Kalender

Ausstellungen

Nov
10
Sa
ganztägig Aussellung »›Grimms Märchen… und...
Aussellung »›Grimms Märchen… und...
Nov 10 2018 – Jun 23 2019 ganztägig
Aussellung »›Grimms Märchen... und kein Ende‹ – Europäische Kunstmärchen zwischen Phantasie und Wirklichkeit« im Romantikerhaus Jena @ Literaturmuseum »Romantikerhaus« Jena
Die Aus­stel­lung doku­men­tiert die Ent­wick­lung vom roman­ti­schen Kunst­mär­chen zum rea­li­täts­ver­bun­den Wirk­lich­keits­mär­chen. Neben und nach den Brü­dern Grimm hat es in der euro­päi­schen Kul­tur­ge­schichte zahl­rei­che wei­tere Mär­chen­samm­ler und -dich­ter gege­ben, deren Schöp­fun­gen aller­dings eher dem Kunst­mär­chen[...]
Apr
11
Do
ganztägig Ausstellung »Die Bauhausbücher« ...
Ausstellung »Die Bauhausbücher« ...
Apr 11 – Jul 28 ganztägig
»Die Bau­haus­bü­cher« – Ein euro­päi­sches Publi­ka­ti­ons­pro­jekt des Bau­hau­ses 1924–1930   Die Aus­stel­lung basiert auf der durch die Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek in den ver­gan­ge­nen Jah­ren so gut wie voll­stän­dig zusam­men­ge­tra­ge­nen Kol­lek­tion der Bau­haus­bü­cher, ergänzt um Exem­plare aus der[...]
Apr
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Fr
ganztägig Ausstellung »›Poetische Perlen‹ ...
Ausstellung »›Poetische Perlen‹ ...
Apr 19 – Jul 21 ganztägig
1819 erschien erst­mals Goe­thes ›West-öst­li­cher Divan‹ – und machte Epo­che. Das weit­aus größte Gedicht­en­sem­ble in Goe­thes Gesamt­werk wirkt bis heute, indem es den kul­tu­renüber­grei­fen­den Dia­log poe­tisch ver­wirk­licht. Die Aus­stel­lung macht den Besu­chern erfahr­bar, wie die[...]
Mai
17
Fr
ganztägig Zeichnungen und Druckgraphik von...
Zeichnungen und Druckgraphik von...
Mai 17 – Jul 20 ganztägig
Erfur­ter Salon der Kunst »Über das Ver­mes­sen der Erin­ne­run­gen« Zeich­nun­gen & Druck­gra­phik von Rolf Escher   Trotz minu­tiö­ser Detail­schil­de­run­gen geht der Rea­lis­mus Rolf Eschers weit über das bloß Sicht­bare hin­aus. Seine Dar­stel­lun­gen stil­ler Räume und[...]
Jun
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Do
ganztägig Ausstellung »Panische Freuden – ...
Ausstellung »Panische Freuden – ...
Jun 6 – Aug 20 ganztägig
Pani­sche Freu­den – Pani­sche Schre­cken. Zu Fried­rich Nietz­sches 175. Geburts­tag. Dio­ny­si­sche Bil­der für Alle und Kei­nen   von Pablo Picasso, Wolf Bertram Becker, Uwe Bre­mer, Harald Rai­ner Gratz, HAP Gries­ha­ber, Gün­ther Schöll­kopf, Ulrike Theus­ner, Peter[...]
Jul
14
So
ganztägig Ausstellung ›Die F.N. –Schlaufe ...
Ausstellung ›Die F.N. –Schlaufe ...
Jul 14 – Okt 20 ganztägig
Ausstellung ›Die F.N. –Schlaufe – Ernstes und Heiteres aus dem Leben des fabelhaften Friedrich Nietzsche‹ im Romantikerhaus Jena @ Literaturmuseum »Romantikerhaus« Jena
Tho­mas Zieg­ler: Künst­le­ri­sche Arbei­ten eines Rebel­len und Roman­ti­kers   Der Künst­ler Tho­mas Zieg­ler setzt Fried­rich Nietz­sches phi­lo­so­phi­sches Leben ins Werk und gestal­tet mit Text und Bild den Schel­men­ro­man »Die F.N.-Schlaufe«. Das Werk ist eine toll­kühn[...]
Nov
10
So
ganztägig Ausstellung »Birger Jesch – Korr...
Ausstellung »Birger Jesch – Korr...
Nov 10 2019 – Feb 28 2020 ganztägig
Ausstellung »Birger Jesch – Korrespondenzen« im Romantikerhaus Jena @ Literaturmuseum »Romantikerhaus« Jena
Der Künst­ler Bir­ger Jesch begann 2007 unter befreun­de­ten ehe­ma­li­gen Akti­vis­ten der sub­kul­tu­rel­len Szene der DDR vor allem Hand­wer­ker und Künst­ler zu por­trä­tie­ren. Bir­ger Jesch’s Kor­re­spon­den­zen mit Freun­den und Künst­lern fin­det als Kom­mu­ni­ka­ti­ons­form Vor­bil­der bei den[...]
Dez
31
Di
ganztägig Dummy
Dummy
Dez 31 2030 – Dez 30 2044 ganztägig
 
Nov
10
Sa
Aussellung »›Grimms Märchen… und kein Ende‹ – Europäische Kunstmärchen zwischen Phantasie und Wirklichkeit« im Romantikerhaus Jena
Nov 10 2018 – Jun 23 2019 ganztägig

Die Aus­stel­lung doku­men­tiert die Ent­wick­lung vom roman­ti­schen Kunst­mär­chen zum rea­li­täts­ver­bun­den Wirk­lich­keits­mär­chen.

Neben und nach den Brü­dern Grimm hat es in der euro­päi­schen Kul­tur­ge­schichte zahl­rei­che wei­tere Mär­chen­samm­ler und -dich­ter gege­ben, deren Schöp­fun­gen aller­dings eher dem Kunst­mär­chen als dem Volks­mär­chen zuzu­ord­nen sind. Dazu gehö­ren am Ende des 18. und zu Beginn des 19. Jahr­hun­derts Autoren wie Tieck, Bren­tano, Fou­qué oder E.T.A Hoff­mann, spä­ter Mörike, Hauff oder Storm.

Prä­sen­tiert wer­den zahl­rei­che Buch­aus­ga­ben, dar­un­ter u.a. Bren­ta­nos „Gockel, Hin­kel und Gacke­leia“ in der Erst­aus­gabe von 1838 und his­to­ri­sche Aus­ga­ben des 19. Jahr­hun­derts von Fou­qués „Undine“. Gerade in jün­ge­rer Zeit haben Illus­tra­to­ren die Kunst­mär­chen für sich ent­deckt und phan­ta­sie­volle Umset­zun­gen der Stoffe geschaf­fen. Zu sehen sind in der Aus­stel­lung u.a. die Illus­tra­tio­nen von Jin­dra Čapek zu Hoff­manns „Der goldne Topf“ und Fried­rich Hechel­manns Arbei­ten zu Möri­kes „Die schöne Lau“. Brei­ten Raum neh­men auch die Illus­tra­tio­nen zu Hauffs Mär­chen „Das kalte Herz“ ein, das die Besu­cher in der Aus­stel­lung außer­ge­wöhn­lich insze­niert erle­ben kön­nen …

Aus­stel­lungs­dauer: 10.11.2018 – 23.06.2019

Öff­nungs­zei­ten: Di-So 10–17 Uhr | Mo geschlos­sen

 

Apr
11
Do
Ausstellung »Die Bauhausbücher« in der Universitätsbibliothek der Bauhaus-Universität Weimar
Apr 11 – Jul 28 ganztägig

»Die Bau­haus­bü­cher« – Ein euro­päi­sches Publi­ka­ti­ons­pro­jekt des Bau­hau­ses 1924–1930

 

Die Aus­stel­lung basiert auf der durch die Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek in den ver­gan­ge­nen Jah­ren so gut wie voll­stän­dig zusam­men­ge­tra­ge­nen Kol­lek­tion der Bau­haus­bü­cher, ergänzt um Exem­plare aus der Her­zo­gin Anna Ama­lia Biblio­thek der Klas­sik Stif­tung Wei­mar.

Aus­stel­lungs­er­öff­nung: Mi, 10. April 2019 um 15 Uhr

Dar­über hin­aus wer­den die Reprints der Bau­haus­bü­cher in die Aus­stel­lung inte­griert und für Besu­che­rin­nen und Besu­cher benutz­bar gemacht, um die Publi­ka­ti­ons- und Wir­kungs­ge­schichte die­ser her­aus­ra­gen­den Publi­ka­ti­ons­reihe über den Zeit­raum von 100 Jah­ren zu ver­deut­li­chen. Beglei­tet wer­den diese Expo­nate von Repro­duk­tio­nen der umfang­rei­chen Wer­be­druck­sa­chen, die eben­falls von Moholy-Nagy 1924–29 gestal­tet wur­den. Die Aus­stel­lung ver­weist zugleich auf die in wesent­li­chen Tei­len erhal­tene Biblio­thek des Staat­li­chen Bau­hau­ses in Wei­mar, die bis heute von der Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek bewahrt und öffent­lich zugäng­lich gemacht wird.

Die für die Geschichte des Wei­ma­rer Bau­hau­ses in beson­de­rem Maß bedeu­ten­den Bau­haus­bü­cher »Ein Ver­suchs­haus des Bau­hau­ses in Wei­mar« (Bau­haus­bü­cher 3) und »Neue Arbei­ten der Bau­haus­werk­stät­ten« (Bau­haus­bü­cher 5, beide 1925) wer­den durch die dort publi­zier­ten Fotos ergänzt, die sich in den Foto-Alben des Bau­hau­ses, den sog. »Bau­haus-Alben«, im Archiv der Moderne der Bau­haus- Uni­ver­si­tät Wei­mar erhal­ten haben. Die davon gefer­tig­ten groß­for­ma­ti­gen Prints ermög­li­che einen Ein­blick in das auf­stre­bende Medium Foto­gra­fie mit pro­fes­sio­nel­ler Archi­tek­tur und Objekt­fo­to­gra­fie von der Staat­li­chen Bild­stelle Ber­lin bis zur Bau­häus­le­rin Lucia Moholy. Die Aus­stel­lung wird damit zum Bin­de­glied für die wich­tigs­ten Akti­vi­tä­ten zum 100. Bau­haus- Jubi­läum in Wei­mar. Sie schlägt eine Brü­cke zum neuen Bau­haus-Museum mit den dort aus­ge­stell­ten Werk­statt­ar­bei­ten, die 1925 von Gro­pius an die Staat­li­chen Kunst­samm­lun­gen zu Wei­mar über­ge­ben wur­den, ebenso wie zum Haus Am Horn mit sei­ner neuen musea­len Nut­zung. Schließ­lich stellt sie einen aktu­el­len Kon­text zum Inter­na­tio­na­len Bau­haus-Kol­lo­quium und zu den Bau­haus-Gebäu­den (UNESCO-Welt­kul­tur­erbe) der Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar her. Die Aus­stel­lung wird als Wan­der­aus­stel­lung kon­zi­piert und steht ab Spät­som­mer 2019 inter­es­sier­ten Part­nern der Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar zur Ver­fü­gung (z.B. Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek der Uni­ver­si­tät Trier).

 

In Koope­ra­tion mit dem Freun­des­kreis der Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar e. V. , dem Archiv der Moderne an der Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar und der Her­zo­gin Anna Ama­lia Biblio­thek / Klas­sik Stif­tung Wei­mar

Die Aus­stel­lung »Die Bau­haus­bü­cher« wird durch die Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und den Freun­des­kreis der Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar e.V. geför­dert.

Apr
19
Fr
Ausstellung »›Poetische Perlen‹ aus dem ›ungeheuren Stoff‹ des Orients – 200 Jahre Goethes ›West-östlicher Divan‹« in Weimar
Apr 19 – Jul 21 ganztägig

1819 erschien erst­mals Goe­thes ›West-öst­li­cher Divan‹ – und machte Epo­che. Das weit­aus größte Gedicht­en­sem­ble in Goe­thes Gesamt­werk wirkt bis heute, indem es den kul­tu­renüber­grei­fen­den Dia­log poe­tisch ver­wirk­licht.
Die Aus­stel­lung macht den Besu­chern erfahr­bar, wie die Divan-Gedichte – die »poe­ti­schen Per­len« – ent­stan­den sind, wie Goe­the sie aus dem »unge­heu­ren Stoff« des Ori­ents formte und darin sein »eig­nes Poe­ti­sches ver­webte« – ein west­li­ches.
An 14 Gedicht-Bei­spie­len wird gezeigt, wie er für die Lite­ra­tur und Kul­tur Per­si­ens und Ara­bi­ens ent­flammte, mit dem per­si­schen Dich­ter Hafis in poe­ti­schen Wett­streit trat und inten­sive Ori­ent-Stu­dien betrieb. Mate­ria­lien aus dem Nach­lass genauso wie Goe­thes Liebe zur mit-dich­ten­den Mari­anne von Wil­le­mer bie­ten uns die Mög­lich­keit, die über­aus span­nende Ent­ste­hung der Gedichte nach­zu­voll­zie­hen.
Ein­an­der spie­gelnd ent­wer­fen die Gedichte des ›West-öst­li­chen Divans‹ ein ost-west­li­ches, west-öst­li­ches Oszil­lie­ren, das Spra­chen, Lite­ra­tu­ren, Kul­tu­ren mit­ein­an­der in Dia­log bringt. Darin ist der ›West-öst­li­che Divan‹ aktu­el­ler denn je – gerade heute.

 

Öff­nungs­zei­ten
Mo Di Mi Do Fr 08:30 – 18:00 Uhr
Sa So + Fei­er­tage 11:00 – 16:00 Uhr

Mai
17
Fr
Zeichnungen und Druckgraphik von Rolf Escher im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Mai 17 – Jul 20 ganztägig

Erfur­ter Salon der Kunst »Über das Ver­mes­sen der Erin­ne­run­gen«

Zeich­nun­gen & Druck­gra­phik von Rolf Escher

 

Trotz minu­tiö­ser Detail­schil­de­run­gen geht der Rea­lis­mus Rolf Eschers weit über das bloß Sicht­bare hin­aus. Seine Dar­stel­lun­gen stil­ler Räume und abge­leg­ter Objekte haben eine ganz eigene Stim­mung, die sich jedem Betrach­ter sofort ein­prägt. Escher gehört zu den wich­tigs­ten
deut­schen Gra­fi­kern und Zeich­nern. Zu sei­nem Werk gehö­ren auch Gra­fik­se­rien für biblio­phil gestal­tete Bücher.

 

Aus­stel­lungs­dauer:
22. März bis 13. April 2019

Öff­nungs­zei­ten:
Mo-Fr 12–17 Uhr | Sa 10–15 Uhr | So geschlos­sen

Ver­an­stal­tungs­hin­weis:
Ver­nis­sage am Don­ners­tag, 16. Mai, 19 Uhr

Jun
6
Do
Ausstellung »Panische Freuden – Panische Schrecken. Zu Friedrich Nietzsches 175. Geburtstag. Dionysische Bilder für Alle und Keinen« auf Schloss Ettersburg
Jun 6 – Aug 20 ganztägig

Pani­sche Freu­den – Pani­sche Schre­cken. Zu Fried­rich Nietz­sches 175. Geburts­tag.

Dio­ny­si­sche Bil­der für Alle und Kei­nen

 

von Pablo Picasso, Wolf Bertram Becker, Uwe Bre­mer, Harald Rai­ner Gratz, HAP Gries­ha­ber, Gün­ther Schöll­kopf, Ulrike Theus­ner, Peter Zaum­seil u.a.

 

Aus­stel­lungs­dauer: 6. April bis 26. August 2019

Öff­nungs­zei­ten: Mo-Fr, 8–16 Uhr – und gern auf Anfrage.

