Caroline zu Sayn-Wittgenstein

1819      Monasterzyska, Ukraine

1887      Rom

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Caroline zu Sayn-Wittgenstein

Caroline Elisabeth von Iwanowska wurde als Tocher einer polnischen Adelsfamilie am 7. Februar 1819 in Monasterzyska bei Kiew geboren. 1836 heiratete sie Fürst Prinz Nikolaus zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg-Ludwigsburg. Nach dessen Abschied aus dem Dienst des kaiserlich-russischen Gouverneurs in Kiew zog sie mit ihrem Mann nach Woronice in der Ukraine auf ihren Landsitz. 1847 lernte sie in Kiew Franz Liszt kennen, der sie zweimal auf ihrem Gut besuchte. Im April 1848 verließ sie ihren Mann und zog nach einer Zwischenstation auf dem Landsitz des Fürsten Lichnowski mit Liszt nach Weimar, wo sie in »wilder Ehe« in der Altenburg 12 Jahre gemeinsam lebten. In ihrem Haus waren neben anderen Johann Wolfgang Goethe, Bettina von Arnim, Richard Wagner, Hector Berlioz, Friedrich Hebbel, Hoffmann von Fallersleben, Peter Cornelius, Joseph Joachim und Hans von Bülow zu Gast. Heiratspläne scheiterten, trotz der Einwilligung von Carolines erstem Mann in die Trennung, an einer Entscheidung des Vatikans, die Ehe nicht zu annullieren. Diese Entscheidung beeinflusste die Beziehung zwischen ihr uns Liszt, die sich in der Folgezeit auseinanderlebten. Dennoch stand sie mit Liszt bis zu ihrem Tod 1887  in Rom in brieflichem Kontakt.

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