 inspi­rie­rends­ten Men­schen im Bereich Füh­rung und per­sön­li­che Ent­wick­lung aus­ge­zeich­net. In sei­nem neuen Buch geht er auf sechs­und­vier­zig der wich­tigs­ten Fra­gen des Lebens ein, dar­un­ter: Wie werde ich glück­lich? Wie finde ich meine Bestim­mung? Was ist das größte Hin­der­nis, das einen davon abhält, das Leben zu leben, das man sich wünscht? Und man­che Fra­gen sind auch etwas unge­wöhn­lich, wie z. B.: Haben Sie schon ein­mal über Ihre eigene Beer­di­gung nach­ge­dacht? Mit Humor, Ein­füh­lungs­ver­mö­gen und dem von Her­zen kom­men­den Wunsch, auf­rich­tige und nütz­li­che Rat­schläge zu geben, geht John Strelecky auf diese Lebens­fra­gen ein. Das Ergeb­nis sind Ant­wor­ten, die sowohl unter­halt­sam als auch lebens­ver­än­dernd sind.

Mode­ra­to­rin und Dol­met­schen: Anouk Schol­lähn (NDR)

John Strelecky wurde 1969 in Chi­cago, Illi­nois, gebo­ren und lebt heute in Flo­rida. Er war lange Jahre in der Wirt­schaft tätig, bis ein lebens­ver­än­dern­des Ereig­nis ihn im Alter von 33 Jah­ren dazu ver­an­lasste, die Geschichte vom »Café am Rande der Welt« zu erzäh­len. Er hatte bis zu die­sem Zeit­punkt kei­ner­lei Erfah­rung als Autor. Und er hatte auch an kei­nem ein­zi­gen Schreib­se­mi­nar an der Uni­ver­si­tät teilgenommen.

Okt
19
Sa
Herbstlese: Lesung mit Tanya Lieske & Sybille Hein in Erfurt
Okt 19 um 11:00

 

Tanya Lieske & Sybille Hein: Wir sind (die) Weltklasse

Tickets sind ab dem 15. Juni erhältlich!

Ab 8 Jahre

In der Igel-Klasse ver­sam­meln sich Kin­der aus der gan­zen Welt. Adam aus Polen ist Mäu­se­bän­di­ger, Mariam aus Syrien ist Spe­zia­lis­tin in Sachen Freund­schaft und Chaos. Artem aus der Ukraine will Lese­kö­nig wer­den und Zaha­ria aus Marokko hilft ihm dabei. Nur Bil­lie aus Stutt­gart hat kein zwei­tes Land im Gepäck, aber genau so große Träume. Sie will Cow­girl wer­den und übt schon mal mit ihrem Lasso Leh­rer einzufangen.

Tanya Lieske lässt die Kin­der­schar beim Vor­le­sen leben­dig wer­den – mit viel Sprach­witz und ver­sier­ter Radio­stimme. Wir­bel­wind Sybille Hein ist mit Stift und Farbe dabei und lüf­tet dabei ein, zwei, drei Geheim­nisse, die gar nicht im Buch vor­kom­men. Was trägt so ein Papst eigent­lich wirk­lich unter sei­ner Robe? Wie kno­tet man Leh­rer an einen Mar­ter­pfahl? Und wel­chen Migra­ti­ons­hin­ter­grund haben Dinosaurier?

Eine Lesung – fast so bunt und quir­lig wie die Igel­klasse selbst.

Tanya Lieske, 1964 gebo­ren, stu­dierte Kom­pa­ra­tis­tik, Roma­nis­tik, Thea­ter­wis­sen­schaf­ten und Neuere Geschichte. Seit 1996 ist sie als freie Publi­zis­tin tätig. Im Deutsch­land­funk mode­riert sie die Lite­ra­tur­sen­dung »Bücher­markt«, dane­ben schreibt sie Bücher für Kin­der und Erwach­sene sowie Lite­ra­tur­kri­ti­ken. Tanya Lieske lebt in Düs­sel­dorf, ihr zwei­ter Schreib­tisch steht in Irland.

Sybille Hein, 1970 gebo­ren, stu­dierte Phi­lo­so­phie (halb), Illus­tra­tion (ganz) und tourte viele Jahre mit ihrem Kaba­rett über die Büh­nen der Lande. Heute wohnt sie mit ihrer Fami­lie in Ber­lin. Sie schreibt Bücher für Große und Kleine, Hör­spiele, sati­ri­sche Texte und sub­ver­sive Lie­der und denkt sich regel­mä­ßig Trick­filme für die Sen­dung mit dem Ele­fan­ten aus. Bei Han­ser erschie­nen ihre Illus­tra­tio­nen zu Clau­dia Schrei­bers Kin­der­buch »Sul­tan und Kotz­bro­cken« (2004) und »Sul­tan und Kotz­bro­cken in einer Welt ohne Kis­sen« (2014), 2016 folgte ihr Bil­der­buch »Prinz Bum­mel­letz­ter«. 2019 erschien das von ihr geschrie­bene und illus­trierte Kin­der­buch »Luca und Ludmilla«.

Okt
20
So
Herbstlese: Lesung mit Karen Köhler in Erfurt
Okt 20 um 15:00

Karen Köh­ler: Himmelwärts

Tickets sind ab dem 15. Juni erhältlich!

Ab 10 Jahre

In einer ster­nen­kla­ren Som­mer­nacht fun­ken Toni und ihre beste Freun­din YumYum mit ihrem selbst gebas­tel­ten kos­mi­schen Radio in den Him­mel, um Kon­takt zu Tonis ver­stor­be­ner Mut­ter auf­zu­neh­men. Toni hat große Ver­mis­sung, und Welt­all-Exper­tin YumYum hat Expe­ri­men­tier­lust. Bes­tens aus­ge­rüs­tet – vor allem mit Snacks – erle­ben die bei­den eine Nacht vol­ler Über­ra­schun­gen. Denn statt der Mut­ter ant­wor­tet ihnen Astro­nau­tin Zanna von einer Raum­sta­tion. Mit ihr phi­lo­so­phie­ren sie über das Dasein und die Sehn­sucht, aber vor allem über das groß­ar­tige Leben auf dem Pla­ne­ten Erde, das uns so viel Trost und Freude schenkt.