Jun
19
Mi
Lesung mit Joe Bausch in Greiz
Jun 19 um 19:00 – 20:00

»Gangsterblues« von Joe Bausch – Harte Geschichten

 

 

Sie sind Mör­der, Dea­ler, noto­ri­sche Betrü­ger, Ver­ge­wal­ti­ger oder haben schwere Raub­über­fälle began­gen. Und sie alle wur­den zu hohen Haft­stra­fen ver­ur­teilt. Im Knast haben sie viel Zeit, um sich mit ihren Taten aus­ein­an­der­zu­set­zen – und irgend­wann wol­len sie reden: der psy­cho­pa­thi­sche Seri­en­mör­der über eine eis­kalte Ent­füh­rung, die bei­den Halb­brü­der über einen fast per­fek­ten Mord, oder der Ret­tungs­sa­ni­tä­ter über den Zufall, der ihn zum Ver­bre­cher machte – mit ver­hee­ren­den Fol­gen. Sie alle ver­trauen sich Joe Bausch an und las­sen ihn tief in den Abgrund ihrer Seele bli­cken. Die bes­ten die­ser Geschich­ten hat er hier auf­ge­schrie­ben. Wahre Geschich­ten, die unter die Haut gehen. Joe Bausch, Jahr­gang 1953, arbei­tet als Regie­rungs­me­di­zi­nal­di­rek­tor in der Jus­tiz­voll­zugs­an­stalt Werl und ist bekannt als Rechts­me­di­zi­ner Dr. Joseph Roth im Köl­ner Tat­ort. Sie sind herz­lich ein­ge­la­den! Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Lan­des­zen­trale für poli­ti­sche Bil­dung Thü­rin­gens.

Buchvorstellung mit Rita Dorn in Jena
Jun 19 um 19:30

»Rüpelchen« – Buchpremiere mit Rita Dorn

 

Rita Dorn stellt ihr kürz­lich erschie­ne­nes Buch »Rüpel­chen« vor, eine Samm­lung von 25 Kurz­ge­schich­ten, in denen sie teils mit einem Augen­zwin­kern und teils ernst vom Kind­sein in den 1960er und -70er Jah­ren in Ost­deutsch­land erzählt und auch Zeit­ko­lo­rit fest­hält: damals All­täg­li­ches, das es so heute nicht mehr gibt. Sie weckt Erin­ne­run­gen an eine Zeit lange vor Com­pu­ter, Smart­phone und You­tube, als Kin­der noch Zet­tel­post an einer Schnur ver­schick­ten, in Boden­kam­mern stö­ber­ten und Eti­ket­ten sam­mel­ten.

 

Die Autorin:

Rita Dorn, geb. 1963 in Leip­zig und dort auf­ge­wach­sen; Stu­dium der Sprach­wis­sen­schaf­ten in Ber­lin; lebt und arbei­tet in Jena.

 

LEA – Lesebühne Erfurter Autoren
Jun 19 um 19:30

LEA – Lese­bühne Erfur­ter Autoren

Das erste Mal auf einer Bühne ste­hen. Das erste Mal sei­nen Text und sich sel­ber prä­sen­tie­ren. Das Publi­kum war­tet gespannt. Ein­at­men, aus­at­men. Das erste Wort erklingt … Die offene Lese­bühne LEA – Lese­bühne Erfur­ter Autoren eröff­net Schrei­ben­den die Mög­lich­keit, ihre Texte öffent­lich vor­zu­tra­gen. Zehn Minu­ten auf der Bühne sind jedem und jeder gege­ben, die es zu fül­len gilt. Die Vor­tra­gen­den kön­nen die Text­art frei wäh­len, alles ist erlaubt und erwünscht. Unter­stützt wer­den sie von einem ein­ge­la­de­nen Autor und einem Musik-Act.

Alle, die sich auf die Bühne trauen und lesen möch­ten, mel­den sich bitte bei a.budzier@highslammer.de an.

LEA ist ein Gemein­schafts­pro­jekt des HIGHSLAMMER e.V. und der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V. Mit der freund­li­chen Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Erfur­ter Herbst­lese.

Links: www.highslammer.de, www.heft-online.de

Lesung mit Joachim Radkau in Rudolstadt
Jun 19 um 19:30

Geschichte der Zukunft. Pro­gno­sen, Visio­nen, Irrun­gen in Deutsch­land
von 1945 bis heute – Lesung mit Joa­chim Rad­kau.

 

Ob Bil­dungs­ka­ta­stro­phe, Wald­ster­ben, Atom­kraft oder Ener­gie­wende – Joa­chim Rad­kau, eme­ri­tier­ter Pro­fes­sor für Neuere Geschichte an der Uni­ver­si­tät Bie­le­feld, durch­pflügt die Zukunfts­hoff­nun­gen der jüngs­ten Geschichte hei­ter, über­ra­schungs­reich und kunst­fer­tig. Hoff­nun­gen und Ängste, Pro­gno­sen und Visio­nen, fatale Irr­tü­mer und uner­war­tete Wen­dun­gen: Im Rück­blick staunt man, wie sicher wir zu wis­sen glau­ben, was auf uns zukommt. Ein unge­wöhn­li­cher Blick auf die deut­sche Geschichte von einem der ori­gi­nells­ten His­to­ri­ker unse­rer Tage.

In der Reihe »Das poli­ti­sche Buch im Gespräch«.

Jun
20
Do
Traumberuf Schriftsteller? mit Olaf Trunschke im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Jun 20 um 19:30

Zur Che­mie der Wör­ter

Über Sci­ence, Fic­tion und hilf­rei­che Tech­nik fürs Schrei­ben

 

 

Wie lebte Dio­ge­nes, der antike Phi­lo­soph, in der DDR? Was ver­bin­det Fran­ken­stein mit dem World Wide Web? Wel­che Bil­der packen Außer­ir­di­sche in ihr Rei­se­al­bum?

Olaf Trunschke ist Autor, Desi­gner & Dozent. — Gebo­ren in Rade­beul bei Dres­den, arbei­tete er zunächst als Che­mi­ker, Lek­tor und Wer­be­tex­ter. Im Wende-Herbst 1989 grün­dete er mit dem octO­pus Ver­lag einen der ers­ten unab­hän­gi­gen Ver­lage im Osten Deutsch­lands. Heute lebt er als Desi­gner digi­ta­ler Medien (aktu­ell: »Alien Dia­ries«) und Schrift­stel­ler (zuletzt: »Die Kine­tik der Lügen« 2016) in Ber­lin und Erfurt. Der­zeit ist er der gewählte Vor­sit­zende des Thü­rin­ger Schrift­stel­ler­ver­ban­des.

Er wird über die Rolle von Wis­sen­schaft und Tech­nik in sei­nen Tex­ten erzäh­len. Hilf­rei­che Tech­nik und Tools fürs Schrei­ben vor­stel­len. Berich­ten von den Pro­jek­ten der Schrift­stel­ler in Thü­rin­gen. Vom käl­tes­ten Punkt des Uni­ver­sums. Von der Suche nach dem magi­schen Wort …

Jun
21
Fr
Lesung mit Gregor Gysi in der Viba-Nougat-Welt Schmalkalden
Jun 21 um 19:00

»Ein Leben ist zuwe­nig« – Lesung mit Gre­gor Gysi

 

Kaum ein deut­scher Poli­ti­ker wurde so geschmäht, kaum einer schlug sich so erfolg­reich durchs Gestrüpp der Anfein­dun­gen – hin zu einer aner­kann­ten Pro­mi­nenz: In sei­ner Auto­bio­gra­phie erzählt Gre­gor Gysi inter­es­sante Geschich­ten aus den Span­nungs­fel­dern sei­nes Lebens.

Jun
22
Sa
Rosenfest im Garten am Literaturmuseum »Theodor Storm« in Heiligenstadt
Jun 22 um 14:00

14:00 Uhr: Rosen­fest im Gar­ten am Lite­ra­tur­mu­seum mit der Kos­tüm­schnei­de­rin Ilka Sie­ler aus Leip­zig: »Geschnürt und geputzt.« Ein Streif­zug durch die Damen­mode des 18. und 19. Jahr­hun­derts. Frau Sie­ler zeigt an mit­ge­brach­ten Repli­ka­ten von ori­gi­na­len Klei­dern die Mode der Zeit.

15:30 Uhr –16:45 Uhr: Kaf­fee­trin­ken im Rosen­gar­ten. Die Frauen des Theo­dor-Storm-Ver­eins ver­zau­bern die Gäste mit selbst­ge­ba­cke­nem Kuchen.

17:00 Uhr: Der Män­ner­ge­sangs­ver­ein »Lie­der­kranz 1857« e.V. Hei­li­gen­stadt singt für die Gäste.

Jun
23
So
22. »Limlingeröder Diskurse« mit Gabriele Stötzer in der Dichterstätte »Sarah Kirsch« Limlingerode
Jun 23 um 10:00

Ab 10.00 Uhr bis in den Nach­mit­tag mit Wan­de­rung auf dem »Grü­nen Junipfad«.

Gabriele Stöt­zer, geb. 1953 in Thü­rin­gen, Schrift­stel­le­rin und Künst­le­rin, liest aus den Bän­den »zügel los«, im Früh­jahr 1989 im Auf­bau Ver­lag erschie­nen, und aus »Das Bren­nen der Worte im Munde«, auto­bio­gra­fi­sche Lyrik- und Pro­sa­texte, erschie­nen in der Arte Fakt Ver­lags­an­stalt 2017.

Dazu stellt sie in der Haus­ART aus.

Vor­ge­stellt wird sie von Gerald Höfer, 1960 in Nord­hau­sen gebo­ren, Lyri­ker, Eyssay­ist, Her­aus­ge­ber, lebt frei­be­ruf­lich in Son­ders­hau­sen.

Literaturland Thüringen unterwegs … in Klipphausen
Jun 23 um 11:00

Am 21. Juni 2019 begeht der viel­fach aus­ge­zeich­nete Dich­ter Wulf Kirs­ten sei­nen 85. Geburts­tag. Aus die­sem Anlass hat die säch­si­sche Gemeinde Klipp­hau­sen (bei Mei­ßen), in der Wulf Kirs­ten auf­ge­wach­sen ist, einen lite­ra­ri­schen Wan­der­weg mit Gedich­ten Wulf Kirs­tens ange­legt.

Der Weg wird am  Sonn­tag, dem 23. Juni 2019, um 11 Uhr im Schloss Klipp­hau­sen fest­lich eröff­net. Er trägt den Titel: »Sie­ben Sätze über meine Dör­fer. Eine lite­ra­ri­sche Wan­de­rung mit dem Dich­ter Wulf Kirs­ten«.

Ent­lang des Weges in und um Klipp­hau­sen sind auf fest instal­lier­ten Metall­ta­feln 19 Gedichte Wulf Kirs­tens zu lesen. Sie ste­hen in unmit­tel­ba­rem Zusam­men­hang mit der »erde bei mei­ßen«, jener Land­schaft zwi­schen Dres­den und Mei­ßen, in der Wulf Kirs­tens Poe­sie ver­wur­zelt ist. »Lite­ra­tur einer­seits und das Leben in Dorf und Land­schaft ande­rer­seits tre­ten hier in eine ein­zig­ar­tige Wech­sel­wir­kung. Die Begriffe Lyrik und Hei­mat gewin­nen leben­di­gen Inhalt jen­seits aller Ver­klä­run­gen«, sagt Chris­toph Schmitz-Schole­mann, Vor­sit­zen­der des Thü­ri­ger Lite­ra­tur­ra­tes, in des­sen Rei­hen das Kon­zept für den Wan­der­weg in Abstim­mung mit dem Dich­ter ent­wi­ckelt wurde.

Getra­gen wird das Vor­ha­ben von der Gemeinde Klipp­hau­sen, deren lang­jäh­ri­ger Bür­ger­meis­ter Gerold Mann sich durch sein rast­lo­ses Enga­ge­ment weit über die Gren­zen sei­ner Gemeinde hin­aus einen Namen gemacht hat. Unter­stützt wird das Pojekt vom S. Fischer Ver­lag, des­sen Autor Wulf Kirs­ten ist.

Zur Eröff­nung spre­chen Bür­ger­meis­ter Gerold Mann, Chris­toph Schmitz-Schole­mann und der Dresd­ner Dich­ter Michael Wüs­te­feld. Wulf Kirs­ten liest aus sei­nem neuen Gedicht­band »erd­an­zie­hung«.

 

Schloss­gar­ten Klipp­hau­sen, Foto: J. Kirs­ten.

»Mein Lieblingsbuch« mit Kai-Uwe Schierz im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Jun 23 um 16:00

Kai Uwe Schierz ist seit 2011 Direk­tor aller Erfur­ter Kunst­mu­seen, zu denen neben dem Anger­mu­seum und der Kunst­halle auch die Gale­rie Waidspei­cher im Kul­tur­hof Krön­ba­cken und Schloß Mols­dorf gehö­ren. Am 23. Juni wird er Gast im Kul­tur: Haus Dacheröden sein, um im Gespräch mit Dirk Löhr etwas über sein Ver­hält­nis zum Buch und zum Lesen zu »ver­ra­ten«. Vier Titel ran­gie­ren augen­blick­lich auf sei­ner per­sön­li­chen »Hit­liste«. Über sein beson­de­res Ver­hält­nis zu (die­sen) Büchern ließ der bekannte Gast bereits im Vor­feld wis­sen:

Meine bevor­zugte Lek­türe ist für mich einer­seits all­täg­li­ches Lebens­mit­tel als Denk­mit­tel für den All­tag, für die Aus­bil­dung und Erwei­te­rung mei­nes Ver­ständ­nis­ses der Welt, in der ich lebe. Neben Zeit­ge­nos­sen wie Precht oder Harari lese ich auch immer mal wie­der gern in den Essays von Mon­tai­gne und wun­dere mich, wie modern sein Den­ken ist. Das Wun­dern beim Lesen geht ein­her mit dem Wohl­füh­len beim Lesen. Ich möchte mich ja nicht lang­wei­len. Precht oder Harari als publi­zie­rende und gern auch mal pro­vo­zie­rende Uni­ver­sa­lis­ten im Den­ken sehe ich in der Tra­di­tion der lebens­phi­lo­so­phi­schen Essays von Mon­tai­gne. Sie argu­men­tie­ren sub­jek­ti­ver, als es auf den ers­ten Blick erscheint. Ande­rer­seits besteht meine bevor­zugte Lek­türe aus Poe­sie oder Dich­tung, in der die Spra­che sich selbst bewusst wird. Da wird Lesen zum Aben­teuer. Bau­de­laire und Rim­baud, T. S. Eliot, James Joyce und Wil­liam Car­los Wil­liams, Rai­ner Maria Rilke und Arno Schmidt. Stets nur in klei­nen Häpp­chen, in gerin­ger Dosis; anders kann ich die nötige Kon­zen­tra­tion nicht hal­ten. Und letz­tes Jahr eben Saint-John Perse. Den kannte ich nicht, ich folgte der indi­rek­ten Emp­feh­lung eines der wich­ti­gen deut­schen Bild­hauer der 2. Hälfte des 20. Jahr­hun­derts, Rolf Szy­man­ski (1928–2013), der in sei­nen Werk­ti­teln auf die Poe­sie von Perse ver­wies. Hier geht Spra­che an Gren­zen, das finde ich aben­teu­er­lich. An Gren­zen des Schreib- und Sprech­ba­ren, an Gren­zen des Ver­stan­des, eigent­lich jeweils unüber­setz­bar in andere Spra­chen. Es wird den­noch ver­sucht, und ich bin allen sprachmäch­ti­gen Übersetzer*innen dank­bar, die es ver­su­chen. Auch Sti­letts Neu­über­set­zung von Mon­tai­gne hat uns neue Facet­ten der Essays und einen neuen Renais­sance­au­tor beschert. Diese Leis­tun­gen wer­den oft zu wenig beach­tet, geschweige gewür­digt. Aber wer Spra­che nicht nur als Vehi­kel nutzt, son­dern als Spra­che liebt, der ver­steht, wie viel diese Leute leis­ten.

