Kalender

Ausstellungen

Jan
1
So
ganztägig Ausstellung »Begegnung mit Rudol...
Ausstellung »Begegnung mit Rudol...
Jan 1 2012 – Dez 31 2029 ganztägig
Ausstellung »Begegnung mit Rudolf Baumbach, Jean Paul, Ludwig Bechstein und Friedrich Schiller« im Literaturmuseum Baumbachhaus Meiningen @ Literaturmuseum Baumbachhaus
Im Lite­ra­tur­mu­seum im Baum­bach­haus kann man nicht nur Bekannt­schaft mit dem eins­ti­gen Haus­her­ren Rudolf Baum­bach machen, son­dern auch mit wei­te­ren Schrift­stel­lern, die im 18. und 19. Jahr­hun­dert im Mei­nin­ger Land leb­ten und wirk­ten. Das Kern­stück der[...]
Aug
28
Di
ganztägig Ausstellung »Lebensfluten – Tate...
Ausstellung »Lebensfluten – Tate...
Aug 28 2012 – Aug 28 2030 ganztägig
Ausstellung »Lebensfluten – Tatensturm«. Die Goethe-Ausstellung im Goethe-Nationalmuseum Weimar @ Goethe-Nationalmuseum Weimar
Die Klas­sik Stif­tung Wei­mar prä­sen­tiert Goe­the als Zeu­gen der um 1800 ein­set­zen­den Moderne und zeigt sein fas­zi­nie­ren­des Leben und Werk in zeit­ge­nös­si­schen Kon­tex­ten. In der Aus­stel­lung wird in elf Räu­men die Viel­schich­tig­keit Goe­thes weit über[...]
Mrz
27
Fr
ganztägig Ausstellung »Kampf um Nietzsche«...
Ausstellung »Kampf um Nietzsche«...
Mrz 27 2020 – Dez 31 2030 ganztägig
Ausstellung »Kampf um Nietzsche« im Nietzsche-Archiv Weimar @ Nietzsche-Archiv Weimar
Die von Henry van de Velde als Gesamt­kunst­werk gestal­te­ten Räume des Nietz­sche-Archivs erstrah­len 2020 in neuem Licht. Die über­ar­bei­tete Dau­er­aus­stel­lung führt ein zu Nietz­sches Den­ken und fasst die Rezep­tion in Kunst, Archi­tek­tur, Musik und Phi­lo­so­phie[...]
Mai
6
Fr
ganztägig Nietzsche – Weimar – <span class...
Nietzsche – Weimar – <span class...
Mai 6 2022 – Mrz 27 2023 ganztägig
Nietzsche – Weimar – DDR. Zwei Italiener entdecken den echten Nietzsche –  Ausstellung im Nietzsche-Archiv Weimar @ Nietzsche-Archiv Weimar
Das Nietz­sche-Archiv in Wei­mar, Foto: Jens Kirsten.   Die Wech­sel­aus­stel­lung erzählt von dem ita­lie­ni­schen Ger­ma­nis­ten Mazzino Mon­ti­nari, der in den 1960er Jah­ren in Wei­mar arbei­tete. Wäh­rend er und sein Leh­rer Gior­gio Colli Nietz­sches Schrif­ten neu[...]
Mai
7
Sa
ganztägig Ausstellung »Nietzsche – Weimar ...
Ausstellung »Nietzsche – Weimar ...
Mai 7 2022 – Mrz 27 2023 ganztägig
Ausstellung »Nietzsche – Weimar – DDR. Zwei Italiener entdecken den echten Nietzsche« im Nietzsche-Archiv Weimar @ Nietzsche-Archiv Weimar
Wie Mazzino Mon­ti­nari und Gior­gio Colli in Wei­mar Fäl­schun­gen auf­spür­ten. Die Wech­sel­aus­stel­lung in der Nord­ve­randa des Nietz­sche-Archivs erzählt mit aus­ge­wähl­ten Objek­ten von dem ita­lie­ni­schen Ger­ma­nis­ten Mazzino Mon­ti­nari, der in den 1960er Jah­ren in Wei­mar arbei­tete.[...]
Mai
14
Sa
ganztägig Ausstellung »Christoph Martin Wi...
Ausstellung »Christoph Martin Wi...
Mai 14 – Nov 6 ganztägig
Ausstellung »Christoph Martin Wieland in Weimar« im Stadtmuseum Weimar @ Stadtmuseum Weimar
Aus­stel­lung in Zusam­men­ar­beit mit dem Freun­des­kreis des Goe­the-Natio­nal­mu­se­ums e. V. zum 250. Jah­res­tag der Beru­fung Chris­toph Mar­tin Wie­lands nach Wei­mar. 1772 berief Her­zo­gin Anna Ama­lia den damals bereits weit­hin aner­kann­ten „Natio­nal­dich­ter“ Chris­toph Mar­tin Wie­land (1733–1813)[...]
Jun
1
Mi
ganztägig Ausstellung »Cranachs Bilderflut...
Ausstellung »Cranachs Bilderflut...
Jun 1 2022 – Jun 1 2024 ganztägig
Ausstellung »Cranachs Bilderfluten« im Renaissance-Saal der Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar @ Herzogin Anna Amalia Bibliothek, Historisches Gebäude, Renaissancesaal
Die Macht der Bil­der für Poli­tik und Pro­pa­ganda, Hass und Hetze, Wahr­heit und Wunsch­träume – heute so aktu­ell wie vor 500 Jah­ren. Ab Juni 2022 prä­sen­tiert die Klas­sik Stif­tung Cra­nach im Renais­sance­saal der Her­zo­gin Anna[...]
Jun
4
Sa
ganztägig Ausstellung »Übersetzung als Str...
Ausstellung Ȇbersetzung als Str...
Jun 4 2022 – Jan 18 2023 ganztägig
Ausstellung »Übersetzung als Streit. Bücher auf Reisen« @ Herzogin Anna Amalia Bibliothek (Studienzentrum)
Die Prä­sen­ta­tion führt auf eine Reise durch die Samm­lun­gen der Biblio­thek und die Geschichte des Über­set­zens. Die Bibel wird mit Mar­tin Luthers Über­set­zun­gen als neues Buch erfun­den, nimmt im Streit Gestalt an und erzeugt neue[...]
Aug
19
Fr
ganztägig Ausstellung zum 250. Geburtstag ...
Ausstellung zum 250. Geburtstag ...
Aug 19 – Nov 20 ganztägig
Ausstellung zum 250. Geburtstag des Dichters Novalis: »… die blaue Blume sehn ich mich zu erblicken« im Romantikerhaus Jena @ Romantikerhaus Jena
Für Lieb­ha­ber der lite­ra­ri­schen Roman­tik steht das Jahr 2022 ganz im Zei­chen des 250. Geburts­ta­ges von Fried­rich von Har­den­berg, bes­ser bekannt als Nova­lis. Am 2. Mai 1772 auf Schloss Ober­wie­der­stedt gebo­ren, starb Nova­lis 1801 in[...]
Aug
26
Fr
ganztägig Ausstellung »Mut zum Chaos – Ott...
Ausstellung »Mut zum Chaos – Ott...
Aug 26 – Dez 28 ganztägig
Ausstellung »Mut zum Chaos - Ottilie von Goethe« im Goethe- und Schiller-Archiv Weimar @ Goethe- und Schiller-Archiv
„Mut zum Chaos – Otti­lie von Goe­the“ | Aus­stel­lung im Goe­the- und Schiller-Archiv     Otti­lie von Goe­the war eine eigen­wil­lige Per­sön­lich­keit, die auf der Suche nach intel­lek­tu­el­ler und emo­tio­na­ler Frei­heit immer wie­der kon­ven­tio­nelle Gren­zen[...]
Sep
3
Sa
ganztägig Ausstellung »Der erste Schriftst...
Ausstellung »Der erste Schriftst...
Sep 3 2022 – Dez 31 2032 ganztägig
Ausstellung »Der erste Schriftsteller Deutschlands« – Dauerausstellung im Wielandgut Oßmannstedt @ Wielandgut Oßmannstedt
Als Her­zo­gin Anna Ama­lia einen intel­lek­tu­el­len Gesprächs­part­ner für ihren jugend­li­chen Sohn Carl August suchte, fiel ihre Wahl auf den damals popu­lärs­ten Schrift­stel­ler Deutsch­lands: Chris­toph Mar­tin Wie­land. Vor 250 Jah­ren zog der Dich­ter, Über­set­zer und Auf­klä­rer[...]
Sep
30
Fr
ganztägig Ausstellung »Leseland <span clas...
Ausstellung »Leseland <span clas...
Sep 30 – Okt 29 ganztägig
Ausstellung »Leseland DDR« in der Stadt- und Regionalbibliothek Erfurt @ Stadt- und Regionalbibliothek Erfurt
Auf 20 Tafeln erzählt die Aus­stel­lung von der Kul­tur­ge­schichte der SED-Dik­ta­tur und bie­tet zugleich eine Anre­gung für Jung und Alt, die Geschichte der DDR im Spie­gel ihrer Lite­ra­tur (neu) zu erkun­den.   Die Aus­stel­lung lädt[...]
Dez
11
So
ganztägig Ausstellung »Feder, Stift und Sc...
Ausstellung »Feder, Stift und Sc...
Dez 11 2022 – Feb 12 2023 ganztägig
Ausstellung »Feder, Stift und Schere – Adele Schopenhauer« im Romantikerhaus Jena @ Romantikerhaus Jena
Adele Scho­pen­hauer (1797–1849) steht als Schwes­ter des Phi­lo­so­phen Arthur Scho­pen­hauer bis heute im Schat­ten ihres Bru­ders. Ent­spre­chend unbe­kannt sind dich­te­ri­sches und bild­künst­le­ri­sches Werk, zu dem nicht nur Gedichte, der Roman Anna (1845) sowie Erzäh­lun­gen und[...]
Dez
31
Di
ganztägig Dummy
Dummy
Dez 31 2030 – Dez 30 2044 ganztägig
 