Aus­ge­zeich­net mit dem LUCHS im Februar 2024: Aben­teuer im Bauch und Ver­mis­sung im Her­zen – Eine ebenso leicht­fü­ßige wie tief­grün­dige Geschichte.

Karen Köh­ler wurde in Ham­burg gebo­ren, sie wollte Kos­mo­nau­tin wer­den, hat Fall­schirm­sprin­gen gelernt und an der Hoch­schule für Musik & Thea­ter in Bern Schau­spiel stu­diert. Nach zwölf Jah­ren am Thea­ter begann sie zu schrei­ben und ver­öf­fent­licht heute Thea­ter­stü­cke, Dreh­bü­cher, Hör­spiele, Essays, Erzäh­lun­gen und Romane. Sti­pen­dien- und Lehr­auf­ent­halte haben sie nach Tirana, Reykja­vik, Mar­seille, Lon­don und New York getra­gen. Ihr Lebens­mit­tel­punkt ist St. Pauli. Ihr viel­ge­lob­ter Erzäh­lungs­band »Wir haben Rake­ten gean­gelt« erschien 2014 im Han­ser Ver­lag und wurde in meh­rere Spra­chen über­setzt. Ebenso ihr Roman »Miro­loi« (2019). Sie schreibt regel­mä­ßig für das ZEIT­ma­ga­zin. Seit 2008 schreibt sie für das Kin­der- und Jugend­thea­ter, »Him­mel­wärts« ist ihr ers­ter Roman für Kinder.

Okt
21
Mo
Herbstlese: Lesung mit Cordula Stratmann in Erfurt
Okt 21 um 19:30

Cor­dula Strat­mann: Wo war ich ste­hen geblieben?

Tickets sind ab dem 15. Juni erhältlich!

Cor­dula Strat­mann, preis­ge­krönte Komi­ke­rin und lus­tigste Frau Deutsch­lands, kommt ins Grü­beln: Wann, bitte, soll man all die Fra­gen, die das Leben auf­wirft, zu Ende den­ken? Kaum glaubt man, einen Schluss­ge­dan­ken gefasst zu krie­gen, da tut sich schon die nächste Frage auf. Cor­dula Strat­mann ver­sucht es trotz­dem. Sie denkt über die Dinge unse­res Daseins nach, über Amei­sen und Eltern­liebe, über Diver­si­tät und Wokeness, über Sport und Bril­len. Scharf­sin­nig und mit­un­ter sehr ernst­haft bohrt sie dort nach, wo es weh tut, und lässt uns auf­la­chen, wo nur Froh­sinn wei­ter­hilft. Immer bekom­men wir es mit ihr per­sön­lich zu tun, mit ihrer Erfah­rung als The­ra­peu­tin, Mut­ter und Komi­ke­rin. Ein selbst gestrick­tes ABC, das zum Nach­den­ken ein­lädt: offen zeit­kri­tisch, zeit­los tief­grün­dig, unver­wech­sel­bar wort­ge­wal­tig und vol­ler Humor.

Mode­ra­tion: Michel Abdollahi

Cor­dula Strat­mann, in Düs­sel­dorf gebo­ren, gilt als eine der lus­tigs­ten Frauen Deutsch­lands, seit­dem sie in der Kult­se­rie »Schil­ler­straße« die Impro­vi­sa­ti­ons­kunst revo­lu­tio­niert und in »Zim­mer frei!« als Anne­mie Hülch­rath bril­liert hat. Die preis­ge­krönte Komi­ke­rin über­zeugt auch als Schau­spie­le­rin in zahl­rei­chen Fern­seh- und Kino­pro­duk­tio­nen sowie als erfolg­rei­che Autorin. Seit eini­gen Jah­ren arbei­tet sie zudem in ihrem Grund­be­ruf als sys­te­mi­sche Fami­li­en­the­ra­peu­tin in eige­ner Pra­xis in Köln.

Okt
22
Di
Lesung mit Franziska Rubin im Atrium der Stadtwerke in Erfurt
Okt 22 um 19:30

Fran­ziska Rubin: Magic Midlife
Wie die zweite Halb­zeit zur bes­ten Ihres Lebens wird

 

Viele Frauen füh­len sich in ihrer Lebens­mitte aus­ge­brannt: Die Kin­der sind aus dem Haus, der Mann hat mit sei­ner eige­nen Mid­life-Cri­sis zu tun und Zip­per­lein machen sich mehr und mehr bemerk­bar. Was kommt jetzt noch? Jede Menge, weiß die beliebte Ärz­tin, Spe­zia­lis­tin für Frau­en­gesund­heit und Best­sel­ler­au­torin Fran­ziska Rubin. Allein schon die rich­tige Ein­stel­lung kann das Leben um satte sie­ben Jahre verlängern.
Basie­rend auf den Stu­dien der Hun­dert­jäh­ri­gen und der Har­vard-Glücks­for­schung schil­dert Fran­ziska Rubin mit Humor und Mit­ge­fühl, was eine Frau tun kann, um die zweite Halb­zeit ihres Lebens ent­spann­ter, opti­mis­ti­scher und gesün­der zu gestalten.
Sie benennt die wich­tigs­ten Tools, dar­un­ter den Body-TÜV genauso wie die innere Hal­tung, Selbst­ak­zep­tanz und ein gesun­des Selbst­be­wusst­sein. Als selbst­stän­dige 50+-Frau und erfah­rene Mehr­fach-Mom weiß Fran­ziska Rubin, dass jetzt die Zeit ist, um end­lich das zu tun, was wirk­lich dran ist: Gut auf sich selbst zu ach­ten und end­lich auf das eigene Herz zu hören – denn Glück­lich­sein war noch nie eine Frage des Alters.

 

Fran­ziska Rubin ist ganz­heit­li­che Ärz­tin, TV-Mode­ra­to­rin und Best­sel­ler­au­torin. Von 1998 bis 2015 mode­rierte die pro­mo­vierte Ärz­tin wöchent­lich das Gesund­heits­ma­ga­zin des MDR „Haupt­sa­che Gesund“. Sie ist Kneipp Gesund­heits-Preis­trä­ge­rin und gefragte Refe­ren­tin. Ihr beson­de­res Anlie­gen ist es, mög­lichst vie­len Men­schen kom­pe­tent Rat und Hilfe zu bie­ten und über die fas­zi­nie­ren­den Mög­lich­kei­ten der Natur­heil­kunde und Kom­ple­men­tär­me­di­zin zu informieren.

