Kalender

Ausstellungen

Jan
1
So
ganztägig Ausstellung »Begegnung mit Rudol...
Ausstellung »Begegnung mit Rudol...
Jan 1 2012 – Dez 31 2029 ganztägig
Ausstellung »Begegnung mit Rudolf Baumbach, Jean Paul, Ludwig Bechstein und Friedrich Schiller« im Literaturmuseum Baumbachhaus Meiningen @ Literaturmuseum Baumbachhaus
Im Lite­ra­tur­mu­seum im Baum­bach­haus kann man nicht nur Bekannt­schaft mit dem eins­ti­gen Haus­her­ren Rudolf Baum­bach machen, son­dern auch mit wei­te­ren Schrift­stel­lern, die im 18. und 19. Jahr­hun­dert im Mei­nin­ger Land leb­ten und wirk­ten. Das Kern­stück der[...]
Aug
28
Di
ganztägig Ausstellung »Lebensfluten – Tate...
Ausstellung »Lebensfluten – Tate...
Aug 28 2012 – Aug 28 2030 ganztägig
Ausstellung »Lebensfluten – Tatensturm«. Die Goethe-Ausstellung im Goethe-Nationalmuseum Weimar @ Goethe-Nationalmuseum Weimar
Die Klas­sik Stif­tung Wei­mar prä­sen­tiert Goe­the als Zeu­gen der um 1800 ein­set­zen­den Moderne und zeigt sein fas­zi­nie­ren­des Leben und Werk in zeit­ge­nös­si­schen Kon­tex­ten. In der Aus­stel­lung wird in elf Räu­men die Viel­schich­tig­keit Goe­thes weit über[...]
Mrz
27
Fr
ganztägig Ausstellung »Kampf um Nietzsche«...
Ausstellung »Kampf um Nietzsche«...
Mrz 27 2020 – Dez 31 2030 ganztägig
Ausstellung »Kampf um Nietzsche« im Nietzsche-Archiv Weimar @ Nietzsche-Archiv Weimar
Die von Henry van de Velde als Gesamt­kunst­werk gestal­te­ten Räume des Nietz­sche-Archivs erstrah­len 2020 in neuem Licht. Die über­ar­bei­tete Dau­er­aus­stel­lung führt ein zu Nietz­sches Den­ken und fasst die Rezep­tion in Kunst, Archi­tek­tur, Musik und Phi­lo­so­phie[...]
Jun
1
Mi
ganztägig Ausstellung »Cranachs Bilderflut...
Ausstellung »Cranachs Bilderflut...
Jun 1 2022 – Jun 1 2024 ganztägig
Ausstellung »Cranachs Bilderfluten« im Renaissance-Saal der Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar @ Herzogin Anna Amalia Bibliothek, Historisches Gebäude, Renaissancesaal
Die Macht der Bil­der für Poli­tik und Pro­pa­ganda, Hass und Hetze, Wahr­heit und Wunsch­träume – heute so aktu­ell wie vor 500 Jah­ren. Ab Juni 2022 prä­sen­tiert die Klas­sik Stif­tung Cra­nach im Renais­sance­saal der Her­zo­gin Anna[...]
Sep
3
Sa
ganztägig Ausstellung »Der erste Schriftst...
Ausstellung »Der erste Schriftst...
Sep 3 2022 – Dez 31 2032 ganztägig
Ausstellung »Der erste Schriftsteller Deutschlands« – Dauerausstellung im Wielandgut Oßmannstedt @ Wielandgut Oßmannstedt
Als Her­zo­gin Anna Ama­lia einen intel­lek­tu­el­len Gesprächs­part­ner für ihren jugend­li­chen Sohn Carl August suchte, fiel ihre Wahl auf den damals popu­lärs­ten Schrift­stel­ler Deutsch­lands: Chris­toph Mar­tin Wie­land. Vor 250 Jah­ren zog der Dich­ter, Über­set­zer und Auf­klä­rer[...]
Sep
15
Fr
ganztägig Sonderausstellung: »Mit fremder ...
Sonderausstellung: »Mit fremder ...
Sep 15 2023 – Mrz 17 2024 ganztägig
Mit frem­der Feder Der gefälschte Schiller Um 1850 fälscht der Archi­tekt Hein­rich von Gers­ten­bergk hun­derte Auto­gra­phen Schil­lers und ver­kauft diese. Der spek­ta­ku­läre Kri­mi­nal­fall wird erst­mals 2023 in einer Aus­stel­lung des Goe­the- und Schil­ler-Archivs beleuch­tet, das sol­che[...]
Okt
28
Sa
10:00 Ausstellung »Die Beredsamkeit de...
Ausstellung »Die Beredsamkeit de...
Okt 28 2023 um 10:00 – Mrz 31 2024 um 16:00
Tal­king Heads von Eli­sa­beth R. Hager Mit der Schrift­stel­le­rin, Klang­künst­le­rin und Kul­tur­ver­mitt­le­rin Eli­sa­beth R. Hager set­zen wir unser musea­les wie lite­ra­ri­sches Expe­ri­ment „Die Bered­sam­keit der Dinge.” fort: Ihre „Tal­king Heads“ bil­den die ful­mi­nante Fort­set­zung der 2022[...]
Dez
7
Do
ganztägig Ausstellung »Der spitze Bogen« L...
Ausstellung »Der spitze Bogen« L...
Dez 7 2023 – Jun 16 2024 ganztägig
Ausstellung »Der spitze Bogen« Lyrik und Fotografien von Katharina und Holger Poitz im Botanischen Garten Jena @ Botanischer Garten Jena
    Aus­stel­lung »Der spitze Bogen« Lyrik und Foto­gra­fien von Katha­rina und Hol­ger Poitz im Bota­ni­schen Gar­ten Jena Inspi­ra­tion der goti­schen Archi­tek­tur durch flo­rale Formen   Hol­ger Poitz wurde 1960 in Mei­ßen gebo­ren. Durch den Blick[...]
Mrz
7
Do
ganztägig Intervention »Rahel Varnhagen in...
Intervention »Rahel Varnhagen in...
Mrz 7 – Apr 4 ganztägig
Rahel Varn­ha­gen in Weimar Im März 1835 hatte Karl August Varn­ha­gen von Ense ein Gips­me­dail­lon sei­ner zwei Jahre zuvor ver­stor­be­nen Frau Rahel nach Wei­mar gesandt, ein klas­si­zis­ti­sches Meis­ter­stück des Bild­hau­ers Fried­rich Tieck. Es fand kurz[...]
Mrz
8
Fr
ganztägig Kostenfreier Aktionstag zum Inte...
Kostenfreier Aktionstag zum Inte...
Mrz 8 ganztägig
Kos­ten­freier Akti­ons­tag zum Int. Frau­en­tag | 8. März Ange­bote im Überblick: Ein­tritt frei in alle Museen & Aus­stel­lun­gen der Klas­sik Stif­tung Weimar Son­der­öff­nung Wit­tums­pa­lais 10–16 Uhr Besu­chen Sie bei freiem Ein­tritt die pri­va­ten Wohn­räume der Her­zo­gin Anna[...]
Dez
31
Di
ganztägig Dummy
Dummy
Dez 31 2030 – Dez 30 2044 ganztägig
 