Okt
2
So
Lesung mit Heinz Strunk im Erfurter Ratsgymnasium
Okt 2 um 18:00

Heinz Strunk: Ein Som­mer in Niendorf

 

Der Autor, Musi­ker und Schau­spie­ler Heinz Strunk hat mitt­ler­weile das Dut­zend voll gemacht bei sei­nen Büchern. In sei­nem neuen Roman steht erst­mals ein sehr bür­ger­li­cher Held im Zen­trum: Der gut situ­ierte Jurist und Schön­geist Roth hat einen lan­gen Som­mer vor sich, in dem er Auf­stieg und Fall sei­ner Fami­lie und ihres Unter­neh­mens auf­schrei­ben möchte. Aber das Buch­pro­jekt schei­tert wie manch ande­res, was sich Roth erhofft hat für die­sen Som­mer. Er gerät in die Fänge sei­nes schwer alko­hol­kran­ken Zim­mer­wirts und Strand­korb­ver­lei­hers, der dämo­ni­sche Züge auf­weist und ihn mehr und mehr in den Abgrund zieht. Aus anfäng­li­chem Befrem­den und Beläs­tigt­sein wird mit der Zeit Zufalls­ge­mein­schaft und irgend­wann Notwendigkeit.
Die Par­al­le­len zu Tho­mas Manns „Tod in Vene­dig“ sind kein Zufall, nur schreibt Heinz Strunk eine nord­deut­sche Ver­sion der Geschichte, in der die Ver­lo­ckun­gen weni­ger fei­ner Art sind als sei­ner­zeit beim Kol­le­gen aus Lübeck.

Der Mann, das pein­li­che Wesen! Auch in Heinz Strunks neuem Roman geht es um einen mit­tel­al­ten Mann, der mit sich, dem Leben und der Liebe hadert. Ange­sie­delt in Nien­dorf an der Ost­see, schreibt Strunk eine Art Gos­sen-Ver­sion von Tho­mas Manns „Tod in Vene­dig“: sehr dyna­misch und mit bewähr­ter Komik erzählt.“ (SWR 2)

Okt
4
Di
Lesung mit Yara Wehbi in Saalfeld
Okt 4 um 16:00

Die Autorin und Künst­le­rin Yara Wehbi zu Gast in der Stadt- und Kreis­bi­blio­thek Saalfeld

Lesung für Kin­der »Wo komme ich her?« und Bas­tel­werk­shop im Rah­men der Inter­kul­tu­rel­len Woche 2022

 

Das Mär­chen gibt eine Vor­stel­lung dar­über, woher Kin­der kom­men und spricht das Thema Schwan­ger­schaft und Geburt an. Ein klei­nes Kind kann bereits ver­ste­hen, dass es ursprüng­lich nicht anders ist als die ande­ren Kin­der. Mit dem Mär­chen schwin­det so der Unter­schied zwi­schen z. B. afri­ka­ni­schen oder euro­päi­schen Kin­dern. Mit­hilfe des Mär­chens kann ein klei­nes Kind ler­nen, tole­rant und frei von Vor­ur­tei­len zu wer­den. Nach der Lesung wer­den die Kin­der gemein­sam mit der Autorin und Künst­le­rin Yara Wehbi bas­teln und das Gehörte auf krea­tive Weise umsetzen.

 

Geför­dert durch die Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thüringen.

