Gisela Kraft

Gisela Kraft wurde 1936 in Ber­lin gebo­ren. Von 1956 bis 1959 absol­vierte sie eine Aus­bil­dung in Schau­spiel und Euryth­mie. Von 1972 bis 1978 stu­dierte sie Islam­wis­sen­schaft. Nach dem Abschluss ihres Stu­di­ums mit der Pro­mo­tion arbei­tete sie von 1978 bis 1983 als wis­sen­schaft­li­che Mit­ar­bei­te­rin am Insti­tut für Islam­wis­sen­schaft der Freien Uni­ver­si­tät Ber­lin. 1982 hatte sie einen Werk­ver­trag an der Schau­bühne Ber­lin und arbei­tete in der Initia­tive »Künst­ler für den Frie­den« mit. 1984 sie­delte sie in die DDR nach Ber­lin über. Seit­dem arbei­tete sie als frei­schaf­fende Schrift­stel­le­rin in Ber­lin, bis sie 1997 nach Wei­mar umzog, wo sie bis zu ihrem Tod 2010 lebte. Für ihr lite­ra­ri­sches Schaf­fen erhielt sie 2006 den Wei­mar-Preis; für ihre Nach­dich­tun­gen der Gedichte von Nâzim Hik­met dem Tür­ki­schen erhielt sie 2009 den Chris­toph-Mar­tin-Wie­land-Über­set­zer­preis. Ihr Nach­lass befin­det sich im Goe­the-und-Schil­ler-Archiv Wei­mar.

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