Dez
20
Sa
Märchenstunde mit Hansi von Märchenborn in Jena
Dez 20 um 16:00

Mär­chen­stunde mit Hansi von Mär­chen­born im Rah­men des Jenaer Weihnachstmarktes

»Durch das Jahr mit Karl­chen und Häs­chen«.  Zwölf fan­tas­ti­sche Geschich­ten von Dra­chen, Quark­frö­schen, Wald­mons­tern, Eier­die­ben und gefrä­ßi­gen Nackt­schne­cken. Scheint die Lage auch noch so aus­sichts­los, den bei­den lus­ti­gen Gesel­len fällt immer wie­der etwas ein.

Ver­an­stal­ter: Jen­a­Kul­tur mit Unter­stüt­zung des Lese-Zei­chen e.V.

Dez
24
Mi
Märchen-Matinee in Schwerstedt
Dez 24 um 10:00

Mär­chen-Mati­nee im Freien mit Kin­der­glüh­wein und Mär­chen in der Katz‹ mit Andreas vom Rothenbarth.

Jan
11
Mi
Ausstellungseröffnung mit Ursula Kirchberg in Heiligenstadt
Jan 11 um 19:30

Aus­stel­lungs­er­öff­nung – »Ursula Kirch­berg und ihre Storm-Illus­tra­tio­nen aus dem Gers­ten­berg Verlag«

Anläss­lich der Schen­kung der Ori­gi­nal­vor­la­gen durch Ursula Kirch­berg an das Lite­ra­tur­mu­seum »Theo­dor Storm«

Gezeigt wer­den der voll­stän­dige Zyklus zu Theo­dor Storms »Der Schim­mel­rei­ter«, 1988, sowie Illus­tra­tio­nen zu Gedich­ten und Brie­fen Storms für den Band »Stim­men, die über der Tiefe sind«, 1992, ergänzt durch Illus­tra­tio­nen zu dem Buch »Unter die­sem Him­mel. Erlebte Nord­see«, 1996.

Ein­füh­rung: Ursula Kirch­berg spricht über die Illus­tra­ti­ons­ge­schichte von Theo­dor Storms Mär­chen »Der kleine Häwelmann«

Musik: Cath­leen Köchy

Aus­stel­lungs­dauer: 11. Januar bis 26. März 2017

Jan
25
Mi
Papiertheater mit Ulrike Richter in Heiligenstadt
Jan 25 um 19:30

Ulrike Rich­ter zeigt im Papier­thea­ter Theo­dor Storms »Immen­see« (1849)

Ulrike Rich­ter liest die Erzäh­lung, zeigt das Papier­thea­ter und singt Storm-Gedichte, die sie mit Melo­dien des 19. Jahr­hun­derts unter­legt und auf der Haken­harfe begleitet.

Paula Rich­ter hat Theo­dor Storms 1849 ent­stan­dene Novelle Immen­see mit atmo­sphä­ri­schen Bil­dern, Figu­ren und Sche­ren­schnit­ten für das Papier­thea­ter gestaltet.

Feb
14
Di
Lesung mit Carmen Barann in Heiligenstadt
Feb 14 um 16:00

»Um 16 Uhr zum Tee bei Theo­dor Storm«

Car­men Barann plau­dert über Fanny Men­dels­sohn (1805–1847) und liest aus den Tage­bü­chern und Brie­fen aus Ita­lien 1839/40.

Fanny Men­dels­sohn, ver­hei­ra­tet mit dem Maler Wil­helm Hen­sel, ist als Kom­po­nis­tin noch genauso zu ent­de­cken wie als Brief­schrei­be­rin in der gro­ßen Tra­di­tion der Roman­tik. Die Briefe und Tage­buch­auf­zeich­nun­gen ihrer Ita­li­en­reise 1839/40 gehö­ren zu den char­man­tes­ten und leben­digs­ten Zeug­nis­sen unter den vie­len zeit­ge­nös­si­schen Berich­ten aus dem „Land der Poesie“.

Feb
22
Mi
Lesung mit Henning Westphal in Heiligenstadt
Feb 22 um 18:00

Hen­ning West­phal liest an zwei Aben­den (am 22. und 23. Januar) aus Theo­dor Storms Meis­ter­no­velle »Der Schim­mel­rei­ter« (1888).

 

Storm ver­legte die ursprüng­lich west­preu­ßi­sche, an der Weich­sel spie­lende Deich­sage vom „gespens­ti­gen Rei­ter“, der nach sei­nem Tod als Wie­der­gän­ger im Aber­glau­ben des Vol­kes wei­ter­lebt, in die mit über­wäl­ti­gen­den Sprach­bil­dern beschwo­rene hei­mat­li­che Meer­land­schaft. Im Kampf mit den Natur­ge­wal­ten voll­zieht sich hier Auf­stieg und Unter­gang des Deich­gra­fen Hauke Haien.

Feb
23
Do
Lesung mit Henning Westphal in Heiligenstadt
Feb 23 um 18:00

Hen­ning West­phal liest an zwei Aben­den (am 22. und 23. Januar) aus Theo­dor Storms Meis­ter­no­velle »Der Schim­mel­rei­ter« (1888).