Buchvorstellung mit den Herausgebern Wolfgang Hörner und Tobias Roth in der Herzogin Anna Amalia Bibliothek Weimar
Okt 4 um 18:00

»Meine Kam­pa­gne in Frank­reich« von Chris­tian Fried­rich Laukhard

Buch­vor­stel­lung mit den Her­aus­ge­bern Wolf­gang Hör­ner und Tobias Roth

Eine Ver­an­stal­tung in der Reihe »Lesen! Buch­vor­stel­lun­gen in der Her­zo­gin Anna Ama­lia Bibliothek«.

Lesung mit Katerina Poladjan in Weimar
Okt 4 um 19:30

Kate­rina Pol­ad­jan: Zukunftsmusik

Mode­ra­tion: Wie­land Koch

 

Kate­rina Pol­ad­jan erzählt die Geschichte eines Auf­bruchs: In der sibi­ri­schen Weite, tau­sende Werst öst­lich von Mos­kau, leben in einer Kom­mu­nalka auf engs­tem Raum Groß­mutter, Mut­ter, Toch­ter und Enke­lin unter dem brö­ckeln­den Putz einer ver­gan­ge­nen Zeit. Es ist der 11. März 1985, Beginn einer Zei­ten­wende, von der noch nie­mand etwas ahnt. Alle gehen ihrem All­tag nach. Der Inge­nieur von nebenan ver­sucht, sein Leben in Käst­chen zu sor­tie­ren, War­wara hilft einem Kind auf die Welt, Maria träumt von der Liebe, Janka will am Abend in der Küche sin­gen. »Zukunfts­mu­sik« ist ein Roman über vier Leben am Wen­de­punkt, über eine unter­ge­gan­gene Welt, die bis heute nachwirkt.

Kate­rina Pol­ad­jan wurde 1971 in Mos­kau gebo­ren und lebt seit 1979 in Deutsch­land. Auf ihr Pro­s­a­de­büt „In einer Nacht, woan­ders“ folgte „Viel­leicht Mar­seille“ und der lite­ra­ri­sche Rei­se­be­richt »Hin­ter Sibi­rien«. 2019 erschien ihr drit­ter Roman »Hier sind Löwen«.  Der Roman „Zukunfts­mu­sik“ stand auf der Short­list für den Preis der Leip­zi­ger Buch­messe 2022.

 

Eine Koope­ra­tion mit der Lan­des­zen­trale für Poli­ti­sche Bil­dung Thüringen.

euro­palette22DIE HERBSTLESEREIHE wird geför­dert im Rah­men von »Neu­start Kul­tur« der Beauf­trag­ten der Bun­des­re­gie­rung für Kul­tur und Medien durch den Deut­schen Lite­ra­tur­fonds e.V.

Lesung mit Uwe Tellkamp in der Kaufmannskirche Erfurt
Okt 4 um 19:30

Uwe Tell­kamp: Der Schlaf in den Uhren

 

Uwe Tell­kamps neuer Roman, gedacht als Fort­set­zung sei­nes Erfolgs­bu­ches „Der Turm“, kreist um die zwei Zeit­ach­sen 1989 und 2015. Fabian Hoff­mann steht als Chro­nist in Diens­ten der „Tau­send­und­ei­ne­n­acht­ab­tei­lung“ von Treva, einem wie­der­ver­ei­nig­ten Land, und soll die Fest­schrift zum 25-jäh­ri­gen Jubi­läum der Ein­heit ver­fas­sen. Aber eigent­lich ist er, der frü­here Dis­si­dent, auf der Suche nach dem, der in der Ver­gan­gen­heit seine Eltern an die Stasi ver­ra­ten hat. Uwe Tell­kamps lange erwar­te­ter neuer Roman wurde vie­ler­orts hart als rech­tem Den­ken nahe ste­hend kri­ti­siert, aber gleich­zei­tig auch für seine pas­sa­gen­weise glän­zende Prosa gelobt.

Zeit, sich ein eige­nes Bild zu machen und über einen Roman zu spre­chen, der zen­trale The­men unse­rer Zeit aufgreift.

In Koope­ra­tion mit der Kauf­män­ner Gesellschaft.

Literaturland Thüringen auf Radio Lotte
Okt 4 um 22:00
Literaturland Thüringen auf Radio Lotte @ Radio Lotte

Jeden ers­ten Diens­tag im Monat geht es bei »Lite­ra­tur­land Thü­rin­gen auf Radio Lotte« ab 22 Uhr um Lite­ra­tur aus und über Thüringen.

Soweit es die Pla­nung erlaubt, laden wir Gäste ins Stu­dio ein, um mit ihnen über ihr Schrei­ben, Pro­jekte, Recher­chen oder beson­dere The­men zu spre­chen. Oder wir zeich­nen Sen­dun­gen auf, brin­gen Live­mit­schnitte von Ver­an­stal­tun­gen etc.

Die Musik, die wir in der Sen­dung spie­len, wäh­len i.d.R. unsere Gäste aus.

Zu hören ist Radio Lotte im Stadt­ge­biet von Wei­mar auf 160,6 UKW

und welt­weit im Inter­net unter https://www.radiolotte.de

Alle Radio­sen­dun­gen kön­nen anschlie­ßend in der Pod­ca­st­reihe »Lite­ra­tur­land Thü­rin­gen auf Radio Lotte« auf www.literaturland-thueringen.de nach­ge­hört werden.

 

Eine Sen­dungs­for­mat des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes. Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thüringen.

Okt
5
Mi
Thüringen liest! – Lesung mit Hubert Schirneck in der Ernst-Abbe-Bücherei Jena
Okt 5 um 10:00

»Kru­zi­fün­ferl oder Wie man keine Geschichte schreibt« – Lesung mit Hubert Schirneck.

 

Eine Ver­an­stal­tung in der Reihe »Thü­rin­gen liest!« der Lan­des­fach­stelle für Öffent­li­che Biblio­the­ken in Thü­rin­gen und des Lan­des­ver­bands Thü­rin­gen im Deut­schen Biblio­theks­ver­band in Zusam­men­ar­beit mit dem Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat e.V.
Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Spar­kas­sen-Kul­tur­stif­tung Hessen-Thüringen.

