Osthausen-Wülfershausen
[Gemeinde]

Lokation

Am Dorfanger 99c
99310 Osthausen-Wülfershausen

50.85248, 11.10033

Weiterführende Informationen

Osthausen-Wülfershausen

Autor

Jens Kirsten

Thüringer Literaturrat e.V.

In Osthausen lebte der 1874 in Königsberg geborene Max Heinrich Maurenbrecher. Er studierte evangelischen Theologie in Tübingen, Berlin und Leipzig, anschließend Volkswirtschaftslehre, Philosophie und Geschichtswissenschaft in Leipzig. Ab 1898 arbeitete er als Religionslehrer am Zwickauer Realgymnasium. Bis 1903 war er Generalsekretär des nationalsozialen Vereins. 1906 trat er aus der evangelischen Kirche aus und wurde 1909 Prediger der freireligiösen Gemeinde in Nürnberg. 1917 trat er wieder in die evangelische Kirche ein und wurde im gleichen Jahr Mitglied der Deutschen Vaterlandspartei. 1918 erhielt er ein Mandat der Deutschnationalen Volkspartei im Sächsischen Landtag. Ab 1919 war er Pfarrer in Dresden und ab 1925 Pfarrer in Mengersgereuth bei Sonneberg. Ab 1929 lebte er in Osthausen, wo er 1930 starb.

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