Lesung mit Rüdiger Safranski auf Schloss Ettersburg
Jun 23 um 16:00

Rüdi­ger Safran­ski liest aus sei­ner unver­öf­fent­lich­ten Fried­rich-Höl­der­lin-Bio­gra­fie (die im Herbst 2019 erschei­nen wird).

Jan Urbich spricht mit Rüdi­ger Safran­ski über sein neues Buch.

Lesung mit Christine Hansmann im Kloster Mildenfurth
Jun 23 um 17:00

Chris­tine Hans­mann liest „Des Lich­tes und der Schön­heit hal­ber“ und wei­tere Gedichte.

Musik: Clau­dia Buder (Akkor­deon)

Als ver­harre die Zeit für einen Puls­schlag, so sind diese Gedichte: Stille wohnt in ihnen wie Bli­cke aus dem Wan­del hin­ter den Lidern in die Wirk­lich­keit getaucht. Jeder Text eine Geste, behut­sam, wie inne­hal­tend vor dem ers­ten Schritt. Und doch auch vol­ler Kraft – des Lich­tes und der Schön­heit hal­ber. In sol­chen Augen­bli­cken wird Wahr­heit kris­tal­lin, tritt wägend und sich­tend aus dem Erin­nern.

Chris­tine Hans­mann war von 1989 bis 2014 als Opern­sän­ge­rin am Deut­schen Natio­nal­thea­ter Wei­mar enga­giert. Kon­zerte und Gast­spiele führ­ten sie u.a. nach Japan, New York, Paris, Israel und zu den Salz­bur­ger Fest­spie­len. Seit dem Büh­nen­ab­schied ist Chris­tine Hans­mann als Autorin, Rezi­ta­to­rin und Spre­che­rin tätig.

Musi­ka­lisch beglei­tet wird Chris­tine Hans­mann von Clau­dia Buder am Akkor­deon. Clau­dia Buder spielte u.a. zusam­men bei Ams­ter­dam Sin­fo­ni­etta, der König­li­chen Phil­har­mo­nie Stock­holm, den Wie­ner Phil­har­mo­ni­kern und dem BBC Sym­phony Orches­tra. Seit 2018 hat sie eine Pro­fes­sur am Insti­tut für Neue Musik und Jazz an der Hoch­schule für Musik „Franz Liszt“ Wei­mar inne.

Jun
24
Mo
»Thüringen liest!« – Lesung mit André Pfeifer in Uhlstädt
Jun 24 um 09:00 – 10:00

»Naterra« – Lesung mit André Pfei­fer.

»JuLe-Treff im Leseladen« in Weimar
Jun 24 um 16:00

Junge Leser ab 12 Jah­ren tref­fen sich in der Ecker­mann-Buch­hand­lung!

Du bist zwi­schen 12–16 Jah­ren und liest gern?
Du bist neu­gie­rig auf aktu­elle Titel?
Du hast Lust, auch ande­ren einen Buch­tipp zu geben?
Dann bist Du bei uns als Testleser/in rich­tig!

Wir tref­fen uns ein­mal monat­lich zum Reden, Raten, Bewer­ten und Emp­feh­len. Auf uns war­tet ein Jahr vol­ler Lese­aben­teuer! Wir freuen uns auf Dich!

Sabine Arndt, Biblio­the­ka­rin
Johan­nes Stein­hö­fel und das Team der Ecker­mann-Buch­hand­lung
Sig­run Lüdde und die Lite­ra­ri­sche Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V.

Lesung mit Thomas Thieme und Frank Quilitzsch in Neustadt an der Orla
Jun 24 um 19:30

Tho­mas Thieme und Frank Qui­litzsch lesen »Ich Hoe­neß Kohl«

 

Tho­mas Thieme und Frank Qui­litzsch lesen aus Ihrem neuen Gesprächs­band, der zum 70. Geburts­tag des Schau­spie­lers erscheint. Sie sind wie Faust und Mephisto, wie Del­ling und Netzer, ein biss­chen auch wie Stat­ler und Wal­dorf, die bei­den Alten aus der Mup­pet-Show – der Schau­spie­ler Tho­mas Thieme und sein Kri­ti­ker Frank Qui­litzsch.

Vor zehn Jah­ren misch­ten sie mit ihrem ers­ten Band „Ich Faust – Tho­mas Thieme“ die Thea­ter­welt auf. Nun folgt der zweite Streich, bei dem sich alles um Thie­mes Film­rol­len dreht und für den sie sogar zusam­men nach Mün­chen gefah­ren sind, um dort den Ball­künst­ler Gün­ter Netzer zu tref­fen. Denn natür­lich geht es, wie immer, auch um Fuß­ball. Seit nun­mehr sieb­zehn Jah­ren „ver­hört“ Kul­tur­re­dak­teur Frank Qui­litzsch den vom „Faust“ beses­se­nen, fuß­ball­ver­rück­ten Wei­ma­rer Schau­spie­ler Tho­mas Thieme am Tele­fon: „Herr Thieme, wo sind Sie?“ Die in loser Folge in der TLZ abge­druck­ten Inter­views beleuch­ten facet­ten­reich das Leben des Thea­ter- und Film-Stars. Vor allem Thie­mes Rolle als Kanz­ler der deut­schen Ein­heit, Hel­mut Kohl, und gefal­le­ner Fuß­ball­gott Uli Hoe­neß rücken ins Zen­trum der Befra­gung. In einem Nach­spiel mit Gün­ter Netzer jon­gliert er zwi­schen Faust und Fuß­ball.

Jun
26
Mi
Lesung mit David Ranan in Erfurt
Jun 26 um 19:00

Mus­li­mi­scher Anti­se­mi­tis­mus. Eine Gefahr für den gesell­schaft­li­chen Frie­den in Deutsch­land? – Lesung mit David Ranan.

In der Reihe »Das poli­ti­sche Buch im Gespräch«.

Lesung mit Christoph Dieckmann in Jena
Jun 26 um 20:15

Chris­toph Dieck­mann liest „Like A Rol­ling Stone“ und wei­tere Texte

Chris­toph Dieck­mann ist ein Meis­ter der lite­ra­ri­schen Repor­tage und des Essays, wofür er u.a. mit dem Caro­line-Schle­gel-Preis der Stadt Jena aus­ge­zeich­net wurde. Er erfin­det seine Geschich­ten nicht, wohl aber fin­det er sie an den Weg­rän­dern der Lan­des- und Welt­ge­schichte. Vol­ler Witz, Charme und Empa­thie berich­tet der Fuß­ball- und Musik­freund bei­spiels­weise über den FC Carl Zeiss Jena oder – wie in sei­nem neuen Buch – über Kon­zerte in der DDR.

Für ost­deut­sche Rock-Fans fiel die Mauer nicht erst 1989, son­dern bereits zwei Jahre zuvor. Plötz­lich durf­ten Welt-Stars wie Bob Dylan oder Bruce Springsteen in Ost-Ber­lin auf­tre­ten. In dem Text-Foto-Buch „Like A Rol­ling Stone“ berich­ten zwei der wich­tigs­ten Chro­nis­ten der spä­ten DDR von die­sen legen­dä­ren Rock-Wall­fahr­ten. Die Bil­der des Foto­gra­fen Harald Haus­wald ergänzt Chris­toph Dieck­mann durch zeit­ge­nös­si­sche Repor­ta­gen und einen aktu­el­len Essay über die poli­ti­schen Hin­ter­gründe und die Frei­heits­kraft des Rock´n´Roll. In Jena wird Chris­toph Dieck­mann aus sei­nem aktu­el­len Buch und wei­te­ren Tex­ten lesen.

Jun
27
Do
Lesung mit Sandra Roth in Weimar
Jun 27 um 19:00

Lotta Schul­tüte. Mit dem Roll­stuhl ins Klas­sen­zim­mer – Lesung mit San­dra Roth.

Jun
28
Fr
Lesung und Gespräch mit dem Dichter Jean-Louis Giovannoni im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Jun 28 um 19:00

Jean-Louis Gio­van­noni, 1950 in Paris gebo­ren, ist Schrift­stel­ler und Dich­ter. Er arbei­tete im Kran­ken­haus als Sozi­al­ar­bei­ter, haupt­säch­lich im Bereich der Psych­ia­trie, und gleich­zei­tig als Schrift­stel­ler. Er lei­tete von 1977 bis 1981 zusam­men mit Rapahële George die Zeit­schrift Cahiers du dou­ble, war Mit­glied der Redak­tion der Zeit­schrift Nou­veau recueil und in den Jah­ren 2011 und 2012 Vor­sit­zen­der des Mai­son des écri­vains. Er lebt und arbei­tet in Paris.

Die erste wich­tige Arbeit, die er ver­öf­fent­lichte, war »Gar­der le mort« (»Den Toten auf­be­wah­ren«,  1975). Trotz sei­nes etwas mor­bi­den The­mas ist die­ser mar­kante Text zu einem Klas­si­ker der zeit­ge­nös­si­schen Dich­tung gewor­den, der immer wie­der zitiert wird. Die­ses Buch wurde von Chris­toph Schmitz-Schole­mann unter Mit­ar­beit von Edo­ardo Cos­t­a­dura ins Deut­sche über­setzt. Chris­toph Schmitz-Schole­mann und Edo­ardo Cos­t­a­dura wer­den beim »Salon français« mit Jean-Louis Gio­van­noni zuge­gen sein.

Im Jahr 1984 ver­öf­fent­lichte Gio­van­noni »Ce lieu que les pier­res regar­dent«, ein hoch poe­ti­sches Buch über die Abwe­sen­heit, das ihm eine Stimme in der zeit­ge­nös­si­schen fran­zö­si­schen Poe­sie gibt. Die­ses Buch wurde 1989 von Jutta Legueil ins Deut­sche über­setzt (»Ein Ort im Blick der Steine«, Ver­lag von Jutta Legueil 1989).

Ein Gedicht von Gio­van­noni mit dem Titel »Unter der Schwelle« wurde 2017 von Beate Thiel in der Zeit­schrift Die Horen über­setzt.

Jean-Louis Gio­van­noni wird über Poe­sie spre­chen und Aus­züge aus sei­nen Büchern lesen, dar­un­ter auch ins Deut­sche über­setzte Texte.

Eine Ver­an­stal­tung in Koope­ra­tion mit dem Ver­ein Erfur­ter Herbst­lese und der Uni­ver­si­tät Jena

Lesung und Gespräch zum 85. Geburtstag des Dichters Wulf Kirsten in der Stadtbücherei Weimar
Jun 28 um 19:30

zei­len ohne ende bis zum hori­zont …“ -

Lesung und Gespräch zum 85. Geburts­tag des Dich­ters Wulf Kirs­ten in der Stadt­bü­che­rei Wei­mar

 

Am 21. Juni 2019 wird der Dich­ter, Pro­sa­schrift­stel­ler und Her­aus­ge­ber Wulf Kirs­ten 85 Jahre alt. Kirs­ten, der seit über 50 Jah­ren in Wei­mar lebt und arbei­tet, hat sich wie kaum ein ande­rer für die Ver­mitt­lung und För­de­rung zeit­ge­nös­si­scher Lyrik in Thü­rin­gen ein­ge­setzt. Nicht zuletzt gehört dazu die Arbeit mit Dich­te­rin­nen und Dich­tern, die inzwi­schen zu den wich­tigs­ten lyri­schen Stim­men des Frei­staats gehö­ren.

Am Frei­tag, dem 28. Juni 2019 (19:30 Uhr, Stadt­bü­che­rei Wei­mar, Steu­ben­straße 1) ehren die Kul­tur­di­rek­tion der Stadt Wei­mar, die Lite­ra­ri­sche Gesell­schaft Thü­rin­gen und der Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat den Dich­ter, der »die eigen­sin­nigs­ten Gedichte der Welt­li­te­ra­tur schreibt« (Mar­tin Wal­ser).

Bär­bel Kläss­ner, Johanna Lüdde, Regina Jarisch, Wolf­gang Haak, Jan Vol­ker Röh­nert und Chris­tian Rosenau lesen Gedichte für Wulf Kirs­ten. Michael Kno­che, der den Abend mode­riert, spricht mit ihnen über ihr Schrei­ben und ihre Bezie­hung zu Kirs­ten als Dich­ter und För­de­rer zeit­ge­nös­si­scher Lyrik.

Wulf Kirs­ten stellt zudem sei­nen neuen Gedicht­band »erd­an­zie­hung« vor, der soeben im S. Fischer Ver­lag erschie­nen ist.

Ver­an­stal­ter: Kul­tur­di­rek­tion der Stadt Wei­mar, Lite­ra­ri­sche Gesell­schaft Thü­rin­gen, Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat in Zusam­men­ar­beit mit der Stadt­bü­che­rei Wei­mar.

Jun
29
Sa
Kreatives Schreiben mit Anke Engelmann im Kultur: Haus Dacheröden Erfurt
Jun 29 um 11:00 – 17:00

Das Krea­tive Schrei­ben unter der Lei­tung von Anke Engel­mann (Büro für ange­wandte Poe­sie, Erfurt) fin­det regel­mä­ßig im Kul­tur: Haus Dacheröden statt. Alle, die ihre Schrei­ber­fah­run­gen mit ande­ren tei­len und dis­ku­tie­ren, Neues ler­nen und sich aus­pro­bie­ren möch­ten in der Kunst des Schrei­bens, sind herz­lich ein­ge­la­den. Das Krea­tive Schrei­ben fin­det in der Regel am letz­ten Sams­tag im Monat von 11 bis 17 Uhr statt.

Wer inter­es­siert ist und sich anmel­den möchte, kann dies unter der E-Mail-Adresse herbstlese@herbstlese.de oder unter Tel. 0361–644 123 75 tun. Die Teil­nah­me­ge­bühr beträgt € 42,- Nor­mal­preis und € 30,- ermä­ßigt pro Tag und wird direkt vor Ort ent­rich­tet. Bei Mehr­fach­bu­chung im vor­aus ist ein Rabatt mög­lich.

Krea­ti­ves Schrei­ben mit Anke Engel­mann (Büro für ange­wandte Poe­sie).

Villenspaziergang mit von Astrid Killisch-Horn in Rudolstadt
Jun 29 um 14:00

Die Vil­len­kul­tur Deutsch­lands ist direkt ver­knüpft mit der Grün­der­zeit, jener Zeit, in der die krea­ti­ven Geis­ter end­lich unab­hän­gig von Stand und Her­kunft ihr Kön­nen und ihre Ideen ent­fal­ten konn­ten. In Rudol­stadt ent­stan­den in den Jah­ren von 1830 bis 1912 rund 180 präch­tige Vil­len in zum Teil park­ähn­li­chen Gär­ten. Zunächst waren die Bau­her­ren dem fürst­li­chen Hof nahe­ste­hende Ade­lige, dann zuneh­mend Fabri­kan­ten, Gewer­be­trei­bende und sogar Kauf­leute aus Über­see, die hier ihre Wohn­statt in Deutsch­land hat­ten.
Die Per­sön­lich­kei­ten sind alle­mal span­nend und ihre Lebens­wege immer wie­der von den Zeit­läuf­ten gebro­chen. Geschich­ten, die anrüh­ren und aus denen wir heute wie­der ler­nen kön­nen.
Die Spa­zier­gänge füh­ren unter ver­schie­de­nen Schwer­punk­ten durch die rei­che Geschichte die­ser Zei­ten, unse­rer Stadt und der Men­schen.

