Kalender

Ausstellungen

Jun
17
Sa
ganztägig Ausstellung »Im Auftrag der Schr...
Ausstellung »Im Auftrag der Schr...
Jun 17 – Sep 30 ganztägig
Im Auftrag der Schrift. Die Sammlung Hartmann Arbeiten auf Papier, Holz und Leinwand · Skulpturen · Kassettenwerke   Das Lindauer Sammlerehepaar Brigitte und Gerhard Hartmann hat seit den 1970er Jahren eine umfangreiche Sammlung zeitgenössischer Druckgrafik[...]
Jun
25
So
ganztägig Ausstellung »Grafische Blätter z...
Ausstellung »Grafische Blätter z...
Jun 25 – Sep 30 ganztägig
Ausstellung »Grafische Blätter zu Jakob Michael Reinhold Lenz« von Susanne Theumer (Höhnstedt und Halle/Saale). Ausstellungsdauer: 25. Juni 2017 bis 30. September 2017 Öffnungszeiten: an den Wochenenden nach vorheriger telefonischer Anmeldung.
Jul
1
Sa
ganztägig Wanderlust oder die Sehnsucht na...
Wanderlust oder die Sehnsucht na...
Jul 1 – Okt 29 ganztägig
»Wanderlust oder die Sehnsucht nach dem Paradies« Die blaue Blume – romantisches Symbol der Sehnsucht nach dem Unendlichen. In Eisenach hat Heinrich von Ofterdingen, der Held im Roman von Novalis, zum erstenmal von ihr geträumt.[...]
Sep
27
Mi
ganztägig Ausstellung »Aus dem Nachlass de...
Ausstellung »Aus dem Nachlass de...
Sep 27 – Dez 31 ganztägig
Ausstellung »Aus dem Nachlass des Kunstmalers Theodor Sander« (1858-1935), Ehemann der Storm-Tochter Lucie (1860-1935), geboren 1860 in Heiligenstadt. Anlässlich der Schenkung an das Literaturmuseum »Theodor Storm« durch einen Urenkel des Dichters. Ausstellungsdauer: 27.9. bis 31.12.2017.[...]
Okt
14
Sa
ganztägig Ausstellung »›Da bin ich‹ – Gesc...
Ausstellung »›Da bin ich‹ – Gesc...
Okt 14 2017 – Feb 19 2018 ganztägig
»›Da bin ich‹ – Geschichten für Kinder von Wilhelm Busch, F. K. Waechter, Volker Kriegel und Philip Waechter«.   Das weithin bekannte Kinderbuch »Max und Moritz« ist der Ausgangspunkt der Ausstellung mit Meisterwerken der Kinderbuchillustration.[...]
Jun
16
Do
Vortrag von Rüdiger Haufe und Sebastian Schlegel in Weimar
Jun 16: 18:00

Rüdiger Haufe und Sebastian Schlegel stellen in ihrem Vortrag »Verborgen in den Sammlungen. NS-verfolgungsbedingt entzogene Kulturgüter in den Beständen der Klassik Stiftung Weimar« aktuelle Fälle aus allen Bestandsbereichen vor.

Seit 2010 überprüft die Klassik Stiftung Weimar systematisch ihre Bestände auf NS-verfolgungsbedingt entzogene Kulturgüter und sucht gemeinsam mit den Verfolgten oder ihren Erben nach fairen und gerechten Lösungen. Rüdiger Haufe und Sebastian Schlegel gewähren in ihrem Vortrag Einblicke in ihre tägliche Arbeit und zeigen auf, was in der Provenienzforschung künftig noch zu leisten ist.

Bis Juni 2017 laden die sieben Freundeskreise der Klassik Stiftung zur gemeinsamen Vortragsreihe »Bestandsgeschichten« ein. Im Mittelpunkt der Reihe stehen die reichen Bestände der Stiftung, die heute im Goethe- und Schiller-Archiv, in den Museen und in der Herzogin Anna Amalia Bibliothek bewahrt werden. Die Vorträge widmen sich den Persönlichkeiten, die einzelne Sammlungen über Jahrzehnte systematisch aufgebaut haben, und beleuchten interessante Erwerbungsgeschichten.

Am 15. September setzt Ute Ackermann die Reihe mit dem Vortrag »Der Nukleus der Bauhaus-Sammlungen von 1925« im Goethe-Nationalmuseum fort.

Jun
18
Sa
Lesung und Vortrag mit Martin Stiebert in Jena
Jun 18: 20:00

Aus der Poesie der europäischen Chorlieder – Lesung und Vortrag mit Martin Stiebert.

Jun
22
Mi
Vorlese-Workshop mit Christine Kranz in Erfurt
Jun 22: 09:30 – 15:00

Die bewegte Vorlesestunde – wie man Vorlesen und Bewegung kombinieren kann

 Referentin: Christine Kranz, Stiftung Lesen, Mainz

Die Veranstaltungen richten sich an die Mitarbeiter/innen der Öffentlichen Bibliotheken in Thüringen. Andere Interessierte können nach Rücksprache mit Heike Meier (Telefon 03 61 26 28 93 71) zu den gleichen Bedingungen teilnehmen. Ihre Anmeldungen sind schriftlich, per Fax oder E-Mail möglich und werden in der Reihenfolge ihres Einganges berücksichtigt. Sie sind verbindlich.

Teilnehmer: max. 25 Personen

Anmeldung: bis 25. Mai 2016

Teilnahmegebühr: 20,00 €

Sprache und Bewegung sind eng miteinander verknüpft. Ob es nun um den allerersten Zugang zu Sprache an sich oder um den Einstieg in komplexe Geschichten geht: mit Mitmach-Elementen und Bewegungsimpulsen werden Kinder zum aktiven Zuhören motiviert, bleiben länger bei der Sache und nehmen am Ende mehr mit!

Im Rahmen des Seminars werden die Hintergründe von Leseförderung mit Bewegung erläutert, geeignete Vorlesetechniken und zahlreiche Praxisbeispiele vorgestellt und Kriterien zur Auswahl geeigneter Medien vermittelt. Das Spektrum reicht dabei vom Elementarbilderbuch über das interaktive Sachbuch bis zur App. In Kleingruppen kann das Erlernte anschließend direkt ausprobiert werden.

Jun
26
So
19. Limlingeröder Diskurse in der Dichterstätte Sarah Kirsch in Limlingerode
Jun 26: 10:00

»Alle sind wir bunte Vögel.« – die Dichterin Kerstin Hensel liest Lyrik und Prosa.

Vorgestellt wird Kerstin Hensel von der Germanistin und Publizistin Dr. Carola Wiemers-Opitz aus Berlin.

Nachmittags Wanderung auf dem Dichterweg „Grüner Junipfad“ mit Gedichtlesung am See unter der alten Fichte.

Eröffnung HausART Nr. 2/2016 – Metallgestaltung von Lutz-Martin Figulla (Wolkramshausen).

Jul
1
Fr
Stormtage in Heiligenstadt
Jul 1 ganztägig

1. bis 3. Juli 2016: »Stormtage in Heiligenstadt« – in der Herrnmühle in Heiligenstadt

„In einem kühlen Grunde / Da geht ein Mühlenrad…“ Zum Mühlenmotiv in der Dichtung des 19. Jahrhunderts

Vorträge (Freitag und Samstag)

  • Prof. Dr. Irmgard Roebling, Osnabrück: u. a. zu Wilhelm Raabe „Pfisters Mühle“
  • Dr. Maria-Verena Leistner, Leipzig: zu Wilhelm Müller „Die schöne Müllerin“
  • Prof. Dr. Bernd Leistner, Leipzig: zu Joseph von Eichendorff „In einem kühlen Grunde“
  • Prof. Dr. Barbara Potthast, Stuttgart: zu Eduard Mörike „Der Feuerreiter“
  • Prof. Dr. Gerd Eversberg, Münster: zu Theodor Storm „Veronica“

Ausstellung

  • Die schönsten Plakate aus zwanzig Jahren Ausstellungstätigkeit des Literaturmuseums in Heilbad Heiligenstadt. Ausstellungsdauer: bis 18. September 2016

Samstag, 2. Juli 2015, 19. 30 Uhr

Versammlungssaal der St. Martins-Gemeinde , Friedensplatz

Liederabend
Franz Schubert: „Die schöne Müllerin“ mit Matthias Winckhler, Bariton, Tobias Krampen, Klavier

Sonntag, 3. Juli 2015, 10.00 Uhr

Ausflug nach Ebergötzen in die Wilhelm Busch-Mühle mit anschließendem Brunch im Brotmuseum (für die Exkursion ist eine vorherige Anmeldung nötig.)

Jul
2
Sa
Stormtage in Heiligenstadt
Jul 2 ganztägig

1. bis 3. Juli 2016: »Stormtage in Heiligenstadt« – in der Herrnmühle in Heiligenstadt

„In einem kühlen Grunde / Da geht ein Mühlenrad…“ Zum Mühlenmotiv in der Dichtung des 19. Jahrhunderts

Vorträge (Freitag und Samstag)

  • Prof. Dr. Irmgard Roebling, Osnabrück: u. a. zu Wilhelm Raabe „Pfisters Mühle“
  • Dr. Maria-Verena Leistner, Leipzig: zu Wilhelm Müller „Die schöne Müllerin“
  • Prof. Dr. Bernd Leistner, Leipzig: zu Joseph von Eichendorff „In einem kühlen Grunde“
  • Prof. Dr. Barbara Potthast, Stuttgart: zu Eduard Mörike „Der Feuerreiter“
  • Prof. Dr. Gerd Eversberg, Münster: zu Theodor Storm „Veronica“

Ausstellung

  • Die schönsten Plakate aus zwanzig Jahren Ausstellungstätigkeit des Literaturmuseums in Heilbad Heiligenstadt. Ausstellungsdauer: bis 18. September 2016

Samstag, 2. Juli 2015, 19. 30 Uhr

Versammlungssaal der St. Martins-Gemeinde , Friedensplatz

Liederabend
Franz Schubert: „Die schöne Müllerin“ mit Matthias Winckhler, Bariton, Tobias Krampen, Klavier

Sonntag, 3. Juli 2015, 10.00 Uhr

Ausflug nach Ebergötzen in die Wilhelm Busch-Mühle mit anschließendem Brunch im Brotmuseum (für die Exkursion ist eine vorherige Anmeldung nötig.)

Gedenkvorlesung für Paul Raabe in Weimar
Jul 2: 17:00

»Das Literaturarchiv und seine Sammlungen in Vergangenheit und Gegenwart« – Vortrag von Ulrich Raulff (Literaturarchiv Marbach).

Jul
3
So
Stormtage in Heiligenstadt
Jul 3 ganztägig

1. bis 3. Juli 2016: »Stormtage in Heiligenstadt« – in der Herrnmühle in Heiligenstadt

„In einem kühlen Grunde / Da geht ein Mühlenrad…“ Zum Mühlenmotiv in der Dichtung des 19. Jahrhunderts

Vorträge (Freitag und Samstag)

  • Prof. Dr. Irmgard Roebling, Osnabrück: u. a. zu Wilhelm Raabe „Pfisters Mühle“
  • Dr. Maria-Verena Leistner, Leipzig: zu Wilhelm Müller „Die schöne Müllerin“
  • Prof. Dr. Bernd Leistner, Leipzig: zu Joseph von Eichendorff „In einem kühlen Grunde“
  • Prof. Dr. Barbara Potthast, Stuttgart: zu Eduard Mörike „Der Feuerreiter“
  • Prof. Dr. Gerd Eversberg, Münster: zu Theodor Storm „Veronica“

Ausstellung

  • Die schönsten Plakate aus zwanzig Jahren Ausstellungstätigkeit des Literaturmuseums in Heilbad Heiligenstadt. Ausstellungsdauer: bis 18. September 2016

Samstag, 2. Juli 2015, 19. 30 Uhr

Versammlungssaal der St. Martins-Gemeinde , Friedensplatz

Liederabend
Franz Schubert: „Die schöne Müllerin“ mit Matthias Winckhler, Bariton, Tobias Krampen, Klavier

Sonntag, 3. Juli 2015, 10.00 Uhr

Ausflug nach Ebergötzen in die Wilhelm Busch-Mühle mit anschließendem Brunch im Brotmuseum (für die Exkursion ist eine vorherige Anmeldung nötig.)

