Literatur und Landschaft – Texte zum Wandern
4 : Hamed Abboud – Der Sohn Adams und die nicht endende Suche

Thema

Literatur und Landschaft

Autor

Hamed Abboud

Begleitbuch zur Ausstellung »Wanderlust oder Die Sehnsucht nach dem Paradies« / Thüringer Literaturrat e.V.

Aus dem Arabischen von Larissa Bender

 

Schuf Gott Adam womöglich als kleines Kind, auf dass er durch sein Paradies krieche, heranreife und schließlich unter dem Schutz der Engel und begleitet von ihren Gebeten aus den Kinderschuhen wachse?

Wir erreichten Athen nach einem fünfzehntätigen Fußmarsch, vorbei an Militäreinheiten und kleinen Dörfern, die im Grenzgebiet zwischen der Türkei und Griechenland wie hingeworfen dalagen. Und ich sage, »wir erreichten Athen«, weil wir erst dort den ersten Bissen Angst geschluckt und uns an seinen Geschmack gewöhnt hatten. Und weil unsere Ankunft in Alexandroupoli keine wirkliche Ankunft war, sondern nur ein kurzer Transitaufenthalt, voller Umsicht, Argwohn und Furcht, stets verdächtigt, Flüchtlinge zu sein, mit der daraus folgenden Konsequenz einer raschen Abschiebung, würde man unseren Gesichtern unser Syrischsein ansehen.

Das Kilo Datteln, das wir mitgenommen und von dem wir uns hatten ernähren wollen, war am vierten Tag aufgebraucht. Mein Bruder beschimpfte mich, weil ich den Keks als Vogelfutter auf die Fensterbank meines Zimmers in Istanbul gelegt hatte. Und ich meinerseits tadelte die Natur, weil die Bäume keine nennenswerten Früchte trugen, mit denen wir auf unserem Marsch unseren Hunger hätten stillen können.

Wie jeder, den sein Weg durch Athen führt, kam auch ich am Hügel der Akropolis vorbei. Ich blieb am Torbau, den Propyläen, stehen, um nachzusehen, ob die Götter anwesend seien – oder wenigstens einer von ihnen. Ich wollte unbedingt eine göttliche Amnestie oder Anerkennung nach der Pilgerreise, die ich gerade beendet hatte. Und ich wünschte mir ein paar Antworten auf viele offene Fragen, auf die ich bisher noch keine einzige Antwort erhalten hatte.

Unser dunkler Teint war gut geeignet, um zwischen den Touristen zu wandeln, die den Tempel besichtigten. Woher nur kam unser tiefdunkles Braun, waren wir doch immer nachts gelaufen und hatten in den Wäldern im Schatten der Bäume geschlafen, um uns vor der Sonne wie vor den Augen unerwartet auftauchender Passanten zu schützen! Vielleicht hatten wir die Farbe vor Scham vor den Ländern angenommen, die uns ausgewiesen oder schlecht behandelt hatten, oder es war – wahrscheinlicher noch – eine Verdunklung des Herzens, die durch die Poren unserer Haut gedrungen war, um sichtbar zu machen, was wir vorher nicht hatten aussprechen können.

Gleich nach unserer Ankunft kletterte ich den Hügel hinauf. Ich stieg die abgenutzten Stufen hoch und musste von Zeit zu Zeit Luft holen. Bei diesem sehr steilen Aufstieg leuchteten mir die schwachen Lichter, die den dunklen Weg säumten, doch am Ende musste ich wider Erwarten feststellen, dass die Tore verschlossen waren. Aber ich hatte doch mit eigenen Augen helles Licht im Tempel gesehen! Was für eine Unhöflichkeit und Nachlässigkeit der Götter, die da auf dem Gipfel des alten Hügels kauerten!

Sie öffneten die Tore nicht, obwohl sie dort drinnen hockten und sich über mich lustig machten! Vielleicht tuschelten sie aber auch über meinen dämlichen Glauben daran, gleich nach meiner Ankunft herzlich empfangen zu werden.