Okt
23
Mi
Lesung mit Franziska Rubin im Volkshaus Sömmerda
Okt 23 um 19:30

Fran­ziska Rubin: Magic Midlife
Wie die zweite Halb­zeit zur bes­ten Ihres Lebens wird

 

Viele Frauen füh­len sich in ihrer Lebens­mitte aus­ge­brannt: Die Kin­der sind aus dem Haus, der Mann hat mit sei­ner eige­nen Mid­life-Cri­sis zu tun und Zip­per­lein machen sich mehr und mehr bemerk­bar. Was kommt jetzt noch? Jede Menge, weiß die beliebte Ärz­tin, Spe­zia­lis­tin für Frau­en­gesund­heit und Best­sel­ler­au­torin Fran­ziska Rubin. Allein schon die rich­tige Ein­stel­lung kann das Leben um satte sie­ben Jahre verlängern.
Basie­rend auf den Stu­dien der Hun­dert­jäh­ri­gen und der Har­vard-Glücks­for­schung schil­dert Fran­ziska Rubin mit Humor und Mit­ge­fühl, was eine Frau tun kann, um die zweite Halb­zeit ihres Lebens ent­spann­ter, opti­mis­ti­scher und gesün­der zu gestalten.
Sie benennt die wich­tigs­ten Tools, dar­un­ter den Body-TÜV genauso wie die innere Hal­tung, Selbst­ak­zep­tanz und ein gesun­des Selbst­be­wusst­sein. Als selbst­stän­dige 50+-Frau und erfah­rene Mehr­fach-Mom weiß Fran­ziska Rubin, dass jetzt die Zeit ist, um end­lich das zu tun, was wirk­lich dran ist: Gut auf sich selbst zu ach­ten und end­lich auf das eigene Herz zu hören – denn Glück­lich­sein war noch nie eine Frage des Alters.

 

Fran­ziska Rubin ist ganz­heit­li­che Ärz­tin, TV-Mode­ra­to­rin und Best­sel­ler­au­torin. Von 1998 bis 2015 mode­rierte die pro­mo­vierte Ärz­tin wöchent­lich das Gesund­heits­ma­ga­zin des MDR „Haupt­sa­che Gesund“. Sie ist Kneipp Gesund­heits-Preis­trä­ge­rin und gefragte Refe­ren­tin. Ihr beson­de­res Anlie­gen ist es, mög­lichst vie­len Men­schen kom­pe­tent Rat und Hilfe zu bie­ten und über die fas­zi­nie­ren­den Mög­lich­kei­ten der Natur­heil­kunde und Kom­ple­men­tär­me­di­zin zu informieren.

Lesung mit Hadija Haruna-Oelker im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Okt 23 um 19:30

Hadija Haruna-Oel­ker: Zusammensein

Plä­doyer für eine Gesell­schaft der Gegenseitigkeit

Mode­ra­tion: Romy Gehrke

 

Als Hadija Haruna-Oel­ker 2016 Mut­ter eines behin­der­ten Kin­des wird, tre­ten The­men in ihr Leben, die oft hin­ter geschlos­se­nen Türen statt­fin­den. Seit­her beschäf­tigt sie sich damit, warum es an ech­ter Teil­habe für alle Kin­der fehlt, Inklu­sion nur auf dem Papier besteht und sozi­al­dar­wi­nis­ti­sche Vor­stel­lun­gen in der Gesell­schaft erstarken.

Aus einer schwar­zen, inter­sek­tio­na­len Per­spek­tive spürt Hadija Haruna-Oel­ker nicht­er­zähl­ten Geschich­ten und ver­dräng­ten Ver­bre­chen in der Ver­gan­gen­heit nach. Sie schaut auf ihren her­an­wach­sen­den Sohn, in der Über­zeu­gung, dass in Kind­hei­ten die Kraft liegt, Tren­nun­gen zu über­win­den und Unge­sag­tes aus­zu­spre­chen. Als nicht­be­hin­derte Mut­ter ver­steht sie sich dabei nicht nur als Ver­bün­dete ihres Kin­des. Es geht ihr um ein gesell­schafts­po­li­ti­sches Nach­den­ken ins­ge­samt, einen Per­spek­tiv­wech­sel und ein zugäng­li­ches Ver­ständ­nis von Men­schen­rech­ten. Und nicht zuletzt um eine Gesell­schaft der Gegen­sei­tig­keit, in der alle selbst­be­stimmt leben können.

Geför­dert durch die Lan­des­haupt­stadt Erfurt im Rah­men des kul­tu­rel­len Jah­res­the­mas „Bar­rie­ren bre­chen – Kul­tur ent­fa­chen!“ und in Koope­ra­tion mit der Hein­rich-Böll-Stif­tung Thüringen

Die Poli­tik­wis­sen­schaft­le­rin Hadija Haruna-Oel­ker lebt und arbei­tet als Autorin, Redak­teu­rin und Mode­ra­to­rin in Frank­furt am Main. Sie mode­riert u.a. die Römer­berg­ge­sprä­che in Frank­furt, das Debat­ten­for­mat „Streit­Bar“ in der Bil­dungs­stätte Anne Frank und die femi­nis­ti­sche Pres­se­runde der Hein­rich-Böll-Stif­tung. In der Frank­fur­ter Rund­schau schreibt sie eine monat­li­che Kolumne. Außer­dem ist sie zusam­men mit Max Czol­lek Host des Erin­ne­rungs­pod­casts „Trauer & Turn­schuh“. Ihre Arbeits­schwer­punkte sind Jugend und Sozia­les, Ras­sis­mus- und Diver­si­täts­for­schung. Hadija Haruna-Oel­ker hat gemein­sam mit Kübra Gümüşay und Uda Strät­ling „The Hill We Climb“ von Amanda Gor­man über­setzt. Sie ist Preis­trä­ge­rin ver­schie­de­ner Medi­en­preise wie dem ARD-Hör­funk­preis Kurt Magnus 2015 oder dem Medi­en­spie­gel-Son­der­preis für trans­pa­ren­ten Jour­na­lis­mus 2021. Dar­über hin­aus ist sie Teil des Journalist:innenverbandes Neue Deut­sche Medienmacher*innen (NDM) und der Initia­tive Schwarze Men­schen in Deutsch­land (ISD).

