Solz (Rippershausen)
[Gemeinde]

Lokation

Dorfstraße
98639 Solz (Rippershausen)

50.619722, 10.334444

Weiterführende Informationen

Solz (Rippershausen)

Autor

Detlef Ignasiak

Das literarische Thüringen, Bucha 2018.

Solz ist der Geburts­ort des berühm­ten Arz­tes Ernst Lud­wig Heim (1747–1834), dem Sohn des Chro­nis­ten Johann Lud­wig Heim d.Ä. (1704–85), des­sen Fami­lie hier drei Pfar­rer nach­ein­an­der stellte. Heim lebte seit 1776 in Ber­lin, wo er die Pocken­schutz­imp­fung ein­führte und große Popu­la­riät genoss. Die „Tage­bü­cher des alten Heim“ (Hg. G. Sie­ge­rist, 1901) sind ein kul­tur­his­to­ri­sches Doku­ment der Epo­che. Seine erste Bio­gra­fie schrieb der aus dem nahen Herpf stam­mende und mit einer ehe­ma­li­gen Ver­lob­ten von Fried­rich Rück­ert ver­hei­ra­tete Georg Wil­helm Keß­ler (1782–1846). Hugo Hertwig (1891–1959) schrieb über ihn den Roman  „Der glück­li­che Heim“ (1949). Heim war auch der Bota­nik­leh­rer Alex­ande von Hum­boldts. Alle drei Brü­der waren Pfar­rer in Thü­rin­gen und schrift­stel­le­risch tätig; Johann Lud­wig Heim d.J. (1741–1819) ver­öf­fent­lichte eine mehr­bän­dige „Geo­lo­gi­sche Beschrei­bung des Thü­rin­ger Wald-Gebir­ges“ (1796–1812).

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