Johann Heinrich Hübschmann

1848      Erfurt

1908      Freiburg im Breisgau

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Erfurt und die Preußen im 19. Jahrhundert

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Johann Heinrich Hübschmann

Johann Hein­rich Hüb­sch­mann wurde am 1. Juli 1848 in Erfurt gebo­ren. Er war ein Sprach­wis­sen­schaft­ler, wel­cher sich haup­säch­lich auf dem Gebiet der Ori­en­ta­lis­tik beschäf­tigte. Hüb­sch­mann war der Begrün­der der moder­nen arme­ni­schen Lin­gu­is­tik respek­tive gelang ihm der Nach­weis einer eigen­stän­di­gen arme­ni­schen Spra­che, wor­aus sich die wis­sen­schaft­li­che Ara­menis­tik ent­wi­ckelte.

Er stu­dierte unter ande­rem an der Uni­ver­si­tät in Jena, wurde in die­ser Zeit Mit­glied der »Bur­schen­schaft Ger­ma­nia Jena« und pro­mo­vierte mit vier­und­zwan­zig Jah­ren in Mün­chen. Seine Habi­li­ta­tion erfolgte drei Jahre spä­ter in Leip­zig, wo er 1876 zum ordent­li­chen Pro­fes­sor beru­fen wurde. Ein Jahr spä­ter wurde er als Pro­fes­sor nach  Straß­burg beru­fen. Dort lebte er für lange Jahre, bis er am 20. Januar 1908 in Frei­burg im Breis­gau ver­starb. Er ist in Straß­burg beer­digt.

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