Lesung mit Sven Plöger im Atrium der Stadtwerke Erfurt
Okt 5 um 19:30

Sven Plö­ger: Die Alpen und wie sie unser Wet­ter beeinflussen

 

Der Meteo­ro­loge, Wet­ter­mo­de­ra­tor und Kli­ma­ex­perte Sven Plö­ger steht seit vie­len Jah­ren vor der Kamera und war schon für unzäh­lige Expe­di­tio­nen in den Alpen unter­wegs. In sei­nem neuen Buch erklärt er gewohnt fun­diert, aber eben auch ver­ständ­lich, anschau­lich und unter­halt­sam, warum die Alpen eine der span­nends­ten Kli­ma­zo­nen in Europa sind. Was bedeu­tet das für unsere Lebens­welt? Und was wäre, wenn die­ses Boll­werk aus Stein nicht dort stünde?
Sven Plö­ger erklärt, wie die Alpen als Takt­ge­ber für unter­schied­lichste Wet­ter­phä­no­mene auch im Flach­land wir­ken. Wie Hit­ze­re­korde, Tro­cken­pe­ri­oden, Saha­rastaub und Stark­re­gen, Föhn­stürme und Orkan­böen ent­ste­hen. Mit wel­chen Stra­te­gien Alpen­tiere über­le­ben; wie das evo­lu­tive Gedächt­nis von Alpen­pflan­zen funk­tio­niert. Und wel­che Ideen es vor Ort gibt, mit denen wir dem Kli­ma­wan­del ent­ge­gen­tre­ten können.
Sein Fach­wis­sen ver­an­schau­licht Sven Plö­ger anhand vie­ler prak­ti­scher Bei­spiele, per­sön­li­cher Erleb­nisse und Geschichten.

In Koope­ra­tion mit der Bür­ger­Stif­tung Erfurt.

Okt
6
Do
Lesung mit Jaroslav Rudiš in Weimar
Okt 6 um 19:30

Jaros­lav Rudiš: Gebrauchs­an­wei­sung fürs Zugreisen

Mode­ra­tion: Mario Osterland

 

Es sind die Bahn­stre­cken, die Europa zusam­men­hal­ten. Das weiß auch Jaros­lav Rudiš, der als „Eisen­bahn­mensch“ seine Zeit am liebs­ten im Zug ver­bringt. Lei­den­schaft­lich berich­tet er davon, wie er vor sei­nem Wag­gon­fens­ter zwi­schen Fel­sen und Bäu­men zum ers­ten Mal die Adria erblickt, wie er mit der Schmal­spur­bahn die Wäl­der im Harz erkun­det und wie er in vier­zig Stun­den auf so vie­len Ver­bin­dun­gen wie mög­lich durch ganz Deutsch­land fährt. Dabei sam­melt er Geschich­ten: im Spei­se­wa­gen, Schlaf­wa­gen und Groß­raum­wa­gen; in den Bahn­hofs­knei­pen in Böh­men und in den Café­bars ita­lie­ni­scher Stationen.

Jaros­lav Rudiš, gebo­ren 1972 in Turnov/Turnau im Böh­mi­schen Para­dies, stu­dierte in Liberec/Reichenberg, Prag und Zürich Ger­ma­nis­tik, Geschichte und Jour­na­lis­tik. Er lebt als freier Autor in Ber­lin und Lom­nice nad Popelkou/Lomnitz an der Popelka. Sein Werk umfasst meh­rere Romane und Büh­nen­stü­cke und wurde mit zahl­rei­chen Lite­ra­tur­prei­sen und Ehrun­gen gewür­digt. 2021 erhielt er das Bun­des­ver­dienst­kreuz für Ver­dienste bei der Aus­söh­nung des tsche­chi­schen und deut­schen Vol­kes. Zuletzt erschie­nen von ihm u.a. „Win­ter­bergs letzte Reise“ (2019) und „Gebrauchs­an­wei­sung fürs Zug­rei­sen“ (2021).

 

euro­palette22DIE HERBSTLESEREIHE wird geför­dert im Rah­men von »Neu­start Kul­tur« der Beauf­trag­ten der Bun­des­re­gie­rung für Kul­tur und Medien durch den Deut­schen Lite­ra­tur­fonds e.V.

Lesung mit Navid Kermani im Erfurter Ratsgymnasium
Okt 6 um 19:30

David Safier & Oli­ver Kurth: Miss Merkel

 

Wie ver­treibt sich Angela Mer­kel die Zeit in der Rente? Sie löst Kri­mi­nal­fälle in der Ucker­mark! David Safier schickt die pen­sio­nierte Angela Mer­kel nun schon in ihren zwei­ten Fall, in dem sie sich als Hob­by­de­tek­ti­vin im beschau­li­chen Klein-Freu­den­stadt bewährt. Nach dem ver­gif­te­ten Frei­herr Phil­ipp von Bau­gen­witz ist es nun die Lei­che des Klein-Freu­den­städ­ter Fried­hof­gärt­ners, die sie herausfordert.

David Safier stellt bei der „Herbst­lese“ beide Bände vor und wird vom Illus­tra­tor der herr­lich komi­schen Kri­mi­ko­mö­dien, Oli­ver Kurth, beglei­tet. Gemein­sam mit dem Publi­kum wird Safier zwi­schen den Lese­ab­schnit­ten eine Geschichte impro­vi­sie­ren, die Oli­ver Kurth live an der Staf­fe­lei zeich­net. Die krea­tivs­ten Zuschauer dür­fen die ent­stan­de­nen Zeich­nun­gen als Beloh­nung mit nach Hause nehmen!

David Safier hat mit der Idee der ermit­teln­den Kanz­le­rin a.D. den Nerv der Lese­rin­nen und Leser getrof­fen: Im Mai wurde ihm der Krimi Publi­kums­preis des deut­schen Buch­han­dels für sei­nen ers­ten „Miss Merkel“-Krimi ver­lie­hen. Er hat sich damit gegen frü­here Preis­trä­ger wie Wolf Har­lan­der und Sebas­tian Fit­zek ebenso durch­ge­setzt wie gegen Simone Buchhholz oder Gisa Pauly.

Okt
7
Fr
Lesung mit Susanne Fröhlich & Constanze Kleis im Atrium der Stadtwerke Erfurt
Okt 7 um 19:30

»Gemisch­tes Dop­pel« – Susanne Fröh­lich & Con­stanze Kleis: Liebe machen

 

In der Paare-Reihe „Gemisch­tes Dop­pel“, die mit ganz unter­schied­li­chen Paa­run­gen auf­war­tet, darf die Kom­bi­na­tion „Beste Freun­din­nen“ nicht feh­len. Susanne Fröh­lich & Con­stanze Kleis sind ein sol­ches Paar – und ganz neben­bei auch noch Best­sel­ler­au­torin­nen im Doppelpack.
Die bei­den Jour­na­lis­tin­nen ken­nen sich beim Thema „Liebe“ ganz gut aus – im Guten wie im Schlech­ten. Susanne Fröh­lich ist ziem­lich frisch ver­liebt, Con­stanze Kleis seit 30 Jah­ren ver­ban­delt. In ihrem neuen Buch stel­len sie sich den Fra­gen aller Fra­gen: „Finde ich mit über 50 noch einen Mann?“ „Wann weiß man, dass man ein Paar ist?“, „Wie sagt man ihm, dass der Sex … nun ja …?“.
Die zwei Best­sel­ler­au­torin­nen ken­nen sie alle: die lus­ti­gen, die ver­zwei­fel­ten, die trau­ri­gen, die trost­lo­sen, die inti­men, pein­li­chen und die beglü­cken­den Fra­gen rund um die Liebe. Und sie hät­ten da ein paar Not­aus­gänge aus dem Fra­gen-Laby­rinth. Sie sind mit „Mut«, „Humor« „Uner­schro­cken­heit«, „Sou­ve­rä­ni­tät« aus­ge­zeich­net. Und mit der Erkennt­nis, dass wir es sind, die in der Liebe die Fäden zie­hen – im Guten wie im Schlech­ten. Am Ende die­ses Buches mit der berech­tig­ten Hoff­nung, dass wir sie dann doch immer wie­der fin­den, hal­ten und genie­ßen können.