Sommerlesung des Südthüringer Literaturvereins in der Kulturscheune in Rohr
Jun 29 um 19:00

»Lite­ra­ri­sche ›Scheu­nen­funde‹« – Som­mer­le­sung des Süd­thü­rin­ger Lite­ra­tur­ver­eins in der Kul­tur­scheune in Rohr
Geschich­ten, Epi­so­den, Gedichte und Lie­der

 

Zum drit­ten Mal lädt der Süd­thü­rin­ger Lite­ra­tur­ver­ein zu einem lite­ra­risch-musi­ka­li­­schen Abend unter dem Motto ›Scheu­nen­funde‹ in die Kul­tur­scheune nach Rohr ein.

Schon in den Jah­ren 2016 und 2017 stell­ten Autorin­nen und Autoren des Süd­thü­rin­ger Lite­ra­tur­ver­eins dort eigene Texte und Lie­der vor. 2018 war es Ursula Schütt, die gemein­sam mit Gün­ter Giese ihr neues Buch prä­sen­tierte. Nun wol­len Aktive des Ver­eins erneut som­mer­lich geprägte Lite­ra­tur und Musik aus der eige­nen Feder in der Kul­tur­scheune in Rohr zu Gehör brin­gen. Betei­ligt sind u. a. der Lyri­ker und Geschich­ten­er­zäh­ler Harald Lin­dig aus Mane­bach, der Spe­zia­list für Schwänke aus dem wah­ren Leben Diet­mar Hör­nig aus Suhl, die Erzäh­le­rin­nen Mar­tina Anschütz (Suhl) und Iris Frie­bel (die in Rohr Heim­vor­teil genießt), die für ihre Fabeln gerühmte Ursula Schütt aus Dietz­hau­sen, der Lyri­ker und Lie­der­ma­cher Hol­ger Uske sowie als Gast der schon bei den voran gegan­ge­nen Auf­trit­ten betei­ligte Lie­der­ma­cher Bernd Fried­rich aus Suhl. Beim Ver­an­stal­tungs­ti­tel set­zen die Autorin­nen und Autoren ganz auf die Zug­kraft der »Scheu­nen­funde«, die sicher für jeden Gast Pas­sen­des bereit­hal­ten. Man darf gespannt sein, was an neuen Tex­ten aus der Region im Ange­bot sein wird. Der Abend ist Teil der Lese­reihe 2019 des Ver­eins.

Erzählkonzert mit Antje Horn und Tim Helbig in Knau
Jun 29 um 19:30

Vogel­flug & Mär­chen­klang“. Erzähl­kon­zert mit Antje Horn und Tim Hel­big

 

Am 29.06.2019 wird im Guts­park Knau um 15 Uhr der neue Orni­tho­lo­gi­sche Lehr­pfad – mit neuen Schau­ta­feln zur vor­han­de­nen Vogel­welt – mit einem geführ­ten Rund­gang durch den Park eröff­net. Ab 15 Uhr ist außer­dem die Ein­gangs­halle des Schlos­ses für das leib­li­che Wohl geöff­net. Um 16:30 Uhr star­tet dann das Erzähl­kon­zert mit Antje Horn und Tim Hel­big im Renais­sance­saal des Schlos­ses.

Antje Horn ist Erzäh­le­rin. Sie liest nicht vor, sie erzählt frei in der jahr­tau­sen­de­al­ten Tra­di­tion der Geschich­ten­er­zäh­ler, ein heute sel­te­nes und über­ra­schen­des Erleb­nis. In ihren Geschich­ten, oft sind es Mär­chen, wird Gewohn­tes auf den Kopf gestellt, besiegt das Sanfte das Harte, wird Unmög­li­ches Wirk­lich­keit. Wäh­rend des Erzäh­lens ver­bin­det sich Uraltes und gerade Ent­ste­hen­des zu einer immer neuen Geschichte, die mit den kon­ge­nia­len und abwechs­lungs­rei­chen Sounds von Tim Hel­big in ein Zwie­ge­spräch tritt.

Tim Hel­big kon­zi­piert und rea­li­siert viel­schich­tige Klang­in­stal­la­tio­nen. Er kom­po­niert akus­ma­ti­sche Musik, sowohl für expe­ri­men­telle, als auch tra­di­tio­nelle Instru­mente.

Jun
30
So
juLi im juni – das Festival für junge Literatur in Weimar
Jun 30 um 13:00 – 22:00

Wei­mar fei­ert zum 17. Mal junge Lite­ra­tur – 2019 wird unter dem Motto »Macht der Worte« zum Lau­schen, Mit­ma­chen und Ver­wei­len ins Licht­haus Kino ein­ge­la­den.

Gespannt sein darf man am 30. Juni 2019 auf ins­ge­samt vier unter­schied­li­che lite­ra­ri­sche Per­spek­ti­ven, vier lokale Musi­kacts und ein inter­ak­ti­ves Rah­men­pro­gramm. Das Thema »Macht der Worte« ist nicht zufäl­lig gewählt. Anläss­lich des Jubi­lä­ums­jah­res der ers­ten deut­schen Demo­kra­tie wid­met sich das Fes­ti­val gemein­sam mit den gela­de­nen Autor*innen und Gäs­ten dem Span­nungs­feld zwi­schen Lite­ra­tur und Demo­kra­tie.

In die­sem Jahr mit dabei sind u.a. Julia Fritz­sche (»Tief­rot und radi­kal bunt: Für eine neue linke Erzäh­lung«), das Kana­ki­stan Kol­lek­tiv & Özlem Özgül Dündar (»Hay­mat­los«), Lea Sauer (Land in Sicht e.V., Pro­jekt »Face to face: Men­schen­rechte im digi­ta­len Zeit­al­ter«) und Janina Find­ei­sen (»Mein Zim­mer im Haus des Krie­ges«). Eine jewei­lige Lesung mit anschlie­ßen­dem Autoren­ge­spräch – mode­riert von Poe­try Slam­mer und Lese­büh­nen­au­tor Flem­ming Witt – geben Ein­blick in das aktu­elle Schaf­fen und per­sön­li­che Erfah­run­gen in Bezug auf Lite­ra­tur und Demo­kra­tie der Literat*innen.

Für akus­ti­sche High­lights sor­gen der Eupho­nics-Jazz­chor, Max Mus­ter­mann, DJane Twinneedle und RammTamm­Tilda. Außer­dem wer­den ver­schie­dene Infor­ma­ti­ons- und Ver­net­zungs­mög­lich­kei­ten rund um das Thema und eine kuli­na­ri­sche Viel­falt für das leib­li­che Wohl gebo­ten.

Alle Literaturliebhaber*innen sind herz­lich dazu ein­ge­la­den, bei som­mer­li­chen Tem­pe­ra­tu­ren Spra­che zu fei­ern, ins Gespräch zu kom­men und zu ver­wei­len. Der Ein­tritt ist erst­ma­lig frei!
Mehr Infos unter www.juli-im-juni.de und auf unse­rer Face­book- und Insta­gram-Seite (@juli.im.juni).

 

»Thüringen liest!« – Lesung mit Johanna Marie Jakob
Jun 30 um 19:00

»Inhalt: Äußerst bedenk­lich« – Lesung mit Johanna Marie Jakob.

Jul
1
Mo
»Philosophy after work / Philosophie nach der Arbeit« im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Jul 1 um 19:00

Kön­nen phi­lo­so­phi­sche Schrif­ten für uns, in unse­rem All­tag heute frucht­bar sein? Haben sol­che Texte etwas mit mir zu tun? Die Lek­türe klei­ner Texte gro­ßer Phi­lo­so­phen soll zu einem gemein­sa­men Gedan­ken­aus­tausch anre­gen.

Die phi­lo­so­phi­sche Prak­ti­ke­rin Diet­linde Schmal­fuß-Plicht lei­tet diese Zusam­men­künfte und bei ihr kön­nen sich alle Inter­es­sen­ten bis eine Woche vor dem Ter­min anmel­den: info@philosophie-milan.de.

Jul
4
Do
Lyrischer Sommerabend mit Nancy Hünger und Tom Schulz in Erfurt
Jul 4 um 19:00

Der amtie­rende Preis­trä­ger des Stadt­schrei­ber Lite­ra­tur­prei­ses der Lan­des­haupt­stadt Erfurt 2019, Tom Schulz, und die Harald-Ger­lach-Sti­pen­dia­tin Nancy Hün­ger lesen aus ihren Lyrik­bän­den »Rei­se­war­nung für Län­der Meere Eis­berg« und »Ein wenig Musik zum Abschied wäre trotz­dem nett«.

Zudem lässt Tom Schulz seine Zeit in Erfurt Revue pas­sie­ren und tauscht sich mit der eben­falls bereits als Stadt­schrei­be­rin täti­gen Nancy Hün­ger über das sym­bo­li­sche Amt aus.

Musi­ka­li­sche Beglei­tung durch Jür­gen »Atze« Adlung.

 

Jul
5
Fr
Stormtage 2019 im Literaturmuseum »Theodor Storm« in Heiligenstadt
Jul 5 – Jul 7 ganztägig

Die Storm­tage fin­den wie gewohnt am ers­ten Juli-Wochen­ende statt, vom 5.7. – 7.7.2019.

Ein aus­führ­li­ches Pro­gramm wird noch ver­schickt. Sie dür­fen sich aber bereits freuen auf inter­es­sante Vor­träge von Prof. Dr. Dr. h.c. Irm­gard Roeb­ling, Prof. Dr. Chris­tian Bege­mann, Dr. Klara Schubenz, Dr. Chris­tian Neu­mann und Dr. Valé­rie Leyh.

Ebenso wer­den die 22. Storm-Blät­ter 2019 vor­ge­stellt und eine Aus­stel­lung der Wie­ner Illus­tra­to­rin Julie Völk eröff­net, die u. a. im Insel-Ver­lag Storms Dop­pel­gän­ger illus­triert hat.

Sommerfest im Goethe- und Schiller-Archiv in Weimar
Jul 5 um 16:00

Som­mer­fest im Goe­the- und Schil­ler-Archiv

 

 

Wir laden Sie, Ihre Fami­lie, Freunde und Bekannte herz­lich zu unse­rem dies­jäh­ri­gen Fest ins
Goe­the- und Schil­ler-Archiv ein. Beglei­tend zu unse­rer aktu­el­len Aus­stel­lung zum 200-jäh­ri­gen Erschei­nen von Goe­thes »West-öst­li­chen Divan« tra­gen Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter des Archivs einige Gedichte aus Goe­thes Samm­lung in einer sze­ni­schen Lesung vor.

Wir freuen uns auf anre­gende Gesprä­che bei Speis und Trank auf der Ter­rasse und im Foyer.
Der Direk­tor, die Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter sowie die Freun­des­ge­sell­schaft des Archivs

Jul
14
So
Ausstellung ›Die F.N. –Schlaufe – Ernstes und Heiteres aus dem Leben des fabelhaften Friedrich Nietzsche‹ im Romantikerhaus Jena
Jul 14 – Okt 20 ganztägig

Tho­mas Zieg­ler: Künst­le­ri­sche Arbei­ten eines Rebel­len und Roman­ti­kers

 

Der Künst­ler Tho­mas Zieg­ler setzt Fried­rich Nietz­sches phi­lo­so­phi­sches Leben ins Werk und gestal­tet mit Text und Bild den Schel­men­ro­man »Die F.N.-Schlaufe«. Das Werk ist eine toll­kühn rasende Bild-Text-Ach­ter­bahn, die das his­to­risch ver­bürgte Per­so­nen­ar­se­nal – etwa Richard Wag­ner und Lou von Salomé, Jacob Burck­hardt und Eli­sa­beth Förs­ter-Nietz­sche – mit Figu­ren aus Mär­chen und Mytho­lo­gie, aus Poli­tik und Reli­gion, aus Film und Comic anrei­chert – sowie mit Tie­ren, immer wie­der mit Tie­ren. Die F. N.-Schlaufe ist zugleich komisch und ernst. Kunst wird hier zur fröh­li­chen Wis­sen­schaft, denn sie darf alles, was die aka­de­mi­sche Wis­sen­schaft nicht darf. Indem sie ver­frem­det, indem sie alle Regis­ter des Gro­tes­ken und des Bur­les­ken zieht und gegen das wei­he­volle Pathos selbst­er­nann­ter Nietz­sche-Jün­ger aus­spielt, kann sie die so pein­lich auf ihre fei­er­li­che Würde ach­tende Wis­sen­schaft zurück­füh­ren – zurück­füh­ren zur Phi­lo­so­phie, die stets mit sich selbst im Unrei­nen ist, zurück­füh­ren zu Nietz­sche.
»Kunst ist nicht / artig«, beginnt ein Sechs­zei­ler aus Zieg­lers Feder. Zieg­lers Kunst ist eine Meis­te­rin der Kom­bi­na­to­rik, sie ist frech und erfri­schend respekt­los. Und so wird sie genau das, was sie laut Nietz­sche sein sollte: »Die Kunst ist das grosse Sti­mu­lans zum Leben«. Hier wird die Nähe zur Früh­ro­man­tik offen­bar und soll mit den Wer­ken Zieg­lers ihre Prä­senz ent­fal­ten.

Aus­stel­lungs­dauer: 14.07.2019 bis 20.10.2019

Öff­nungs­zei­ten: Di-So 10 bis 17 Uhr | Mo geschlos­sen

 

Jul
18
Do
Textwerkstatt für Frauen in Bad Blankenburg
Jul 18 – Jul 21 ganztägig

Text­werk­statt für Frauen vom 18. bis zum 21.07.2019 in Bad Blan­ken­burg

Die Lite­ra­ri­sche Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V. lädt in Zusam­men­ar­beit mit dem Lese-Zei­chen e.V. zur Text­werk­statt für Frauen ein. Die Ein­la­dung rich­tet sich sowohl an Frauen, die bereits län­ger lite­ra­risch arbei­ten und/oder schon publi­ziert haben, als auch an Frauen, die vor allem Lust am Schrei­ben mit­brin­gen und mit- und von­ein­an­der ler­nen wol­len, für ihre Texte einen lite­ra­ri­schen Maß­stab zu ent­wi­ckeln und an der Gestal­tung zu arbei­ten. Will­kom­men sind sowohl Lyrik als auch Prosa, (auto)biografische Texte und expe­ri­men­telle For­men. Fun­dierte Text­kri­tik, inten­si­ver Aus­tausch, Respekt und Spaß – nichts soll zu kurz kom­men. Wir freuen uns auf inter­es­sierte Frauen und eine bunte Palette an Tex­ten!

Aus­schrei­bung 2019

Jul
25
Do
Lesekonzert mit Christian Rosenau , Falk Zenker, Romina Nikolić und Giordano Bruno do Nascimento in Böhlen
Jul 25 um 20:30

Lese­kon­zert mit Chris­tian Rosenau und Falk Zen­ker (Gitarre)

sowie Romina Niko­lić und Gior­dano Bruno do Nasci­mento (Kla­vier).

 

Eine Ver­an­stal­tung des via nova e.V. in Koope­ra­tion mit der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen. Geför­dert durch das Bun­des­mi­nis­te­rium für Ernäh­rung und Land­wirt­schaft und die Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen.

Aug
2
Fr
Präsentation der Ergebnisse eines Hörspielseminars mit M. Kruppe in Pößneck
Aug 2 um 16:00

Im Rah­men der seit 2012 statt­fin­den­den Som­mer­werk­statt des Ver­eins Pöß­neck Alter­na­ti­ver Frei­raum fin­det in Koope­ra­tion mit dem Lese­zei­chen e.V. ein 5 tägi­ges Semi­nar statt, in wel­chem der Pöß­ne­cker Autor und Rezi­ta­tor M.Kruppe mit inter­es­sier­ten Jugend­li­chen (ab 12 Jahre) ein Live-Hör­spiel erar­bei­tet. Das Ergeb­nis wird am Frei­tag 2. August um 16.00 Uhr vor­ge­stellt.