 

Storm ver­legte die ursprüng­lich west­preu­ßi­sche, an der Weich­sel spie­lende Deich­sage vom „gespens­ti­gen Rei­ter“, der nach sei­nem Tod als Wie­der­gän­ger im Aber­glau­ben des Vol­kes wei­ter­lebt, in die mit über­wäl­ti­gen­den Sprach­bil­dern beschwo­rene hei­mat­li­che Meer­land­schaft. Im Kampf mit den Natur­ge­wal­ten voll­zieht sich hier Auf­stieg und Unter­gang des Deich­gra­fen Hauke Haien.

Mrz
7
Di
Lesung und Gespräch über Hans Jürgen von der Wense mit Kristin Schwamm-Döppner und York-Egbert König in Heiligenstadt
Mrz 7 um 16:00

»Um 16 Uhr zum Tee bei Theo­dor Storm«

Kris­tin Schwamm-Döpp­ner und York-Egbert König stel­len den Schrift­stel­ler, Über­set­zer und Kom­po­nis­ten Hans Jür­gen von der Wense (1894–1966) vor.

Hans Jür­gen von der Wense, ab Mitte der 1920er Jahre in Kas­sel, spä­ter in Göt­tin­gen lebend, gilt als eine der eigen­wil­ligs­ten lite­ra­ri­schen und uni­ver­sel­len Per­sön­lich­kei­ten des 20. Jahr­hun­derts, als ein Quer­geist mit gro­ßer sprach­li­cher Bega­bung. Er expe­ri­men­tierte wie Arnold Schön­berg mit ato­na­ler Musik, ließ sich in Meteo­ro­lo­gie, Geo­lo­gie und Astro­no­mie aus­bil­den und war ein lei­den­schaft­li­cher Wan­de­rer, der u. a. die hes­si­sche Land­schaft in beein­dru­cken­den sprach­li­chen wie foto­gra­fi­schen Bil­dern fest­ge­hal­ten hat.

Apr
5
Mi
Ausstellungseröffnung »Anja Seelke ›In einem Gesicht lesen …‹ – Dichterporträts« in Heiligenstadt
Apr 5 um 19:30

Aus­stel­lungs­er­öff­nung »Anja Seelke ›In einem Gesicht lesen …‹ – Dichterporträts«

Die Male­rin Anja Seelke ver­sucht in ihren Por­träts, den jeweils gelun­ge­nen ‚Aus­druck‘ von Dich­tern, Lite­ra­ten, Künst­lern und Freun­den fest­zu­hal­ten. Ihre in Öl gespach­tel­ten, klein­for­ma­ti­gen Por­träts ent­wi­ckelt sie aus sprach­lich lite­ra­ri­scher Anre­gung. Auch Theo­dor Storm nimmt sie aktu­ell in den Blick. Ein tref­fen­der Satz, eine schil­lernde For­mu­lie­rung, ein rät­sel­haft-schö­nes Wort­spiel: Ihre Por­träts wer­den in der Aus­stel­lung mit mar­kan­ten Selbst­zi­ta­ten kon­fron­tiert – Spra­che wird zum Aus­gangs­punkt von Malerei.

Aus­stel­lungs­dauer: 5.4. bis 18.6.2017

Mai
17
Mi
Vortrag von Prof. Dr. Dr. h.c. Herbert Kraft in Heiligenstadt
Mai 17 um 19:30

Prof. Dr. Dr. h.c. Her­bert Kraft, Müns­ter, gibt Ein­bli­cke in seine Arbei­ten zu einer neuen Storm-Biografie.

Die For­schun­gen zu Theo­dor Storms Leben und Werk rei­ßen nie ab. Seit Jah­ren bereits beschäf­tigt sich der renom­mierte Müns­te­ra­ner Ger­ma­nist Her­bert Kraft, bekannt durch seine Publi­ka­tio­nen zu Schil­ler, Lenz, Kleist, Droste-Hüls­hoff u.a., auch mit dem Leben und vor allem der Novel­lis­tik Theo­dor Storms. Über die Vor­ar­bei­ten zu sei­nem neuen Storm-Buch spricht er an die­sem Abend.

Jun
10
Sa
Ein Gartenfest für Theodor Storm in Heiligenstadt
Jun 10 um 14:00

Ein Gar­ten­fest für Theo­dor Storm

Die Regen­trude, eine musi­ka­li­sche Insze­nie­rung des Mär­chens von Theo­dor Storm, gespielt und gesun­gen von der Klasse 3 der Grund­schule „Lorenz Kell­ner“ unter der Lei­tung von Kers­tin Saalfeld-Koppe.

Im Anschluss Kaf­fee­trin­ken im Rosengarten.

Jul
5
Mi
Lesung mit Jenny Feuerstein in Eisenach
Jul 5 um 19:00

Lesung mit Jenny Feu­er­stein: Oswald Franke – „Das glei­che immer Meer“

»Mühl­hau­sen – Fried­richslohra 5/7 Und der Him­mel ist erbaut, schön blau und hoch wölbt er sich über die Erde. Alle Sor­gen schwin­den u. unge­wollt als wäre es schon immer so gewe­sen bum­meln wir dahin lus­tig plau­dernd. Das erste Lied um eine Schlaf­statt, gern wird sie uns bewil­ligt. Frau Musika ver­hilft uns noch zu ein paar Tas­sen Kakao und einem fürst­li­chen Abend. Und als hät­ten wir die See­lig­keit erlangt, stre­cken wir uns ins Stroh nieder.«

Oswald Franke beginnt am 5.7.1929 mit einer Blei­stift­no­tiz in sei­nem schwar­zen Tage­buch … Er ging einen äuße­ren Weg, der west­li­chen Grenze zu, die in so son­der­ba­rer Weise dem Pro­fil sei­ner Mut­ter, mei­ner Urgroß­mutter glich, und zugleich einen inne­ren Weg, einem Sehn­suchts­ort ent­ge­gen, einer Zukunft, die er nach der Novelle von Theo­dor Storm mit »Immen­see.« umschreibt. Sie ist auch im Ver­lauf sei­ner Wan­der­route zu ahnen, die das Pro­fil eines Kin­des und zugleich einer Frau erken­nen läßt, das Pro­fil mei­ner Groß­mutter, sei­ner Zeit. Immen­see. Er ahnte, er umzir­kelte sie.

