Johann Christian Günther

1695      Striegau, Schlesien

Jena

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Jena

Johann Christian Günther – »Gedichte und Studentenlieder«

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Johann Christian Günther im Autorenlexikon

Johann Christian Günther

Johann Chris­tian Gün­ther wurde 1695 in Strie­gau in Schle­sien als Sohn eines Arz­tes gebo­ren. Nach dem Schul­be­such in Schweid­nitz nahm er 1715 auf Drän­gen des Vaters ein Stu­dium der Medi­zin in Wit­ten­berg auf, das er vor­zei­tig abbrach. Ein Zer­würf­nis mit dem Vater folgte. 1717 zog er nach Leip­zig. Sein Ver­such, als Hof­dich­ter Fuß zu fas­sen, schei­terte in Dres­den und spä­ter auch in Bres­lau. Gün­ther unter­nahm zahl­rei­che Rei­sen. 1720 erkrankte er schwer an Tuber­ku­lose. Gün­ther ver­suchte, sich als Arzt nie­der­zu­las­sen, was miß­glückte. Ebenso schei­terte sein Ver­such, sich mit dem Vater aus­zu­söh­nen. Sein Ver­such, eine Fami­lie zu grün­den, schei­terte eben­falls. Es folg­ten wie­der Rei­sen durch Schle­sien und Sach­sen. 1723 starb er an den Fol­gen sei­ner Tuber­ku­lo­se­er­kran­kung in Jena. Auf dem Jenaer Johan­nis­fried­hof, wo er beer­digt wurde, ist sein Grab nicht erhal­ten. Eine Gedenk­ta­fel erin­nert an den Dich­ter.

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