Okt
8
Sa
Lesung für Kinder mit Kathrin Tordasi im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Okt 8 um 15:00

Kath­rin Tor­dasi: Brom­beer­fuchs 2. Der Zau­ber von Sturmauge

 

Alle Erzäh­lun­gen der Wei­ma­rer Autorin Anke Engel­mann haben mit­tel- oder unmit­tel­bar mit der DDR zu tun, sei es auch nur, dass ihre Her­kunft die Prot­ago­nis­ten prägt. Die Titel­ge­schichte beschreibt die Tur­bu­len­zen der Nach­wen­de­zeit. In „Schen­zels Schat­ten“ trifft eine Jour­na­lis­tin ihre Jugend­liebe – heute ein bekann­ter Rechts­ra­di­ka­ler. Eine alte Frau erin­nert sich in „Prin­zes­sin auf der Erbse“ daran, wie sie als Kind im Krieg ver­schüt­tet war, in „Drei Assi­punkte“ erfährt die Prot­ago­nis­tin vom Tod ihres Bru­ders, zu dem sie 20 Jahre lang kei­nen Kon­takt hatte. „Tom Waits wohnt nicht am Bit­ter­fel­der Weg“ erzählt vom All­tag am Fließband.
„Eia­po­peia im Pren­zel­berg“ erzählt von Men­schen und Ver­lus­ten. Ein Mensch stirbt oder ein Traum, eine Liebe geht ver­lo­ren, die Hei­mat. Doch die Ver­lie­ren­den sind keine Ver­lie­rer. Sie han­deln und zei­gen, was Men­schen bewe­gen kön­nen und wie stark kul­tu­relle Iden­ti­tät wirkt.

Anke Engel­mann (* 1966), auf­ge­wach­sen in der DDR, arbei­tet und lebt als Autorin, Dozen­tin und Lek­to­rin in Wei­mar (www.poesiebuero.de).

Ein abwechs­lungs­rei­ches und zugleich anspruchs­vol­les Stück Lite­ra­tur. Anke Engel­mann erweist sich als eine Vir­tuo­sin im Genre der Kurz­ge­schichte. Mit schein­bar leich­ter Hand und weni­gen Wor­ten evo­ziert sie Bil­der und Stim­mun­gen und por­trä­tiert Per­so­nen.“ (Chris­toph Schmitz-Scholemann)

Anke Engel­mann „Eia­po­peia im Pren­zel­berg«, Edi­tion Schwarz­druck, ISBN: 9783966110167
15,00 €. Das Buch kann direkt beim Ver­lag bestellt oder am Bücher­tisch erwor­ben werden.

Lesung mit dem chinesischen Exilschriftsteller Liao Yiwu im Kloster Mildenfurth
Okt 8 um 17:00

»Über­le­ben im Gefäng­nis« – Lesung und Gespräch mit dem chi­ne­si­schen Exil­schrift­stel­ler Liao Yiwu und sei­nem Verleger.

 

Liao Yiwu, chi­ne­si­scher Exil­schrift­stel­ler und Trä­ger des Frie­dens­prei­ses des deut­schen Buch­han­dels, liest aus Gefäng­nis-Tem­pel und Gefäng­nis­ma­nu­skript und spricht mit dem Ver­le­ger Tho­mas Reche.

In sei­ner berüh­ren­den Erzäh­lung Flö­ten­spie­ler beschreibt Liao Yiwu, wie ihm ein betag­ter Mönch und Mit­häft­ling die Kunst des Flö­ten­spiels ver­mit­telt. Durch diese Erfah­rung fin­det der Autor zu jener inne­ren Hal­tung, die ihm in der Haft hilft, extreme Ernied­ri­gun­gen und Miß­hand­lun­gen zu über­ste­hen. In dem anschlie­ßen­den Poem Gefäng­nis-Tem­pel ver­dich­tet der seit 2011 im Ber­li­ner Exil lebende und in sei­ner Hei­mat China ver­folgte Autor seine Erleb­nisse in einem gro­ßen his­to­ri­schen und reli­giö­sen Kon­text und erweist sich dabei auch als Lyri­ker von Rang. Die Ver­an­stal­tun­gen fin­den unter Ein­hal­tung der jeweils gül­ti­gen Ver­ord­nung zur Ein­däm­mung der Covid-19-Pan­de­mie statt.

Ver­an­stal­ter: Arbeits­kreis Kunst und Kul­tur Kos­ter Mil­den­furth in Koope­ra­tion mit dern
KLOSTER Vogt­län­di­schen Alter­tums­for­schen­den Ver­ein zu Hohen­leu­ben e.V.  sowie mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Stif­tung Thü­rin­ger Schlös­ser und Gärten.

 

Okt
10
Mo
Lesung mit Juliane Stückrad im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Okt 10 um 19:30

Juliane Stück­rad: Die Unmu­ti­gen, die Muti­gen. Feld­for­schung in der Mitte Deutschlands

 

Auf einer Reise durch Peru wird der jun­gen Eth­no­lo­gin Juliane Stück­rad plötz­lich klar, dass sie nicht die Rituale indi­ge­ner Gesell­schaf­ten erfor­schen will. Ihr wah­res Inter­esse gilt ihrer ost­deut­schen Hei­mat, dem Leben am Rand und nicht zuletzt der eige­nen Her­kunft. Als teil­neh­mende Beob­ach­te­rin erforscht sie von nun an die Lebens- und Arbeits­welt und den Wan­del in vie­len stra­pa­zier­ten Regio­nen. Sie geht auf Demons­tra­tio­nen, sitzt mit den Dorf­be­woh­nern am Tre­sen, besucht Fami­li­en­fei­ern und Gemein­de­feste. Sie stu­diert Grab­steine, Auto­auf­kle­ber und Plakate.
Ihr Buch prä­sen­tiert unge­hörte und über­hörte Geschich­ten, die glei­cher­ma­ßen vom Mut wie vom Unmut kün­den. Geschich­ten, die Zugang zur Viel­falt ost­deut­scher Lebens­wel­ten bie­ten und Hei­mat als Ver­än­de­rung, Erin­ne­rung und Selbst­be­haup­tung beschreiben.