 

Hin­ter­grund­in­for­ma­tion über das Semi­nar [geschlos­sene Ver­an­stal­tung]:

Mon­tag – Mitt­woch jeweils 15.00 Uhr
Wäh­rend am Mon­tag der Stoff aus­ge­wählt und die Rol­len ver­teilt wer­den, legen wir den Fokus am Diens­tag und Mitt­woch auf die Pro­ben. Hier­bei erler­nen wir in Ansät­zen deut­li­che und beto­nende Aus­spra­che und die Iden­ti­fi­ka­tion mit der jewei­li­gen Rolle.
Am Don­ners­tag fin­det dann die Gene­ral­probe statt. Um der Nach­hal­tig­keit gerecht zu wer­den, wird diese auf­ge­zeich­net und jeder/jedem Teil­neh­men­den auf CD aus­ge­hän­digt.
Am Frei­tag wird das Stück auf der Bühne vor Publi­kum prä­sen­tiert.
Bes­ten­falls for­miert sich inner­halb des Semi­nars eine Inter­es­sen­gruppe, die zukünf­tig als feste Lai­en­gruppe im Bereich Live-Hör­spiel und Thea­ter arbei­tet.

Aug
18
So
Lesung mit Florian Werner in Pößneck
Aug 18 um 15:00

Lesung mit Flo­rian Wer­ner (Ber­lin) aus sei­nem Buch „Schne­cken. Ein Por­trait.“

Musik: Oli­ver Räu­melt (Wei­mar), Akkor­deon

 

Ihr Gehäuse wird für seine Spi­ral­form bewun­dert, ihre krie­chende Fort­be­we­gungs­weise ver­lacht, ihr schlei­mi­ger Kör­per als wider­wär­tig emp­fun­den, aber den­noch mit Genuss und Knob­lauch­but­ter ver­speist. Unser Ver­hält­nis zur Schne­cke ist höchst wider­sprüch­lich. Höchste Zeit, sich die­sem schil­lern­den Tier mit der gebo­te­nen Behut­sam­keit anzu­nä­hern. Flo­rian Wer­ner macht sich auf die kul­tur­ge­schicht­li­che Spur der Schne­cke, besucht die World Snail Racing Com­pe­ti­tion in Eng­land, eine Bio-Schne­cken­farm in Frank­reich und klärt auf über die Vir­tuo­si­tät des Schne­cken­sex. Und es zeigt sich: In unse­rer von ziel­lo­ser Hek­tik und rast­lo­ser Geschäf­tig­keit gepräg­ten Moderne hat die Schne­cke mit ihrer ruhi­gen Beharr­lich­keit gar das Zeug zum Sehn­sucht­stier.

Flo­rian Wer­ner, 1971 gebo­ren, ist pro­mo­vier­ter Lite­ra­tur­wis­sen­schaft­ler, schreibt erzäh­lende Sach­bü­cher und Prosa und arbei­tet für den Hör­funk. Sein Buch »Die Kuh. Leben, Werk und Wir­kung« (2009) wurde von der Zeit­schrift Bild der Wis­sen­schaft zum ›Wis­sen­schafts­buch des Jah­res‹ gewählt und mit dem Lite­ra­tur­preis Umwelt des Lan­des Bran­den­burg aus­ge­zeich­net.

Oli­ver Räu­melt (Akkor­deon) absol­vierte seine Aus­bil­dung an den Musik­hoch­schu­len Tros­sin­gen und Wei­mar; nach dem Stu­dium folgte ein län­ge­rer Auf­ent­halt in Bra­si­lien. Kon­zerte führ­ten ihn u.a. nach Ungarn, Spa­nien, Frank­reich, Öster­reich, Weiß­russ­land, Russ­land, Kanada und in die USA. Er lei­tet die For­ma­tion „Celina Tango“ und spielt seit 2011 mit „Christa Plat­zer & Band“.

Aug
20
Di
Präsentation des neuen Goethe-Jahrbuchs der Goethe-Gesellschaft in Weimar
Aug 20 um 18:00

»›Mich hat er durch mein Leben beglei­tet‹ – Käthe Koll­witz und Goe­the« – Prä­sen­ta­tion des neuen Goe­the-Jahr­buchs der Goe­the-Gesell­schaft mit Prof. Dr. Wolf­gang Hol­ler (Wei­mar).

Im Anschluss Gesel­lig­keit bei einem Glas Wein.

Aug
23
Fr
Sommernacht der Poesie in Eisenach
Aug 23 um 16:00

Mit Lite­ra­ten aus der Region, Vera Vor­ne­weg, San­dra Blume und Rico Wag­ner.
Eine wun­der­bare Nacht mit Lyrik, Prosa, Musik und vie­lem mehr!

Man nehme: eine vor­zugs­weise warme Som­mer­nacht, eine lau­schi­ges Kunst­café, eine magi­sche Prise Musik und Poe­ten, die für all das und viel mehr die rich­ti­gen Worte fin­den. Das könnte doch ein unver­gess­li­cher Abend wer­den!
Wir freuen uns in die­sem Jahr auf Vera Vor­ne­weg, die als „Dorf­schrei­be­rin“ in Kal­ten­lengs­feld Furore machte und aktu­ell als Preis­trä­ge­rin des Lite­ra­tursti­pen­di­ums »Harald Ger­lach« des Frei­staats Thü­rin­gen ihren „Roman der Vie­len“ schreibt, auf elek­tro­ni­sche Sound­land­schaf­ten von Rico Wag­ner unter der Lyrik von San­dra Blume, auf eine offene Bühne für inter­es­sante Lite­ra­ten aus der Region, auf einen illu­mi­nier­ten Café­gar­ten an Eisen­achs berühm­ter bun­ter Treppe, auf Wein & Cock­tails, auf chil­lige Beats in den spä­te­ren Abend­stun­den und vor allem auf ein ent­zück­tes Publi­kum, das all das Ser­vierte mit Freude genießt!

Pro­gramm:

18 Uhr: Eröff­nung und Offene Bühne für inter­es­sante & inter­es­sierte Lite­ra­ten aus der Region

19 Uhr: Lesung Vera Vor­ne­weg aus ihrem ent­ste­hen­den „Roman der Vie­len“

20 Uhr: „Lyrik meets Elec­tro­nic Sound­s­capes“ San­dra Blume und Rico Wag­ner

21 Uhr: AUSKLANG mit chil­li­ger, elek­tro­ni­scher Musik by Rico Wag­ner von paco|biet aus Erfurt

 

Mode­ra­tion: Fran­ziska Gaulke.

 

Mit der freund­li­chen Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei.

Aug
24
Sa
Kreatives Schreiben mit Anke Engelmann im Kultur: Haus Dacheröden Erfurt
Aug 24 um 11:00 – 17:00

Work­shop Schrei­ben und Sprach­spiele mit Tagesüber­schrift

Krea­ti­ves Schrei­ben mit Anke Engel­mann (Büro für ange­wandte Poe­sie).

Aug
25
So
Lesung mit Nancy Hünger und Christine Hansmann in Neustadt/Orla
Aug 25 um 16:00

Lesung mit Nancy Hün­ger und Chris­tine Hans­mann: „Der Gar­ten im Gedicht“

Musik: Klaus Wege­ner, Klarinette/Saxophon

 

Hast du einen Gar­ten und eine Biblio­thek, dann hast du alles, was du brauchst.« (Cicero)

Zu allen Zei­ten haben Gär­ten Male­rIn­nen und Dich­te­rIn­nen inspi­riert. Aus­ge­hend von ein­zel­nen Blu­men, wei­tet sich der Blick in das Leben der Gär­ten. Prä­sen­tiert wer­den aus­ge­wählte Gedichte von Johann Wolf­gang von Goe­the bis in unsere Gegen­wart, besinn­lich oder humor­voll – Poe­sie pur!

Der bekannte Jenaer Musi­ker Klaus Wege­ner setzt mit Saxo­phon und Kla­ri­nette musi­ka­li­sche Akzente.

Aug
26
Mo
»JuLe-Treff im Leseladen« in Weimar
Aug 26 um 16:00

Junge Leser ab 12 Jah­ren tref­fen sich in der Ecker­mann-Buch­hand­lung!

Du bist zwi­schen 12–16 Jah­ren und liest gern?
Du bist neu­gie­rig auf aktu­elle Titel?
Du hast Lust, auch ande­ren einen Buch­tipp zu geben?
Dann bist Du bei uns als Testleser/in rich­tig!

Wir tref­fen uns ein­mal monat­lich zum Reden, Raten, Bewer­ten und Emp­feh­len. Auf uns war­tet ein Jahr vol­ler Lese­aben­teuer! Wir freuen uns auf Dich!

Sabine Arndt, Biblio­the­ka­rin
Johan­nes Stein­hö­fel und das Team der Ecker­mann-Buch­hand­lung
Sig­run Lüdde und die Lite­ra­ri­sche Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V.

Aug
31
Sa
Märchen mit Angelika Tilsner im Pfarrgarten Triptis
Aug 31 um 16:00

Pflan­zen­mär­chen aus aller Welt.“ Erzählt von Ange­lika Tils­ner

 

Ein gro­ßer blauer Fal­ter ließ sich auf mir nie­der und deckte mich mit sei­nen Flü­geln zu. Und tie­fer und tie­fer ver­sank ich in Träume. So lag ich lange und ver­ges­sen wie unter einem blauen Him­mel.“ (Hans Arp)

Pflan­zen­mär­chen aus aller Welt wer­den von der Mär­chen­er­zäh­le­rin Ange­lika Tils­ner aus Leip­zig erzählt:

»Zwei alte Bäume«, die sich unter­hal­ten – Bre­ta­gne.
»Ungali«, der Baum, der mit sei­nen Früch­ten Lebens­kraft spen­det – Afrika.
»Die Ane­mone«, die dem Schmet­ter­ling bis zum Tod ver­bun­den bleibt – Nor­we­gen.
»Das Basi­li­kum­mäd­chen«, das Köni­gin wird – Grie­chen­land.

Die Mär­chen ent­fal­ten jedoch erst ihren Zau­ber, wenn sie frei und leben­dig nach alter Tra­di­tion erzählt und gemein­sam gehört wer­den.

Ange­lika Tils­ner: Nach dem Lehr­amts­stu­dium in den Fächern Musik und Kunst arbei­tete sie als Stadt- und Muse­ums­füh­re­rin in Lüne­burg. Ein zwei­jäh­ri­ger Auf­ent­halt in Porto Alegre, Bra­si­lien, wo sie an einer Bilin­gua­len Schule lehrte und an Aus­stel­lungs- und Kunst­pro­jek­ten mit­wirkte, schloss sich an. Wäh­rend ihrer fol­gen­den jah­re­lan­gen Lehr­tä­tig­keit in Nie­der­sach­sen unter­richte sie auch Kunst, Thea­ter und Musik und absol­vierte Aus­bil­dun­gen als Thea­ter­päd­ago­gin und Mär­chen­er­zäh­le­rin. Heute lebt sie als freie Erzäh­le­rin in Leip­zig.

Der Ein­tritt ist kos­ten­los, um Spen­den wird gebe­ten.

Sep
1
So
Märchen mit Angelika Tilsner in Saalburg-Ebersdorf
Sep 1 um 16:00

Pflan­zen­mär­chen aus aller Welt.“ Erzählt von Ange­lika Tils­ner

 

Ein gro­ßer blauer Fal­ter ließ sich auf mir nie­der und deckte mich mit sei­nen Flü­geln zu. Und tie­fer und tie­fer ver­sank ich in Träume. So lag ich lange und ver­ges­sen wie unter einem blauen Him­mel.“ (Hans Arp) Pflan­zen­mär­chen aus aller Welt wer­den von der Mär­chen­er­zäh­le­rin Ange­lika Tils­ner aus Leip­zig erzählt:

»Zwei alte Bäume«, die sich unter­hal­ten – Bre­ta­gne.
»Ungali«, der Baum, der mit sei­nen Früch­ten Lebens­kraft spen­det – Afrika.
»Die Ane­mone«, die dem Schmet­ter­ling bis zum Tod ver­bun­den bleibt – Nor­we­gen.
»Das Basi­li­kum­mäd­chen«, das Köni­gin wird – Grie­chen­land.

Die Mär­chen ent­fal­ten jedoch erst ihren Zau­ber, wenn sie frei und leben­dig nach alter Tra­di­tion erzählt und gemein­sam gehört wer­den.

Ange­lika Tils­ner: Nach dem Lehr­amts­stu­dium in den Fächern Musik und Kunst arbei­tete sie als Stadt- und Muse­ums­füh­re­rin in Lüne­burg. Ein zwei­jäh­ri­ger Auf­ent­halt in Porto Alegre, Bra­si­lien, wo sie an einer Bilin­gua­len Schule lehrte und an Aus­stel­lungs- und Kunst­pro­jek­ten mit­wirkte, schloss sich an. Wäh­rend ihrer fol­gen­den jah­re­lan­gen Lehr­tä­tig­keit in Nie­der­sach­sen unter­richte sie auch Kunst, Thea­ter und Musik und absol­vierte Aus­bil­dun­gen als Thea­ter­päd­ago­gin und Mär­chen­er­zäh­le­rin. Heute lebt sie als freie Erzäh­le­rin in Leip­zig.

Der Ein­tritt ist kos­ten­los, um Spen­den wird gebe­ten.

Sep
7
Sa
Literarische Exkursion durch das Schillerhaus Rudolstadt
Sep 7 um 19:30

Rudol­städ­ter Kul­Tour­Nacht

In die Welt gehen“ – Per­sön­lich­kei­ten des Schil­ler­hau­ses an den Brenn­punk­ten der Welt­ge­schichte

 

Schil­lers spä­tere Frau Char­lotte von Len­ge­feld liebte das Rei­sen ebenso sehr wie ihre Schwes­ter Caro­line und ver­fasste wie diese Rei­se­be­schrei­bun­gen. Caro­li­nes ers­ter Mann, Fried­rich von Beul­witz, besuchte im Auf­trag des Fürs­ten von Schwarz­burg-Rudol­stadt mehr­mals Paris und sprach bei Kai­ser Napo­leon vor; Caro­li­nes zwei­ter Ehe­mann, Wil­helm von Wolzo­gen befand sich gar im Som­mer 1789 in Paris und hielt seine Sicht der revo­lu­tio­nä­ren Ereig­nisse in sei­nem Tage­buch fest. Spä­ter han­delte er am tur­bu­len­ten rus­si­schen Zaren­hof die Hoch­zeit der Zaren­toch­ter Maria Paw­lowna mit dem Wei­ma­rer Erb­prin­zen aus. Bei einem Gang durchs Museum wird ein Kalei­do­skop aus Tage­bü­chern, Rei­se­be­schrei­bun­gen, Berich­ten und Doku­men­ten die inter­na­tio­na­len Kon­takte der Rudol­städ­ter Fami­lie Schil­lers in den ver­schie­dens­ten Facet­ten zei­gen.

Sep
14
Sa
Literarische Floßfahrt auf der Saale (in Kirchhasel) mit dem Schauspieler Marcus Ostberg
Sep 14 um 15:00

Zum 250. Geburts­tag von Alex­an­der von Hum­boldt:

Die Natur muss gefühlt wer­den …“ –

Lite­ra­ri­sche Floß­fahrt auf der Saale mit dem Schau­spie­ler Mar­cus Ost­berg

 

 

Getreu Hum­boldts Über­zeu­gung „Die Natur muß gefühlt wer­den, wer sie nur sieht und abs­tra­hiert, kann … Pflan­zen und Tiere zer­glie­dern, er wird die Natur zu beschrei­ben wis­sen, ihr aber selbst ewig fremd sein“ soll der feste Boden des Schil­ler­hau­ses mit dem schwan­ken­den eines Flo­ßes ver­tauscht wer­den. Der Schau­spie­ler Mar­cus Ost­berg liest wäh­rend der Fahrt Pas­sa­gen aus Hum­boldts Beschrei­bun­gen der ers­ten gro­ßen Ama­zo­nas­ex­pe­di­tion vom Februar 1800.

