Auf den Spuren von Harald Gerlach in Römhild
4 : Haus des Amtmannes Johann Peter Grötzner in Römhild

In die­sem Haus wohnte 1752/53 der Auf­klä­rer und Ana­kre­on­ti­ker Johann Peter Uz (1720–1796), der als Mit­glied einer kai­ser­li­chen Kom­mis­sion zur Rege­lung von Erb­fol­ge­strei­tig­kei­ten nach dem Tode des Her­zogs von Röm­hild-Hen­ne­berg in der arka­di­schen Land­schaft weilte und über den Ger­lach schon 1973 ein Gedicht schrieb (»Johann Peter Uz in Röm­hild«). 1988 publi­zierte er dann die in Röm­hild han­delnde Novelle »Abschied von Arka­dien«, die am Bei­spiel des Auf­klä­rers die Wahr­neh­mung des Ver­hält­nis­ses von Uto­pie und Rea­li­tät in der spä­ten DDR reflek­tierte. Dem Band stellte Ger­lach ein Uz- Zitat als Motto voran:

Ich fühle mich wie neugebohren,
Und fang erst nun zu leben an,
Seit, fern vom Trotze rei­cher Thoren,
Ich hier in Frei­heit ath­men kann.

 Auf den Spuren von Harald Gerlach in Römhild:

  1. Wohnhaus in Haina
  2. Schloss Glücksburg in Römhild
  3. Mohrenapotheke in Römhild
  4. Haus des Amtmannes Johann Peter Grötzner in Römhild
  5. Gleichberge
  6. Schwabhausen
  7. Villa Mavrogordato
  8. Grab von Harald Gerlach auf dem Friedhof in Römhild
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