Walter Petry

1898      Magdeburg

1932      Berlin

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Weimar

Artikel

Walter Petry: Weimar

Autor

Charlotte Krause

Wal­ter Petry (9. 8. 1898, Mag­de­burg; † 21. 7. 1932, Ber­lin) – Dich­ter und Schrift­stel­ler.

Wal­ter Petry, gebo­ren in Mag­de­burg, ver­lebte seine Kind­heit in Dan­zig. In Jah­ren 1917/18 war er Sol­dat im Ers­ten Welt­krieg. Er stu­dierte das Fach Phi­lo­s­phie, in wel­chem er auch pro­mo­vierte. In meist finan­zi­el­ler Not lebte er als freier Jour­na­list, Schrift­stel­ler, Her­aus­ge­ber und Über­set­zer in Ber­lin.

Seine frü­hen Gedicht­bände »Der ewige Rausch« (1919) und »Angst und Erlö­sung« (1920) the­ma­ti­sier­ten die nihi­lis­ti­schen Ver­ar­bei­tun­gen eige­nen Erle­bens. Spä­ter wandte er sich eher unter dem Ein­fluss von Gott­fried Benn und Hen­ning Pfann­ku­che einer kri­ti­schen Sich­tung expres­sio­nis­ti­scher Ästhe­tik und Form­spra­che zu.

Dar­auf­hin arbei­tete er im Kreise der Proust-Über­set­zer des Ver­lags Die Schmiede. Zudem war er Mit­ar­bei­ter der anar­chis­ti­schen Zeit­schrift Der Ein­zige (Her­aus­ge­ber Anselm Ruest und Salo­mon Fried­la­en­der) und lie­ferte Buch­be­spre­chun­gen, klei­nere Pro­sa­texte und Essays für die Tages­presse. Ab ca. 1927 wurde er stän­di­ger Mit­ar­bei­ter der Mag­de­bur­gi­schen Zei­tung. Wei­tere eigene lyri­sche Arbei­ten waren u. a. der Gedicht­band »Das Ich. Gedichte in odi­scher Art«. Petry starb 1932 an den Fol­gen eines Auto­un­falls.

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