Goethes Gartenhaus
[Weimar]

Goe­thes Gar­ten­haus wurde gegen Ende des 16. Jahr­hun­derts ursprüng­lich als Wein­berg­haus errich­tet. Wenige Wochen nach sei­ner Ankunft in Wei­mar im Jahr 1776 erwarb Goe­the das Haus mit finan­zi­el­ler Unter­stüt­zung von Her­zog Carl August. Sei­nen ers­ten Wei­ma­rer Wohn­sitz und Arbeits­ort nutzte er nach dem Umzug an den Frau­en­plan 1782 nur noch gele­gent­lich.

Erst im Alter wurde es erneut ein Refu­gium für unge­stör­tes Arbei­ten. Nach sei­nem Tod wurde es wie Goe­thes Wohn­haus am Frau­en­plan zu einem Wall­fahrts­ort der Goe­the­ver­eh­rung. Im Jahr 1999, in dem Wei­mar Kul­tur­haupt­stadt Euro­pas wurde, ent­stand eine Kopie des Hau­ses, die heute von allen, die der Echt­heit des Ori­gi­nals nicht trauen, im Wun­der­wald Bad Sulza besich­tigt wer­den kann.

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