Juliane Stück­rad stu­dierte in Leip­zig Eth­no­lo­gie und Kunst­ge­schichte. 2010 pro­mo­vierte sie mit einer Arbeit über die Kul­tur des Unmuts an der Fried­rich-Schil­ler-Uni­ver­si­tät Jena. Sie arbei­tet als wis­sen­schaft­li­che Mit­ar­bei­te­rin in der Volks­kund­li­chen Bera­tungs- und Doku­men­ta­ti­ons­stelle für Thü­rin­gen. Im März 2021 erhielt sie den Ehren­brief des Lan­des Thü­rin­gen für ihre For­schung zu Ost­deutsch­land und ihr Enga­ge­ment zum Erhalt des Lan­des­thea­ters Eisen­ach. Mit ihrer Fami­lie lebt sie in Eisenach.

Eine über­zeu­gende Dar­stel­lung ost- und umbruchs­spe­zi­fi­scher Schimpf­kul­tur.“ (Wolf­gang Engler)

Mode­ra­tion: Chris­toph Mat­schie (Minis­ter a.D.)

In Koope­ra­tion mit der Fried­rich-Ebert-Stif­tung Thüringen.

Okt
11
Di
Gespräch und Lesung mit Mark Benecke im Atrium der Stadtwerke Erfurt
Okt 11 um 19:30

Mark Ben­ecke: Viral. Blutrausch

 

Von Mark Ben­ecke, dem „bekann­tes­ten Kri­mi­nal­bio­lo­gen der Welt“, lie­gen schon etli­che Bücher vor: über spek­ta­ku­läre Kri­mi­nal­fälle, die Bedeu­tung von Insek­ten­spu­ren bei der Ermitt­lung in Tötungs­de­lik­ten, das Altern oder Vam­pi­ris­mus. Aber noch kein Kri­mi­nal­ro­man. Diese Lücke schließt der Best­sel­ler­au­tor nun mit „Viral“.
Eine Mord­se­rie erschüt­tert eine deut­sche Groß­stadt. Lei­chen von jun­gen Frauen tau­chen an unter­schied­li­chen Fund­or­ten auf. Der Gerichts­me­di­zi­ner macht eine grau­sige Fest­stel­lung: Den Frauen wur­den mit chir­ur­gi­scher Genau­ig­keit große Men­gen Blut abge­nom­men. Die Poli­zei steht vor einem Rät­sel. Wer steckt hin­ter den Schneewittchen-Morden?
Haupt­kom­mis­sa­rin Chris­tine Peter­son, die die Pri­va­ter­mitt­ler Janina Funke und Bas­tian Becker hinzu zieht, steht schnell extrem unter Druck. Denn die Stim­mung in der Gesell­schaft ist ange­spannt. Die Men­schen gehen auf die Straße und brül­len ihre Ver­däch­ti­gun­gen her­aus. Und vor allem im Netz explo­die­ren gera­dezu Ver­schwö­rungs­er­zäh­lun­gen und wilde Spe­ku­la­tio­nen, die selbst zu einer Bedro­hung wer­den. Ben­ecke führt uns in den düs­te­ren Teil unse­rer Gesell­schaft, wo Wahn und Wirk­lich­keit eine unheil­volle Ver­bin­dung eingehen.

Mark Ben­ecke erzählt, und Kat­rin Heinke liest aus dem Buch.

Lesung mit Thomas Kunst in Weimar
Okt 11 um 19:30

Tho­mas Kunst: Zand­scho­wer Klinken 

 

Bengt Claa­sen sitzt im Auto, sein gan­zes Hab und Gut im Kof­fer­raum. Vor sich, auf dem Arma­tu­ren­brett, liegt das Hals­band sei­ner ver­stor­be­nen Hün­din. Dort, wo es her­un­ter­fällt, will er anhal­ten und ein neues Leben begin­nen. Er lan­det schließ­lich in Zand­schow – einem Nest im äußers­ten Nor­den mit einem Feu­er­lösch­teich im Zen­trum. Schnell stellt er fest: Die Bewoh­ner des Orts rund um »Getränke-Wolf« fol­gen einem stren­gen Wochen­plan, don­ners­tags wer­den zum Bei­spiel zwan­zig Plas­tik­schwäne auf dem Teich aus­ge­setzt, und sie fei­ern an ihrer »Lagune« Fest­spiele unter künst­li­chen Pal­men. Der 2021 für den Deut­schen Buch­preis nomi­nierte Roman erzählt mit unbän­di­ger Fan­ta­sie und viel Witz von einer soli­da­ri­schen Gemein­schaft, die sich am eige­nen Schopf aus der Misere zieht – trot­zig und stur, frei und eigen­sin­nig. Er ent­wirft eine Uto­pie in unse­rer glo­ba­li­sier­ten Gegen­wart und fin­det für sie eine Spra­che von bezwin­gen­der Musikalität.

Tho­mas Kunst, gebo­ren 1965 in Stral­sund, lebt und arbei­tet in Leip­zig. Er ver­öf­fent­licht Gedichte und Romane sowie Hör­bü­cher, für die er mehr­fach aus­ge­zeich­net wurde, unter ande­rem mit dem Lyrik­preis Meran 2014. Für einen Aus­zug aus Zand­scho­wer Klin­ken erhielt er den Nie­der­ös­ter­reich Lite­ra­tur­preis 2018.

 

euro­palette22DIE HERBSTLESEREIHE wird geför­dert im Rah­men von »Neu­start Kul­tur« der Beauf­trag­ten der Bun­des­re­gie­rung für Kul­tur und Medien durch den Deut­schen Lite­ra­tur­fonds e.V.

Okt
12
Mi
Thüringen liest! – Lesung mit Antje Babendererde in der Stadtbibliothek Mühlhausen
Okt 12 um 09:00

»Im Schat­ten des Fuchs­mon­des« – Lesung mit Antje Babendererde.

 

Eine Ver­an­stal­tung in der Reihe »Thü­rin­gen liest!« der Lan­des­fach­stelle für Öffent­li­che Biblio­the­ken in Thü­rin­gen und des Lan­des­ver­bands Thü­rin­gen im Deut­schen Biblio­theks­ver­band in Zusam­men­ar­beit mit dem Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat e.V.
Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Spar­kas­sen-Kul­tur­stif­tung Hessen-Thüringen.

Thüringen liest! – Lesung mit Otto Kurt Dieter Hesse in der Stadtbibliothek Apolda
Okt 12 um 14:00

»Maria Leo­pol­dine« und »Radulf« – Lesung mit Otto Kurt Die­ter Hesse.

