Johann Peter Uz

1710      Ansbach

1796      Ansbach

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Johann Peter Uz

Autor

Jens Kirsten

Thüringer Literaturrat e.V.

Der Dichter Johann Peter Uz wurde am 3. Oktober 1720 in Ansbach geboren, wo er das »Carolinum illustre« besuchte. Von 1739 bis 1743 studierte er Jura in Halle an der Saale. Anschließend kehrte er nach Ansbach zurück, wo er eine juristische Laufbahn durchlief.

1748 erhielt Uz seine erste Anstellung als Justizsekretär. Diese wurde unterbrochen durch seine Tätigkeit als Sekretär beim Hofrat Strebel, dem er1752 bis 1753 nach Römhild folgte, als dieser dorthin als kaiserlicher Exekutionskommissär entsandt wurde.

Uz lernte in Römhild den vier Jahre jüngeren Juristen Johann Peter Grötzner kennen. Die Freundschaft mit ihm regte ihn zu einer Reihe von Dichtungen an.

 1749 erschien in Berlin anonym sein literarisches Debüt, »Lyrische Gedichte«. Weitere Werke folgten. 1763 wurde Uz zum Assessor des Kaiserlichen Landgerichts in Ansbach ernannt.

Durch die juristische Tätigkeit stellte Uz die Arbeit an seinem dichterischen Werk um 1765 ein. Zwischen 1773 und 1775 erschien noch eine Übersetzung von Horaz in drei Teilen, an der er maßgeblichen Anteil hatte; 1781 leistete er noch einen Beitrag zum »Neuen Anspachischen Gesangbuch«.

1790 wurde Uz zum Direktor des Ansbacher Landgerichts ernannt. Am 12. Mai 1796 starb er in Ansbach. Sein Grab befindet sich auf dem Friedhof »Zum Heiligen Kreuz«.

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