Kalender

Ausstellungen

Jan
1
So
ganztägig Ausstellung »Begegnung mit Rudol...
Ausstellung »Begegnung mit Rudol...
Jan 1 2012 – Dez 31 2029 ganztägig
Ausstellung »Begegnung mit Rudolf Baumbach, Jean Paul, Ludwig Bechstein und Friedrich Schiller« im Literaturmuseum Baumbachhaus Meiningen @ Literaturmuseum Baumbachhaus
Im Lite­ra­tur­mu­seum im Baum­bach­haus kann man nicht nur Bekannt­schaft mit dem eins­ti­gen Haus­her­ren Rudolf Baum­bach machen, son­dern auch mit wei­te­ren Schrift­stel­lern, die im 18. und 19. Jahr­hun­dert im Mei­nin­ger Land leb­ten und wirk­ten. Das Kern­stück der[...]
Aug
28
Di
ganztägig Ausstellung »Lebensfluten – Tate...
Ausstellung »Lebensfluten – Tate...
Aug 28 2012 – Aug 28 2030 ganztägig
Ausstellung »Lebensfluten – Tatensturm«. Die Goethe-Ausstellung im Goethe-Nationalmuseum Weimar @ Goethe-Nationalmuseum Weimar
Die Klas­sik Stif­tung Wei­mar prä­sen­tiert Goe­the als Zeu­gen der um 1800 ein­set­zen­den Moderne und zeigt sein fas­zi­nie­ren­des Leben und Werk in zeit­ge­nös­si­schen Kon­tex­ten. In der Aus­stel­lung wird in elf Räu­men die Viel­schich­tig­keit Goe­thes weit über[...]
Mrz
27
Fr
ganztägig Ausstellung »Kampf um Nietzsche«...
Ausstellung »Kampf um Nietzsche«...
Mrz 27 2020 – Dez 31 2030 ganztägig
Ausstellung »Kampf um Nietzsche« im Nietzsche-Archiv Weimar @ Nietzsche-Archiv Weimar
Die von Henry van de Velde als Gesamt­kunst­werk gestal­te­ten Räume des Nietz­sche-Archivs erstrah­len 2020 in neuem Licht. Die über­ar­bei­tete Dau­er­aus­stel­lung führt ein zu Nietz­sches Den­ken und fasst die Rezep­tion in Kunst, Archi­tek­tur, Musik und Phi­lo­so­phie[...]
Mai
6
Fr
ganztägig Nietzsche – Weimar – <span class...
Nietzsche – Weimar – <span class...
Mai 6 2022 – Mrz 27 2023 ganztägig
Nietzsche – Weimar – DDR. Zwei Italiener entdecken den echten Nietzsche –  Ausstellung im Nietzsche-Archiv Weimar @ Nietzsche-Archiv Weimar
Das Nietz­sche-Archiv in Wei­mar, Foto: Jens Kirsten.   Die Wech­sel­aus­stel­lung erzählt von dem ita­lie­ni­schen Ger­ma­nis­ten Mazzino Mon­ti­nari, der in den 1960er Jah­ren in Wei­mar arbei­tete. Wäh­rend er und sein Leh­rer Gior­gio Colli Nietz­sches Schrif­ten neu[...]
Mai
7
Sa
ganztägig Ausstellung »Nietzsche – Weimar ...
Ausstellung »Nietzsche – Weimar ...
Mai 7 2022 – Mrz 27 2023 ganztägig
Ausstellung »Nietzsche – Weimar – DDR. Zwei Italiener entdecken den echten Nietzsche« im Nietzsche-Archiv Weimar @ Nietzsche-Archiv Weimar
Wie Mazzino Mon­ti­nari und Gior­gio Colli in Wei­mar Fäl­schun­gen auf­spür­ten. Die Wech­sel­aus­stel­lung in der Nord­ve­randa des Nietz­sche-Archivs erzählt mit aus­ge­wähl­ten Objek­ten von dem ita­lie­ni­schen Ger­ma­nis­ten Mazzino Mon­ti­nari, der in den 1960er Jah­ren in Wei­mar arbei­tete.[...]
Jun
1
Mi
ganztägig Ausstellung »Cranachs Bilderflut...
Ausstellung »Cranachs Bilderflut...
Jun 1 2022 – Jun 1 2024 ganztägig
