Kalender

Ausstellungen

Feb
14
Fr
ganztägig Ausstellung »Nietzsche komponier...
Ausstellung »Nietzsche komponier...
Feb 14 – Jun 14 ganztägig
Nietz­sche kom­po­niert. Noten­ma­nu­skripte aus dem Nach­lass – Eine Son­der­aus­stel­lung im Rah­men von »Nietz­sche Super­star. Ein Par­cours der Moderne«   Musik beglei­tete Nietz­sche sein Leben lang. Sie war ihm, der seit frü­her Jugend Kla­vier spielte und[...]
Mrz
7
Sa
ganztägig Ausstellung »Ein zweischneidiges...
Ausstellung »Ein zweischneidiges...
Mrz 7 – Jun 4 ganztägig
Ausstellung »Ein zweischneidiges Schwert. Radjo Monk: Graphiken, Typoskripte, Buchkunst, gemischte Medien« in der Stadtbücherei Weimar @ Stadtbücherei Weimar
Aus­stel­lung »Ein zwei­schnei­di­ges Schwert. Radjo Monk: Gra­phi­ken, Typoskripte, Buch­kunst, gemischte Medien« in Wei­mar   Öff­nungs­zei­ten Diens­tag – Frei­tag 10 – 19 Uhr Sams­tag 10 – 13 Uhr Mon­tag geschlos­sen Aus­stel­lungs­dauer 07.03.2020 bis 04.06.2020
Mrz
14
Sa
ganztägig Ausstellung »<span class="caps">...
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Mrz 14 – Mai 24 ganztägig
Ausstellung »EDITION AUGENWEIDE. Jörg Kowalski & Ulrich Tarlatt« im Romantikerhaus Jena @ Literaturmuseum Romantikerhaus Jena
EDITION AUGENWEIDE. Jörg Kow­al­ski & Ulrich Tar­latt 30 Jahre Künst­ler­buch Alma­nach COMMON SENSE 1989–2018   Gemein­sam mit dem Lyri­ker Jörg Kow­al­ski (Halle) grün­det der Maler und Gra­fi­ker Ulrich Tar­latt (Bern­burg) 1987 die edi­tion augen­weide, einen[...]
Apr
3
Fr
ganztägig <span class="dquo">»</span>Oh ei...
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Apr 3 – Sep 1 ganztägig
Oh ein Gott ist der Mensch, wenn er träumt – Aus­stel­lung zum 250. Geburts­tag Höl­der­lins   Bil­der von HAP Gries­ha­ber, Peter Zaum­seil, Die­ter M. Wei­den­bach, Harald Rei­ner Gratz, Mar­kus Val­lazza, Wolf Bertram Becker…
Dez
31
Di
ganztägig Dummy
Dummy
Dez 31 2030 – Dez 30 2044 ganztägig
 
Apr
16
Do
Buchvorstellung mit Michael Jeismann auf Schloss Friedenstein in Gotha
Apr 16 um 17:15

»Die Frei­heit der Liebe. Paare zwi­schen zwei Kul­tu­ren. Eine Welt­ge­schichte bis heute«

Buch­vor­stel­lung mit Apl. Prof. Dr. Michael Jeis­mann (Ber­lin).

Ein Paar, in dem sich zwei Kul­tu­ren ver­bin­den, sorgt für Unruhe. Diese Erfah­rung kennt das Gil­ga­mesch-Epos genauso wie die Eras­mus-Pär­chen, die sich beim Aus­lands­stu­dium fin­den. Michael Jeis­mann hat die erste Kul­tur­ge­schichte jener Paare geschrie­ben, die sich über Gren­zen hin­weg gefun­den haben. Die Angst, eine fremde Kul­tur könnte die eigene Iden­ti­tät schwä­chen, ist so groß wie das Begeh­ren, das Leben um Neues zu berei­chern. Michael Jeis­mann rückt die legen­däre Köni­gin von Saba und König Salomo in eine Linie mit der Eng­län­de­rin Ruth Khama und Seretse Khama, dem spä­te­ren Prä­si­den­ten von Bots­wana, die 1950 den ers­ten glo­ba­len Pro­test gegen Ras­sen­dis­kri­mi­nie­rung aus­lös­ten. Die inter­kul­tu­rel­len Paare zwi­schen Ver­bot und Tole­ranz: Viele wer­den sich in die­sem Buch wie­der­fin­den.

Ver­an­stal­ter: Freun­des­ge­sell­schaft der For­schungs­bi­blio­thek Gotha in Koope­ra­tion mit der Lan­des­zen­trale für Poli­ti­sche Bil­dung Thü­rin­gen.

Apr
17
Fr
Literatursalon des Südthüringer Literaturvereins in Suhl
Apr 17 um 18:00

Offe­nes Podium für (eigene) Lite­ra­tur. Autorin­nen und Autoren sind herz­lich will­kom­men, um mit erfah­re­nen Schrift­stel­lern des Süd­thü­rin­ger Lite­ra­tur­ver­eins ins Gespräch zu kom­men.

Apr
21
Di
Lesung mit Wolfgang Benz in Erfurt
Apr 21 um 18:00

Wolf­gang Benz: The­re­si­en­stadt. Eine Geschichte von Täu­schung und Ver­nich­tung

 

Nir­gendwo kam der Zynis­mus der Natio­nal­so­zia­lis­ten deut­li­cher zum Aus­druck als in The­re­si­en­stadt. Die Welt­öf­fent­lich­keit und die zur Depor­ta­tion bestimm­ten Juden wur­den plan­mä­ßig über den Zweck der Ein­rich­tung getäuscht. Mit ihren Lügen über The­re­si­en­stadt sind die Natio­nal­so­zia­lis­ten nicht erfolg­los geblie­ben: Bis heute hält sich das Bild des pri­vi­le­gier­ten „Alters­ghetto“. Immer wie­der fin­det man in der Lite­ra­tur Hin­weise dar­auf, dass hier die Lebens­be­din­gun­gen bes­ser waren als in ande­ren Lagern, dass die Kin­der und Jugend­li­chen in den Genuss von Schul­bil­dung gekom­men seien, nir­gendwo fehlt der Ver­weis auf das kul­tu­relle Leben im Ghetto. Dies alles gab es, doch wird dabei ein ent­schei­den­der Teil der Wirk­lich­keit aus­ge­blen­det. Denn The­re­si­en­stadt war in das Pro­gramm der Ermor­dung der euro­päi­schen Juden ein­ge­bun­den und von Hun­ger, Elend und einer hohen Sterb­lich­keit geprägt. Das Ghetto war hoff­nungs­los über­füllt und immer wie­der gin­gen Trans­porte in die Ver­nich­tungs­la­ger im Osten. Ins­ge­samt wur­den 141 000 Juden, vor allem aus der Tsche­cho­slo­wa­kei, Deutsch­land und Öster­reich, nach The­re­si­en­stadt depor­tiert, nur 23 000 von ihnen über­leb­ten den Holo­caust. Wolf­gang Benz zeich­net ein Bild der Rea­li­tät zwi­schen Hoff­nung und Ver­nich­tung, zwi­schen Illu­sion und Unter­gang. Sein Buch ist der wich­tigste Bei­trag zu einer Gesamt­dar­stel­lung der Geschichte des Ghet­tos The­re­si­en­stadt seit dem Stan­dard­werk des tsche­chi­schen Zeit­zeu­gen Hans Gün­ther Adler aus den 1950er Jah­ren. Die Frage nach dem Erbe von The­re­si­en­stadt und des­sen heu­ti­ger Bedeu­tung für die Erin­ne­rungs­kul­tur schließt den Band ab. Wolf­gang Benz, war von 1990 bis 2011 Lei­ter des renom­mier­ten Zen­trums für Anti­se­mi­tis­mus­for­schung (TU Ber­lin). Zahl­rei­che Ver­öf­fent­li­chun­gen zu den The­men Natio­nal­so­zia­lis­mus, Anti­se­mi­tis­mus und ver­glei­chen­der Vor­ur­teils­for­schung, u. a. „Was ist Anti­se­mi­tis­mus?“ (2005); „Nach dem Unter­gang. Die ers­ten Zeug­nisse der Shoah in Polen 1944–1947“ (2014); „Anti­se­mi­tis­mus in der DDR. Mani­fes­ta­tio­nen und Fol­gen des Feind­bil­des Israel“ (2018).