Jul
21
Do
Mascha-Kaléko-Vortrag in Weimar
Jul 21: 16:00

»Mascha Kaléko« – Vortrag von Erika Meister in der Veranstaltungsreihe der »Grünen Aue«.

Jul
30
Sa
Thomas-Brasch-Programm in der Dichterstätte Sarah Kirsch in Limlingerode
Jul 30: 14:30

»Mein einziges Leben ist zwischen 2 Ländern: / das dauert so lange leben dauern kann, / mein einziges Leben heißt wie kann ich ändern / diese einzige Welt …« (Thomas Brasch)

»Thomas Brasch (1945-2001), Schriftsteller, Dramatiker, Drehbuchautor, Regisseur und Lyriker« – Vortrag und Lesung mit Heidelore Kneffel und Karin Kisker.

Aug
11
Do
Vortrag von Helmut Heit in Weimar
Aug 11: 18:00

»Nietzsche und das gute Leben im Zeitalter der Beschleunigung« – Vortrag von Helmut Heit (Fellow in Residence im Hause Nietzsche).

Vortrag von Stefan Weidner in Weimar
Aug 11: 19:00

»Auf der Suche nach einem arabischen Nationalautor – Mahmoud Darwish und die arabische Poetik der Moderne« – Vortrag von Stefan Weidner, Köln. Öffentlicher Abendvortrag im Rahmen der Internationalen Sommerschule des Forschungsverbunds Marbach-Weimar-Wolfenbüttel.

Aug
13
Sa
Hommage an Rudolf Baumbach in Kranichfeld
Aug 13: 19:30

»Auf dem gelben Wagen…« -Hommage an Rudolf Baumbach der Kantorei der Baumbach- und Reger-Stadt Meiningen.

Aug
16
Di
Bertolt-Brecht-Vortrag von Gudrun Schulz in Weimar
Aug 16: 19:30

»Ich will mit dem gehen, den ich liebe. / Ich will nicht ausrechnen, was es kostet.« – Vortrag von Gudrun Schulz zum 60. Todestag von Bertolt Brecht.

Aug
17
Mi
Vortrag von Dr. Annegret Schüle in Weimar
Aug 17: 19:30

»Anarchosyndikalismus in der Weimarer Republik am Beispiel der thüringischen Stadt Sömmerda – Vortrag von PD Dr. Annegret Schüle, ergänzt durch einen Kurz-Dokumentarfilm von Adam Matrowski.

Aug
27
Sa
Arabische Poesiefilme an der Universität Jena
Aug 27: 14:15 – 15:45

Arabische Poesiefilme. Interkulturelle Identität im audiovisuellen Medium.

Ein Vortrag mit Filmbeispielen von Guido Naschert (Literarische Gesellschaft Thüringen e.V.)

Im Rahmen des 13. Bildungssymposiums des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport (TMBJS) und des Thüringer Instituts für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (Thillm).

Mit der Verbreitung der digitalen Medien und der sozialen Netzwerke hat das Genre des Poesiefilms in den letzten beiden Jahrzehnten zunehmend an Bedeutung gewonnen. Gedichte sind dabei nicht einfach bloß Vorlagen für die Verfilmung. Vielmehr wird der Poetryfilm immer stärker zu einer eigenständigen künstlerischen Gattung, die Fragen der Gegenwart im audiovisuellen Medium thematisiert.

Am Beispiel von drei neueren Poesiefilmen aus dem arabisch-muslimischen Kulturraum – The Dice Player (Ägypten 2014) von Nissmah Roshdy, Gilgamesh’s Snake (Irak 2013) von Roxana Vilk und 1700% Project: Mistaken for Muslim (USA 2010) von Masahiro Sugano – versucht der Vortrag einen Einblick zu geben, wie Fragen der interkulturellen Identität im zeitgenössischen Poetryfilm ausgetragen werden und welches Gesprächsangebot dadurch z.B. für den Schulunterricht bereitgestellt wird.

Zielgruppe: Lehrkräfte, Erzieher, Eltern, Schüler

Vortrag und Lesung in der Dichterstätte Sarah Kirsch in Limlingerode
Aug 27: 14:30

„Sonnenpferde und Astronauten“ – Gedichte junger Menschen aus der DDR, herausgegeben von Gerhard Wolf, 1964 Halle: Wolf Biermann, Volker Braun, Sarah Kirsch, u. a., mit Illustrationen von Ronald Paris & Horst Zickelbein – Vortrag und Lesung mit Heidelore Kneffel und Karin Kisker.

Aug
28
So
Vortrag von Martin Stiebert in Jena
Aug 28: 19:30

»Goethes Schrift ›Sankt-Rochus-Fest zu Bingen‹« – Vortrag von Martin Stiebert.

Sep
10
Sa
Poetry Slam in Weida
Sep 10: 19:00

Der Poetry Slam ist ein Vortragswettbewerb, bei dem sich meist angehende Künstler aus unterschiedlichen Regionen mit eigens geschriebenen literarischen Texten messen. Das Publikum spielt hierbei jedoch keine geringere Rolle, denn letztlich bewerten die Zuschauer über Inhalt der Texte sowie die Art des Vortrags.

Diese Veranstaltung findet nun schon zum zehnten Mal statt und bereichert Weida – sowie Thüringen – mit literarischen Werken von diversen Jungkünstlern bis hin zu erfahrenen Poetry Slammern.

Moderiert wird von Rainer Wüst.

Sep
15
Do
Poetry Slam in Erfurt
Sep 15: 19:00

Der Poetry Slam ist ein Vortragswettbewerb, bei dem sich  meist angehende Künstler aus unterschiedlichen Regionen mit eigens geschriebenen literarischen Texten messen. Das Publikum spielt hierbei jedoch keine geringere Rolle, denn letztlich bewerten die Zuschauer über Inhalt der Texte sowie die Art des Vortrags.

Diese Veranstaltung findet mehrmals im Jahr statt und bereichert Erfurt – sowie Thüringen – nun schon seit mehr als zehn Jahren mit literarischen Werken von diversen Jungkünstlern bis hin zu erfahrenen Poetry Slammern.

Moderiert wird von Udo Tiffert.

Sep
18
So
Vortrag und Lesung mit Katrin Lemke und Martin Stiebert in Jena
Sep 18: 18:00

Ricarda Huch erzählt deutsche Geschichte — Literarisch-musikalischer Abend mit Katrin Lemke (Vortrag), Martin Stiebert (Lesungen), llga Herzog (Flöte) und Beate Friedrich (Orgel).

Sep
21
Mi
Öffentliche Nietzsche-Vorlesung von Alexander Nehamas in Weimar
Sep 21: 18:00

Im Weimarer Schiller-Museum widmet sich dieses Jahr Alexander Nehamas, Princeton University, als Distinguished Fellow des Kollegs in vier öffentlichen Vorlesungen dem Thema »Friedrich Nietzsche on Truth and Human Action«. Die Vorlesungen finden in englischer Sprache statt. Darin beschäftigt sich Alexander Nehamas mit der spezifischen Beschaffenheit von Intention und Handlung bei Nietzsche und entwirft, unter Einbeziehung der Probleme der Wahrheit und Sprache, einen praktischen Nihilismus des Philosophen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

1. Vorlesung »The Pursuit of Truth in The Gay Science«

Alexander Nehamas, geboren 1946 in Athen, lebt und arbeitet in den USA und lehrt seit 1990 als Professor für Philosophie und vergleichende Literaturwissenschaft an der Princeton University. Seine Forschungsschwerpunkte bilden die griechische Philosophie – besonders Sokrates und Platon – Friedrich Nietzsche und Michel Foucault sowie Ästhetik und Literaturtheorie.

Sep
22
Do
Öffentliche Nietzsche-Vorlesung von Alexander Nehamas in Weimar
Sep 22: 18:00 – 19:00

Im Weimarer Schiller-Museum widmet sich dieses Jahr Alexander Nehamas, Princeton University, als Distinguished Fellow des Kollegs in vier öffentlichen Vorlesungen dem Thema »Friedrich Nietzsche on Truth and Human Action«. Die Vorlesungen finden in englischer Sprache statt. Darin beschäftigt sich Alexander Nehamas mit der spezifischen Beschaffenheit von Intention und Handlung bei Nietzsche und entwirft, unter Einbeziehung der Probleme der Wahrheit und Sprache, einen praktischen Nihilismus des Philosophen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

2. Vorlesung »Truth, Consciousness, and the Uniqueness of Individual Experience and Action«

Alexander Nehamas, geboren 1946 in Athen, lebt und arbeitet in den USA und lehrt seit 1990 als Professor für Philosophie und vergleichende Literaturwissenschaft an der Princeton University. Seine Forschungsschwerpunkte bilden die griechische Philosophie – besonders Sokrates und Platon – Friedrich Nietzsche und Michel Foucault sowie Ästhetik und Literaturtheorie.

Sep
23
Fr
Öffentliche Nietzsche-Vorlesung von Alexander Nehamas in Weimar
Sep 23: 16:00

Im Weimarer Schiller-Museum widmet sich dieses Jahr Alexander Nehamas, Princeton University, als Distinguished Fellow des Kollegs in vier öffentlichen Vorlesungen dem Thema »Friedrich Nietzsche on Truth and Human Action«. Die Vorlesungen finden in englischer Sprache statt. Darin beschäftigt sich Alexander Nehamas mit der spezifischen Beschaffenheit von Intention und Handlung bei Nietzsche und entwirft, unter Einbeziehung der Probleme der Wahrheit und Sprache, einen praktischen Nihilismus des Philosophen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

3. Vorlesung »The Role of Intention in Action«

Alexander Nehamas, geboren 1946 in Athen, lebt und arbeitet in den USA und lehrt seit 1990 als Professor für Philosophie und vergleichende Literaturwissenschaft an der Princeton University. Seine Forschungsschwerpunkte bilden die griechische Philosophie – besonders Sokrates und Platon – Friedrich Nietzsche und Michel Foucault sowie Ästhetik und Literaturtheorie.

Öffentliche Nietzsche-Vorlesung von Alexander Nehamas in Weimar
Sep 23: 18:00

Im Weimarer Schiller-Museum widmet sich dieses Jahr Alexander Nehamas, Princeton University, als Distinguished Fellow des Kollegs in vier öffentlichen Vorlesungen dem Thema »Friedrich Nietzsche on Truth and Human Action«. Die Vorlesungen finden in englischer Sprache statt. Darin beschäftigt sich Alexander Nehamas mit der spezifischen Beschaffenheit von Intention und Handlung bei Nietzsche und entwirft, unter Einbeziehung der Probleme der Wahrheit und Sprache, einen praktischen Nihilismus des Philosophen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

3. Vorlesung »Intention, Action, Responsibility«

Alexander Nehamas, geboren 1946 in Athen, lebt und arbeitet in den USA und lehrt seit 1990 als Professor für Philosophie und vergleichende Literaturwissenschaft an der Princeton University. Seine Forschungsschwerpunkte bilden die griechische Philosophie – besonders Sokrates und Platon – Friedrich Nietzsche und Michel Foucault sowie Ästhetik und Literaturtheorie.

Sep
24
Sa
Hermann-Hesse-Vortrag in der Dichterstätte Sarah Kirsch in Limlingerode
Sep 24: 14:30

»Licht und Farbe schwingt von Welt zu Welt …« (Hermann Hesse)

Der Schriftsteller Hermann Hesse als Maler – Vortrag von Heidelore Kneffel und Karin Kisker.