 

Eine Ver­an­stal­tung in der Reihe »Thü­rin­gen liest!« der Lan­des­fach­stelle für Öffent­li­che Biblio­the­ken in Thü­rin­gen und des Lan­des­ver­bands Thü­rin­gen im Deut­schen Biblio­theks­ver­band in Zusam­men­ar­beit mit dem Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat e.V.
Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Spar­kas­sen-Kul­tur­stif­tung Hessen-Thüringen.

Thüringen liest! – Lesung mit Alice Frontzek in der Stadtbibliothek Altenburg
Okt 12 um 15:30

»Die Pfaf­fenhure« – Lesung mit Alice Frontzek.

 

Eine Ver­an­stal­tung in der Reihe »Thü­rin­gen liest!« der Lan­des­fach­stelle für Öffent­li­che Biblio­the­ken in Thü­rin­gen und des Lan­des­ver­bands Thü­rin­gen im Deut­schen Biblio­theks­ver­band in Zusam­men­ar­beit mit dem Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat e.V.
Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Spar­kas­sen-Kul­tur­stif­tung Hessen-Thüringen.

Lesung mit Klaus Jäger in Langenleuba-Niederhain
Okt 12 um 19:00

»Car­lotta oder die Lösung aller Pro­bleme« – Lesung mit Klaus Jäger

Thüringen liest! – Lesung mit Klaus Jäger in der Bibliothek Langenleuba-Niederhain
Okt 12 um 19:00

»Renn­steig-Schwal­ben« – Lesung mit Klaus Jäger.

 

Eine Ver­an­stal­tung in der Reihe »Thü­rin­gen liest!« der Lan­des­fach­stelle für Öffent­li­che Biblio­the­ken in Thü­rin­gen und des Lan­des­ver­bands Thü­rin­gen im Deut­schen Biblio­theks­ver­band in Zusam­men­ar­beit mit dem Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat e.V.
Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Spar­kas­sen-Kul­tur­stif­tung Hessen-Thüringen.

Lesung mit Frank Quilitzsch in der Ernst-Abbe-Bücherei Jena
Okt 12 um 19:30

Frank Qui­litzsch liest aus »Wil­helm, wie sieht der Wald wie­der aus!«.

Okt
13
Do
Lesung mit Frank Quilitzsch in Leinefelde
Okt 13 um 19:00

»Wil­helm, wie sieht der Wald wie­der aus« – Lesung mit Frank Qui­litzsch und Gespräch mit Forst­amts­lei­ter Elger Kohlstedt.

Eine Ver­an­stal­tung in Koope­ra­tion mit der Lan­des­zen­trale für poli­ti­sche Bil­dung Thüringen.

Clemens Meyer und Martin Straub erinnern auf Burg Ranis an Thomas Rosenlöcher
Okt 13 um 19:30

Der »Gar­ten bei Klein­zschach­witz« und die Welt – Cle­mens Meyer und Mar­tin Straub erin­nern an Tho­mas Rosenlöcher

Schon in sei­nem ers­ten Gedicht­band „Ich lag im Gar­ten bei Klein­zschach­witz“ ent­deckt man einen Dich­ter mit einer viel­stim­mi­gen, sinn­li­chen Eigen­wil­lig­keit, einem immer wie­der gerühm­ten, hin­ter­sin­ni­gen säch­si­schen Humor, einem bemer­kens­wer­ten Form­be­wusst­sein, mit Hoff­nung auf Har­mo­nie zwi­schen Mensch und Natur. Rosen­lö­cher, der mit Bezug auf Bar­thold Hin­rich Bro­cke das Weiß der Kirsch­blü­ten bei Nacht pries, war kei­nes­wegs ein Idyl­li­ker. Ihm sind auch ganz andere Töne eigen, etwa in sei­nem Essay-und Erzähl­band „Ost­ge­ze­ter. Bei­träge zur Schimpf­kul­tur“. Es war eben diese wider­sprüch­li­che Viel­fäl­tig­keit, die Rosen­lö­chers Lesun­gen – mehr­fach auch auf Burg Ranis – zu einem Erleb­nis machten.

Der Autor Cle­mens Meyer und der Lite­ra­tur­ver­mitt­ler Mar­tin Straub, die dem Dich­ter nicht nur in säch­si­scher Men­ta­li­tät ver­bun­den waren, erin­nern in Lesung und Gespräch an Tho­mas Rosen­lö­cher, der am 13. April die­ses Jah­res nahe sei­ner Hei­mat­stadt Dres­den nach lan­ger, schwe­rer Krank­heit ver­stor­ben ist.

Ver­an­stal­ter: Lese-Zei­chen e.V. mit der Lan­des­zen­trale für poli­ti­sche Bil­dung Thü­rin­gen, unter­stützt von der Thü­rin­ger Kulturstiftung.

Highslammer XXI im Atrium der Stadtwerke Erfurt
Okt 13 um 19:30

Highslam­mer XXI

Mode­ra­tion: AIDA (Andreas In der Au)

 

Es ist wie­der so weit, der 21. Highslam­mer geht im Okto­ber im Atrium der Stadt­werke in Erfurt über die Bühne.

Seit über 11 Jah­ren hat sich diese Ver­an­stal­tung eta­bliert und gilt als Thü­rin­gens renom­mier­tes­ter Poe­try Slam.

Die bes­ten Slam-Poe­tin­nen und ‑Poe­ten aus dem gesam­ten deutsch­spra­chi­gen Raum wer­den auf der Bühne ihre Texte performen.

Wel­che Texte wer­den es die­ses Mal in das große Finale schaf­fen? Das Publi­kum ent­schei­det selbst, wie der Abend verläuft.

Die­ses High­light ist eine Koope­ra­tion von Highslam­mer e.V. und Erfur­ter Herbst­lese e.V.

Lesung mit Franzobel in Weimar
Okt 13 um 19:30

Franz­o­bel: Die Erobe­rung Amerikas

 

In sei­nem neu­es­ten Roman – nomi­niert für den Deut­schen Buch­preis 2021 – begibt sich der Autor auf die Spu­ren eines wil­den Erobe­rers der USA im Jahr 1538. Fer­di­nand Desoto hatte Pizarro nach Peru beglei­tet, dem Inkakö­nig Schach und Spa­nisch bei­gebracht, des­sen Schwes­ter geschwän­gert und mit dem Skla­ven­han­del ein Ver­mö­gen gemacht. Er war bereits berühmt, als er 1538 eine große Expe­di­tion nach Flo­rida star­tete, die eine ein­zige Spur der Ver­wüs­tung durch den Süden Ame­ri­kas zog. Knapp 500 Jahre spä­ter klagt ein New Yor­ker Anwalt im Namen aller indi­ge­nen Stämme auf Rück­gabe der gesam­ten USA an die Urein­woh­ner. Franz­o­bels neuer Roman ist ein Feu­er­werk des Ein­falls­reich­tums und ein Gleich­nis für die von Gier und Ego­is­mus gesteu­erte Gesell­schaft, die von eit­len und unfä­hi­gen Füh­rern in den Unter­gang gelenkt wird.