Okt
24
Do
Thüringen liest!: Lesung mit Antje Horn in Sonneberg
Okt 24 um 10:00

Antje Horn liest »Geschich­ten aus dem Hut«

Thüringen liest!: Lesung mit Rolf Sakulowski in Camburg
Okt 24 um 17:00
Okt
25
Fr
Thüringen liest!: Lesung mit René Müller-Ferchland in Behringen
Okt 25 um 19:00

Pro­gramm: »Weiße Hunde«

Thüringen liest!: Lesung mit Rolf Sakulowski in Bad Tennstedt
Okt 25 um 19:00

Pro­gramm: Das Elisabeth-Rätsel

Thüringen liest!: Lesung mit Andrea Storm in Bad Berka
Okt 25 um 19:30
Okt
26
Sa
Lesung mit Martin Muser im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Okt 26 um 11:00

Mar­tin Muser: Das ist nicht lustig!

Ab 6 Jahre

Ein lus­ti­ges Kin­der­buch über Freund­schaft und eine wun­der­bar unper­fekte Familie.

Juri und seine Freunde Kette und Quark sind eine rich­tige Cha­os­truppe. Das sagt jeden­falls Mama. Juri fin­det, dass sie ein­fach nur sehr gute Ideen haben. Wie zum Bei­spiel das Kara­cho-Ren­nen im Ein­kaufs­wa­gen. Oder die Ent­de­ckung von Sofa­lo­nien im hei­mi­schen Wohn­zim­mer. Oder die Sache mit dem Umge­kehrt-Klauen. Aber auch wenn mal was schief­läuft – meis­tens müs­sen am Ende Juris Eltern und Opa Eule doch mit­la­chen. Nur bei Juris klei­nem Bru­der Pippo ist der Sinn für Humor noch nicht so rich­tig ent­wi­ckelt. Aber das kann ja noch kommen.

Mar­tin Muser ist freier Autor, Dra­ma­turg und Dozent und lebt in Ber­lin. Neben Dreh­bü­chern für das deut­sche Fern­se­hen schreibt er beson­ders gerne Kin­der­bü­cher. Zur Herbst­lese war er schon 2018 mit sei­nem hoch­ge­lob­ten Debüt „Kan­na­wo­ni­wa­sein – Manch­mal muss man ein­fach ver­duf­ten“ zu Gast.

Erfur­ter Fami­li­en­pass: Um das ver­güns­tigte Ange­bot nut­zen zu kön­nen, ist es not­wen­dig, den Fami­li­en­pass mit dem Gut­schein (S. 94/95) in der Geschäfts­stelle (Kul­tur: Haus Dacheröden, Anger 37) vorzulegen.

Okt
27
So
Thüringen liest!: Lesung mit Sieglinde Mörtel in Bad Blankenburg
Okt 27 um 15:00

Pro­gramm: »Dunkle Geschich­ten aus Thüringen«

Okt
28
Mo
Lesung von Mitgliedern des Fördervereins Dichterstätte Sarah Kirsch in der Alten Kanzlei Bleicherode
Okt 28 um 14:30

Dich­ter­stätte Sarah Kirsch: Über alles wächst das Gras – der Lie­der­ma­cher und Poet Ger­hard Gundermann

Über alles wächst das Gras – der Lie­der­ma­cher und Poet Ger­hard Gun­der­mann. Musi­ka­lisch – lite­ra­ri­sches Pro­gramm von Mit­glie­dern des Fördervereins

Okt
29
Di
Thüringen liest!: Lesung mit Frank Esche in Greiz
Okt 29 um 18:00
Lesung mit Matthias Gruber in Weimar
Okt 29 um 19:30

Mat­thias Gru­ber: Die Ein­sam­keit der Ers­ten ihrer Art

Mode­ra­tion: Mario Osterland

 

Sie ist vier­zehn und wäre gerne wie andere Mäd­chen, vor allem schön. Doch Ari­elle hat kaum Haare auf dem Kopf, mit ihren Zäh­nen stimmt etwas nicht, und obwohl Som­mer ist, kann sie nicht schwit­zen. Nach­mit­tags ent­rüm­pelt sie mit Ihrem Vater die Woh­nun­gen von Ver­stor­be­nen und wäh­rend der Vater am Abend weg­ge­wor­fene Fest­plat­ten nach Kryp­to­geld durch­sucht, wühlt sich Ari­elle auf alten Han­dys durch fremde Exis­ten­zen, bis sie eines Tages auf Pau­line stößt und die Fotos, die sie auf dem Tele­fon des unbe­kann­ten Mäd­chens fin­det, ins Inter­net hoch­lädt. Plötz­lich flie­gen ihr die Her­zen zu, auch das von Erich. Und wäh­rend ihr bald alles zu viel wird, fin­det ihre psy­chisch labile Mut­ter Gefal­len an der unge­wohn­ten Auf­merk­sam­keit und will den Kanal nut­zen, um ihre ganz eige­nen Träume zu ver­wirk­li­chen. „Vom Rand der Gesell­schaft her, von der Ein­sam­keit der Schrott­plätze, der Pyra­mi­den­spiele und Ent­rüm­pe­lungs­dienste, macht Mat­thias Gru­ber uns in viel­fach gelun­ge­nen Sze­nen und Epi­so­den dar­auf auf­merk­sam, wie brü­chig und rut­schig unser Ver­ständ­nis von Iden­ti­tät, wie zer­brech­lich unser Begriff vom Mensch­sein über­haupt ist.“ (Aus der Jury­be­grün­dung zur Ver­lei­hung des Rau­ri­ser Lite­ra­tur­prei­ses 2024)

Mat­thias Gru­ber, 1984 in Wien gebo­ren, in Salz­burg auf­ge­wach­sen, hat Thea­ter­wis­sen­schaf­ten stu­diert und als Rezep­tio­nist, im Online­mar­ke­ting und in einer Not-schlaf­stelle gear­bei­tet. Er ist Mit­grün­der der Salz­bur­ger Stadt-Maga­zine fraeuleinflora.at und QWANT.

Eine Ver­an­stal­tung der Stadt­bü­che­rei Wei­mar in der Reihe »euro­palette 24«.