Sep
27
Di
Vortrag von Prof. Dr. Christof Wingertzahn in Gotha
Sep 27: 19:00

»Goethe am Schreibtisch« – Prof. Dr. Christof Wingertzahn, Düsseldorf

Sep
28
Mi
Vortrag von Dr. Jochen Golz in Rudolstadt
Sep 28: 19:00

»In tausend Formen magst Du Dich verstecken – Goethe und die Weltreligionen« – Vortrag von Dr. Jochen Golz (Präsident der Goethe-Gesellschaft Weimar

Von Kindesbeinen an hat sich Goethe allen Formen religiösen Lebens mit großem Interesse zugewandt. Die Bibel und den Koran las er nicht nur als geschichtliche Zeugnisse, sondern auch als künstlerische Werke. Wenngleich er religiösen Institutionen mit deutlicher Kritik begegnete, zeigte er Verständnis für jede Form von Frömmigkeit als Ausdruck humanistischer Gesinnung. In solchem Sinne ist auch seine persönliche Religiosität zu verstehen, die ihn als Vordenker einer Ökumene erscheinen lässt.

Veranstalter: Schillerhaus Rudolstadt und Goethegesellschaft Rudolstadt.

Okt
9
So
Poetry Slam in Jena
Okt 9: 20:45

Der Poetry Slam ist ein Vortragswettbewerb, bei dem sich meist angehende Künstler aus unterschiedlichen Regionen mit eigens geschriebenen literarischen Texten messen. Das Publikum spielt hierbei jedoch keine geringere Rolle, denn letztlich bewerten die Zuschauer über Inhalt der Texte sowie die Art des Vortrags.

Bei dieser Veranstaltung wurden, so Livelyriks, einige der besten und renommiertesten Slam-Poet/innen des deutschsprachigen Raums eingeladen. Vortragen werden dementsprechend das Team Natürlich Blond aus Hannover / München, Zoe Hagen aus Berlin und noch viele weitere Talente.

Es moderiert Christian Meyer.

Okt
13
Do
Vortrag von Dr. Elke Richter in Weimar
Okt 13: 18:00

Charlotte von Steins Nachlass im Goethe- und Schiller-Archiv – Vortrag von Dr. Elke Richter (Weimar).

Vortrag von Prof. Dr. Dr. Georg Schuppener in Jena
Okt 13: 19:30

»Missbrauch germanischer Mythologie im Rechtsextremismus« – Prof. Dr. Dr. Georg Schuppener berichtet.

Im Rahmen der Ausstellung „Mythos: Nordland“ von Barbara Matz-Langensiepen.

Der Rechtsextremismus bezieht sich gern auf die germanische Mythologie und deutet sie im Sinne des Nationalsozialismus. Wegen dieses Missbrauchs wird das viel ältere Material heute in weiten Teilen der Gesellschaft stark tabuisiert. Dadurch bleibt es allerdings in der Deutungshoheit der Rechtsextremisten. Prof. Dr. Dr. Georg Schuppener forscht seit Jahren zu diesem Thema. In seinem Vortrag wird er die Grundzüge der germanischen Götterwelt erklären und deren politische Instrumentalisierung erläutern. Zudem wird er über die Verbindung und Abgrenzung von Neuheidentum und Rechtsextremismus sprechen.

Okt
23
So
Poetry Slam in Weimar – Finale der Thüringer Landesmeisterschaften
Okt 23: 19:30

Am 23. Oktober treffen sich die besten PoetInnen des Freistaates Thüringen in der Weimarhalle. Mit ihren selbstverfassten Texten sorgen sie für abwechslungsreiche Unterhaltung und emotionale Momente, bieten witzige Wortmalereien oder gefühlvolle Geschichten. Am Ende bestimmt das Publikum, wer Thüringen bei den deutschsprachigen Meisterschaften vertreten und sich amtierende/r Thüringer Landesmeister/in nennen darf.

Musikalischer Gast ist Doppel-U (Rap macht Schule).
Featured Poet ist Bas Böttcher (deutschsprachiger Meister).
Moderation Ko Bylanzky und Andreas In der Au (AIDA)

Die Halbfinale finden am 15.10. und am 16.10. im Mon Ami statt.

Okt
25
Di
Vortrag von Prof. Dr. Dirk von Petersdorff in Weimar
Okt 25: 18:00

Widersprüche und Spannungsverhältnisse in Goethes Leben und in seiner Lyrik –  Vortrag von Prof. Dr. Dirk von Petersdorff (Jena).

Vortrag von Dr. Helmut Hühn in Gotha
Okt 25: 19:00

»Geprägte Form, die lebend sich entwickelt. Goethes Metamorphosenlehre« – Vortrag von Dr. Helmut Hühn, Jena

Okt
29
Sa
Lesung und Vortrag über Christine Lavant in der Dichterstätte Sarah Kirsch in Limlingerode
Okt 29: 14:30

»Ich habe eine Welt und diese Welt brennt! Und wo etwas brennt, da entsteht Kraft. Und diese Kraft reißt mit!« (Christine Lavant)

Vortrag über Christine Lavant von Heidelore Kneffel und Karin Kisker.

Eröffnung HausART Nr. 3/2016 – Collagen von Katrin Röder, Halle an der Saale.

Nov
5
Sa
Wissenschaftliches Kolloquium zu den Schillertagen 2016 in Jena
Nov 5: 09:30

Zum diesjährigen Thema der Schillertage »Schillers Balladen« referieren:

Dr. Eva Axer, Berlin: »Schiller – ein klassischer Volksdichter?« Zur Stellung von Schillers Balladenwerk im Kanon der deutschen Kunstballade

Prof. Klaus Dicke, Jena: »…des Wissens brennende Begier« Wissenschaft in Schillers »Das verschleierte Bild zu Sais«

Anne-Sophie Renner, Tübingen: »Und zwischen Trug und Wahrheit schwebet« Zum Verhältnis von Schein und Wirklichkeit in Schillers Ballade «Die Kraniche des Ibykus«

 

Nov
12
Sa
Poetry Slam in Weida
Nov 12: 19:00

Der Poetry Slam ist ein Vortragswettbewerb, bei dem sich meist angehende Künstler aus unterschiedlichen Regionen mit eigens geschriebenen literarischen Texten messen. Das Publikum spielt hierbei jedoch keine geringere Rolle, denn letztlich bewerten die Zuschauer über Inhalt der Texte sowie die Art des Vortrags.

Diese Veranstaltung findet nun schon zum elften Mal statt und bereichert Weida – sowie Thüringen – mit literarischen Werken von diversen Jungkünstlern bis hin zu erfahrenen Poetry Slammern.

Moderiert wird von Rainer Wüst.

Nov
13
So
Poetry Slam in Jena
Nov 13: 20:45

Der Poetry Slam ist ein Vortragswettbewerb, bei dem sich meist angehende Künstler aus unterschiedlichen Regionen mit eigens geschriebenen literarischen Texten messen. Das Publikum spielt hierbei jedoch keine geringere Rolle, denn letztlich bewerten die Zuschauer über Inhalt der Texte sowie die Art des Vortrags.

Antreten werden diesmal Meral Ziegler aus Wien, Aylin Celik aus Düsseldorf, Paul Bokowski aus Berlin und noch viele weitere Talente.

Es moderiert Christian Meyer.

Nov
15
Di
Goetheforschung weltweit – Stipendiaten der Goethe-Gesellschaft stellen ihre Arbeiten in Weimar vor
Nov 15: 18:00

Goetheforschung weltweit – Stipendiaten der Goethe-Gesellschaft stellen ihre Arbeiten vor

Mirzali Akbarov (Taschkent/Usbekistan)
Die Übersetzung von Goethes „Dichtung und Wahrheit“ ins Usbekische

Pirkko Kristina Holmberg (Turku/Finnland)
Die Übersetzung von Goethes „Farbenlehre“ (Didaktischer Teil) ins Finnische

Prashant Kumar Pandey (New Delhi/Indien)
Zwischen Faktenwissen und Selbstfindung – das deutsche Italienbild in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.

Im Anschluss Geselligkeit bei einem Glas Wein.

Nov
24
Do
Poetry Slam in Erfurt
Nov 24: 19:00

Der Poetry Slam ist ein Vortragswettbewerb, bei dem sich  meist angehende Künstler aus unterschiedlichen Regionen mit eigens geschriebenen literarischen Texten messen. Das Publikum spielt hierbei jedoch keine geringere Rolle, denn letztlich bewerten die Zuschauer über Inhalt der Texte sowie die Art des Vortrags.

Diese Veranstaltung findet mehrmals im Jahr statt und bereichert Erfurt – sowie Thüringen – nun schon seit mehr als zehn Jahren mit literarischen Werken von diversen Jungkünstlern bis hin zu erfahrenen Poetry Slammern.

Moderiert wird von Udo Tiffert.

Nov
26
Sa
Georg-Trakl-Programm in der Dichterstätte Sarah Kirsch in Limlingerode
Nov 26: 14:30

»Hingehaucht in klaren Lüften / Hängen Möven silbergrau.« – »Unter Dornenbogen / O mein Bruder klimmen wir blinde Zeiger gen Mitternacht.« (Georg Trakl)

Lesung und Vortrag über Georg Trakl von Heidelore Kneffel und Karin Kisker.

Nov
29
Di
Vortrag von Ute Däberitz in Gotha
Nov 29: 19:00

»Ich stieg auf den 4eckigen Glockenturm des Markusplatzes, von wo ich die schönste Aussicht von der Welt sah …« – Auf den Spuren des Gothaer Prinzen August und Johann Wolfgang von Goethe in Norditalien – Vortrag von Ute Däberitz, Gotha

Nov
30
Mi
Filmvorführung mit einer poetisch-archäologischen Einführung von André Schinkel in Jena
Nov 30: 19:30

Wortwelten/Bildwelten-Kinoabend: »Die Höhle der vergessenen Träume« von Werner Herzog.

Mit einer poetisch-archäologischen Einführung von André Schinkel im Rahmen der Ausstellung »Mythos: Nordland« von Barbara Matz-Langensiepen
30.11.2016  – 19:30 Uhr
In der Chauvet-Höhle in Südfrankreich befinden sich die ältesten derzeit bekannten Höhlenmalereien der Welt. Ihre Betrachtung kann eine Annäherung ermöglichen: an den Mythos, an den Ursprung. Werner Herzog, vielleicht der bedeutendste deutsche Filmemacher unserer Zeit, durfte die für jeden Publikumsverkehr gesperrte Höhle filmen. Mit sparsamer Lichtsetzung und handgehaltener Kamera gelingt es ihm, die alten Bilder scheinbar in Bewegung zu versetzen.

André Schinkel ist nur Dichter, sondern auch Archäologe. Er hat sich ausgiebig mit Herzogs Film beschäftigt und wird eine Einführung dazu geben.

Zur Ausstellung:

MYTHOS, Begriff, fest im Würgegriff von Werbung, Showbiz, Politik – jedoch, umgangssprachlich, Zweifel, Übertreibung, Unwahrheit.

MYTHOS, Fispern und Wispern vom Auftakt der Kultur; staunen, Höhlenmalerei, Felszeichnung, Skulptur. Bilder von nicht Sichtbarem – jedoch tief im Körperlichen versenkt. Namenloses, allein unseren Emotionen zugänglich, vorbewusstes, ererbtes Wissen. In Symbolen ist uns Mythos vertraut, im Gleichnis, in Legenden und Geschichten können wir dem Mythos trauen. Hervorgetreten aus einer Zeit, da Höhlen Vagina und Felsen Knochen von Gaia sind, Urmutter – Neumond, Vollmond, Schwarzmond – Menstruation, Tod, Wiedergeburt.

Barbara Matz-Langsiepen bereist jene mythischen Orte im Norden Europas. Skizzen, Tagebücher und Objekte sind der Grundstock für ihre Arbeit im Atelier – Landschaften und Gestalten stehen auf – Gemälde, Zeichnungen, Collagen.

„MYTHOS IST DER ERSTE NAME AUS DER NACHT, AUS DER ERDE, AUS DEM CHAOS! Alles Weltvertrauen fängt mit den Namen an, zu denen sich Geschichten erzählen lassen.“ (Hans Blumenberg)

Veranstalter: Eine Veranstaltung des Lese-Zeichen e.V. mit der Villa Rosenthal.