Apr
22
Mi
Lesung mit Wolfgang Benz in Arnstadt
Apr 22 um 19:00

Lesung mit Wolf­gang Benz: The­re­si­en­stadt. Eine Geschichte von Täu­schung und Ver­nich­tung

 

Nir­gendwo kam der Zynis­mus der Natio­nal­so­zia­lis­ten deut­li­cher zum Aus­druck als in The­re­si­en­stadt. Die Welt­öf­fent­lich­keit und die zur Depor­ta­tion bestimm­ten Juden wur­den plan­mä­ßig über den Zweck der Ein­rich­tung getäuscht. Mit ihren Lügen über The­re­si­en­stadt sind die Natio­nal­so­zia­lis­ten nicht erfolg­los geblie­ben: Bis heute hält sich das Bild des pri­vi­le­gier­ten „Alters­ghetto“. Immer wie­der fin­det man in der Lite­ra­tur Hin­weise dar­auf, dass hier die Lebens­be­din­gun­gen bes­ser waren als in ande­ren Lagern, dass die Kin­der und Jugend­li­chen in den Genuss von Schul­bil­dung gekom­men seien, nir­gendwo fehlt der Ver­weis auf das kul­tu­relle Leben im Ghetto. Dies alles gab es, doch wird dabei ein ent­schei­den­der Teil der Wirk­lich­keit aus­ge­blen­det. Denn The­re­si­en­stadt war in das Pro­gramm der Ermor­dung der euro­päi­schen Juden ein­ge­bun­den und von Hun­ger, Elend und einer hohen Sterb­lich­keit geprägt. Das Ghetto war hoff­nungs­los über­füllt und immer wie­der gin­gen Trans­porte in die Ver­nich­tungs­la­ger im Osten. Ins­ge­samt wur­den 141 000 Juden, vor allem aus der Tsche­cho­slo­wa­kei, Deutsch­land und Öster­reich, nach The­re­si­en­stadt depor­tiert, nur 23 000 von ihnen über­leb­ten den Holo­caust. Wolf­gang Benz zeich­net ein Bild der Rea­li­tät zwi­schen Hoff­nung und Ver­nich­tung, zwi­schen Illu­sion und Unter­gang. Sein Buch ist der wich­tigste Bei­trag zu einer Gesamt­dar­stel­lung der Geschichte des Ghet­tos The­re­si­en­stadt seit dem Stan­dard­werk des tsche­chi­schen Zeit­zeu­gen Hans Gün­ther Adler aus den 1950er Jah­ren. Die Frage nach dem Erbe von The­re­si­en­stadt und des­sen heu­ti­ger Bedeu­tung für die Erin­ne­rungs­kul­tur schließt den Band ab. Wolf­gang Benz, war von 1990 bis 2011 Lei­ter des renom­mier­ten Zen­trums für Anti­se­mi­tis­mus­for­schung (TU Ber­lin). Zahl­rei­che Ver­öf­fent­li­chun­gen zu den The­men Natio­nal­so­zia­lis­mus, Anti­se­mi­tis­mus und ver­glei­chen­der Vor­ur­teils­for­schung, u. a. „Was ist Anti­se­mi­tis­mus?“ (2005); „Nach dem Unter­gang. Die ers­ten Zeug­nisse der Shoah in Polen 1944–1947“ (2014); „Anti­se­mi­tis­mus in der DDR. Mani­fes­ta­tio­nen und Fol­gen des Feind­bil­des Israel“ (2018).

2. HörsaalSlam an der Uni Erfurt
Apr 22 um 20:00

Poe­try Slam im Hör­saal Nr. 1 der Uni­ver­si­tät Erfurt! Der Fach­schafts­rat Erzie­hungs­wis­sen­schaft und der Stu­die­ren­den­rat holen für Euch die bes­ten und größ­ten Poe­tIn­nen Deutsch­lands direkt in den Hör­saal. Statt Sta­tis­tik gibt es feinste Emo­tio­nen, statt Power­point poin­ten­rei­che Prosa, statt Lan­ge­weile nur Liebe und Poe­sie. Kommt vor­bei, genießt und schreibt gut mit, denn alles ist garan­tiert prü­fungs­re­le­vant! Natür­lich sind neben den Stu­die­ren­den auch alle ande­ren Fans des guten Poe­try Slams herz­lich ein­ge­la­den.

In Koope­ra­tion mit Fach­schafts­rat Erzie­hungs­wis­sen­schaft, Stu­die­ren­den­rat und Highslam­mer e.V.

Apr
23
Do
Lesung mit Ariadne von Schirach in Greiz
Apr 23 um 19:00

Die psy­cho­ti­sche Gesell­schaft – Lesung mit Ari­adne von Schi­rach

 

Man könnte mei­nen, die Welt wäre ver­rückt gewor­den. Was ist, wenn das tat­säch­lich stimmt? Ange­sichts einer immer ver­rück­ter wer­den­den Gegen­wart ist es an der Zeit, uns wie­der an unsere Würde, unsere Träume und unsere Ver­ant­wor­tung für unser eige­nes und gemein­sa­mes Leben zu erin­nern. »Die psy­cho­ti­sche Gesell­schaft« ist eine hell­sich­tige Ana­lyse unse­rer öko­no­mi­sier­ten Gesell­schaft und zugleich ein lei­den­schaft­li­ches Plä­doyer für einen ande­ren Umgang mit Natur, Mensch­sein und Liebe. Selbst­mord­at­ten­tä­ter, Geflüch­tete und popu­lis­ti­sche Prä­si­den­ten. Und dann spielt auch noch das Klima ver­rückt. Die­ser kri­sen­hafte Zustand hat viele Gründe. Die Öko­no­mi­sie­rung der Welt hat sich im 21. Jahr­hun­dert fast voll­endet. Sie betrifft schon lange nicht mehr nur das Sicht­bare, son­dern reicht tief in das Unsicht­bare hin­ein: in das Soziale, in den Umgang mit uns selbst, den ande­ren und der Welt. Der Selbst­wert ist zum Markt­wert gewor­den, die Gren­zen zwi­schen Ich und Welt ver­schwim­men. Das Resul­tat die­ser kol­lek­ti­ven Iden­ti­täts­krise ist eine psy­cho­ti­sche Gesell­schaft, deren Mit­glie­der weder wis­sen, wer sie sind, noch was sie sol­len, und des­halb unfä­hig sind, mit sich und mit­ein­an­der bewusst, wert­schät­zend und ange­mes­sen umzu­ge­hen. Doch jede Krise trägt in sich die Mög­lich­keit einer neuen Ord­nung, sie ist eine Chance, unser Ver­hält­nis zu uns, den Ande­ren und der Welt neu zu erzäh­len. Ari­adne von Schi­rach unter­rich­tet Phi­lo­so­phie und chi­ne­si­sches Den­ken an der Ber­li­ner Uni­ver­si­tät der Künste, der HFBK in Ham­burg und der Donau-Uni­ver­si­tät Krems. Sie arbei­tet als freie Jour­na­lis­tin und Kri­ti­ke­rin und wurde bekannt als Autorin der Sach­buch-Best­sel­ler »Der Tanz um die Lust« und »Du sollst nicht funk­tio­nie­ren. Für eine neue Lebens­kunst«. 2016 erschien das psy­cho­lo­gi­sche Fach­buch »Ich und Du und Mül­lers Kuh. Kleine Cha­rak­ter­kunde für alle, die sich und andere bes­ser ver­ste­hen wol­len«.

Lesung mit Christine Theml, Iris Geisler und Christine Hansmann in Jena
Apr 23 um 19:00

Lesung im Rah­men der Reihe „Lite­ra­tur im Flur“

 

Mit: Chris­tine Theml, Iris Geis­ler (Jena) und Chris­tine Hans­mann (Wei­mar), Lesung

Musik: Ilga Her­zog (Jena), Quer­flöte u.a.

 

Lesung mit Michael Schweßinger in Gera
Apr 23 um 19:30

Michael Schweß­in­ger liest aus »In Bux­te­hude ist noch Platz«

 

Die Welt ist ent­setz­lich schön und Michael Schweß­in­ger ist in ihr unter­wegs: Nicht nur in Bux­te­hude, son­dern quer durch Europa – in frem­den Städ­ten, auf Flü­gen und Zwi­schen­stopps und eigent­lich irgend­wie immer in bet­ween – begeg­nen ihm Men­schen und ihre Geschich­ten. Seine Trieb­fe­dern dabei sind Neu­gier und die Schön­heit des ers­ten Mor­gens in einem gänz­lich unver­trau­ten Land. Er nimmt uns in sei­nen Erzäh­lun­gen mit auf die­sen kalei­do­sko­pi­schen Heim­weg in die Fremde.