Lesung mit Marie Niehoff in der Buchhandlung Hugendubel in Erfurt
Okt 29 um 20:15

Marie Nie­hoff: Bur­ning Crown – Die Dra­gon­bound-Tri­lo­gie, Band 1

Der Auf­takt zur neuen gro­ßen Roman­tasy-Tri­lo­gie der Spiegel-Bestseller-Autorin

Eine Dra­chen­rei­te­rin liebt nicht – erst recht nicht ihren Drachen.

Auf drei Ver­ge­hen steht in der Armee von Eldeya die Todes­strafe: Ver­rat, Deser­tion und Bezie­hun­gen zwi­schen Rei­tern und Dra­chen­wand­lern. Nach­dem Yes­sas Wand­ler bei einem Hin­ter­halt stirbt, wird ihr ein neuer unter­stellt: Cas­sim. Aus­ge­rech­net der Mann, der ihr größ­tes Geheim­nis kennt und damit alles zer­stö­ren könnte, was Yessa sich ihr Leben lang auf­ge­baut hat. Cas­sim begeg­net ihr zunächst mit Ableh­nung und Hass, doch je mehr Zeit sie zusam­men ver­brin­gen, desto näher kom­men sie sich. Ent­ge­gen aller Ver­nunft wächst zwi­schen ihnen Ver­trauen – und mit ihm auch ver­bo­tene Gefühle. Aber Yessa ist nicht die Ein­zige mit Geheim­nis­sen. Denn wäh­rend sie noch mit der Frage hadert, ob sie gegen die dritte Regel ver­sto­ßen soll, hat Cas­sim die erste bereits gebrochen …

Marie Nie­hoff, gebo­ren 1996, hegt schon seit ihrer Kind­heit eine Fas­zi­na­tion für fan­tas­ti­sche Geschich­ten. Die­sen darf vor allem eines nicht feh­len: Roman­tik. Wenn sie nicht gerade schreibt, malt sie, kre­iert Mood­boards, küm­mert sich um ihre unzäh­li­gen Zim­mer­pflan­zen oder legt Tarot­kar­ten. Unter ande­rem Namen hat sie bereits Bücher im New-Adult-Genre ver­öf­fent­licht, die Vam­pire-Royals-Reihe ist ihr Fan­tasy-Debüt. Auf Insta­gram und Tik­Tok ist sie unter @marienie.schreibt zu finden.

Okt
30
Mi
Thüringen liest!: Lesung mit Antje Babendererde in Weimar
Okt 30 um 10:00
Thüringen liest!: Lesung mit Rainer Hohberg in Bad Lobenstein
Okt 30 um 10:00

Pro­gramm: »Bur­gen, Rit­ter und Gespenster«

Thüringen liest!: Lesung mit Antje Babendererde in Jena
Okt 30 um 17:00
Nov
2
Sa
Musikalisch-Literarische Interpretation von B. Travens Roman »Das Totenschiff« mit Mihail Cunetchi und Marco Holland in Schleusingen
Nov 2 um 20:00

Musi­ka­lisch-Lite­ra­ri­sche Inter­pre­ta­tion von B. Tra­vens Roman »DAS TOTENSCHIFF«
mit Mihail Cun­et­chi und Marco Holland

 

Wer sich hin­ter dem Pseud­onym B. Tra­ven wirk­lich ver­birgt, ist bis heute nicht voll­stän­dig geklärt. Fakt ist, dass unter jenem Autoren­na­men eine Viel­zahl hoch­span­nen­der und lite­ra­risch wert­vol­ler Bücher ent­stan­den ist, unter denen „Das Toten­schiff“ eine beson­dere, weil latent aktu­elle Posi­tion ein­nimmt. Mihail Cun­et­chi am Akkor­deon und Hör­buch­spre­cher Marco Hol­land inter­pre­tie­ren mit B. Tra­vens Roman „Das Toten­schiff“ ein Stück Welt­li­te­ra­tur im Künst­ler­hof „Roter Ochse“ in Schleusingen.

Nov
5
Di
Lesung mit Jaroslav Rudiš in Weimar
Nov 5 um 19:30

Jaros­lav Rudiš: Kafka und andere Pra­ger Nachtgestalten

Mode­ra­tion: Mario Osterland

 

Franz Kafka gilt als einer der bedeu­tends­ten Ver­tre­ter der Pra­ger deut­schen Lite­ra­tur. Um an den 100. Todes­tag die­ses gro­ßen Schrift­stel­lers zu erin­nern, haben wir den tsche­chi­schen Autor Jaros­lav Rudiš nach Wei­mar ein­ge­la­den. Er wird aus sei­nem Buch „Weih­nach­ten in Prag“ und des­sen Vor­gän­ger „Nacht­ge­stal­ten“, sowie aus aktu­el­len z. T. noch unver­öf­fent­lich­ten Tex­ten über Prag und Franz Kafka lesen. Außer­dem wird er seine Kafka Band vor­stel­len, mit der er die drei Romane Kaf­kas musi­ka­lisch umge­setzt hat. Jaros­lav Rudiš lädt Sie ein zu einem nächt­li­chen Spa­zier­gang durch Prag, von Bier zu Bier, von Geschichte zu Geschichte, zwi­schen ver­schneite Stra­ßen und gut gefüllte Knei­pen, auf der Suche nach Franz Kafka und ande­ren Pra­ger Nachgestalten.

Jaros­lav Rudiš, gebo­ren 1972 in der Tsche­cho­slo­wa­kei ist Schrift­stel­ler, Dreh­buch­au­tor, Dra­ma­ti­ker und Musi­ker. 2019 wurde „Win­ter­bergs letzte Reise“, sein ers­ter auf Deutsch ver­fass­ter Roman, für den Preis der Leip­zi­ger Buch­messe nomi­niert. Für sein Werk wurde er mehr­fach aus­ge­zeich­net, u. a. mit dem Use­do­mer Lite­ra­tur­preis, dem Preis der Lite­ra­tur­häu­ser, dem Cha­misso-Preis, dem Karel-Čapek und dem Mörike-Preis. 2021 wurde ihm als „einem der enga­gier­tes­ten Brü­cken­bauer zwi­schen Deutsch­land und Tsche­chien“ der Bun­des­ver­dienst­or­den ver­lie­hen. Seine Romane „Grand Hotel“ und „Natio­nal­straße“ sowie „Alois Nebel“ wur­den ver­filmt. Jaros­lav Rudiš ist Grün­dungs­mit­glied der Kafka Band, die in Tsche­chien längst Kult­sta­tus genießt.

