Kalender

Ausstellungen

Jan
1
So
ganztägig Ausstellung »Begegnung mit Rudol...
Ausstellung »Begegnung mit Rudol...
Jan 1 2012 – Dez 31 2029 ganztägig
Ausstellung »Begegnung mit Rudolf Baumbach, Jean Paul, Ludwig Bechstein und Friedrich Schiller« im Literaturmuseum Baumbachhaus Meiningen @ Literaturmuseum Baumbachhaus
Im Lite­ra­tur­mu­seum im Baum­bach­haus kann man nicht nur Bekannt­schaft mit dem eins­ti­gen Haus­her­ren Rudolf Baum­bach machen, son­dern auch mit wei­te­ren Schrift­stel­lern, die im 18. und 19. Jahr­hun­dert im Mei­nin­ger Land leb­ten und wirk­ten. Das Kern­stück der[...]
Aug
28
Di
ganztägig Ausstellung »Lebensfluten – Tate...
Ausstellung »Lebensfluten – Tate...
Aug 28 2012 – Aug 28 2030 ganztägig
Ausstellung »Lebensfluten – Tatensturm«. Die Goethe-Ausstellung im Goethe-Nationalmuseum Weimar @ Goethe-Nationalmuseum Weimar
Die Klas­sik Stif­tung Wei­mar prä­sen­tiert Goe­the als Zeu­gen der um 1800 ein­set­zen­den Moderne und zeigt sein fas­zi­nie­ren­des Leben und Werk in zeit­ge­nös­si­schen Kon­tex­ten. In der Aus­stel­lung wird in elf Räu­men die Viel­schich­tig­keit Goe­thes weit über[...]
Mrz
27
Fr
ganztägig Ausstellung »Kampf um Nietzsche«...
Ausstellung »Kampf um Nietzsche«...
Mrz 27 2020 – Dez 31 2030 ganztägig
Ausstellung »Kampf um Nietzsche« im Nietzsche-Archiv Weimar @ Nietzsche-Archiv Weimar
Die von Henry van de Velde als Gesamt­kunst­werk gestal­te­ten Räume des Nietz­sche-Archivs erstrah­len 2020 in neuem Licht. Die über­ar­bei­tete Dau­er­aus­stel­lung führt ein zu Nietz­sches Den­ken und fasst die Rezep­tion in Kunst, Archi­tek­tur, Musik und Phi­lo­so­phie[...]
Jun
1
Mi
ganztägig Ausstellung »Cranachs Bilderflut...
Ausstellung »Cranachs Bilderflut...
Jun 1 2022 – Jun 1 2024 ganztägig
Ausstellung »Cranachs Bilderfluten« im Renaissance-Saal der Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar @ Herzogin Anna Amalia Bibliothek, Historisches Gebäude, Renaissancesaal
Die Macht der Bil­der für Poli­tik und Pro­pa­ganda, Hass und Hetze, Wahr­heit und Wunsch­träume – heute so aktu­ell wie vor 500 Jah­ren. Ab Juni 2022 prä­sen­tiert die Klas­sik Stif­tung Cra­nach im Renais­sance­saal der Her­zo­gin Anna[...]
Sep
3
Sa
ganztägig Ausstellung »Der erste Schriftst...
Ausstellung »Der erste Schriftst...
Sep 3 2022 – Dez 31 2032 ganztägig
Ausstellung »Der erste Schriftsteller Deutschlands« – Dauerausstellung im Wielandgut Oßmannstedt @ Wielandgut Oßmannstedt
Als Her­zo­gin Anna Ama­lia einen intel­lek­tu­el­len Gesprächs­part­ner für ihren jugend­li­chen Sohn Carl August suchte, fiel ihre Wahl auf den damals popu­lärs­ten Schrift­stel­ler Deutsch­lands: Chris­toph Mar­tin Wie­land. Vor 250 Jah­ren zog der Dich­ter, Über­set­zer und Auf­klä­rer[...]
Sep
15
Fr
ganztägig Sonderausstellung: »Mit fremder ...
Sonderausstellung: »Mit fremder ...
Sep 15 2023 – Mrz 17 2024 ganztägig
Mit frem­der Feder Der gefälschte Schiller Um 1850 fälscht der Archi­tekt Hein­rich von Gers­ten­bergk hun­derte Auto­gra­phen Schil­lers und ver­kauft diese. Der spek­ta­ku­läre Kri­mi­nal­fall wird erst­mals 2023 in einer Aus­stel­lung des Goe­the- und Schil­ler-Archivs beleuch­tet, das sol­che[...]
Okt
28
Sa
10:00 Ausstellung »Die Beredsamkeit de...
Ausstellung »Die Beredsamkeit de...
Okt 28 2023 um 10:00 – Mrz 31 2024 um 16:00
Tal­king Heads von Eli­sa­beth R. Hager Mit der Schrift­stel­le­rin, Klang­künst­le­rin und Kul­tur­ver­mitt­le­rin Eli­sa­beth R. Hager set­zen wir unser musea­les wie lite­ra­ri­sches Expe­ri­ment „Die Bered­sam­keit der Dinge.” fort: Ihre „Tal­king Heads“ bil­den die ful­mi­nante Fort­set­zung der 2022[...]
Dez
7
Do
ganztägig Ausstellung »Der spitze Bogen« L...
Ausstellung »Der spitze Bogen« L...
Dez 7 2023 – Jun 16 2024 ganztägig
Ausstellung »Der spitze Bogen« Lyrik und Fotografien von Katharina und Holger Poitz im Botanischen Garten Jena @ Botanischer Garten Jena
    Aus­stel­lung »Der spitze Bogen« Lyrik und Foto­gra­fien von Katha­rina und Hol­ger Poitz im Bota­ni­schen Gar­ten Jena Inspi­ra­tion der goti­schen Archi­tek­tur durch flo­rale Formen   Hol­ger Poitz wurde 1960 in Mei­ßen gebo­ren. Durch den Blick[...]
Mrz
7
Do
ganztägig Intervention »Rahel Varnhagen in...
Intervention »Rahel Varnhagen in...
Mrz 7 – Apr 4 ganztägig
Rahel Varn­ha­gen in Weimar Im März 1835 hatte Karl August Varn­ha­gen von Ense ein Gips­me­dail­lon sei­ner zwei Jahre zuvor ver­stor­be­nen Frau Rahel nach Wei­mar gesandt, ein klas­si­zis­ti­sches Meis­ter­stück des Bild­hau­ers Fried­rich Tieck. Es fand kurz[...]
Mrz
8
Fr
ganztägig Kostenfreier Aktionstag zum Inte...
Kostenfreier Aktionstag zum Inte...
Mrz 8 ganztägig
Kos­ten­freier Akti­ons­tag zum Int. Frau­en­tag | 8. März Ange­bote im Überblick: Ein­tritt frei in alle Museen & Aus­stel­lun­gen der Klas­sik Stif­tung Weimar Son­der­öff­nung Wit­tums­pa­lais 10–16 Uhr Besu­chen Sie bei freiem Ein­tritt die pri­va­ten Wohn­räume der Her­zo­gin Anna[...]
Dez
31
Di
ganztägig Dummy
Dummy
Dez 31 2030 – Dez 30 2044 ganztägig
 
Mrz
5
Di
Führung: »Gerettete Bücherschätze« der Anna Amalia Bibliothek in Weimar
Mrz 5 um 15:00 – 16:00

Geret­tete Bücherschätze

Ein­bli­cke in Samm­lun­gen nach dem Bibliotheksbrand

Der Groß­brand am 20. Sep­tem­ber 2004 mar­kierte einen tie­fen Ein­schnitt in der Geschichte der Her­zo­gin Anna Ama­lia Biblio­thek und ihrer Samm­lun­gen. Eine bei­spiel­lose Welle der Unter­stüt­zung ermög­lichte den Wie­der­auf­bau und die Ent­wick­lung inno­va­ti­ver Restaurierungsmethoden.

In einer Klein­gruppe (max. 10 Per­so­nen) erle­ben Sie kost­bare Bücher­schätze aus nächs­ter Nähe. Mitarbeiter*innen der Klas­sik Stif­tung Wei­mar erläu­tern kul­tur­his­to­ri­sche Hin­ter­gründe und Stra­te­gien zum Erhalt des wert­vol­len Kulturguts.

Klub der kleinen Philosoph:innen im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Mrz 5 um 16:00

Kin­der machen sich unzäh­lige Gedan­ken über Dinge und Erleb­nisse und stel­len unend­lich viele Fra­gen, weil sie die Welt und das eigene Ich ver­ste­hen wollen.

Was ist Zeit?“ / „Warum bin ich ICH und nie­mand ande­res?“ / „Warum den­ken wir?“

Hier setzt das Phi­lo­so­phie­ren mit Kin­dern an: Die Teil­neh­men­den tref­fen sich ein­mal monat­lich und wer­den von einer erfah­re­nen Phi­lo­so­phin Diet­linde Schmal­fuß-Plicht ange­lei­tet, mit­ein­an­der ins Gespräch zu kom­men. Gemein­sam und alters­ge­recht wer­den die klei­nen und gro­ßen Fra­gen des Lebens gestellt, Inter­es­sen und Wün­sche for­mu­liert und hinterfragt.

Im Klub der klei­nen Philosoph:innen ler­nen die Kin­der freies Den­ken, sich eine eigene Mei­nung zu bil­den und diese zu über­prü­fen. Sprach­kom­pe­tenz, Empa­thie und eine selb­stän­dige, kri­ti­sche und krea­tive Denk­weise wer­den geför­dert. Es geht um einen respekt­vol­len Umgang mit den ande­ren und um die Stär­kung der Per­sön­lich­keit und des Selbst­ver­trau­ens – und natür­lich um die Freude am Den­ken – der „Liebe zur Weis­heit“, was das Phi­lo­so­phie­ren im eigent­li­chen Sinne bedeutet.

Geeig­net für Kin­der von 9–11 Jahre.

Anmel­dung unter: kontakt@dacheroeden.de / 0361–644 123 75

Vortrag: Wilhelm Meister im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Mrz 5 um 18:00

Oli­ver Meyer-Ellendt, Wetz­lar: Wil­helm Meis­ters thea­tra­li­sche Sendung

Der Kauf­manns­sohn Wil­helm Meis­ter ver­lässt aus ent­täusch­ter Liebe zu einer Schau­spie­le­rin sein Eltern­haus; wohin Wil­helm sich nun auch wen­det, stößt er auf rei­sende Komö­di­an­ten … Eine Som­mer­reise auf dem Thespis­kar­ren, eine Abrech­nung mit ade­li­gen Mäze­nen und ein sehn­suchts­vol­ler Blick hin­ter die Büh­nen­gar­dine – all das ist Goe­thes klei­ner Roman »Wil­helm Meis­ters thea­tra­li­sche Sendung«.

Unver­dien­ter­ma­ßen fris­tet der Text ein Schat­ten­da­sein als Vor­läu­fer­werk für Goe­thes spä­te­ren Bil­dungs­ro­man »Wil­helm Meis­ters Lehr­jahre«, ist aber ein eigen­stän­di­ger Goe­the-Text zwi­schen epi­scher Breite und köst­lich kari­kie­ren­dem Rea­lis­mus. Der Autor und Thea­ter­re­gis­seur Oli­ver Meyer-Ellendt prä­sen­tiert Goe­thes Roman in einer unter­halt­sa­men Mischung aus Lesung und Vortrag.

Die Goe­the-Gesell­schaft Erfurt orga­ni­siert in regel­mä­ßi­gen Abstän­den wis­sen­schaft­li­che, beleh­rende Vor­träge, Dis­kus­si­ons­run­den zu ein­zel­nen Wer­ken Goe­thes, Bil­dungs­fahr­ten zu Wir­kungs­stät­ten Goe­thes und ande­rer Dich­ter. Bei Inter­esse bie­tet sie Gym­na­si­as­ten und Stu­den­ten aus der Region die Mög­lich­keit, eigene Arbei­ten zum Goe­the-Thema zur Dis­kus­sion zu stel­len. Die Gesell­schaft lädt ebenso Autoren zu Lesun­gen ein. Sie ver­folgt auf­merk­sam die Akti­vi­tä­ten der Mut­ter­ge­sell­schaft in Wei­mar und pflegt Kon­takte zu ande­ren Goe­the-Orts­ver­ei­ni­gun­gen in Deutsch­land – ins­be­son­dere zur Goe­the-Gesell­schaft in Gera – sowie zu kul­tu­rel­len Ver­ei­nen in Erfurt. Die Goe­the-Gesell­schaft Erfurt ver­folgt die För­de­rung kul­tu­rel­ler Zwe­cke. Neu gegrün­det im Jahr 2014 stellt sie sich die Auf­gabe, in Über­ein­stim­mung mit den Zie­len der Goe­the-Gesell­schaft in Wei­mar, Gedan­ken­gut, Werk und Per­sön­lich­keit Goe­thes zu pfle­gen und zu ver­mit­teln. Sie ver­tritt keine poli­ti­schen oder reli­giö­sen Ziele.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen zur Goe­the-Gesell­schaft fin­den Sie hier.

Ettersburger Gespräch mit Jörg Baberowski und Boris Lochthofen
Mrz 5 um 19:00

Macht und Herr­schaft in Rußland
Etters­bur­ger Gespräch  mit Jörg Babe­row­ski und Boris Lochthofen

Mode­ra­tion: Peter Krause

Boris Locht­ho­fen war von 2016 bis 2023 Direk­tor des MDR-Lan­des­funk­hau­ses Thü­rin­gen in Erfurt.

Prof. Dr. Jörg Babe­row­ski lehrt Geschichte Ost­eu­ro­pas an der Hum­boldt-Uni­ver­si­tät zu Ber­lin. Er hat sich spe­zia­li­siert auf die Geschichte der Sowjet­union und des sta­li­nis­ti­schen Terrors.

Sein neu­es­tes Buch »Der sterb­li­che Gott. Macht und Herr­schaft im Zaren­reich« erscheint im Juli 2024. Anlass für uns, über die rus­si­sche Geschichte und Gegewn­art zu diskutieren.

Literaturland Thüringen im Radio – Eine Sendereihe des Thüringer Literaturrates
Mrz 5 um 22:00
Literaturland Thüringen im Radio – Eine Sendereihe des Thüringer Literaturrates @ Radio Lotte

Jeden ers­ten Diens­tag im Monat geht es bei »Lite­ra­tur­land Thü­rin­gen im Radio«, dem Sen­de­for­mat des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes um Lite­ra­tur aus und über Thüringen.

Soweit es die Pla­nung erlaubt, laden wir Gäste ins Stu­dio ein, um mit ihnen über ihr Schrei­ben, Pro­jekte, Recher­chen oder beson­dere The­men zu spre­chen. Oder wir zeich­nen Sen­dun­gen auf, brin­gen Live­mit­schnitte von Ver­an­stal­tun­gen etc.

Jeden ers­ten Diens­tag im Monat ist die Sen­dung auf  Radio Lotte im Stadt­ge­biet von Wei­mar auf 160,6 UKW zu hören und welt­weit im Inter­net unter https://www.radiolotte.de

Alle Radio­sen­dun­gen kön­nen zudem in der Pod­ca­st­reihe »Lite­ra­tur­land Thü­rin­gen im Radio« auf www.literaturland-thueringen.de ange­hört wer­den. Die Sen­dun­gen ste­hen i.d.R. ab dem ers­ten Mitt­woch im Monat bereit.

 

Eine Sen­dungs­for­mat des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes. Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei. Bis 2023 geför­dert von der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thüringen.

Mrz
6
Mi
Öffentliche Tour durch das Museum Neues Weimar
Mrz 6 um 11:00 – 12:00

Öffent­li­che Tour durch das Museum Neues Weimar

Van de Velde, Nietz­sche und die Moderne um 1900

In der Füh­rung wer­den Werke der Wei­ma­rer Maler­schule, die von Harry Graf Kess­ler geför­derte Avant­garde von Claude Monet bis Max Beck­mann sowie zahl­rei­che Expo­nate Henry van de Vel­des präsentiert.

In der neuen Aus­stel­lung „Van de Velde, Nietz­sche und die Moderne um 1900“ wer­den her­aus­ra­gende, inter­na­tio­nale Werke des Rea­lis­mus, Impres­sio­nis­mus und des Jugend­stils gezeigt. Sie spie­geln eine gleich­sam glanz­volle wie wider­sprüch­li­che Epo­che mit vie­len Bezü­gen zu unse­rer Gegen­wart. Von Fried­rich Nietz­sche als Vor­den­ker und Kult­fi­gur aus­ge­hend, wer­den wich­tige Posi­tio­nen der frü­hen Moderne in Wei­mar vor­ge­stellt. Hierzu zäh­len die Werke der Wei­ma­rer Maler­schule und die von Harry Graf Kess­ler geför­derte Avant­garde von Claude Monet bis Max Beck­mann. Mit zahl­rei­chen Expo­na­ten wird das funk­tio­nale wie ele­gante Design Henry van de Vel­des präsentiert.

Bilderbuchkino: »Oskar und der sehr hungrige Drache« von Ute Krause im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Mrz 6 um 16:00

Der Raum wird dun­kel, die Bil­der einer Geschichte begin­nen zu leuchten.

Wer hat Angst vorm gro­ßen Dra­chen? Ein Bil­der­buch für mutige Kin­der und andere Feinschmecker.
Nach einem lan­gen, tie­fen Schlaf ist der Dra­che erwacht. Und nun hat er Hun­ger, einen Rie­sen­hun­ger. Wie dumm, dass ihm die Dorf­be­woh­ner nur den klei­nen Jun­gen Oskar geschickt haben. Der ist ja nicht ein­mal eine Zwi­schen­mahl­zeit! Doch dafür kann Oskar kochen. Sogar so wun­der­bar, dass der Dra­che ihn eigent­lich viel zu schade zum Fres­sen findet …

Das Kul­tur: Haus Dacheröden bie­tet zwei Mal im Monat ein kos­ten­lo­ses Bil­der­buch­kino für Kin­der ab 4 Jahre an. Dabei wer­den die Bil­der eines Bil­der­buchs auf eine große Lein­wand pro­ji­ziert und der Text live vor­ge­le­sen. Die beson­dere Atmo­sphäre nimmt mit auf eine Reise mit dem klei­nen Dra­chen Kokos­nuss, zur Kuh Lie­se­lotte, dem Nein­horn und vie­len ande­ren. Herz­li­che Ein­la­dung für kleine und große Gäste zum Stau­nen, Träu­men und Lachen.

Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung des Oetin­ger Verlags.

»Kino im Salon« EXTRA: »Nackt unter Wölfen« im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Mrz 6 um 19:30

Anläss­lich des 60. Jubi­lä­ums der Pre­miere des welt­be­kann­ten und zum gro­ßen Teil im Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger Buchen­wald gedreh­ten DEFA-Films „Nackt unter Wöl­fen« im April 1963 wird vom 31. Januar bis 23. März 2024 die von Stu­die­ren­den der Uni­ver­si­tät Erfurt kura­tierte Aus­stel­lung „60 Jahre Nackt unter Wöl­fen« im Kul­tur: Haus Dacheröden prä­sen­tiert. In die­sem Rah­men wird der Film als Kino im Salon EXTRA gezeigt.

Wer eine intime, gemüt­li­che Atmo­sphäre einem gro­ßen Kino­saal vor­zieht, ist hier genau rich­tig. Eine Ein­füh­rung vor Beginn der Vor­stel­lung durch Prof. Dr. Michael Gri­sko, unter des­sen Lei­tung die Stu­die­ren­den die Aus­stel­lung erar­bei­tet haben, gibt einen Über­blick über die Hin­ter­gründe des Fil­mes und ver­deut­licht die beson­dere Rolle des Stof­fes auch im Rah­men der deut­schen Nach­kriegs­ge­schichte und der Erin­ne­rungs­kul­tur des Natio­nal­so­zia­lis­mus bis in die Gegenwart.

Alle Infor­ma­tio­nen zur Aus­stel­lung fin­den Sie hier.

Zum Film: Wenige Wochen vor der Befrei­ung kommt der Pole Jan­kow­ski mit einem Trans­port ins KZ Buchen­wald. Er trägt einen Kof­fer bei sich, den er nicht aus der Hand geben will. Die in der Effek­ten­kam­mer arbei­ten­den Häft­linge Pip­pig und Höfel erschre­cken zutiefst, als sie ein Kind in dem Kof­fer ent­de­cken. Das Kind im Lager zu ver­ber­gen, ist nicht nur äußerst schwie­rig, es gefähr­det auch die Arbeit der ille­ga­len Wider­stands­gruppe. Nach­dem das Kind meh­rere Tage in der Effek­ten­kam­mer ver­steckt wurde, ent­schei­det der Lei­ter der ille­ga­len KP-Orga­ni­sa­tion schwe­ren Her­zens, den Polen und das Kind mit dem nächs­ten Trans­port ins Ver­nich­tungs­la­ger zu schi­cken. Der Lage­räl­teste, Wal­ter Krä­mer, lässt es jedoch nicht zu, und er fin­det viele Hel­fer, die mit Mut und Ein­falls­reich­tum der SS die Stirn bie­ten und der Mensch­lich­keit zu einem Sieg ver­hel­fen. Es gelingt ihnen, das Kind zu retten.
(Quelle: Das zweite Leben der Film­stadt Babels­berg. DEFA-Spiel­filme 1946–1992) / Länge: 116 Minuten

Mrz
7
Do
Führung: »Gerettete Bücherschätze« der Anna Amalia Bibliothek in Weimar
Mrz 7 um 15:00 – 16:00

Geret­tete Bücherschätze

Ein­bli­cke in Samm­lun­gen nach dem Bibliotheksbrand

Der Groß­brand am 20. Sep­tem­ber 2004 mar­kierte einen tie­fen Ein­schnitt in der Geschichte der Her­zo­gin Anna Ama­lia Biblio­thek und ihrer Samm­lun­gen. Eine bei­spiel­lose Welle der Unter­stüt­zung ermög­lichte den Wie­der­auf­bau und die Ent­wick­lung inno­va­ti­ver Restaurierungsmethoden.