Ausstellung »Cranachs Bilderfluten« im Renaissance-Saal der Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar @ Herzogin Anna Amalia Bibliothek, Historisches Gebäude, Renaissancesaal
Die Macht der Bil­der für Poli­tik und Pro­pa­ganda, Hass und Hetze, Wahr­heit und Wunsch­träume – heute so aktu­ell wie vor 500 Jah­ren. Ab Juni 2022 prä­sen­tiert die Klas­sik Stif­tung Cra­nach im Renais­sance­saal der Her­zo­gin Anna[...]
Jun
4
Sa
ganztägig Ausstellung »Übersetzung als Str...
Ausstellung Ȇbersetzung als Str...
Jun 4 2022 – Jan 18 2023 ganztägig
Ausstellung »Übersetzung als Streit. Bücher auf Reisen« @ Herzogin Anna Amalia Bibliothek (Studienzentrum)
Die Prä­sen­ta­tion führt auf eine Reise durch die Samm­lun­gen der Biblio­thek und die Geschichte des Über­set­zens. Die Bibel wird mit Mar­tin Luthers Über­set­zun­gen als neues Buch erfun­den, nimmt im Streit Gestalt an und erzeugt neue[...]
Aug
26
Fr
ganztägig Ausstellung »Mut zum Chaos – Ott...
Ausstellung »Mut zum Chaos – Ott...
Aug 26 – Dez 28 ganztägig
Ausstellung »Mut zum Chaos - Ottilie von Goethe« im Goethe- und Schiller-Archiv Weimar @ Goethe- und Schiller-Archiv
„Mut zum Chaos – Otti­lie von Goe­the“ | Aus­stel­lung im Goe­the- und Schiller-Archiv     Otti­lie von Goe­the war eine eigen­wil­lige Per­sön­lich­keit, die auf der Suche nach intel­lek­tu­el­ler und emo­tio­na­ler Frei­heit immer wie­der kon­ven­tio­nelle Gren­zen[...]
Sep
3
Sa
ganztägig Ausstellung »Der erste Schriftst...
Ausstellung »Der erste Schriftst...
Sep 3 2022 – Dez 31 2032 ganztägig
Ausstellung »Der erste Schriftsteller Deutschlands« – Dauerausstellung im Wielandgut Oßmannstedt @ Wielandgut Oßmannstedt
Als Her­zo­gin Anna Ama­lia einen intel­lek­tu­el­len Gesprächs­part­ner für ihren jugend­li­chen Sohn Carl August suchte, fiel ihre Wahl auf den damals popu­lärs­ten Schrift­stel­ler Deutsch­lands: Chris­toph Mar­tin Wie­land. Vor 250 Jah­ren zog der Dich­ter, Über­set­zer und Auf­klä­rer[...]
Okt
12
Mi
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Okt 12 2022 – Feb 22 2023 ganztägig
Ror Wolf (1932 – 2020) zählt zu den Aus­nah­me­erschei­nun­gen der deutsch­spra­chi­gen Lite­ra­tur. Der Erzäh­ler, Dich­ter, Hör­spiel­au­tor und Ver­fas­ser einer mehr­bän­di­gen „Enzy­klo­pä­die für uner­schro­ckene Leser“ bewies in sei­nen Wer­ken nicht nur sei­nen ful­mi­nan­ten Ideen­reich­tum und Sinn[...]
Dez
11
So
ganztägig Ausstellung »Feder, Stift und Sc...
Ausstellung »Feder, Stift und Sc...
Dez 11 2022 – Feb 12 2023 ganztägig
Ausstellung »Feder, Stift und Schere – Adele Schopenhauer« im Romantikerhaus Jena @ Romantikerhaus Jena
Adele Scho­pen­hauer (1797–1849) steht als Schwes­ter des Phi­lo­so­phen Arthur Scho­pen­hauer bis heute im Schat­ten ihres Bru­ders. Ent­spre­chend unbe­kannt sind dich­te­ri­sches und bild­künst­le­ri­sches Werk, zu dem nicht nur Gedichte, der Roman Anna (1845) sowie Erzäh­lun­gen und[...]
Dez
31
Di
ganztägig Dummy
Dummy
Dez 31 2030 – Dez 30 2044 ganztägig
 