Eine Ver­an­stal­tung der Stadt­bü­che­rei Wei­mar in der Reihe »euro­palette 24«.

Literaturland Thüringen im Radio – Eine Sendereihe des Thüringer Literaturrates
Nov 5 um 22:00
Literaturland Thüringen im Radio – Eine Sendereihe des Thüringer Literaturrates @ Radio Lotte

Jeden ers­ten Diens­tag im Monat geht es bei »Lite­ra­tur­land Thü­rin­gen im Radio«, dem Sen­de­for­mat des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes um Lite­ra­tur aus und über Thüringen.

Soweit es die Pla­nung erlaubt, laden wir Gäste ins Stu­dio ein, um mit ihnen über ihr Schrei­ben, Pro­jekte, Recher­chen oder beson­dere The­men zu spre­chen. Oder wir zeich­nen Sen­dun­gen auf, brin­gen Live­mit­schnitte von Ver­an­stal­tun­gen etc.

Jeden ers­ten Diens­tag im Monat ist die Sen­dung auf  Radio Lotte im Stadt­ge­biet von Wei­mar auf 160,6 UKW zu hören und welt­weit im Inter­net unter https://www.radiolotte.de

Alle Radio­sen­dun­gen kön­nen zudem in der Pod­ca­st­reihe »Lite­ra­tur­land Thü­rin­gen im Radio« auf www.literaturland-thueringen.de ange­hört wer­den. Die Sen­dun­gen ste­hen i.d.R. ab dem ers­ten Mitt­woch im Monat bereit.

 

Eine Sen­dungs­for­mat des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes. Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei. Bis 2023 geför­dert von der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thüringen.

Nov
7
Do
Thüringen liest!: Lesung mit Rainer Hohberg in Zella-Mehlis
Nov 7 um 15:00
Lesung mit Valerie Fritsch in Weimar
Nov 7 um 19:30

Vale­rie Fritsch: Zitronen

Mode­ra­tion: Mario Osterland

 

August Drach wächst in einem Haus am Dorf­rand auf, das Hölle und Para­dies zugleich ist. Der Vater, von sich und dem Leben ent­täuscht, miss­han­delt sei­nen Sohn. Trost fin­det August bei sei­ner Mut­ter, die ihn lie­be­voll umsorgt. Als der Vater die Fami­lie end­lich ver­lässt, ver­än­dert sich die Zuwen­dung der Mut­ter: Sie mischt August heim­lich Medi­ka­mente ins Essen, schwächt das Kind, macht es krank; von sei­ner Pflege ver­spricht sie sich Auf­merk­sam­keit und Bewun­de­rung. Erst Jahre spä­ter gelingt es August, sich aus den Fän­gen der Mut­ter zu befreien, ein unab­hän­gi­ges Leben zu füh­ren, erste Liebe zu erfah­ren. Doch wie lernt ein erwach­se­ner Mensch, das Rät­sel einer Kind­heit zu lösen, in der Grau-sam­keit und Liebe untrenn­bar zusam­men­ge­hör­ten? „Zitro­nen“ ist ein sprach­ge­wal­ti­ges Buch über das Münch-hau­sen-Stell­ver­tre­ter-Syn­drom. In packen­den Bil­dern und Epi­so­den erzählt Vale­rie Fritsch von der Unge­heuer-lich­keit einer Liebe, die hilf­los und schwach macht, die den ande­ren in men­ta­ler und kör­per­li­cher Abhän­gig-keit hält. Ein Ent­kom­men ist nicht vor­ge­se­hen, es sei denn um den Preis, selbst schul­dig zu werden.

Vale­rie Fritsch, 1989 in Graz gebo­ren, wuchs in Graz und Kärn­ten auf, absol­vierte 2007 ein Stu­dium an der Aka­de­mie für ange­wandte Pho­to­gra­phie und arbei­tet seit­her als Pho­to­künst­le­rin. Sie ist Mit­glied des Gra­zer Autoren­kol­lek­tivs „platt­form“ und schreibt für Lite­ra­tur-maga­zine und Antho­lo­gien sowie für den Rund­funk. 2015 erschien „Win­ters Gar­ten“. Sie lebt in Graz und Wien.

 

Eine Ver­an­stal­tung der Stadt­bü­che­rei Wei­mar in der Reihe »euro­palette 24«.

Nov
12
Di
Lesung mit Thommie Bayer in Weimar
Nov 12 um 19:30

Thom­mie Bayer: Einer fehlt

Mode­ra­tion: Petra Fuchs

 

Thom­mie Bayer ist ein Lebens­künst­ler. Er stu­dierte Male­rei an der Kunst­aka­de­mie in Stutt­gart, trat als Lie­der­ma­cher her­vor und hatte Hits wie „Der letzte Cow­boy kommt aus Güters­loh“. Seit 1985 ver­öf­fent­licht er Sto­ries und Romane. So ver­wun­dert es auch nicht, dass es sich bei den Prot­ago­nis­ten sei­nes neuen Romans – drei Her­ren um die 70 – um einen Kom­po­nis­ten, einen Maler und einen Lek­tor han­delt. Der Maler ver­schwin­det nach dem Tod sei­ner Frau spur­los und aus Sorge, er könne sich etwas antun, rei­sen seine bei­den Freunde an, um nach ihm zu suchen. Die Spur führt im kom­for­ta­be­len Jaguar nach Ita­lien. Ein Road­mo­vie also, in dem traum­hafte Kulis­sen, gutes Essen und geist­rei­che Gesprä­che eine gelun­gene Mischung dar­stel­len. Immer wie­der gibt es Rück­blen­den. Wie fan­den die Freunde zuein­an­der? Wie ent­wi­ckel­ten sie sich? Und wel­che Rolle spielte eine ganz bestimmte Frau im Leben aller drei? Es ist die Geschichte einer gro­ßen Freund­schaft und ihrer schwers­ten Prüfung.

Thom­mie Bayer, 1953 in Ess­lin­gen gebo­ren, stu­dierte Male­rei, war als Lie­der­ma­cher unter­wegs und kon­zen­triert sich seit den 1980er Jah­ren  auf das Schrei­ben. Er ver­fasste Dreh­bü­cher für Fern­seh- und Kino­filme. Neben ande­ren erschie­nen von ihm die Romane „Das Aqua­rium“, „Das Glück mei­ner Mut­ter“, „Das innere Aus­land“ und der für den Deut­schen Buch­preis nomi­nierte Roman „Eine kurze Geschichte vom Glück“. Seine Romane „Spatz in der Hand“ und „Andrea und Marie“ wur­den erfolg­reich fürs Fern­se­hen verfilmt.