Web­link zum Buch

Die Lesung fin­det im Rah­men der Aus­stel­lung »Wan­der­lust oder die Sehn­sucht nach dem Para­dies« im Eisen­acher Stadt­schloss vom 1.7. bis 29.10.2017.

Eine Ver­an­stal­tung des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes e.V. in Zusam­men­ar­beit mit dem Thü­rin­ger Museum Eisen­ach und dem Kul­tur­amt der Stadt Eisenach. 

Die Ver­an­stal­tung fin­det mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der  Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen statt.

Jul
7
Fr
25. Stormtage in Heiligenstadt (7. – 9. Juli 2017)
Jul 7 – Jul 9 ganztägig

7. Juli 2017, Fr., 19. 30 Uhr

  • Aus­stel­lungs­er­öff­nung »Mar­tin Lersch: Illus­tra­tio­nen zu Theo­dor Storms Novel­len ›Drü­ben am Markt‹ und ›Im Nach­bar­hause links‹«

8. Juli 2017,Sa., 10.00 Uhr

  • »Es ist der Wind, der alte Hei­mats­laut…« – Storm-Gedichte, die wir lie­ben. Vor­stel­lung eines Künst­ler­bu­ches mit Kalt­na­del­ra­die­run­gen von Clau­dia Berg, Halle, sowie Gedich­ten Theo­dor Storms und Kurz­essays zu »Die Stadt«, »Mee­res­strand«, »Trost«, »In schwe­rer Krank­heit«, »Die Zeit ist hin«, »Wald­weg«, »Die Nach­ti­gall«, »An Wil­helm Jensen«
  • Mit­wir­kende: Dr. Chris­tian Demandt, Husum; Dr. Chris­tian Neu­mann, Ber­lin; Prof. Dr. Dr. h.c. Irm­gard Roeb­ling, Osna­brück; Prof. Dr. Eck­art Pas­tor, Lüt­tich; Dr. habil. Malte Stein, Ham­burg; Andrea Sten­zel, Göt­tin­gen; Prof. Dr. Phil­ipp Thei­sohn, Zürich; Dr. Regina Fasold, Heil­bad Heiligenstadt

8. Juli 2017, Sa. ‚14.00 Uhr

  • Kaf­fee­trin­ken im Muse­ums­gar­ten´. Der Theo­dor-Storm-Ver­ein lädt zu Kaf­fee und selbst­ge­ba­cke­nem köst­li­chen Kuchen ein.

8. Juli 2017, Sa., 19. 30 Uhr

  • Kon­zert im Gemein­de­saal der Ev. St. Mar­tins­ge­meinde, Friedensplatz
    „Du graue Stadt am Meer“ – Ver­to­nun­gen von Storm-Gedich­ten der Kom­po­nis­ten Brahms, von Blome, Stolz, Car­ri­ére, Schwarz, Kukuck, Zil­lin­ger mit dem Kam­mer­chor „Con Brio“ unter der Lei­tung von Susanne Schmidt, Kassel
    Solis­ten: Jochen Faul­ham­mer, Bass, Ralf Schwarz-Aschen­bren­ner, Klavier

9. Juli 2017, So., ab 10.00 Uhr

  • Aus­flug zur Burg Han­stein mit Füh­rung durch die Burg und anschlie­ßen­dem Mit­tag­essen im Klau­sen­hof in Bornhagen.
Jul
8
Sa
Literarische Wanderung »Auf dem Goethewanderweg von Ilmenau zum Kickelhahn«
Jul 8 um 10:00

Lite­ra­ri­sche Wan­de­rung »Auf dem Goe­the­wan­der­weg von Ilmenau zum Kickelhahn«

Lei­tung: Dr. Eck­hard Ullrich

Im Rah­men der Aus­stel­lung »Wan­der­lust oder die Sehn­sucht nach dem Para­dies« im Eisen­acher Stadt­schloss vom 1.7. bis 29.10.2017.

Die Wan­de­rung unter sach­kun­di­ger Lei­tung von Dr. Eck­hard Ull­rich beginnt am Goe­the­Stadt­mu­seum am Ilmen­auer Markt und führt über den mitt­le­ren und obe­ren Berg­gra­ben­weg ent­lang des Goe­the­wan­der­we­ges über den Schwal­ben­stein nach Mane­bach. Über den Her­mann­stein geht des dann zum Goe­the­häus­chen auf dem Kickel­hahn und nach einer Rast zurück nach Ilmenau.

Eine Ver­an­stal­tung des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes e.V. in Zusam­men­ar­beit mit dem Thü­rin­ger Museum Eisen­ach und dem Kul­tur­amt der Stadt Eisenach. 

Die Ver­an­stal­tung fin­det mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der  Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen statt.

Jul
12
Mi
»Der leise Atem der Zukunft« – Lesung mit Ulrich Grober im Eisenacher Stadtschloss
Jul 12 um 19:00

»Der leise Atem der Zukunft« – Lesung mit Ulrich Grober

im Rah­men der Aus­stel­lung »Wan­der­lust oder die Sehn­sucht nach dem Para­dies« im Eisen­acher Stadt­schloss vom 1.7. bis 29.10.2017  liest der Schrift­stel­ler Ulrich Gro­ber aus sei­nem Buch »Der leise Atem der Zukunft«.

Bereits in sei­nem 2010 erschie­ne­nen Buch »Die Ent­de­ckung der Nach­hal­tig­keit« setzte sich Ulrich Gro­ber mit dem Ursprung und dem kul­tur­ge­schicht­li­chen Wan­del des Begriffs der Nach­hal­tig­keit aus­ein­an­der. Durch Ulrich Gro­ber hat der heute oft aus­ge­dünnte und ver­zerrt ver­wen­dete Begriff der Nach­hal­tig­keit eine Neu­be­stim­mung und Rich­tig­stel­lung erfah­ren, die für das 21. Jahr­hun­dert eine Schlüs­sel­stel­lung ein­neh­men wird.
In »Der leise Atem der Zukunft« setzt Ulrich Gro­ber seine Über­le­gun­gen zur Nach­hal­tig­keit fort. In sei­nem Den­ken stel­len sich Bezüge zu Hart­mut Rosa (Reso­nanz) oder Wil­helm Schmid (Gelas­sen­heit) her, die beide in Thü­rin­gen leh­ren. Dass Begriffe wie Ent­schleu­ni­gung, Gelas­sen­heit oder Selbst­be­schrän­kung keine Sprach­hül­sen sein müs­sen, wird jeder erfah­ren, der sich von der Lesung mit Ulrich Gro­ber inspi­rie­ren lässt.