Jan
11
Mi
Ausstellungseröffnung mit Ursula Kirchberg in Heiligenstadt
Jan 11 um 19:30

Aus­stel­lungs­er­öff­nung – »Ursula Kirch­berg und ihre Storm-Illus­tra­tio­nen aus dem Gers­ten­berg Verlag«

Anläss­lich der Schen­kung der Ori­gi­nal­vor­la­gen durch Ursula Kirch­berg an das Lite­ra­tur­mu­seum »Theo­dor Storm«

Gezeigt wer­den der voll­stän­dige Zyklus zu Theo­dor Storms »Der Schim­mel­rei­ter«, 1988, sowie Illus­tra­tio­nen zu Gedich­ten und Brie­fen Storms für den Band »Stim­men, die über der Tiefe sind«, 1992, ergänzt durch Illus­tra­tio­nen zu dem Buch »Unter die­sem Him­mel. Erlebte Nord­see«, 1996.

Ein­füh­rung: Ursula Kirch­berg spricht über die Illus­tra­ti­ons­ge­schichte von Theo­dor Storms Mär­chen »Der kleine Häwelmann«

Musik: Cath­leen Köchy

Aus­stel­lungs­dauer: 11. Januar bis 26. März 2017

Jan
25
Mi
Papiertheater mit Ulrike Richter in Heiligenstadt
Jan 25 um 19:30

Ulrike Rich­ter zeigt im Papier­thea­ter Theo­dor Storms »Immen­see« (1849)

Ulrike Rich­ter liest die Erzäh­lung, zeigt das Papier­thea­ter und singt Storm-Gedichte, die sie mit Melo­dien des 19. Jahr­hun­derts unter­legt und auf der Haken­harfe begleitet.

Paula Rich­ter hat Theo­dor Storms 1849 ent­stan­dene Novelle Immen­see mit atmo­sphä­ri­schen Bil­dern, Figu­ren und Sche­ren­schnit­ten für das Papier­thea­ter gestaltet.

Apr
5
Mi
Ausstellungseröffnung »Anja Seelke ›In einem Gesicht lesen …‹ – Dichterporträts« in Heiligenstadt
Apr 5 um 19:30

Aus­stel­lungs­er­öff­nung »Anja Seelke ›In einem Gesicht lesen …‹ – Dichterporträts«

Die Male­rin Anja Seelke ver­sucht in ihren Por­träts, den jeweils gelun­ge­nen ‚Aus­druck‘ von Dich­tern, Lite­ra­ten, Künst­lern und Freun­den fest­zu­hal­ten. Ihre in Öl gespach­tel­ten, klein­for­ma­ti­gen Por­träts ent­wi­ckelt sie aus sprach­lich lite­ra­ri­scher Anre­gung. Auch Theo­dor Storm nimmt sie aktu­ell in den Blick. Ein tref­fen­der Satz, eine schil­lernde For­mu­lie­rung, ein rät­sel­haft-schö­nes Wort­spiel: Ihre Por­träts wer­den in der Aus­stel­lung mit mar­kan­ten Selbst­zi­ta­ten kon­fron­tiert – Spra­che wird zum Aus­gangs­punkt von Malerei.

Aus­stel­lungs­dauer: 5.4. bis 18.6.2017

Mai
17
Mi
Vortrag von Prof. Dr. Dr. h.c. Herbert Kraft in Heiligenstadt
Mai 17 um 19:30

Prof. Dr. Dr. h.c. Her­bert Kraft, Müns­ter, gibt Ein­bli­cke in seine Arbei­ten zu einer neuen Storm-Biografie.

