Sophie von Sachsen-Weimar-Eisenach

1824      Den Haag, Niederlande

1897      Weimar

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Weimar

Stadtschloss Weimar

Goethe- und Schiller-Archiv

Weiterführende Informationen

Sophie von Sachsen-Weimar-Eisenach

Prin­zes­sin Wil­hel­mina Sophie Marie Luise von Ora­nien-Nas­sau (* 8. April 1824 in Den Haag; † 23. März 1897 in Wei­mar) war die  Toch­ter von König Wil­helm II. der Nie­der­lande (1792–1849) und sei­ner Ehe­frau, der rus­si­schen Groß­fürs­tin Anna Paw­lowna. 1842 hei­ra­tete sie ihren Cou­sin, Carl Alex­an­der von Sach­sen-Wei­mar-Eisen­ach (1818–1901).

Auf sie ging 1854 die Grün­dung des Sophien-Stif­tes in Wei­mar zurück. 1886 ließ sie das Sophi­en­haus in Wei­mar errich­ten. Auf ihre Anre­gung ent­stand 1885 die Goe­the-Gesell­schaft in Wei­mar. Wal­ter Wolf­gang von Goe­the hatte in sei­nem Tes­ta­ment von 1883 Sophie von Sach­sen-Wei­mar-Eisen­ach als allei­nige Erbin von Goe­thes schrift­li­chem Nach­laß ver­fügt.

Sie ver­fügte 1892 den Bau eines Archiv­ge­bäu­des zur Unter­brin­gung die­ses Nach­las­ses. Das zunächst als Goe­the-Archiv kon­zi­pierte Gebäude wurde mit der Über­nahme des Schil­ler-Nach­las­ses 1889 zum Goe­the- und Schil­ler-Archiv.

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