Die Platz­zahl ist auf 23 begrenzt, Reser­vie­rung bis 31. Juli 2019, Dauer: ca. 2 Stun­den, im Gast­hof „Am Floß­an­ger“ in Wei­ßen besteht die Mög­lich­keit der Ein­kehr. Die Rück­reise von Uhl­städt erfolgt indi­vi­du­ell; die Züge fah­ren regel­mä­ßig

Literarische Floßfahrt auf der Saale bei Uhlstädt mit dem Schauspieler Marcus Ostberg
Sep 14 um 15:00

Zum 250. Geburts­tag von Alex­an­der von Hum­boldt

Die Natur muß gefühlt wer­den …“ – Lite­ra­ri­sche Floß­fahrt auf der Saale
mit dem Schau­spie­ler Mar­cus Ost­berg

 

Getreu Hum­boldts Über­zeu­gung „Die Natur muß gefühlt wer­den, wer sie nur sieht und abs­tra­hiert, kann … Pflan­zen und Tiere zer­glie­dern, er wird die Natur zu beschrei­ben wis­sen, ihr aber selbst ewig fremd sein“ soll der feste Boden des Schil­ler­hau­ses mit dem schwan­ken­den eines Flo­ßes ver­tauscht wer­den. Der Schau­spie­ler Mar­cus Ost­berg liest wäh­rend der Fahrt Pas­sa­gen aus Hum­boldts Beschrei­bun­gen der ers­ten gro­ßen Ama­zo­nas­ex­pe­di­tion vom Februar 1800 auf den Flüs­sen zwi­schen Ori­noco und Rio Negro. Dabei soll aber auch Zeit für das geräusch­lose Glei­ten blei­ben, das eine Floß­fahrt so beson­ders macht und die Anschau­ung der Natur unmit­tel­bar ver­än­dert.

Dauer: ca. 2 Stun­den, im Gast­hof „Am Floß­an­ger“ besteht die Mög­lich­keit der Ein­kehr, Treff­punkt: Boots­an­le­ge­stelle Kirch­ha­sel, End­punkt Uhl­städ­ter Wehr.

Sep
16
Mo
»Thüringer Anthologie« – Eine poetische Reise mit Nancy Hünger und Aline Thielmann im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Sep 16 um 19:00

Beglei­ten Sie uns mit der „Thü­rin­ger Antho­lo­gie“ auf eine poe­ti­sche Reise durch Thü­rin­gen. Nancy Hün­ger und Aline Thiel­mann lesen die schöns­ten Gedichte eines Pro­gramms, das durch ganz Thü­rin­gen führt. Beglei­tet wer­den sie von Jens Kirs­ten und Chris­toph Schmitz-Schole­mann, den Her­aus­ge­bern der „Thü­rin­ger Antho­lo­gie“, die mode­rie­rende Zwi­schen­texte lesen.

Von März 2014 bis März 2017 erschien in jeder Wochen­end­aus­gabe der „Thü­rin­ger All­ge­mei­nen“ auf der Kul­tur­seite ein Gedicht mit einem kur­zen Kom­men­tar. Allein das dürfte in der Land­schaft der deut­schen Regio­nal­zei­tun­gen ein­zig­ar­tig sein. Hinzu kommt, dass alle Gedichte, sei es durch die Autoren, sei es durch das Thema, eine Ver­bin­dung zu Thü­rin­gen haben.

Wer weiß, dass Thü­rin­gen von Walt­her von der Vogel­weide über die Wei­ma­rer Klas­si­ker bis zu zeit­ge­nös­si­schen Lyri­kern wie Lutz Sei­ler ein poe­sie­gesät­tig­tes und welt­of­fe­nes Kul­tur­land ist, der ahnt auch, dass die regio­nale Ver­bin­dung nichts mit Eng­stir­nig­keit zu tun hat, son­dern im Gegen­teil Welt-Lite­ra­tur im Goe­the­schen Sinne ein­schließt.

Ent­stan­den ist auf diese Weise eine lite­ra­ri­sche Topo­gra­phie, eine poe­ti­sche Lan­des­kunde, wie es sie in Deutsch­land kein zwei­tes Mal gibt: Denn, und das ist dem For­mat der auf ein brei­tes Publi­kum zie­len­den Zei­tungs­se­rie zu dan­ken, sowohl die Gedicht­aus­wahl als auch ganz beson­ders die Kom­men­tare tra­gen deut­lich nicht nur die Spu­ren der Orte, die als poe­ti­sche Bil­der erschei­nen, son­dern auch die Spu­ren der Jahre, in denen sie ent­stan­den. Das war auch aus­drück­lich beab­sich­tigt: Wir woll­ten, dass die Spra­che der Poe­sie mit der Welt, in die hin­ein sie gespro­chen wird, in einen Aus­tausch tritt.

Die Antho­lo­gie, die im Herbst 2018 in der Wei­ma­rer Ver­lags­ge­sell­schaft im Ver­lags­haus Römer­weg in Wies­ba­den als Buch erschie­nen ist, ver­sam­melt auf knapp 400 Sei­ten 158 Gedichte von Walt­her von der Vogel­weide bis in die unmit­tel­bare Gegen­wart. Dazu kom­men 158 Kom­men­tare von zeit­ge­nös­si­schen Künst­lern, Poli­ti­kern, Theo­lo­gen, Lite­ra­tur­wis­sen­schaft­lern, Bür­ger­meis­tern, Thea­ter­in­ten­dan­ten. Unter ihnen Fried­rich Schor­lem­mer, der Bun­des­be­auf­tragte für die Stasi-Unter­la­gen Roland Jahn, der Erfur­ter Bischof Ulrich Ney­meyr, der Gothaer Ober­bür­ger­meis­ter Knut Kreuch, die ehe­ma­lige Minis­ter­prä­si­den­tin Chris­tine Lie­ber­knecht, der Thü­rin­ger Kul­tus­mi­nis­ter Ben­ja­min-Imma­nuel Hoff, die Chef­re­dak­teure der „Thü­rin­ger All­ge­mei­nen“ Paul-Josef Raue und Johan­nes Maria Fischer, um nur einige derer zu nen­nen, die zum Gelin­gen der Antho­lo­gie bei­tru­gen.

Durch eine Reihe von Dich­tern und Rezen­sen­ten, die nicht in Thü­rin­gen leben, aber einen engen Bezug zur mit­tel­deut­schen Kul­tur­land­schaft haben, weist die Antho­lo­gie über die Gren­zen des Frei­staats hin­aus, wie die Gedichte von Arn­frid Astel, des korea­ni­schen Dich­ters KIM Kwang-Kyu, des israe­li­schen Dich­ters Tuvia Rüb­ner, von Jür­gen Becker, Gott­fried Benn, Vol­ker Braun, Hein­rich Dete­ring, Michael Krü­ger, Hans Leip, Horst Sam­son, Gun­tram Ves­per oder Jan Wag­ner zei­gen.

 

Die Mit­wir­ken­den des Abends:

Nancy Hün­ger, gebo­ren 1981 in Wei­mar, 2001–2007 Stu­dium der Freien Kunst an der Bau­haus-Uni­ver­si­tät in Wei­mar; 2008 Her­mann-Lenz-Sti­pen­dium; 2011 Clara und Edu­ard Rosen­thal Sti­pen­dium der Stadt Jena; Mit­ar­bei­te­rin des Schil­ler-Gar­ten­hau­ses in Jena, lebt als freie Schrift­stel­le­rin in Erfurt.

Aline Thiel­mann, gebo­ren 1969 in Jena; sie stu­dierte Eng­lisch, Deutsch und Kunst in Leip­zig, war Deutsch­leh­re­rin in Dub­lin und New York; Spre­che­rin für die Blin­den­bü­che­rei in Leip­zig; seit 1998 mode­riert sie abwech­selnd mit Susann Rei­chen­bach und Stef­fen Quase­barth das „MDR Thü­rin­gen Jour­nal“

Chris­toph Schmitz-Schole­mann, gebo­ren 1949 in Solin­gen-Ohligs, stu­dierte Nie­der­län­disch, Phi­lo­so­phie und Rechts­wis­sen­schaf­ten, lebte bis 2001 Köln, seit­dem in Wei­mar; 2001 bis 2014 Rich­ter am Bun­des­ar­beits­ge­richt in Erfurt; Mit­glied im P.E.N.-Zentrum Deutsch­land; seit 2012 Vor­sit­zen­der des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes e.V.

Jens Kirs­ten, gebo­ren 1967 in Wei­mar; Lite­ra­tur­wis­sen­schaft­ler; Lehre als Möbel­pols­te­rer, Aus­bil­dung als Fremd­spra­chen­kor­re­spon­dent; Stu­dium der Latein­ame­ri­ka­nis­tik, Lin­gu­is­tik und Alt­ame­ri­ka­nis­tik am Latein­ame­rika-Insti­tut der Freien Uni­ver­si­tät Ber­lin; 2004 Dr. phil.; seit 2006 Geschäfts­füh­rer des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes in Wei­mar.

Sep
17
Di
Vortrag von Dr. Markus Schwering in Weimar
Sep 17 um 18:00

»Goe­the aus der Sicht von Marx und Engels« – Vor­trag von Dr. Mar­kus Schwe­ring (Köln).

Sep
19
Do
Vortrag von Dr. Francesca Müller-Fabbri in Weimar
Sep 19 um 17:00

»Meine Seele hat ein Gesell­schafts­kleid wie die veni­zia­ni­schen Schleier und Mas­ken«
Neues und wenig Bekann­tes über Adele Scho­pen­hauer

Vor­trag von Dr. Fran­ce­sca Mül­ler-Fab­bri, Wei­mar

Sep
21
Sa
22. LeseWanderTag im Meininger Land
Sep 21 um 10:00

Poe­sie unterm Gleich­berg mit Dr. Andreas Sei­fert, Mei­nin­ger Museen

Treff: Schloss Glücks­burg in Röm­hild

Dich­tung aus fast 400 Jah­ren wird die Wan­de­rer beglei­ten, die sich zum dies­jäh­ri­gen Lese­Wan­der­Tag im Hof des Röm­hil­der Renais­sance­schlos­ses ein­fin­den.
Die lite­ra­ri­sche Zeit­reise beginnt mit der „Röm­hil­der Reim­chro­nik“ des Pfar­rers Johann Klip­per, der die Gräuel und Ent­beh­run­gen des Drei­ßig­jäh­ri­gen Krie­ges in Verse fasste.
Der Ana­kre­on­ti­ker Johann Peter Uz (1720–1796) aus Ans­bach hin­ge­gen glaubte in der länd­li­chen Atmo­sphäre unter den Gleich­ber­gen sein Arka­dien zu fin­den.
Vier­zig Jahre nach ihm stat­tete Fried­rich Höl­der­lin dem Gro­ßen Gleich­berg einen Besuch ab.
Die­ses Ereig­nis wie­derum wurde zur lite­ra­ri­schen Inspi­ra­tion für Wal­ter Wer­ner (1922–1995) aus Unter­maß­feld bei Mei­nin­gen und Harald Ger­lach (1940–2001), der unterm Klei­nen Gleich­berg auf­wuchs. Die Gegend um Röm­hild wurde ihm lebens­lang zur poe­ti­schen Hei­mat.

Die Rund­wan­de­rung von ca. 6 Stun­den mit Mit­tags­rast und Lese­pau­sen beginnt im his­to­ri­schen Stadt­kern von Röm­hild und endet am Grab von Harald Ger­lach auf dem Fried­hof. Topo­gra­fi­scher Höhe­punkt ist der Gip­fel des Klei­nen Gleich­bergs. Mit­tags­rast wird im Gast­haus Wald­haus auf dem Sat­tel zwi­schen den Gleich­ber­gen gehal­ten.

  • Anmel­dung und Essen­be­stel­lung erfor­der­lich: 03693 881010 (bis 08.05.)
    Infor­ma­tio­nen zur Wan­de­rung 03693 502848 oder a.seifert@meiningermuseen.de
    Unkos­ten­bei­trag: 7,- €
  • Wie­der­ho­lung am 21.09.2019:
    Anmel­dung und Essen­be­stel­lung erfor­der­lich: 03693 881010 (bis 18.09.)
    Infor­ma­tio­nen zur Wan­de­rung 03693 502848 oder a.seifert@meiningermuseen.de
    Unkos­ten­bei­trag: 7,- €
Sep
22
So
Lesung mit Annette Seemann im Schlosspark Hummelshain
Sep 22 um 15:00

Vortrag/Lesung mit Annette See­mann (Wei­mar): „His­to­ri­sche Gär­ten: Thü­rin­ger Klein­ode zwi­schen Zierde und Nut­zen“

Annette See­mann, gebo­ren in Frankfurt/Main, stu­dierte Ger­ma­nis­tik und Roma­nis­tik in Frank­furt und Poi­tiers und pro­mo­vierte 1986. Seit 1999 arbei­tet sie als Buch­au­torin und Über­set­ze­rin; bis 2001 war sie freie Mit­ar­bei­te­rin des FAZ-Maga­zins. Nach der Über­sied­lung nach Wei­mar 2002 initi­ierte sie meh­rere päd­ago­gi­sche Pro­jekte für Kin­der und Jugend­li­che, dar­un­ter das 2014 mit dem Thü­rin­ger Kul­tur­preis aus­ge­zeich­nete Pro­jekt „Wei­ma­rer Kin­der­bi­bel.“ Annette See­mann ver­fasste zahl­rei­che kul­tur­ge­schicht­li­che und bio­gra­phi­sche Mono­gra­phien und ist Mit­glied des deut­schen PEN.

Sep
23
Mo
»JuLe-Treff im Leseladen« in Weimar
Sep 23 um 16:00

Junge Leser ab 12 Jah­ren tref­fen sich in der Ecker­mann-Buch­hand­lung!

Du bist zwi­schen 12–16 Jah­ren und liest gern?
Du bist neu­gie­rig auf aktu­elle Titel?
Du hast Lust, auch ande­ren einen Buch­tipp zu geben?
Dann bist Du bei uns als Testleser/in rich­tig!

Wir tref­fen uns ein­mal monat­lich zum Reden, Raten, Bewer­ten und Emp­feh­len. Auf uns war­tet ein Jahr vol­ler Lese­aben­teuer! Wir freuen uns auf Dich!

Sabine Arndt, Biblio­the­ka­rin
Johan­nes Stein­hö­fel und das Team der Ecker­mann-Buch­hand­lung
Sig­run Lüdde und die Lite­ra­ri­sche Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V.