Der Erzähl­sound von „In Bux­te­hude ist noch Platz“ ist mal ent­spannt und flie­ßend, mal Social Beat, und immer wie­der trifft da die­ser ihm urei­gene, ver­stie­gene Humor auf eine Phi­lo­so­phie des Lebens­hun­gers. An die­sem Abend wird er seine Welt, die erfah­rene und erlebte, die sei­nes unver­wech­sel­ba­ren Erzähl­sounds und die sei­nes urei­ge­nen Humors, mit dem Publi­kum tei­len.

Apr
24
Fr
9. Suhler Lesenacht in Suhl-Heinrichs
Apr 24 um 18:00

Ver­an­stal­tun­gen im his­to­ri­schen Rat­haus Suhl-Hein­richs und wei­te­ren Lese­orte

9. Suh­ler Lese­nacht in Suhl-Hein­richs – Gemein­schafts­pro­gramm des Süd­thü­rin­ger Lite­ra­tur­ver­eins in der VHS Suhl-Hein­richs und an drei wei­te­ren Lese­or­ten inklu­sive Pre­miere für das Heft »30 Jahre blü­hende Land­schaf­ten – Lite­ra­ri­sche Exkur­sio­nen«.

Das genaue Pro­gramm wird auf der Web­site des Süd­thü­rin­ger Lite­ra­tur­ver­eins noch bekannt­ge­ge­ben.

6. Thüringer Diary Slam in Erfurt
Apr 24 um 19:30

Wir laden inter­es­sier­tes Publi­kum und all‘ die­je­ni­gen, die sich mit ihren Tage­bü­chern auf die Bühne trauen, zum Diary-Slam ein. Ob ers­ter Kuss, chao­ti­scher All­tag oder anstren­gende Fami­li­en­feier, alle The­men sind will­kom­men bei den Tex­ten. Das Publi­kum ent­schei­det, wer eine Runde wei­ter­kommt. Auf geht‘s: Tage­bü­cher raus­kra­men und eine Anmel­dung schi­cken an fsj_kultur@herbstlese.de (Sophie Kirch­ner).

Apr
25
Sa
Literarisches Programm mit Wulf Kirsten zu Sarah Kirschs 85. Geburtstag in der Dichterstätte Sarah Kirsch in Limlingerode
Apr 25 um 14:30

Zu Sarah Kirschs 85. Geburts­tag am 16. April 2020:

Lesung von Gedich­ten Wulf Kirs­tens aus dem biblio­phi­len Band »flur­gän­ger«

 

Eröff­nung Haus­ART Nr.2/2020: Acht­und­drei­ßig Radie­run­gen Susanne Theu­mers zu 88 Gedich­ten Wulf Kirs­tens im Band »flur­gän­ger«, Ver­lag Tho­mas Reche, Neu­mark, 2019, limi­tierte Auf­lage in der Reihe Liga­tu­ren, signiert von bei­den, darin Wulf Kirs­ten: »Zu einem Land­schafts­zy­klus von Susanne Theu­mer« .

Die Aus­stel­lung dau­ert bis Ende Juni.

Apr
27
Mo
Lesung und Gespräch mit Daniela Seel in Erfurt
Apr 27 um 19:30

»Die Gunst des Augen­blicks« – Lesung und Gespräch mit Daniela Seel

 

Die 1974 in Frank­furt am Main gebo­rene Autorin Daniela Seel baute nach der Jahr­tau­send­wende mit dem Ver­lag kook­books eines der wich­tigs­ten Netz­werke für Gegen­warts­ly­rik auf, dem heute bereits lite­ra­tur­his­to­ri­sche Bedeu­tung zukommt. Ob als Dich­te­rin, als Über­set­ze­rin oder als Dozen­tin für Sprach­kunst, Poe­sie ist für Daniela Seel nicht nur aus­zu­le­gen­der Text, son­dern vor allem Lebens­form und Pra­xis. Für ihr Wir­ken und ihre Ver­dienste wurde sie viel­fach aus­ge­zeich­net, u. a. mit dem Fried­rich-Höl­der­lin-För­der­preis und dem Spit­zen­preis beim ers­ten Deut­schen Ver­lags­preis 2019.

Im Gespräch mit Mode­ra­tor Guido Naschert gibt Daniela Seel Aus­kunft über ihr ver­le­ge­ri­sches und lite­ra­ri­sches Schaf­fen und liest aus ihren Lyrik­bän­den »was weißt du schon von prä­rie« (2015) und »Aus­zug aus Eden« (2019).

Apr
28
Di
Lesung und Gespräch mit Daniela Seel in Jena
Apr 28 um 19:30

»Die Gunst des Augen­blicks« – Lesung und Gespräch mit Daniela Seel

 

Die 1974 in Frank­furt am Main gebo­rene Autorin Daniela Seel baute nach der Jahr­tau­send­wende mit dem Ver­lag kook­books eines der wich­tigs­ten Netz­werke für Gegen­warts­ly­rik auf, dem heute bereits lite­ra­tur­his­to­ri­sche Bedeu­tung zukommt. Ob als Dich­te­rin, als Über­set­ze­rin oder als Dozen­tin für Sprach­kunst, Poe­sie ist für Daniela Seel nicht nur aus­zu­le­gen­der Text, son­dern vor allem Lebens­form und Pra­xis. Für ihr Wir­ken und ihre Ver­dienste wurde sie viel­fach aus­ge­zeich­net, u. a. mit dem Fried­rich-Höl­der­lin-För­der­preis und dem Spit­zen­preis beim ers­ten Deut­schen Ver­lags­preis 2019.

Im Gespräch mit Hel­mut Hühn und Nancy Hünger.gibt Daniela Seel Aus­kunft über ihr ver­le­ge­ri­sches und lite­ra­ri­sches Schaf­fen und liest aus ihren Lyrik­bän­den »was weißt du schon von prä­rie« (2015) und »Aus­zug aus Eden« (2019).

für Stu­die­rende freier Ein­tritt

Apr
29
Mi
Lesung mit Wolfgang Haak in Weimar
Apr 29 um 18:30

»Zeit­um­stel­lung«, Roman, Blick aus dem Hin­ter­hof einer klei­nen Stadt auf die End­zeit der DDR – Lesung mit Wolf­gang Haak.

Eine Ver­an­stal­tung des Hotel »Ele­phant« mit der freund­li­chen Unter­stüt­zung der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V.

Lesung mit Lutz Seiler in Erfurt
Apr 29 um 19:30

»Stern 111« – Lesung mit Lutz Sei­ler

 

Ein Pan­orama der ers­ten Nach­wen­de­jahre in Ost und West: Zwei Tage nach dem Fall der Mauer ver­las­sen Inge und Wal­ter Bisch­off ihr altes Leben – die Woh­nung, den Gar­ten, ihre Arbeit und das Land. Ihre Reise führt die bei­den Fünf­zig­jäh­ri­gen weit hin­aus: Über Not­auf­nah­me­la­ger und Durch­gangs­wohn­heime fol­gen sie einem lange geheg­ten Traum, einem »Lebens­ge­heim­nis«, von dem selbst ihr Sohn Carl nichts weiß. Carl wie­derum, der den Auf­trag ver­wei­gert, das elter­li­che Erbe zu über­neh­men, flieht nach Ber­lin. Er lebt auf der Straße, bis er in den Kreis des »klu­gen Rudels« auf­ge­nom­men wird, einer Gruppe jun­ger Frauen und Män­ner, die dunkle Geschäfte, einen Gue­ril­la­kampf um leer­ste­hende Häu­ser und die Kel­ler­kneipe Assel betreibt. Im U‑Boot der Assel schlin­gert Carl durch das archai­sche Chaos der Nach­wen­de­zeit, immer in der Hoff­nung, Effi wie­der­zu­se­hen, »die ein­zige Frau, in die er je ver­liebt gewe­sen war«.

Nach dem mit dem Deut­schen Buch­preis aus­ge­zeich­ne­ten Best­sel­ler »Kruso« führt Lutz Sei­ler die Geschichte in zwei gro­ßen Erzähl­bö­gen fort – in einem Road­trip, der seine Bahn um den hal­ben Erd­ball zieht, und in einem Ber­lin-Roman, der uns die ers­ten Tage einer neuen Welt vor Augen führt. Und ganz neben­bei wird die Geschichte einer Fami­lie erzählt, die der Herbst 89 sprengt und die nun ver­su­chen muss, neu zuein­an­der zu fin­den.