Die For­schun­gen zu Theo­dor Storms Leben und Werk rei­ßen nie ab. Seit Jah­ren bereits beschäf­tigt sich der renom­mierte Müns­te­ra­ner Ger­ma­nist Her­bert Kraft, bekannt durch seine Publi­ka­tio­nen zu Schil­ler, Lenz, Kleist, Droste-Hüls­hoff u.a., auch mit dem Leben und vor allem der Novel­lis­tik Theo­dor Storms. Über die Vor­ar­bei­ten zu sei­nem neuen Storm-Buch spricht er an die­sem Abend.

Jun
10
Sa
Ein Gartenfest für Theodor Storm in Heiligenstadt
Jun 10 um 14:00

Ein Gar­ten­fest für Theo­dor Storm

Die Regen­trude, eine musi­ka­li­sche Insze­nie­rung des Mär­chens von Theo­dor Storm, gespielt und gesun­gen von der Klasse 3 der Grund­schule „Lorenz Kell­ner“ unter der Lei­tung von Kers­tin Saalfeld-Koppe.

Im Anschluss Kaf­fee­trin­ken im Rosengarten.

Jul
7
Fr
25. Stormtage in Heiligenstadt (7. – 9. Juli 2017)
Jul 7 – Jul 9 ganztägig

7. Juli 2017, Fr., 19. 30 Uhr

  • Aus­stel­lungs­er­öff­nung »Mar­tin Lersch: Illus­tra­tio­nen zu Theo­dor Storms Novel­len ›Drü­ben am Markt‹ und ›Im Nach­bar­hause links‹«

8. Juli 2017,Sa., 10.00 Uhr

  • »Es ist der Wind, der alte Hei­mats­laut…« – Storm-Gedichte, die wir lie­ben. Vor­stel­lung eines Künst­ler­bu­ches mit Kalt­na­del­ra­die­run­gen von Clau­dia Berg, Halle, sowie Gedich­ten Theo­dor Storms und Kurz­essays zu »Die Stadt«, »Mee­res­strand«, »Trost«, »In schwe­rer Krank­heit«, »Die Zeit ist hin«, »Wald­weg«, »Die Nach­ti­gall«, »An Wil­helm Jensen«
  • Mit­wir­kende: Dr. Chris­tian Demandt, Husum; Dr. Chris­tian Neu­mann, Ber­lin; Prof. Dr. Dr. h.c. Irm­gard Roeb­ling, Osna­brück; Prof. Dr. Eck­art Pas­tor, Lüt­tich; Dr. habil. Malte Stein, Ham­burg; Andrea Sten­zel, Göt­tin­gen; Prof. Dr. Phil­ipp Thei­sohn, Zürich; Dr. Regina Fasold, Heil­bad Heiligenstadt

8. Juli 2017, Sa. ‚14.00 Uhr

  • Kaf­fee­trin­ken im Muse­ums­gar­ten´. Der Theo­dor-Storm-Ver­ein lädt zu Kaf­fee und selbst­ge­ba­cke­nem köst­li­chen Kuchen ein.

8. Juli 2017, Sa., 19. 30 Uhr

  • Kon­zert im Gemein­de­saal der Ev. St. Mar­tins­ge­meinde, Friedensplatz
    „Du graue Stadt am Meer“ – Ver­to­nun­gen von Storm-Gedich­ten der Kom­po­nis­ten Brahms, von Blome, Stolz, Car­ri­ére, Schwarz, Kukuck, Zil­lin­ger mit dem Kam­mer­chor „Con Brio“ unter der Lei­tung von Susanne Schmidt, Kassel
    Solis­ten: Jochen Faul­ham­mer, Bass, Ralf Schwarz-Aschen­bren­ner, Klavier

9. Juli 2017, So., ab 10.00 Uhr

  • Aus­flug zur Burg Han­stein mit Füh­rung durch die Burg und anschlie­ßen­dem Mit­tag­essen im Klau­sen­hof in Bornhagen.
Jul
8
Sa
Literarische Wanderung »Auf dem Goethewanderweg von Ilmenau zum Kickelhahn«
Jul 8 um 10:00

Lite­ra­ri­sche Wan­de­rung »Auf dem Goe­the­wan­der­weg von Ilmenau zum Kickelhahn«

Lei­tung: Dr. Eck­hard Ullrich

Im Rah­men der Aus­stel­lung »Wan­der­lust oder die Sehn­sucht nach dem Para­dies« im Eisen­acher Stadt­schloss vom 1.7. bis 29.10.2017.