Ulrich Gro­ber wurde 1949 in Lipp­stadt gebo­ren und lebt heute am Rand des Ruhr­ge­biets in Marl. Er stu­dierte Ger­ma­nis­tik und Anglis­tik in Frank­furt am Main und in Bochum. Er arbei­tet als freier Jour­na­list, Publi­zist und Schrift­stel­ler. Neben zahl­rei­chen jour­na­lis­ti­schen Ver­öf­fent­li­chun­gen für Zei­tun­gen und den Rund­funk hat Ulrich Gro­ber eine Reihe von Büchern vor­ge­legt. 2006 erschien „Vom Wan­dern. Neue Wege zu einer alten Kunst“ im Ver­lag Zwei­tau­send­und­eins in Frank­furt (mit zahl­rei­chen Nach­auf­la­gen). Mit sei­nem 2010 vor­ge­leg­ten Buch „Die Ent­de­ckung der Nach­hal­tig­keit“ weckte Ulrich Gro­ber brei­tes Inter­esse in der Öffent­lich­keit. 2011 erhielt er für seine Aus­ein­an­der­set­zung mit dem Thema der Nach­hal­tig­keit den „Bran­den­bur­gi­schen Lite­ra­tur­preis Umwelt“. Zuletzt erschien von ihm 2016 »Der leise Atem der Zukunft. Vom Auf­stieg nach­hal­ti­ger Werte in Zei­ten der Krise“ im Münch­ner Oekom Verlag.

Der Ver­lag über das Buch: »Ein his­to­ri­scher Pro­zess des Umden­kens ist im Gange. Welt­weit machen sich Men­schen auf die Suche nach einer »ande­ren Welt«: viel­ge­stal­tig und krea­tiv, ohne fer­tige Lösun­gen, aber mit gemein­sa­men Wer­ten und einer geteil­ten Vision von nach­hal­ti­ger Zukunft. Dabei zu sein ist faszinierend.
Und doch ver­engt sich momen­tan die Per­spek­tive vie­ler zum Tun­nel­blick. Sie star­ren gebannt auf die Sym­ptome von Krise und Kol­laps: frus­triert, angst­be­setzt, gewalt­be­reit – oder resi­gniert, erschöpft, zynisch. Umso mehr zählt jetzt posi­tive Ener­gie. Ulrich Gro­ber hat sich für die­ses Buch auf den Weg gemacht – zu Men­schen und Orten, die für eine neue Kul­tur der Nach­hal­tig­keit ste­hen. Im Inne­ren des Lan­des, in der Mitte der Gesell­schaft. Er wan­dert auf den Spu­ren von Hauffs Mär­chen »Das Kalte Herz« durch den Schwarz­wald; ent­wirft einen Abge­sang auf die Auto­stadt in Wolfs­burg; medi­tiert auf Meis­ter Eck­harts Sitz im Pre­di­ger­klos­ter zu Erfurt. Was ihn inter­es­siert, sind nach­hal­tige Werte im aktu­el­len Zeit­geist. Sein Buch erzählt vom Hun­ger nach Ent­schleu­ni­gung, nach Gelas­sen­heit und Empa­thie, nach Ein­fach­heit, Nach­hal­tig­keit und – Sinn.«

Eine Ver­an­stal­tung des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes e.V. in Zusam­men­ar­beit mit dem Thü­rin­ger Museum Eisen­ach und dem Kul­tur­amt der Stadt Eisenach. 

Die Ver­an­stal­tung fin­det mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der  Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen statt.

Jul
15
Sa
Literarische Wanderung zu den Drei Gleichen
»Mit Menantes und Radegunde
auf dem Gustav-Freytag-Weg«
Jul 15 um 10:00

Die Rund­wan­de­rung führt vom Freu­den­thal unter­halb der Burg Glei­chen über Mühl­berg und die Mühl­burg zur Wach­sen­burg und über das Glei­chen­tal wie­der zurück zum Aus­gangs­punkt. Geführt wird sie vom Jenaer Autor, Film- und Aus­stel­lungs­ma­cher Dr. Jens-Fietje Dwars, der u.a. die Men­an­tes-Gedenk­stätte in Wan­ders­le­ben ein­ge­rich­tet hat und die Thü­rin­ger Lite­ra­tur­zeit­schrift »Palm­baum« leitet.

Als Chris­tian Fried­rich Hunold 1680 in Wan­ders­le­ben gebo­ren, war Men­an­tes einer der meist­ge­le­se­nen Dich­ter des Barock. Hören Sie, wie er und viele andere Autoren die Sage vom »zwei­be­weib­ten Gra­fen von Glei­chen« besun­gen haben. Auch die Mühl­burg ist ein lite­ra­ri­scher Ort: Gus­tav Frey­tag hat ihr mit sei­nem Roman »Das Nest der Zaun­kö­nige« 1873 ein Denk­mal gesetzt. Mehr noch: mit der Legende der hei­li­gen Rade­gunde, an die noch heute die Grund­mau­ern einer Kapelle auf der Burg erin­nern, begann die Thü­rin­ger Literaturge­schichte. Auf dem Gus­tav-Frey­tag-Wan­der­weg erin­nert zudem der Tri­ni­us­blick an einen Schrift­stel­ler, der Thü­rin­gen als »Grü­nes Herz Deutsch­lands« berühmt gemacht hat. Und damit der Rück­weg nicht zu lang wird, liest Dwars die bes­ten Texte zum Men­an­tes-Preis für ero­ti­sche Dich­tung, der seit 2006 alle zwei Jahre in Wan­ders­le­ben ver­ge­ben wird.

Treff­punkt: 10 Uhr Men­an­tes-Gedenk­stätte, Men­an­tes-Straße 31, OT Wan­ders­le­ben, 99869 Drei Glei­chen, von dort im PKW zum Park­platz Freu­den­thal (10:15 Uhr). Ende der Wan­de­rung: ca. 16 Uhr

 

Über die Drei Gleichen und ihre literarische Bedeutung

»Hier liegt vom Buche Thü­rin­gen eine der herr­lichs­ten Stel­len vor uns auf­ge­schla­gen«, beschrieb Lud­wig Bech­stein den Land­strich rund um die Drei Glei­chen auf einer Wan­de­rung im Jahre 1838.

