Hector Berlioz

1803      La Cöte-Saint-Andre

1869      Paris

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Hector Berlioz: An Liszt

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Hector Berlioz

Autor

Charlotte Krause

Louis Hector Berlioz (* 11. 12. 1803 in La Cöte-Saint-Andre, Departement Isere; † 8. 3. 1869 in Paris)  – Komponist, Musikkritiker.

Berlioz ist ein wichtiger Vertreter der Musik der Romantik in Frankreich, obwohl er sich in erster Linie als klassischer Komponist verstand. Er gilt als Begründer der sinfonischen Programmmusik und der modernen Orchesterinstrumentation.

Anfänglich glaube Berlioz, sein Medizinstudium, dass er wegen seines Vaters angefangen hatte, mit seinem Musikstudium vereinbaren zu können. Letztendlich entschied er sich jedoch für die Musik und gab sein Medizinstudium 1824 auf. Ab diesem Zeitpunkt wurde er von Jean-François Lesueur als Nachwuchstalent an der französischen Conservatoire de Paris sehr ernst genommen. Am 1826 studierte er fest am Konservatorium unter Lesueur und dem böhmischen Komponisten Anton Reicha. Ab 1830 war zudem Bibliothekar am Conservatoire.

Mit seiner Musik beeinflusste er neben Franz Liszt auch Richard Strauss oder den russischen Komponisten Nikolai Rimski-Korsakow. Manche seiner Werke waren jedoch mit einer derart umfangreichen Anzahl an Instrumenten bestückt, dass er selbst Probleme bei der Besetzung und Aufführung seiner Stücke bekam – für manche benötigte er bis zu tausend Instrumentalisten und Sänger.

In seinen letzten Lebensjahren war Berlioz von Krankheit und großen Schmerzen gezeichnet. Auf einer Reise nach Nizza, um sich dort etwas zu erholen, erlitt er zwei Schlaganfälle. Nach der Erholungspause kehrte er nach Paris zurück, wo er am 8. März 1869 starb.

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