Die Wan­de­rung unter sach­kun­di­ger Lei­tung von Dr. Eck­hard Ull­rich beginnt am Goe­the­Stadt­mu­seum am Ilmen­auer Markt und führt über den mitt­le­ren und obe­ren Berg­gra­ben­weg ent­lang des Goe­the­wan­der­we­ges über den Schwal­ben­stein nach Mane­bach. Über den Her­mann­stein geht des dann zum Goe­the­häus­chen auf dem Kickel­hahn und nach einer Rast zurück nach Ilmenau.

Eine Ver­an­stal­tung des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes e.V. in Zusam­men­ar­beit mit dem Thü­rin­ger Museum Eisen­ach und dem Kul­tur­amt der Stadt Eisenach. 

Die Ver­an­stal­tung fin­det mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der  Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen statt.

Jul
15
Sa
Literarische Wanderung zu den Drei Gleichen
»Mit Menantes und Radegunde
auf dem Gustav-Freytag-Weg«
Jul 15 um 10:00

Die Rund­wan­de­rung führt vom Freu­den­thal unter­halb der Burg Glei­chen über Mühl­berg und die Mühl­burg zur Wach­sen­burg und über das Glei­chen­tal wie­der zurück zum Aus­gangs­punkt. Geführt wird sie vom Jenaer Autor, Film- und Aus­stel­lungs­ma­cher Dr. Jens-Fietje Dwars, der u.a. die Men­an­tes-Gedenk­stätte in Wan­ders­le­ben ein­ge­rich­tet hat und die Thü­rin­ger Lite­ra­tur­zeit­schrift »Palm­baum« leitet.

Als Chris­tian Fried­rich Hunold 1680 in Wan­ders­le­ben gebo­ren, war Men­an­tes einer der meist­ge­le­se­nen Dich­ter des Barock. Hören Sie, wie er und viele andere Autoren die Sage vom »zwei­be­weib­ten Gra­fen von Glei­chen« besun­gen haben. Auch die Mühl­burg ist ein lite­ra­ri­scher Ort: Gus­tav Frey­tag hat ihr mit sei­nem Roman »Das Nest der Zaun­kö­nige« 1873 ein Denk­mal gesetzt. Mehr noch: mit der Legende der hei­li­gen Rade­gunde, an die noch heute die Grund­mau­ern einer Kapelle auf der Burg erin­nern, begann die Thü­rin­ger Literaturge­schichte. Auf dem Gus­tav-Frey­tag-Wan­der­weg erin­nert zudem der Tri­ni­us­blick an einen Schrift­stel­ler, der Thü­rin­gen als »Grü­nes Herz Deutsch­lands« berühmt gemacht hat. Und damit der Rück­weg nicht zu lang wird, liest Dwars die bes­ten Texte zum Men­an­tes-Preis für ero­ti­sche Dich­tung, der seit 2006 alle zwei Jahre in Wan­ders­le­ben ver­ge­ben wird.

Treff­punkt: 10 Uhr Men­an­tes-Gedenk­stätte, Men­an­tes-Straße 31, OT Wan­ders­le­ben, 99869 Drei Glei­chen, von dort im PKW zum Park­platz Freu­den­thal (10:15 Uhr). Ende der Wan­de­rung: ca. 16 Uhr

 

Über die Drei Gleichen und ihre literarische Bedeutung

»Hier liegt vom Buche Thü­rin­gen eine der herr­lichs­ten Stel­len vor uns auf­ge­schla­gen«, beschrieb Lud­wig Bech­stein den Land­strich rund um die Drei Glei­chen auf einer Wan­de­rung im Jahre 1838.