Sie öffneten zwar nicht, aber ich hörte sie flüstern:

»Dieses Beharren der Menschen ist schon komisch! Sollen wir die Lichter ausmachen, damit sie sich verhalten, als wären wir nicht hier? Wir werden nicht öffnen …«

Eine Woche blieb ich in Athen, dann machte ich mich auf den Weg nach Thessaloniki. Vor der Abreise starrte ich jeden Tag zu dem Hügel, ich sah Lichter im Tempel und die Schatten der Götter, die sich zwischen den hohen Säulen hin und her bewegten. Ich hörte ihr unbekümmertes Lachen, sie waren damit beschäftigt, die Köpfe der Menschheit abzurunden und sie von der Höhe des Hügels zu den Niederungen des Lebens hinabzurollen …

Als ich dort in meinem weit entfernten kleinen Zimmer hockte, zählte ich die Schatten der Götter und ließ bedrückt die Zeit vergehen.

Während des zweiten Teils meiner Reise grübelte ich darüber nach, was geschehen wäre, wenn sie mich tatsächlich eingelassen hätten; wenn die Tore des Tempels offen gewesen wären und wenn ich dort gesessen, den Göttern Fragen gestellt und eine Antwort nach der anderen erhalten hätte. Und während ich über diese Möglichkeiten nachdachte, entfernte ich mich weiter von Griechenland und drang tiefer nach Mazedonien ein. Ich folgte den Schienen, als seien sie die Lebenslinien meiner Handflächen.

Wie jeder Erwachsene wusste ich, dass es Antworten für Kinder gewesen wären. Kinder stellen einem die unschuldigsten und kuriosesten Fragen, und du musst dich anstrengen, Antworten zu erfinden, die zu ihrem Verständnis von ihrer kleinen und gleichzeitig großen Welt passen:

»Ich habe mir ein neues rotes Auto von Gott gewünscht. Warum hat er mir stattdessen einen Panzer geschickt?«

»Warum ist es in Ungarn so kalt, Papa?«

»Warum laufen wir vor ihnen weg, obwohl sie uns mit schwarzen Fahnen zuwinken. Ich will mit ihnen spielen.«

»Ich habe mir von Gott noch einen dritten Bruder gewünscht. Wohin ist mein anderer Bruder verschwunden? Ist er losgegangen, um unseren neuen Bruder zu holen? Und hat er ihn an die Hand genommen, damit er sich nicht verläuft?«

»Spricht Gott auch deutsch? Und war er auch auf so vielen Schulen und vermisst viele Freunde?«

»Kann …?«

»Wie …?«

Ich wusste, dass ich als Erwachsener nicht die Antworten erhalten würde, die ich wollte, und dass ich mein ganzes Leben lang nach ihnen suchen würde. Gleichwohl hatte ich manchmal das Gefühl, wie ein kleines Kind vor meinem Bruder zu stehen, der versuchte, mir ein paar scherzhafte Antworten hinzuwerfen, in der Hoffnung, dass ich mich damit zufrieden gebe.

Schuf Gott Adam als Erwachsenen in seinem Paradies, auf dass er darin wandele, den weiten Schatten der Bäume suche und sich eine einsame Hütte baue, in der er über sein neues weites Paradies nachdenke?

Wir sind von Natur aus neugierig. Wir hätten aus dem Bauch unserer Mutter direkt ins Paradies kommen können, ohne den vorübergehenden Transitaufenthalt in diesem Leben. Aber wir haben entschieden, ein bisschen hier zu bleiben und alles zu hinterfragen, was uns in den Sinn kommt, gleichsam als gäbe es die Antworten umsonst.

Das Paradies ist eine verlorene Antwort auf Fragen, deren Echo widerhallt, und die doch nicht beantwortet werden.

Als Kind hörte ich meinen Vater zu jemandem sagen: »Ich weiß, dass du bankrott bist, wenn du ausschließlich über die Vergangenheit sprichst.«

Aber hier, in Österreich, habe ich nur Erinnerungen. Meine Sprache ist immer noch wie ein kleines Kind, das bei jedem richtigen Satz eine Belohnung oder ein Bonbon erwartet. Und meine Freunde, die man an den Fingern zweier Hände abzählen kann, sind beschäftigt und weit fort, sind deprimiert oder schreiben Gedichte und kommen nur, wenn ihnen ein Gedicht auf den Kopf fällt.