Der gut aus­ge­schil­derte Rund­weg von zwölf Kilo­me­tern ver­bin­det die Mühl­burg, die Wach­sen­burg sowie die Burg Glei­chen und bie­tet immer wie­der tolle Ausblicke.

Eine Burg für zwei Frauen
Aus­gangs­punkt der Wan­de­rung ist der Bahn­hof Wan­ders­le­ben, von wo man nach etwa einer hal­ben Stunde Fuß­marsch auf die Bur­gen­route stößt und am Gast­hof Freu­den­thal anlangt. (Ein Abste­cher nach rechts, führt hin­auf auf den hohen Kaff­berg (393 m ü. NN), von dem man einen her­vor­ra­gen­den Aus­blick auf die »Drei Glei­chen« hat.) Um das Freu­den­tal rankt sich die »Sage vom zwei­be­weib­ten Gra­fen«. Sie han­delt von Graf Ernst III. von Glei­chen, der auf einem Kreuz­zug in den Ori­ent in Gefan­gen­schaft geriet. Mit der Hilfe einer Sultans­tochter konnte er jedoch flie­hen. Er ver­liebte sich in seine Ret­te­rin und nahm sie zur Frau, obwohl er bereits ver­hei­ra­tet war. Am Fuße des Ber­ges, wo heute der Gast­hof steht, begrüßte ihn seine erste Frau mit offe­nen Armen. Fortan lebte der Graf mit zwei Frauen auf der Burg.

Die aus dem 11. Jahr­hun­dert stam­mende Burg Glei­chen (370 m) ist die größte der drei Burg­an­la­gen. Bis ins 16. Jahr­hun­dert war sie bewohnt, danach dem Ver­fall preis­ge­ge­ben. Neben Ring­mauer, Tor­haus und Res­ten des roma­ni­schen Palas ist auch der Berg­fried erhal­ten. Der Auf­stieg zum Turm wird mit einem schö­nen Aus­blick belohnt.

Am Berg­fuß bad lands: grau­grüne und rote, nähr­stoff­arme Ton­steine (aus dem Mitt­le­ren Keu­per vor ca. 225 Mio. Jah­ren), wie in der süd­eu­ro­päi­schen Steppe.

 

Vom Kugel­blitz getroffen
Kaum ist die Auto­bahn unter­quert, emp­fängt einen auch schon der kleine Ort Mühl­berg. Die Tou­rist­infor­ma­tion Kul­tur­scheune Mühl­berg berich­tet von einer Sage: »Es heißt, dass in der Nacht des 31. Mai 1230 ein Kugel­blitz zeit­gleich in die Türme der drei Bur­gen ein­schlug, die Feuer auf den Ber­gen waren bis weit in die Ferne zu sehen. Seit­dem spre­chen die Men­schen von den Drei Gleichen.«
Das Dorf steht auf Kalk­tuff, den eine stark spru­delnde, mine­ral­rei­che Karst­quelle – der Spring – abge­setzt hat. Unter­halb der Burg Rätsand­stein­bruch für Baumaterialien.
Es folgt der Auf­stieg zur Ruine Mühl­burg (377 m), der ältes­ten Burg Thü­rin­gens, 704 erst­mals urkund­lich erwähnt. Ab dem 17. Jahr­hun­dert ver­fiel das Bau­werk. Noch heute führt eine Holz­brü­cke über den Burg­gra­ben in das Innere der Anlage, die von dem impo­san­ten, 22 Meter hohen Berg­fried beherrscht wird. 56 m tie­fer Brun­nen aus 13. Jh., klei­nes Museum.

Gus­tav Frey­tag beschrieb die Burg in sei­nem Roman­zy­klus »Die Ahnen« als »Das Nest der Zaun­kö­nige«. Die letzte Thü­rin­ger Königs­toch­ter Rade­gunde (518 – 587) grün­dete im sechs­ten Jahr­hun­dert in Frank­reich eine freie Gemein­schaft von Frauen zur Pflege Not­lei­den­der und Kran­ker, wes­halb sie nach ihrem Tod als Hei­lige ver­ehrt wurde. Ein Zeug­nis davon ist die ehe­ma­lige Rade­gun­dis­ka­pelle auf der Mühl­burg, von der aller­dings nur noch die Grund­mau­ern erhal­ten geblie­ben sind.
Auf dem Gus­tav- Frey­tag-Weg geht es über die Schloss­leite, einem beson­ders reiz­vol­len und geschütz­ten Abschnitt im Drei-Glei­chen-Gebiet über den Tri­ni­us­blick (380 m, durch den Thü­rin­ger Wald-Ver­ein Mühl­berg zu Ehren des Schrift­stel­lers August Tri­nius errich­tet), bis zum Hecken­berg und (links hal­ten) in stei­lem Auf­stieg zur Wach­sen­burg (421 m ü. NN) mit Blick auf den Thü­rin­ger Wald. Die ein­zige erhal­tene Burg der Drei Glei­chen (Hotel, Gast­stätte) war bereits um 950 eine befes­tigte Anlage.
936 im Auf­trag von Abt Mein­goth als Klos­ter­an­lage errich­tet, zeit­weise Schutz- und Raub­rit­ter­burg, bis Ende des 19. Jh. von Her­zog Carl Edu­ard (Sach­sen-Coburg und Gotha) als Gefäng­nis genutzt. Vom ehe­ma­li­gen Wach­sen­burg­ver­ein als Aus­flugs­ziel mit Aus­sichts­turm und Gast­stätte umge­baut, heute in Pri­vat­be­sitz, Hotel und Museum mit Bau­ern- und Hand­werks­zim­mer sowie einer Waf­fen- und Rüst­kam­mer. Hohen­lo­he­turm mit Rund­blick über das Thü­rin­ger Becken. Brun­nen­haus mit 93 Meter tie­fem Brun­nen und einem Tret­rad aus der Zeit kurz nach dem Drei­ßig­jäh­ri­gen Krieg.