Der gut aus­ge­schil­derte Rund­weg von zwölf Kilo­me­tern ver­bin­det die Mühl­burg, die Wach­sen­burg sowie die Burg Glei­chen und bie­tet immer wie­der tolle Ausblicke.

Eine Burg für zwei Frauen
Aus­gangs­punkt der Wan­de­rung ist der Bahn­hof Wan­ders­le­ben, von wo man nach etwa einer hal­ben Stunde Fuß­marsch auf die Bur­gen­route stößt und am Gast­hof Freu­den­thal anlangt. (Ein Abste­cher nach rechts, führt hin­auf auf den hohen Kaff­berg (393 m ü. NN), von dem man einen her­vor­ra­gen­den Aus­blick auf die »Drei Glei­chen« hat.) Um das Freu­den­tal rankt sich die »Sage vom zwei­be­weib­ten Gra­fen«. Sie han­delt von Graf Ernst III. von Glei­chen, der auf einem Kreuz­zug in den Ori­ent in Gefan­gen­schaft geriet. Mit der Hilfe einer Sultans­tochter konnte er jedoch flie­hen. Er ver­liebte sich in seine Ret­te­rin und nahm sie zur Frau, obwohl er bereits ver­hei­ra­tet war. Am Fuße des Ber­ges, wo heute der Gast­hof steht, begrüßte ihn seine erste Frau mit offe­nen Armen. Fortan lebte der Graf mit zwei Frauen auf der Burg.

Die aus dem 11. Jahr­hun­dert stam­mende Burg Glei­chen (370 m) ist die größte der drei Burg­an­la­gen. Bis ins 16. Jahr­hun­dert war sie bewohnt, danach dem Ver­fall preis­ge­ge­ben. Neben Ring­mauer, Tor­haus und Res­ten des roma­ni­schen Palas ist auch der Berg­fried erhal­ten. Der Auf­stieg zum Turm wird mit einem schö­nen Aus­blick belohnt.

Am Berg­fuß bad lands: grau­grüne und rote, nähr­stoff­arme Ton­steine (aus dem Mitt­le­ren Keu­per vor ca. 225 Mio. Jah­ren), wie in der süd­eu­ro­päi­schen Steppe.

 

Vom Kugel­blitz getroffen
Kaum ist die Auto­bahn unter­quert, emp­fängt einen auch schon der kleine Ort Mühl­berg. Die Tou­rist­infor­ma­tion Kul­tur­scheune Mühl­berg berich­tet von einer Sage: »Es heißt, dass in der Nacht des 31. Mai 1230 ein Kugel­blitz zeit­gleich in die Türme der drei Bur­gen ein­schlug, die Feuer auf den Ber­gen waren bis weit in die Ferne zu sehen. Seit­dem spre­chen die Men­schen von den Drei Gleichen.«
Das Dorf steht auf Kalk­tuff, den eine stark spru­delnde, mine­ral­rei­che Karst­quelle – der Spring – abge­setzt hat. Unter­halb der Burg Rätsand­stein­bruch für Baumaterialien.
Es folgt der Auf­stieg zur Ruine Mühl­burg (377 m), der ältes­ten Burg Thü­rin­gens, 704 erst­mals urkund­lich erwähnt. Ab dem 17. Jahr­hun­dert ver­fiel das Bau­werk. Noch heute führt eine Holz­brü­cke über den Burg­gra­ben in das Innere der Anlage, die von dem impo­san­ten, 22 Meter hohen Berg­fried beherrscht wird. 56 m tie­fer Brun­nen aus 13. Jh., klei­nes Museum.