In einer Klein­gruppe (max. 10 Per­so­nen) erle­ben Sie kost­bare Bücher­schätze aus nächs­ter Nähe. Mitarbeiter*innen der Klas­sik Stif­tung Wei­mar erläu­tern kul­tur­his­to­ri­sche Hin­ter­gründe und Stra­te­gien zum Erhalt des wert­vol­len Kulturguts.

Lesung und Gespräch über Maxie Wander mit Iris Kerstin Geisler zum Frauentag in der LiteraturEtage Weimar
Mrz 7 um 18:00

Maxie Wan­der: Guten Mor­gen, Du Schöne!

 

Kon­zep­tion und Rezi­ta­tion: Iris Kers­tin Geisler

 

Lesung zum Frau­en­tag mit Gespräch und Getränk Maxie Wan­der gehört zu den auf­re­gen­den Autorin­nen der DDR-Lite­ra­tur. Selbst aus Wien kom­mend, wagte sie in den fünf­zi­ger Jah­ren das Leben in einem Land, das den Sozia­lis­mus als neues Gesell­schafts­ideal auf­baute. An der Seite ihres Man­nes, dem Schrift­stel­ler Fred Wan­der, sie­del­ten sie nach Klein­mach­now über. Maxie Wan­der gelingt es mit dem Buch „Guten Mor­gen, Du Schöne“, ein neues Genre der Lite­ra­tur zu begrün­den: die Pro­to­koll­li­te­ra­tur. Sie führt Inter­views mit Frauen aller Gesell­schafts­schich­ten und Alters­grup­pen, die sie lite­ra­risch auf­ar­bei­tet. So ent­steht in den sieb­zi­ger Jah­ren ein groß­ar­ti­ges Zeug­nis kom­ple­xer weib­li­cher Erfah­rungs­wel­ten. Geschlech­ter­un­ter­schiede, patri­ar­chale Zwänge, Lebens­ent­würfe, Sehn­süchte, Ansprü­che an sich und andere wer­den the­ma­ti­siert. Den unglaub­li­chen Erfolg, den die­ses Buch in Ost- und West­deutsch­land erzielt, erlebt sie nicht mehr mit.

 

Eine Ver­an­stal­tung der VHS Wei­mar in Koope­ra­tion mit der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V.

Vortrag von Karoline Schmidt im Lindenau-Museum Altenburg
Mrz 7 um 18:00

Vor­trag »Ein Stück von dir bleibt da«. Jüdi­sche und nicht-jüdi­sche Künst­le­rin­nen und Künst­ler in der Samm­lung des Lin­denau-Muse­ums Altenburg

 

Vor­trag von Karo­line Schmidt, Kunsthistorikerin

Eröffnung der Intervention »Rahel Varnhagen in Weimar« im Rokokosaal der Anna Amalia Bibliothek in Weimar
Mrz 7 um 18:30 – 20:00

Rahel Varn­ha­gen in Weimar

Eröff­nung der Inter­ven­tion im Rokokosaal

Im März 1835 hatte Karl August Varn­ha­gen von Ense ein Gips­me­dail­lon sei­ner zwei Jahre zuvor ver­stor­be­nen Frau Rahel nach Wei­mar gesandt, ein klas­si­zis­ti­sches Meis­ter­stück des Bild­hau­ers Fried­rich Tieck. Es fand kurz danach sei­nen Platz im Roko­ko­saal der Groß­her­zog­li­chen Biblio­thek. Rahel Varn­ha­gen von Ense ist so die erste deut­sche Schrift­stel­le­rin, die mit ihrem Por­trät in das Pan­theon der Ilm-Stadt einzog.

Am 7. März 2024, dem Todes­tag Rahels, wird das Por­trät für wenige Wochen wie­der einen Ehren­platz im Roko­ko­saal erhal­ten, zusam­men mit wei­te­ren Expo­na­ten. Die Inter­ven­tion wür­digt Rahel Varn­ha­gen von Ense als eine Den­ke­rin, die trotz Aner­ken­nung auch die Vor­be­halte gegen­über ihrer jüdi­schen Her­kunft und ihrem Geschlecht spürte. Ihr Bild­nis in der Biblio­thek lädt ein, Rahel wie­der­zu­ent­de­cken: Ihr uner­müd­li­ches Stre­ben nach Bil­dung, Dia­log, Selbst­re­fle­xion und Wahr­heits­liebe ist aktu­el­ler denn je.

Nach einer Ein­füh­rung durch Kura­to­rin Dr. Fran­ce­sca Fab­bri kann die Inter­ven­tion im Roko­ko­saal besich­tigt werden.

Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Gesell­schaft Anna Ama­lia Biblio­thek e.V.

Mrz
8
Fr
Kostenfreier Aktionstag zum Internationalen Frauentag am 8. März in Weimar
Mrz 8 ganztägig

Kos­ten­freier Akti­ons­tag zum Int. Frau­en­tag | 8. März

Ange­bote im Überblick:

Ein­tritt frei in alle Museen & Aus­stel­lun­gen der Klas­sik Stif­tung Weimar

Son­der­öff­nung Wit­tums­pa­lais 10–16 Uhr

Besu­chen Sie bei freiem Ein­tritt die pri­va­ten Wohn­räume der Her­zo­gin Anna Ama­lia von Sach­sen-Wei­mar und Eisen­ach inmit­ten der his­to­ri­schen Kul­tur­stadt Wei­mar. Trotz Win­ter­schlie­ßung öff­nen wir die Türen des baro­cken Gebäu­des. Der Ein­tritt ist frei.

Geführte Tou­ren

Erle­ben Sie eine fas­zi­nie­rende Tou­ren durch die Aus­stel­lun­gen im Bau­haus-Museum Wei­mar, im Museum Neues Wei­mar und im Wit­tums­pa­lais, beglei­tet von unse­ren erfah­re­nen Gui­des. Für Aben­teu­er­lus­tige bie­ten wir zudem Taschen­lam­pen­tou­ren durch die Aus­stel­lung ›Wege zum Bau­haus‹ an, bei denen Fami­lien und Kin­der herz­lich will­kom­men sind. Las­sen Sie sich von uns in die Welt der Wei­ma­rer Klas­sik und des Bau­hau­ses ent­füh­ren! Die Teil­nahme ist kostenfrei.

Bau­haus-Museum Wei­mar | 13 Uhr und 15 Uhr
Wit­tums­pa­lais | 14 Uhr
Museum Neues Wei­mar | 15 Uhr
Taschen­lam­pen­tou­ren Museum Neues Wei­mar | 18.30 Uhr und 19 Uhr

MACH MIT!-Werkstattangebote

In unse­ren offe­nen Werk­stät­ten heißt es: Ein­fach machen und natür­lich kostenfrei!

Ler­nen Sie, wie man einen Pflan­zen­an­hän­ger baut, eigene Druck­gra­fi­ken erstellt, mit Feder­kiel und Tinte schreibt oder eine Han­dy­hülle aus Leder ent­wirft. Egal ob jung oder alt, in den MACH MIT!-Werkstätten sind alle ein­ge­la­den, aktiv mit­zu­ma­chen und eigene künst­le­ri­sche Talente zu entdecken.

Werk­café: DIY-Werk­statt im Museum Neues Wei­mar | 8. März 14 ‑17 Uhr, Sa & So 10 – 13 Uhr
Wer­k­la­bor: Design­la­bor im Bau­haus-Museum Wei­mar | 8. März, Sa & So 10 – 13 Uhr
Stu­diolo: Klas­sik-Werk­statt in Schil­lers-Wohn­haus | 8. März 13 ‑16 Uhr, Fr (ganz­jäh­rig) & Sa (Apr – Okt)
13 – 16 Uhr

Freier Ein­tritt

Ent­de­cken Sie unsere Museen und Orte, die in der Win­ter­sai­son geöff­net sind und erle­ben Sie the­ma­ti­sche Aus­stel­lun­gen von der Wei­ma­rer Klas­sik bis zur Moderne. Der Ein­tritt ist frei!

Zu wel­chen Uhr­zei­ten die Museen und Aus­stel­lun­gen geöff­net haben, fin­den Sie in unse­ren Öffnungszeiten.

Konzert mit Goran Stevanovich in Renthendorf
Mrz 8 um 14:00

Klas­sik im Roh­bau – Kon­zert mit Goran Stevanovich

 

 

Die 20. Thü­rin­ger Bach­wo­chen haben im Rah­men des Pro­jekts #20für20 20 Kon­zerte an unge­wöhn­li­che Spiel­orte in Thü­rin­gen ver­ge­ben. Eines die­ser Kon­zerte wird im Roh­bau des neuen Muse­ums­flü­gels von Brehms Welt – Tiere und Men­schen statt­fin­den. Der bekannte Akkor­deo­nist Goran Steva­no­vich kommt am Frei­tag, den 8. März 2024, in den klei­nen Ort Ren­then­dorf. Fach­leu­ten gilt der Musi­ker als ein Meis­ter des Kon­zert­ak­kor­de­ons. Da das Akkor­deon ein jun­ges Instru­ment ist, für das nur ein begrenz­tes Ori­gi­nal-Reper­toire exis­tiert, wurde Steva­no­vich im Lauf der Jahre ein geüb­ter Arran­geur und Bear­bei­ter von Musik, die für andere Instru­mente gedacht war – so auch für die Musik Bachs. Sein Reper­toire reicht von der Alten Musik bis zu zeit­ge­nös­si­schen Kom­po­si­tio­nen und Uraufführungen.

Vor dem Kon­zert fin­det ein klei­ner Sekt­emp­fang statt, der auch die Mög­lich­keit bie­tet, das Museum und die glä­serne Bau­stelle zu besichtigen.

 

Zeit: 14:00 Uhr (Kon­zert­be­ginn 15:00 Uhr)

Anmel­dung: Tele­fon 036426–22233 (Öff­nungs­zei­ten des Muse­ums) oder Email info@brehms-welt.de

Öffentliche Tour durch das Museum Neues Weimar
Mrz 8 um 15:00 – 16:00

Öffent­li­che Tour durch das Museum Neues Weimar

Van de Velde, Nietz­sche und die Moderne um 1900

In der Füh­rung wer­den Werke der Wei­ma­rer Maler­schule, die von Harry Graf Kess­ler geför­derte Avant­garde von Claude Monet bis Max Beck­mann sowie zahl­rei­che Expo­nate Henry van de Vel­des präsentiert.

In der neuen Aus­stel­lung „Van de Velde, Nietz­sche und die Moderne um 1900“ wer­den her­aus­ra­gende, inter­na­tio­nale Werke des Rea­lis­mus, Impres­sio­nis­mus und des Jugend­stils gezeigt. Sie spie­geln eine gleich­sam glanz­volle wie wider­sprüch­li­che Epo­che mit vie­len Bezü­gen zu unse­rer Gegen­wart. Von Fried­rich Nietz­sche als Vor­den­ker und Kult­fi­gur aus­ge­hend, wer­den wich­tige Posi­tio­nen der frü­hen Moderne in Wei­mar vor­ge­stellt. Hierzu zäh­len die Werke der Wei­ma­rer Maler­schule und die von Harry Graf Kess­ler geför­derte Avant­garde von Claude Monet bis Max Beck­mann. Mit zahl­rei­chen Expo­na­ten wird das funk­tio­nale wie ele­gante Design Henry van de Vel­des präsentiert.

Lesung mit Frank Quilitzsch in der Pinsenberghalle Krölpa
Mrz 8 um 19:00
Lesung mit Frank Qui­litzsch: »Wil­helm, wie sieht der Wald wie­der aus!«

Wil­helm, wie sieht der Wald wie­der aus!“ – Die­sen Satz hört Forst­amts­lei­ter Bernd Wil­helm immer häu­fi­ger. Wir ken­nen die Schlag­zei­len, doch wie berech­tigt sind die Sorgen?

Frank Qui­litzsch will es genau wis­sen und streift ein Jahr lang mit Thü­rin­ger Förs­tern und Baum­for­schern durch die Reviere. Er trifft die Zap­fen­pflü­cker in der Samen­d­arre, geht mit Hatz auf die Jagd und ver­bringt Tage und Nächte im Natio­nal­park Hai­nich. Der Besuch im Fried­wald stellt unaus­weich­li­che Fra­gen und bei Ober­hof geben alte Fich­ten­da­men Aus­kunft über ihr Über­le­ben. Ein 90-jäh­ri­ger Land­wirt lädt zur Spritz­tour ein und erzählt die Geschichte sei­nes Fami­li­en­wal­des. Kli­ma­ex­per­ten, Ran­ger und die Umwelt­mi­nis­te­rin – was for­dern sie im Umgang mit der Natur?

Der Autor schrieb das Kult­buch „Dinge, die wir ver­mis­sen wer­den“. Müs­sen die Thü­rin­ger Wäl­der eines Tages in die Samm­lung mit auf­ge­nom­men werden?

Kar­ten gibt es in der Gemeinde Krölpa, in der Buch­hand­lung am Markt Pößneck und online in unse­rem Ticketshop

Vortrag von Annette Seemann im Schillerhaus Rudolstadt
Mrz 8 um 19:30

Annette See­mann: Im Schat­ten der Tita­nen Caro­line von Wolzo­gens Roman Agnes von Lilien

Die Kul­tur­wis­sen­schaft­le­rin Annette See­mann wird das Leben und Werk Caro­line von Wolzo­gens, geb. von Len­ge­feld, geschie­dene von Beul­witz, vor­stel­len. Dabei wird auch die Bezie­hung zu Schil­ler und des­sen Frau Char­lotte, Caro­li­nes Schwes­ter, beleuch­tet. Die Hand­lung und Struk­tur von Caro­li­nes Haupt­werk, Agnes von Lilien (1797/98), zei­gen die Ver­wo­ben­heit des Romans mit der eige­nen Bio­gra­phie der Schriftstellerin.

Mrz
9
Sa
Podiumsdiskussion – Welche Wahl haben wir? in Zella-Mehlis
Mrz 9 um 19:00

Wel­che Wahl haben wir? Podi­ums­dis­kus­sion zur Rolle der demo­kra­ti­schen Wah­len als Mit­tel zur Betei­li­gung der Men­schen an gesell­schaft­li­chen Prozessen

 

Der Ver­ein Pro­vinz­kul­tur und die Initia­ti­ve Auf­wind des Kunst- und Kul­tur­ver­eins Zella-Meh­­lis laden alle poli­tisch inter­es­sier­ten Bür­ge­rin­nen und Bür­ger in die Mehr­zweck­hal­le nach Zella-Meh­­lis ein.

Ralf Uwe Beck (Ver­ein “Mehr Demo­kra­tie e. V.”), Fabi­an Scheid­ler (His­to­ri­ker, Autor), Gryf Bai­ler (Ver­ein “Sozia­le Drei­glie­de­rung”) und Frank Schel­horn (loka­ler Akti­vist, Pomo­lo­ge, Agrar­ex­per­te) legen ihre Stand­punk­te zur Fra­ge: “Wel­che Wahl haben wir?” dar und stel­len sie zur Diskussion.

Laut einer Umfra­ge der Kör­­ber-Sti­f­­tung im August 2023 gaben nur 9% der Men­schen in Deutsch­land an, Ver­trau­en in Par­tei­en zu haben. Poli­ti­sche Rat­lo­sig­keit, Ver­druss und Ohn­macht sind Gefüh­le, die sich durch die Brei­te der Gesell­schaft zie­hen. Eini­ge Men­schen sind frus­triert, am demo­kra­ti­schen „Kat­zen­tisch“ zu sit­zen und im Tur­nus mit ihrer Stim­me auch jede wei­te­re Mit­ge­stal­tung abzu­ge­ben. Ande­re haben resi­gniert. Wie­der ande­re bewe­gen sich zum Spiel­feld­rand: Aus Par­tei­en­ver­dros­sen­heit erwächst mit­un­ter Demo­kra­tie­ver­dros­sen­heit. Der Unmut zieht sich von der Wahl­ur­ne in den All­tag, wird aber bei Anläs­sen wie dem „Super­wahl­jahr 2024“ beson­ders sicht­bar. Die­se Ver­an­stal­tung gibt Impul­se. Wir bit­ten vier Dis­kus­si­ons­part­ner mit unter­schied­li­chen Hin­ter­grün­den zum Gespräch. Im Zen­trum ste­hen die Fra­gen: Was muss gesche­hen, damit wir Hoff­nung schöp­fen, uns poli­tisch ein­ge­la­den und gese­hen, ja, ermäch­tigt füh­len? Haben die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger heu­te die Macht und die Mög­lich­keit, gesell­schaft­li­che Ver­än­de­run­gen zu bewir­ken? Wie kön­nen oder müs­sen Schrit­te zur Ver­än­de­rung aus­se­hen? Wer sorgt für die Umset­zung? Von wel­chem zeit­li­chen Rah­men spre­chen wir? Wie kön­nen die ver­schie­de­nen Bedürf­nis­se der Men­schen fried­voll koor­di­niert wer­den? Wor­an erken­nen wir eine gut funk­tio­nie­ren­de Gesell­schaft? Kurz: Wel­che Wahl haben wir? Nach einer kur­zen und dif­fe­ren­zier­ten Bestands­ana­ly­se wer­den mög­li­che Ideen und Wege dis­ku­tiert. Impul­se für einen nächs­ten, eige­nen Schritt kann jeder Besu­cher mit nach Hau­se neh­men. Zur Wahl und über die Wahl hinaus.

 

Die Teil­neh­mer der Podiumsdiskussion:

Ralf Uwe Beck / Haupt­thema: Direkte Demokratie
Ver­ein “Mehr Demo­kra­tie e. V.”

Kurz-Vita: Ralf Uwe Beck hat nach einer Aus­bil­dung zum Trak­to­ris­ten von 1982 bis 1987 in Jena Evan­ge­li­sche Theo­lo­gie stu­diert. Von 1995 bis 2002 war er als Umwelt­be­auf­trag­ter, seit 2004 auch Refe­rats­lei­ter Pres­se- und Öffent­lich­keits­ar­beit im Lan­des­kir­chen­amt der 2009 fusio­nier­ten Evan­ge­li­schen Kir­che in Mit­tel­deutsch­land (EKM). Seit 1997 enga­giert sich Beck für den Ver­ein Mehr Demo­kra­tie e. V., ist seit­dem Spre­cher des 21 Orga­ni­sa­tio­nen star­ken Bünd­nis­ses für Mehr Demo­kra­tie in Thü­rin­gen und seit Mai 2010 eben­falls Mit­glied und Spre­cher des Bun­des­vor­stan­des des Vereins.

State­ment: Bei den Bür­ger­rä­ten betritt wirk­lich jede und jeder den Raum als Bür­ge­rin und Bür­ger, und das auch ruhig im wirk­li­chen Sin­ne – nämlich
bereit zu bür­gen, Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men für die Gemein­schaft. Das, was dort alle ver­bin­det, ist, dass sie gemein­sam an einem Strang zie­hen und ver­su­chen, eine Fra­ge zu lösen. Die Bür­ger­be­tei­li­gung ist immer nur Rat­schlag für die Poli­tik, und es bleibt im Belie­ben derer, die wir gewählt haben, wie sie damit umge­hen… Des­halb braucht es unter jeder Bür­ger­be­tei­li­gung ein Netz und einen dop­pel­ten Boden. Das ist aus unse­rer Sicht die direk­te Demo­kra­tie, also die Mög­lich­keit, dass die Men­schen not­falls, wenn sie wie­der unter­ge­but­tert wer­den, wenn ihre Vor­schlä­ge wie­der in den Schub­la­den ver­schwin­den, die Mög­lich­keit haben, auf kom­mu­na­ler Ebe­ne Bür­ger­be­geh­ren zu star­ten, auf Lan­des­ebe­ne Volks­be­geh­ren. Das geht auch, das haben wir in allen 16 Bun­des­län­dern, da ist das geleb­te Pra­xis. Auf Bun­des­ebe­ne fehlt das. Das ist die aus unse­rer Sicht die größ­te Demo­kra­tie­bau­stel­le in Deutschland,

 

Fabian Scheid­ler / Haupt­thema: Außen­po­li­ti­sche Posi­tion Deutschlands
His­to­ri­ker, Autor

Kurz-Vita: Scheid­ler stu­dier­te Geschich­te und Phi­lo­so­phie an der Frei­en Uni­ver­si­tät Ber­lin und Thea­ter­re­gie an der Hoch­schu­le für Musik und Dar­stel­len­de Kunst in Frank­furt am Main. Seit 2001 arbei­tet er als frei­schaf­fen­der Autor für Print­me­di­en, Fern­se­hen, Thea­ter und Oper. Er ist Mit­be­grün­der des unab­hän­gi­gen Fern­seh­ma­ga­zins Kon­text TV und hat vie­le Jah­re als Dra­ma­turg für das Grips-The­a­­ter gear­bei­tet. Für sei­ne publi­­zis­­tisch-küns­t­­le­­ri­­sche Tätig­keit bei Attac bekam er 2009 den Otto-Bren­­ner-Medi­­en­­preis für kri­ti­schen Journalismus.