Lesung mit Frank Witzel in Jena
Apr 29 um 20:15

Frank Wit­zel liest »Inni­ger Schiff­bruch«

 

Was geschieht, wenn die eige­nen Eltern ster­ben? Wenn auf­ge­fun­dene Briefe und Auf­zeich­nun­gen ein neues Licht auf Vater und Mut­ter wer­fen? Die Beschäf­ti­gung mit dem Nach­lass sei­nes ver­stor­be­nen Vaters ruft im Erzäh­ler von Frank Wit­zels auto­bio­gra­fi­schem Roman Erin­ne­run­gen an eine Kind­heit wach, in der das Fern­se­hen den Vor­abend erfin­det. Eine Kind­heit vol­ler Dis­zi­pli­nie­rungs­maß­nah­men wie Haus­ar­rest, Ton­band- und Fern­seh­ver­bot, in der die Eltern ihrem Kind unwis­sent­lich den Schre­cken der einst selbst erlit­te­nen Tren­nung als unent­wegte Dro­hung wei­ter­ge­ben. Eine Kind­heit, in der ein Sonn­tag klar struk­tu­riert, die Kit­tel­schürze für die Haus­frau unab­ding­bar und die von Erwach­se­nen erdachte Mond­fahrt Peter­chens ein Hor­ror­sze­na­rio ist wie das der Main­zer Fast­nacht. Wie sehr sich das indi­vi­du­ell Erlebte und kol­lek­tiv Erfah­rene gegen­sei­tig durch­drin­gen, zeigt sich, wenn Wit­zel gerade nicht die insze­nier­ten Bil­der aus dem Fami­li­en­al­bum »Unser Kind«, son­dern viel­mehr die aus­ge­son­der­ten Auf­nah­men mit der Frage zur Hand nimmt, ob nicht sie es sind, die Aus­kunft dar­über geben kön­nen, wie etwas wirk­lich gewe­sen ist. Im unent­weg­ten Zwei­fel am Wahr­heits­ge­halt der eige­nen Erin­ne­run­gen zeigt sich Frank Wit­zel ein­mal mehr als ein so nah­ba­rer wie begna­de­ter Erzäh­ler, dem es gelingt, über das Per­sön­li­che die Ver­fasst­heit einer Nach­kriegs­ge­sell­schaft in der neuen BRD zu erfas­sen.

Kar­ten erhal­ten Sie in der Tha­lia Uni­ver­si­täts­buch­hand­lung Jena.

Mai
1
Fr
31. Südthüringer Literaturwerkstatt auf Schloss Sinnershausen
Mai 1 um 15:00 – Mai 3 um 13:00

31. Süd­thü­rin­ger Lite­ra­tur­werk­statt (auf Ein­la­dung) in der JABZ Schloss Sin­ners­hau­sen mit vier Semi­nar­grup­pen, gelei­tet von André Schin­kel, Peter Neu­mann, Ulrike Blech­schmidt und Nata­lie Ewald.

Inter­es­sen­ten wen­den sich bitte unter den ange­ge­be­nen Kon­takt­da­ten an den Süd­thü­rin­ger Lite­ra­tur­ver­ein.

Mai
2
Sa
Literarische Soiree im Literaturmuseum Baumbachhaus Meiningen
Mai 2 um 19:00

Lite­ra­ri­sche Soi­ree mit den bes­ten Tex­ten der Süd­thü­rin­ger Lite­ra­tur­werk­statt im Lite­ra­tur­mu­seum Baum­bach­haus Mei­nin­gen.

Musi­ka­li­sche Beglei­tung: Gus­tav Kühn.

Mai
11
Mo
Lesung und Gespräch mit Farhad Showghi in Erfurt
Mai 11 um 19:30

Lesung und Gespräch mit Far­had Showghi – in der Reihe »Die Gunst des Augen­blicks – Thü­rin­ger Lesun­gen und Werk­statt­ge­sprä­che«

 

Im Jahr 2018 erhielt Far­had Showghi den renom­mier­ten Peter-Huchel-Preis für deutsch­spra­chige Lyrik. Die Jury schrieb in ihrer Begrün­dung: Showghis »Gedichte sto­ßen mit lei­sem Nach­druck vor in see­li­sche Bezirke, die erst durch die­sen Auf­bruch in den Fokus der Auf­merk­sam­keit gera­ten. So ent­ste­hen ent­schie­dene Modelle einer heu­ti­gen Wirk­lich­keit zwi­schen Ori­ent und Okzi­dent, die es ohne kör­per­li­che Wahr­neh­mung nicht gäbe.« Far­had Showghi wurde 1961 in Prag gebo­ren, ver­brachte Kind­heit und Jugend in der BRD und im Iran. Nach sei­nem Stu­dium der Human­me­di­zin in Erlan­gen lebt und arbei­tet er seit 1989 als Psych­ia­ter, Psy­cho­the­ra­peut, Autor und Über­set­zer in Ham­burg. Showghi ist Mit­glied im PEN-Zen­trum Deutsch­land und der Freien Aka­de­mie der Künste. Seine Arbei­ten wur­den viel­fach aus­ge­zeich­net, u. a. erhielt er den 3‑sat-Preis beim Inge­borg-Bach­mann-Wett­be­werb und den Peter-Huchel-Preis.

Im Gespräch gibt Far­hard Showghi Aus­kunft über sein lite­ra­ri­sches Schaf­fen und liest aus sei­nen zuletzt erschie­ne­nen Büchern »In ver­brach­ter Zeit« (2014) und »Wol­kenflug spielt Zer­reiß­probe« (2017).

Mode­ra­tion: Guido Naschert

 

Die Ver­an­stal­tun­gen der Reihe »Die Gunst des Augen­blicks« wer­den mit der freund­li­chen Unter­stüt­zung der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen, der Fried­rich-Schil­ler-Uni­ver­si­tät, des Lese-Zei­chen e.V. und der Gesell­schaft für Deut­sche Spra­che e.V. gemein­sam von der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V. (Pro­jekt­lei­tung; Geschäfts­füh­rung u. Antrag­stel­lung) und der Uni­ver­si­tät Jena (Schil­lers Gar­ten­haus, For­schungs­stelle Euro­päi­sche Roman­tik) (Pro­jekt­lei­tung, Geschäfts­füh­rung u. Koor­di­na­tion) sowie Lese-Zei­chen e.V. (Jena) und Erfur­ter Herbst­lese e.V. durch­ge­führt.

Mai
12
Di
Buchvorstellung mit PD Dr. Annegret Schüle, Stefan Weise und Thomas Schäfer in Gotha
Mai 12 um 19:00

»Paul Schä­fer. Erfur­ter Kom­mu­nist, ermor­det im Sta­li­nis­mus« – Buch­vor­stel­lung mit PD Dr. Anne­gret Schüle, Ste­fan Weise und Tho­mas Schä­fer

Lesung und Gesräch mit Farhad Showghi in Jena
Mai 12 um 19:30

Lesung und Gespräch mit Far­had Showghi – in der Reihe »Die Gunst des Augen­blicks – Thü­rin­ger Lesun­gen und Werk­statt­ge­sprä­che«

 

Im Jahr 2018 erhielt Far­had Showghi den renom­mier­ten Peter-Huchel-Preis für deutsch­spra­chige Lyrik. Die Jury schrieb in ihrer Begrün­dung: Showghis »Gedichte sto­ßen mit lei­sem Nach­druck vor in see­li­sche Bezirke, die erst durch die­sen Auf­bruch in den Fokus der Auf­merk­sam­keit gera­ten. So ent­ste­hen ent­schie­dene Modelle einer heu­ti­gen Wirk­lich­keit zwi­schen Ori­ent und Okzi­dent, die es ohne kör­per­li­che Wahr­neh­mung nicht gäbe.« Far­had Showghi wurde 1961 in Prag gebo­ren, ver­brachte Kind­heit und Jugend in der BRD und im Iran. Nach sei­nem Stu­dium der Human­me­di­zin in Erlan­gen lebt und arbei­tet er seit 1989 als Psych­ia­ter, Psy­cho­the­ra­peut, Autor und Über­set­zer in Ham­burg. Showghi ist Mit­glied im PEN-Zen­trum Deutsch­land und der Freien Aka­de­mie der Künste. Seine Arbei­ten wur­den viel­fach aus­ge­zeich­net, u. a. erhielt er den 3‑sat-Preis beim Inge­borg-Bach­mann-Wett­be­werb und den Peter-Huchel-Preis.

