Fragen an Daniela Danz

Person

Daniela Danz

Ort

Kranichfeld

Thema

Fragen an Thüringer Schriftstellerinnen und Schriftsteller

Autor

Daniela Danz

Reihe »Fragen an Thüringer Schriftstellerinnen und Schriftsteller« / Thüringer Literaturrat e.V.

1. Was ver­bin­det Sie, nicht nur beim Schrei­ben, mit Thü­rin­gen?

Thü­rin­gen ist für mich eine dichte Kul­tur­land­schaft, die zugleich auch meine Hei­mat ist und in der sich damit die Struk­tu­ren mei­nes Den­kens gebil­det haben, was wie­derum mein Schrei­ben beein­flusst.

2. Was bringt Sie zum Schrei­ben?

Fra­gen.

3. Füh­ren Sie Tage­buch oder ähn­li­che Auf­zeich­nun­gen, die Ihnen beim lite­ra­ri­schen Schrei­ben hel­fen?

Ich führe ein Tage­buch, aber mit dem Schrei­ben hat es nichts zu tun. Ich mache mir aller­dings Kon­zep­ti­ons­no­ti­zen.

4. Haben Sie feste Schreib­stun­den? Was/wer hält Sie vom Schrei­ben ab? Sind Sie ein Pro­kras­ti­na­teur?

Ver­schie­ben kann ich kaum etwas, sonst würde ich nichts mehr schaf­fen. Meine Muse­ums­ar­beit, Lehr­tä­tig­keit, Semi­nare und Werk­stät­ten, Rei­sen, Lesun­gen, Tagun­gen, Schrift­ver­kehr, drei Kin­der, Tiere, Haus, gro­ßer Hof und die Orga­ni­sa­tion des All­tags kos­ten manch­mal ein biss­chen Zeit ? aber machen das Leben auch erfreu­lich. Ich schreibe wäh­rend Auf­ent­halts­sti­pen­dien, nachts und wenn es irgendwo ein freies Stünd­chen gibt.

5. Ihr Lieb­lings­ort – in Thü­rin­gen oder anderswo?

Was ist ein Lieb­lings­ort? Wo man oft ist? Wo man gern ist? Wo man sein möchte? Es gibt zumin­dest zwei Orte, zwi­schen denen mein Leben sich einst­wei­len auf­spannt: Kale­meg­dan, Bel­grad und Kohl­berg, Wutha.

6. Wo haben Sie das Thema zu Ihrem letz­ten Buch gefun­den?

Durch Fra­gen, die sich mir in Hin­sicht auf gesell­schaft­li­che Pro­bleme stel­len.

7. Ihr Lieb­lings­buch?

Schwie­rig mit den Super­la­ti­ven.

8. Haben Sie schon ein­mal etwas bereut, das Sie geschrie­ben haben?

Einen Brief.

9. Was war für Sie Ihr größ­ter Erfolg?

Mein Füh­rer­schein.

10. Wel­ches Wis­sens­ge­biet inter­es­siert Sie neben der Lite­ra­tur am meis­ten?

Geschichte. Kunst­ge­schichte. Kon­tra­fak­ti­sche Geschichts­wis­sen­schaft finde ich auch sehr inter­es­sant.

11. Was ist für Sie Stil?

Ange­mes­sen­heit, Augen­maß.

12. Wer ist für Sie die bedeu­tendste Per­son in Thü­rin­gen oder anderswo?

Siehe Frage 7.

13. Hat man neben dem Schrei­ben noch Lust auf Bücher und Lesen – oder hal­ten Sie es mit Kurt Tuchol­sky: Das biß­chen, was ich lese, schreib ich mir selbst?

Ich würde viel lie­ber ein guter Leser als ein guter Autor wer­den.

14. Ihr Lieb­lings­schla­ger oder Lieb­lings­volks­lied?

Siehe Frage 7. Aber ich könnte jeden­falls min­des­tens zwei Stun­den aus­wen­dig Schla­ger und Volks­lie­der sin­gen ?

15. Haben Sie ein (Lebens-)Motto?

Alles hat sei­nen Preis.

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