Hirschberg
[Gemeinde]

Lokation

Marktstraße 2
07927 Hirschberg

50.402956, 11.820673

Personen

Friedrich Fröbel

August Trinius

Weiterführende Informationen

Hirschberg

Autor

Detlef Ignasiak

Das literarische Thüringen, Bucha 2018.

Hirsch­berg ist ein klei­nes Städt­chen an der thü­rin­gisch-baye­ri­schen Grenze, »wel­ches auf dem rech­ten Ufer (der Saale) liegt und sich in einem Halb­kreise am Abhange des Schloss­ber­ges aus­brei­tet«, schrieb Karl Hein­rich Wil­helm Mün­nich in sei­nem Buch »Die male­ri­schen Ufer der Saale« 1848.

Im hoch­ge­le­ge­nen Hirsch­ber­ger Schloss, das von 1678–1711 Resi­denz einer reu­ßi­schen Neben­li­nie war, fand 1744 eine Syn­ode der »mäh­ri­schen Brü­der« statt, auf der Niko­laus Graf von Zin­zen­dorf die ange­strebte Lösung der Brü­der­ge­mein­den aus der evan­ge­li­schen Lan­des­kir­che ver­hin­derte.

Fried­rich Frö­bel absol­vierte 1797–1799 beim Förs­ter Witz in Hirsch­berg eine Feld­mes­ser-Lehre. 1820 ver­suchte sich der schon lange in bedürf­ti­gen Ver­hält­nis­sen lebende Ch. L. Heyne als Haus­leh­rer in Hirsch­berg, wo er bald starb.

1890 kam August Tri­nius auf sei­ner Saal­e­fahrt nach Hirsch­berg, das auf ihn »von wei­tem noch immer einer sehr freund­li­chen Ein­druck« machte, doch hat zu sei­nem Ver­druss die Indus­trie »mit dem Klein­stadt­i­dyll auf­ge­räumt«.

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