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Joachim Werneburg
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Joachim Werneburg
Der Waid
Hattet einen blauen, der euch viel zu hoch war, den Himmel.
Holtet ihn herab, spültet die Farbe heraus.
Warn vom Waid die Blätter, die ihr mit Steinrädern mahltet.
Kleider azurn gefärbt, lebt ihr im Himmel bereits.
Jenseitig ihr Geschäft, wenn sie, die Reichsten auf Erden,
Gelder im Stockwerk verleihn – über das Wasser gebaut.
Langsam wird es dunkel, dahin der taghelle Äther.
Pfefferkuchen für den, fand er mit Kerzen das Licht.
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