Dez
1
Do
Vortrag von Dr. Beatrix Schönewald in Meiningen
Dez 1: 19:00

»Die Illuminaten – ein Geheimbund aus Bayern« – Vortrag von Dr. Beatrix Schönewald, Leiterin des Stadtmuseum Ingolstadt.

Im Jahr 1776 gründete Johann Adam Weishaupt (1748-1830), Professor des Kirchenrechts in Ingolstadt, den Geheimbund der Illuminaten. Er sollte lange Zeit die gebildete Welt in Atem halten. Der Ordensgründer blieb lange Zeit im Dunkeln, nur sein engster Kreis kannte die Person hinter dem Namen Spartakus: Er schuf ein System, das in den Augen der damaligen Obrigkeit nahe an Ketzerei und Hochverrat heranreichte. Sein Ziel: Freiheit, Gleichheit und ein Ende der geistigen Bevormundung von oben durch Bildung, v. a. Lektüre aufklärerischer Schriften. Das Beobachten seiner Selbst und des Anderen und die Meldung an die Oberen wurden zum Lebenselixier des Ordens. Das Verbot des Ordens am Vorabend der Französischen Revolution gerät zum Paradebeispiel für soziale Sprengkräfte: 1784/85 werden die Mitglieder des Ordens verraten. In vier Mandaten setzte der bayerische Kurfürst das Verbot der Freimaurer, der Geheimbünde allgemein und der Illuminaten im Besonderen durch. Adam Weishaupt floh 1785 aus Ingolstadt, zunächst nach Regensburg, dann endgültig nach Gotha.

Dez
2
Fr
Vortrag für Schüler von Dr. Beatrix Schönewald in Meiningen
Dez 2: 08:30

Der besondere Schülervortrag

»Die Illuminaten – ein Geheimbund aus Bayern« – Vortrag von Dr. Beatrix Schönewald, Leiterin des Stadtmuseum Ingolstadt.

Im Jahr 1776 gründete Johann Adam Weishaupt (1748-1830), Professor des Kirchenrechts in Ingolstadt, den Geheimbund der Illuminaten. Er sollte lange Zeit die gebildete Welt in Atem halten. Der Ordensgründer blieb lange Zeit im Dunkeln, nur sein engster Kreis kannte die Person hinter dem Namen Spartakus: Er schuf ein System, das in den Augen der damaligen Obrigkeit nahe an Ketzerei und Hochverrat heranreichte. Sein Ziel: Freiheit, Gleichheit und ein Ende der geistigen Bevormundung von oben durch Bildung, v. a. Lektüre aufklärerischer Schriften. Das Beobachten seiner Selbst und des Anderen und die Meldung an die Oberen wurden zum Lebenselixier des Ordens. Das Verbot des Ordens am Vorabend der Französischen Revolution gerät zum Paradebeispiel für soziale Sprengkräfte: 1784/85 werden die Mitglieder des Ordens verraten. In vier Mandaten setzte der bayerische Kurfürst das Verbot der Freimaurer, der Geheimbünde allgemein und der Illuminaten im Besonderen durch. Adam Weishaupt floh 1785 aus Ingolstadt, zunächst nach Regensburg, dann endgültig nach Gotha.

Dez
4
So
Poetry Slam in Jena
Dez 4: 20:45

Der Poetry Slam ist ein Vortragswettbewerb, bei dem sich meist angehende Künstler aus unterschiedlichen Regionen mit eigens geschriebenen literarischen Texten messen. Das Publikum spielt hierbei jedoch keine geringere Rolle, denn letztlich bewerten die Zuschauer über Inhalt der Texte sowie die Art des Vortrags.

Antreten werden diesmal Henrik Szanto aus Wien, Franziska Holzheimer ebenfalls aus Wien, Julian Heun aus Berlin und noch viele weitere Talente.

Es moderiert Christian Meyer.

Dez
15
Do
Vorstellung neuer Handschriften im Goethe- und Schiller-Archiv Weimar
Dez 15: 17:00

»Neue Handschriften im Goethe- und Schiller-Archiv« –  vorgestellt von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Archivs –  anschließend Jahresausklang.

Vortrag von Tom Kehrbaum in Weimar
Dez 15: 18:00

»Innovation und Gesellschaft.
Gemeinsam die Grenze zu Neuem überschreiten«

Vortrag von Tom Kehrbaum in der Reihe
»Fellows in Residence im Hause Nietzsche«

In den Museumsräumen des Nietzsche-Archivs beschreibt Tom Kehrbaum soziale und anthropologische Bedingungen von Innovationsprozessen und bezieht sie auf aktuelle Transformationen in der Wirtschaft. Dabei geht Kehrbaum insbesondere auf die Aspekte eines sozialen Gemeinwesens ein, die Grenzüberschreitungen zu Neuem unterstützen und eine menschlich nachhaltige Entwicklung durch die innovatorische Kraft des Sozialen einleiten.

Tom Kehrbaum arbeitete nach seiner Ausbildung sechs Jahre als Mechaniker in der Industrie. Er begann, sich gewerkschaftlich zu engagieren, studierte Verfassungsgeschichte, Arbeitsrecht und Sozialpolitik an der Europäischen Akademie der Arbeit in der Goethe-Universität in Frankfurt a. M. sowie im Anschluss Philosophie und Pädagogik an der TU Darmstadt. Sein philosophisches Interesse liegt beim Pragmatismus, der Kritischen Theorie und der politischen Philosophie.

Die Vortragsreihe »Fellows in Residence im Hause Nietzsche« bietet ehemaligen Fellows des Kollegs die Möglichkeit, ihre Arbeiten aus der Zeit ihres Aufenthalts in Weimar oder auch aktuelle Projekte im Hause Nietzsches der Öffentlichkeit zu präsentieren.
Klassik Stiftung Weimar
Kolleg Friedrich Nietzsche
Humboldtstraße 36 | 99425 Weimar
TEL +49 (0) 3643-545-630
FAX +49 (0) 3643-545-639
kolleg-nietzsche@klassik-stiftung.de
www.klassik-stiftung.de/forschung/kolleg-friedrich-nietzsche/

Dez
17
Sa
Christa-Wolf-Programm in der Dichterstätte Sarah Kirsch in Limlingerode
Dez 17: 14:30

»Herr Wolf erwartet Gäste und bereitet ein Essen vor«, mit einem Text von Christa Wolf und Grafiken von Peter Hussel, erschien im 1990 von Gerhard und Christa Wolf gegründeten Verlag »Janus press«, in dessen Programm von Beginn an mit der Sprache und Grafik experimentierende Texte und Kunst im Mittelpunkt standen.

Nach dem Wahlspruch: »Der Kopf des Janus schaut zurück/ auf eine vergangene und voraus/ auf eine kommende Literatur/mit seinem gegenwärtigen Gesicht/ schaut er uns an.« gestaltet sich der Nachmittag um den zitierten Text.

Jan
11
Mi
Vortrag von Ilsabe Münzberg in Wandersleben
Jan 11: 20:00

»DIE ERHALTUNG   ALTER BÜCHER«  Vortrag von Ilsabe Münzberg (Universität Erfurt) zur der Arbeit des Buchrestaurators.

Jan
28
Sa
»Sarah Kirsch schreibt für Kinder« Auftaktveranstaltung 2017 in der Dichterstätte Sarah Kirsch in Limlingerode
Jan 28: 14:30

»Sarah Kirsch schreibt für Kinder« – Sarah Kirschs Dichtungen für Kinder – Texte, Bilder, Vertonungen – Auftaktveranstaltung in der Langen Reihe 11 in Limlingerode

Regen, Regen, nichts als Regen, wie er auf die Blätter springt …

Vor 20 Jahren, man schrieb das Jahr 1997, kam die Dichterin Sarah Kirsch, geboren als Ingrid Hella Irmelinde Bernstein in ihren Geburtsort Limlingerode zurück, wo sie im Haus Lange Reihe 11 am 16. April 1935 zur Welt kam, und las in der evangelischen Kirche unter dem frisch restaurierten barocken Taufengel ihre Gedichte. Seit 20 Jahren ertönt nun regelmäßig Lyrik im Dorf an der Sete am Südharzrand, auch im grünen grünen Juni, als sich zwei Gewitter begegneten. Mit diesem Gedicht leitete die Kirsch am 4. Juni 1997 ihre Lesung ein. Seit dem hat Lyrik im Ort ein zu Hause, seit Ende 2002 im restaurierten Geburtshaus, und es gibt den Dichterweg „Grüner Junipfad“, der in den Wald führt zu dem Erdfallsee. Verse erklingen unter den Bäumen.

 

Werke, aus denen am 28. 1. 2017 vorgetragen wird:

  • 1965 Buch „Die betrunkene Sonne“ erscheint mit Bildern von Erich Gürtzig bei Dr. Herbert Schulze Buch- und Kunstverlag Nachfolge, Leipzig. Es war 1963 in „Die kleine Hörspielstunde“ im Rundfunk gesendet worden.
  • 1968/69 „Die betrunkene Sonne. Für Sprecher und Orchester. Ein Melodram für Kinder“, Text Sarah Kirsch, Musik Tilo Medek, kommt als Schallplatten – „Oper“ in Leipzig bei Peters heraus. Ist eines der am häufigsten gespielten Werke Medeks. Uraufführung am 15. Januar 1969 in Brandenburg. Dazu Noten-Fassung für Sprecher&Klavier zu vier Händen.
  • 1972 „Hänsel und Gretel, eine illustrierte Geschichte für kleine und große Leute nach der gleichnamigen Märchenoper von Engelbert Humperding …“, neu erzählt von Sarah Kirsch, mit farbigen Bildern von Werner Klemke und einem illustrierten Notenheft mit ausgewählten Stücken für Klavier bei Edition Peters Leipzig. Die Schallplatte erscheint ebenfalls bei Edition Peters.
  • 1975 „Caroline im Wassertropfen“, eine Geschichte für Kinder mit Bildern von Erdmut Oelschlaeger, Berlin, Verlag Junge Welt
  • 1975 „Die Igeltreppe“, ein modernes Märchen mit Musik, Text Sarah Kirsch, Komponist und und Dirigent Georg Katzer, Aufnahme des Rundfunks der DDR, herausgegeben von NOVA in Stereo
  • 1975 „Zwischen Herbst und Winter“, ein Kinderbuch mit Bildern von Ingrid Schuppan, Kinderbuchverlag Berlin
  • 1977 Sarah Kirsch „Das Lied von der Heerfahrt Igors“ mit Illustrationen von Norbert Pohl, in: „Sagen und Epen der Welt neu erzählt“, Kinderbuchverlag Berlin
  • 1978 „Ein Sommerregen“, ein Text zum Bilderbuch von Kota Taniuchi, Friedrich Wittig Verlag Hamburg
  • 1979 „Wind“ und „Schatten“, zwei Bilderbücher mit Bildern von Kota Taniuchi, Friedrich Wittig Verlag Hamburg
  • 1980 „Hans mein Igel“, erzählt nach dem Märchen der Gebrüder Grimm, mit Bildern von Paula Schmidt, Middelhauve Köln.
  • 1983 „Zwischen Herbst und Winter“ mit Bildern von Kurt Mühlenhaupt, Middelhauve Köln.

Es lesen Heidelore Kneffel, Karen Aurin, Roswitha Lamster und Heinke Richter.

Feb
2
Do
Vortrag von Katrin Lemke im Stadtmuseum Jena
Feb 2: 19:00

Im Begleitprogramm zur aktuellen Ausstellung »Spielräume. Jenaer Kindheit zwischen Norm und Reform« spricht Katrin Lemke im Vortragsraum des Museums über Erziehungskonzepte in einer Jenaer »Leitfamilie« – der des Verlegers Eugen Diederichs.

Unter dem Titel »Familienkonferenz Diederichs« geht sie der Frage nach, mit welchen Ideen vom Zusammenleben die jungen Eheleute 1898 in ihre Ehe starteten. Wie sahen die Vorstellungen vom Aufwachsen der Kinder aus, wie deren Verwirklichung? Als die Ehe scheiterte, war Diederichs trotz seiner konservativen Weltsicht offen für ein auch aus heutiger Sicht modern anmutendes »Familienpatchwork« mit der zweiten Ehefrau und vier Kindern.

