Johann Gottfried Olearius

1635      Halle an der Saale

1711      Arnstadt

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Jena

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Johann Gottfried Olearius im Autorenlexikon

Johann Gottfried Olearius

Autor

Charlotte Krause

Johann Gott­fried Ole­a­rius (* 25. Sep­tem­ber 1635 in Halle an der Saale; † 21. Mai 1711 in Arn­stadt) – Theo­loge, Hym­nen­dich­ter und Schrift­stel­ler. Stu­dium in Leip­zig und Jena. Dia­kon und Pas­tor, seit 1688 Kon­sis­to­ri­al­rat in Arn­stadt. Vater von Johann Chris­toph Ole­a­rius.

Johann Gott­fried Ole­a­rius ist der älteste Sohn von Gott­fried Ole­a­rius (1604–1685). Nach sei­nem Gym­na­si­al­ab­schluss in Halle, stu­dierte er 1652/53 an der Uni­ver­si­tät Leip­zig. 1656 erlangte er den aka­de­mi­schen Grad eines Magis­ters der Phi­lo­so­phie. Eine Bil­dungs­reise führte ihn über die Städte Straß­burg, Hei­del­berg und Mar­burg bis nach Jena.

Zurück in Halle wurde Ole­a­rius 1658 Adjunkt an der Markt­kir­che Unser Lie­ben Frauen. 1685 wurde er Pas­tor. 1688 zog er nach Arn­stadt, wo er als Ober­pfar­rer, Super­in­ten­dent und Asses­sor am Kon­sis­to­rium und Epho­rus des Arn­städ­ter Gym­na­si­ums tätig war. 1689 wurde er Kon­sis­to­ri­al­rat.

Ole­a­rius war auf vie­ler­lei Art und Weise als Schrift­stel­ler tätig. Vor­erst ver­fasste er als luthe­ri­scher Theo­loge Streit­schrif­ten und Erbau­ungs­li­te­ra­tur, volks­nahe Schrif­ten mit reli­giö­ser Moti­va­tion. Zudem brachte er Gesang­bü­cher her­aus, war als Bota­ni­ker tätig und dich­tete Kir­chen­lie­der.

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