Über die Reihe »Mittendrin – literarische Perspektiven auf unsere Gesellschaft«

Thema

Mittendrin – literarische Perspektiven auf unsere Gesellschaft

Autor

Jens Kirsten

Alle Rechte beim Autor. Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Autors.

2025 bat der Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat 18 Autorin­nen und Autoren, für die Reihe »Mit­ten­drin – lite­ra­ri­sche Per­spek­ti­ven auf unsere Gesell­schaft« über Per­so­nen oder Situa­tio­nen zu schrei­ben, die mit­ten in unse­rer Gesell­schaft ste­hen und doch nicht immer im Mittelpunkt.

Was stärkt den gesell­schaft­li­chen Zusam­men­halt? Wo droht er aus­ein­an­der­zu­bre­chen, wo ist er bereits aus­ein­an­der­ge­bro­chen? Diese Fra­gen ste­hen im Mit­tel­punkt der Bei­träge, die die vom Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat beauf­trag­ten Schrift­stel­le­rin­nen und Schrift­stel­ler ver­fas­sen. Nicht zuletzt geht es darum, wie sich unser Zusam­men­le­ben heute und in Zukunft lebens­wert gestal­ten lässt. Die­ses Thema wird jeweils auf eine Situa­tion oder eine Per­son her­un­ter­ge­bro­chen, in der sich diese Absicht, die­ses Motiv exem­pla­risch spiegelt.

Es ent­stan­den Texte über einen Arzt, der in der Flücht­lings­hilfe tätig ist, eine Frau, die zwi­schen Dorf und Stadt pen­delt, einen Land­arzt, einen Pfar­rer, einen Bäcker, einen Kin­der­gärn­ter, einen ehren­amt­li­chen Flücht­lings­hel­fer aus Syrien, über Per­so­nen, die sich im Groß­el­tern­dienst enga­gie­ren, über Frauen, die in der ambu­lan­ten Hos­piz­ar­beit tätig sind, über Per­so­nen, die sich für den Kli­ma­schutz enga­gie­ren; ein Text ent­stand über ein Leh­rer­zim­mer, einer über einen Jugend­so­zi­al­ar­bei­ter, ein ande­rer über eine Frau, die sich ehren­amt­lich für die kul­tu­relle Arbeit in einem klei­nen Ort in Thü­rin­gen enga­giert, ein Text por­trä­tiert die Frauen, die im Erfur­ter Frau­en­zen­trum »Bren­nes­sel« tätig sind, ein Text ent­stand über das Kunst­haus Mül­ler in Wurz­bach; einer über eine vom Aus­ster­ben bedrohte Ödland­schre­cke und ein Text ent­stand über über die Ber­gulme, die mit­ten­drin steht und doch am Rand.

Mit die­sen lite­ra­ri­schen Tex­ten wol­len wir zei­gen, dass die Gesell­schaft nicht als Abs­trak­tum zu betrach­ten ist, das auf einem »die da oben, die da unten« beruht, son­dern dass ein Mit­ein­an­der erfor­der­lich ist, um eine lebens­werte Gesell­schaft zu gestalten.

Die »Thü­rin­gi­sche Lan­des­zei­tung« ver­öf­fent­licht diese Texte jeweils in gekürz­ter Form. Die voll­stän­di­gen Fas­sun­gen las­sen sich par­al­lel auf www.literaturland-thueringen.de nachlesen.

Der Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat e.V. dankt der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen ganz herz­lich für die För­de­rung des 2025 ver­wirk­lich­ten Projekts.

 

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