State­ment: Die Zei­ten sind ver­wir­rend und die poli­ti­sche Obdach­lo­sig­keit nimmt zu. Auf sich gestellt sind alle Ein­zel­be­we­gun­gen, ob für Kli­ma­schutz, Frie­den oder sozia­le Gerech­tig­keit zum Schei­tern ver­ur­teilt. Die zuneh­men­de Pola­ri­sie­rung und Spal­tung nützt allein denen, die die gegen­wär­ti­ge rui­nö­se Ord­nung der Welt solan­ge wie mög­lich auf­recht­erhal­ten wol­len. Aus die­sen Grün­den sind Ver­su­che, die Grä­ben zu über­win­den, von ent­schei­den­der Bedeu­tung. Das ist schwer, gewiss. Denn man müss­te sich das, was die Grä­ben so tief gemacht hat, zunächst ein­mal gemein­sam anschauen.

 

Frank Schel­horn / Haupt­thema: Die Macht der Straße
loka­ler Akti­vist, Pomo­loge, Agrarexperte

Kurz-Vita: Seit einem hal­ben Jahr Rent­ner; kommt aus der grü­nen, öko­lo­gi­schen Rich­tung (aber nicht poli­tisch grün bzw. nicht mehr); DDR-Kind; Christ, mit fes­ter Bin­dung an Gott; war u.a. Teil­neh­mer auf den gro­ßen Demos bei den G8 Gipfeln

State­ment: Wenn die Regie­rung plötz­lich Geset­ze ändert, muss man genau hin­schau­en, wel­che da geän­dert wer­den. Wir haben eine poli­ti­sche und wirt­schaft­li­che Über­grif­fig­keit, die nicht mehr rech­tens ist. Die Kor­rup­ti­on in Deutsch­land ist sta­bil und wir haben heu­te eine beding­te Dik­ta­tur. Ein Unrechts­sys­tem als Fun­da­ment — das habe ich alles schon­mal erlebt, des­halb gehe ich auf die Straße.

 

Gryf Bai­ler / Haupt­thema: Soziale Dreigliederung
Ver­ein “Soziale Dreigliederung”

Kurz-Vita: Gebo­ren in Ham­burg, Aus­bil­dung zum Druck­for­men­her­stel­ler, ver­wei­ger­te den Kriegs­dienst und ist seit 1975 als Musi­ker tätig, seit 20 Jah­ren auch in der bil­den­den Kunst. Seit 1989 beschäf­tigt er sich inten­siv mit der Sozia­len Drei­glie­de­rung, grün­de­te 2006 den Ver­ein zur “För­de­rung des Sozia­len Drei­glie­de­rungs­ge­dan­kens”. Gryf nahm die Wen­de mit gro­ßer Freu­de auf, war fas­zi­niert von der Men­ta­li­tät im “Osten” und lebt heu­te in Sach­­sen-Anhalt. Das erwor­be­ne Grund­stück gehört dem Ver­ein in Ver­ant­wor­tungs­ei­gen­tum, hier befin­det sich seit 2015 eine Tagungs­stät­te für Dreigliederung.

State­ment: Eine unse­rer Grund­la­gen für ein gesun­des Mit­ein­an­der ist die Gewal­ten­tei­lung, die aktu­ell kor­rum­piert und nicht mehr exis­tent, in ihrem Grund­ge­dan­ken jedoch gut ist. Eine Lösung liegt in der Neu­sor­tie­rung der drei Gewal­ten und einem Umden­ken unter der Berück­sich­ti­gung des Men­schen als ganz­heit­li­ches Wesen, das geis­ti­ge, see­li­sche und kör­per­li­che Fähig­kei­ten und Bedürf­nis­se hat. Dies könn­te unse­re aktu­el­len Pro­ble­me unse­res rein mate­ria­lis­ti­schen Den­kens und Vor­ge­hens lösen.

Mrz
10
So
Sonntagsführung im Lindenau-Museum Altenburg
Mrz 10 um 14:00

Sonn­tags­füh­rung: Die ita­lie­ni­schen Tafel­bil­der im Inte­rim des Lin­denau-Muse­ums mit Dr. Ben­ja­min Rux, Kunsthistoriker.

Mrz
11
Mo
Vortrag von Dr. Michael Knoche im Lindenau-Museum Altenburg
Mrz 11 um 18:00

Die Wei­ma­rer Biblio­thek unter Goe­thes Ober­auf­sicht – Vor­trag von Dr. Michael Knoche

 

Dr. Michael Kno­che, Buch­au­tor und bis 2016 Direk­tor der Her­zo­gin Anna Ama­lia Biblio­thek Wei­mar, schaut zurück auf das Jahr 1800, als sich in Wei­mar ein bemer­kens­wer­ter Wan­del der Biblio­theks­ver­hält­nisse voll­zieht: Goe­the will die alte Fürs­ten­bi­blio­thek in ein Bil­dungs­in­sti­tut ver­wan­deln, das auch einem bür­ger­li­chen Publi­kum offen­steht und Nut­zen bringt. Es soll sich in der Biblio­thek füh­len „wie in der Gegen­wart eines gro­ßen Capi­tals, das geräusch­los unbe­re­chen­bare Zin­sen spendet“.

Um die­ses Kon­zept durch­zu­set­zen, for­derte Goe­the von den Biblio­the­ka­ren die strenge Tren­nung zwi­schen Dienst­ge­schäft und Pri­vat­stu­dien, deren Mischung ihnen frü­her den Beruf so attrak­tiv gemacht hatte. Doch die Biblio­the­kare geben ihr tra­di­tio­nel­les Berufs­ideal nicht wider­stands­los auf.

Michael Kno­che: Stu­dium der Ger­ma­nis­tik, Phi­lo­so­phie und Theo­lo­gie in Tübin­gen, anschlie­ßend Biblio­theks­aus­bil­dung, Assis­tent an der Uni­ver­si­tät, Ver­lags­tä­tig­keit. Von 1991 bis 2016 Direk­tor der Her­zo­gin Anna Ama­lia Biblio­thek, Weimar.
Letzte Buch­pu­bli­ka­tion: 300 Jahre Gräfe und Unzer. Mün­chen 2022.
Web­site: www.knoche-weimar.de
Blog: Aus der For­schungs­bi­blio­thek Krekel­born https://biblio.hypotheses.org/

Ein­tritt
Der Ein­tritt zu allen Ver­an­stal­tun­gen der Goe­the Gesell­schaft Alten­burg e. V. ist, wenn nicht anders ange­ge­ben, frei.
Spen­den sind zur För­de­rung unse­res Kul­tur­pro­gramms jeder­zeit sehr willkommen!

Mrz
12
Di
Führung: »Gerettete Bücherschätze« der Anna Amalia Bibliothek in Weimar
Mrz 12 um 15:00 – 16:00

Geret­tete Bücherschätze

Ein­bli­cke in Samm­lun­gen nach dem Bibliotheksbrand

Der Groß­brand am 20. Sep­tem­ber 2004 mar­kierte einen tie­fen Ein­schnitt in der Geschichte der Her­zo­gin Anna Ama­lia Biblio­thek und ihrer Samm­lun­gen. Eine bei­spiel­lose Welle der Unter­stüt­zung ermög­lichte den Wie­der­auf­bau und die Ent­wick­lung inno­va­ti­ver Restaurierungsmethoden.

In einer Klein­gruppe (max. 10 Per­so­nen) erle­ben Sie kost­bare Bücher­schätze aus nächs­ter Nähe. Mitarbeiter*innen der Klas­sik Stif­tung Wei­mar erläu­tern kul­tur­his­to­ri­sche Hin­ter­gründe und Stra­te­gien zum Erhalt des wert­vol­len Kulturguts.

Ettersburger Gespräch mit Mathias Brodkorb und Uwe Backes
Mrz 12 um 19:00

Ver­fas­sungs­schutz und Politik
Etters­bur­ger Gespräch mit Mathias Brod­korb und Uwe Backes

 

Mathias Brod­korb war von 2016 bis 2019 SPD-Finanz­mi­nis­ter in Meck­len­burg-Vor­pom­mern, zuvor fünf Jahre Minis­ter für Bil­dung, Wis­sen­schaft und Kul­tur des Lan­des und zwi­schen­zeit­lich Vor­sit­zen­der der SPD-Frak­tion im dor­ti­gen Land­tag, dem er von 2002 bis 2019 ange­hörte. Bekannt wurde er – neben krea­ti­ven Vor­stö­ßen in der Hoch­schul­po­li­tik – mit dem akti­ons­rei­chen Ein­tre­ten gegen Rechts­ex­tre­mis­mus. Mathias Brod­korb schreibt poli­ti­sche Kom­men­tare u.a. im Maga­zin »Cicero«.

Prof. Dr. Uwe Backes ist Stell­ver­tre­ten­der Direk­tor des HANNAH-ARENDT-INSTITUT für Tota­li­ta­ris­mus­for­schung e. V. an der TU Dresden

Der Ver­fas­sungs­schutz in Deutsch­land nehme, so Uwe Backes, mit „sei­ner extre­mis­mus­sen­si­blen poli­ti­schen Kul­tur und der nir­gends sonst in sol­cher Sys­te­ma­tik ver­fas­sungs­recht­lich ver­an­ker­ten streit­ba­ren Demo­kra­tie“ eine Son­der­rolle ein. Das gelte sowohl für die Beob­ach­tung als auch die Mit­tei­lun­gen dar­über. Seine Ver­laut­ba­run­gen bestim­men die ver­öf­fent­lichte Mei­nung und ent­schei­den über das Sag­bare. Die Poli­tik kann sich so aller­dings der inhalt­li­chen Aus­ein­an­der­set­zung mit strit­ti­gen Par­teien ent­zie­hen. Was die Par­teien ent­las­tet, scha­det aber zugleich der Demo­kra­tie. Aus gutem Grund ver­fügt keine andere west­li­che Demo­kra­tie über einen Ver­fas­sungs­schutz, der seine Bür­ger bereits weit vor jeder Straf­tat unter Beob­ach­tung stellt. Mathias Brod­korb plä­diert des­halb in sei­nem neuen Buch für eine »grund­le­gende Reform oder gar Auf­lö­sung der skan­dal­träch­ti­gen Behörde«. Ein Streitgespräch.

Komödiantische Lesung mit Patrick Salmen im Kassablanca Jena
Mrz 12 um 20:00

YOGA GEGEN RECHTS

Kuckuck! Herz­lich will­kom­men zu mei­nem Live-Retreat „Yoga gegen Rechts“ Ich weiß – selt­sa­mer Titel, aber die mög­li­che Alter­na­ti­ven waren ein­deu­tig zu sper­rig: „Euer Scheiß stört meine Self­care“, „Irgend­was mit toxi­scher Acht­sam­keit“ oder „Die fabel­hafte Welt der Ambi­gui­täts­to­le­ranz“. Wie gewohnt gibt es eine solide Mischung aus Stand-Up-Comedy und lus­ti­gen Kurz­ge­schich­ten. Im Grunde zwei Stun­den Super­fun! Eigent­lich wollte ich Brat­sche spie­len und geho­bene Welt­li­te­ra­tur vor­tra­gen, aber ich möchte nicht angeben.

Hier ein will­kür­li­cher Pres­se­text, den mir die see­len­lose künst­li­che Intel­li­genz von ChatGPT aus­ge­spuckt hat: „Come­dian und Autor Patrick Sal­men seziert urbane Selb­st­op­ti­mie­rer im schein­bar wider­sprüch­li­chen Kon­flikt von wirk­sa­mer Poli­ti­sie­rung und der stil­len Sehn­sucht nach Eska­pis­mus. (Das klingt klug) „Yoga gegen Rechts“ ver­eint Kurz­ge­schich­ten mit tro­cke­nem Humor, bis­si­gen Dia­lo­gen und mes­ser­schar­fen Beob­ach­tun­gen. Mit sati­ri­schem Scharf­sinn und viel Selbst­iro­nie ent­larvt Patrick Sal­men die patho­lo­gi­schen Züge acht­sam­keits­be­ses­se­ner Stadt­neu­ro­ti­ker, denn nie­mand weiß so gut wie der Dort­mun­der Büh­nen­künst­ler, dass einem das Gegen­über oft nur des­halb so schräg vor­kommt, weil man gerade in einen Spie­gel schaut. (Die­ser Satz ergibt ein­deu­tig kei­nen Sinn!) Auch in sei­ner fünf­ten Kurz­ge­schich­ten-Samm­lung begeg­net Patrick Sal­men der selt­sa­men Spe­zies namens Mensch mit dem gebo­te­nen Mit­ge­fühl. Was ihn kei­nes­wegs daran hin­dert, den Fin­ger genüss­lich in die ein oder andere neo-eso­te­ri­sche Wunde zu legen.“ (Hört! Hört!)

Bes­ser hätte ich das jetzt auch nicht sagen kön­nen. Also eilen Sie her­bei und brin­gen Sie ihre innere Kork­matte mit. Im Anschluss gibt´s gemein­same Asa­nas, psy­che­de­li­sche Atem­übun­gen und melo­di­schen Deep-House. Ein­fach klasse!

 

Mrz
13
Mi
»Buchbingo« im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Mrz 13 um 19:30

Dies­mal zu Gast: Maria Stür­ze­be­cher. Die Kunst­his­to­ri­ke­rin und hat über den Erfur­ter Schatz pro­mo­viert. Durch ihre For­schung wur­den die goti­schen Gold­schmie­de­ar­bei­ten aus dem Fund zum ers­ten Mal in den Gesamt­be­stand ein­ge­ord­net und gleich­zei­tig als his­to­ri­sche Quelle aus­ge­wer­tet. Maria Stür­ze­be­cher ist Kura­to­rin des Muse­ums Alte Syn­agoge Erfurt und war seit 2009 mit der wis­sen­schaft­li­chen Grund­la­gen­ar­beit in Vor­be­rei­tung der UNESCO-Bewer­bung mit dem Mit­tel­al­ter­li­chen Jüdi­schen Erbe in Erfurt befasst, wofür 2023 der Welt­erbe Titel ver­lie­hen wurde.

BINGO!“ Wer liebt es nicht? Das beliebte Gesellschaftsspiel

Span­nung, Spaß, Gewinne – und alles für einen guten Zweck. Das Kul­tur: Haus Dacheröden bie­tet ein­mal im Monat ein „Bingo!“ an. Ziel ist es, neben bes­ter Unter­hal­tung für das Publi­kum auch für Auf­merk­sam­keit für das Buch­asyl im Haus zu sor­gen. Dabei soll am Grund­prin­zip der Lot­te­rie fest­ge­hal­ten wer­den. Aller­dings sind die Ein­sätze und die Gewinne beson­ders: Bücher.

Und so geht es. Wer mit­spie­len möchte, bringt ein Buch mit in den Bür­ger­saal im Dacheröden. Dafür gibt es einen Lot­to­schein. Wer den Ein­satz erhö­hen und mit meh­re­ren Bin­go­schei­nen antre­ten möchte, kann natür­lich auch meh­rere Bücher mitbringen.

Wie immer wer­den die durch­num­me­rier­ten Kugeln aus der Los­trom­mel gezo­gen, bis ein Gast auf sei­nem Schein die ers­ten fünf der ins­ge­samt 90 Zah­len in einer waa­ge­rech­ten Reihe ankreu­zen konnte. Für den Ruf „Bingo“ gibt es dann den ers­ten Gewinn, einen beson­de­ren Schatz aus dem Buchasyl.

Danach geht es darum, auf dem Spiel­schein eine Senk­rechte zu fül­len. Zum Schluss der Runde gewinnt, wer am schnells­ten alle rich­ti­gen Zah­len auf sei­nem Schein ver­eint. Ins­ge­samt sind pro Abend drei Durch­gänge geplant.

Für zusätz­li­che Unter­hal­tung beim Spie­len sor­gen der Herbst­lese-Ver­eins­vor­sit­zende Dirk Löhr sowie ein Gast, die nicht nur Kugel für Kugel aus der Los­trom­mel zie­hen, son­dern sich dabei auch recht spon­tan über Gott und die Welt austauschen.

Die als Spiel­ein­satz mit­ge­brach­ten Bücher kom­men ins Buch­asyl. Seit 2018 wer­den hier Bücher vor der Papier­tonne geret­tet. Dann gilt für sie das Grund­prin­zip „Bücher suchen ein neues Zuhause“. Gegen einen klei­nen Obo­lus, der die ganze Unter­neh­mung am Lau­fen hal­ten soll, kön­nen sich Inter­es­sierte aus den Rega­len im Bür­ger­saal bedie­nen und den einen oder ande­ren Schatz für ihre Biblio­thek erwerben.

Natür­lich ist an den Aben­den auch die Bar im Kul­tur: Haus Dacheröden geöffnet.

Anmel­dun­gen unter: kontakt@dacheroeden.de oder Tele­fon 0361–644 123 75. Spon­tane Gäste sind aber auch ganz herz­lich willkommen!

Ein­tritt: 1 Buch

Lesung mit Mirko Krüger im Literaturmuseum »Theodor Storm« in Heilbad Heiligenstadt
Mrz 13 um 19:30

Lesung mit Mirko Krü­ger: „Tat­ort Thüringen“
Mirko Krü­ger liest im Lite­ra­tur­mu­seum aus sei­nem bereits sechs­ten Tatort-Band

 

Thü­rin­gen ist nicht nur das Land der Dich­ter und Den­ker. Thü­rin­gen ist auch das Land der Rich­ter und Hen­ker“, sagt Mirko Krü­ger. Für den Jour­na­lis­ten sind diese Sätze weit mehr als nur ein Sprach­spiel. Sie haben sehr viel mit einer essen­ti­el­len Frage zu tun, die sich in sei­nem jüngs­ten Buch stellt: Soll man Mör­der hin­rich­ten – oder nicht? Bereits Goe­the wurde in sei­ner Rolle als Geheim­rat damit kon­fron­tiert. 1783 sprach er sich dafür aus, das Straf­recht nicht zu refor­mie­ren und die Todes­strafe bei­zu­be­hal­ten. Aller­dings hat Goe­the selbst keine Urteile ver­hängt, wäh­rend der Dich­ter Theo­dor Storm tat­säch­lich Rich­ter war. Wäh­rend sei­ner Amts­jahre im Eichsfeld sprach er auch Todes­ur­teile aus.

Tat­ort Thü­rin­gen – Wahre Ver­bre­chen von der Goe­the­zeit bis in die Gegen­wart“ – so heißt Krü­gers bereits sechs­ter Band mit Kri­mi­nal­ge­schich­ten. Er stellt das Buch am 13. März im Lite­ra­tur­mu­seum Theo­dor Storm in Hei­li­gen­stadt vor. Dabei wird er sich vor allem auf Fälle rund um unsere Dich­ter kon­zen­trie­ren. Das inzwi­schen „True Crime“ genannte Genre sei, so betont Krü­ger, ohne einen der Gro­ßen der Lite­ra­tur­ge­schichte schwer vor­stell­bar. Kein Gerin­ge­rer als Schil­ler ver­half ihm zu sei­nem Durch­bruch in Deutsch­land. Ab 1792 gab er vier Bände mit Kri­mi­nal­ge­schich­ten her­aus. Diese Fälle, so meinte er, besit­zen den Vor­zug der his­to­ri­schen Wahr­heit. Sie gestat­ten dem Leser „tie­fere Bli­cke in das Men­schen­herz. So ent­hüllt uns oft ein Kri­mi­nal­pro­zeß das Innerste der Gedan­ken und bringt das ver­steck­teste Gewebe der Bos­heit an den Tag.“

Mrz
15
Fr
Die Literarische Destille. Ein hochprozentiger Abend über Stephen King, Bert Brecht und Dorothy Parker. Mit Ralf Schönfelder, M. Kruppe – und Musik von Oliver Räumelt auf Burg Ranis
Mrz 15 um 19:30

Die Lite­ra­ri­sche Destille. Ein hoch­pro­zen­ti­ger Abend über Ste­phen King, Bert Brecht und Doro­thy Par­ker. Mit Ralf Schön­fel­der, M. Kruppe – und Musik von Oli­ver Räumelt

 

 

Der Abend wid­met sich einer Schrift­stel­le­rin, zwei Schrift­stel­lern und ihre liebs­ten Spi­ri­tuo­sen. Doro­thy Par­ker behielt auch nach dem fünf­ten Drink den klars­ten Kopf New Yorks. Ste­phen King kippte jeden Abend das übrige Bier in den Aus­guss, weil er unmög­lich schla­fen konnte in dem Wis­sen, dass noch Alko­hol im Haus war. Bert­hold Brecht kannte die Legen­den um trink­feste Genies und gab sich das Image eines Whis­key­lieb­ha­bers, obwohl er in Wahr­heit fast absti­nent lebte.

M. Kruppe und Ralf Schön­fel­der sind die lite­ra­ri­schen Som­me­liers des Abends. Sie lesen aus den Tex­ten und erzäh­len humor­volle und ernste Anek­do­ten über die schrei­ben­den Trin­ker. Dazu wird edler Whisk(e)y kre­denzt. Das Publi­kum ist ein­ge­la­den, mitzutrinken!

Musi­ka­lisch beglei­tet wer­den die Bei­den von Oli­ver Räu­melt beglei­tet, der auf dem Akkor­deon Shan­tys und Drei­gro­schen­songs spielt.

