hEFt für literatur, stadt und alltag

Ort

Erfurt

Thema

Aktuelles

Autor

Alexander Lochthofen / Thomas Putz

hEFt für literatur, stadt und alltag. Ausgabe 54, Januar 2019.

Liebe Leserin, lieber Leser,

hinter der Stadt Erfurt liegen turbulente Wochen! Nein, der Weihnachtsmarkt ist nicht gemeint. Vielmehr waren es die kommunalpolitischen Entwicklungen, die der interessierte Bürger mit Staunen beobachten konnte. Erst das Tohuwabohu um die Neubesetzung der Dezernate, dann das Umentscheiden

des scheidenden Kulturdirektors, schließlich das Implodieren der rot-rot-grünen Koalition im Erfurter Stadtrat.

Was auch immer die strategischen Ziele der Beteiligten gewesen sein mögen – jetzt gilt es, die teilweise sehr emotional geführte Debatte zu versachlichen. Schließlich könnte ein politisches Vakuum bei der Kommunalwahl im Mai der AfD in die Karten spielen. Wer sich zu den Hintergründen der Entwicklungen schlau machen möchte, dem empfehlen wir zwei Beiträge in diesem hEFt: Im Interview mit dem neuen Kultur-Dezernenten Tobias Knoblich ab Seite 5 verriet dieser uns, warum er sich letztendlich doch für Erfurt entschieden hat und auf was wir uns in den kommenden Jahren freuen dürfen. Darüber hinaus haben wir wieder im geheimen OB-Tagebuch geblättert, in dem schonungslos die politischen Grabenkämpfe im Erfurter Rathaus aufgezeigt werden (Seite 10).

Der Schlachtruf „Mir nach, Canaillen!“ könnte auch einer für den Erfurter OB sein. Wir jedoch haben ihn ganz und gar arglos als Thema für diese Ausgabe gewählt. Damit beschließen wir unser Themenjahr mit legendären Filmzitaten. Diesmal stammt es aus dem gleichnamigen Mantel-und-Degen-Film der DEFA mit Manfred Krug von 1964. Wie sich unsere Autorinnen und Autoren von dem Thema haben inspirieren lassen, könnt ihr ab Seite 22 lesen.

Dem einen oder anderen ist es sicher aufgefallen: dieses hEFt ist dick, sehr dick! Das liegt zum einen am Eobanus-Hessus-Schreibwettbewerb, der in diesem Jahr wieder stattfand und dessen drei Preistexte wir gerne veröffentlichen – und zum anderen an Miss Peripher. Wir haben vier Schriftsteller*innen gebeten, in die Rolle dieser fiktiven Person zu schlüpfen und sich durch die jeweils eigenen urbanen Räume zu schreiben. Die Ergebnisse gab es im Herbst an vier Lesungsabenden – und nun auch zum Nachlesen.

Eine entspannte Lektüre wünscht

Die Redaktion

 

 

Und hier kann man das hEFt online lesen

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