Katrin Lemke hat als freie Autorin zu Diederichs und den zahlreichen bekannten Persönlichkeiten seines Umfelds geforscht. Ihr Vortrag steht am Beginn einer Reihe von Veranstaltungen, mit denen der 150. Geburtstag des Verlegers Eugen Diederichs im Jahr 2017 in Jena gewürdigt werden soll.

Feb
15
Mi
Veranstaltung zum 520. Geburtstag von Philipp Melanchthon in der Forschungsbibliothek Gotha
Feb 15: 18:15

Die Forschungsbibliothek Gotha bewahrt eine der wichtigsten Sammlungen handschriftlicher Originale von und zu Philipp Melanchthon, der vor 520 Jahren im Jahr 1497 geboren wurde. Anlässlich dieses Jubiläums möchte die Forschungsbibliothek an die Aktivitäten zur Erforschung des bedeutenden Reformators in Gotha erinnern.

Dr. Daniel Gehrt, Reformationshistoriker und langjähriger wissenschaftlicher Mitarbeiter der Forschungsbibliothek, wird seine neuesten Ergebnisse unter dem Titel „300 Jahre Melanchthonforschung in Gotha“ vorstellen. Anschließend präsentiert die Bibliothek ihre neue Publikation „Melanchthon in Gotha. Eine Sammlungs- und Forschungsgeschichte“.

Die Publikation und die Veranstaltung sind dem langjährigen Direktor der Forschungsbibliothek, Dr. Helmut Claus, gewidmet, der 2014 eine vierbändige Melanchthon-Bibliographie herausgegeben hat.

Im Anschluss an die Veranstaltung lädt der Freundeskreis der Forschungsbibliothek Gotha e.V. zu einem Empfang ein. Bitte teilen Sie uns Ihre Teilnahme bis zum 8. Februar 2017 mit (Tel. 0361/737 5530, bibliothek.gotha@uni-erfurt.de).

  • Hinweis: Zeitgleich findet die Vereidigung der Rekruten des 13. Aufklärungsbataillons der Friedensteinkaserne Gotha auf dem Schlosshof statt. Es kann möglicherweise zu Personenkontrollen kommen. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Feb
16
Do
Liszt-Vortrag von Dr. Wolfgang Seibold in Weimar
Feb 16: 16:00

»Liszts Konzertreise durch Spanien 1844/45« – Vortrag von Dr. Wolfgang Seibold (Warmbronn).

Feb
21
Di
Goethe-Vortrag von Dr. Michael Niedermeier in Weimar
Feb 21: 18:00

»›Da fehlen uns die Worte …‹. Goethes erotischer Wortschatz, die Zensur und das Goethe-Wörterbuch« – Vortrag von PD Dr. Michael Niedermeier (Berlin)

Feb
22
Mi
Vortrag und Diskussion mit Dr. Torsten W. Müller in Mühlhausen
Feb 22: 19:00

Neue Heimat Thüringen? Heimatvertriebene im Nachkriegsdeutschland
Vortrag und Diskussion mit Dr. Torsten W. Müller

Etwa 700.000 Vertriebene gelangten seit 1944 nach Thüringen. Hier in Mitteldeutschland waren sie in der „Zusammenbruchsgesellschaft“ oftmals unerwünschte Konkurrenten und Mitbürger. Unter welchen Umständen erfolgten Ankunft, Aufnahme und Integration der Zugezogenen in Thüringen? Wie ging die führende Partei mit ihnen um? Welche Rolle spielten Kirche und Glaube in diesem Prozess? Diesen und anderen Fragen soll im Vortrag nachgegangen werden.
Dr. Torsten W. Müller ist Kirchenhistoriker und seit 2015 Leiter des Eichsfelder Heimatmuseums Heilbad Heiligenstadt.

Feb
25
Sa
Lesung und Vortrag über Friedrich Rückert in der Dichterstätte Sarah Kirsch in Limlingerode
Feb 25: 14:30

„Das ihr erkennt: Weltpoesie allein ist Weltversöhnung.“ und „Sprachkunde ist Grundlage allen Wissens.“ – Lesung und Vortrag über Friedrich Rückert (1788-1866), Dichter, Sprachgelehrter, Übersetzer, einer der Begründer der deutschen Orientalistik, von Heidelore Kneffel und Karin Kisker.

Feb
28
Di
Vortrag über Simone Weil von Dr. Ulrike Müller in Weimar
Feb 28: 19:30

Vortrag von Dr. Ulrike Müller über Simone Weil, eine Philosophin, die kompromisslos den Sinn des Lebens suchte, ihre jüdischen Wurzeln hinter sich ließ, sich der katholischen Mystik zuwandte und ihre Menschenliebe so radikal lebte, dass sich 1943, schwer krank, in einem englischen Krankenhaus zu essen weigerte, weil ihre Landsleute in Frankreich hungern mussten – sie starb mit nur 34 Jahren. Ulrike Müller verschafft  Zugang zum Leben und der geistigen Welt einer hochintelligenten, eigensinnigen und höchst eigenständigen Denkerin.

DIE REFERENTIN: Dr. Ulrike Müller hat sich in Weimar und darüber hinaus einen Namen gemacht mit Veröffentlichungen, die geistige und künstlerische Leistungen von Frauen dem Vergessen und Verschweigen einer immer noch von Männern dominierten Geschichts-schreibung entreißen. Weibliche Beiträge zur Menschheitskultur in das Licht zu stellen, das ihnen gebührt, ist ihr ein Herzensanliegen. Wer will, kann das nachlesen: „Die klugen Frauen von Weimar“ erschienen 2007 im Elisabeth Sandmann Verlag, 2009 die „Bauhaus-Frauen“ und 2013 die „Salonfrauen“. 2016 gab sie zum 250. Geburtstag von Johanna Schopenhauer – der Namensgeberin der Straße, in der das Frauenzentrum steht – einen Textband heraus: „Der Umgang hier scheint mir sehr angenehm“ – Briefe, Reisepassagen, Jugendbildern und Kunstbetrachtungen von Johanna Schopenhauer.

Mrz
2
Do
Goethe-Vortrag von Prof. Dr. Jacques Berchtold in Weimar
Mrz 2: 18:00

Goethe und Frankreich – Vortrag von Prof. Dr. Jacques Berchtold (Fondation Martin Bodmer, Cologny).

Mrz
15
Mi
Vortrag und Lesung mit Dr. Ulrike Müller in Weimar
Mrz 15: 17:00

»Ein Recensent muß vor allem die Gewissenhaftigkeit besitzen, nicht zu recensieren,wenn er das Buch nicht gelesen hat«                                            (Amalie Winter)

»Warum kann ich nicht zuweilen Minister sein« –
Amalie Winter, eine eigenwillige  Autorin der Weimarer Nachklassik.

Vortrag und Lesung mit Dr. Ulrike Müller, Literaturwissenschaftlerin, Weimar.

 

Amalie Winter gehört zur Generation der ungehorsamen Töchter der Weimarer Klassik. Ihre wichtigste Weimarer Freundin war die fünf Jahre älteren Ottilie von Goethe. Dem geistigen Anspruch und dem Bildungsideal dieser Epoche bleibend verbunden, mischte sie sich, wie ihre Berliner Freundin Bettina von Arnim, in die gesellschaftliche Debatte des politisch, technisch und sozial so bewegten 19. Jahrhunderts ein. Standesdenken und Karrierestreben waren ihr zuwider, sie stritt für die Emanzipation der Frauen und der Juden sowie gegen soziale Verelendung. Ihrer Zeit voraus, wirbt sie in ihren pädagogischen Schriften dafür, Kindern elementare Menschenrechte zuzubilligen und deren Erziehung nicht auf Strafandrohung, sondern auf Ermutigung und Zuwendung zu gründen. In der Weimarer Öffentlichkeit erregte nicht nur ihr freies Liebesleben Anstoß, sondern auch ihre enge Freundschaft mit Erbgroßherzog Carl Alexander von Sachsen Weimar-Eisenach.

Im Mittelpunkt einer kleinen feinen Werkausgabe, die Ulrike Müller 2016 herausgebracht hat, steht Amalie Winters zeitkritisches Märchen »Das Frauenherz«. Grundiert und ergänzt wird der Text durch zwei Skizzen zu Biografie und Werk, mit denen Herausgeberin die Leserinnen und Leser dazu einlädt, diese »charmante Unbekannte« und ihr Werk neu – oder  wieder – zu entdecken. Darüber hinaus lässt sich ein interessanter Einblick gewinnen in die Entwicklung weiblichen Schreibens zwischen Nachklassik und 48er-Revolution im Kontext einer ganzen Epoche.

Mrz
16
Do
Vortrag von Dr. Annette Seemann in Weimar
Mrz 16: 18:00

Der Beruf der Hofdame im klassischen Weimar – Vortrag von Dr. Annette Seemann (Weimar) im Rahmen der Ausstellung »Charlotte von Stein – Schriftstellerin, Freundin und Mentorin«.

Mrz
17
Fr
Vortrag von Dr. Hanna Lotte Lund im Schillerhaus Rudolstadt
Mrz 17: 17:00

Freitagsgesellschaft: Medizin im 18. Jahrhundert

Dr. Hanna Lotte Lund (Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften) stellt zusammen mit Kollegen eines aktuellen Forschungsprojekts zum Berliner Theatrum anatomicum die Debatten über die Anatomie der Schillerzeit in einem Vortrag vor. Zu Wort kommen sollen dabei auch die Stimmen der Zeitgenossen in einer vielstimmigen Lesung. Denn wenn auch die Anatomie eine Grundlagendisziplin für angehende Mediziner, Naturwissenschaftler und sogar Dichter und Philosophen war, blieb die „Zergliederung“, wie sie bisweilen genannt wurde, doch immer ein umstrittener Vorgang.

Mrz
18
Sa
Vortrag und Podiumsdiskussion mit Wolfgang Thierse in Erfurt
Mrz 18: 18:30

Begrüßung: Dr. Claudio Kullmann, Katholisches Forum
Vortrag: Das Fremde und das Eigene, Dr. Wolfgang Thierse, Bundestagspräsident a.D.

Podiumsdiskussion:

  • Dr. Wolfgang Thierse, Germanist und Kulturwissenschaftler,
    Bundestagspräsident a.D., Berlin
  • Hellmut Seemann, Germanist und Jurist, Präsident der
    Klassik Stiftung Weimar
  • Medine Yilmaz, Dolmetscherin und Staatswissenschaftlerin,
    Erfurt, aufgewachsen als Tochter eines Imams in einem
    kurdisch-türkischen Elternhaus in Berlin
  • Moderation: Franz-Josef Schlichting, LZT

Deutschland ist durch Migration spürbaren Veränderungsprozessen
ausgesetzt.
Es gibt intensive und kontroverse Debatten über die Identität
unserer Gesellschaft und die Anforderungen, die an Zuwanderer
zu stellen sind.
Wer sind wir (als Deutsche), was prägt und leitet uns? Wer
wollen wir sein und welche Maßstäbe sollten als verbindlich
für alle gelten?
Inwieweit sind christliche Prägungen maßgeblich und kann
beispielsweise die Weimarer Klassik auch für Zuwanderer
identitätsstiftend sein?
Die Herausforderung dabei dürfte sein, Deutschland in der
Transformationsphase zu einer Gesellschaft, die stärker von
Zuwanderung und Heterogenität geprägt sein wird, neu zu
denken, ohne das uns wertvolle Eigene aufgeben und Angst
vor dem Verlust von Identität ignorieren zu müssen. Sich
fremd im eigenen Land zu fühlen, ist eine Angst, die nicht
wenige Menschen umtreibt. Gleichzeitig sollen die zu uns
Gekommenen, die hier bleiben wollen, heimisch werden
können.
Weil wir es hierbei mit fundamentalen Fragestellungen zu tun
haben, ist es wichtig, dass diese intensiv und mit möglichst
vielen Menschen diskutiert werden.
Zu einer solchen Diskussion laden wir Sie herzlich ein! Sie
soll ein Beitrag zur Klärung der anstehenden Fragen sein.
Aber auch bereits der Diskurs an sich kann fruchtbringend
und hilfreich für notwendige Selbstvergewisserungs- und
Verständigungprozesse sein.