Ver­an­stal­ter: Eine Ver­an­stal­tung des Lese-Zei­chen e.V.

Buchpräsentation mit Andrea Wulf in der Friedrich-Schiller-Universität in Jena
Mrz 15 um 20:00

Lite­ra­tur ver­bin­det! Andrea Wulf und Tha­lia im Hör­saal 1 der Fried­rich-Schil­ler-Uni­ver­si­tät Jena

Fabel­hafte Rebel­len. Die frü­hen Roman­ti­ker und die Erfin­dung des Ich. Buch­prä­sen­ta­tion mit Andrea Wulf. In ihrem inspi­rie­ren­den Buch erzählt Best­sel­ler­au­torin Andrea Wulf nicht nur von dem wohl tur­bu­len­tes­ten Freun­des­kreis der deut­schen Geis­tes­ge­schichte, son­dern erklärt auch, warum wir bis heute zwi­schen den Gefah­ren der star­ken Ich­be­zo­gen­heit und den auf­re­gen­den Mög­lich­kei­ten des freien Wil­lens schwan­ken. Denn die Ent­schei­dung zwi­schen per­sön­li­cher Erfül­lung und zer­stö­re­ri­schem Ego­is­mus, zwi­schen den Rech­ten des Ein­zel­nen und unse­rer Ver­ant­wor­tung gegen­über der Gemein­schaft und künf­ti­gen Genera­tio­nen ist heute so schwie­rig wie damals.

Prä­sen­tiert von: Andrea Wulf, gebo­ren in Indien und auf­ge­wach­sen in Deutsch­land, lebt in Lon­don. Seit ihrem Stu­dium der Design­ge­schichte am Royal Col­lege of Art arbei­tet sie als Sach­buch­au­torin und Journalistin.

Ein­tritt nur mit gül­ti­gem Ticket

Mrz
16
Sa
Lesung von Mitgliedern des Fördervereins Dichterstätte Sarah Kirsch auf Schloss Heringen
Mrz 16 um 14:30

Dich­ter­stätte Sarah Kirsch: Islän­di­sche Lyrik

Lesung von Mit­glie­dern des För­der­ver­eins Dich­ter­stätte Sarah Kirsch.

Mrz
17
So
Finissage mit Filmvorführung der Ausstellung »Mit fremder Feder. Der gefälschte Schiller« in Weimar
Mrz 17 um 14:00

Mit frem­der Feder. Der gefälschte Schiller

 

Finis­sage mit Film­vor­füh­rung und Gele­gen­heit zu Gesprä­chen mit der Aus­stel­lungs­ku­ra­to­rin, Dr. Gabriele Klunkert

Lene-Vogt-Programm mit dem Leipziger Schillervereinstheater im Schillerhaus Rudolstadt
Mrz 17 um 15:00

Zum Schwure räcken se de Hände, daß bald de Diran­nei zu Ende

Pro­gramm des Leip­zi­ger Schillervereinstheater

Auf ihre unver­gleich­lich humor­volle Weise hat die Leip­zi­ger Mund­art­dich­te­rin Lene Vogt die deut­schen Klas­si­ker auf säch­sisch inter­pre­tiert und noch­mals unsterb­lich gemacht. Ob ganze Dra­men oder Bal­la­den, stark ver­kürzt und urko­misch, ver­zü­cken die Texte noch heute. Das Leip­zi­ger Schil­ler­ver­eins­thea­ter prä­sen­tiert eine flotte Insze­nie­rung von Schil­lers Tell und wei­tere Per­len der Dicht­gunst vom Erl­gee­nich bis zum Mäd­chen aus dr Främde.

Ettersburger Gespräch – Henryk M. Broder und Reinhard Mohr im Gespräch mit Bernd Hilder – AUSVERKAUFT!
Mrz 17 um 16:00

Durchs irre Germanistan
Etters­bur­ger Gespräch  – Hen­ryk M. Bro­der und Rein­hard Mohr im Gespräch mit Bernd Hilder

 

Hen­ryk M. Bro­der kommt wie­der zu einem ETTERSBURGFER GESPRÄCH. Dies­mal mit Rein­hard Mohr und Bernd Hil­der: Grund­lage des Gesprächs ist sein jüngs­tes Buch.
Mora­lisch Welt­spitze, kli­ma­be­wusst, divers, post­ko­lo­nial, aber vol­ler Illu­sio­nen – ein Sit­ten­bild der bun­ten deut­schen Repu­blik. War Deutsch­land nicht eben noch das belieb­teste Land der Welt, benei­de­ter Export­welt­meis­ter und begehr­ter Inves­ti­ti­ons­stand­ort mit einer funk­tio­nie­ren­den Ver­wal­tung und bes­tens aus­ge­bil­de­ten Fach­kräf­ten? Der Drei­klang aus Demo­kra­tie, Markt­wirt­schaft und einer Arbeits­dis­zi­plin, die im Rest der Welt zugleich gefürch­tet und belä­chelt wird, hat den Ruf „Made in Ger­many« zum Welt­kul­tur­erbe gemacht. Trotz aller Kri­sen gal­ten die 16 Mer­kel-Jahre als gol­dene Epo­che von Wachs­tum und prag­ma­ti­scher Staats­füh­rung im Zei­chen der Raute. Ruhe war oberste Bür­ger­pflicht. Motto: „Wir schaf­fen das.« Der Rest wurde mit Geld ruhig­ge­stellt oder als „rechts­po­pu­lis­tisch« abge­stem­pelt. Knapp zwei Jahre spä­ter zeigt sich jedoch das wahre Erbe der Ex-Kanz­le­rin, die das Land in einen nach­hal­ti­gen Däm­mer­zu­stand ver­setzt hat: Die Rea­li­tät schlägt mit Macht zurück, ob bei der ver­tei­di­gungs­un­fä­hi­gen Bun­des­wehr oder der ver­fehl­ten Ener­gie­po­li­tik, ob in Sachen Flücht­lings­krise, Migra­tion und Inte­gra­tion, Digi­ta­li­sie­rung, Bil­dung oder Woh­nungs­bau. Im Land fehlt es buch­stäb­lich an allem, beson­ders die tra­gende Mitte der Gesell­schaft ist betrof­fen. Doch Hen­ryk M. Bro­der und Rein­hard Mohr wol­len keine schlechte Stim­mung ver­brei­ten. Im Gegen­teil. Sie beob­ach­ten, pro­to­kol­lie­ren und resü­mie­ren mit viel Humor und Liebe zum Detail, was in die­sem merk­wür­di­gen Land vor­geht und viele Zeit­ge­nos­sen rat­los oder wütend zurück­lässt: einen grö­ßen­wahn­sin­ni­gen Mora­lis­mus, rea­li­täts­ferne Illu­sio­nen, struk­tu­rell schlechte Laune und Angst vor der Frei­heit, dazu eine Voll­kasko-Men­ta­li­tät und eine Apo­ka­lypse-ver­ses­sene Wohl­stands­ver­wahr­lo­sung mit einer kräf­ti­gen Por­tion Geschichts­ver­ges­sen­heit, die sich als „Lehre aus der Geschichte« tarnt.

Mrz
18
Mo
JuLe-Treff im Leseladen
Mrz 18 um 16:00

Du bist zwi­schen 12–16 Jah­ren und liest gern?

Du bist neu­gie­rig auf aktu­elle Titel?
Du hast Lust, auch ande­ren einen Buch­tipp zu geben?
Dann bist Du bei uns als Testleser/in richtig!

Wir tref­fen uns ein­mal monat­lich zum Reden, Raten, Bewer­ten und Emp­feh­len. Auf uns war­tet ein Jahr vol­ler Lese­aben­teuer! Wir freuen uns auf Dich!

Sabine Arndt, Bibliothekarin,
Johan­nes Stein­hö­fel und das Team der Eckermann-Buchhandlung
und die Lite­ra­ri­sche Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V.

Ort: Lite­ra­tur­Etage, Markt­str. 2–4, 99423 Weimar

Die Teil­nahme ist kostenlos!

Mrz
19
Di
Vortrag von Dr. Moritz Strohschneider im Goethe-Nationalmuseum Weimar
Mrz 19 um 18:00

»Über „Tonio Krö­ger“ und andere Wert­he­ria­den um 1900«

Vor­trag von Dr. Moritz Stroh­schnei­der (Mün­chen).

Ettersburger Gespräch mit Ahmad Mansour und Peter D. Krause
Mrz 19 um 19:00

Klar­text zur Integration
Etters­bur­ger Gespräch: Ahmad Man­sour im Gespräch mit Peter D. Krause

 

Ahmad Man­sour stu­dierte Psy­cho­lo­gie, Sozio­lo­gie und Anthro­po­lo­gie in Ber­lin und Tel Aviv. Er lebt seit 2004 in Deutsch­land und wurde viel­fach für seine Arbeit im Bereich Extre­mis­mus­be­kämp­fung und Demo­kra­tie­för­de­rung aus­ge­zeich­net. Nicht zuletzt dank sei­ner per­sön­li­chen Erfah­rung mit radi­kal­is­la­mi­schen Struk­tu­ren, zählt Man­sour zu den kennt­nis­reichs­ten Isla­mis­mus-Exper­ten Deutschlands.

Gemein­sam ver­an­stal­tet mit REPUBLIK21 e.V. Denk­fa­brik für neue bür­ger­li­che Politik.

»Studio Literatur« der Literarischen Gesellschaft Thüringen auf Radio Lotte
Mrz 19 um 22:00 – 23:00
»Studio Literatur« der Literarischen Gesellschaft Thüringen auf Radio Lotte @ Radio Lotte Weimar - Bürgerradio

Zu hören an jedem 3. Diens­tag im Monat, 22:00–23:00 Uhr – und als Podcast

Die LGT för­dert seit 30 Jah­ren aktiv die Lite­ra­tur und Kul­tur in Wei­mar und Thü­rin­gen. Sie orga­ni­siert Fes­ti­vals und Wett­be­werbe, Werk­stät­ten und Lesun­gen, ver­öf­fent­licht Bücher und Maga­zine. In unse­rem Pod­cast stel­len wir euch die Lite­ra­tur und das lite­ra­ri­sche Leben rund um die LGT vor.

Ein­zelne Fol­gen sind an jedem 3. Diens­tag im Monat von 22:00–23:00 Uhr auf dem Wei­ma­rer Stadt­sen­der www.radiolotte.de zu hören.

Mrz
20
Mi
Bilderbuchkino: »Juhu, LetzteR! Die neue Olympiade der Tiere« im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Mrz 20 um 16:00

Der Raum wird dun­kel, die Bil­der einer Geschichte begin­nen zu leuchten.

Immer gewin­nen die­sel­ben Tiere – das ist so lang­wei­lig, dass das Publi­kum ein­nickt und von den Rän­gen pur­zelt. Als auch der Ele­fant pur­zelt, ist klar, dass sich etwas ändern muss! Da hat die Zwergmaus eine Idee: Ab jetzt sol­len die­je­ni­gen die Sie­ger sein, die als Letzte ins Ziel gehen, das geringste Gewicht stem­men und am wenigs­ten weit sprin­gen kön­nen. Ganz schön tri­cky! Aber alle Tiere wol­len es ver­su­chen (bis auf die übli­chen Sie­ger natür­lich). Es ent­spinnt sich eine haar­sträu­bend schräge Olym­piade der neuen Art. Eine wun­der­bar tur­bu­lente, sehr lus­tige neue Vor­le­se­ge­schichte von Jens Rass­mus, mit Witz und Verve erzählt und in Bil­der gesetzt.

Das Kul­tur: Haus Dacheröden bie­tet zwei Mal im Monat ein kos­ten­lo­ses Bil­der­buch­kino für Kin­der ab 4 Jahre an. Dabei wer­den die Bil­der eines Bil­der­buchs auf eine große Lein­wand pro­ji­ziert und der Text live vor­ge­le­sen. Die beson­dere Atmo­sphäre nimmt mit auf eine Reise mit dem klei­nen Dra­chen Kokos­nuss, zur Kuh Lie­se­lotte, dem Nein­horn und vie­len ande­ren. Herz­li­che Ein­la­dung für kleine und große Gäste zum Stau­nen, Träu­men und Lachen.

Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung des G&G Ver­lags Edi­tion Nilpferd.

»Kino im Salon« im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Mrz 20 um 19:30

Kino im Salon | Erle­sene Filme: Box­ha­ge­ner Platz

Licht aus und Film ab – ein­mal im Monat zeigt das Kul­tur: Haus Dacheröden aus­ge­wählte Lite­ra­tur­ver­fil­mun­gen mit kur­zer Ein­füh­rung. Wer eine intime, gemüt­li­che Atmo­sphäre einem gro­ßen Kino­saal vor­zieht, ist hier genau rich­tig. Erle­ben Sie die Filme bei Ker­zen­schein, einem küh­len Getränk und ein paar Snacks, prä­sen­tiert wer­den Ver­fil­mun­gen klas­si­scher und zeit­ge­nös­si­scher Lite­ra­tur – von „Tschick“ bis „Nackt unter Wöl­fen“, von neu bis alt. Eine kurze Ein­füh­rung vor Beginn der Vor­stel­lung durch die Erfur­ter Fil­me­ma­che­rin und Kura­to­rin der Ver­an­stal­tungs­reihe Susanne Aßmann gibt einen Über­blick über die Hin­ter­gründe des Filmes.

Ein ganz und gar unge­wöhn­li­cher Film über die DDR, fern jeder Ost­al­gie und den­noch auf eine bestimmte Weise warm­her­zig, die man frü­her volks­tüm­lich genannt hätte. Und doch trifft er die Stim­mung aus Unfrei­heit und sen­ti­men­ta­ler Sehn­sucht bes­ser als all seine Vor­gän­ger im Genre des deut­schen Erin­ne­rungs­films. (Frank­fur­ter Rundschau)

Der viel­fach preis­ge­krönte und am Box­ha­ge­ner Platz auf­ge­wach­sene Ber­li­ner Regis­seur Matti Geschon­neck insze­nierte den Film nach dem gleich­na­mi­gen Roman­de­büt von Tors­ten Schulz, der auch das Dreh­buch verfasste.

1968 in Ost­ber­lin: Stu­den­ten­un­ru­hen und sexu­elle Revo­lu­tion im Wes­ten, Pan­zer in Prag. Und auf dem Ost­ber­li­ner Box­ha­ge­ner Platz erle­ben Oma Otti (Gud­run Rit­ter) und ihr zwölf­jäh­ri­ger Enkel Hol­ger (Samuel Schnei­der) ihre ganz eige­nen Aben­teuer. Otti hat schon fünf Ehe­män­ner ins Grab gebracht und dem sechs­ten geht es auch nicht mehr so gut, als sie Avan­cen von Alt­nazi Fisch- Wink­ler (Horst Krause) und dem ehe­ma­li­gen Spar­ta­kus­kämp­fer Karl Weg­ner (Michael Gwis­dek) erhält. Otti ver­liebt sich in Karl und plötz­lich ist Fisch-Wink­ler tot. Hol­ger avan­ciert zum Hob­by­de­tek­tiv und lernt dabei eini­ges über die Liebe, die 68er Revolte und wie man mit „revo­lu­tio­nä­ren“ Geheim­nis­sen Frauen rum­kriegt. Bis Hol­ger einen Feh­ler begeht, der aus­ge­rech­net Karl in Gefahr bringt…

Tro­cke­ner Humor, Melan­cho­lie und Ber­li­ner Charme – mit die­sen Zuta­ten wirft Box­ha­ge­ner Platz einen Blick zurück auf die 60er Jahre. Und auf eine wun­der­bare Lie­bes­ge­schichte zwi­schen einer fried­hofs- und koch­be­geis­ter­ten älte­ren Dame und einem ele­gan­ten Ex-Spar­ta­kis­ten. Der Film ist eine Lie­bes­er­klä­rung an die Stadt Ber­lin, an den klei­nen Kos­mos Box­ha­ge­ner Platz und seine lie­bens­wer­ten Bewoh­ner und gleich­zei­tig eine Hom­mage an phan­tas­ti­sche Schau­spiel­grö­ßen aus Ost und West. Box­ha­ge­ner Platz – ein Ber­li­ner Hei­mat­film im bes­ten Sinne.

Länge: 103 Minuten

Quelle: filmstarts.de

Lesung mit Jörg Hartmann: »Der Lärm des Lebens« im Atrium der Stadtwerke in Erfurt
Mrz 20 um 19:30

In „Der Lärm des Lebens“ erzählt Jörg Hart­mann auf hin­rei­ßende Weise seine Geschichte und die sei­ner Eltern und Groß­el­tern. Es ist eine Lie­bes­er­klä­rung an die Kraft der Fami­lie – und an den Ruhr­pott. Ob es um die Situa­tion sei­ner gehör­lo­sen Groß­el­tern im Natio­nal­so­zia­lis­mus geht, die Lebens­klug­heit sei­ner Mut­ter, die Demen­z­er­kran­kung sei­nes Vaters, die vie­len skur­ri­len Erleb­nisse in der Groß­fa­mi­lie oder um Schlüsselbegegnungen, die er als Schau­spie­ler hatte – immer hält Hart­mann die Balance zwi­schen Tra­gik und Komik.
Er hat dabei einen kraft­vol­len Erzähl­ton – per­sön­lich, berührend, humor­voll. Und fragt: Warum keh­ren wir immer wie­der zu unse­ren Wur­zeln zurück? Es geht darum, den Kreis­lauf des Lebens zu fas­sen: Eltern und Kin­der, Anfang und Ende, Auf­bruch und Ankunft, Wer­den und Ver­ge­hen – eben alles, was zum Lärm des Lebens gehört. Ein geschich­ten­pral­les Buch über Her­kunft und Hei­mat – und den Wunsch, sich davon zu lösen und in die Welt zu zie­hen. Und wie neben­bei eine Men­ta­li­täts­ge­schichte der Bundesrepublik.

Jörg Hart­mann gehört zu den bedeu­tends­ten deut­schen Cha­rak­ter­dar­stel­lern. 1969 gebo­ren, wuchs er in Her­de­cke, im Ruhr­pott, auf. Nach sei­ner Schau­spiel­aus­bil­dung und ver­schie­de­nen Thea­ter­en­ga­ge­ments wurde er 1999 Ensem­ble­mit­glied der Ber­li­ner Schau­bühne. Fern­seh­pro­duk­tio­nen wie „Weis­sen­see“ oder der Dort­mund-Tat­ort, in dem er Kom­mis­sar Faber spielt, mach­ten ihn einem brei­ten Publi­kum bekannt; im Kino war er etwa in „Wilde Maus“ oder zuletzt in „Sonne und Beton“ zu sehen. Jörg Hart­mann wurde viel­fach aus­ge­zeich­net, u.a. mit dem Deut­schen Fern­seh­preis, der Gol­de­nen Kamera und dem Grimme-Preis. Für den Tat­ort „Du bleibst hier“ (2023) schrieb er das Dreh­buch. Er hat drei Kin­der und lebt mit sei­ner Fami­lie in Potsdam.

Mode­ra­tion: Mar­ga­rete von Schwarzkopf

In Koope­ra­tion mit der Fried­rich Ebert Stiftung/Landesbüro Thüringen

Weltgeschichtentag im Café Pici in Jena
Mrz 20 um 20:00

Welt­ge­schicht­en­tag 2024

Am 20.3.2024 gibt es wie­der den inter­na­tio­na­len World Sto­ry­tel­ling Day.
Das Thema lau­tet die­ses Jahr: BRÜCKEN BAUEN
Antje Horn wird in Jena im schö­nen PICI an die­sem Tag ab 20 Uhr zu einer offe­nen Bühne einladen.
Wer gern sin­gend, rei­mend, tan­zend, musi­zie­rend, lesend oder anders eine kleine Geschichte erzäh­len möchte, melde sich bitte per Mail bei uns.
Die Bei­träge soll­ten zwi­schen 3 und 5 Minu­ten lang sein.
Natür­lich darf auch ein­fach nur gelauscht, geschaut und geklatscht werden.

Mrz
21
Do
Vortrag von Dr. Patrick Poch im Goethe- und Schiller-Archiv Weimar
Mrz 21 um 17:00

Das Stu­di­en­ka­bi­nett des Johann Cas­par Lava­ter: Ein Fun­dus an Bild­nis­sen Goe­thes und sei­ner Zeitgenossen

Vor­trag von Dr. Patrick Poch, Wien

Lesung mit Rita Dorn und Regina Jarisch in der Stadtbücherei Weimar
Mrz 21 um 19:30

Zwi­schen Lust und Frust alles Liebe

Rita Dorn und Regina Jarisch lesen Lyrik und Prosa.

Michael Pein singt und spielt Gitarre.

Mrz
22
Fr
Vortrag von Damian Mallepree im Schillerhaus Rudolstadt
Mrz 22 um 19:30

Damian Mal­lepree: Schil­lers Ein­fluss auf Goe­thes Farbenlehre

Die Freund­schaft zwi­schen Schil­ler und Goe­the begann 1794 im Zei­chen der Natur­wis­sen­schaft. Zu dem Zeit­punkt hatte Goe­the bereits die Bey­träge zur Optik ver­öf­fent­licht und strebte die Dar­stel­lung zur Geschichte der Far­ben­lehre an. Dafür wurde Schil­ler in den fol­gen­den Jah­ren zum unver­zicht­ba­ren und weg­wei­sen­den Rat­ge­ber. Damian Mal­lepree ergänzt sei­nen Vor­trag mit klei­nen opti­schen Ver­su­chen, die die Fas­zi­na­tion Far­ben­lehre nahe­brin­gen sollen.

