Wilhelm Heinrich Sebastian Bucholz

1734      Bernburg

1798      Weimar

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Erfurt und die Preußen im 19. Jahrhundert

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Wilhelm Heinrich Sebastian Bucholz

(* 23. Dezember 1734 in Bernburg; † 16. Dezember 1798 in Weimar) war ein deutscher Amtsarzt, Apotheker, Botaniker und Chemiker. Zudem galt er als Lehrer von Johann Bartholomäus Trommsdorff (* 8. Mai 1770 in Erfurt; † 8. März 1837 ebenda) und als naturwissenschaftlicher Ratgeber Goethes (* 28. August 1749 in Frankfurt am Main; † 22. März 1832 in Weimar). Bucholz war Verfasser von mehreren Sach- und Fachbüchern, welche in Thüringen erschienen.

Mit zwanzig Jahren erhielt er eine Anstellung in der Hofapotheke in Weimar und studierte sieben Jahre später Medizin an der Universität in Jena. Einige Zeit später – etwa im Jahr 1777 – wurde er von der Herzogin Anna Amalia von Sachsen-Weimar-Eisenach (* 24. Oktober 1739 in Wolfenbüttel; † 10. April 1807 in Weimar) zum Physikatsarzt der Ämter Weimar und Berka sowie zum Hof-Medikus von Sachsen-Weimar-Eisenach ernannt.

Buchholz wurde dem Weimarer Jakobsfriedhof beigesetzt.

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