Mrz
21
Di
Goethe-Vortrag von Ulrike Ebert und Prof. Dr. Udo Ebert in Weimar
Mrz 21: 18:00

21. März 2017
»Felix Mendelssohn Bartholdy und Goethe« – Ein Vortrag in Wort, Musik und Bild von Ulrike Ebert und Prof. Dr. Udo Ebert (Jena).

Vortrag und Gespräch mit Jasper von Altenbockum auf Schloss Ettersburg
Mrz 21: 19:00

ETTERSBURGER DISKURS. ZUR GESELLSCHAFTLICHEN SITUATION DER ZEIT

Kontrollverlust des Staates? Kontrollverlust der Gesellschaft? – Vortrag und Gespräch mit Jasper von Altenbockum.

Veranstalter: Schloss Ettersburg gemeinsam mit der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.

Mrz
22
Mi
Vortrag von Prof. Dr. Haim Goren in Gotha
Mrz 22: 18:15

Die Forschungsbibliothek Gotha und der Freundeskreis der Forschungsbibliothek Gotha e.V. laden Sie für Mittwoch, 22. März 2017, zur nächsten Veranstaltung in der Reihe „Perthes im Gespräch“ ein.

Unter dem Titel „Edward Robinson (1794–1863) und die Kartografie Palästinas“ wird Prof. Dr. Haim Goren seine neuesten Forschungen zu Edward Robinson vorstellen, der als „Begründer der Heilig-Land-Forschung“ gilt. Der amerikanische Theologe bereiste 1838 und 1852 das Heilige Land und publizierte seine Erkenntnisse in den epochalen „Biblischen Forschungen in Palästina, Sinai und Arabia Petraea“, die 1841 gleichzeitig in London, Boston und Halle erschienen. Das umfangreiche Werk enthält mehrere Karten, die der Berliner Kartographen Heinrich Kiepert entwarf. Haim Goren wird über die Entstehungsgeschichte dieser für die Palästinakartografie hochbedeutenden Karten sprechen und dabei die enge Zusammenarbeit zwischen Robinson und Kiepert in den Blick nehmen. Das Reisewerk Robinsons und die Karten Kieperts wurden auch im Verlag Justus Perthes gesammelt und ausgewertet, dessen historische Überlieferungen heute als Sammlung Perthes von der Forschungsbibliothek Gotha betreut werden.

Prof. Dr. Haim Goren ist emeritierter Professor für Historische Geographie am Tel-Hai College in Israel. Er hat zahlreiche Studien und mehrere Monographien zur Geschichte Geographie und Kartographie Palästinas und zur Heilig-Land-Forschung vorlegt, darunter „Zieht hin und erforscht das Land. Die deutsche Palästinaforschung im 19. Jahrhundert“ (2003), “Dead See Level. Science, Exploration and Imperial Interests in the Near East“ (2011). Er war einer der Initiatoren des deutsch-israelischen Forschungsprojektes „Robinson, van de Velde und die deutsche Palästinakartographie im 19. Jahrhundert“ (2011–2015), dessen Ergebnisse der Katalog der Forschungsbibliothek „Das Heilige Land in Gotha“ (2013) und der Forschungsband „Mapping the Holy Land. German Holy Land Cartography in the Nineteenth Century“ (erscheint 2017 im Verlag I.B. Tauris) vorlegen.

Nach dem Gespräch besteht die Möglichkeit, den Abend mit angenehmen Gesprächen und einem kalten Getränk ausklingen zu lassen.

Mrz
25
Sa
Lesung und Vortrag zum 100. Geburtstag von Johannes Bobrowski in der Dichterstätte Sarah Kirsch in Limlingerode
Mrz 25: 14:30

»Immer zu benennen: den Baum, den Vogel im Flug, den rötlichen Fels, wo der Strom zieht, grün …« – Lesung und Vortrag Johannes Bobrowski zum 100. Geburtstag unter Einbeziehung seiner Bekanntschaft mit Sarah Kirsch und deren drei Gedichte über ihn nach seinem Tod. Mit Heidelore Kneffel und Karin Kisker.

Apr
6
Do
Vortrag, Buchlesung und Gespräch mit Dr. Ulrike Müller in Weimar
Apr 6: 19:30

»Die Heygendorff spielte vortrefflich«. Caroline Jagemann – eine eigenwillige Künstlerin und die reichste Frau Weimars.

Vortrag, Buchlesung und Gespräch mit Dr. Ulrike Müller (Weimar) im Rahmen der Reihe »Hofgespräche«

 

Wer in Weimar kennt nicht ihren Namen, aber wird dieser jemals allein im Zusammenhang mit ihrer herausragenden Bedeutung als Schauspielerin und Sängerin genannt? Nein, doch stets zugleich in Verbindung mit ihrer Position als „Mädrässe“ des regierenden Herzogs. Etwas Anstößiges haftet an ihr, das sich schon zu ihren Lebzeiten auch durch die umsichtige Fürsorglichkeit Herzog Carl Augusts nicht beseitigen ließ. Es brachte Caroline Jagemann (1777-1848) dazu, gegen Ende ihres Lebens Bekenntnisse zu verfassen, um vor ihren Söhnen ihre Lebensentscheidung für den „Zweitberuf“ zu rechtfertigen.

Die Literaturwissenschaftlerin Dr. Ulrike Müller hat sich mit dem Leben und Wirken der Künstlerin beschäftigt und gemeinsam mit Martin Wagner ein Buch über Caroline Jagemann und deren Weimarer Wohnsitz und Salon, das Deutschritterhaus, geschrieben (2011). Dabei stehen mehrere Fragen im Mittelpunkt: zunächst die nach der persönlichen und musikalischen Entwicklung, dann auch nach dem künstlerischen und sozialen Umfeld. Die Gäste des Abends erwartet ein hochinteressante Lesung und anschließend das bewährte „Hofgespräch“ über eine über Weimar hinaus bedeutende Künstlerin auf der Schwelle von der Klassik zur Romantik.

Apr
7
Fr
Vortrag von Prof. Dr. Karl-Heinz Lotze in Suhl
Apr 7: 19:30

»Der Fall des Tycho Brahe – ein astrologischer Blick auf die Welt«

Populärwissenschaftlicher Vortrag von Prof. Dr. Karl-Heinz Lotze
und Kurzvortrag »Der Himmel zur Reformationszeit« von Prof. Dr. Olaf Kretzer.

Musikalisches Rahmenprogramm: »Coctail a Capella« mit mittelalterlichen Hits.

Apr
18
Di
Vortrag von Arin Haideri in Weimar
Apr 18: 18:00

»›Für 10 Mark kommt man in die beste Gesellschaft!‹. Die Gründung der Goethe-Gesellschaft im Kaiserreich« – Vortrag von Arin Haideri (Bielefeld).

Apr
20
Do
Vortrag von Dr. Jens Riederer in Weimar
Apr 20: 18:00

Der Weimarer »Verein Frauenbildung-Frauenstudium« und seine Büchersammlung in der Herzogin Anna Amalia Bibliothek – Vortrag von Dr. Jens Riederer.

Apr
27
Do
Goethe-Vortrag von Prof. Dr. Detlef Jena in Weimar
Apr 27: 17:00

„Hier ists jezt unendlich schön“ – Goethe als treuer Heinrich im Wörlitzer Park des Jahres 1778 – Vortrag von Prof. Dr. Detlef Jena (Rockau)

Vortrag von Prof. Dr. Detlef Jena in Weimar
Apr 27: 17:00

»Hier ists jezt unendlich schön« – Detlef Jena spricht über Goethes Besuche im Dessau-Wörlitzer Gartenreich

 

Am Donnerstag, 27. April, um 17 Uhr widmet Detlef Jena sich in der Petersen-Bibliothek des Goethe- und Schiller-Archivs der Beziehung zwischen den Kulturlandschaften Dessau-Wörlitz und Weimar, die aus Goethes Reisen in den Jahren 1776 bis 1797 resultiert.

Nur im Mai 1778 fand Goethe es im Wörlitzer Park »unendlich schön«, nur im Mai 1778 umspannten eiserne Reifen seine Brust, nahmen ihm die Luft zum Atmen. Es war ein Konflikt zwischen künstlerischer Ästhetik, eigenem Sendungsbewusstsein und großer Politik, der seinen Weg nach Wörlitz immer wieder begleiten sollte. Zwischen Dessau-Wörlitz und Weimar entstand so eine enge Verbindung, bei der das Erbe Johann Joachim Winckelmanns eine nicht unerhebliche Rolle spielte.

Der Osteuropahistoriker Detlef Jena veröffentlichte zahlreiche Schriften über die Beziehungen zwischen Russland und Westeuropa. Von 1985 bis 1991 war er Professor für Osteuropäische Geschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Seit 1993 erscheint seine Kolumne »Marginalien zur Geschichte« in der Thüringischen Landeszeitung.

Apr
29
Sa
Shakespeare-Lesung in der Dichterstätte Sarah Kirsch in Limlingerode
Apr 29: 14:30

»Soll ich dich mit einem Sommertag vergleichen / Er ist so lieblich nicht und lind …« – Shakespeares Sonette,  in unterschiedlicher Weise dargeboten von Heidelore Kneffel und Karin Kisker.

Mai
2
Di
Vortrag von Tanja Kuchenbecker in Erfurt: »Marine Le Pen – Tochter des Teufels«
Mai 2: 18:00

Tanja Kuchenbecker: »Marine Le Pen – Tochter des Teufels. Vom Aufstieg einer gefährlichen Frau und dem Rechtsruck in Europa«

Frankreich ist zweifellos einer der wichtigsten Staaten der Erde. Nun steht das Land vor einem epochalen Einschnitt. Seit Marine Le Pen von ihrem antisemitischen Vater die Führung der ausländerfeindlichen, antiislamischen, rechtsextremistischen Front National (FN) übernommen hat, eilt die Partei von Erfolg zu Erfolg. Bei den Europawahlen 2014 erhielten sie die meisten Stimmen.

Fünf Tage vor dem zweiten und entscheidenden Wahlgang der französischen Präsidentschaftswahlen wird Tanja Kuchenbecker, die den beispiellosen Aufstieg Marine Le Pens über viele Jahre hautnah verfolgt hat, im EIZ Erfurt deren Biografie vorstellen. In ihrem Buch beschreibt sie anschaulich und detailliert Motive, Strategie und europäische Vernetzungen der französischen Rechtspopulistin. Sie zeigt, wie die gefährlichen Ziele und Werte Le Pens und des FN bis in die breite Gesellschaft hinein salonfähig wurden. Welche Chancen hat Marine Le Pen, französische Präsidentin zu werden? Wer stellt sich ihr mit welcher Politik entgegen? Diese Fragen und die Präsidentschaftswahlen von 2017 sind nicht nur für Frankreich von Bedeutung, denn Marine Le Pens Weg könnte sich zur Blaupause auch für ihre Partner in Deutschland, Österreich und ganz Europa entwickeln.

Mai
9
Di
Vortrag von Christoph Schmälzle im Schillerhaus Rudolstadt
Mai 9: 19:30 – 20:30

Schillers Schädel, Shakespeares Strumpf. Vom Dichterkult zum Dichtermuseum – Vortrag von Christoph Schmälzle

Die Verehrung, die Friedrich Schiller im 19. Jahrhundert entgegengebracht wurde, war schier grenzenlos. Im Mittelpunkt des Vortrags steht der ‚bildungsbürgerliche‘ Umgang mit seinen Hinterlassenschaften, der quasi-religiöse Züge trägt und für den die Einweihung des Denkmals auf der Rudolstädter Schillershöhe ein schönes Beispiel ist. Vielerorts zeigte man Gegenstände aus Schillers Leben: Sektgläser, aus denen er getrunken, Kleidung, die er getragen hatte. Makabrer Höhepunkt dieser Entwicklung war die Bergung seiner vermeintlichen Gebeine in Weimar. Der Kunsthistoriker Dr. Christoph Schmälzle (Berlin), stellt anhand von reichem Bildmaterial den Wandel vom Dichterkult des 19. Jahrhunderts zur Musealisierung der Gegenwart dar.