Mrz
23
Sa
Kreatives Schreiben mit Anke Engelmann im Kultur: Haus Dacheröden
Mrz 23 um 10:00 – 15:00

Trau­er­kloß, Quatsch mit Soß’
Work­shop Krea­ti­ves Schrei­ben am 24. Februar im Kul­tur: Haus Dacheröden.

Auch in der Fas­ten­zeit gilt: Essen muss der Mensch, und zwar aus­rei­chend und gesund. Nicht fet­tig, nicht sal­zig, zucker- und fleisch­arm. So bil­lig wie mög­lich, regio­nal und natur­nah. Doch woher stammt unser Essen wirk­lich? Von glück­li­chen Tie­ren, die auf Blüm­chen­wie­sen tol­len und im Bei­sein einer Bezugs­per­son ihre dank­ba­ren Augen für immer schlie­ßen? Von idyl­li­schen Fel­dern, auf denen ganz von allein kein Unkraut wächst, und wo sich die fröh­li­che Bau­ern­fa­mi­lie mit einem fröh­li­chen Ern­te­ein­satz die Lan­ge­weile vertreibt?
Mamp­fen, fut­tern, fres­sen, schna­bu­lie­ren: Essen ist nicht nur Geschmacks­sa­che. Essen ist Kul­tur und Geschichte, essen ist Kampf und Ver­nich­tung, essen ist Ver­dau­ung und das End­pro­dukt alles andere als char­mant. Ande­rer­seits: Wie viel Poe­sie steckt in einem Butterbrot!
Na? Auf den Geschmack gekom­men? Am Sams­tag gehts ans Ein­ge­machte, denn wir schrei­ben übers Essen. Mit­zu­brin­gen sind Appe­tit auf Wör­ter und Geschich­ten – und ein ange­mes­se­ner Tages­pro­vi­ant für den Hun­ger zwi­schen­durch. Ich freu mich drauf!

Krea­ti­ves Schrei­ben mit Anke Engel­mann: immer am letz­ten Sams­tag im Monat, immer 10 bis 15 Uhr.

Anmeldung: 

Mail an: engelmann@poesiebuero.de
Kos­ten: 48 Euro, ermä­ßigt 35 Euro. Rabatt möglich

 

 

 

Mrz
24
So
Sonntagsführung im Lindenau-Museum Altenburg
Mrz 24 um 14:00

Sonn­tags­füh­rung: Goe­thes Archäo­lo­gin und Lin­den­aus Kunst­agent oder ein Stück Welt­wun­der in Alten­burg mit Dr. Ronny Teu­scher, Archäologe

Mrz
27
Mi
Räuberlabor im Schillerhaus Rudolstadt
Mrz 27 um 16:00

Räu­ber­la­bor: Eier fär­ben und bema­len (Fami­li­en­nach­mit­tag)

Ob Fried­rich und Char­lotte Schil­ler mit ihren vier Kin­dern Oster­eier bemal­ten, wis­sen wir lei­der nicht. Bekannt war der Brauch des Eier­fär­bens und Bema­lens aber schon. Im Räu­ber­la­bor wol­len wir dies­mal den Brauch fort­set­zen und vor­be­rei­tete Hüh­ner­eier bema­len, die dann an den Oster­strauch gehängt wer­den kön­nen. Noch unbe­malte Oster­eier und alles, was man dazu braucht, lie­gen bereit.

Buchvorstellung mit Thomas Steinfeld im Gespräch mit Michael Knoche in der HAAB Weimar
Mrz 27 um 18:00

Goe­the. Por­trät eines Lebens, Bild einer Zeit

 

Buch­vor­stel­lung mit Tho­mas Stein­feld im Gespräch mit Michael Knoche

Mrz
28
Do
Lesung und Musik mit Ulrike Müller und Christian Rosenau: Mascha Kaléko – Journalistin des Lebens in der LiteraturEtage in Weimar
Mrz 28 um 19:00

Für die Dich­te­rin Mascha Kaleko (1907–-1975) war das Schrei­ben für Zei­tun­gen nicht nur ein »Job«, son­dern sie brachte Spra­che und Rhyth­mus des jour­na­lis­ti­schen Stils der Neuen Frauen in die Lite­ra­tur der Zwan­zi­ger Jahre. Ihr »Lyri­sches Ste­no­gramm­heft« mit sei­nen unver­wech­sel­ba­ren Ton­la­gen zwi­schen Gas­sen­hauer, Repor­tage und zar­ter Poe­sie machte sie schlag­ar­tig berühmt. Als Jüdin wurde sie mehr­fach zur Emi­gran­tin gezwun­gen: 1914 floh sie mit Eltern und Schwes­ter vor Pogro­men aus Gali­zien, 1938 vor den Nazis aus Ber­lin in die USA.

Das bewährte lite­ra­risch-musi­ka­li­sche Duo aus Ulrike Mül­ler (Autorin, Lite­ra­tur­wis­sen­schaft­le­rin) & Chris­tian Rosenau (Gitar­rist, Lyri­ker) pra­sen­tiert eine mit­rei­ßende Col­lage aus Kaleko-Tex­ten, Klang­col­la­gen, eige­nen Kom­po­si­tio­nen und kom­pak­ter Mode­ra­tion, die ihrer beson­de­ren Plat­zie­rung am Grün­don­ners­tag durch­aus gerecht wird.

Kar­ten sind im Vor­ver­kauf in der Ecker­mann-Buch­hand­lung erhältlich.

Eine Ver­an­stal­tung der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V. Geför­dert von der Thü­rin­ger Staatskanzlei.

Mrz
31
So
Osterspaziergang im Garten des Schillerhauses Rudolstadt
Mrz 31 um 15:00

Oster­spa­zier­gang im Schil­ler­gar­ten (Spie­len und Erleben)

Goe­the hatte seine Freude am Oster­fest und ver­steckte für seine Liebs­ten gern bunte Oster­eier. Das Team des Schil­ler­hau­ses wird es Goe­the gleich­tun und für die jüngs­ten Gäste Oster­eier im Gar­ten ver­ste­cken. Für die grö­ße­ren Gäste gibt es Pflück­ge­dichte und ‑gedan­ken mit klei­nen Weis­hei­ten von Schil­ler und Goe­the zu ent­de­cken. Für Kaf­fee, Kuchen und Getränke ist natür­lich auch gesorgt.

Apr
2
Di
Literaturland Thüringen im Radio – Eine Sendereihe des Thüringer Literaturrates
Apr 2 um 22:00
Literaturland Thüringen im Radio – Eine Sendereihe des Thüringer Literaturrates @ Radio Lotte

Jeden ers­ten Diens­tag im Monat geht es bei »Lite­ra­tur­land Thü­rin­gen im Radio«, dem Sen­de­for­mat des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes um Lite­ra­tur aus und über Thüringen.

Soweit es die Pla­nung erlaubt, laden wir Gäste ins Stu­dio ein, um mit ihnen über ihr Schrei­ben, Pro­jekte, Recher­chen oder beson­dere The­men zu spre­chen. Oder wir zeich­nen Sen­dun­gen auf, brin­gen Live­mit­schnitte von Ver­an­stal­tun­gen etc.

Jeden ers­ten Diens­tag im Monat ist die Sen­dung auf  Radio Lotte im Stadt­ge­biet von Wei­mar auf 160,6 UKW zu hören und welt­weit im Inter­net unter https://www.radiolotte.de

Alle Radio­sen­dun­gen kön­nen zudem in der Pod­ca­st­reihe »Lite­ra­tur­land Thü­rin­gen im Radio« auf www.literaturland-thueringen.de ange­hört wer­den. Die Sen­dun­gen ste­hen i.d.R. ab dem ers­ten Mitt­woch im Monat bereit.

 

Eine Sen­dungs­for­mat des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes. Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei. Bis 2023 geför­dert von der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thüringen.

Apr
3
Mi
Bilderbuchkino: »Hase Hibiskus und der Möhrenklau« im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Apr 3 um 16:00

Der Raum wird dun­kel, die Bil­der einer Geschichte begin­nen zu leuchten.

Eine möh­ren­starke Überraschung

Hase Hibis­kus‘ Möh­ren wur­den geklaut! Sofort macht sich der Hase auf die Suche nach dem Dieb und wird bei der Ver­fol­gung von selt­sa­men Fuß­spu­ren zu sei­nem eige­nen Haus zurück­ge­führt. Was es damit wohl auf sich hat? Die ganz­sei­ti­gen Illus­tra­tio­nen von Erfolgsil­lus­tra­tor Gün­ther Jakobs laden Kin­der dazu ein, zusam­men mit Hibis­kus die Fuß­spu­ren nach­zu­ver­fol­gen und mit­zu­ra­ten, wer wohl der Dieb gewe­sen sein könnte. Der lus­tige Text von Andreas König lässt kein Auge tro­cken. Das macht nicht nur Kin­dern Spaß!

Das Kul­tur: Haus Dacheröden bie­tet zwei Mal im Monat ein kos­ten­lo­ses Bil­der­buch­kino für Kin­der ab 4 Jahre an. Dabei wer­den die Bil­der eines Bil­der­buchs auf eine große Lein­wand pro­ji­ziert und der Text live vor­ge­le­sen. Die beson­dere Atmo­sphäre nimmt mit auf eine Reise mit dem klei­nen Dra­chen Kokos­nuss, zur Kuh Lie­se­lotte, dem Nein­horn und vie­len ande­ren. Herz­li­che Ein­la­dung für kleine und große Gäste zum Stau­nen, Träu­men und Lachen.

Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung des Ravens­bur­ger Verlags.

Apr
6
Sa
22. Frühlingslesung der schreibenden Ärzte Thüringens in der LiteraturEtage in Weimar
Apr 6 um 16:00

Wie jedes Jahr fin­det auch die 22. Früh­lings­le­sung der schrei­ben­den Ärzte Thü­rin­gens in Wei­mar statt. Die lite­ra­tur­be­geis­ter­ten Medi­zi­ner lesen aktu­elle, aber auch bereits gedruckte Gedichte, Apho­ris­men, Lime­ricks und Kurzprosa.

Die Lesung wird von der Green­he­art-Band unter der Lei­tung von Dr. Vol­ker Stef­fen umrahmt.

Es lesen: MR Dr. Sieg­bert Kar­dach, Erfurt, Dr. Gün­ter Knauf, Arn­stadt, Dr. Uta Brei­ten­stein, Erfurt, Dr. Arthur Rein­hard Böh­ner, Vip­pa­che­del­hau­sen, Dr. Astrid Debes, Jena, Dr. Vol­ker Stef­fen, Erfurt, Med›Dir Dr. Bar­bara Jor­dan, Rotenburg

Apr
7
So
Sonntagsführung im Lindenau-Museum Altenburg
Apr 7 um 14:00

Sonn­tags­füh­rung: Louise Seid­ler und Bern­hard August von Lin­denau mit Marco Kar­the, Kulturwissenschaftler.

Apr
8
Mo
Vortrag von Dr. Francesca Müller-Fabbri im Lindenau-Museum Altenburg
Apr 8 um 18:00

Otti­lie von Goe­the und die Welt der Roman­tik – Vor­trag von Dr. Fran­ce­sca Müller-Fabbri

 

Otti­lie von Goe­the (1796–1872), Goe­thes „geliebte Schwie­ger­toch­ter“, wurde schon von ihren Zeit­ge­nos­sen über­aus kon­tro­vers wahr­ge­nom­men. Ihre selbst­be­stimm­ten Lebens­ent­schei­dun­gen und ihr frei­heits­lie­ben­der Geist fas­zi­nier­ten und irri­tier­ten zugleich. Im Jahr 2022 und 2023 hat eine reich bebil­derte Aus­stel­lung zuerst in Wei­mar (Goe­the- und Schil­ler-Archiv) und dann in Frank­furt am Main (Deut­sches Roman­tik-Museum) Otti­lie von Goe­thes bis­lang kaum beach­te­tes intel­lek­tu­el­les Lebens­werk in den Mit­tel­punkt gerückt. Hier wur­den ihre Tätig­keit als Her­aus­ge­be­rin des Jour­nals „Chaos“ und als Agen­tin des eng­lisch-deut­schen Kul­tur­trans­fers, ihre Unter­stüt­zung einer neuen Genera­tion von Kunst­schaf­fen­den in Wei­mar, Leip­zig und Wien, fer­ner ihre Dich­tun­gen und ihr poli­ti­sches Enga­ge­ment zum ers­ten Mal dem gro­ßen Publi­kum prä­sen­tiert. Über die kom­plexe Figur von Otti­lie von Goe­the sowie über die zwei ihr gewid­me­ten Aus­stel­lun­gen wird deren Kura­to­rin Dr. Fran­ce­sca Mül­ler-Fab­bri berichten.

Fran­ce­sca Mül­ler-Fab­bri stu­dierte nach dem Abitur Roma­nis­tik und Kunst­ge­schichte in Genua und anschlie­ßend in Süd­frank­reich. Im Jahr 1999 zog sie nach Deutsch­land und arbei­tete für meh­rere Jahre in Frank­furt am Main. Seit 2006 lebt sie in Wei­mar und ist für die Klas­sik Stif­tung Wei­mar und die Uni Erfurt tätig. Ihre Schwer­punkte sind: Kunst­ge­schicht­li­che For­schun­gen, Goe­the Samm­lun­gen, Nach­lässe von Schrift­stel­le­rin­nen der Goe­the Zeit: Die Dich­ter­stadt ist eine fas­zi­nie­rende Welt, in der, trotz jahr­hun­der­te­lan­ger For­schung, noch sehr viel zu ent­de­cken ist!

Ein­tritt
Der Ein­tritt zu allen Ver­an­stal­tun­gen der Goe­the Gesell­schaft Alten­burg e. V. ist, wenn nicht anders ange­ge­ben, frei.
Spen­den sind zur För­de­rung unse­res Kul­tur­pro­gramms jeder­zeit sehr willkommen!

Lesung mit Barbara Thériault: »Abenteuer einer linkshändigen Friseurin« im Kultur: Haus Dacheröden
Apr 8 um 19:30

Bar­bara Thé­ri­ault, die 1998 mit der Matri­kel­num­mer 1 an der neu gegrün­de­ten Erfur­ter Uni ihr Pro­mo­ti­ons­stu­dium begann, erlernt seit 2020 neben ihrer aka­de­mi­schen Tätig­keit den Beruf der Fri­seu­rin. Aus­ge­stat­tet mit Schere, Kamm und dem für Details geschul­ten Auge einer Sozio­lo­gin kommt sie im gesel­li­gen Ambi­ente der Frau­en­sa­lons und Bar­bier­shops sowie in einer Stube für Obdach­lose ins Gespräch: Es geht um Ästhe­tik, Schön­heits­bil­der, das Leben, Urlaub und die Welt.

In ihrem neuen Buch erzählt sie von der klei­nen Meta­mor­phose, die sie selbst seit­her durch­lau­fen hat. Irgend­wann begann sie, die Welt mehr und mehr mit den Augen einer Fri­seu­rin wahr­zu­neh­men, man­che ihrer sozio­lo­gi­schen Reflexe kamen ins Wanken.

Bar­bara Thé­ri­ault ist Pro­fes­so­rin an der Uni­ver­sité de Mon­tréal, arbei­tet als Über­set­ze­rin und war Stadt­schrei­be­rin in Lviv (Ukraine) und in Halle an der Saale. Und sie ist Friseurin.

Mode­ra­tion: Anett Krause (Geschäfts­füh­re­rin des Netz­werk­bü­ros »Musik­land Sachsen-Anhalt«)

Apr
9
Di
»Zum Tee bei Storm« – Vortrag von York-Egbert König im Literaturmuseum »Theodor Storm« in Heilbad Heiligenstadt
Apr 9 um 16:00

Zum Tee bei Storm: York-Egbert König stellt die Mär­chen­dich­te­rin Clara Hep­ner vor

 

York-Egbert König stellt die Mär­chen­dich­te­rin Clara Hep­ner, geb. Freund, (1860–1939) vor.

Clara Hep­ner ent­deckte ihr lite­ra­ri­sches Talent erst spät, mit über 40, nach einer Schei­dung und einem Umzug nach Mün­chen, erste Texte erschie­nen in „Jugend“ oder „Die Lese“, rich­tig erfolg­reich war sie dann in den Jah­ren der Wei­ma­rer Repu­blik, mit ihren wun­der­schö­nen Kin­der- und Tier­ge­schich­ten sowie Adap­tio­nen klas­si­scher Werke wie z. B. von Mär­chen aus 1001 Nacht in schließ­lich über 17 Büchern und mit mehr als 500.000 ver­kauf­ten Exem­pla­ren zählte sie zu den auf­la­gen­stärks­ten Autoren ihrer Zeit.

Mit der Macht­über­nahme der Nazis und dem in der Folge ein­set­zen­den Ver­fol­gungs­druck wur­den aber auch ihre Werke und deren Ver­le­ger boy­kot­tiert, obwohl sie ihre jüdi­schen Wur­zeln jah­re­lang hatte erfolg­reich ver­ber­gen kön­nen. Berufs­ver­bot, Geld­not und eine dro­hende Zwangs­räu­mung führ­ten am Ende dazu, dass sie sich im Alter von 78 Jah­ren aus einem Fens­ter ihrer Münch­ner Woh­nung im drit­ten Stock in den Tod stürzte.

Ihre Texte gerie­ten weit­ge­hend in Ver­ges­sen­heit, dar­un­ter auch ihr belieb­tes­tes Buch „Son­nen­schein­chens erste Reise“.

  • Jetzt hat der Hen­t­rich & Hen­t­rich Ver­lag in Leip­zig mit dem Schwer­punkt jüdi­sche Kul­tur und Zeit­ge­schichte eine fein gestal­tete Antho­lo­gie her­aus­ge­bracht, die Leben und Werk die­ser zu Unrecht ver­ges­se­nen Schrift­stel­le­rin wie­der ins Bewusst­sein rücken soll.

Begrenzte Plätze, wir bit­ten um Anmeldung.

Klub der kleinen Philosoph:innen im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Apr 9 um 16:00

Kin­der machen sich unzäh­lige Gedan­ken über Dinge und Erleb­nisse und stel­len unend­lich viele Fra­gen, weil sie die Welt und das eigene Ich ver­ste­hen wollen.

Was ist Zeit?“ / „Warum bin ich ICH und nie­mand ande­res?“ / „Warum den­ken wir?“

Hier setzt das Phi­lo­so­phie­ren mit Kin­dern an: Die Teil­neh­men­den tref­fen sich ein­mal monat­lich und wer­den von einer erfah­re­nen Phi­lo­so­phin Diet­linde Schmal­fuß-Plicht ange­lei­tet, mit­ein­an­der ins Gespräch zu kom­men. Gemein­sam und alters­ge­recht wer­den die klei­nen und gro­ßen Fra­gen des Lebens gestellt, Inter­es­sen und Wün­sche for­mu­liert und hinterfragt.

Im Klub der klei­nen Philosoph:innen ler­nen die Kin­der freies Den­ken, sich eine eigene Mei­nung zu bil­den und diese zu über­prü­fen. Sprach­kom­pe­tenz, Empa­thie und eine selb­stän­dige, kri­ti­sche und krea­tive Denk­weise wer­den geför­dert. Es geht um einen respekt­vol­len Umgang mit den ande­ren und um die Stär­kung der Per­sön­lich­keit und des Selbst­ver­trau­ens – und natür­lich um die Freude am Den­ken – der „Liebe zur Weis­heit“, was das Phi­lo­so­phie­ren im eigent­li­chen Sinne bedeutet.

Geeig­net für Kin­der von 9–11 Jahre.

Anmel­dung unter: kontakt@dacheroeden.de / 0361–644 123 75

Philosophy After Work im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Apr 9 um 18:30

Kön­nen phi­lo­so­phi­sche Schrif­ten für uns, in unse­rem All­tag heute, frucht­bar sein? Haben sol­che Texte etwas mit mir zu tun? Die Lek­türe klei­ner Texte gro­ßer Phi­lo­so­phen soll zu einem gemein­sa­men Gedan­ken­aus­tausch anre­gen. Das Kon­zept sieht vor, dass weder Autor noch Text im Vor­feld bekannt sind. Las­sen Sie sich von einem Text unmit­tel­bar ansprechen!

Die phi­lo­so­phi­sche Prak­ti­ke­rin Diet­linde Schmal­fuß-Plicht lei­tet diese Zusam­men­künfte und bei ihr kön­nen sich alle Inter­es­sen­ten bis Mon­tag Mit­tag vor dem Ter­min anmel­den unter: info@philosophie-milan.de.