 

Eine Ver­an­stal­tung der Stadt­bü­che­rei Wei­mar in der Reihe »euro­palette 24«.

Nov
15
Fr
Lyriknacht im im Schillerhaus Rudolstadt
Nov 15 um 19:30

Feuer, Wort und Wein: Lyrik­nacht im Schillergarten

Auch in die­sem Herbst lodern wie­der kleine lyri­sche Flam­men im Gar­ten des Schil­ler­hau­ses, denn die schöne Tra­di­tion, Schil­lers Geburts­tag mit Lyrik und Wein open air zu bege­hen, gehört längst zum Fest­ka­len­der der Stadt. Dies­mal fei­ern wir den 265. Geburts­tag des Dich­ters. Im Schil­ler­gar­ten ver­schmilzt dann das Dun­kel der Nacht mit dem Licht der Flam­men und bil­det so die ideale Kulisse für geis­ter­hel­lende Gedichte und Texte, die wie immer von Schau­spie­le­rin­nen und Schau­spie­lern des Thea­ter Rudol­stadt vor­ge­tra­gen wer­den. Dazu gibt es stim­mungs­volle Musik, gespielt vom Akkor­deo­nis­ten Uwe Ste­ger. Der För­der­ver­ein des Schil­ler­hau­ses wird für die wär­men­den Getränke sorgen.

Nov
29
Fr
Lesung mit Iris Wolff in Weimar
Nov 29 um 19:30

Iris Wolff: Lichtungen

Mode­ra­tion: Wie­land Koch

 

Iris Wolffs neuer Roman führt ins rumä­ni­sche Sie­ben­bür­gen, in die Gegend, in der die Autorin die ers­ten acht Jahre ihres Lebens ver­bracht hat. Es beginnt damit, dass die Haupt­fi­gu­ren, Kato und Lev, sich in Zürich tref­fen. Beide stam­men sie aus Rumä­nien und ken­nen sich aus der Kind­heit. „Ich habe Lev im Bett lie­gend ken­nen­ge­lernt, als klei­nen Jun­gen, der nach einem Unfall seine Beine nicht mehr bewe­gen kann. In die­ser redu­zier­ten Welt, bestehend aus Bett, Haus und Fami­lie, aus Geschich­ten und Geräu­schen, war alles ent­hal­ten. Ich wusste: Sein Leben wird rück­wärts erzählt, denn so begeg­nen wir ein­an­der auch im „ech­ten Leben“. Man lernt jeman­den ken­nen, und wenn sich die Begeg­nung ver­ste­tigt, erfährt man nach und nach, was den­je­ni­gen zu dem Men­schen gemacht hat, der er heute ist. Die Geschichte führt aus der jün­ge­ren Gegen­wart in die Ver­gan­gen­heit, aus Deutsch­land, Frank­reich und der Schweiz an die Rän­der Euro­pas (die für die Figu­ren die Herz­mitte sind).“ (Iris Wolff)

Iris Wolff, 1977 in Hermannstadt/Siebenbürgen gebo­ren, Stu­dium der Ger­ma­nis­tik, Reli­gi­ons­wis­sen­schaft und Gra­fik und Male­rei in Mar­burg an der Lahn. Für ihr lite­ra­ri­sches Werk wurde sie mehr­fach aus­ge­zeich­net. Ihr letz­ter Roman „Die Unschärfe der Welt“ (2020) wurde unter die fünf Lieb­lings­bü­cher des Deut­schen wie auch des Deutsch­schwei­zer Buch­han­dels gewählt.

 

Eine Ver­an­stal­tung der Stadt­bü­che­rei Wei­mar in der Reihe »euro­palette 24« in Koope­ra­tion mit der Lan­des­zen­trale für Poli­ti­sche Bil­dung Thüringen.

Nov
30
Sa
Lesung von Mitgliedern des Fördervereins Dichterstätte Sarah Kirsch auf Schloss Heringen
Nov 30 um 14:30

Dich­ter­stätte Sarah Kirsch: Die kleine Welt, das Welt­chen braucht eine Tür

 

Die kleine Welt, das Welt­chen braucht eine Tür – Unga­ri­sche Lyrik. Lite­ra­risch – musi­ka­li­sches Pro­gramm mit Chris­tine Stauch

Musikalische Lesung mit Christine Hansmann und Oliver Räumelt in Kranichfeld
Nov 30 um 17:00

Frisch! Der Wein soll reich­lich flie­ßen!“ – Goe­the und der Wein. Eine musi­ka­li­sche Lesung mit Chris­tine Hans­mann und Oli­ver Räumelt

In Johann Wolf­gang von Goe­thes Leben wie in sei­ner Dich­tung hat der Wein eine her­aus­ra­gende Rolle gespielt.
Ange­fan­gen bei sei­ner Geburt, wo er in einen klei­nen Trog mit Wein gelegt wer­den musste, um ein Lebens­zei­chen zu zei­gen, über sei­nen stets wohl­ge­füll­ten Wein­kel­ler am Wei­ma­rer Frau­en­plan bis zum „Schen­ken­buch“ im „West-öst­li­chen Divan“ – Goe­the hat einen edlen Trop­fen zur Erhal­tung sei­ner Gesund­heit, Erfreu­ung der zahl­rei­chen Gäste und als Sti­mu­lans für seine dich­te­ri­sche Arbeit immer zu schät­zen gewusst.
Wie sich das „Getränk der Göt­ter“ durch sein Leben hin­durch­zieht und sich in sei­ner Dich­tung spie­gelt, davon erzählt die Spre­che­rin und Autorin Chris­tine Hans­mann mit einer Fülle von Details auf ebenso unter­halt­same wie kennt­nis­rei­che Art und Weise.
Oli­ver Räu­melt (Akkor­deon) aus Wei­mar umrahmt das Programm.

