Arthur Holitscher

1869      Pest (Budapest)

1941      Genf

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Preller-Wohnhaus in der Belvederer Allee

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Edwin Redslob – »Ein neues Weimar«

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Arthur Holitscher

Arthur Holit­scher wurde als Sohn des Kauf­manns Edu­ard Holit­scher und des­sen Nichte Her­mine Alt­städ­ter in einem groß­bür­ger­li­chen Haus­halt in Pest (ab 1873 Buda­pest) gebo­ren. Zuhause erhielt Holit­scher Pri­vat­un­ter­richt im Deut­schen. Nach der Schule machte er eine Bank­lehre und arbei­tete für einige Jahre in die­sem Beruf.

Ab 1895 wurde er freier Schrift­stel­ler in Paris. Nach­dem sein ers­ter Roman bei Albert Lan­gen in Mün­chen erschie­nen war, ging Holit­scher nach 1896 nach Mün­chen und begann als Redak­teur für den »Sim­pli­cis­si­mus« zu arbei­ten, der bei Lan­gen erschien. 1907 ging Holit­scher nach Ber­lin und arbei­tete als Lek­tor bei Ernst Cas­si­rer. Hier lernte er Samuel Fischer ken­nen, in des­sen Auf­trag er spä­ter in die USA reiste.

Mit die­ser Reise, aus der sein Roman »Ame­rika« her­vor­ging, begrün­dete er sei­nen Ruf als Roman­cier und als Rei­se­schrift­stel­ler. 1933, nach­dem seine Bücher von den Natio­nal­so­zia­lis­ten ver­brannt wur­den, emi­gierte Holit­scher nach Frank­reich, spä­ter in die Schweiz, wo er 1941 starb.

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