Eckermannhaus
[Weimar]

Lokation

Brauhausgasse 13
99423 Weimar

50.97777, 11.3276

Artikel

Bei Goethe vor verschlossenen Türen

Hermann Bahr – »Eine neue Menschenart: Die Goethe-Philologen«

Zugehörige Gemeinde

Weimar

Autor

Jens Kirsten

Thüringer Literaturrat e.V.

Johann Peter Ecker­mann (1792–1854) kam 1823 nach Wei­mar, wo er zum Ver­trau­ten Goe­thes wurde. Nach Goe­thes Tod lebte er ver­armt in Wei­mar; 1836 erschie­nen seine »Gesprä­che mit Goe­the in den letz­ten Jah­ren sei­nes Lebens«. Von 1823 bis 1831 wohnte er in dem Haus in der Brau­haus­gasse 13.

Was hat Ecker­mann nicht alles auf sich neh­men müs­sen als Chro­nist Goe­thes, dem man Witz und Esprit absprach. Nicht abspre­chen kann man ihm den pro­phe­ti­schen Weit­blick in sei­nem Wei­mar-Gedicht, das er 1825 schrieb.

Weimar

Glück­lich Wei­mar! – Von den Städ­ten allen
Bist du, kleine, wun­der­bar bedacht;
Man wird stets zu dei­nen Toren wallen,
Ange­zo­gen von der heil’­gen Macht;
Und man wird nach gro­ßen Män­nern fragen,
Die in schö­nen Zei­ten hier gestrebt,
Und mit edlem Neid wird man beklagen,
Daß man mit den Edlen nicht gelebt.

aus: J. P. Ecker­mann, Gedichte, Leip­zig 1938.

W E I M A R steht vor dem geis­ti­gen Auge man­cher Besu­cher in gro­ßen Let­tern, die kom­men, um Goe­the ihre Reve­renz zu erwei­sen. Das hat sich seit Goe­thes Tod bis in die Gegen­wart erhalten.

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