 

Ver­an­stal­ter: Lese-Zei­chen e.V., ate­lier­café kranichfeld

Dez
3
Di
Lesung mit Melanie Raabe in Weimar
Dez 3 um 19:30

Mela­nie Raabe: Der längste Schlaf

Mode­ra­tion: Petra Fuchs

 

Im Leben der jun­gen Wis­sen­schaft­le­rin und Wahl-Lon­do­ne­rin Mara Lux dreht sich fast alles um das Thema Schlaf. Gleich­zei­tig lei­det sie selbst seit vie­len Jah­ren unter quä­len­der Schlaf­lo­sig­keit. Sie fürch­tet ihre Träume, die bis­wei­len auf uner­klär­li­che Weise in die Wirk­lich­keit zu schwap­pen schei­nen. Mara ist nicht wenig über­rascht, als sie eines Tages eine Nach­richt von einem Notar aus Frank­furt erhält: Jemand möchte ihr ein gro­ßes, altes Her­ren­haus in der deut­schen Pro­vinz ver­ma­chen, und zwar anonym. Mara glaubt an eine Ver­wechs­lung – und reist den­noch, neu­gie­rig gewor­den, in die ihr fremde Klein­stadt, um sich das Ganze anzu­se­hen. Erstaunt muss sie fest­stel­len, dass sie durch ihre Träume mit die­sem Ort auf selt­same Weise ver­bun­den ist.

Mela­nie Raabe wurde 1981 in Jena gebo­ren. Nach dem Stu­dium arbei­tete sie tags­über als Jour­na­lis­tin – und schrieb nachts heim­lich Bücher. Bereits vor dem Erschei­nen ihres ers­ten Romans „Die Falle“ war das Buch u. a. nach Frank­reich, Ita­lien, die Nie­der­lande, Spa­nien und in den eng­lisch­spra­chi­gen Raum ver­kauft wor­den. Ihr drit­tes Werk „Der Schat­ten“ erschien 2018 und wurde als sechs­tei­lige Fern­seh­se­rie ver­filmt, die 2023 beim Fern-seh­sen­der ZDF Neo Pre­miere hatte. Seit 2019 betreibt Mela­nie Raabe gemein­sam mit der Künst­le­rin Laura Kampf einen erfolg­rei­chen wöchent­li­chen Pod­cast rund um das Thema Kunst und Krea­ti­vi­tät, „Raabe & Kampf“. Raabe ist Lese­bot­schaf­te­rin der Stif­tung Lesen und setzt sich als Mau­er­seg­ler­bot­schaf­te­rin des NABU für den Arten­schutz ein.

Eine Ver­an­stal­tung der Stadt­bü­che­rei Wei­mar in der Reihe »euro­palette 24«.

Literaturland Thüringen im Radio – Eine Sendereihe des Thüringer Literaturrates
Dez 3 um 22:00
Literaturland Thüringen im Radio – Eine Sendereihe des Thüringer Literaturrates @ Radio Lotte

Jeden ers­ten Diens­tag im Monat geht es bei »Lite­ra­tur­land Thü­rin­gen im Radio«, dem Sen­de­for­mat des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes um Lite­ra­tur aus und über Thüringen.

Soweit es die Pla­nung erlaubt, laden wir Gäste ins Stu­dio ein, um mit ihnen über ihr Schrei­ben, Pro­jekte, Recher­chen oder beson­dere The­men zu spre­chen. Oder wir zeich­nen Sen­dun­gen auf, brin­gen Live­mit­schnitte von Ver­an­stal­tun­gen etc.

Jeden ers­ten Diens­tag im Monat ist die Sen­dung auf  Radio Lotte im Stadt­ge­biet von Wei­mar auf 160,6 UKW zu hören und welt­weit im Inter­net unter https://www.radiolotte.de

Alle Radio­sen­dun­gen kön­nen zudem in der Pod­ca­st­reihe »Lite­ra­tur­land Thü­rin­gen im Radio« auf www.literaturland-thueringen.de ange­hört wer­den. Die Sen­dun­gen ste­hen i.d.R. ab dem ers­ten Mitt­woch im Monat bereit.

 

Eine Sen­dungs­for­mat des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes. Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei. Bis 2023 geför­dert von der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thüringen.

Dez
18
Mi
Lesung mit Julia Patzenhauer im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Dez 18 um 19:30

Open Air: Dacheröden on Tour – 52 kleine und große Eska­pa­den in Erfurt und dem Thü­rin­ger Wald – Lesung mit Julia Patzenhauer

 

Wie wäre es mit einem spon­ta­nen Aus­flug? Raus in die Natur, aber gern etwas Neues ent­de­cken? Dann hat die­ser Rei­se­füh­rer sicher­lich eine pas­sende Idee parat! Den Erfur­ter Dom oder die Wart­burg suchen Sie hier als Aus­flugs­ziel ver­geb­lich. Viel­mehr sind es die grü­nen Klein­ode mit­ten in Erfurt oder Wei­mar, eine sport­li­che Abküh­lung am Nord­strand oder auf der Hör­sel sowie kleine und große Fahr­rad­tou­ren durchs Wei­ma­rer Land und natür­lich den Thü­rin­ger Wald, die als Eska­pa­den vor­ge­schla­gen werden.

Ob para­die­si­sche Gär­ten, ver­wun­schene Wäl­der, son­nige Klet­ter­spots oder kühle Schluch­ten – für jede Jah­res­zeit gibt es inter­es­sante Aus­flugs­ziele zu ent­de­cken. Als klei­ner Abste­cher, als Tages­aus­flug oder als Wochen­end­trip. Mit der Aus­gabe Erfurt und Thü­rin­ger Wald setzt Julia Pat­zen­hauer die erfolg­rei­che Rei­se­füh­rer-Serie des DuMont Buch­ver­lags nun end­lich auch für Thü­rin­gen fort.

Julia Pat­zen­hauer wurde 1989 in Eisen­ach gebo­ren und hat nach einer 9‑monatigen Reise nach Aus­tra­lien ganz bewusst ent­schie­den, für ihr Tou­ris­mus-Stu­dium nach Thü­rin­gen zurück­zu­keh­ren. Ihre Liebe zur Hei­mat und zum Tou­ris­mus ver­bin­det sie heute nicht nur als Free­lance-Tex­te­rin, son­dern auch als Rei­se­b­log­ge­rin und Autorin. Der Thü­rin­gen-Band der 52 Eska­pa­den-Reihe ist ihr Debüt Rei­se­füh­rer und erscheint im Juli 2024.

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