Gus­tav Frey­tag beschrieb die Burg in sei­nem Roman­zy­klus »Die Ahnen« als »Das Nest der Zaun­kö­nige«. Die letzte Thü­rin­ger Königs­toch­ter Rade­gunde (518 – 587) grün­dete im sechs­ten Jahr­hun­dert in Frank­reich eine freie Gemein­schaft von Frauen zur Pflege Not­lei­den­der und Kran­ker, wes­halb sie nach ihrem Tod als Hei­lige ver­ehrt wurde. Ein Zeug­nis davon ist die ehe­ma­lige Rade­gun­dis­ka­pelle auf der Mühl­burg, von der aller­dings nur noch die Grund­mau­ern erhal­ten geblie­ben sind.
Auf dem Gus­tav- Frey­tag-Weg geht es über die Schloss­leite, einem beson­ders reiz­vol­len und geschütz­ten Abschnitt im Drei-Glei­chen-Gebiet über den Tri­ni­us­blick (380 m, durch den Thü­rin­ger Wald-Ver­ein Mühl­berg zu Ehren des Schrift­stel­lers August Tri­nius errich­tet), bis zum Hecken­berg und (links hal­ten) in stei­lem Auf­stieg zur Wach­sen­burg (421 m ü. NN) mit Blick auf den Thü­rin­ger Wald. Die ein­zige erhal­tene Burg der Drei Glei­chen (Hotel, Gast­stätte) war bereits um 950 eine befes­tigte Anlage.
936 im Auf­trag von Abt Mein­goth als Klos­ter­an­lage errich­tet, zeit­weise Schutz- und Raub­rit­ter­burg, bis Ende des 19. Jh. von Her­zog Carl Edu­ard (Sach­sen-Coburg und Gotha) als Gefäng­nis genutzt. Vom ehe­ma­li­gen Wach­sen­burg­ver­ein als Aus­flugs­ziel mit Aus­sichts­turm und Gast­stätte umge­baut, heute in Pri­vat­be­sitz, Hotel und Museum mit Bau­ern- und Hand­werks­zim­mer sowie einer Waf­fen- und Rüst­kam­mer. Hohen­lo­he­turm mit Rund­blick über das Thü­rin­ger Becken. Brun­nen­haus mit 93 Meter tie­fem Brun­nen und einem Tret­rad aus der Zeit kurz nach dem Drei­ßig­jäh­ri­gen Krieg.

Von der Wach­sen­burg führt der Weg hin­un­ter ins Glei­chen­tal, vor­bei an Ala­bas­ter­bruch (bis 1952) und der Grä­fen­brun­nen­quelle zurück bis nach Freudenthal.

 

Die Wan­de­rung fin­det im Rah­men der Aus­stel­lung »Wan­der­lust oder die Sehn­sucht nach dem Para­dies« im Eisen­acher Stadt­schloss vom 1.7. bis 29.10.2017 statt.

Eine Ver­an­stal­tung des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes e.V. in Zusam­men­ar­beit mit dem Thü­rin­ger Museum Eisen­ach und dem Kul­tur­amt der Stadt Eisenach. 

Die Ver­an­stal­tung fin­det mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der  Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen statt.

Sep
10
So
Tag des offenen Denkmals im Literaturmuseum »Theodor Storm« in Heiligenstadt
Sep 10 um 14:00

Der Storm-Ver­ein lädt im Ver­an­stal­tungs­kel­ler und im Muse­ums­gar­ten zu Kaf­fee und selbst­ge­ba­cke­nem Kuchen ein.

Sep
16
Sa
Literarische Exkursion »Auf Schillers Spuren zum Jenzig« in Jena
Sep 16 um 10:00

Infor­ma­tion zum Treff­punkt (Gast­haus »Dis­tel­schänke«): Tram Linie 2, 3, 33, Sta­tion: Jenzigweg

»Der Spa­zier­gang« – Lite­ra­ri­sche Exkur­sion auf Schil­lers Spu­ren zum Jenzig

Lei­tung: Wolf­gang Haak.