Im Gespräch gibt Far­hard Showghi Aus­kunft über sein lite­ra­ri­sches Schaf­fen und liest aus sei­nen zuletzt erschie­ne­nen Büchern »In ver­brach­ter Zeit« (2014) und »Wol­kenflug spielt Zer­reiß­probe« (2017).

Mode­ra­tion: Guido Naschert

 

Die Ver­an­stal­tun­gen der Reihe »Die Gunst des Augen­blicks« wer­den mit der freund­li­chen Unter­stüt­zung der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen, der Fried­rich-Schil­ler-Uni­ver­si­tät, des Lese-Zei­chen e.V. und der Gesell­schaft für Deut­sche Spra­che e.V. gemein­sam von der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V. (Pro­jekt­lei­tung; Geschäfts­füh­rung u. Antrag­stel­lung) und der Uni­ver­si­tät Jena (Schil­lers Gar­ten­haus, For­schungs­stelle Euro­päi­sche Roman­tik) (Pro­jekt­lei­tung, Geschäfts­füh­rung u. Koor­di­na­tion) sowie Lese-Zei­chen e.V. (Jena) und Erfur­ter Herbst­lese e.V. durch­ge­führt.

Mai
14
Do
Lesung mit Eva Demski und Volker Braun in Eisenach
Mai 14 um 20:00

Lesung mit Eva Dem­ski und Vol­ker Braun

 

Vol­ker Brauns Gedicht »Jazz« (1965) und Eva Demskis Text »Die B‑Seite« (2009) sind im Lite­ra­tur­kof­fer des Lippmann+Rau-Musikarchivs ein­an­der nahe, buch­stäb­lich. Zwei poli­ti­sche Wort­mel­dun­gen, die zu Papier gebracht wur­den in bewe­gen­der und beweg­ter Zeit und in zwei Staa­ten, die so nicht mehr gibt, ein drit­ter wächst aus bei­den gerade mühe­voll zusam­men.

Allein des­halb erschien uns eine gemein­same Lesung von Eva Dem­ski und Vol­ker Braun, drei­ßig Jahre nach der Wie­der­ver­ei­ni­gung bei­der deut­scher Staa­ten reiz­voll. Zwei starke lite­ra­ri­sche Stim­men, her­aus­ra­gend aus den Wir­ren der Zeit.

Der Maler Johan­nes Hei­sig (Mit­glied des Kura­to­ri­ums der Lippmann+Rau-Stiftung) gibt eine Ein­stim­mung in die­sen Abend. Er por­trä­tierte sowohl Eva Dem­sik als auch Vol­ker Braun.

Eine Ver­an­stal­tung der Lippmann+Rau-Stiftung in Koope­ra­tion mit der Lan­des­zen­trale für Poli­ti­sche Bil­dung in Thü­rin­gen und dem Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat e.V.

Mai
30
Sa
Vortrag und Lesung mit Mathias und Stefanie Schick über die Schriftstellerin Elisabeth Langgässer in der Dichterstätte Sarah Kirsch in Limlingerode
Mai 30 um 14:30

Eli­sa­beth Lang­gäs­ser, 1899-I950, Schrift­stel­le­rin und Lyri­ke­rin

 

Die Autorin erlebte unmit­tel­bar die Wider­sprü­che und Schre­ckens­ta­ten einer Epo­che. Toch­ter eines katho­lisch getauf­ten Kreis­bau­rats jüdi­scher Her­kunft, fiel sie in der Nazi­zeit als soge­nannte »Halb­jü­din« unter die Nürn­ber­ger Ras­sen­ge­setze, erhielt Schreib­ver­bot. Aus ihrer Ehe mit dem Hei­deg­ger-Schü­ler Wil­helm Hoff­mann gin­gen drei Töch­ter her­vor. Ihr erst­ge­bo­re­nes, unehe­li­ches Kind Cor­de­lia, Toch­ter des jüdi­schen Staats­recht­lers Her­mann Hel­ler, wurde 1944 ins Lager The­re­si­en­stadt und dann nach Ausch­witz depor­tiert. Erst im Januar 1946 erfuhr die Lang­gäs­ser, dass Cor­de­lia über­lebt hatte und in ein schwe­di­sches Sana­to­rium geret­tet wor­den war. So ist Früh­ling 1946 für die Dich­te­rin ein Früh­jahr nach lan­ger erstarr­ter Lebens­zeit. – mit Mathias und Ste­fa­nie Schick

Jun
4
Do
Lesung mit Corina Gutmann in Suhl
Jun 4 um 19:00

Corina Gut­mann und ein Gast lesen aus „Kopf­kino“

Unter Corina Gut­manns Regie und hohem Enga­ge­ment ent­stand in vie­len Stun­den Schreib­work­shop in der JVA Hohen­leu­ben die Antho­lo­gie „Kopf­kino“, in wel­cher Inhaf­tierte ihre Sehn­süchte, Träume, ihren Schmerz und ihre Visio­nen in Lyrik, Prosa und Short Sto­ries zum Aus­druck brin­gen. Ein star­kes Buch mit star­ken Tex­ten, wel­ches am heu­ti­gen Abend von Corina Gut­mann & Gast in der Suh­ler Kul­tur­bau­stelle prä­sen­tiert wird. Wir freuen uns auf die­sen wich­ti­gen Abend.

Lesung mit Peter Wawerzinek in Bad Klosterlausnitz
Jun 4 um 19:00

Peter Wawer­zi­nek liest aus „Geis­ter­fahrt durch Süd­schwe­den“

Bach­mann-Preis­trä­ger Peter Wawer­zi­nek, Ver­fas­ser so scho­nungs­lo­ser Romane wie „Raben­liebe“ und „Schluck­specht“, ent­deckt Schwe­dens Land und Leute für sich. Mit Sprach­witz, Ent­de­cker­freude und einer gera­dezu ver­spiel­ten Sicht aufs Leben schließt er die­ses Land ins Herz und schreibt „Geis­ter­fahrt durch Süd­schwe­den“ (Edi­tion Out­bird). Wawer­zi­nek nimmt seine Gäste mit auf eine Reise, um ihnen zwi­schen sei­nen geschrie­be­nen Wor­ten seine ganz per­sön­li­chen Sei­ten zu zei­gen. Als Genie­ßer, Rei­sen­der, Ent­de­cker und manch­mal auch als begna­de­ter Schau­spie­ler.

Jun
11
Do
Lesung mit Lutz Seiler auf Burg Ranis
Jun 11 um 19:30

Lutz Sei­ler liest aus sei­nem neuen Roman »Stern111«

 

Mit Musik von Fried­rich Thiele (Cello).

Ein Pan­orama der ers­ten Nach­wen­de­jahre in Ost und West: Nach dem mit dem Deut­schen Buch­preis aus­ge­zeich­ne­ten Best­sel­ler „Kruso“ führt Lutz Sei­ler die Geschichte fort.

Zwei Tage nach dem Fall der Mauer ver­las­sen Inge und Wal­ter Bisch­off ihr altes Leben – die Woh­nung, den Gar­ten, ihre Arbeit und das Land. Ihre Reise führt die bei­den Fünf­zig­jäh­ri­gen weit hin­aus: Über Not­auf­nah­me­la­ger und Durch­gangs­wohn­heime fol­gen sie einem lange geheg­ten Traum, einem „Lebens­ge­heim­nis“, von dem selbst ihr Sohn Carl nichts weiß. Carl wie­derum, der den Auf­trag ver­wei­gert, das elter­li­che Erbe zu über­neh­men, flieht nach Ber­lin. Er lebt auf der Straße, bis er in den Kreis des „klu­gen Rudels“ auf­ge­nom­men wird, einer Gruppe jun­ger Frauen und Män­ner, die dunkle Geschäfte, einen Gue­ril­la­kampf um leer­ste­hende Häu­ser und die Kel­ler­kneipe Assel betreibt. Im U‑Boot der Assel schlin­gert Carl durch das archai­sche Chaos der Nach­wen­de­zeit, immer in der Hoff­nung, Effi wie­der­zu­se­hen, „die ein­zige Frau, in die er je ver­liebt gewe­sen war“.

 

Orga­ni­sa­tor: Lese-Zei­chen e.V., Lan­des­zen­trale für poli­ti­sche Bil­dung Thü­rin­gen, geför­dert durch die Thü­rin­ger Kul­tur­stif­tung.