Von der Wach­sen­burg führt der Weg hin­un­ter ins Glei­chen­tal, vor­bei an Ala­bas­ter­bruch (bis 1952) und der Grä­fen­brun­nen­quelle zurück bis nach Freudenthal.

 

Die Wan­de­rung fin­det im Rah­men der Aus­stel­lung »Wan­der­lust oder die Sehn­sucht nach dem Para­dies« im Eisen­acher Stadt­schloss vom 1.7. bis 29.10.2017 statt.

Eine Ver­an­stal­tung des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes e.V. in Zusam­men­ar­beit mit dem Thü­rin­ger Museum Eisen­ach und dem Kul­tur­amt der Stadt Eisenach. 

Die Ver­an­stal­tung fin­det mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der  Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen statt.

Sep
6
Mi
Lesung und Gespräch mit Hamed Abboud in Eisenach
Sep 6 um 19:00

Lesung und Gespräch mit Hamed Abboud: »Der Sohn Adams und die nicht endende Suche«

im Rah­men der Aus­stel­lung »Wan­der­lust oder die Sehn­sucht nach dem Para­dies« im Eisen­acher Stadt­schloss vom 1.7. bis 29.10.2017.

Hamed Abboud, gebo­ren 1987, floh aus Syrien über Ägyp­ten, Dubai, und die Tür­kei nach Europa. Heute lebt er als aner­kann­ter Flücht­ling in Öster­reich. Hamed Abboud schreibt Gedichte gegen den Krieg und die Hoff­nungs­lo­sig­keit. Weh­mü­tig, sar­kas­tisch und ein­drück­lich. Seine Texte han­deln von dem, was er in sei­ner Hei­mat erlebt hat, vom All­tag unter einem dik­ta­to­ri­schen Regime, von Ver­fol­gung, Flucht und Sehn­sucht und »dem Traum vom Para­dies«. 2017 erschien sein zwei­spra­chi­ger Gedicht­band „Der Tod backt einen Geburts­tags­ku­chen“ in der Schwei­zer Edi­tion Pude­lundpin­scher. Die in Köln lebende Über­set­ze­rin Larissa Ben­der hat seine Gedichte ins Deut­sche übertragen.

Mode­ra­tion und Lesung der deut­schen Über­set­zun­gen: Wolf­gang Haak.

Eine Ver­an­stal­tung des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes e.V. in Zusam­men­ar­beit mit dem Thü­rin­ger Museum Eisen­ach, der Kul­tur­di­rek­tion der Stadt Eisen­ach, dem Hei­mat­bund Thü­rin­gen und dem Kunst­ver­ein Eisenach. 

Die Ver­an­stal­tung fin­det mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der  Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen statt.

Sep
7
Do
Lesung und Gespräch mit Hamed Abboud in Bad Langensalza
Sep 7 um 19:30

Lesung und Gespräch mit Hamed Abboud: »Der Sohn Adams und die nicht endende Suche«

im Rah­men der Aus­stel­lung »Wan­der­lust oder die Sehn­sucht nach dem Para­dies« im Eisen­acher Stadt­schloss vom 1.7. bis 29.10.2017.

 

Hamed Abboud, gebo­ren 1987, floh aus Syrien über Ägyp­ten, Dubai, und die Tür­kei nach Europa. Heute lebt er als aner­kann­ter Flücht­ling in Öster­reich. Hamed Abboud schreibt Gedichte gegen den Krieg und die Hoff­nungs­lo­sig­keit. Weh­mü­tig, sar­kas­tisch und ein­drück­lich. Seine Texte han­deln von dem, was er in sei­ner Hei­mat erlebt hat, vom All­tag unter einem dik­ta­to­ri­schen Regime, von Ver­fol­gung, Flucht und Sehn­sucht und »dem Traum vom Para­dies«. 2017 erschien sein zwei­spra­chi­ger Gedicht­band „Der Tod backt einen Geburts­tags­ku­chen“ in der Schwei­zer Edi­tion Pude­lundpin­scher. Die in Köln lebende Über­set­ze­rin Larissa Ben­der hat seine Gedichte ins Deut­sche übertragen.

Mode­ra­tion und Lesung der deut­schen Über­set­zun­gen: Jens Kirsten.

Eine Ver­an­stal­tung des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes e.V. in Zusam­men­ar­beit mit dem Hei­mat­bund Thü­rin­gen und dem BUND Umwelt­zen­trum Bad Langensalza.

Die Ver­an­stal­tung fin­det mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der  Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen statt.

Sep
10
So
Tag des offenen Denkmals im Literaturmuseum »Theodor Storm« in Heiligenstadt
Sep 10 um 14:00

Der Storm-Ver­ein lädt im Ver­an­stal­tungs­kel­ler und im Muse­ums­gar­ten zu Kaf­fee und selbst­ge­ba­cke­nem Kuchen ein.

Sep
14
Do
Lesung mit Landolf Scherzer in Eisenach
Sep 14 um 19:00

Lesung mit Lan­dolf Scher­zer: »Immer gera­de­aus. Zu Fuß durch Euro­pas Osten«

im Rah­men der Aus­stel­lung »Wan­der­lust oder die Sehn­sucht nach dem Para­dies« im Eisen­acher Stadt­schloss vom 1.7. bis 29.10.2017.

 

Wenn Lan­dolf Scher­zer sich auf den Weg macht, läuft er direkt ins Aben­teuer. Knapp fünf Wochen wan­derte er dies­mal ent­lang der Gren­zen zwi­schen Ungarn, Kroa­tien, Ser­bien und Rumänien.
Geplant war eine Fahrt per Trak­tor und Wohn­wa­gen durch sie­ben ost­eu­ro­päi­sche Län­der, aber bereits vor Ungarn gab der Tre­cker auf. So musste Lan­dolf Scher­zer mit sei­ner alten Kraxe los­lau­fen, immer gera­de­aus, von Grenze zu Grenze. Was ent­täu­schend begann, erwies sich als Glücks­fall, denn wie hätte er sonst so viele Begeg­nun­gen am Weg­rand haben kön­nen: unga­ri­sche Flur­wäch­ter, kroa­ti­sche Fried­hofs­pfle­ger, rumä­ni­sche Fuß­ball­trai­ner, gast­freund­li­che Roma und all die Grenz­gän­ger aus dem Heer derer, die der Arbeit hin­ter­her­zie­hen. Ihn erwar­te­ten merk­wür­dige Bei­spiele der Glo­ba­li­sie­rung, ost­eu­ro­päi­sches Impro­vi­sa­ti­ons­ta­lent, absurde EU-Pro­jekte, neu­este Tech­nik neben pri­mi­tivs­ten Bedin­gun­gen. Hass auf den Nach­barn lernte er ken­nen, Geschäfts­tüch­tig­keit wie Groß­her­zig­keit – und nicht zuletzt seine eige­nen Gren­zen. (Auf­bau-Ver­lag)

 

Eine Ver­an­stal­tung des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes e.V. in Zusam­men­ar­beit mit dem Thü­rin­ger Museum Eisen­ach und der Kul­tur­di­rek­tion der Stadt Eisenach. 

