Julius Waldemar Grosse

1828      Erfurt

1902      Torbole, Italien

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Weimar

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Erfurt und die Preußen im 19. Jahrhundert

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Julius Waldemar Grosse im Autorenlexikon

Julius Waldemar Grosse

(* 25. April 1828 in Erfurt; † 9. Mai 1902 in Tor­bole, Ita­lien) war ein deut­scher Schrift­stel­ler und Thea­ter­kri­ti­ker. Grosse schrieb in sei­nen frü­hen Lebens­jah­ren erste dra­ma­ti­sche Arbei­ten und Auf­füh­run­gen. Auf­grund des Erfolgs brach er 1851 sein Stu­dium der Rechts­wis­sen­schaf­ten ab. Mit vier­und­zwan­zig Jah­ren zog er nach Mün­chen, um wenige Jahre spä­ter 1854 mit Paul Heyse (* 15. März 1830 in Ber­lin; geadelt 1910; † 2. April 1914 in Mün­chen) die Gruppe »Die Kro­ko­dile« zu grün­den. Er schrieb Rezen­sio­nen für das Feuil­le­ton der »Neuen Münch­ner Zei­tung« und arbei­tete als Redak­teur der »Leip­zi­ger Illus­trier­ten Zei­tung« und ab 1862 bei der »Bay­ri­schen Zei­tung«. Außer­dem war er Her­aus­ge­ber der Zeit­schrift »Pro­py­läen«. Mit neun­und­drei­ßig Jah­ren ver­brachte er – da er zu die­ser Zeit als Gene­ral­se­kre­tär der Deut­schen Schil­ler­stif­tung arbei­tete – seine Zeit abwech­selnd in Dres­den und Wei­mar. Spä­ter zog er nach Mün­chen; im Alter von 74 Jah­ren starb er am Gar­da­see.

Grosse ver­öf­fent­lichte zwi­schen 1851 bis 1902 über fünf­zig Werke unter dem Pseud­onym »Otfried von der Ilm«.

 

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