Ich beschwere mich nicht, aber ich sage:

»Ich habe Gott sei Dank keinen Finger im Krieg verloren.«

Ich bin nicht bankrott, doch die Vergangenheit ist auch schön. Man kann sich nur das Schönste davon auswählen, ausschließlich das, was dem Herzen am liebsten ist. Sogar die Vergangenheit, an die man sich nicht vollständig erinnern kann, kommt einem vor wie eine große Oase, in der es nur Süßwasser gibt, und man selbst … ist durstig.

In den neunziger Jahren lebten wir in einer kleinen Stadt, an die sich nur erinnert, wer Zenobia besuchen, auf Kamelen reiten oder auf seiner Orientreise Erdöl als Souvenir kaufen wollte. In jenen neunziger Jahren hielt ich Zenobia für die Großmutter der Touristen, die regelmäßig kämen, sie zu besuchen und sich nach ihrem und dem Wohlergehen ihrer Büste zu erkundigen. Nicht nur das: Ich als Zenobias Nachbar habe sie in meinem ganzen Leben nicht gesehen.

In jener goldenen Zeit meiner Kindheit sahen wir die Fernsehwerbung ausländischer Kanäle:

»Kommen Sie nach Europa, dem Paradies Gottes auf Erden.«

Hat Adam diese Werbung von oben gesehen und geglaubt, er sei am falschen Ort?

Das Paradies ist auch die nicht endende Suche nach allen zukünftigen Erinnerungen, und in dieses Paradies zu gelangen und es zwischen den Fingern zu spüren, von denen man zufälligerweise keinen im Krieg verloren hat, bedeutet möglicherweise das Verschwinden des großartigen Wertes, auf dieses Paradies zu hoffen. Es bedeutet möglicherweise, dass man kein Ziel mehr im Leben vor Augen hat. Und egal, ob dieses Paradies die Erlangung von Wissen ist, das Aufgehen in der Liebe, die Zugehörigkeit zu einer neuen, anderen Gesellschaft oder die Sehnsucht nach der ursprünglichen, die unter einem Krieg leidet, oder vielleicht der Versuch, die Geheimnisse des Lebens zu entdecken oder unvergleichliche Erfolge zu realisieren, so verliert all das seinen Wert, sobald es Wirklichkeit wird, und es beginnt unverzüglich das Streben nach dem nächsten Ziel oder dem nächsten Paradies.

Ich weiß nicht, ob Gott Adam als kleines Kind in seinem Paradies erschaffen hat und ob Adam sich nach dem langen Aufenthalt danach sehnte, fortzugehen oder sich auf die Suche nach einem solchen Paradies zu begeben, von dem Jorge Borges immer geträumt hat: ein Paradies voller Bücher. Vielleicht langweilte sich Adam in seinem Paradies, wo er jeden Tag die Tür öffnete, wo er alles über das Paradies wusste, wo er in jeder Ecke Kindheitserinnerungen und Erinnerungen an pubertäre Abenteuer hatte. Vielleicht glaubte er, dass er ein neues, unbekanntes Paradies brauche, dessen Landkarte er nicht habe. Vielleicht verbrachte er deshalb sein Leben auf der Suche danach und gab seinen Tagen und seinem Streben ein Ziel, nämlich die Suche, begleitet von einem endlosen inneren Konflikt:

»Welches dieser beiden neuen Paradiese ist groß genug für all diese Begierde, diese Lust und dieses Zaudern?«

Genauso wenig weiß ich, ob Gott ihn als einen Erwachsenen erschaffen hat, der zurückblickte und keine lange Geschichte fand, die er zum Teil vergessen konnte, so dass er nicht wusste, wer er eigentlich wirklich war. Deshalb verbrachte er seine Tage in einem Paradies, das er nicht kannte. Und deshalb trieb ihn die Sehnsucht hin zum Unbekannten, das ihn erfüllte mit einem Gefühl von Vertrautheit und Seelenfrieden, irgendwie, als sei er auf der Suche nach etwas, was ihm gleiche.