Jun
14
So
Mechthild Großmann liest auf Burg Ranis Alan Bennett
Jun 14 um 20:00

Mecht­hild Groß­mann liest Alan Ben­nett

 

Der bri­ti­sche Schrift­stel­ler Alan Ben­net ist ein Meis­ter der bit­ter­bö­sen Satire. Sein Buch „Ein Krä­cker unterm Kana­pee« ver­sam­melt scharf­zün­gige Mono­loge über skur­rile, manch­mal auch trau­rige Frauen. Meis­ter­haft beherrscht Alan Ben­nett die Kla­via­tur von Tra­gik bis Komik, denn diese erst macht die Schick­sals­schläge des Lebens (und auch die­je­ni­gen unter die Gür­tel­li­nie) erträg­lich – und Appe­tit auf mehr.

Mecht­hild Groß­mann spielt seit 2002 die Rolle der Staats­an­wäl­tin Wil­hel­mine Klemm im Müns­te­ra­ner „Tat­ort“. 40 Jahre war sie Mit­glied des Tanz­thea­ters Pina Bausch. Gebo­ren wurde Mecht­hild Groß­mann in Müns­ter; in Ham­burg ließ sie sich zur Schau­spie­le­rin aus­bil­den. Seit­her stand und steht sie auf vie­len gro­ßen deut­schen Büh­nen und auch vor der Kamera („Ber­lin, Alex­an­der­platz«, »Nir­gendwo in Afrika«, …). Außer­dem ist sie eine der belieb­tes­ten deut­schen Hör­buch­spre­che­rin­nen. Zur­zeit spielt Mecht­hild Groß­mann am Schau­spiel­haus Frank­furt.

Kar­ten bekom­men Sie für € 18,- / € 14,- ermä­ßigt im Ticket­shop auf www.lesezeichen-ev.de

Jun
18
Do
Vortrag und Lesung von Dr. Michael Märker im Goethe- und Schiller-Archiv Weimar
Jun 18 um 17:00

Zusam­men­ge­rafft, ener­gisch, innig“ – Beet­ho­ven zum 250. Geburts­tag

Vor­trag von Dr. Michael Mär­ker, Leip­zig, mit Lesung aus sei­nem neuen Buch „Lud­wig van Beet­ho­ven. Bild­bio­gra­fie“

Jun
19
Fr
Lesung mit Schriftstellerinnen und Schriftstellern des Südthüringer Literaturvereins in Stützerbach
Jun 19 um 19:30

»Unbe­wachte Momente« – Lesung in der Kul­tur­scheune Stüt­zer­bach mit Autorin­nen und Autoren des Süd­thü­rin­ger Lite­ra­tur­ver­eins

Musi­ka­li­sche Beglei­tung durch Bernd Fried­rich und Harald Möl­ler (Gitarre).

Jun
28
So
23. »Limlingeröder Diskurse« in der Dichterstätte Sarah Kirsch in Limlingerode
Jun 28 um 10:00 – 16:00

Es kolkt ein Rabe  ums Haus / und du zählst die Rufe …

Chris­tian Rosenau: Gedichte aus Nadel­stich und Schlan­gen­spra­che,

dazu seine Gitar­ren­mu­sik und  Gesang mit Luise Hecht, Sopran.

Jul
18
Sa
Lesekonzert zu Goethes »West-Östlichem Divan« in Dornburg
Jul 18 um 17:00

 „Hoch­be­glückt in dei­ner Liebe“ – Lese­kon­zert zu Goe­thes „West-Öst­li­chem Divan“ im Rah­men der „Dorn­bur­ger Impres­sio­nen“

 

Mit: Alena-Maria Stolle (Wei­mar), Gesang

Helga Assing (Jena), Kla­vier

Chris­tine Hans­mann (Wei­mar), Lesung und Mode­ra­tion

 

Jul
25
Sa
Lesung und Vortrag zu Friedrich Hölderlins 250. Geburtstag in der Dichterstätte Sarah Kirsch in Limlingerode
Jul 25 um 14:30

Meine gelieb­ten Tale lächeln mich an. (F. H.) // 1994 erhielt Sarah Kirsch den Fried­rich-Höl­der­lin-Preis der Stadt Bad Hom­burg, die Lau­da­tio Das ist meine Erde hielt Prof. Dr. Fried­rich Perels, Direk­tor des Freien Deut­schen Hoch­stif­tes. Höl­der­lin, die­ser sprach- und ide­en­ge­wal­tige Dich­ter, war einer der lite­ra­ri­schen Anre­ger der Kirsch. Ein ›IM‹ von mir ist ›Höl­der­lin‹. Und wel­ches Schwein sich hin­ter ›Höl­der­lin‹ ver­birgt, das möchte ich wis­sen! Dass der Name eines ihrer Lieb­lings­dich­ter so miss­braucht wurde, setzte Sarah Kirsch zusätz­lich zu nach dem Lesen ihrer Sta­si­akte.

2020 fei­ert die lite­ra­ri­sche Welt, ins­be­son­dere Baden-Würt­tem­berg, Fried­rich Höl­der­lins 250. Geburts­tag. Vom Lite­ra­tur­ar­chiv Mar­bach aus wird das Pro­gramm koor­di­niert mit meh­re­ren Aus­stel­lun­gen und einer Fülle von Ver­an­stal­tun­gen in Lite­ra­tur­häu­sern, Thea­tern, Kon­zert­sä­len und Schu­len. Die »Dich­ter­stätte Sarah Kirsch« ist dabei!

 

Eröff­nung Haus­ART Nr. 3/2020: Karen Aurin, Bad Lau­ter­berg: Gezeich­ne­tes und Gemal­tes 

Aug
12
Mi
Buchvorstellung mit Volker Müller in Erfurt
Aug 12 um 18:00

Vor­stel­lung des Erzähl­ban­des »Blon­di­nen­ret­tung« in der Reihe „Lite­ra­tur­café“ des Akti­ons­krei­ses für Frie­den Erfurt e.V.

Musi­ka­li­sche Umrah­mung (Kla­ri­nette) durch den Autor.

Aug
18
Di
Lesung mit Herbert Köfer in Bad Tabarz
Aug 18 um 19:00

»99 und kein bischen leise« – Schau­spiel-Legende Her­bert Köfer liest im KUKUNA in Bad Tab­arz

 

Her­bert Köfers Lauf­bahn begann mit einer vor den Eltern ver­heim­lich­ten Bewer­bung des Sech­zehn­jäh­ri­gen an der Schau­spiel­schule; heute ist er der älteste aktive Schau­spie­ler und als sol­cher im Guin­ness­buch der Rekorde ver­zeich­net. Der­art Publi­city aber braucht er gar nicht, denn die Popu­la­ri­tät des Thea­ter- und Film­schau­spie­lers, der auch als Kaba­ret­tist, Mode­ra­tor, Quiz­mas­ter und (ers­ter) Nach­rich­ten­spre­cher des Fern­se­hens bril­lierte, ist unge­bro­chen. Wie kein ande­rer hat er sich den Ehren­ti­tel eines Volks­schau­spie­lers ver­dient. Er hob das Fern­se­hen mit aus der Taufe, stand in frü­hen »Distel«-Jahren als Kaba­ret­tist auf der Bühne, stellte in unver­ges­se­nen Fern­seh­schwän­ken und Film­ko­mö­dien an der Seite von Kol­le­gen wie Helga Göring, Mari­anne Wün­scher, Gerd E. Schä­fer oder Rolf Her­richt sein erz­ko­mö­di­an­ti­sches Talent unter Beweis, beein­druckte als Cha­rak­ter­dar­stel­ler in DEFA-Fil­men wie »Nackt unter Wöl­fen«, glänzte in Shows und Unter­hal­tungs­sen­dun­gen. Nach der Wende war er nicht weni­ger gefragt – und nicht nur der Film‑, son­dern vor allem der Thea­ter­schau­spie­ler Köfer wurde nun auch im Wes­ten ent­deckt. Wie sehr sein Herz fürs Thea­ter schlägt, zeigte sich, als er sich im Alter von 82 Jah­ren einen Traum erfüllte und sein eige­nes Tour­nee­thea­ter, »Köfer Komö­di­an­ten­bühne«, grün­dete. In die­sem Buch blickt Her­bert Köfer auf sein lan­ges Schau­spie­ler­le­ben zurück und wählt die hei­tere Epi­sode, um von gro­ßen und klei­nen Rol­len, Ereig­nis­sen hin­ter den Kulis­sen und amü­san­ten Begeg­nun­gen mit sei­nen Kol­le­gen zu erzäh­len.