Die Ver­an­stal­tung fin­det mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der  Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen statt.

Sep
15
Fr
Lesung aus Theodor Storms Märchen »Der Spiegel des Cyprianus« mit Regina Fasold in Bornhagen
Sep 15 um 19:30

Ein Abend­essen à la Theo­dor Storm war­tet auf Sie und eine anschlie­ßende Lesung aus Theo­dor Storms Mär­chen „Der Spie­gel des Cypria­nus“ durch Muse­ums­lei­te­rin Dr. Regina Fasold. Die Burg Han­stein gilt als Vor­bild für die Rit­ter­burg in Storms Märchen.

Sep
16
Sa
Literarische Exkursion »Auf Schillers Spuren zum Jenzig« in Jena
Sep 16 um 10:00

Infor­ma­tion zum Treff­punkt (Gast­haus »Dis­tel­schänke«): Tram Linie 2, 3, 33, Sta­tion: Jenzigweg

»Der Spa­zier­gang« – Lite­ra­ri­sche Exkur­sion auf Schil­lers Spu­ren zum Jenzig

Lei­tung: Wolf­gang Haak.

 

Am Sonn­abend, dem 16. Sep­tem­ber 2017, lädt der Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat zu einem lite­ra­ri­schen Spa­zier­gang auf den Spu­ren von Schil­ler in Jena ein. Schil­lers Gedicht »Der Spa­zier­gang« ver­bin­det sich unmit­tel­bar mit Schil­lers Wegen auf den Jen­zig. Es ent­stand im August und Sep­tem­ber 1795 und gehörte für den Dich­ter zum Höhe­punkt sei­nes Schaf­fens. Nicht nur die Ent­ste­hungs­ge­schichte und das Werk selbst wer­den zu Gehör kom­men, son­dern auch Gedichte zeit­ge­nös­si­cher Dich­ter, die sich the­ma­tisch mit der Land­schaft um Jena verbinden.

Die Wan­de­rung führt von der Gast­stätte »Dis­tel­schänke« in Jena unter der Lei­tung von Wolf­gang Haak zum Jenzighaus.

 

Die Exkur­sion fin­det im Rah­men der Aus­stel­lung »Wan­der­lust oder die Sehn­sucht nach dem Para­dies« im Eisen­acher Stadt­schloss vom 1.7. bis 29.10.2017 statt.

Eine Ver­an­stal­tung des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes e.V. in Zusam­men­ar­beit mit dem Thü­rin­ger Museum Eisen­ach und der Kul­tur­di­rek­tion der Stadt Eisenach. 

Die Ver­an­stal­tung fin­det mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der  Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen statt.

Sep
23
Sa
Literarische Wanderung »Auf den Spuren der historischen Thüringer Wandervereine« um Ruhla und Eisenach
Sep 23 um 10:00

Auf den Spu­ren der his­to­ri­schen Thü­rin­ger Wandervereine

Lei­tung: Rüdi­ger Haufe.

 

Die Wan­de­rung führt, aus­ge­hend vom Ruh­laer Dich­ter­hain, auf den Ring­berg zum »Carl-Alex­an­der-Turm«, am »Toten Mann« vor­bei auf den Renn­steig, den Renn­steig ent­land ost­wärts zur »Neuen Wiese« mit dem »Tri­nius Blick«. Wei­ter führt die Route zum »Nebe-Stein« und zum »Ehren­mal« der Wan­der­ver­eine auf dem Glöck­ner. Dann geht es durch den »Unge­heu­ren Grund« am Dorn­sen­berg vor­bei zurück nach Ruhla. Die Wan­der­stre­cke beträgt etwa 12 Kilo­me­ter. Rüdi­ger Haufe, der sich inten­siv mit den Thü­rin­ger Hei­mat- und Wan­der­ver­eine beschäf­tigt hat, geht auf der Wan­de­rung zeit­ge­nös­si­schen »Thüringen«-Diskursen im 19. und 20. Jahr­hun­dert nach. Schrift­stel­ler wie Lud­wig Storch, Alex­an­der Zieg­ler, August Tri­nius oder Her­mann Nebe wer­den dabei ebenso eine Rolle spie­len wie der Thü­ring­er­wald-Ver­ein und der Rennsteigverein.

Die Exkur­sion fin­det im Rah­men der Aus­stel­lung »Wan­der­lust oder die Sehn­sucht nach dem Para­dies« im Eisen­acher Stadt­schloss vom 1.7. bis 29.10.2017 statt.

Eine Ver­an­stal­tung des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes e.V. in Zusam­men­ar­beit mit dem Thü­rin­ger Museum Eisen­ach und der Kul­tur­di­rek­tion der Stadt Eisenach. 

Die Ver­an­stal­tung fin­det mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der  Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen statt.

Sep
27
Mi
Ausstellungseröffnung »Aus dem Nachlass des Kunstmalers Theodor Sander« in Heiligenstadt
Sep 27 um 19:30

Aus­stel­lungs­er­öff­nung »Aus dem Nach­lass des Kunst­ma­lers Theo­dor San­der« (1858–1935), Ehe­mann der Storm-Toch­ter Lucie (1860–1935), gebo­ren 1860 in Heiligenstadt.

Anläss­lich der Schen­kung an das Lite­ra­tur­mu­seum „Theo­dor Storm“ durch einen Uren­kel des Dichters.

Aus­stel­lungs­dauer bis 31.12.2017.

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