Konrad Guenther

1874      Riga

1955      Freiburg

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Weimar

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Konrad Guenther

Kon­rad Guen­ther wurde am 23. Mai 1874 in Riga gebo­ren. Nach einem Stu­dium der Zoo­lo­gie von 1896 bis 1899 in Bonn, Leip­zig und Frei­burg habi­li­tierte er 1902 in Frei­burg, wo er zunächst als Pri­vat­do­zent, ab 1913 schließ­lich als außer­or­dent­li­cher Pro­fes­sor an der Albert-Lud­wigs-Uni­ver­si­tät lehrte.

In wei­te­rer Funk­tion fun­gierte Guen­ther ab 1919 als ehren­amt­li­cher Lei­ter des Frei­bur­ger Natur­kun­de­mu­se­ums. Nach­dem 1934 jedoch ein Muse­ums­lei­ter mit natio­nal­so­zia­lis­ti­scher Gesin­nung ein­ge­stellt wurde, ben­dete Guen­ther seine dor­tige Mit­ar­beit.

Guen­ther, des­sen Haupt­for­schungs­ge­biet die Orni­tho­lo­gie war, enga­gierte sich dar­über hin­aus bereits in den 1920er Jah­ren als einer der ers­ten deut­schen Natur­schüt­zer. Seine bekann­te­ren Werke ver­öf­fent­lichte er dabei zum Teil. Dazu zäh­len unter ande­rem Das Tier­le­ben unse­rer Hei­mat, Der Dar­wi­nis­mus und die Pro­bleme des Lebens (1904) oder Der Natur­schutz (1910).

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