Mai
10
Mi
Vortrag von Prof. Dr. Anselm Steiger über Johann und Johann Ernst Gerhard in der Forschungsbibliothek Gotha
Mai 10: 18:15

Die Forschungsbibliothek Gotha bewahrt den Nachlass der beiden bedeutenden Jenaer Theologen Johann (1582–1637) und Johann Ernst Gerhard (1624–1668). Es handelt sich hierbei um eine der umfangreichsten Sammlungen eines Theologennachlasses aus der Frühen Neuzeit überhaupt, bestehend aus 203 Bänden mit fast 9.000 Einzeldokumenten. Der Nachlass wurde in den Jahren 2009 bis 2014 mit Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft tiefenerschlossen. Nunmehr ist im Harrassowitz Verlag der dazugehörige, mehrere hundert Seiten umfassende Katalog im Druck erschienen.

Prof. Dr. Anselm Steiger, Professor für Kirchen- und Dogmengeschichte an der Universität Hamburg und ein ausgewiesener Gerhard-Experte, wird in seinem Festvortrag „Johann Gerhard (1582–1637): Ein theologischer Gigant mit europaweiter Ausstrahlung“ Leben und Werk Johann Gerhards vorstellen. In den Blick genommen wird hierbei nicht nur Gerhards bestechende akademische Gelehrsamkeit, sondern auch sein Schaffen als Prediger und Erbauungsliterat, dem durch Übersetzungen eine europaweite Wirkung beschieden war. Überdies ist die Bibliotheca Gerhardina vorzustellen, die höchst umfängliche Gelehrtenbibliothek Gerhards und seines Sohnes Johann Ernst. Sie gehört zu den in der Forschungsbibliothek Gotha aufbewahrten Schätzen und ist nun sowohl hinsichtlich ihrer gedruckten als auch ihrer handschriftlichen Bestände komplett erschlossen.

Mai
11
Do
Vortrag von Christian Märkl in Weimar
Mai 11: 18:00

Die Herkunft des ältesten Musikalienbestandes der Herzogin Anna Amalia Bibliothek – Vortrag von Christian Märkl.

Christian Märkl spricht im Studienzentrum der Herzogin Anna Amalia Bibliothek über die ältesten Musikalien und musikalischen Fragmente der Bibliothek. Von Klosterhandschriften aus der Anfangszeit westlicher Musikaufzeichnung bis hin zu Kompositionen des Luther-Beraters Johann Walter geht Märkl auf Zusammenhang, Wert und Geschichte der Bestände vor 1650 ein.

Der Musikwissenschaftler Christian Märkl ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Herzogin Anna Amalia Bibliothek und verantwortlich für Aufarbeitung und Begutachtung der brandgeschädigten Musiksammlung.

Mai
16
Di
Vortrag von Dr. Annette Seemann in Weimar
Mai 16: 18:00

Vortrag von Dr. Annette Seemann (Weimar) – »Die Rabatten vor Deinen Fenstern schmücken die schönsten gefüllten Tulipanen« – Dichtung und Wahrheit zu Christiane Vulpius/von Goethe.

Vortrag und Gespräch mit Roland Koch auf Schloss Ettersburg
Mai 16: 19:00

ETTERSBURGER DISKURS. ZUR GESELLSCHAFTLICHEN SITUATION DER ZEIT

Verlust der Mitte? Europa und Deutschland im Zeitalter der Unübersichtlichkeit – Vortrag und Gespräch mit Roland Koch.

Veranstalter: Schloss Ettersburg gemeinsam mit der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.

Mai
17
Mi
Vortrag von Prof. Dr. Dr. h.c. Herbert Kraft in Heiligenstadt
Mai 17: 19:30

Prof. Dr. Dr. h.c. Herbert Kraft, Münster, gibt Einblicke in seine Arbeiten zu einer neuen Storm-Biografie.

Die Forschungen zu Theodor Storms Leben und Werk reißen nie ab. Seit Jahren bereits beschäftigt sich der renommierte Münsteraner Germanist Herbert Kraft, bekannt durch seine Publikationen zu Schiller, Lenz, Kleist, Droste-Hülshoff u.a., auch mit dem Leben und vor allem der Novellistik Theodor Storms. Über die Vorarbeiten zu seinem neuen Storm-Buch spricht er an diesem Abend.

Mai
18
Do
Charlotte von Stein als Schriftstellerin, Freundin und Mentorin – Tagung in Weimar
Mai 18: 10:00

Tagung im Rahmen der Ausstellung

Anlässlich des 275. Geburtstages Charlotte von Steins, einer der zentralen Figuren des klassischen Weimar, präsentiert die Klassik Stiftung Weimar bis 28. Mai Erinnerungsstücke, Werkmanuskripte, Briefe und Bildnisse aus den eigenen Beständen, den Beständen des Freien Deutschen Hochstifts / Frankfurter Goethe- Hauses und des Deutschen Literaturarchivs Marbach. Begleitend zur Ausstellung widmet sich die internationale Tagung Charlotte von Steins Persönlichkeit und Werk im zeithistorischen Kontext.

Anliegen ist es, die Fokussierung auf Charlotte von Stein als »Goethes Freundin« zu durchbrechen. Der Blick soll stärker auf die historische Person, ihren Alltag, ihre Beziehungen zu Familie und Freunden, die Vielfalt ihrer geistigen Interessen und künstlerischen Begabungen sowie ihre sozialen Rollen als Frau und Angehörige des Weimarer Hofadels gelenkt werden. Die Vorträge beschäftigen sich mit übergreifenden Themen wie »Soziale Handlungsräume« und »Weibliche Briefkultur« sowie der »Schriftstellerin Charlotte von Stein« und ihrer Beziehung zu »Kunst und Wissenschaft«.

Mai
19
Fr
Charlotte von Stein als Schriftstellerin, Freundin und Mentorin – Tagung in Weimar
Mai 19: 10:00

Tagung im Rahmen der Ausstellung

Anlässlich des 275. Geburtstages Charlotte von Steins, einer der zentralen Figuren des klassischen Weimar, präsentiert die Klassik Stiftung Weimar bis 28. Mai Erinnerungsstücke, Werkmanuskripte, Briefe und Bildnisse aus den eigenen Beständen, den Beständen des Freien Deutschen Hochstifts / Frankfurter Goethe- Hauses und des Deutschen Literaturarchivs Marbach. Begleitend zur Ausstellung widmet sich die internationale Tagung Charlotte von Steins Persönlichkeit und Werk im zeithistorischen Kontext.

Anliegen ist es, die Fokussierung auf Charlotte von Stein als »Goethes Freundin« zu durchbrechen. Der Blick soll stärker auf die historische Person, ihren Alltag, ihre Beziehungen zu Familie und Freunden, die Vielfalt ihrer geistigen Interessen und künstlerischen Begabungen sowie ihre sozialen Rollen als Frau und Angehörige des Weimarer Hofadels gelenkt werden. Die Vorträge beschäftigen sich mit übergreifenden Themen wie »Soziale Handlungsräume« und »Weibliche Briefkultur« sowie der »Schriftstellerin Charlotte von Stein« und ihrer Beziehung zu »Kunst und Wissenschaft«.

Mai
23
Di
»… doch eine Art Erbschuld …«: Vortrag zu Gottfried Benns Goethe in Weimar
Mai 23: 18:00

Vortrag von Prof. Dr. Carsten Dutt (University of Notre Dame, USA)

Auftakt der Vortragsreihe »Konstellationen. Neue Sichten der Bibliothek«

Auf dem Landweg nach New York. Multimediale Präsentation der leavinghomefunction
Mai 23: 19:30

Das Projekt leavinghomefunction besteht aus einer Gruppe internationaler Künstler: Kaupo Holmberg aus Estland, Elisabeth Oertel, Johannes Foetsch and Anne Knoedler aus Deutschland und Efy Zeniou aus Zypern, die in den letzten beiden Jahren ihr Leben und ihren Besitz in die Beiwagen ihrer Motorräder gepackt haben.

Die Gruppe wählte den längsten Weg nach Westen – bei dem man den gesamten Osten durchquert. Zunächst bedeutete dieses Projekt, auf den täglichen Komfort zu verzichten, um sich auf eine Vielzahl sozialer, ökonomischer und geographischer Eindrücke einzulassen. Im Laufe ihres Abenteuers lernten die Künstler, die Welt aus verschiedenen Blickwinkeln zu sehen, sich dem Leben in fremden Gegenden anzupassen und die eigenen körperlichen und geistigen Grenzen zu überwinden.

Sie schliefen unter den Sternen oder im Regen – sogar in Sümpfen, wenn es nicht anders ging. Und wenn sich die Taiga und Tundra in eine Stadt verwandelten, genossen sie die Gastfreundschaft von Freunden ihrer Freunde.

Inzwischen sind die Künstler zurück von ihrer Reise und werden in Ranis von ihren Abenteuern erzählen sowie Bilder und Filme zeigen.

Jun
11
So
Vortrag mit Michael Davidis in Rudolstadt
Jun 11: 16:00

Haudegen und Haustyrann, Baumzüchter und Buchautor. Eine Annäherung an Schillers Vater.

In Johann Caspar Schiller (1723–1796) manifestiert sich ein doppelter Zwiespalt: der seiner Epoche und der seines Charakters. Als Offizier und Familienvater blieb er zeitlebens einem strikten Autoritätsdenken verhaftet,
als Publizist und Pomologe gehörte er zu den Verfechtern aufklärerischer Ideen und ökonomischer Reformen. Diese Ambivalenz äußerte sich auch im Verhältnis zu seinem Dichtersohn, der, bei allen Unterschieden der
Persönlichkeitsstruktur, zwei hervorstechende Eigenschaften mit ihm teilte: rastlose Aktivität und brennenden Ehrgeiz.

Michael Davidis stellt in seinem Vortrag im Garten des Schillerhauses die zwiespältige Persönlichkeit Johann Caspar Schillers vor.

Jun
15
Do
Vortrag von Dr. des. Héctor Canal Pardo in Weimar
Jun 15: 18:00

Friedrich Wilhelm Riemer. Goethes Vertrauter, Sekretär, Redakteur, Korrektor und philologischer Freund – Vortrag von Dr. des. Héctor Canal Pardo (Weimar)

Jun
21
Mi
Blackbox Abschiebung – Geschichte, Theorie und Praxis der deutschen Migrationspolitik. Vortrag von Miltiadis Oulios
Jun 21: 19:30

Eine Veranstaltung der Friedrich-Schiller- Universität Jena mit dem Lese-Zeichen e.V. und der Gleichstellungs- und Frauenbeauftragten Jena.

Jun
25
So
20. »Limlingeröder Diskurse« in der Dichterstätte Sarah Kirsch in Limlingerode
Jun 25: 10:00

Lesung mit Sigrid Damm (angefragt) – »Vögel, die verkünden Land« mit einem Lyrikprogramm über den Dichter Jacob Michael Reinhold Lenz (1751-1792), vorgetragen von Mitgliedern des Fördervereins Dichterstätte Sarah Kirsch.

Eröffnung der HausART Nr. 2/2017: Susanne Theumer. Höhnstedt und Halle/Saale, Grafische Blätter zum Dichter Lenz, Einführung: Prof. Dr. Inge Stephan, Literaturwissenschaftlerin, Berlin – Dauer der Ausstellung bis 30. September 2017

Jun
29
Do
Lesung und Vortrag mit Heidelore Kneffel und Karin Kisker in der Dichterstätte Sarah Kirsch in Limlingerode
Jun 29: 14:30

»Mit Johann Wolfgang Goethe auf den Sprachspuren Martin Luthers« – Lesung und Vortrag mit Heidelore Kneffel und Karin Kisker.