Sep
24
Di
Podiumsgespräch über Gegenwartsdichtung mit Ali Abdollahi und Heinrich Detering in Jena
Sep 24 um 19:30

»Dichten ist ein Übermut«


Ein Gespräch über Gegen­warts­dich­tung in Ost und West (Iran und Deutsch­land) und die Bezie­hun­gen der Dich­tung zu Reli­gion, Poli­tik und Gesell­schaft heute

 

Mit­wir­kende:

  • Ali Abdol­lahi (Tehe­ran), Lite­ra­tur­wis­sen­schaft­ler, Lyri­ker, Über­set­zer
  • Prof. Dr. Hein­rich Dete­ring (Göt­tin­gen), Pro­fes­sor für Neuere deut­sche Lite­ra­tur und Ver­glei­chende Lite­ra­tur­wis­sen­schaft, Lyri­ker
  • Mode­ra­tion: Chris­toph Schmitz-Schole­mann (Wei­mar) Vor­sit­zen­der des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes, Dich­ter, Über­set­zer

 

»Gehört der Islam zu Deutsch­land?« Diese Frage, so pla­ka­tiv sie in ihrer Ver­kür­zung klin­gen mag, bewegt seit Jah­ren die Gemü­ter in unse­rer Gesell­schaft. Vor 200 Jah­ren schrieb Johann Wolf­gang Goe­the im »West-öst­li­chen Divan« die Verse »Ori­ent und Okzi­dent sind nicht mehr zu tren­nen« und nahm damit einen gesell­schaft­li­chen Dis­kurs vor­weg, der heute alle euro­päi­schen Gesell­schaf­ten und die Gesell­schaf­ten des Nahen Ostens beschäf­tigt. Der Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat, zu des­sen Mit­glie­dern nicht nur Ver­eine, die sich der För­de­rung der zeit­ge­nös­si­schen Lite­ra­tur Thü­rin­gens wid­men, son­dern auch die Klas­sik Stif­tung Wei­mar und die Freun­des­ge­sell­schaft des Goe­the- und Schil­ler­ar­chivs gehö­ren, möchte mit sei­nem Vor­ha­ben »Ori­ent und Okzi­dent sind nicht mehr zu tren­nen – 200 Jahre West-öst­li­cher Divan« diese aktu­el­len gesell­schaft­li­chen Dis­kurse vor dem Hin­ter­grund von Goe­thes »West-öst­li­chem Divan« beleuch­ten.

Dabei kann und soll es jedoch nicht nur um ein­sei­tige Betrach­tun­gen von z.B. einem Roman, einem Gedicht gehen, die in der Gegen­wart ent­stan­den sind, son­dern um die Betrach­tung des gesam­ten Kon­tex­tes. Wir wol­len auch die geis­tes­ge­schicht­li­chen Tie­fen­di­men­sio­nen auf­de­cken, ohne deren Beach­tung die gegen­wär­tige Debatte weder rich­tig zu ver­ste­hen noch ver­ant­wor­tungs­voll zu füh­ren ist. Dabei hilft uns der Blick auf Thü­rin­gen: Denn hier, in Wei­mar, voll­endete Goe­the 1819 sein epo­cha­les Werk, den »West-öst­li­chen Divan«, in dem er sich so inten­siv wie nie­mand zuvor mit  dem Islam und der per­si­schen Kul­tur aus­ein­an­der­setzte und zu heute wie­der brand­ak­tu­el­len Ein­sich­ten kam. Die­ses Span­nungs­feld zwi­schen Goe­thes Werk und dem aktu­el­len künst­le­ri­schen Schaf­fen in der per­si­schen Kul­tur soll das Pro­jekt aus­lo­ten. Am Bei­spiel der per­si­schen Kul­tur geht das Pro­jekt poli­ti­schen Ver­wer­fun­gen des Nahen Ostens ebenso nach wie heu­ti­gen lite­ra­ri­schen Dis­kur­sen zwi­schen per­si­scher und deut­scher Kul­tur.

 

Eine Ver­an­stal­tung des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes e.V. in Zusam­men­ar­beit mit dem Schil­ler-Gar­ten­haus in Jena.

Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen und der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei.

Sep
25
Mi
Literaturland Thüringen unterwegs … in Brüssel
Sep 25 um 18:00

Doppellesung mit Melanie Raabe und Andreas Pflüger

 

Begrüßung:

  • Dr. Babette Win­ter / Chris­tine Hole­schovsky

Einführung:

  • Chris­toph Schmitz-Schole­mann

 

»Der Schatten« – Lesung mit Melanie Raabe

Erst vor kur­zem ist die Jour­na­lis­tin Norah Rich­ter von Ber­lin nach Wien gezo­gen, um dort beruf­lich und auch pri­vat neu anzu­fan­gen. Auf dem Weg zur Arbeit pro­phe­zeit ihr eine Bett­le­rin, dass sie am 11. Februar auf dem Pra­ter einen Mann namens Arthur Grimm töten wird. Norah kennt die­sen Mann nicht, ver­bin­det aber mit die­sem Datum ein schreck­li­ches Ereig­nis. Als die­ser Arthur Grimm dann tat­säch­lich auf­taucht und wei­tere merk­wür­dige Dinge pas­sie­ren, gerät ihre Welt kom­plett aus den Fugen.

 

»Niemals« – Lesung mit Andreas Pflüger

Jenny Aaron ist eine Poli­zis­tin mit über­ra­gen­den Fähig­kei­ten. Und sie ist blind. Man drängt sie zur Rück­kehr in die geheime Son­der­ein­heit, in der sie frü­her war. Es wäre wie­der ein Leben aus purem Adre­na­lin. Doch will sie das? Da erfährt sie, dass ihr Tod­feind ihr ein gigan­ti­sches Ver­mö­gen hin­ter­las­sen hat. Aaron muss nach Mar­ra­kesch. Dort wird sie mit ihrer größ­ten Angst kon­fron­tiert.
Und die Hölle bricht los …

 

Die Autoren

Mela­nie Raabe wurde 1981 in Jena gebo­ren. Nach dem Stu­dium arbei­tete sie tags­über als Jour­na­lis­tin – und schrieb nachts heim­lich Bücher. 2015 erschien DIE FALLE, 2016 folgte DIE WAHRHEIT. Mela­nie Raa­bes Romane wer­den in über 20 Län­dern ver­öf­fent­licht. Die FALLE war inter­na­tio­nal eines der heiß­um­kämpf­tes­ten Bücher der letz­ten Jahre, TriStar Pic­tures sicherte sich die Film­rechte. Mela­nie Raabe lebt und schreibt in Köln.

Andreas Pflü­ger wurde 1957 in Thü­rin­gen gebo­ren. Er wuchs im Saar­land auf und lebt seit vie­len Jah­ren in Ber­lin. Zu sei­nen Wer­ken gehö­ren Thea­ter­stü­cke, Dreh­bü­cher für Kino- und Fern­seh­filme, Hör­spiele und Romane. Nie­mals ist der zweite Band sei­ner Tri­lo­gie um die blinde Poli­zis­tin Jenny Aaron.

Eine Ver­an­stal­tung des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes e.V. in Zusam­men­ar­beit mit der Ver­tre­tung des Frei­staats Thü­rin­gen bei der EU in Brüs­sel. Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen und der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei.

Podiumsgespräch über Gegenwartsdichtung mit Ali Abdollahi und Heinrich Detering in Weimar
Sep 25 um 18:00

»Dichten ist ein Übermut«


Ein Gespräch über Gegen­warts­dich­tung in Ost und West (Iran und Deutsch­land) und die Bezie­hun­gen der Dich­tung zu Reli­gion, Poli­tik und Gesell­schaft heute

 

Mit­wir­kende:

  • Ali Abdol­lahi (Tehe­ran), Lite­ra­tur­wis­sen­schaft­ler, Lyri­ker, Über­set­zer
  • Prof. Dr. Hein­rich Dete­ring (Göt­tin­gen), Pro­fes­sor für Neuere deut­sche Lite­ra­tur und Ver­glei­chende Lite­ra­tur­wis­sen­schaft, Lyri­ker
  • Mode­ra­tion: Dr. Annette See­mann (Wei­mar), Schrift­stel­le­rin, Über­set­ze­rin, Lite­ra­tur­wis­sen­schaft­le­rin

 

»Gehört der Islam zu Deutsch­land?« Diese Frage, so pla­ka­tiv sie in ihrer Ver­kür­zung klin­gen mag, bewegt seit Jah­ren die Gemü­ter in unse­rer Gesell­schaft. Vor 200 Jah­ren schrieb Johann Wolf­gang Goe­the im »West-öst­li­chen Divan« die Verse »Ori­ent und Okzi­dent sind nicht mehr zu tren­nen« und nahm damit einen gesell­schaft­li­chen Dis­kurs vor­weg, der heute alle euro­päi­schen Gesell­schaf­ten und die Gesell­schaf­ten des Nahen Ostens beschäf­tigt. Der Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat, zu des­sen Mit­glie­dern nicht nur Ver­eine, die sich der För­de­rung der zeit­ge­nös­si­schen Lite­ra­tur Thü­rin­gens wid­men, son­dern auch die Klas­sik Stif­tung Wei­mar und die Freun­des­ge­sell­schaft des Goe­the- und Schil­ler­ar­chivs gehö­ren, möchte mit sei­nem Vor­ha­ben »Ori­ent und Okzi­dent sind nicht mehr zu tren­nen – 200 Jahre West-öst­li­cher Divan« diese aktu­el­len gesell­schaft­li­chen Dis­kurse vor dem Hin­ter­grund von Goe­thes »West-öst­li­chem Divan« beleuch­ten.

Dabei kann und soll es jedoch nicht nur um ein­sei­tige Betrach­tun­gen von z.B. einem Roman, einem Gedicht gehen, die in der Gegen­wart ent­stan­den sind, son­dern um die Betrach­tung des gesam­ten Kon­tex­tes. Wir wol­len auch die geis­tes­ge­schicht­li­chen Tie­fen­di­men­sio­nen auf­de­cken, ohne deren Beach­tung die gegen­wär­tige Debatte weder rich­tig zu ver­ste­hen noch ver­ant­wor­tungs­voll zu füh­ren ist. Dabei hilft uns der Blick auf Thü­rin­gen: Denn hier, in Wei­mar, voll­endete Goe­the 1819 sein epo­cha­les Werk, den »West-öst­li­chen Divan«, in dem er sich so inten­siv wie nie­mand zuvor mit  dem Islam und der per­si­schen Kul­tur aus­ein­an­der­setzte und zu heute wie­der brand­ak­tu­el­len Ein­sich­ten kam. Die­ses Span­nungs­feld zwi­schen Goe­thes Werk und dem aktu­el­len künst­le­ri­schen Schaf­fen in der per­si­schen Kul­tur soll das Pro­jekt aus­lo­ten. Am Bei­spiel der per­si­schen Kul­tur geht das Pro­jekt poli­ti­schen Ver­wer­fun­gen des Nahen Ostens ebenso nach wie heu­ti­gen lite­ra­ri­schen Dis­kur­sen zwi­schen per­si­scher und deut­scher Kul­tur.

 

Eine Ver­an­stal­tung des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes e.V. in Zusam­men­ar­beit mit dem Schil­­ler-Gar­­ten­haus in Jena.

Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen und der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei.

Sep
26
Do
Ein Abend mit Anne Kies, Steffen Mensching und dem iranischen Schriftsteller Ali Abdollahi im Schillerhaus Rudolstadt
Sep 26 um 19:30

Dich­ten ist ein Über­mut“ – 200 Jahre „West-öst­li­cher Divan“ zwi­schen Klas­sik und Gegen­wart

Ein Abend mit Anne Kies, Stef­fen Men­sching und dem ira­ni­schen Schrift­stel­ler Ali Abdol­lahi

 

Vor 200 Jah­ren erschien Johann Wolf­gang von Goe­thes Gedicht­samm­lung „West-öst­li­cher Divan“ als Ergeb­nis sei­ner Beschäf­ti­gung mit den Gedich­ten des per­si­schen Dich­ters Hafis. Ein hoher Anteil der Gedichte geht auf Goe­thes Brief­wech­sel mit Mari­anne von Wil­le­mer zurück, von der auch einige Gedichte des Divan stam­men. Anne Kies und Stef­fen Men­sching ver­lei­hen in ihrer Lesung den Gedich­ten Prä­senz, und der in Iran lebende Dich­ter, Über­set­zer und Kul­tur­ver­mitt­ler Ali Abdol­lahi zeigt mit sei­ner eige­nen Dich­tung und im Gespräch, wie leben­dig und span­nend die aktu­elle ira­ni­sche Lite­ra­tur­szene ist.

 

Eine Ver­an­stal­tung des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes e.V. in Zusam­men­ar­beit mit dem Schil­ler­haus Rudol­stadt. Die Ver­an­stal­tung fin­det im Rah­men der Reihe »Ori­ent und Okzi­dent sind nicht mehr zu tren­nen – 200 Jahre West-öst­li­cher Divan« statt. Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung durch die Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen und der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei.

Sep
28
Sa
Kreatives Schreiben mit Anke Engelmann im Kultur: Haus Dacheröden Erfurt
Sep 28 um 11:00 – 17:00

Work­shop Schrei­ben und Sprach­spiele mit Tagesüber­schrift

Krea­ti­ves Schrei­ben mit Anke Engel­mann (Büro für ange­wandte Poe­sie).

Lesung mit Andreas Lehmann und Nadja Klinger in Zella-Mehlis
Sep 28 um 19:30

Lesung mit Andreas Leh­mann und Nadja Klin­ger – »Hin­ter­her ist man immer schlauer! «

 

Andreas Leh­mann (MAGA­ZIN-Chef­re­dak­teur)  und Nadja Klin­ger (Redak­teu­rin) lesen große MAGA­ZIN-Geschich­ten, Klein­ge­druck­tes, Kon­takt­an­zei­gen und eigen­ar­tige Nach­rich­ten an die Redak­tion.

Sep
29
So
Ein Nachmittag für Dietrich Lückoff in der Dichterstätte »Sarah Kirsch« in Limlingerode
Sep 29 um 14:30

Diet­rich Lück­off, 1957–2014, war pro­mo­vier­ter Roma­nist, ver­öf­fent­lichte Lyrik­bände, Erzäh­lun­gen, Kri­ti­ken und Essays im Rund­funk, in Zeit­schrif­ten und Büchern, liebt die Musik.

Im ers­ten Teil wer­den seine Gedichte dar­ge­bo­ten.

Im zwei­ten Teil des Nach­mit­tags stellt Hei­de­lore Knef­fel Lück­hoffs Beschäf­ti­gung mit den unge­wöhn­li­chen »Kle­be­brie­fen« des Frei­herrn Karl Hart­wig Gre­gor von Meu­se­bach, 1781–1847, vor, Briefe z. B. an die Gebrü­der Grimm und die Fami­lie von Arnim, in die er Zei­tungs­ar­ti­kel und ande­res gedruck­tes, aber auch nicht­sprach­li­ches Mate­rial hin­ein­mon­tierte. Von Meu­se­bach war ein gefrag­ter Jurist und bedeu­ten­der Bücher­samm­ler und Büch­er­for­scher. Er war auch mit zwei Fami­li­en­mit­glie­dern der Nord­häu­ser Fami­lie Förs­te­mann ver­bun­den.

Okt
2
Mi
»Poetry-Slam-Meisterschaften U20« in Erfurt
Okt 2 – Okt 5 ganztägig

Poe­try Slam – die deutsch­spra­chi­gen Meis­ter­schaf­ten U20 in Erfurt.

 

Vom 2. bis 5. Okto­ber 2019 schlägt das grüne Herz Deutsch­lands für die jun­gen Poet*innen der deutsch­spra­chi­gen Poe­try-Slam-Szene. Aus Öster­reich, Süd­ti­rol, der Schweiz und Deutsch­land strö­men die viel­ver­spre­chends­ten Talente nach Erfurt, um sich in 5 Vor­run­den, 2 Halb­fi­nals und schließ­lich im gro­ßen Finale mit­ein­an­der zu mes­sen – diese Wett­kämpfe der lite­ra­ri­schen Super­la­tive ver­tei­len sich über die ganze Stadt und die belieb­tes­ten loka­len Büh­nen. Als ful­mi­nan­ter Höhe­punkt war­tet der legen­däre Kai­ser­saal, in dem sich das Leben eines jun­gen Men­schen für immer ver­än­dern wird, wenn der Titel der U20-Meis­ter­schaft 2019 ver­ge­ben wird. Erst­ma­lig in Erfurt: Der U20-Team­wett­be­werb.
Es wird groß. Es wird his­to­risch. Seid dabei!