 

Am Sonn­abend, dem 16. Sep­tem­ber 2017, lädt der Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat zu einem lite­ra­ri­schen Spa­zier­gang auf den Spu­ren von Schil­ler in Jena ein. Schil­lers Gedicht »Der Spa­zier­gang« ver­bin­det sich unmit­tel­bar mit Schil­lers Wegen auf den Jen­zig. Es ent­stand im August und Sep­tem­ber 1795 und gehörte für den Dich­ter zum Höhe­punkt sei­nes Schaf­fens. Nicht nur die Ent­ste­hungs­ge­schichte und das Werk selbst wer­den zu Gehör kom­men, son­dern auch Gedichte zeit­ge­nös­si­cher Dich­ter, die sich the­ma­tisch mit der Land­schaft um Jena verbinden.

Die Wan­de­rung führt von der Gast­stätte »Dis­tel­schänke« in Jena unter der Lei­tung von Wolf­gang Haak zum Jenzighaus.

 

Die Exkur­sion fin­det im Rah­men der Aus­stel­lung »Wan­der­lust oder die Sehn­sucht nach dem Para­dies« im Eisen­acher Stadt­schloss vom 1.7. bis 29.10.2017 statt.

Eine Ver­an­stal­tung des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes e.V. in Zusam­men­ar­beit mit dem Thü­rin­ger Museum Eisen­ach und der Kul­tur­di­rek­tion der Stadt Eisenach. 

Die Ver­an­stal­tung fin­det mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der  Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen statt.

Sep
23
Sa
Literarische Wanderung »Auf den Spuren der historischen Thüringer Wandervereine« um Ruhla und Eisenach
Sep 23 um 10:00

Auf den Spu­ren der his­to­ri­schen Thü­rin­ger Wandervereine

Lei­tung: Rüdi­ger Haufe.

 

Die Wan­de­rung führt, aus­ge­hend vom Ruh­laer Dich­ter­hain, auf den Ring­berg zum »Carl-Alex­an­der-Turm«, am »Toten Mann« vor­bei auf den Renn­steig, den Renn­steig ent­land ost­wärts zur »Neuen Wiese« mit dem »Tri­nius Blick«. Wei­ter führt die Route zum »Nebe-Stein« und zum »Ehren­mal« der Wan­der­ver­eine auf dem Glöck­ner. Dann geht es durch den »Unge­heu­ren Grund« am Dorn­sen­berg vor­bei zurück nach Ruhla. Die Wan­der­stre­cke beträgt etwa 12 Kilo­me­ter. Rüdi­ger Haufe, der sich inten­siv mit den Thü­rin­ger Hei­mat- und Wan­der­ver­eine beschäf­tigt hat, geht auf der Wan­de­rung zeit­ge­nös­si­schen »Thüringen«-Diskursen im 19. und 20. Jahr­hun­dert nach. Schrift­stel­ler wie Lud­wig Storch, Alex­an­der Zieg­ler, August Tri­nius oder Her­mann Nebe wer­den dabei ebenso eine Rolle spie­len wie der Thü­ring­er­wald-Ver­ein und der Rennsteigverein.

Die Exkur­sion fin­det im Rah­men der Aus­stel­lung »Wan­der­lust oder die Sehn­sucht nach dem Para­dies« im Eisen­acher Stadt­schloss vom 1.7. bis 29.10.2017 statt.

Eine Ver­an­stal­tung des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes e.V. in Zusam­men­ar­beit mit dem Thü­rin­ger Museum Eisen­ach und der Kul­tur­di­rek­tion der Stadt Eisenach. 

Die Ver­an­stal­tung fin­det mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der  Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen statt.

Sep
27
Mi
Ausstellungseröffnung »Aus dem Nachlass des Kunstmalers Theodor Sander« in Heiligenstadt
Sep 27 um 19:30

Aus­stel­lungs­er­öff­nung »Aus dem Nach­lass des Kunst­ma­lers Theo­dor San­der« (1858–1935), Ehe­mann der Storm-Toch­ter Lucie (1860–1935), gebo­ren 1860 in Heiligenstadt.

Anläss­lich der Schen­kung an das Lite­ra­tur­mu­seum „Theo­dor Storm“ durch einen Uren­kel des Dichters.

Aus­stel­lungs­dauer bis 31.12.2017.

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