Marthe Auguste Renate Fischer

1851      Zielenzig (Suleçin, Polen)

1925      Rudolstadt

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Uhlstädt

Saalfeld/Saale

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Marthe Renate Fischer – »Die aus dem Drachenhaus«

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Marthe Auguste Renate Fischer im Autorenlexikon

Marthe Auguste Renate Fischer

Mar­the Auguste Renate Fischer wurde 1851 in Zie­len­zig (Suleçin, Polen) als Toch­ter eines ver­arm­ten Guts­be­sit­zers gebo­ren. Sie besuchte die Höhere Mäd­chen­schule. Zwi­schen 1888 und 1893 ver­öf­fent­lichte sie eine Reihe soge­ann­ter »Backfisch«-Romane. Nach dem Tod ihrer Mut­ter zog sie nach Uhl­städt zu einer Tante.

Ab 1900 erhielt Fischer Unter­stüt­zung durch die Deut­sche Schil­ler­stif­tung von 1859. 1910 zog sie nach Leu­ten­berg und 1914 nach Dorn­dorf bei Rudol­stadt und schließ­lich nach Saal­feld. 1925 starb sie nach einem Schlag­an­fall in Rudol­stadt. Ihr Grab befin­det sich in Saal­feld, wo eine Tafel an ihrem eins­ti­gen Wohn­haus an die Schrift­stel­le­rin erin­nert.

In den Jah­ren zwi­schen 1888 und 1893 wurde sie als Ver­fas­se­rin von soge­nann­ten »Backfisch«-Romanen bekannt. Lite­ra­risch heben sich davon ihre spä­te­ren Romane deut­lich ab. Mit »Die Leute aus dem Dra­chen­haus« legte sie 1910 ihr bedeu­tends­tes Buch vor, wel­ches das Leben im Hexen­grund zwi­schen Orla­münde und Groß­koch­berg ein­drucks­voll schil­det.

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