Hier ein Über­blick über alle Events und Run­den:
(**VVK noch nicht gestar­tet!**)

MITTWOCH, 2.10.19
Highslam­mer XVIII – Die große Eröff­nungs­gala im Kai­ser­saal Erfurt mit allen ehe­ma­li­gen U20-Champs. Ca. 500 Tickets, Ticket­ver­kauf über die Erfur­ter Herbst­lese (herbstlese.de oder Tou­rist-Infor­ma­tion)

DONNERSTAG, 3.10.19
Vor­runde 1 & Team-Vor­runde in der FRANZ MEHLHOSE. Ca. 100 Tickets. Ticket­ver­kauf über den Ticket­shop der Mehl­hose (im Café oder über https://franz-mehlhose.de/tickets)

Vor­runde 2 & 4 im Kalif Storch. Ca. 100 Tickets. Ticket­ver­kauf über highticket.de und die Tou­rist-Info.

Vor­runde 3 & 5 im Pre­di­ger­kel­ler Erfurt. Ca. 80 Tickets. Ticket­ver­kauf über highticket.de und die Tou­rist-Info.

FREITAG, 4.10.19
Halb­fi­nale 1 & 2 hier: Evan­ge­li­sches Rats­gym­na­sium Erfurt.
Keine Tickets im öffent­li­chen Vor­ver­kauf. Exklu­si­ves Ange­bot für Schul­klas­sen, Lehr­kräfte und Workshopteilnehmer*innen, schreibt uns bei Inter­esse! 🙂

SAMSTAG, 5.10.19
Das große Finale & Team­fi­nale im Kai­ser­saal Erfurt. Ca. 500 Tickets, Ticket­ver­kauf über die Erfur­ter Herbst­lese (herbstlese.de oder Tou­rist-Infor­ma­tion)

»Thüringen liest!« – Lesung mit Frank Quilitzsch in Triptis
Okt 2 um 19:00

»Noch mehr Dinge, die wir ver­mis­sen« – Lesung mit dem Schrift­stel­ler Frank Qui­litzsch

Okt
11
Fr
Lesung mit Kurt Drawert im Kloster Mildenfurth
Okt 11 um 19:00

Kurt Dra­wert liest aus dem Gedicht­band „Der Kör­per mei­ner Zeit“ sowie neuere Gedichte

Der Kör­per mei­ner Zeit“ ist ein Lang­ge­dicht in fünf Tei­len, eine fort­lau­fende lyri­sche Bewe­gung mar­kie­rend, die die Jah­res­zei­ten, bestimmte Orte und The­men mit­ein­an­der ver­knüpft, das Begeh­ren, die Liebe, das Nichts und den Tod. Und wie immer bei Dra­wert, die Mög­lich­keit des poe­ti­schen Spre­chens über­haupt.

In erzäh­le­risch weit aus­ho­len­den Vers­blö­cken, in freier oder gebun­de­ner Rede, melan­cho­lisch, iro­nisch oder sar­kas­tisch, bild­stark und reflek­tie­rend, wird aus die­sem Kör­per der Spra­che ein Kör­per der Zeit. Er nimmt die Ver­wer­fun­gen des Gegen­wär­ti­gen auf wie die Sehn­sucht nach Dauer und Anwe­sen­heit des spre­chen­den, lyri­schen Ichs.

Ein star­kes Motiv ist die Trauer um eine schei­ternde, große Liebe, der im Inners­ten wider­fährt, was auch in der Welt ist. Fritz J. Rad­datz schrieb: „Kurt Dra­wert ist es gelun­gen, in makel­lo­ser Spra­che, in bren­nen­den Bil­dern zu ban­nen, was unser aller Exis­tenz aus­macht: das Elend der Suche nach Glück.“

 

Lesung mit Wladimir Kaminer in Suhl
Okt 11 um 20:00

Wla­di­mir Kami­ner – »Die Kreuz­fah­rer«

 

Die ganze Welt scheint auf Rei­sen zu gehen, die meis­ten von uns bewe­gen sich jedoch in Grup­pen. Zur Zeit sind zwei große Grup­pen beson­ders hef­tig unter­wegs: die Flücht­linge und die Tou­ris­ten, frei­wil­lig und unfrei­wil­lig Rei­sende.

Die Gren­zen zwi­schen bei­den Grup­pen sind nicht ein­deu­tig mar­kiert: Die Flücht­linge aus zer­bomb­ten Städ­ten bevöl­kern deut­sche Sport­hal­len und Heime, Ame­ri­ka­ner, die von ihrer Prä­si­den­ten­wahl ver­stimmt sind, wol­len nach Europa aus­wan­dern, die Rus­sen haben letz­tes Jahr eine Rekord­zahl an Asyl­an­trä­gen in Ame­rika gestellt, bei den Deut­schen sind alle Kreuz­fahr­ten aus­ge­bucht.

Wla­di­mir Kami­ner geht auf die Reise mit: „Wie eine unent­schlos­sene Arche Noah schwebte unser Schiff atem­los durch die Nacht von einem Meer ins andere, alle hat­ten längst die Hoff­nung auf­ge­ge­ben, ein ver­nünf­ti­ges gott­ge­seg­ne­tes Land zu fin­den. Tags­über ging das Schiff vor Anker, doch die Kreuz­fah­rer hat­ten keine Lust aufs Fest­land. „Wir blei­ben lie­ber an der Bar, die soll unsere Insel der Glücks­see­li­gen wer­den“ sag­ten viele. Ist doch nichts dabei. Die ganze Welt besteht aus tau­send klei­nen Inseln, da sollte unsere Bar als eine zusätz­li­che Insel gar nicht auf­fal­len.“

Okt
15
Di
Vortrag von Dr. Michael Knoche in Weimar
Okt 15 um 18:00

»›Tumult im feu­ri­gen Gemüte‹. Goe­the und Fried­rich Nico­lai im Wort­ge­fecht« – Dr. Michael Kno­che (Wei­mar).

Okt
17
Do
Vortrag von Ronny Teuscher in Weimar
Okt 17 um 17:00

Adele Scho­pen­hauer als emsige Beschaf­fe­rin rhei­ni­scher Alter­tü­mer für Goe­the

Vor­trag von Ronny Teu­scher, M. A., Plauen

Okt
19
Sa
Kerzenlichtführung durch das Schillerhaus Rudolstadt
Okt 19 um 21:00

Ker­zen­licht­füh­rung: All­tags­le­ben im 18. Jahr­hun­dert

 

Die Son­der­füh­rung mit Daniela Danz, der Lei­te­rin des Hau­ses, lässt die Muse­ums­räume wie­der leben­dig wer­den: Womit ver­trieb man sich im Beul­witz­schen Salon an lan­gen, dunk­len Win­ter­aben­den die Zeit; was waren die Freu­den des Som­mers; was hing im Klei­der­schrank und was gab es in der Küche – und wo war eigent­lich das Bade­zim­mer? Manch­mal trägt ein Gang über die Hin­ter­treppe auch dazu bei, einen Blick zu erha­schen, der für das Ver­ständ­nis der Lite­ra­tur des aus­ge­hen­den 18. Jahr­hun­derts eini­gen Auf­schluss bringt.

Okt
21
Mo
»JuLe-Treff im Leseladen« in Weimar
Okt 21 um 16:00

Junge Leser ab 12 Jah­ren tref­fen sich in der Ecker­mann-Buch­hand­lung!

Du bist zwi­schen 12–16 Jah­ren und liest gern?
Du bist neu­gie­rig auf aktu­elle Titel?
Du hast Lust, auch ande­ren einen Buch­tipp zu geben?
Dann bist Du bei uns als Testleser/in rich­tig!

Wir tref­fen uns ein­mal monat­lich zum Reden, Raten, Bewer­ten und Emp­feh­len. Auf uns war­tet ein Jahr vol­ler Lese­aben­teuer! Wir freuen uns auf Dich!

Sabine Arndt, Biblio­the­ka­rin
Johan­nes Stein­hö­fel und das Team der Ecker­mann-Buch­hand­lung
Sig­run Lüdde und die Lite­ra­ri­sche Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V.

»Thüringen liest!« – Lesung mit Sieglinde Mörtel in Wurzbach
Okt 21 um 19:00

»Dorf­ge­schich­ten« – Lesung mit Sieg­linde Mör­tel.

»Thüringen liest!« – Lesung mit Ulf Annel in Wiehe
Okt 21 um 19:00

»Die deut­sche Spra­che ist ein Witz« – Lesung mit dem Schrift­stel­ler und Kaba­ret­tis­ten Ulf Annel.

Okt
22
Di
»Thüringen liest!« – Lesung mit Angela Carl in Altenburg
Okt 22 um 09:30

»Kas­per unter­wegs im Mär­chen­land« – Lesung mit der Schrift­stel­le­rin Angela Carl.

»Thüringen liest!« – Lesung mit Angela Carl in Stadtbibliothek »Rudolf Hagelstange« Nordhausen
Okt 22 um 16:00

»Kas­per unter­wegs im Mär­chen­land« – Lesung und Pup­pen­spiel für Kin­der mit Angela Carl.

Lesung mit Andreas Altmann in Jena
Okt 22 um 19:30

Die Gunst des Augen­blicks – Andreas Alt­mann (Ber­lin)
Lyrik der Gegen­wart

Mode­ra­tion: Hel­mut Hühn und Mar­tin Straub

Eine Ver­an­stal­tung der Uni­ver­si­tät Jena mit der freund­li­chen Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V.

Okt
23
Mi
»Thüringen liest!« – Lesung mit Hubert Schirneck in Kölleda
Okt 23 um 10:00

Kommt die Kuh aus Ku(h)ba? und andere Geschich­ten – Lesung mit dem Schrift­stel­ler Hubert Schirn­eck.

Okt
24
Do
»Thüringen liest!« – Lesung mit Hubert Schirneck in Sonneberg
Okt 24 um 08:30

»Kommt die Kuh aus Ku(h)ba?« – Die reine Wahr­heit über die tolls­ten Erfin­dun­gen der Welt

Lesung mit dem Schrift­stel­ler Hubert Schirn­eck.

»Thüringen liest!« – Lesung mit Jens Reinländer in Meuselwitz
Okt 24 um 09:00

»Wieso machen A und O zwei Köche froh. Die fabel­hafte Ent­de­ckung der Buch­sta­ben« – Lesung mit Jens Rein­län­der.

»Thüringen liest!« – Lesung mit Michael Kirchschlager in Bad Klosterlausnitz
Okt 24 um 09:30

»Emil ret­tet Thü­rin­gen« – Lesung mit  Michael Kirch­schla­ger.

»Thüringen liest!« – Märchen mit Hansi von Märchenborn in Weimar
Okt 24 um 10:00

»Ei, ei, ei, das gibt’s doch nicht« – Mär­chen für kleine und große Leute mit Hansi von Mär­chen­born.

»Thüringen liest!« – Lesung mit Antje Babendererde in Ruhla
Okt 24 um 14:00

»Der Schnee­tän­zer« – Lesung mit Antje Baben­der­erde.

»Thüringen liest!« – Lesung mit Johanna Marie Jakob in Eisenberg
Okt 24 um 14:00

»Inhalt: Äußerst bedenk­lich« – Lesung mit Johanna Marie Jakob.

»Thüringen liest!« – Lesung mit Elisabeth Dommer in Lucka
Okt 24 um 16:00

»Der unheim­li­che Zau­ber der Sterne« – Lesung mit Eli­sa­beth Dom­mer.

»Thüringen liest!« – Lesung mit André Kudernatsch in Neuhaus am Rennweg
Okt 24 um 19:00

Musik­le­sung »Ich hab’s im Herms­dor­fer Kreuz« mit André Kuder­natsch und Andreas Groß.

»Thüringen liest!« – Lesung mit Antje Babendererde in Stadtroda
Okt 24 um 19:00

»Der Schnee­tän­zer« – Lesung mit Antje Baben­der­erde.

»Thüringen liest!« – Lesung mit dem Schriftsteller Reinhard Böhner in Schwerstedt
Okt 24 um 19:00

»Das Glücks­schwein« – Rein­hard Böh­ner liest Kurz­ge­schich­ten.

»Thüringen liest!« – Lesung mit Frank Quilitzsch in Kannawurf
Okt 24 um 19:00

»Auf der Suche nach Wang Wei« – Lesung mit dem Schrift­stel­ler Frank Qui­litzsch

»Thüringen liest!« – Lesung mit Sieglinde Mörtel in Bad Tennstedt
Okt 24 um 19:00

»Bitte hin­ten anstel­len!« – Lesung mit Sieg­linde Mör­tel.

Okt
25
Fr
»Thüringen liest!« – Lesung mit Cornelia Gutermann-Bauer in Bad Salzungen
Okt 25 um 19:00

»Das wahre Leben ist doch anders!« nach Anton Tsche­chow – Lesung mit Cor­ne­lia Guter­mann-Bauer.

Okt
26
Sa
Kreatives Schreiben mit Anke Engelmann im Kultur: Haus Dacheröden Erfurt
Okt 26 um 11:00 – 17:00

Work­shop Schrei­ben und Sprach­spiele mit Tagesüber­schrift

Krea­ti­ves Schrei­ben mit Anke Engel­mann (Büro für ange­wandte Poe­sie).

»Thüringen liest!« – Lesung für Kinder mit dem Schriftsteller Hubert Schirneck in Jena
Okt 26 um 15:00

Kommt die Kuh aus Ku(h)ba? und andere Geschich­ten – Lesung für Kin­der mit dem Schrift­stel­ler Hubert Schirn­eck.

Lesung mit Ulf Annel in Eisenach
Okt 26 um 16:00

»Das grüne Herz schlägt zurück« – Lesung mit Ulf Annel.

Vortrag über Friedrich Hebbel in der Dichterstätte »Sarah Kirsch« in Limlingerode
Okt 26 um 19:30

Als höchs­tes Wun­der, das der Geist voll­brachte, Preis ich die Spra­che …, Fried­rich Heb­bel, 1813–1863

Heb­bel, der haupt­säch­lich als Dra­ma­ti­ker bekannt ist, hin­ter­ließ neben sei­nen Büh­nen-wer­ken auch eine Viel­zahl lyri­scher Texte vol­ler Anmut und Tiefe in unter­schied­lichs­ten For­men. Dass er, der sich selbst als Lyri­ker im Neben­amt ver­stand, Bedeut­sa­mes in der Dicht­kunst des 19. Jahr­hun­derts schuf, stellt Stef­fen Adam vor.

Okt
28
Mo
»Thüringen liest!« – Lesung mit Dorothee Herrmann in Nobitz
Okt 28 um 10:00

»Geschich­ten über Elfen, Feen und Kobolde« – Lesung mit Doro­thee Herr­mann.

Okt
29
Di
»Thüringen liest!« – Lesung mit Anne Gallinat in Langenleuba-Niederhain
Okt 29 um 09:30

»Ein Schwanz, ein Huf, zwei Hörn­chen« – Lesung mit der Schrift­stel­le­rin Anne Gal­li­nat.

»Thüringen liest!« – Lesung mit Dorothee Herrmann in Leinefelde
Okt 29 um 10:00

»Geschich­ten über Elfen, Feen und Kobolde« – Lesung mit Doro­thee Herr­mann.

Okt
30
Mi
»Thüringen liest!« – Lesung mit Anne Gallinat in Mühlhausen
Okt 30 um 10:00

»Ein Schwanz, ein Huf, zwei Hörn­chen« – Lesung mit Anne Gal­li­nat.

»Thüringen liest!« – Lesung mit Anne Gallinat in Zella-Mehlis
Okt 30 um 16:00

»Ein Schwanz, ein Huf, zwei Hörn­chen« – Lesung mit Anne Gal­li­nat.

»Thüringen liest!« – Lesung mit Johanna Marie Jakob in Marksuhl
Okt 30 um 19:00

»Inhalt: Äußerst bedenk­lich« – Lesung mit Johanna Marie Jakob.

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