Gerhard Schaumann

Gerhard Schaumann wurde 1927 in Bad Lobenstein geboren. Er wuchs in Lobenstein und Gera auf. Nach dem Einzug zum Reichsarbeitsdienst war er Soldat der Wehrmacht und geriet in sowjetische Kriegsgefangenschaft, aus der er 1945 nach Deutschland zurückkehrte. Er studierte Slawistik und war als Lehrkraft für russische und sowjetische Literatur in der Lehrerbildung tätig, bevor er Assistent am Pädagogischen Institut Leipzig wurde. Nach seiner Aspirantur am Slawischen Institut der Universität Leipzig wurde er 1960 Assistent an der Friedrich-Schiller-Universität Jena wo er 1963 promoviert wurde und sich 1972 habilitierte. Dort wirkte er seit 1973 als ordentlicher Professor und Direktor des wiedergegründeten Instituts für Slawistik. Schaumanns wissenschaftliche Arbeit betrifft die russische Literatur vor und nach 1917, speziell das Drama und die Theorie des Dramas, die sowjetische Avantgarde und ihre Utopien, daneben auch russische Kinder- und Jugendliteratur, slovenische Literatur und Trivialliteratur. Er lebt in Tautenburg bei Jena.

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