Her­bert Köfer wird im Februar 2020 99 Jahre alt und ist der älteste aktive Schau­spie­ler der Welt. Gebo­ren 1921 in Ber­lin, debü­tiert er 1940 am Stadt­thea­ter Brieg. Aus bri­ti­scher Kriegs­ge­fan­gen­schaft nach Ber­lin zurück­ge­kehrt, spielt er an der Volks­bühne und am Deut­schen Thea­ter. 1952 hebt er das DDR-Fern­se­hen mit aus der Taufe. Er wirkt in DEFA-Fil­men (»Nackt unter Wöl­fen«, »Klei­ner Mann, was nun?«, »Der Reser­ve­held«) und in zahl­rei­chen Fern­seh­pro­duk­tio­nen mit, so in Unter­hal­tungs­sen­dun­gen wie »Das blaue Fens­ter«, in Lust­spie­len, etwa den Maxe-Bau­mann-Schwän­ken, im »Poli­zei­ruf« und in belieb­ten Serien wie »Rent­ner haben nie­mals Zeit«. Auch nach der Wende ist er in TV-Fil­men und ‑Serien zu sehen, über­nimmt Thea­ter­rol­len und grün­det »Köfers Komö­di­an­ten­bühne«. Mit »Pen­sion Schöl­ler« fei­ert er Erfolge in Ber­lin, Ham­burg und Dres­den. Köfer lebt mit sei­ner Ehe­frau Heike im Bran­den­bur­gi­schen.

Aug
28
Fr
»Chansons & Seemannsgarn« mit Linda Trillhaase & Hauke von Grimm in Greiz
Aug 28 um 19:00

»Chan­sons & See­manns­garn« mit Linda Trill­haase & Hauke von Grimm

 

Linda Trill­haase webt aus Klas­si­kern wie Hein­rich Heine, Annette von Droste Hüls­hoff, Rai­ner Maria Rilke oder Chris­tian Mor­gen­stern einen berüh­rend­schö­nen Chan­son­abend, zu dem Hauke von Grimm seine ver­schmitz­ten, far­ben­fro­hen und bis­wei­len ver­stie­ge­nen Geschich­ten erzählt.

Die Ver­an­stal­tung fin­det im Rah­men der Grei­zer Muse­ums­nacht statt.

Aug
29
Sa
Ringelnatz-Programm mit Ulf Annel und Verena Fränzel in der Dichterstätte »Sarah Kirsch« in Limlingerode
Aug 29 um 14:30

Jede Laune mei­ner Wim­per – das Rin­gel­natz-Pro­gramm, erfun­den und vor­ge­tra­gen von  Ulf Annel  und der Musi­ke­rin Verena Frän­zel, beide Erfurt.

 

Zur Wir­kung kommt gleich­falls die künst­le­ri­sche Bega­bung des Joa­chim Rin­gel­natz mit Repro­duk­tio­nen in den Vitri­nen der Biblio­thek. Der Dich­ter stand auch mit Nord­hau­sens Thea­ter in Ver­bin­dung, und zwar mit dem Drei-Akter Die Fla­sche.

Sep
10
Do
Lesung mit Mona Krassu in Gera
Sep 10 um 19:30

Mona Krassu liest aus ihrem Roman »Falsch erzo­gen«

 

Solveig Eck­stein hat viele Träume. Zum Bei­spiel die­sen, eine her­aus­ra­gende Schau­spie­le­rin zu wer­den. Sie ist ein hüb­sches und intel­li­gen­tes Mäd­chen. Sie liebt Gedichte, liest, wenn andere Kin­der spie­len. Sie hat also alle Vor­aus­set­zun­gen, ihren Traum zu leben.

Aber, sie wächst in der DDR auf. Was pas­siert in einer Dik­ta­tur mit Kin­dern, die schon als Schü­ler nicht ins sozia­lis­ti­sche Sys­tem pas­sen, weil sie Paro­len hin­ter­fra­gen und weil sie wider­spre­chen? Weil sie die Songs von Udo Lin­den­berg toll fin­den? Weil sie frei leben wol­len? Die Genos­sen und Funk­tio­näre in der DDR haben Ihre Metho­den. Sie nut­zen auch die Mit­tel der Medi­zin, wenn es darum geht, junge Men­schen auf Linie zu brin­gen.

Wie Mäd­chen und junge Frauen in den soge­nann­ten Trip­per­bur­gen gede­mü­tigt und miss­han­delt wur­den, ist unfass­bar. Im Roman »Falsch erzo­gen« erzählt Mona Krassu ein­fühl­sam die Geschichte eines die­ser Mäd­chen.

Sep
11
Fr
Lesung mit Klaus Märkert in Greiz
Sep 11 um 19:00

Klaus Mär­kert liest aus »Das Beson­dere kommt noch«

 

Gute Lite­ra­tur muss weh­tun! Darum hat der Bochu­mer Schrift­stel­ler Klaus Mär­kert (Erfin­der des Nacht­hu­mors) sei­nen vier­ten auto­bio­gra­fi­schen Roman unter Ein­fluss von Musik geschrie­ben. Für jedes Kapi­tel wählte er einen Song aus, der ihn in End­los­schleife bei vol­ler Laut­stärke über Kopf­hö­rer von der Außen­welt abschirmte. Sein Gehör hat gelit­ten. Viele sol­cher Romane wird er nicht mehr schrei­ben kön­nen …

Und natür­lich reizt er ein­mal mehr die Lach­mus­keln sei­ner Leser­schaft mit skur­ri­len, schwarz­hu­mo­ri­gen, situa­ti­ons­ko­mi­schen und bis­wei­len absur­den Geschich­ten sei­nes Lebens.

Sep
24
Do
Lesung mit Christine Theml, Iris Geisler und Christine Hansmann in Jena
Sep 24 um 19:00

Lesun­gen im Rah­men der Reihe „Lite­ra­tur im Flur“

 

Mit: Chris­tine Theml, Iris Geis­ler (Jena) und Chris­tine Hans­mann (Wei­mar), Lesung

Musik: Ilga Her­zog (Jena), Quer­flöte u.a.

Sep
26
Sa
»Gedichte und Klebebriefe« von Dietrich Lückoff in der Dichterstätte »Sarah Kirsch« in Limlingerode
Sep 26 um 14:30

Diet­rich Lück­off, 1957–2014, war pro­mo­vier­ter Roma­nist, ver­öf­fent­lichte Lyrik­bände, Erzäh­lun­gen, Kri­ti­ken und Essays im Rund­funk, in Zeit­schrif­ten und Büchern, liebt die Musik. Im ers­ten Teil wer­den seine Gedichte dar­ge­bo­ten.

Im zwei­ten Teil des Nach­mit­tags stellt Hei­de­lore Knef­fel Lück­hoffs Beschäf­ti­gung mit den unge­wöhn­li­chen »Kle­be­brie­fen« des Frei­herrn Karl Hart­wig Gre­gor von Meu­se­bach, 1781–1847, vor, Briefe z. B. an die Gebrü­der Grimm und die Fami­lie von Arnim, in die er Zei­tungs­ar­ti­kel und ande­res gedruck­tes, aber auch nicht­sprach­li­ches Mate­rial hin­ein­mon­tierte. Von Meu­se­bach war ein gefrag­ter Jurist und bedeu­ten­der Bücher­samm­ler und Büch­er­for­scher. Er war auch mit zwei Fami­li­en­mit­glie­dern der berühm­ten Nord­häu­ser Fami­lie Förs­te­mann ver­bun­den.

Okt
6
Di
Lesung mit Mona Krassu in Greiz
Okt 6 um 19:30

Mona Krassu liest aus ihrem Roman »Falsch erzo­gen«

 

Solveig Eck­stein hat viele Träume. Zum Bei­spiel die­sen, eine her­aus­ra­gende Schau­spie­le­rin zu wer­den. Sie ist ein hüb­sches und intel­li­gen­tes Mäd­chen. Sie liebt Gedichte, liest, wenn andere Kin­der spie­len. Sie hat also alle Vor­aus­set­zun­gen, ihren Traum zu leben.

