Charlotte von Kalb

Char­lotte Sophie Juliane Freiin Mar­schalk von Ost­heim wurde am 25. Juli 1761 in Wal­ters­hau­sen im Grab­feld gebo­ren. Früh ver­waist, hei­ra­tete sie 1783 den Offi­zier Hein­rich von Kalb. 1784 lernte sie in Mann­heim Fried­rich Schil­ler ken­nen, in den sie sich ver­liebte und den sie in die höhe­ren Kreise der Gesell­schaft ein­führte. Eine geplante Hei­rat mit ihm kam jedoch nicht zustande.

Char­lotte von Kalb war mit Schil­ler, Goe­the, Höl­der­lin und Jean Paul befreun­det. Zu Beginn des 19. Jahr­hun­derts ver­armte sie, ihr Mann nahm sich das Leben. Ab 1804 ver­suchte sie, ihre Exis­tenz in Ber­lin als  Kurz­wa­ren- und Tee­händ­le­rin zu sichern. Ab 1820 wurde ihr schließ­lich eine kleine Woh­nung im Ber­li­ner Schloß gewährt, wo sie erblin­det bis zu ihrem Tod lebte.

 

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