Ettersburger Gespräch: Herfried Münkler im Gespräch mit Peter Krause
Apr 9 um 19:00

Etters­bur­ger Gespräch: Welt in Aufruhr
Her­fried Münk­ler im Gespräch mit Peter Krause

 

 

Spä­tes­tens seit dem Abzug west­li­cher Trup­pen aus Afgha­ni­stan und dem rus­si­schen Über­fall auf die Ukraine wis­sen wir, dass die bis­lang gel­tende Ord­nung an ihr Ende gekom­men ist. Die Welt ist in Auf­ruhr. Doch wie wird sie sich neu sor­tie­ren, und wie wird sie im 21. Jahr­hun­dert aus­se­hen? Vor wel­chen Umwäl­zun­gen, Brü­chen und Umbrü­chen ste­hen wir? Eine auf Wer­ten und Nor­men fußende Welt­ord­nung durch­zu­set­zen, über­steigt die Fähig­kei­ten des Wes­tens. Die USA, einst »Welt­po­li­zist«, befin­den sich trotz inter­na­tio­na­len Enga­ge­ments auf dem Rück­zug; die UN, der man diese Rolle eben­falls zuge­dacht hatte, blo­ckiert sich selbst. Und die Euro­päer sind schlicht nicht imstande, eine Welt­ord­nung zu hüten. Eine pre­käre, risi­ko­rei­che Lage. Her­fried Münk­ler zeigt sei­ner gedan­ken­fun­keln­den geo­po­li­ti­schen Ana­lyse (Rowohlt Ver­lag), wo in Zukunft die Kon­flikt­li­nien ver­lau­fen. Viel spricht dafür, dass ein neues Sys­tem regio­na­ler Ein­fluss­zo­nen ent­steht, domi­niert von fünf Groß­mäch­ten. Wo lie­gen die Gefah­ren die­ser neuen Ord­nung, wo ihre Chan­cen? Wäre es ein aus­ta­rier­tes Mäch­te­gleich­ge­wicht – oder Chaos? Und wie soll­ten sich Europa und Deutsch­land in den zu erwar­ten­den glo­ba­len Aus­ein­an­der­set­zun­gen ver­hal­ten? Ein auf­re­gen­der, Maß­stäbe set­zen­der Aus­blick auf die Macht­kon­stel­la­tio­nen im 21. Jahrhundert.

Her­fried Münk­ler, gebo­ren 1951, ist eme­ri­tier­ter Pro­fes­sor für Poli­tik­wis­sen­schaft an der Ber­li­ner Hum­boldt-Uni­ver­si­tät. Viele sei­ner Bücher gel­ten als Stan­dard­werke, etwa «Die Deut­schen und ihre Mythen» (2009), das mit dem Preis der Leip­zi­ger Buch­messe aus­ge­zeich­net wurde, sowie «Der Große Krieg» (2013), «Die neuen Deut­schen» (2016), «Der Drei­ßig­jäh­rige Krieg» (2017) oder «Marx, Wag­ner, Nietz­sche» (2021), die alle mona­te­lang auf der «Spiegel»-Bestsellerliste standen.

Lesung mit Lutz Rathenow im Schillerhaus Rudolstadt
Apr 9 um 19:30

Lesung mit Lutz Rathe­now:  Trot­zig lächeln und das Welt­all strei­cheln. Mein Leben in Geschichten

 

Pünkt­lich zu sei­nem 70. Geburts­tag legt der bedeu­tende DDR-Oppo­si­tio­nelle sei­nen lite­ra­ri­schen Lebens­lauf vor. Von der frü­hen Kind­heit bis in hohe poli­ti­sche Ämter erzählt Rathe­now von einem Leben zwi­schen Kunst und Poli­tik. Lutz Rathe­nows Leben fügt sich zu einem far­bi­gen Kalei­do­skop aus Erzäh­lun­gen, Dia­lo­gen, Repor­ta­gen und Tage­buch-Nota­ten zusam­men. Sein Blick auf ras­sis­ti­sche Res­sen­ti­ments, unauf­ge­ar­bei­tete DDR-Prä­gun­gen, ent­täuschte West-Pro­jek­tio­nen und ihr Weg­re­den im All­tag ist scharf. Seine Erin­ne­run­gen an Weg­ge­fähr­ten sind freund­schaft­lich, skep­tisch und innig. Seine star­ken Hel­din­nen ver­blüf­fen ebenso wie die rasan­ten Orts­wech­sel zwi­schen Jena, Ber­lin oder Mon­te­vi­deo. Lutz Rathe­now wurde 1952 in Jena gebo­ren. Er schrieb Lyrik und Prosa für Kin­der und Erwach­sene. Als Jour­na­list und Schrift­stel­ler setzte er sich für die Auf­ar­bei­tung der SED-Dik­ta­tur ein und ging als Säch­si­scher Lan­des­be­auf­trag­ter für die Sta­si­un­ter­la­gen von 2011 bis 2021 eigene Wege. Er lebt in Berlin.

 

In Koope­ra­tion mit der Lan­des­zen­trale für poli­ti­sche Bildung

Ein­tritt frei

Apr
10
Mi
»Buchbingo« im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Apr 10 um 19:30

Dies­mal zu Gast: Boris Leh­mann. Der gelernte Sport­wis­sen­schaft­ler und Sport­öko­nom hat eine Berg­füh­rer­aus­bil­dung gemacht, aber auch das Pan­zer­fah­ren gelernt, ein Buch geschrie­ben, in Afgha­ni­stan gekämpft, bei der Frem­den­le­gion in Fran­zö­zisch-Guyana gelernt, ist mit dem Fahr­rad über den höchs­ten Pass der Welt gefah­ren, auf den Cook Inseln mit Haien und Rochen geschwom­men, er hat im Urwald Bor­neos Tee mit Orang-Utans getrun­ken und zufäl­lig auch die größ­ten Hei­lig­tü­mer des Bud­dhis­mus besucht. Neben­bei macht er auch noch ein wenig Sport und ist ein guter Ansprech­part­ner wenn es um die Fra­gen des Lebens, der Bewe­gung und der Moti­va­tion geht. Seit 2018 ist er Geschäfts­füh­rer des Lauf­la­den Erfurt und braut sein eige­nes Läuferbier.

BINGO!“ Wer liebt es nicht? Das beliebte Gesellschaftsspiel

Span­nung, Spaß, Gewinne – und alles für einen guten Zweck. Das Kul­tur: Haus Dacheröden bie­tet ein­mal im Monat ein „Bingo!“ an. Ziel ist es, neben bes­ter Unter­hal­tung für das Publi­kum auch für Auf­merk­sam­keit für das Buch­asyl im Haus zu sor­gen. Dabei soll am Grund­prin­zip der Lot­te­rie fest­ge­hal­ten wer­den. Aller­dings sind die Ein­sätze und die Gewinne beson­ders: Bücher.

Und so geht es. Wer mit­spie­len möchte, bringt ein Buch mit in den Bür­ger­saal im Dacheröden. Dafür gibt es einen Lot­to­schein. Wer den Ein­satz erhö­hen und mit meh­re­ren Bin­go­schei­nen antre­ten möchte, kann natür­lich auch meh­rere Bücher mitbringen.

Wie immer wer­den die durch­num­me­rier­ten Kugeln aus der Los­trom­mel gezo­gen, bis ein Gast auf sei­nem Schein die ers­ten fünf der ins­ge­samt 90 Zah­len in einer waa­ge­rech­ten Reihe ankreu­zen konnte. Für den Ruf „Bingo“ gibt es dann den ers­ten Gewinn, einen beson­de­ren Schatz aus dem Buchasyl.

Danach geht es darum, auf dem Spiel­schein eine Senk­rechte zu fül­len. Zum Schluss der Runde gewinnt, wer am schnells­ten alle rich­ti­gen Zah­len auf sei­nem Schein ver­eint. Ins­ge­samt sind pro Abend drei Durch­gänge geplant.

Für zusätz­li­che Unter­hal­tung beim Spie­len sor­gen der Herbst­lese-Ver­eins­vor­sit­zende Dirk Löhr sowie ein Gast, die nicht nur Kugel für Kugel aus der Los­trom­mel zie­hen, son­dern sich dabei auch recht spon­tan über Gott und die Welt austauschen.

Die als Spiel­ein­satz mit­ge­brach­ten Bücher kom­men ins Buch­asyl. Seit 2018 wer­den hier Bücher vor der Papier­tonne geret­tet. Dann gilt für sie das Grund­prin­zip „Bücher suchen ein neues Zuhause“. Gegen einen klei­nen Obo­lus, der die ganze Unter­neh­mung am Lau­fen hal­ten soll, kön­nen sich Inter­es­sierte aus den Rega­len im Bür­ger­saal bedie­nen und den einen oder ande­ren Schatz für ihre Biblio­thek erwerben.

Natür­lich ist an den Aben­den auch die Bar im Kul­tur: Haus Dacheröden geöffnet.

Anmel­dun­gen unter: kontakt@dacheroeden.de oder Tele­fon 0361–644 123 75. Spon­tane Gäste sind aber auch ganz herz­lich willkommen!

Ein­tritt: 1 Buch

Apr
15
Mo
JuLe-Treff im Leseladen
Apr 15 um 16:00

Du bist zwi­schen 12–16 Jah­ren und liest gern?

Du bist neu­gie­rig auf aktu­elle Titel?
Du hast Lust, auch ande­ren einen Buch­tipp zu geben?
Dann bist Du bei uns als Testleser/in richtig!

Wir tref­fen uns ein­mal monat­lich zum Reden, Raten, Bewer­ten und Emp­feh­len. Auf uns war­tet ein Jahr vol­ler Lese­aben­teuer! Wir freuen uns auf Dich!

Sabine Arndt, Bibliothekarin,
Johan­nes Stein­hö­fel und das Team der Eckermann-Buchhandlung
und die Lite­ra­ri­sche Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V.

Ort: Lite­ra­tur­Etage, Markt­str. 2–4, 99423 Weimar

Die Teil­nahme ist kostenlos!

Apr
16
Di
Vortrag von PD Dr. Sabine Wienker-Piepho im Goethe-Nationalmuseum Weimar
Apr 16 um 18:00

Goe­the-Kitsch? Ein kul­tur­ge­schicht­li­cher Streif­zug durch die Ver­mark­tung des Dichterfürsten

Vor­trag von PD Dr. Sabine Wien­ker-Pie­pho (Frei­burg i. Br.)

Ettersburger Gespräch: Arbogast Schmitt im Gespräch mit Jan Urbich
Apr 16 um 19:00

Etters­bur­ger Gespräch . Phi­lo­so­phi­cum Der Geist der Antike. Die Wege der Phi­lo­so­phie in die Moderne

Arbo­gast Schmitt im Gespräch mit Jan Urbich

 

Wer sich mit Lite­ra­tur und Phi­lo­so­phie der Antike befasst, wird oft mit einem Kata­log von Aus­gren­zun­gen kon­fron­tiert. Es gibt, so kann man in Tex­ten seit dem 14. Jahr­hun­dert und bis in die Gegen­wart lesen, in der Antike noch ein an die Anschau­ung gebun­de­nes Den­ken, das sich nach außen auf die Dinge und nicht auf sich selbst rich­tet. Die freie Selbst­be­stim­mung sei noch nicht ‚ent­deckt’. Die­sem Vor­ur­teil steht eine große Zahl von Tex­ten ent­ge­gen, die sich mit Wahr­neh­mung und Den­ken, mit Füh­len und Wol­len beschäf­ti­gen und die freie Selbst­ver­ant­wor­tung des Men­schen erklä­ren und dar­stel­len. Um die­sen merk­wür­di­gen Wider­spruch soll es in dem Gespräch gehen, das sich mit den Wegen, wie die antike Phi­lo­so­phie in die Moderne gekom­men ist und wie dadurch erst das Bewusst­sein eines radi­ka­len Bruchs ent­stan­den ist, beschäf­ti­gen wird. Man kann zei­gen, dass die Art, wie sich die Moderne gegen die Antike und auch gegen viele andere ‚nicht auf­ge­klärte‘ Kul­tu­ren abgrenzt, nicht wenige unkor­rekte Vor­ur­teile gegen lange, oft ein­sichts­rei­che Tra­di­tio­nen zur Folge hat.

Arbo­gast Schmitt ist einer der bedeu­tends­ten Ken­ner und Inter­pre­ten der Phi­lo­so­phie der grie­chi­schen Antike. Er wurde mit einer Arbeit über „Die Bedeu­tung der sophis­ti­schen Logik für die mitt­lere Dia­lek­tik Pla­tons“ pro­mo­viert; es folgte die Habi­li­ta­ti­ons­schrift „Cha­rak­ter und Schick­sal in Sopho­kles’ ‚König Ödi­pus‘“. 1982 erhielt er einen Lehr­stuhl für Grä­zis­tik an der Uni­ver­si­tät Mainz, 1991 wech­selte er an die Uni­ver­si­tät Mar­burg, wo er mit dem Schwer­punkt über das Ver­hält­nis der anti­ken Erkennt­nis­theo­rie zur Erkennt­nis­theo­rie der Neu­zeit und den Fol­gen für das Ver­ständ­nis von Ästhe­tik, Ethik, Poli­tik in Antike und Moderne arbei­tet. 2011 wurde Arbo­gast Schmitt eme­ri­tiert. Neben einer umfang­rei­chen Arti­kel­edi­tion und dem Ver­fas­sen zahl­rei­cher Mono­gra­phien ist er inten­siv als Über­set­zer und Her­aus­ge­ber tätig.

Jan Urbich lehrt Lite­ra­tur­wis­sern­schaft und Phi­lo­so­phie an der Uni­ver­si­tät Leipzig.

»Studio Literatur« der Literarischen Gesellschaft Thüringen auf Radio Lotte
Apr 16 um 22:00 – 23:00
»Studio Literatur« der Literarischen Gesellschaft Thüringen auf Radio Lotte @ Radio Lotte Weimar - Bürgerradio

Zu hören an jedem 3. Diens­tag im Monat, 22:00–23:00 Uhr – und als Podcast

Die LGT för­dert seit 30 Jah­ren aktiv die Lite­ra­tur und Kul­tur in Wei­mar und Thü­rin­gen. Sie orga­ni­siert Fes­ti­vals und Wett­be­werbe, Werk­stät­ten und Lesun­gen, ver­öf­fent­licht Bücher und Maga­zine. In unse­rem Pod­cast stel­len wir euch die Lite­ra­tur und das lite­ra­ri­sche Leben rund um die LGT vor.

Ein­zelne Fol­gen sind an jedem 3. Diens­tag im Monat von 22:00–23:00 Uhr auf dem Wei­ma­rer Stadt­sen­der www.radiolotte.de zu hören.

Apr
17
Mi
Bilderbuchkino: »Der kleine Drache Kokosnuss – Die Mutprobe« im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Apr 17 um 16:00

Der Raum wird dun­kel, die Bil­der einer Geschichte begin­nen zu leuchten.

Feu­er­dra­che Kokos­nuss und Fress­dra­che Oskar möch­ten ganz allein im Dschun­gel im Zelt über­nach­ten. Tage­lang lie­gen sie ihren Eltern damit in den Ohren! Als die den Über­nach­tungs­aus­flug end­lich erlau­ben, stellt sich bei den Freun­den ein flaues Gefühl ein. Tat­säch­lich wird die Nacht im Dschun­gel ziem­lich unheim­lich! Ein Glück, dass mal Kokos­nuss muti­ger ist als Oskar und dann ist es umgekehrt.

Das Kul­tur: Haus Dacheröden bie­tet zwei Mal im Monat ein kos­ten­lo­ses Bil­der­buch­kino für Kin­der ab 4 Jahre an. Dabei wer­den die Bil­der eines Bil­der­buchs auf eine große Lein­wand pro­ji­ziert und der Text live vor­ge­le­sen. Die beson­dere Atmo­sphäre nimmt mit auf eine Reise mit dem klei­nen Dra­chen Kokos­nuss, zur Kuh Lie­se­lotte, dem Nein­horn und vie­len ande­ren. Herz­li­che Ein­la­dung für kleine und große Gäste zum Stau­nen, Träu­men und Lachen.

Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung des cbj Verlags.

»Kino im Salon« im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Apr 17 um 19:30

Kino im Salon | Erle­sene Filme: Das Parfum

Licht aus und Film ab – ein­mal im Monat zeigt das Kul­tur: Haus Dacheröden aus­ge­wählte Lite­ra­tur­ver­fil­mun­gen mit kur­zer Ein­füh­rung. Wer eine intime, gemüt­li­che Atmo­sphäre einem gro­ßen Kino­saal vor­zieht, ist hier genau rich­tig. Erle­ben Sie die Filme bei Ker­zen­schein, einem küh­len Getränk und ein paar Snacks, prä­sen­tiert wer­den Ver­fil­mun­gen klas­si­scher und zeit­ge­nös­si­scher Lite­ra­tur – von „Tschick“ bis „Nackt unter Wöl­fen“, von neu bis alt. Eine kurze Ein­füh­rung vor Beginn der Vor­stel­lung durch die Erfur­ter Fil­me­ma­che­rin und Kura­to­rin der Ver­an­stal­tungs­reihe Susanne Aßmann gibt einen Über­blick über die Hin­ter­gründe des Filmes.

Der ein­fluss­rei­che und renom­mierte deut­sche Pro­du­zent und Dreh­buch­au­tor Bernd Eichin­ger ban­delt mit einem der pro­mi­nen­tes­ten, deut­schen Regis­seure an – Tom Tykwer. Zusam­men setz­ten sie Patrick Süs­kinds Roman „Das Par­fum – Die Geschichte eines Mör­ders“ in fil­mi­sche Bil­der um und damit den erfolg­reichs­ten in deut­scher Spra­che ver­fass­ten Roman seit Erich Maria Remar­ques Anti­kriegs­ge­schichte „Im Wes­ten nichts Neues“. Das Ergeb­nis des popu­lä­ren Trios ist eine Lite­ra­tur­ver­fil­mung, die in ihrem Erschei­nungs­bild bril­lant anmu­tet und der Ori­gi­nal­vor­lage in wei­ten Zügen treu geblie­ben ist.

Paris im Jahre 1738: Auf einem nach Tod und Ver­we­sung stin­ken­den Fisch­markt bringt eine junge Frau (Bir­git Minich­mayr) klamm­heim­lich ein Baby zur Welt. Jean-Bap­tiste Gre­nouille (Ben Whis­haw), wie der Junge spä­ter hei­ßen wird, ist mit einer außer­ge­wöhn­li­chen Gabe geseg­net: Er besitzt die beste Nase Frank­reichs und kann Mil­lio­nen von Gerü­chen mei­len­weit erschnup­pern. Nach einer har­ten Kind­heit in der Ger­be­rei von Gri­mal (Sam Dou­glas) trifft er auf den altern­den Par­fu­m­eur Giu­seppe Bal­dini (Dus­tin Hoff­man), der sein Talent erkennt und als Gesel­len ein­stellt. Gre­nouille wähnt sich im Him­mel. Unter Bal­di­nis Anlei­tung lernt Gre­nouille, Düfte zu extra­hie­ren und zu kon­ser­vie­ren. Doch eines Tages merkt er, dass die Metho­den sei­nes Lehr­meis­ters beschränkt sind und zum Bei­spiel den Duft eines Men­schen nicht ein­fan­gen kön­nen. Genau das aber will der junge Par­fu­m­eur­ge­selle. Also begibt er sich in die Stadt Grasse, dem „Rom der Düfte“, wo er hofft, die geheim­nis­volle Kunst der Enfleu­rage erler­nen zu kön­nen, eine beson­dere Tech­nik, mit der man sämt­li­che Düfte fest­hal­ten kann. War Jean-Bap­tis­tes Stre­ben bis dahin eher ziel­los, so gewinnt er auf der Reise nach Grasse eine für ihn schreck­li­che Erkennt­nis: Alles um ihn herum riecht, nur er selbst besitzt kei­nen Geruch, wes­we­gen er oft über­se­hen wird. Doch Jean-Bap­tiste möchte geliebt wer­den und beschließt des­halb ein Par­fum zu kre­ieren, dem kei­ner wider­ste­hen kann. Seine wich­tigs­ten Ingre­di­en­zien hier­für: der Duft drei­zehn jun­ger, unbe­rühr­ter und bild­hüb­scher Mädchen.

Die Detail­ver­liebt­heit, die der Film zutage bringt, ist über­wäl­ti­gend. Peni­bel wurde dar­auf geach­tet, ein mög­lichst getreues Bild vom Paris des 18. Jahr­hun­derts zu ent­wer­fen, in dem es keine Kana­li­sa­tion gab und außer­or­dent­lich unhy­gie­ni­sche Zustände herrsch­ten. Um den „schmut­zigs­ten Fleck der dre­ckigs­ten Metro­pole Euro­pas im 18. Jahr­hun­dert“, den Pari­ser Fisch­markt, nach­zu­bauen, begab man sich nach Bar­ce­lona. Hier wurde der Stadt­kern, mit­hilfe per Schlauch und Dreck­ei­mern in ein mög­lichst rea­lis­ti­sches Chaos ver­wan­delt. Wer genau hin­schaut, wird Tykwers Motto (Authen­ti­zi­tät und Inten­si­tät) auch in den Kos­tü­men und im Make-Up erken­nen. Hier wurde der Dirt-Look mit einem Durchs-geschminkte-Gesicht-Wischen, dem Auf­strub­beln der Fri­sur sowie dem absicht­li­chen Ver­rut­schen der Klei­dung erreicht. All diese Bemü­hun­gen bil­den einen Augen­schmaus und das pas­sende Set­ting für die Geschichte.

