Hans Lucke

1927      Dresden

2017      

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Weimar

Artikel

Ein Freundeswort. Hans Lucke zum Abschied nachgerufen – von Wulf Kirsten

Palmbaum – Literarisches Journal aus Thüringen, Heft 2–2020

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Hans Lucke im Autorenlexikon

Hans Lucke

Autor

Jens Kirsten

Thüringer Literaturrat e.V.

Hans Lucke wurde 1927 in Dres­den gebo­ren. Ab 1944 stu­dierte er an der Schau­spiel­schule in Dres­den. Nach­dem er als Lufwaf­fen­hel­fer und Sol­dat gedient hatte, geriet er 1945 in sowje­ti­sche Kriegs­ge­fan­gen­schaft, aus der er 1946 ent­las­sen wurde.

1946 bis 1947 ver­voll­stän­digte er sein Stu­dium in Dres­den. Ab 1947 erhielt er erste Enga­ge­ments als Schau­spie­ler in Gör­litz, Zit­tau, beim Säch­si­schen Lan­des­schau­spiel in Rade­beul und ab 1954 am Dresd­ner Staatstheater.

Anschlie­ßend war er als Schau­spie­ler am am Deut­schen Thea­ter Ber­lin fest enga­giert. Ab Anfang der 1950er Jahre ent­stan­den dra­ma­ti­sche Arbei­ten. Für seine schau­spie­le­ri­sche Arbeit wurde er 1958 mit dem Les­sing-Preis geehrt. 1973 bis 1977 war Hans Lucke Regis­seur am Volks­thea­ter Rostock.

Seit­dem arbei­tete er als frei­be­ruf­li­cher Schrift­stel­ler, Dra­ma­ti­ker, Hör­spiel- und Fern­seh­spiel­au­tor, Erzäh­ler und Autor von Rei­se­bü­chern. Er lebte von 1987 bis zu sei­nem Tod 2017 in Wei­mar. Er war mit der Musik­wis­sen­schaft­le­rin Irina Lucke-Kami­niarz verheiratet.

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