Die Buchbinderei Lüttich – seit 1835 in Weimar
Der Buchbindermeister Thomas Lüttich im Gespräch mit dem Schriftsteller Hubert Schirneck, dem Buchrestaurator Frank Sellinat und Jens Kirsten, Geschäftsführer des Thüringer Literaturrates, über seine Arbeit und seine Buchbinderei, die in Weimar eine Institution ist. 1835 in Weimar gegründet, führt Thomas Lüttich den Familienbetrieb heute in der 6. Generation.
1835 gründete August Lüttich in der Weimarer Vorwerksgasse eine Buchbinderei. 1845 zog die Buchbinderei in ein größeres Geschäftshaus in der Windischenstraße, zu der nun auch eine Papierhandlung gehörte.1876 übernahm Sohn Max Lüttich das Geschäft. 1887 wurde er zum Hofbuchbinder ernannt. 1903 übernahm Paul Lüttich die Werkstatt. 1914 wurde ein größeres Geschäftshaus in der Schillerstraße erbaut, in dessen Werkstatt, nebst einem Schreibwarenladen, 28 Mitarbeiter beschäftigt waren. 1935 übernahm Fritz Lüttich die Werkstatt, ab 1948 übernahm Günter Lüttich den Betrieb. 1975 wurde der Kunstgewerbe- und Schreibwarenhandel geschlossen. 1990 überahmThomas Lüttich die Buchbinderei.
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