Länge: 147 Minuten

Quelle: filmstarts.de

2. Erfurter HörsaalSlam (Highslammer XXII) in der Universität Erfurt
Apr 17 um 19:30

Nach­dem Team Erfurt den letz­ten Hör­saalS­lam für sich gewin­nen konnte, wol­len wir sehen, ob die Lan­des­haupt­stadt ihren Titel ver­tei­di­gen kann. Die Künstler:innen wer­den wie­der aus dem gesam­ten deutsch­spra­chi­gen Raum anrei­sen, um in eine gran­diose Revan­che zu gehen. Hier ist das Line Up:

Flori Win­tels aus Bad Bent­heim (deutsch­spra­chi­ger Meister)
Julian Heun aus Ber­lin (deutsch­spra­chi­ger Meister)
Eva Matz aus Bre­men (Vize­Meis­te­rin Niedersachsen/Bremen)
Dar­ryl Kier­meier aus Ham­burg (U20 Meis­ter Bayern)
Skog Ogvann aus Leip­zig (mehr­fa­cher Lan­des­meis­ter Thüringen)
Rebecca Uhl­worm aus Arn­stadt (Stadt­meis­te­rin Arnstadt)
Mar­ten de Wall aus Frank­furt (Lan­des­meis­ter Hessen)

Fea­ture: Das welt­weite Netz­werk für ein bedin­gungs­lo­ses Grundeinkommen
Maler: Peer Galus
Mode­ra­tion: AIDA

Der Hör­saalS­lam ist eine Koope­ra­tion von Uni­ver­si­tät Erfurt, Highslam­mer e.V. und Erfur­ter Herbst­lese e.V.

Vortrag von Prof. Dr. Bernd Lindner im Literaturmuseum »Theodor Storm« in Heilbad Heiligenstadt
Apr 17 um 19:30

»Bil­dende Kunst in der DDR« – Vor­trag von Prof. Dr. Bernd Lindner.

Eine Ver­an­stal­tung in Koope­ra­tion mit der Lan­des­zen­trale poli­ti­sche Bil­dung in Thüringen.

Apr
18
Do
Einführung in die Sonderausstellung „Sophie. Macht. Literatur“ im Goethe- und Schiller-Archiv Weimar
Apr 18 um 17:00

Ein­füh­rung in die Son­der­aus­stel­lung „Sophie. Macht. Lite­ra­tur“ durch das Kuratorenteam

Zur Aus­stel­lung „Sophie. Macht. Literatur“.

Apr
19
Fr
Lesung mit Tine Wittler in der Pinsenberghalle Krölpa
Apr 19 um 19:00
Lesung mit Tine Witt­ler: »Suche Hei­mat – biete Bier«

Neue Hei­mat drin­gend gesucht! Tine Witt­ler– bis dato beken­nende Groß­stadt­be­woh­ne­rin – hat genug von all der Hek­tik und Anony­mi­tät in Ham­burg und beschließt kur­zer­hand aufs Land zu zie­hen. Das ver­meint­lich per­fekte Haus ist schnell gefun­den. Trotz unvor­her­ge­se­he­ner Fall­stri­cke, aus­ufern­der Reno­vie­rungs­ar­bei­ten und zahl­rei­cher Tücken lernt die Stadt­flüch­tige das Land­le­ben samt all sei­ner Skur­ri­li­tä­ten zu schät­zen und begeg­net die­sem nicht nur mit viel Humor, son­dern auch einem beson­ders lie­be­vol­len Blick.

Tine Witt­le­rist seit über 20 Jah­ren Autorin und frei­schaf­fende Büh­nen­künst­le­rin. Mit der TV-Sen­dung »Ein­satz in 4 Wän­den« (2003–2013) wurde sie bun­des­weit bekannt, par­al­lel schrieb sie meh­rere Best­sel­ler sowie Büh­nen­pro­gramme und betrieb in Ham­burg eine Künst­ler­bar samt Off-Bühne. Nach 25 Jah­ren in Ham­burg zog sie Ende 2017 in das 60-See­len-Nest Jabel im Wend­land („der Jabel der Welt!“). Am 19.04.2024 ist sie erst­mals in Krölpa zu Gast!

Kar­ten gibt es in der Gemeinde Krölpa, in der Buch­hand­lung am Markt Pößneck und online in unse­rem Ticketshop

Apr
23
Di
Ettersburger Gespräch mit Rüdiger Safranski und Manfred Osten
Apr 23 um 19:00

Diens­tag, 23. April 2024 19:00 Uhr Ein­tritt 12 €

Etters­bur­ger Gespräch: Franz Kafka. Um sein Leben schreiben

Rüdi­ger Safran­ski im Gespräch mit Man­fred Osten.

Apr
24
Mi
Räuberlabor im Schillerhaus Rudolstadt
Apr 24 um 16:00

Räu­ber­la­bor: Stubengärtnereien

Als Schil­ler vor ca. 250 Jah­ren lebte, kam es gerade in Mode, dass man sich Pflan­zen aus der Natur und dem Gar­ten in die Stu­ben und Zim­mer holte. Viele Leute ver­fie­len dem neuen Hobby der Zeit: dem Stu­ben­gärt­nern. Im Räu­ber­la­bor wol­len wir mit Euch einen klei­nes Stu­ben­beet im Blu­men­topf­for­mat anfer­ti­gen. Den Stu­ben­blu­men­topf könnt ihr mit­neh­men und zuschauen, wie Eure Pflanze bei guter Pflege wächst.

Lesung mit Rüdiger Safranski: »Kafka. Um sein Leben schreiben« in der Kaufmannskirche Erfurt
Apr 24 um 19:30

Zum 100. Todes­tag Kaf­kas am 3. Juni 2024 wirft Rüdi­ger Safran­ski einen beson­de­ren Blick auf Kaf­kas Werke.

Ich habe kein lit­ter­a­ri­sches Inter­esse, son­dern bestehe aus Lit­te­ra­tur, ich bin nichts ande­res und kann nichts ande­res sein“, schrieb Franz Kafka an seine Ver­lobte Felice Bauer. Das Schrei­ben war seine Exis­tenz, die ihm mehr bedeu­tete als ein voll­ende­tes Werk. Rüdi­ger Safran­ski beob­ach­tet Franz Kafka beim Schrei­ben, um den Geheim­nis­sen sei­ner Texte näher zu kom­men. In sei­nen Brie­fen liest er von den Augen­bli­cken des Glücks, die Kafka am Schreib­tisch erlebt, und von Momen­ten, in denen ihm die Welt voll­kom­men fremd erscheint.Versteht man Kaf­kas Bücher als Zeug­nisse sol­cher Grenz­erfah­run­gen, ent­fal­ten ihre Geheim­nisse eine ganz unmit­tel­bare Kraft. Eine sol­che Lek­türe führt ins Zen­trum eines Werks, das zu den Höhe­punk­ten der Welt­li­te­ra­tur zählt.

Rüdi­ger Safran­ski, gebo­ren 1945, stu­dierte Phi­lo­so­phie, Ger­ma­nis­tik, Geschichte und Kunst­ge­schichte. Seit 1986 ist er freier Autor und lebt in Baden­wei­ler. Für sein in 26 Spra­chen über­setz­tes Werk wurde er u. a. mit dem Tho­mas-Mann-Preis (2014), mit dem Lud­wig-Börne-Preis (2017) und dem Deut­schen Natio­nal­preis (2018) aus­ge­zeich­net. Zuletzt erschie­nen bei Han­ser „Höl­der­lin. Komm! ins Offene, Freund!“ Bio­gra­phie (2019), „Klas­si­ker! Ein Gespräch über die Lite­ra­tur und das Leben“ (2019, mit Michael Krü­ger und Mar­tin Meyer) und „Ein­zeln sein. Eine phi­lo­so­phi­sche Her­aus­for­de­rung“ (2021).

In Koope­ra­tion mit der Kauf­män­ner Gesell­schaft e.V. und der Fried­rich Ebert Stiftung/Landesbüro Thüringen

Apr
25
Do
Lesung mit Ernst-Paul Dörfler in der LiteraturEtage Weimar
Apr 25 um 18:30

Ernst-Paul Dörf­ler: »Das Lie­bes­le­ben der Vögel«

 

Treue Stadt-Amseln, Mei­sen mit Vater­kom­plex und poly­game Wach­teln – das Lie­bes­le­ben der Vögel ist vari­an­ten­reich und immer wie­der über­ra­schend. Der Euro­na­tur-Preis­trä­ger und Vogel­ex­perte Ernst Paul Dörf­ler eröff­net die Bezie­hungs­welt von über fünf­zig hei­mi­schen Vogel­ar­ten und gibt Ein­bli­cke, die man sonst nir­gends fin­det. So leben Vögel weit weni­ger mono­gam, als häu­fig ange­nom­men, und der Kli­ma­wan­del ver­stärkt diese Ten­denz sogar noch: Extreme Schlecht­wet­ter­la­gen beflü­geln den Part­ner­wech­sel unter Vögeln. Mit Witz und Leich­tig­keit erzählt der Autor von den Bin­dungs­mus­tern und Fort­pflan­zungs­tak­ti­ken unse­rer gefie­der­ten Nach­barn. Die­ses Buch ver­än­dert den Blick auf das, was in Gar­ten und Busch passiert.

Ernst Paul Dörf­ler, gebo­ren 1950 in Kem­berg bei Luther­stadt Wit­ten­berg, ist pro­mo­vier­ter Öko­che­mi­ker. Sein Buch »Zurück zur Natur?« (1986) wurde zum Kult­buch der ost­deut­schen Umwelt­be­we­gung. Er wurde mit zahl­rei­chen Prei­sen aus­ge­zeich­net, dar­un­ter mit dem EURO­NA­TUR-Preis der Stif­tung Euro­päi­sches Natur­erbe. 2019 erschien sein Buch »Nest­wärme. Was wir von Vögeln ler­nen kön­nen« bei Han­ser. Als lang­jäh­ri­ges Mit­glied unter­stützt Ernst Paul Dörf­ler den BUND und teilt seine Erfah­run­gen, wie man zufrie­de­ner und gesün­der leben kann.

Im Anschluss an die Lesung fin­det die Mit­glie­der­ver­samm­lung des BUND Wei­mar statt.

 

Eine Ver­an­stal­tung des BUND Wei­mar in Koope­ra­tion mit der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V.

Apr
26
Fr
Bücherwochenende in der LiteraturEtage Weimar
Apr 26 um 18:00

Beginn: 18:00 Uhr, Ein­lass: 17:30 Uhr

Die Ecker­mann Buch­hand­lung und die Lite­ra­ri­sche Gesell­schaft Thü­rin­gen e. V. laden Sie zu einem beson­de­ren Event ein.

Am Abend begrü­ßen wir Sie zu Pro­secco, Wein und vie­len wei­te­ren Geträn­ken sowie einem köst­li­chen Abend­buf­fet, stel­len aktu­elle Lite­ra­tur, große Klas­si­ker und echte Geheim­tipps vor und laden Sie ein, mit uns und ande­ren Lesern ins Gespräch zu kommen.

Mit­ar­bei­ter und Gäste der Buch­hand­lung um Johan­nes Stein­hö­fel stel­len Ihnen ihre Emp­feh­lun­gen vor. Wir las­sen uns nicht von Best­sel­ler­lis­ten lei­ten, son­dern von unse­ren per­sön­li­chen Sym­pa­thien. Ebenso emp­feh­len wir auch Bücher für unsere jun­gen und jüngs­ten Leser.

Dazu ver­wöh­nen wir Sie mit aus­ge­such­ten Spe­zia­li­tä­ten und natür­lich unse­rem fair gehan­del­ten Weimar-Kaffee.

Eine Ver­an­stal­tung der Ecker­mann-Buch­hand­lung in Koope­ra­tion mit der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V.

Buchpremiere und Lesung mit Ulrich Kaufmann im Schillerhaus Rudolstadt
Apr 26 um 19:30

Ulrich Kauf­mann: Von der Welt­hal­tig­keit der Pro­vinz – Stu­dien und Stim­men von und über Harald Ger­lach. Buch­pre­miere und Lesung

 

Im Jahre 1987 kam der Lyri­ker, Erzäh­ler, Essay­ist und Dra­ma­ti­ker Harald Ger­lach mit Man­fred Heine, Schau­spie­ler und spä­te­rer Thea­ter­lei­ter, an das Thea­ter Rudol­stadt. Beide hat­ten ihren Arbeits­ort Erfurt wegen kul­tur­po­li­ti­scher Atta­cken ver­las­sen. Ger­lach lebte zunächst im nahe­ge­le­ge­nen Volks­tedt und lernte in Rudol­stadt seine spä­tere Frau die Dra­ma­ti­ke­rin Bet­tina Olbrich ken­nen. Das sind nicht die ein­zi­gen Par­al­le­len zu Schil­lers Bio­gra­fie, wie bei der Buch­vor­stel­lung zu hören sein wird. Ger­lach setzte sich sein gan­zes Leben mit dem Dich­ter aus­ein­an­der. Seine Gedichte „Schil­ler in Volks­tedt“ und „Bau­er­bach“ sowie die nach­ge­las­sene Schil­ler-Bio­gra­phie „Man liebt nur, was einen in Frey­heit setzt“ bele­gen dies. Auch Ger­lachs große Wei­ma­rer Schil­ler-Rede aus dem Jahr 1993 ist von erschre­cken­der Aktualität.

Sein Rudol­städ­ter Wir­ken zeigt sich auch in zwei Künst­ler­bü­chern, die von dem Rudol­städ­ter Ver­le­ger Jens Hen­kel her­aus­ge­ge­ben wurden.

Der Jenaer Ger­ma­nist Ulrich Kauf­mann stellt das bio­gra­fi­sche Buch über Harald Ger­lach, das er gemein­sam mit Schrift­stel­lern, Freun­den und Kol­le­gen erar­bei­tete, zusam­men mit der Schau­spie­le­rin Verena Blan­ken­burg vor.

Apr
27
Sa
Kreatives Schreiben mit Anke Engelmann im Kultur: Haus Dacheröden
Apr 27 um 10:00 – 15:00

Das Krea­tive Schrei­ben unter der Lei­tung von Anke Engel­mann (Büro für ange­wandte Poe­sie, Wei­mar) fin­det regel­mä­ßig im Kul­tur: Haus Dacheröden statt. Alle, die ihre Schrei­ber­fah­run­gen mit ande­ren tei­len und dis­ku­tie­ren, Neues ler­nen und sich in der Kunst des Schrei­bens aus­pro­bie­ren möch­ten, sind herz­lich eingeladen.

Nähere Infor­ma­tio­nen zu Anke Engel­mann gibt es unter www.poesiebuero.de.

Krea­ti­ves Schrei­ben mit Anke Engel­mann: immer am letz­ten Sams­tag im Monat, immer 10 bis 15 Uhr.

Anmel­dung:
Mail an: engelmann@poesiebuero.de
Kos­ten: 48 Euro, ermä­ßigt 35 Euro. Rabatt mög­lich, Bezah­lung der Gebühr vor Ort.

 

 

Lesung von Mitgliedern des Fördervereins Dichterstätte Sarah Kirsch in der Alten Kanzlei Bleicherode
Apr 27 um 14:30

Dich­ter­stätte Sarah Kirsch: Nar­zis­sen leuch­ten wie Zitro­nen im Laub

Nar­zis­sen leuch­ten wie Zitro­nen im Laub – Far­ben in den Tex­ten Sarah Kirschs. Lesung von Mit­glie­dern des För­der­ver­eins Dich­ter­stätte Sarah Kirsch.

Bücherwochenende in der LiteraturEtage Weimar
Apr 27 um 18:00

Beginn: 18:00 Uhr, Ein­lass: 17:30 Uhr

Die Ecker­mann Buch­hand­lung und die Lite­ra­ri­sche Gesell­schaft Thü­rin­gen e. V. laden Sie zu einem beson­de­ren Event ein.

Am Abend begrü­ßen wir Sie zu Pro­secco, Wein und vie­len wei­te­ren Geträn­ken sowie einem köst­li­chen Abend­buf­fet, stel­len aktu­elle Lite­ra­tur, große Klas­si­ker und echte Geheim­tipps vor und laden Sie ein, mit uns und ande­ren Lesern ins Gespräch zu kommen.

Mit­ar­bei­ter und Gäste der Buch­hand­lung um Johan­nes Stein­hö­fel stel­len Ihnen ihre Emp­feh­lun­gen vor. Wir las­sen uns nicht von Best­sel­ler­lis­ten lei­ten, son­dern von unse­ren per­sön­li­chen Sym­pa­thien. Ebenso emp­feh­len wir auch Bücher für unsere jun­gen und jüngs­ten Leser.

Dazu ver­wöh­nen wir Sie mit aus­ge­such­ten Spe­zia­li­tä­ten und natür­lich unse­rem fair gehan­del­ten Weimar-Kaffee.

Eine Ver­an­stal­tung der Ecker­mann-Buch­hand­lung in Koope­ra­tion mit der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V.

Apr
28
So
Bücherwochenende in der LiteraturEtage Weimar
Apr 28 um 11:00

Beginn: 11:00 Uhr, Ein­lass: 10:30 Uhr

Die Ecker­mann Buch­hand­lung und die Lite­ra­ri­sche Gesell­schaft Thü­rin­gen e. V. laden Sie zu einem beson­de­ren Event ein.

Am Abend begrü­ßen wir Sie zu Pro­secco, Wein und vie­len wei­te­ren Geträn­ken sowie einem köst­li­chen Abend­buf­fet, stel­len aktu­elle Lite­ra­tur, große Klas­si­ker und echte Geheim­tipps vor und laden Sie ein, mit uns und ande­ren Lesern ins Gespräch zu kommen.

Mit­ar­bei­ter und Gäste der Buch­hand­lung um Johan­nes Stein­hö­fel stel­len Ihnen ihre Emp­feh­lun­gen vor. Wir las­sen uns nicht von Best­sel­ler­lis­ten lei­ten, son­dern von unse­ren per­sön­li­chen Sym­pa­thien. Ebenso emp­feh­len wir auch Bücher für unsere jun­gen und jüngs­ten Leser.

Dazu ver­wöh­nen wir Sie mit aus­ge­such­ten Spe­zia­li­tä­ten und natür­lich unse­rem fair gehan­del­ten Weimar-Kaffee.

Eine Ver­an­stal­tung der Ecker­mann-Buch­hand­lung in Koope­ra­tion mit der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V.

Literaturland Thüringen unterwegs in Heidelberg
Apr 28 um 17:00

Am 21. Juni 2024 wäre der Dich­ter Wulf Kirs­ten, der im Dezem­ber 2022 starb, 90 Jahre alt gewor­den. Aus die­sem Anlass spre­chen Wolf­gang Haak, Michael Kno­che und Chris­toph Schmitz-Schole­mann über die Poe­sie Wulf Kirs­tens und stel­len das von ihnen gemein­sam her­aus­ge­ge­bene Buch »Unter­wegs mit Wulf Kirs­ten«, der 2023 im Elsi­nor-Ver­lag Coes­feld erschien.

 

  • Wolf­gang Haak wurde 1954 in Gen­thin gebo­ren und lebt seit 1977 in Wei­mar. Nach einem Päd­ago­gik­stu­dium (Mathe­ma­tik, Phy­sik) in Jena war er als Son­der­schul­leh­rer, Mit­ar­bei­ter des Muse­ums für Ur- und Frühgeschichte Thüringens und als Leh­rer am Musik­gym­na­sium Schloss
    Bel­ve­dere in Wei­mar, von 1991–2019 als des­sen Lei­ter, tätig. Jüngste Buch­ver­öf­fent­li­chung: Gedichte, Edi­tion Muschel­kalk, Mit­tel­deut­scher Ver­lag, Halle 2024.
  • Michael Kno­che wurde 1951 in Werdohl/Westf. gebo­ren und lebt seit 1991 in Wei­mar. Er war bis 2016 Direk­tor der Her­zo­gin Anna Ama­lia Biblio­thek. Jüngste Buch­pu­bli­ka­tion (Hrsg.): Edu­ard Beau­camp, Jen­seits der Avant­gar­den, Göt­tin­gen: Wall­stein 2022. Web­site: www.knoche-weimar.de; Blog: https://biblio.hypotheses.org.
  • Chris­toph Schmitz-Schole­mann wurde 1949 in Solin­gen-Ohligs gebo­ren, lebte bis 2001 in Köln und seit­dem in Wei­mar. Er stu­dierte Nie­der­län­disch, Phi­lo­so­phie und Rechts­wis­sen­schaft. Er war als Rich­ter in Düsseldorf und am Bun­des­ar­beits­ge­richt in Erfurt tätig. Jüngste Buch­ver­öf­fent­li­chung: Homer, Oddysse, Über­set­zung, Elsi­nor Ver­lag, Coes­feld 2023.

 

»Lite­ra­tur­land Thü­rin­gen unter­wegs« ist eine Ver­an­stal­tungs­reihe des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes, der Lite­ra­tur aus und über Thü­rin­gen in ande­ren Bun­des­län­dern vor­stellt. Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staatskanzlei. 

Die Ver­an­stal­tung im Max-Weber-Haus Hei­del­berg ist eine Koope­ra­tion mit der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Heidelberg. 