»Das ist es, wonach ich gesucht habe«, sagte er. »Hier endet diese nicht endende Suche!«

Ich weiß nicht welche dieser beiden Wahrheiten wahr ist, aber ich weiß, dass ich Adams Sohn bin, und dass ich etwas Ähnliches fühle wie mein Vater an dem Tag, als er sein Paradies verließ und sich Richtung Grenze aufmachte, nicht wissend, ob er je wieder von dort zurückkehren werde oder ob er sie überschreiten und seine Reise einen guten Ausgang nehmen werde.

 

أصابع الحرب السبعه

هل خلق الله آدمَ طفلاً صغيراً ليحبوَ في جنته ويكبر ثم يشّب عن الطوق تحتَ رعاية الملائكة وأمامَ صلواتهم؟!

وصلنا إلى أثينا بعد خمسة عشر يوما من المشي على الأقدام، بين القطع العسكرية والقرى الصغيرة المترامية بين تركيا واليونان, وأقول بأننا وصلنا إلى أثينا لأننا بلعنا اللقمة الأولى من الخوف وانتهينا من تحسسِ طعمها في أثينا، ولأنّ وصولنا إلى مدينة „اليكساندر بولي“ لم يكن وصولا حقيقيا، بل كان مروراً سريعاً مليئا بالتلفتُ والتوهم والتوجس وكل ذلك بسبب تورطنا بتهمة اللجوء وما يترتب عليه من ترحيلٍ سريع إذا ما لمعتْ وجوهُنا بسوريّتنا.

انتهى كيلو التمر الذي كنّا نحمله لنقتات عليه في اليوم الرابع، وقد لامني أخي لتركي قطعة البسكوت على حافة شباك غرفتي في اسطنبول قوتاً للعصافير وأنا لمتُ بدوري الطبيعة، لأنّ الأشجار لم تكن تحمل شيئا يُذكر ليُطعمنا خلال المسيرة.

كان يتوجبُ عليّ، كأيّ عابر سبيل قادته الطرق إلى أثينا، أن أمرَّ بالهضبة العالية „أكروبوليس“ وأقف على بوابتها الرئيسية „بروبيليون“ لأتفقد إذا ما كانتْ هناك الآلهه، أو أحدهم على الأقل، طمعا بعفو إلهي أو تكريمٍ رباني بعد رحلة الحج التي انتهيتُ منها للتو، ورغبةً ببعض الأجوبة على كثيرٍ من الأسئلة المعلقة والتي لم أعثر لها على أي جواب حتى اللحظة.

كان لوننا المُغمّق مناسباً للمشي بين السُيّاح المتواجدين حول المعبد.

وبالرغم في أننا مشينا في رحلتنا ليلاً ونمنا في الغابات تحت ظل الأشجار مختبئين من عين الشمس كما من أعين أي عابرٍ طارئ، فإنني لم أعرف من أين أتت هذه السُمرة الفاحمة؟!

ربما كانت خجلا من البلدان التي رحّلتنا أو التي أساءت معاملتنا، أو أغلبُ الظن بأنه تفحمُ في القلب، تسرّب من مسامات جلدتنا ليقول ما لم نستطع أن ننطق به من قبل!

صعدتُ أول ما وصلنا حتى قمة الهضبة مروراً فوق عتباتها المهترئة مُتلقفاً أنفاسي بين حين وفين. خلال طريق شديد الميلان، كانت رؤية الأنوار الخافتة التي سوّرت حذافير الطريق حتى نهايته تساعدني في تبين طريقي المعتم، وفي نهاية تلك الطريق تفاجأتُ بأنّ البوابات كانت مغلقة مع أني رأيتُ بأم عيني أنوار المعبد مُنارة، أي فظاظة هذه وأي استرخاء تقبع فيه الآلهة في قمة هضبتهم العتيقة.

لم يفتحوا لي البوابات مع أنّهم في الداخل جالسون يسخرون مني أو لربما يتهامسون على سخافة اعتقادي بأنني سأجد ترحيبا حارا فور وصولي.

لم يفتحوا لي وسمعتهم يتهامسون:

«غريبٌ إصرار البشر! هل يجب أن نُطفئ الأنوار ليتصرفوا كما لو أننا لسنا هنا؟ لن نفتح..».

