Hohenleuben
[Gemeinde]

Lokation

Markt 5a
07958 Hohenleuben

50.710977, 12.05439

Weiterführende Informationen

Website von Hohenleuben

Hohenleuben

Autor

Detlef Ignasiak

Das literarische Thüringen, Bucha 2018.

Hohen­leu­ben, süd­lich von Weida gele­gen, ist die kleinste Stadt Ost­thü­rin­gens. Außer­halb des Ortes und in Nach­bar­schaft zur Burg­ruine Rei­chen­fels fand der 1825 gegrün­dete »Vogt­län­di­sche Alter­tums­for­schende Ver­ein Hohen­leu­ben«, der älteste thü­rin­gi­sche Geschichts­ver­ein über­haupt, initi­iert von den Hohen­leu­be­ner Hei­mat­for­schern Julius Schmidt (1796–1872) und Fried­rich Alberti (1791–1861), schon früh eine Heim­statt und rich­tete ein Museum ein, für das 1938–1939 ein eige­nes Gebäude errich­tet wurde, in dem eine Georg-Kresse-Aus­stel­lung gezeigt wird und sich die »Wis­sen­schaft­li­che Biblio­thek zum Vogt­land und den reu­ßi­schen Län­der«, her­vor­ge­gan­gen aus der Bücher-Samm­lung des Ver­eins, befin­det. In den 50er Jah­ren des 19. Jahr­hun­derts lei­tete der aus Jena stam­mende Berg­aer Gerichts­di­rek­tor Robert Hah­ne­mann (1809–72) in Hohen­leu­ben eine Sagen­kom­mis­sion, deren Samm­lung von Lud­wig Bech­stein und Robert Eisel (Gera) aus­ge­wer­tet wurde. Von der Burg­ruine Rei­chen­fels, zu der übri­gens ein »Zau­ber­gärt­lein« gehört, in dem aus Mär­chen und Sagen bekannte Pflan­zen wach­sen, hat man einen schö­nen Blick ins Trie­be­s­tal, wo der Volks­held Georg Kresse einst in einer Höhle ver­steckt gelebt hat. Hin­ter dem Museum befin­det sich ein einer »Tro­ja­burg« (Eisen­berg) nach­emp­fun­de­nes Rasen­la­by­rinth.

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