Ettersburger Gespräch mit Wolfram Eilenberger und Jan Urbich
Apr 28 um 19:00

Etters­bur­ger Gespräch . Phi­lo­so­phi­cum Feuer der Freiheit

Wolf­ram Eilen­ber­ger im Gespräch mit Jan Urbich 

 

über »Die Ret­tung der Phi­lo­so­phie in fins­te­ren Zei­ten (1933–1943)«. Simone de Beau­voir, Han­nah Arendt, Simone Weil und Ayn Rand: Mit gro­ßer Erzähl­kunst schil­dert Wolf­ram Eilen­ber­ger die dra­ma­ti­schen Lebens­wege der ein­fluss­reichs­ten Phi­lo­so­phin­nen des 20. Jahr­hun­derts. Inmit­ten der Wir­ren des Zwei­ten Welt­krie­ges legen sie als Flücht­linge und Wider­stands­kämp­fe­rin­nen, Ver­femte und Erleuch­tete das Fun­da­ment für eine wahr­haft freie, eman­zi­pierte Gesell­schaft. Im Ange­sicht der Kata­stro­phe ent­wi­ckeln sie ihre visio­nä­ren Ideen: zum Ver­hält­nis von Indi­vi­duum und Gesell­schaft, von Mann und Frau, von Sex und Gen­der, von Frei­heit und Tota­li­ta­ris­mus, von Gott und Mensch. Ihr aben­teu­er­li­cher Weg führt sie von Sta­lins Lenin­grad bis nach Hol­ly­wood, von Hit­lers Ber­lin und dem besetz­ten Paris bis nach New York; vor allem aber zu revo­lu­tio­nä­ren Gedan­ken, ohne die unsere Gegen­wart – und Zukunft – nicht die­selbe wäre. Ihre Exis­ten­zen erwei­sen sich dabei als gelebte Phi­lo­so­phie und legen ein­drucks­voll Zeug­nis von der befrei­en­den Kraft des Den­kens ab. Wolf­ram Eilen­ber­ger hat ein gran­dio­ses Buch (Klett Cotta) geschrie­ben über vier Iko­nen, die am Abgrund des 20. Jahr­hun­derts bei­spiel­haft und mit bis heute welt­wei­ter Wir­kung ver­kör­per­ten, was es heißt, ein wahr­haft freies Leben zu führen.

Wolf­ram Eilen­ber­ger war lang­jäh­ri­ger Chef­re­dak­teur des Phi­lo­so­phie Maga­zins, ist Zeit-Kolum­nist, mode­riert die »Stern­stunde Phi­lo­so­phie« im Schwei­zer Fern­se­hen und ist Pro­gramm­lei­ter der phil.cologne. In zahl­rei­chen Talk­show-Auf­trit­ten im Deut­schen Fern­se­hen gibt er der Phi­lo­so­phie eine Stimme und ein Gesicht. Sein Buch »Zeit der Zau­be­rer« stand mona­te­lang auf der Spie­gel-Best­sel­ler­liste und wurde 2018 mit dem Baye­ri­schen Buch­preis ausgezeichnet.

Jan Urbich lehrt Lite­ra­tur­wis­sen­schaft und Phi­lo­so­phie an der Uni­ver­si­tät Leipzig.

Mai
5
So
Sonntagsführung im Lindenau-Museum Altenburg
Mai 5 um 14:00

Sonn­tags­füh­rung: Olten­burg – Zeit­ge­nös­si­sche Kunst aus Olten und Alten­burg mit Miriam Sta­die, wis­sen­schaft­li­che Volontärin.

Mai
7
Di
Klub der kleinen Philosoph:innen im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Mai 7 um 16:00

Kin­der machen sich unzäh­lige Gedan­ken über Dinge und Erleb­nisse und stel­len unend­lich viele Fra­gen, weil sie die Welt und das eigene Ich ver­ste­hen wollen.

Was ist Zeit?“ / „Warum bin ich ICH und nie­mand ande­res?“ / „Warum den­ken wir?“

Hier setzt das Phi­lo­so­phie­ren mit Kin­dern an: Die Teil­neh­men­den tref­fen sich ein­mal monat­lich und wer­den von einer erfah­re­nen Phi­lo­so­phin Diet­linde Schmal­fuß-Plicht ange­lei­tet, mit­ein­an­der ins Gespräch zu kom­men. Gemein­sam und alters­ge­recht wer­den die klei­nen und gro­ßen Fra­gen des Lebens gestellt, Inter­es­sen und Wün­sche for­mu­liert und hinterfragt.

Im Klub der klei­nen Philosoph:innen ler­nen die Kin­der freies Den­ken, sich eine eigene Mei­nung zu bil­den und diese zu über­prü­fen. Sprach­kom­pe­tenz, Empa­thie und eine selb­stän­dige, kri­ti­sche und krea­tive Denk­weise wer­den geför­dert. Es geht um einen respekt­vol­len Umgang mit den ande­ren und um die Stär­kung der Per­sön­lich­keit und des Selbst­ver­trau­ens – und natür­lich um die Freude am Den­ken – der „Liebe zur Weis­heit“, was das Phi­lo­so­phie­ren im eigent­li­chen Sinne bedeutet.

Geeig­net für Kin­der von 9–11 Jahre.

Anmel­dung unter: kontakt@dacheroeden.de / 0361–644 123 75

Ettersburger Gespräch mit Harald Martenstein und Bernd Hilder
Mai 7 um 19:00

Etters­bur­ger Gespräch: Es wird Nacht, Señorita

Harald Mar­ten­stein liest neue Kolumnen!

Harald Mar­ten­stein im Gespräch mit Bernd Hilder.

Literaturland Thüringen im Radio – Eine Sendereihe des Thüringer Literaturrates
Mai 7 um 22:00
Literaturland Thüringen im Radio – Eine Sendereihe des Thüringer Literaturrates @ Radio Lotte

Jeden ers­ten Diens­tag im Monat geht es bei »Lite­ra­tur­land Thü­rin­gen im Radio«, dem Sen­de­for­mat des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes um Lite­ra­tur aus und über Thüringen.

Soweit es die Pla­nung erlaubt, laden wir Gäste ins Stu­dio ein, um mit ihnen über ihr Schrei­ben, Pro­jekte, Recher­chen oder beson­dere The­men zu spre­chen. Oder wir zeich­nen Sen­dun­gen auf, brin­gen Live­mit­schnitte von Ver­an­stal­tun­gen etc.

Jeden ers­ten Diens­tag im Monat ist die Sen­dung auf  Radio Lotte im Stadt­ge­biet von Wei­mar auf 160,6 UKW zu hören und welt­weit im Inter­net unter https://www.radiolotte.de

Alle Radio­sen­dun­gen kön­nen zudem in der Pod­ca­st­reihe »Lite­ra­tur­land Thü­rin­gen im Radio« auf www.literaturland-thueringen.de ange­hört wer­den. Die Sen­dun­gen ste­hen i.d.R. ab dem ers­ten Mitt­woch im Monat bereit.

 

Eine Sen­dungs­for­mat des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes. Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei. Bis 2023 geför­dert von der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thüringen.

Mai
12
So
Kulturgeschichtliche Führung durch das Weltkulturerbe Schloss Ettersburg mit Schlossdirektor Peter Krause
Mai 12 um 14:00

»… daß ich von hier aus die Rei­che der Welt überblickte«

Rund­gang durch das Welt­kul­tur­erbe Schloss Etters­burg mit Schloss­di­rek­tor Dr. Peter Krause.

Dauer etwa 75 Min.

Treff­punkt Ein­gang Altes Schloss | begrenzte Teil­neh­mer­zahl (25 Pers.)

Anmel­dung erbe­ten: Tel. (03643) 74 284 20.

Mai
13
Mo
JuLe-Treff im Leseladen
Mai 13 um 16:00

Du bist zwi­schen 12–16 Jah­ren und liest gern?

Du bist neu­gie­rig auf aktu­elle Titel?
Du hast Lust, auch ande­ren einen Buch­tipp zu geben?
Dann bist Du bei uns als Testleser/in richtig!

Wir tref­fen uns ein­mal monat­lich zum Reden, Raten, Bewer­ten und Emp­feh­len. Auf uns war­tet ein Jahr vol­ler Lese­aben­teuer! Wir freuen uns auf Dich!

Sabine Arndt, Bibliothekarin,
Johan­nes Stein­hö­fel und das Team der Eckermann-Buchhandlung
und die Lite­ra­ri­sche Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V.

Ort: Lite­ra­tur­Etage, Markt­str. 2–4, 99423 Weimar

Die Teil­nahme ist kostenlos!

Literarischer Spaziergang durch Altenburg Altenburg
Mai 13 um 18:00

Beim lite­ra­ri­schen Spa­zier­gang gehen wir auf Ent­de­ckungs­reise durch die rei­che Kul­tur- und Lite­ra­tur­ge­schichte von Alten­burg. Anhand authen­ti­scher Orte spü­ren wir Per­sön­lich­kei­ten  und Ereig­nis­sen nach.

Der Ein­tritt zu allen Ver­an­stal­tun­gen der Goe­the Gesell­schaft Alten­burg e. V. ist, wenn nicht anders ange­ge­ben, frei. Spen­den sind zur För­de­rung unse­res Kul­tur­pro­gramms jeder­zeit sehr willkommen!

Mai
14
Di
Ettersburger Gespräch: Svenja Flaßpöhler im Gespräch mit Jan Urbich
Mai 14 um 19:00

Etters­bur­ger Gespräch. Phi­lo­so­phi­cum. Die Gren­zen des Zumutbaren

Svenja Flaß­pöh­ler im Gespräch mit Jan Urbich.

Dr. Svenja Flaß­pöh­ler ist Chef­re­dak­teu­rin des „Phi­lo­so­phie Maga­zin“. Seit 2013 lei­tet sie (gemein­sam mit u.a. mit Wolf­ram Eilen­ber­ger) das Pro­gramm der Phil.cologne. Von 2016 bis 2017 war Svenja Flaß­pöh­ler lei­tende Redak­teu­rin für Lite­ra­tur und Geis­tes­wis­sen­schaf­ten beim „Deutsch­land­funk Kul­tur“, ver­ant­wor­tete und mode­rierte sdorrtt auch die Phi­lo­so­phie-Sen­dung „Sein und Streit“. Ihre­Pro­mo­tion erschien 2007 unter dem Titel „Der Wille zur Lust. Por­no­gra­phie und das moderne Sub­jekt“. Im sel­ben Jahr wurde Flaß­pöh­lers Buch „Mein Wille geschehe. Ster­ben in Zei­ten der Frei­tod­hilfe“ mit dem Arthur-Koest­ler-Preis aus­ge­zeich­net. Es folg­ten die Bücher „Gutes Gift. Über Eifer­sucht und Liebe“ (2008), „Wir Genuss­ar­bei­ter. Frei­heit und Zwang in der Leis­tungs­ge­sell­schaft“ (2011) sowie „Ver­zei­hen. Vom Umgang mit Schuld“ (2016), das für den Trac­ta­tus-Preis nomi­niert wurde. Ihre Streit­schrift „Die potente Frau. Für eine neue Weib­lich­keit“ (2018) wurde ein Best­sel­ler. Ihr Buch „Zur Welt kom­men. Eltern­schaft als phi­lo­so­phi­sches Aben­teuer“ (2019) hat sie gemein­sam mit ihrem Mann Flo­rian Wer­ner geschrie­ben. 2021 erschien Svenja Flaß­pöh­lers neues Buch „Sen­si­bel. Über moderne Emp­find­lich­keit und die Grenze des Zumut­ba­ren“ bei Klett-Cotta. Ihre Bücher wur­den ins Ita­lie­ni­sche, Spa­ni­sche, Nie­der­län­di­sche und Korea­ni­sche übersetzt.

Mai
16
Do
Lesung mit der niederländischen Autorin Thera Coppens im Goethe- und Schiller-Archiv Weimar
Mai 16 um 17:00

»Sophie in Wei­mar« – Lesung mit der nie­der­län­di­schen Autorin Thera Coppens

Zur Aus­stel­lung „Sophie. Macht. Literatur“.

Mai
21
Di
Vortrag von Prof. Dr. Helmut Schanze im Goethe-Nationalmuseum Weimar
Mai 21 um 18:00

»„Him­mel­fahrt der bösen Lust“? Zur Aktua­li­tät von „Die Wahl­ver­wandt­schaf­ten. Ein Roman von Goe­the“ (1809)«

Vor­trag von Prof. Dr. Hel­mut Schanze (Aachen)

»Studio Literatur« der Literarischen Gesellschaft Thüringen auf Radio Lotte
Mai 21 um 22:00 – 23:00
»Studio Literatur« der Literarischen Gesellschaft Thüringen auf Radio Lotte @ Radio Lotte Weimar - Bürgerradio

Zu hören an jedem 3. Diens­tag im Monat, 22:00–23:00 Uhr – und als Podcast

Die LGT för­dert seit 30 Jah­ren aktiv die Lite­ra­tur und Kul­tur in Wei­mar und Thü­rin­gen. Sie orga­ni­siert Fes­ti­vals und Wett­be­werbe, Werk­stät­ten und Lesun­gen, ver­öf­fent­licht Bücher und Maga­zine. In unse­rem Pod­cast stel­len wir euch die Lite­ra­tur und das lite­ra­ri­sche Leben rund um die LGT vor.

Ein­zelne Fol­gen sind an jedem 3. Diens­tag im Monat von 22:00–23:00 Uhr auf dem Wei­ma­rer Stadt­sen­der www.radiolotte.de zu hören.

Mai
25
Sa
Lesung von Mitgliedern des Fördervereins Dichterstätte Sarah Kirsch in der Alten Kanzlei Bleicherode
Mai 25 um 14:30

Dich­ter­stätte Sarah Kirsch: Wir sind umhüllt, so heißt es, bemän­telt mit den Träu­men von uns selbst

Wir sind umhüllt, so heißt es, bemän­telt mit den Träu­men von uns selbst. Lesung mit André Schinkel.

Mai
28
Di
Ettersburger Gespräch mit Wolfgang Streeck und Peter Krause
Mai 28 um 19:00

Etters­bur­ger Gespräch Neue Welt­ord­nung 2.0: Europa vor der Wahl

Wolf­gang Stre­eck im Gespräch mit Peter Krause

 

Wolf­gang Stre­eck, geb. 1946, Prof. Dr. Dr. h.c., ist einer der renom­mier­tes­ten deut­schen Sozio­lo­gen. Er war Direk­tor am Max-Planck-Insti­tut für Gesell­schafts­for­schung in Köln.

Jun
3
Mo
Lesung des Südthüringer Literaturvereins in der Stadtbücherei Suhl
Jun 3 um 18:30

Lesung des Süd­thü­rin­ger Lite­ra­tur­ver­eins aus Anlass des Jubi­lä­ums der Suh­ler Stadtbücherei.

Jun
4
Di
Ettersburger Gespräch: Philipp Felsch im Gespräch mit Klaus Vieweg
Jun 4 um 19:00

Etters­bur­ger Gespräch . Phi­lo­so­phi­cum Wie Nietz­sche aus der Kälte kam

Phil­ipp Felsch im Gespräch mit Klaus Vie­weg über die Geschichte einer Rettung.

Nach 1945 liegt Nietz­sches Ruf genauso in Trüm­mern wie der euro­päi­sche Kon­ti­nent. Aus­ge­rech­net Gior­gio Colli und Mazzino Mon­ti­nari, zwei ita­lie­ni­sche Anti­fa­schis­ten, ent­schlie­ßen sich, den gefähr­li­chen Den­ker zu reha­bi­li­tie­ren. Ihr Ziel: Nietz­sches Nach­lass neu zu ent­zif­fern, um alle pos­tu­men Ver­fäl­schun­gen rück­gän­gig zu machen. Ihr Pro­blem: Zehn­tau­sende kaum les­ba­rer Sei­ten, die sich in der DDR befin­den, wo Nietz­sche offi­zi­ell als Staats­feind gilt. In sei­nem bril­lant geschrie­be­nen Buch erzählt Phil­ipp Felsch ein intel­lek­tu­el­les Aben­teuer im Span­nungs­feld des Kal­ten Krie­ges, das von Flo­renz über Wei­mar und Ost-Ber­lin bis ins Paris der Post­mo­derne führt. Wer die von Gior­gio Colli und Mazzino Mon­ti­nari her­aus­ge­ge­bene Nietz­sche-Gesamt­aus­gabe auf­schlägt, betritt eine Wüste akri­bi­scher Gelehr­sam­keit. In sei­nem auf­re­gen­den Buch folgt Phil­ipp Felsch den bei­den Phi­lo­lo­gen auf ihrer epi­schen Suche nach dem ech­ten Nietz­sche, die zwi­schen die poli­ti­schen und phi­lo­so­phi­schen Fron­ten des Kal­ten Krie­ges führt. Wäh­rend Colli und Mon­ti­nari im Osten ins Visier der Staats­si­cher­heit gera­ten, schlägt ihnen im Wes­ten der Wider­stand der neuen Meis­ter­den­ker ent­ge­gen, die die Idee des authen­ti­schen Urtexts, ja der Wahr­heit selbst in Frage stel­len. Zu guter Letzt wird ihre Aus­gabe sogar für den Fall der Mauer ver­ant­wort­lich gemacht. Die Geschichte des Kampfs um Nietz­sches Über­lie­fe­rung, zugleich ein intel­lek­tu­el­les Por­trät der Epo­che, macht deut­lich, wel­che Spreng­kraft bis heute in sei­nem Den­ken liegt.

Literaturland Thüringen im Radio – Eine Sendereihe des Thüringer Literaturrates
Jun 4 um 22:00
Literaturland Thüringen im Radio – Eine Sendereihe des Thüringer Literaturrates @ Radio Lotte

Jeden ers­ten Diens­tag im Monat geht es bei »Lite­ra­tur­land Thü­rin­gen im Radio«, dem Sen­de­for­mat des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes um Lite­ra­tur aus und über Thüringen.

Soweit es die Pla­nung erlaubt, laden wir Gäste ins Stu­dio ein, um mit ihnen über ihr Schrei­ben, Pro­jekte, Recher­chen oder beson­dere The­men zu spre­chen. Oder wir zeich­nen Sen­dun­gen auf, brin­gen Live­mit­schnitte von Ver­an­stal­tun­gen etc.

Jeden ers­ten Diens­tag im Monat ist die Sen­dung auf  Radio Lotte im Stadt­ge­biet von Wei­mar auf 160,6 UKW zu hören und welt­weit im Inter­net unter https://www.radiolotte.de

Alle Radio­sen­dun­gen kön­nen zudem in der Pod­ca­st­reihe »Lite­ra­tur­land Thü­rin­gen im Radio« auf www.literaturland-thueringen.de ange­hört wer­den. Die Sen­dun­gen ste­hen i.d.R. ab dem ers­ten Mitt­woch im Monat bereit.

 

Eine Sen­dungs­for­mat des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes. Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei. Bis 2023 geför­dert von der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thüringen.

Jun
6
Do
Thüringer Literaturtage: Vernissage mit Kinga Tóth auf Burg Ranis
Jun 6 um 18:30

Die Lyri­ke­rin und Per­for­mance Künst­le­rin Kinga Tóth ist bekannt für ihr spar­ten­über­grei­fen­den Werke. So kom­bi­niert sie Klang­in­stal­la­tio­nen mit ihren Gedich­ten, um den Betrach­ter auf meh­re­ren Ebe­nen gleich­zei­tig anzu­spre­chen. Sie schreibt auf Deutsch, Eng­lisch und Unga­risch. Die ehe­ma­lige Sti­pen­dia­tin des Clara-und-Edu­ard-Rosen­thal-Sti­pen­dium 2016 der Stadt Jena ver­öf­fent­lichte 2023 ihr drei­spra­chi­ges Poe­sie- und Kunst­al­bum: ANNAMARIA SINGS/SINGT/ÉNEKEL. „Als moder­nes Gebet­buch und Kurio­si­tä­ten­ka­bi­nett unter­sucht es Geschich­ten und Mär­chen über Frauen im ewi­gen Spa­gat zwi­schen Hei­lig­keit und Hexe­rei, höl­li­schem Leid und sphä­ri­scher Freude, zwi­schen Him­mel und Erde.“, schreibt das Col­le­gium Hun­ga­ri­cum Berlin.

Lese-Zei­chen e.V., Lan­des­zen­trale für poli­ti­sche Bil­dung in Thü­rin­gen, geför­dert von der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Spar­kas­sen-Kul­tur­stif­tung Hessen-Thüringen


Thüringer Literaturtage: Lesung mit Durs Grünbein auf Burg Ranis
Jun 6 um 19:30

Durs Grün­bein liest »Der Komet«. Mode­ra­tion: Andreas Platthaus

Im Mit­tel­punkt der Geschichte steht eine Frau aus ein­fa­chen Ver­hält­nis­sen. Es geht um das Leben von Dora W., die aus Schle­sien nach Dres­den kommt und den Unter­gang der Stadt im Bom­ben­krieg mit­er­lebt. Am Bei­spiel eines Ein­zel­schick­sals erzählt Durs Grün­bein, wie Geschichte den Geschichts­lo­sen wider­fährt, zuletzt als Schre­cken und zu späte Ein­sicht. „Die Zer­stö­rung der Welt erscheint in „Der Komet“ als men­schen­ge­macht.“, schreibt Beate Trö­ger für den SWR Kul­tur­teil. Durs Grün­bein gehört zu den „wirk­mäch­tigs­ten deut­schen Dich­ter und Essay­is­ten“. In sei­nen Wer­ken beschäf­tigt er sich unter ande­rem mit der deut­schen Nach­kriegs­zeit und dem Fall des Eiser­nen Vorhangs.

Andreas Platt­haus, der Chef des Res­sorts Lite­ra­tur und lite­ra­ri­sches Leben der Frank­fur­ter All­ge­mei­nen Zei­tung, tritt als Mode­ra­tor in ein Gespräch mit dem Autor.

Kar­ten gibt es in unse­rem Ticketshop

Lese-Zei­chen e.V., Lan­des­zen­trale für poli­ti­sche Bil­dung in Thü­rin­gen, geför­dert von der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Spar­kas­sen-Kul­tur­stif­tung Hessen-Thüringen

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