Ernst von Wildenbruch

1845      Beirut

1909      Berlin

Weitere Orte

Weimar

Haus »Ithaka« am Horn

Grab von Ernst von Wildenbruch

Artikel

Edwin Redslob: Ein neues Weimar

Begegnung mit dem Schriftsteller Paul Ernst

Weiterführende Informationen

Ernst von Wildenbruch im Autorenlexikon

Ernst von Wildenbruch

Ernst von Wildenbruch (* 3.2.1845 in Beirut; † 15.1.1909 in Berlin) war Jurist, Diplomat und Schriftsteller. Er wurde als Sohn eines Generalkonsuls in Beirut geboren. Nach dem Besuch des Pädagogikums in Halle an der Saale und des Französischen Gymnasiums in Berlin trat er 1859 in das Königliche Kadettenkorps in Berlin-Lichterfelde ein und durchlief eine militärische Ausbildung, die er 1863 mit einem Offizierspatent vollendete. Anschließend diente er bis 1865 als Leutnant im 1. Garderegiment zu Fuß in Potsdam und nahm 1866 am Feldzug in Böhmen und 1870/71 am Krieg gegen Frankreich.

Von 1867 bis 1870 studierte er dann Jura in Berlin. Ab 1871 war er Referendar in Frankfurt an der Oder; 1876 legte er das 2. Staatsexamen ab. Ab 1877 arbeitete er als Hilfsrichter in Eberswalde und Berlin, wo er schließlich eine Anstellung im Auswärtigen Amt in Berlin fand. 1897 wurde er zum Geheimen Legationsrat ernannt.

Ab 1892 hielt er sich regelmäßig jedes Jahr mehrere Monate in Weimar auf, wo er sich nach seiner krankheitsbedingten Pensionierung im Jahr 1900 von Paul Schultze-Naumburg eine Villa errichten ließ. 1907 zog er mit seiner Frau nach Weimar. Sein von Paul Schultze-Naumburg entworfenes Grab befindet sich auf dem Weimarer Hauptfriedhof.

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