غادرتُ إلى „ثيسالونيك“ بعد أسبوع واحد من إقامتي في أثينا، وكنتُ، قبل رحيلي، أحدّق كلّ يوم إلى الهضبة العالية فأرى الأضواء مُنارة داخل المعبد وخيالات الآلهة تتحرك من بين الأعمدة الكبيرة، أسمعُ ضحكاتهم غير المكترثة، المشغولة بتكوير الرؤوس البشرية ودحرجتها من أعلى الهضبة حتى أسفل سهل الحياة …

حيث كنتُ في غرفتي الصغيرة البعيدة، بقيتُ أعدّ الأخيلة الإلهية وأمرّر الوقت بالحسرة.

بينما كنتُ أقطعُ القسم الثاني من رحلتي رحتُ أفكر فيما كان ليحدث لو أنهم سمحوا لي بدخول المعبد حقاً، لو أن البوابات كانت مفتوحة، لو أنني جلستُ أطرح الأسئلة على الآلهة وأحصد الأجوبة واحدا تلو الآخر، وفي كل مرة كنت أفكر بهذا الاحتمال كنتُ أستمر في المشي مبتعداً عن اليونان ومتوغلا في مقدونيا ألحق سكة الحديد كأنها «خط الحياة» المرسوم على راحة يدي.

كنتُ أعلم كأيّ بالغ بأنّ الأجوبة للأطفال، يسألونك أشد الأسئلة براءة وغرابة لتجتهد في اختراع ما يناسبهم, ويلائم فهمهم لعالمهم الصغيرالكبير جدا في آن واحد:

„طلبت من الله سيارة حمراء جديدة، لماذا أرسل لي دبابة عوضا عن ذلك؟“

„لماذا هنغاريا باردة جدا يا أبي؟“

„لماذا نهربُ منهم مع أنهم يلوّحون لنا بالأعلام السوداء؟ أريد أن ألعب معهم.“

„تمنيتُ من الله أخا ثالثا، أين اختفى أخي الثاني؟ هل ذهب ليحضر أخانا الجديد ويقوده من يده لكي لا يضلّ الطريق؟“

„هل يتكلم الله اللغة الألمانية أيضا؟ وهل انتقل كثيرا بين المدارس واشتاق للكثير من أصدقائه؟ „

„هل …؟“

„كيف..؟“

كنتُ أعرف بأنني كبالغ لن أحصلَ على الأجوبة التي أريدُ وبأنني سأسعى وراءها طوال حياتي، مع أنني في بعض الأوقات كنت أحسّ بأنني أقف كطفل صغير أمام أخي الذي كان يحاول تمريق الأجوبة بطريقة هزلية مفبركة آملاً بأني سأكتفي بها.

هل خلق الله آدم بالغا في جنته ليمشي فيها ويتظلل بوارف ظل أشجارها ويبني له كوخاً منزوياً يتفكر في جنته الحديثة المتسعة؟

نحنُ حشريون بالفطرة، كان بإمكاننا أن نخرُج من بطون أمهاتنا إلى الجنة مباشرة دون ترانزيت مؤقت في هذه الحياة، لكننا اخترنا أنْ نبقَ قليلا هنا ونسأل عما يخطر في بالنا، كأنّ الأجوبة متوفرة وبالمجان.

الجنة هي جواب مفقود لأسئلة يتردد صداها ولا تنكفئ.

عندما كنتُ طفلاً سمعتُ أبي يقول لأحدهم:“ اعلمْ بأنكَ مفلسٌ عندما تكتفي بالحديث عن الماضي فحسب.“

ولكني هنا في النمسا لا أملك إلا الذكريات، لغتي مازالت طفلة صغيرة تنتظر مكافأة أو قطعة سكاكر مع كل جملة صحيحة، وأصدقائي، الذين يُعَدُّون على أصابع اليدين، مشغولون، بعيدون، مكتئبون أو يكتبون الشعر ولا يأتون إلا إذا وقعتْ على رأسهم قصيدة.

أنا لا أشتكي ولكنني أقول:

«الحمد لله بأنني لم أفقد أحد أصابعي في الحرب».