Aber, sie wächst in der DDR auf. Was pas­siert in einer Dik­ta­tur mit Kin­dern, die schon als Schü­ler nicht ins sozia­lis­ti­sche Sys­tem pas­sen, weil sie Paro­len hin­ter­fra­gen und weil sie wider­spre­chen? Weil sie die Songs von Udo Lin­den­berg toll fin­den? Weil sie frei leben wol­len? Die Genos­sen und Funk­tio­näre in der DDR haben Ihre Metho­den. Sie nut­zen auch die Mit­tel der Medi­zin, wenn es darum geht, junge Men­schen auf Linie zu brin­gen.

Wie Mäd­chen und junge Frauen in den soge­nann­ten Trip­per­bur­gen gede­mü­tigt und miss­han­delt wur­den, ist unfass­bar. Im Roman »Falsch erzo­gen« erzählt Mona Krassu ein­fühl­sam die Geschichte eines die­ser Mäd­chen.

Okt
9
Fr
Lesung mit Mona Krassu in Bad Klosterlausnitz
Okt 9 um 20:00

Mona Krassu liest aus ihrem Roman »Falsch erzo­gen«

 

Solveig Eck­stein hat viele Träume. Zum Bei­spiel die­sen, eine her­aus­ra­gende Schau­spie­le­rin zu wer­den. Sie ist ein hüb­sches und intel­li­gen­tes Mäd­chen. Sie liebt Gedichte, liest, wenn andere Kin­der spie­len. Sie hat also alle Vor­aus­set­zun­gen, ihren Traum zu leben.

Aber, sie wächst in der DDR auf. Was pas­siert in einer Dik­ta­tur mit Kin­dern, die schon als Schü­ler nicht ins sozia­lis­ti­sche Sys­tem pas­sen, weil sie Paro­len hin­ter­fra­gen und weil sie wider­spre­chen? Weil sie die Songs von Udo Lin­den­berg toll fin­den? Weil sie frei leben wol­len? Die Genos­sen und Funk­tio­näre in der DDR haben Ihre Metho­den. Sie nut­zen auch die Mit­tel der Medi­zin, wenn es darum geht, junge Men­schen auf Linie zu brin­gen.

Wie Mäd­chen und junge Frauen in den soge­nann­ten Trip­per­bur­gen gede­mü­tigt und miss­han­delt wur­den, ist unfass­bar. Im Roman »Falsch erzo­gen« erzählt Mona Krassu ein­fühl­sam die Geschichte eines die­ser Mäd­chen.

Okt
10
Sa
Lesung mit Franziska Reski im KUKUNA Bad Tabarz
Okt 10 um 19:00

»Bei aller Liebe« – Lesung mit Petra Reski

 

»Die palermi­ti­sche Staats­an­wäl­tin mit dem Hang zu schar­fen Fra­gen und Hei­li­gen­fi­gu­ren ermit­telt in jener ›Zwi­schen­welt‹, die ihre Schöp­fe­rin so peni­bel erforscht: Netz­werke aus Poli­ti­kern, Unter­neh­mern und Mafiosi also, die von­ein­an­der pro­fi­tie­ren.« Frank­fur­ter All­ge­meine Zei­tung Der letzte Band der Serena Vitale Tri­lo­gie In Palermo wird ein deut­scher Staats­an­walt ermor­det auf­ge­fun­den – aus­ge­rech­net auf dem Stra­ßen­strich der Trans­ves­ti­ten. Serena Vitale will mit dem Fall nichts zu tun haben, schließ­lich neh­men afri­ka­ni­sche Schlep­per­ban­den all ihre Zeit in Anspruch, denn am Elend der Flücht­linge wol­len viele ver­die­nen. Doch der Staats­an­walt ermit­telte in Deutsch­land gegen die Mafia, und Serena Vitale ist son­nen­klar, dass es sich kei­nes­falls um ein Ver­bre­chen aus Lei­den­schaft han­delt. Ihr bleibt nichts ande­res übrig, als sich selbst in die Ermitt­lun­gen zu stür­zen. Die Vor­gän­ger der Tri­lo­gie: Band 1 – Palermo Con­nec­tion Band 2 – Die Gesich­ter der Toten

Okt
24
Sa
»Gedichte aus vier Jahrzehnten« in der Dichterstätte »Sarah Kirsch« in Limlingerode
Okt 24 um 14:30

»Sagen wird man über unsre Tage …« Lyri­sche Texte hat­ten in der DDR Tra­di­tion und Bedeu­tung – soll­ten vor allem eine poli­ti­sche Funk­tion erfül­len, waren aber viel­mehr eine Mög­lich­keit für per­sön­li­che Frei­räume und ver­schlüs­selte Bot­schaf­ten. Sie spie­geln unter­schied­li­che Lebens­wel­ten und Erfah­run­gen wider. Gedichte ver­schie­de­ner Autoren und For­men aus vier Jahr­zehn­ten wer­den, ergänzt durch Musik der Zeit, von Mit­glie­dern der Dich­ter­stätte prä­sen­tiert.

Eröff­nung Haus­ART Nr.4/2020: Foto­gra­fien von Olaf Mar­tens in schwarz-weiß, geb. 1963 in Halle/Saale. Er stu­dierte von 1985 bis 1992 Foto­gra­fie an der Hoch­schule für Gra­fik und Buch­kunst in Leip­zig

Nov
12
Do
Lesung mit M. Kruppe in Gera
Nov 12 um 19:30

M. Kruppe liest aus »Selt­same Begeg­nun­gen«

 

M. Kruppe hat es wie­der getan. Mit dem Gedicht­band »Selt­same Begeg­nun­gen« prä­sen­tiert der Thü­rin­ger Autor und Rezi­ta­tor ein wei­te­res Sam­mel­su­rium aus schrä­gen Gestal­ten, die die Rän­der der Gesell­schaft tan­gie­ren, seziert ver­meint­lich all­täg­li­che Situa­tio­nen und legiert seine Beob­ach­tungs­gabe mit zuwei­len deut­li­cher Kri­tik am Kon­strukt Gesell­schaft. Ein­dring­li­cher noch ist er gewor­den, und auch seine Poe­sie hatte Zeit zu rei­fen. Krup­pes Lek­türe geht nicht ein­fach vor­über, sie geht in die Tiefe. Und Kruppe wäre nicht Kruppe, würde er sei­nen lite­ra­ri­schen Weg, seine Lesun­gen, nicht stets mit einer Prise schrä­gem Humor gar­nie­ren.

Nov
26
Do
Lesung mit Christine Theml, Iris Geisler und Christine Hansmann in Jena
Nov 26 um 19:00

Lesun­gen im Rah­men der Reihe „Lite­ra­tur im Flur“

 

Mit: Chris­tine Theml, Iris Geis­ler (Jena) und Chris­tine Hans­mann (Wei­mar), Lesung

Musik: Ilga Her­zog (Jena), Quer­flöte u.a.

Nov
28
Sa
Musikalische Lesung mit Christine Stauch in der Dichterstätte »Sarah Kirsch« in Limlingerode
Nov 28 um 14:30

»Sei gegrüßt und lebe« – Chris­tine Stauch aus Bad Lan­gen­salza stellt in einer musi­ka­li­schen Lesung Eine Freund­schaft in Brie­fen und Tage­bü­chern von 1964–1973 zwi­schen Christa Wolfs und Bri­gitte Rei­mann vor.

Hin­zu­ge­fügt wer­den Gedichte Sarah Kirschs aus dem benann­ten Zeit­raum aus dem von Elke Erb her­aus­ge­ge­be­nen und mit einem Nach­wort ver­se­he­nen Reclam­band Musik auf dem Was­ser. Musi­ka­li­sches dazu bie­tet Udo Hem­mann aus Wei­mar.

Dez
19
Sa
Vorstellung des Briefwechsels zwischen Sarah Kirsch und Christa Wolf in der Dichterstätte »Sarah Kirsch« in Limlingerode
Dez 19 um 14:30

»Wir haben uns wirk­lich an aller­hand gewöhnt« – Der Brief­wech­sel der bei­den Schrift­stel­le­rin­nen Sarah Kirsch und Christa Wolf  von 1962–1990.

Kaum hatte das Haus Dacheröden in Erfurt die­sen Brief­wech­sel für den 21. Novem­ber 2019 ange­kün­digt, war die Ver­an­stal­tung aus­ver­kauft.

In Lim­lin­ge­rode wird die­ser Brief­ver­kehr von Ver­eins­mit­glie­dern in Zusam­men­hang gebracht mit dem Titel­foto des Ban­des von Helga Paris und den Büchern Som­mer­stück von Christa Wolf und Aller­lei-Rauh von Sarah Kirsch.

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