Dreißigacker
[Gemeinde]

Lokation

Hauptstraße
98617 Dreißigacker

50.559565, 10.387195

Personen

Georg I. von Sachsen-Meiningen

Ludwig Bechstein

Artikel

Thüringer Anthologie Nr. 142 – Michael von Hintzenstern über Johann Matthäus Bechstein

Weiterführende Informationen

Dreißigacker

Autor

Detlef Ignasiak

Das literarische Thüringen, Bucha 2018.

Drei­ßig­acker wurde 1311 erst­mals urkund­lich erwähnt und war bis 1990 eine eigen­stän­dige Gemeinde. Seit­dem gehört es zu Mei­nin­gen. Her­zog Georg I. berief 1799 Johann Mat­thäus Bech­stein zum Mei­ni­ge­rer Forstrat. 1801 über­sie­delte die­ser mit sei­ner Forst­aka­de­mie ins Drei­ßig­acke­rer Schloss und stand der Ein­rich­tung bis zu sei­nem Tod 22 als Direk­tor vor. Lud­wig Bech­stein kam 1810 in das Haus sei­nes Onkels, der den Nef­fen nach dem Tod des eige­nen Soh­nes adop­tiert hatte. Bech­stein ging täg­lich von Drei­ßig­acker zu Fuß hin­un­ter zum Lyzeum nach Mei­nin­gen. Nach der Schlie­ßung der Forst­aka­de­mie 1843 schrieb er deren Geschichte: »Dr. Johann Mat­häus Bech­stein und die Forsta­ca­de­mie Drei­ßig­acker«, die er 1855 vor­legte. Häu­fi­ger Besu­cher in Drei­ßig­acker war J. E. Wag­ner, der gut mit Bech­stein aus­kam, wäh­rend K. G. Cra­mer zunächst kaum des­sen Sym­pa­thien erwar­ten konnte, den­noch blieb er von 1809 bis zu sei­nem Tod Leh­rer an der Forst­aka­de­mie.

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