Gebesee
[Gemeinde]

Lokation

Marktplatz 13
99189 Gebesee

51.114496, 10.941046

Weiterführende Informationen

Gebesee

Gebesee

Autor

Jens Kirsten

Thüringer Literaturrat e.V. / Detlef Ignasiak: Das literarische Thüringen, Bucha 2018.

In der Gebe­seer Flur lag an der Unstrut auf einem heute unschein­ba­ren Hügel die Tre­ten­burg, die mit eini­ger Sicher­heit im 5./6. Jh. die Thing­stätte der alten Thü­rin­ger war. Der Sage nach bekehrte Boni­fa­tius dort um 740 zahl­rei­che Thü­rin­ger zum Chris­ten­tum.

In Gebe­see wurde um das Jahr 1575 der Kom­po­nist und Musik­schrift­stel­ler Nico­laus Weiß­beck gebo­ren, der in Erfurt und Jena stu­dierte. Nach dem Stu­dium war er als Orga­nist in Gebe­see tätig und ab 1612 als Kan­tor in Mühl­hau­sen. 1621 ging er ins Eichs­feld, wo er bis zu sei­nem Tod um das Jahr 1640 als Pfar­rer wirkte. Mit dem »Dre­scher« schrieb Weiß­beck 1623 ein Lob­lied auf den Bau­ern­stand.

1947 wurde Georg Stei­ger in Gebe­see als Sohn eines Pfar­rers gebo­ren. Er stu­dierte an der TU Dres­den und wurde Diplom­in­ge­nieur für Län­gen­mess­tech­nik. von 1971–1992 war er  Kon­struk­teur für betrieb­li­che Mess­mit­tel im Optima Büro­ma­schi­nen­werk Erfurt und von 1993–2004 Sach­be­ar­bei­ter in Ober­fi­nanz­di­rek­tion und Bun­des­ver­mö­gens­amt Erfurt. Ab 2005 arbei­tete er als Objekt­ma­na­ger in der Bun­des­an­stalt für Immo­bi­li­en­auf­ga­ben, Direk­tion Erfurt. Georg Stei­ger ver­öf­fent­licht Lyrik und Prosa. Er lebt in Gebe­see.

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