لستُ مفلسا لكن الماضي جميلٌ أيضا، تستطيع انتقاء أجمل ما فيه فقط، الأحب إلى قلبك فقط، حتى الماضي الذي لا تستطيع تذكره بحذافيره، يُخيّل لكَ بأنه واحة كبيرة لا تُقدّم إلا الماء العذب، وأنتَ.. عطشان.

في التسعينيات، كنا نعيش في المدينة الصغيرة التي لا يتذكرها أحد إلا إذا كان يريد أن يزور زنوبيا أو يركب الجمال أو يشتري النفط „كسوفونير“ من إقامته المستشرقة، في تلك التسعينيات كنتُ أعتبر زنوبيا جدّة السياح لذلك يأتون لزيارتها بانتظام للاطمئنان عليها وعلى رأسها، ليس ذلك فحسب، أنا جار زنوبيا لم أرها في حياتي.

في تلك الفترة الذهبية من طفولتي، كنّا نشاهد إعلانات القنوات الأجنبية المتلفزة:

«تعالوا إلى أوربا، جنة الله على الأرض»

هل رأى آدم تلك الإعلانات من فوق فاعتقد بأنه في المكان الخاطئ!

الجنة أيضا هي البحث اللامتناهي عن كل الذكريات القادمة، ومقابلة هذه الجنة وتحقيقها وملامستها بين أصابعك ـ التي لم تخسر إحداها في الحرب لحظ عابرـ قد تعني زوال القيمة العظيمة المعوّلة على هذه الجنة.. قد تعني انتهاء الهدف من هذه الحياة كلها.

وسواء إن كانت هذه الجنة هي اكتساب معرفة، تفرد بحب، الانتماء إلى مجتمع جديد ثاني أو الحنين إلى مجتمع أول قابع تحت الحرب، إن كانت محاولة في اكتشاف أسرار الحياة أو تحقيق نجاحات لا تضاهيها أي نجاحات أخرى.

فإنّ كل ذلك يفقد قيمته لحظة تحقيقه ويبدأ السعي فورا خلف الهدف التالي أو الجنة التالية.

لا أعرف إذا كان الله قد خلق آدم طفلا صغيرا في جنته فشعر آدم بعد كل تلك الإقامة بشهوة للترحال أو البحث عن جنة مليئة بالكتب كتلك التي لطالما حلم بها خورخي بورخيس ، أو لربما شعر آدم بالملل والضجر في جنته حيث يفتحُ بابها كل يوم ويعرف تفاصيلها وله في كل زواياها ذكريات طفولة ومغامرات مراهقة; فقرر بأنه يحتاج إلى جنة جديدة مجهولة لا يمتلك خريطتها فيقضي حياته يبحث عنها ويعطي أيامه وصيرورته ووقته هدفا من البحث والتنازع الداخلي اللامنتهي:

«أيّ من هذي الجنان الجديدة تكفي تلك المساحات الواسعة من الشهوة والرغبة والتردد.»

كما أنني لا أعرف إذ كان الله قد خلقه بالغاً تلفتَّ خلفه فلم يجد تاريخا ضاربا في النسيان ولم يعرف من هو في قرارة نفسه، فقضى أيامه في جنة لا يعرفها وحرّكته مشاعر الحنين إلى مجهول لا يعرفه، يملأه بمشاعر الإلفة والتوازن، شيء ما، كأن يبحث عما يشبهه ويقول:

«هذه هي التي كنتُ أبحث عنها وهنا ينتهي هذا البحث اللامنتهي.!»

لا أعرف أيّ من هذه الحقيقتين حقيقي، ولكني أعرف بأنني „ابن آدم“ وأشعر بشيء يشبه ما شعر به أبي, يوم تركَ جنته وبدأ بالمشي نحو حدود لا يعرف إذا كان سيعود منها أو إذا كان سيعبرها وتنتهي رحلته على خير.

 Literatur und Landschaft – Texte zum Wandern:

  1. Jens Kirsten - Literatur und Landschaft
  2. Hermann Glaser – Philosophie des Wanderns
    Das horizontale Bewusstsein
  3. Ulrich Grober – Mit leichtem Gepäck – Plädoyer für ein zukunftsfähiges Wandern
  4. Hamed Abboud - Der Sohn Adams und die nicht endende Suche

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