Vortrag von Dr. Irina Lucke-Kaminiarz in Weimar
Jun 29: 17:00

Handschriften von Richard Strauss im Goethe- und Schiller-Archiv und ihre Bedeutung für die Strauss-Forschung – Vortrag von Dr. Irina Lucke-Kaminiarz (Weimar)

Aug
2
Mi
Lesung mit Martin Stiebert in Apolda
Aug 2: 19:30

Lesung mit Martin Stiebert aus »Martin Luthers Rhetorik des Herzens«

Aug
15
Di
Präsentation des neuen Goethe-Jahrbuchs der Goethe-Gesellschaft in Weimar
Aug 15: 18:00

Präsentation des neuen Goethe-Jahrbuchs der Goethe-Gesellschaft mit Dr. Michael Veeh (Regensburg): Goethes „Faust“ in Comic-Zeichnungen

Im Anschluss Geselligkeit bei einem Glas Wein.

Aug
18
Fr
Kunst und Kultur zwischen Gesellschaft und Politik auf Burg Ranis
Aug 18: 18:00

4. Demokratiekonferenz im Saale-Orla-Kreis

Welche Rolle spielen Kunst und Kultur für die demokratische Gesellschaft? Sind sie unerlässlich, unabhängig oder gar unpolitisch – sollen sie Spiegel, Stachel oder Motor sein?

Der Saale-Orla-Kreis beteiligt sich seit 2015 mit der lokalen »Partnerschaft für Demokratie« am Bundesprogramm »Demokratie leben!« sowie dem Thüringer Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit »Denk bunt«. Beide Programme basieren auf einer engen

Kooperation zwischen Staat und Zivilgesellschaft und fördern ein vielfältiges, gewaltfreies und demokratisches Miteinander. Vor diesem Hintergrund werden 2017 verstärkt Projekte aus dem künstlerischen und kulturellen Bereich gefördert.

Die Veranstaltung soll allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern, Initiativen, Bildungseinrichtungen, Vereinen und Verbänden sowie kommunalen Verantwortlichen in Verwaltung und Politik die Gelegenheit geben, über die Rolle von Kunst und Kultur im Saale-Orla-Kreis zu diskutieren und gegebenenfalls Ausgangspunkt für eine weiterführende Zusammenarbeit sein.

Programm:

  1. „Schlingensief & Co. – Potenziale ästhetischer Ambiguität im gesellschaftspolitischen Diskurs“
    Vortrag von Prof. Dr. Verena Krieger
    (Lehrstuhl für Kunstgeschichte Friedrich-Schiller-Universität Jena)
    „Die Verantwortung von Kunst und Kultur in der demokratischen Gesellschaft“
  2. Offene Podiumsdiskussion
    mit Prof. Dr. Verena Krieger
    Kathrin Ollroge (Potsdam)
    Fotokünstlerin, Projekt »Raum für Gedanken«
    Matthias Biskupek (Berlin/Rudolstadt)
    Schriftsteller, Publizist, Literaturkritiker
    Volly Tanner (Leipzig)
    Schriftsteller, Moderator, Journalist
    Büro für Urbane Zwischenwelten (Leipzig)
    Beteiligungsprozesse, Kultur- und Kreativwirtschaft im ländlichen Raum
    Ernst Niemand (Jena)
    Comic-Künstler, Projekt »Angry White Dude«
    Andreas Berner (Wurzbach)
    Lesezeichen e.V. –  Thüringer Büro zur Förderung von Literatur und Kunst
    Pößneck alternativer Freiraum e.V.
    Träger von Kulturprojekten zur Demokratieförderung im SOK
    Moderation: Annegret Zacharias (Jena)
Aug
22
Di
Gedenkveranstaltung für den Politiker und Dichter
Hans-Jürgen Döring im Thüringer Landtag
Aug 22: 18:00

Am 29. April 2017 starb der Dichter und Politiker Hans-Jürgen Döring. Über 25 Jahre prägte er als Landtagsabgeordneter und Politiker der SPD die Landespolitik maßgeblich mit. Vor allem als kultur- und bildungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag setzte er sich wie kein anderer für kulturelle Belange über alle künstlerischen Sparten hinweg ein.

Seit 2014 war Hans-Jürgen Döring Vorsitzender des Verbandes deutscher Schriftsteller in Thüringen. Als Dichter veröffentlichte er zwei Gedichtbände; ein dritter erscheint aus seinem Nachlass anlässlich der Gedenkveranstaltung am 22. August 2017.

Schirmherr der Veranstaltung ist Christian Carius, der Präsident des Thüringer Landtages.

Neben kurzen Reden auf den Politiker Hans-Jürgen Döring von Weggefährten wir Birgit Pelke und Heiko Gentzel soll in der Veranstaltung vor allem auch der Dichter zu Wort kommen. Politikerinnen und Politiker, Schriftstellerinnen und Schriftsteller, Freundinnen und Freunde von Hans-Jürgen Döring lesen Gedichte und Prosa aus seinem schriftstellerischen Werk.

Im Anschluss lädt die SPD-Fraktion im Thüringer Landtag zu einem Empfang.

ONLINE ANMELDUNG

Aug
25
Fr
Vortrag von Dr. Ute Pott im Schillerhaus Rudolstadt
Aug 25: 17:00

Dr. Ute Pott – Literarische Geselligkeit im 18. Jahrhundert

Das 18. Jahrhundert gilt auch als »das gesellige« Jahrhundert. Johann Wilhelm Ludwig Gleim (1719-1803), den Schiller bewunderte und verehrte, war ein Genie der Freundschaft und Geselligkeit. In seinen Sammlungen haben sich zahlreiche Objekte aus seinem freundschaftlichen Zirkel erhalten, die die neuen Umgangsformen und das Interesse am Austausch ab der Mitte des 18. Jahrhunderts dokumentieren. In einem anschaulichen Vortrag schildert die Direktorin des Gleimhauses in Halberstadt am Beispiel von Gleim und seinem Kreis die Aspekte der Geselligkeit, von Gedicht-Spielen bis zum Essen und Trinken.

Sep
13
Mi
Vortrag über Luther von Dr. Joachim Ott in Gotha
Sep 13: 18:15

„Luther und der Hammer. Vortrag in Gotha zu einem besonderen Fund“  von Dr. Joachim Ott (Jena)
Ort: Spiegelsaal auf Schloss Friedenstein
Kaum ein Ereignis wird so sehr mit der Wittenberger Reformation Martin Luthers verbunden wie sein vermeintliches Anschlagen der Ablassthesen am 31. Oktober 1517 an die Tür der Schlosskirche. Verstärkt wird dieses Bild noch dadurch, dass der Anschlag buchstäblich mit dem Hammer erfolgt sein soll. Nicht ohne Grund werben die drei nationalen Lutherausstellungen in Berlin, Eisenach und Wittenberg mit dem Slogan „3xHammer. Die volle Wucht der Reformation“. In der Forschung ist diese Zuspitzung auf den Hammer allerdings umstritten, gilt dieses Bild doch als eine Prägung erst des 19. Jahrhunderts. Erstaunlicherweise aber hat man bisher nie untersucht, wann und wo das so populäre Bildmotiv „Luther mit dem Hammer“ tatsächlich entstanden ist.

In Gotha ist nun bei Erschließungsarbeiten am Nachlass des Gothaer Theologen und Bibliotheksdirektors Ernst Salomon Cyprian eine lavierte Federzeichnung entdeckt worden, die einer der ersten Belege für die Visualisierung des Thesenanschlags mit dem Hammer ist. Die Zeichnung wurde nach einem anlässlich des Reformationsjubiläums 1717 im dänischen Aalborg ausgestellten Schaubild angefertigt. Sie befindet sich heute im Landesarchiv Thüringen – Staatsarchiv Gotha.

Dr. Joachim Ott, Leiter der Sondersammlungen der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena, wird in seinem Vortrag die Hintergründe und Zusammenhänge dieses Fundes vorstellen, der für die Erinnerungskultur zur Reformation von großer Bedeutung ist. Der Fund lässt sich mit anderen Objekten aus der Zeit – wie einer Augsburger Medaille von 1717, die ebenfalls den hämmernden Luther zeigt, im Münzkabinett der Stiftung Schloss Friedenstein Gotha sowie Cyprians „Hilaria Evangelica“ – kontextualisieren. Diese Objekte offenbaren die bislang unentdeckte Spur zum Ursprung des Hammermotivs – eine Spur, die ganz überraschend nach Rom zum Papst führt. Es zeigt sich, dass der historisch nicht verbürgte Thesenanschlag mit dem Hammer zwar mit deutlichem Abstand zur Reformationszeit, aber schon weit vor dem 19. Jahrhundert erstmals dargestellt worden ist. Er stand und steht nicht nur für den Beginn der Reformation, sondern dient bis heute als identitätsstiftendes Ereignis der lutherischen Gläubigen.

Dr. Joachim Ott studierte Kunstgeschichte, Geschichte und Christliche Archäologie in Göttingen und Marburg und promovierte zum Thema Krone und Krönung in der Kunst der Spätantike und des Mittelalters. Seit 2003 verwaltet und erforscht er die bedeutenden historischen Altbestände der ThULB Jena. Seine Forschungen zum Thesenanschlag Luthers werden demnächst im Lutherjahrbuch 2017 publiziert.

Den Besuchern des Vortrags wird die Gelegenheit geboten, die Gothaer Zeichnung, die Augsburger Medaille und die „Hilaria Evangelica“ im Original zu betrachten.
Nach dem Gespräch besteht die Möglichkeit, den Abend mit angenehmen Gesprächen und einem Getränk ausklingen zu lassen.

Sep
19
Di
Vortrag von Prof. Dr. Dieter Lamping in Weimar
Sep 19: 18:00

Vortrag von Prof. Dr. Dieter Lamping (Mainz) – »Kafka und Goethe. Die Geschichte einer Entfernung«.

Sep
21
Do
Vortrag von Dr. Holger Thuß in Weimar
Sep 21: 18:00

Wahlverwandtschaften. Das merkwürdige Leben der Goethe-Freundin Marianne von Eybenberg, geb. Meyer (1767-1812) – Vortrag von Dr. Holger Thuß (Jena)

Das Leben Marianne von Eybenbergs wurde in der Forschung bisher wenig berücksichtigt. Die jüdische, später zum Christentum konvertierte Berliner Bankierstochter war mit Goethe befreundet und stand mit ihm im Briefwechsel. Besonders diese Beziehung zum berühmten Dichter sichert ihr einen Platz in der Geschichte. Der Referent präsentiert neue Erkenntnisse zu Eybenbergs Biographie aus der Beschäftigung mit zahlreichen u. a. familiengeschichtlichen Quellen.

Dr. Holger Thuß ist Historiker und Gesellschafter des TvR Medienverlages in Jena.

Sep
23
Sa
Tagung »Ehrfurcht vor dem Leben. Martin Luther & Albert Schweitzer. Bekenntnisse für das Leben« in Weimar
Sep 23: 10:00

10:00 Uhr – Stadtkirche »St. Peter und Paul«, Herderplatz 8:

»Friedensbekenntnisse: Jesus, Luther, Schweitzer« – Vortrag von Dr. Eugen Drewermann

15:00 Uhr – Herderzentrum, Herderplatz 7, 99423 Weimar

»Liebe zum Leben heute?!« Trotz gegenwärtig destruktiver Tendenzen kann zur Lebensliebe ermutigt werden – Vortrag von Dr. Helmut Wehr

16:30 Uhr – Herderzentrum, Herderplatz 7, 99423 Weimar

»Albert Schweitzer, Martin Niemöller, Dietrich Bonhoeffer, Paul Schneider«. Wie können Biographien auch Jugendlichen Orientierung geben?

Literaturland Thüringen‹ ist eine gemeinsame Initiative von
Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen · Thüringer Literaturrat e. V. · MDR-Figaro · MDR Thüringen – Das Radio

Gestaltung und Umsetzung XP.DT © 2011-14 [http://www.xp-dt.de]
© Thüringer Literaturrat e.V. [http://www.thueringer-literaturrat.de]

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