Klosterruine Paulinzella
[Paulinzella]

Lokation

Paulinzella 3
07422 Paulinzella

50.702832, 11.10482

Zugehörige Gemeinde

Paulinzella

Gebiet

Literarische Gedenkorte in Thüringen

Weiterführende Informationen

Klosterruine Paulinzella

Das ehe­ma­lige Bene­dik­ti­ne­rin­nen­klos­ter in Paulin­zella, von dem heute ledig­lich eine Ruine erhal­ten ist, zählt zu den bedeu­tends­ten roma­ni­schen Bau­wer­ken in Deutsch­land. Gegrün­det wurde es zwi­schen 1102 und 1105 von der säch­si­schen Adli­gen Pau­lina, Toch­ter des Truch­ses­sen Mori­cho vom Hofe des Königs Hein­rich des IV., nach Vor­bild der Klos­ter­kir­che in Hir­sau.

1107 trat das Klos­ter der Hir­sauer Reform bei und wurde 1124 geweiht. Von einem rei­nen Frau­en­klos­ter wurde Paulin­zella zu einem Dop­pel- und Mitte des 14. Jahr­hun­derts schließ­lich zu einem Mönchs­klos­ter.

Mit Ein­füh­rung der Refor­ma­tion durch die Schwar­zen­bur­ger Gra­fen als Schirm­vogte des Klos­ters, setzte der Nie­der­gang des Klos­ters ein. Wäh­rend der Bau­ern­kriege wurde es geplün­dert und im Jahre 1542 auf­ge­ge­ben.

Um 1800 erhielt die Klos­ter­ruine neue Bedeu­tung durch die Roman­ti­ker. Johann Wolf­gang Goe­the, Fried­rich Schil­ler und andere Dich­ter wur­den von den male­ri­schen Res­ten der ver­fal­le­nen Klos­ter­an­lage inspi­riert.

Heute wird die Klos­ter­ruine, die ganz­jäh­rig besucht wer­den kann, als Ver­an­stal­tungs­ort genutzt.

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