Christian Joseph Jagemann

1735      Dingelstädt

1804      Weimar

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Erfurt

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Ehemaliges Jesuitenkolleg – Schlösserstraße 7

Dingelstädt und Weimar

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Christian Joseph Jagemann im Autorenlexikon

Christian Joseph Jagemann

Chris­tian Joseph Jage­mann wurde 1735 in Din­gel­städt gebo­ren. Ent­ge­gen sei­nem Wil­len wurde ihm von sei­nen Eltern bestimmt, Mönch zu wer­den. Somit trat er 1752 in das Augus­ti­ner-Ere­mi­ten-Klos­ter Erfurt ein, floh jedoch bereits nach kur­zer Zeit nach Däne­mark, wo er fortan als Haus­leh­rer arbei­tete.

Nach­dem er zur Aus­söh­nung mit den Eltern sowie aus Heim­weh nach Hause zurück­ge­kehrt war, musste er zur Sühne als katho­li­scher Pries­ter in Rom und Flo­renz agie­ren. Nach­dem er im Anschluss an seine erneute Rück­kehr für kurze Zeit den Pos­ten als Direk­tor eines kirch­li­chen Gym­na­si­ums in Erfurt inne­hatte, trat er nach Ver­lust der Anstel­lung zum Pro­tes­tan­tis­mus über und war ab 1775 Hof­rat und Biblio­the­kar der Her­zo­gin Anna Ama­lia in Wei­mar. Des­wei­te­ren arbei­tete er bald als Mit­ar­bei­ter Chris­toph Mar­tin Wie­lands am »Teut­schen Mer­kur« mit. Seine Publi­ka­tio­nen dien­ten einer För­de­rung der Kennt­nisse des älte­ren Ita­lie­ni­schen in Deutsch­land.

Jage­mann, der am 5. Februar 1804 in Wei­mar ver­starb, war unter ande­rem Vater der 1777 gebo­re­nen Schau­spie­le­rin und spä­te­ren Gelie­ben des Her­zogs Carl August, Karo­line Jage­mann.

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