Ingo Schulze

Ingo Schulze wurde 1962 in Dres­den gebo­ren. Nach­dem er ab 1981 den 18monatigen Grund­wehr­dienst in der NVA absol­viert hatte, begann er im Jahr 1983 ein Stu­dium der klas­si­schen Phi­lo­lo­gie und der Ger­ma­nis­tik an der Fried­rich-Schil­ler-Uni­ver­si­tät Jena. 1988 schloss er sein Stu­dium ab und arbei­tete bis 1990 als Schau­spiel­dra­ma­turg am Lan­des­thea­ter Alten­burg. 1990 war er an der Grün­dung der Zei­tun­gen »Alten­bur­ger Wochen­blatt« und »Anzei­ger« betei­ligt, für die er bis 1992 als Jour­na­list tätig war.
1993 zog Ingo Schulze für ein hal­bes Jahr nach Russ­land, wo die Grün­dung des Anzei­ge­blat­tes »Pri­viet Peters­burg« begrün­den half. Seit­dem lebt er als frei­schaf­fen­der Schrift­stel­ler in Ber­lin. Sein lite­ra­ri­sches Debüt »Simple Sto­rys« ist in der ost­deut­schen Pro­vinz zwi­schen Sach­sen und Thü­rin­gen ange­sie­delt, wie auch seine spä­te­ren Romane, von denen vor allem »Neue Leben« (2005), »Adam und Eve­lyn« (2008), »Peter Holtz« (2019) und sein jüngs­ter Roman »Die recht­schaf­fe­nen Mör­der« (2020) zu nen­nen sind. In sei­nen Roma­nen und Erzäh­lun­gen setzt Ingo Schulze sich inten­siv mit den poli­ti­schen Ver­wer­fun­gen unse­rer Gesell­schaft aus­ein­an­der; vor allem mit der Geschichte Ost­deutsch­lands vor und nach dem Ende der DDR.

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