Ursula Sigismund

Ursula Sigis­mund wurde 1912 als Toch­ter von Max Oeh­ler in Dan­zig gebo­ren. Sie war die Nichte von Eli­sa­beth Förs­ter Nietz­sche. Mit ihrem Mann und ihren Kin­dern floh sie 1955 aus der DDR in die Bun­des­re­pu­blik. Dort begann sie mit dem Ver­fas­sen ers­ter lite­ra­ri­scher Texte. Ihr ers­tes Manu­skript zu dem Roman Bedrängte Zeit brachte ihr den Deut­schen Erzähl­preis ein, gestif­tet vom »Stern«. Erst 25 Jahre spä­ter wurde das Buch ver­legt. Zudem arbei­tete Sigis­mund als freie Mit­ar­bei­te­rin bei deut­schen Rund­funk­an­stal­ten und in Schreib­werk­stät­ten zusam­men mit Straf­ge­fan­ge­nen. Auf den Roman Zara­thu­stras Sipp­schaft, han­delnd von der Fami­lie Nietz­sche, wurde ein grö­ße­res Publi­kum auf­merk­sam. Neben Roma­nen ver­fasste sie ver­schie­dene Erzäh­lun­gen und Essays. Sie starb 2004 in Weimar.

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