Adam Weishaupt

1748      Ingolstadt

1830      Gotha

Artikel

Gotha unter Ernst II. und dessen Sohn Emil August

Bernd Ritter – »Begegnungen im Friedensteiner Park«

Weiterführende Informationen

Adam Weishaupt im Autorenlexikon

Adam Weishaupt

Johann Adam Joseph Weis­haupt wurde 1748 in Ingol­stadt als Sohn eines Juris­ten gebo­ren. Nach dem Besuch der Jesui­ten­schule in Ingol­stadt nahm er ein Stu­dium der Rechts­wis­sen­schaft auf, das 1768 mit sei­ner Pro­mo­tion abschloss. Ab 1772 war er Pro­fes­sor für Natur- und Völ­ker­recht und ab 1773 Ordi­na­rius für kano­ni­sches Recht an der Uni­ver­si­tät Ingol­stadt.

Auf­grund sei­ner geg­ne­ri­schen Ein­stel­lung zum Jesui­ten­or­dens grün­dete er 1776 den Geheim­bund der Per­fec­ti­bi­lis­ten, aus dem spä­ter der Illu­mi­na­ten­or­den her­vor­ging. Adam Weis­haupt durch den Phi­lo­so­phen Johann Georg Hein­rich Feder beein­flusst.

Vor allem in den katho­lisch gepräg­ten Län­dern brei­tete sich der Illu­mi­na­ten­or­den aus. 1785 erfolgte in Bay­ern das Ver­bot des Ordens. 1787 wurde Adam Weis­haupt durch Her­zog Ernst II. in Gotha zum Hof­rat ernannt. 1830 starb Adam Weis­haupt in Gotha.

Bei der Zusam­men­le­gung der Gothaer Fried­höfe zum Haupt­fried­hof 1969 ging Weis­haupts Grab­stein ver­lo­ren. Erhal­ten ist indes sein ehe­ma­li­ges Wohn­haus in der Park­al­lee 13 in Gotha.

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