Franz­o­bel, gebo­ren 1967 in Vöck­la­bruck, erhielt u. a. den Inge­borg-Bach­mann-Preis (1995), den Arthur-Schnitz­ler-Preis (2002) und den Nico­las-Born-Preis (2017). Bei Zsol­nay erschie­nen zuletzt die Kri­mis Wie­ner Wun­der (2014), Gro­schens Grab (2015) und Rechts­wal­zer (2019) sowie 2017 der Roman Das Floß der Medusa, für den er auf der Short­list für den Deut­schen Buch­preis stand und mit dem Baye­ri­schen Buch­preis aus­ge­zeich­net wurde.

euro­palette22DIE HERBSTLESEREIHE wird geför­dert im Rah­men von »Neu­start Kul­tur« der Beauf­trag­ten der Bun­des­re­gie­rung für Kul­tur und Medien durch den Deut­schen Lite­ra­tur­fonds e.V.

Okt
14
Fr
Literatursalon des Südthüringer Literaturvereins in Suhl
Okt 14 um 18:00

Lite­ra­tur­sa­lon. Offe­nes Podium für (eigene) Lite­ra­tur. Autorin­nen und Autoren sind herz­lich will­kom­men, um mit erfah­re­nen Schrift­stel­lern des Ver­eins ins Gespräch zu kommen.

Lesung mit Frank Quilitzsch auf dem Baumkronenpfad im Nationalpark Hainich
Okt 14 um 19:00

»Wil­helm, wie sieht der Wald wie­der aus« – Lesung mit Frank Quilitzsch.

Lesung mit Steffen Mensching im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Okt 14 um 19:30

Stef­fen Men­sching: Hau­sers Ausflug

 

The hig­her you climb, the har­der you fall“. Das gilt auch für David Hau­ser, der sei­ner eige­nen Geschäfts­idee, die ihn reich machte, zum Opfer fällt. Hau­ser fin­det sich in einem wüs­ten­ähn­li­chen Nie­mands­land wie­der, in frem­der Klei­dung und mit einem syri­schen Pass mit sei­nem Bild, aber auf den Namen Walid Said aus­ge­stellt. Wo ist er? Wer hat ihn betäubt, in eine Rück­füh­rungs­box in einem Flug­zeug sei­ner Pri­vat­flotte gesteckt und in die­ser unwirt­li­chen Gegend abwer­fen las­sen? Wäh­rend er um sein Über­le­ben kämpft, zer­mar­tert sich Hau­ser den Kopf, wer ihn, den erfolg­rei­chen, aber auch zyni­schen deut­schen Geschäfts­mann, ver­nich­ten will. Jemand aus sei­nem geschäft­li­chen oder dem poli­ti­schen Umfeld? Oder gar Isla­mis­ten, die an ihm Rache üben wol­len? Denn Hau­ser ver­dient mit der Rück­füh­rung von abge­lehn­ten Asyl­be­wer­ben Unsum­men, bie­tet er damit dem deut­schen Staat doch die Lösung eines zen­tra­len Pro­blems der ver­schärf­ten Asyl­po­li­tik: Die Her­kunfts­län­der der Flücht­linge ver­wei­gern mehr und mehr deren offi­zi­elle Wie­der­auf­nahme. David Hau­ser wird zum scham­lo­sen Gewinn­ler in einer zutiefst kri­sen­haf­ten nahen Zukunft, in die Stef­fen Men­sching sei­nen neuen Roman stellt. Und zum Pro­to­typ eines Men­schen, der keine Ideale mehr hat.

Stef­fen Men­sching ist seit 2008 Inten­dant am Thea­ter Rudol­stadt. Für sei­nen Roman „Scher­manns Augen“ erhielt er den Erich-Fried-Preis und den Preis der Uwe-John­son-Gesell­schaft. 2022 wurde ihm der Ber­li­ner Lite­ra­tur­preis der Stif­tung Preu­ßi­sche See­hand­lung verliehen.

In Koope­ra­tion mit der Fried­rich-Ebert-Stif­tung Thüringen.

Okt
15
Sa
Marco Holland und Mihail Cunetchi interpretieren B. Travens Roman „Das Totenschiff“ in Suhl
Okt 15 um 19:00

Ver­an­stal­tungs­reihe “Hasel­gold” Marco Hol­land und Mihail Cun­et­chi inter­pre­tie­ren „Das Totenschiff“

Lesung mit Musik und Bildprojektion 

Wer sich hin­ter dem Pseud­onym B. Tra­ven wirk­lich ver­bürgt, ist bis heute nicht voll­stän­dig geklärt. Fakt ist, dass unter jenem Autoren­na­men eine Viel­zahl hoch­span­nen­der und lite­ra­risch wert­vol­ler Bücher ent­stan­den ist, unter denen „Das Toten­schiff“ eine beson­dere, weil latent aktu­elle Posi­tion einnimmt.

Die Haupt­fi­gur Gales ist ein ame­ri­ka­ni­scher See­mann aus New Orleans, der nach einem Land­ur­laub in Ant­wer­pen sein Schiff ver­passt. Da sein ein­zi­ges Iden­ti­täts­do­ku­ment an Bord geblie­ben ist, fällt er fortan ohne Papiere durch alle Netze jeg­li­cher gesell­schaft­li­chen Zuge­hö­rig­keit. Als Staa­ten­lo­ser wird er über Lan­des­gren­zen abge­scho­ben und macht eine wahn­wit­zige Irr­fahrt durch ganz West­eu­ropa – und auch die kleine Waf­fen­stadt Suhl fin­det Erwäh­nung in die­sem irren Stück Welt­li­te­ra­tur. „Das Toten­schiff“ wurde zu einem Best­sel­ler in der Wei­ma­rer Repu­blik und in 30 Spra­chen über­setzt, welt­weit wur­den über 20 Mil­lio­nen Exem­plare ver­kauft. Im Mai 1933 ver­brann­ten die Natio­nal­so­zia­lis­ten Tra­vens Romane, u.a. auch „Das Totenschiff“.

Beset­zung:

Marco Hol­land – Text­aus­wahl, Arran­ge­ments, Stimme

Gebo­ren und auf­ge­wach­sen in Suhl; Sän­ger und Tex­ter bei meh­re­ren Hard­core-Inde­pen­dent­bands wie „Jud­ge­ment gone blind“ und „Full Time City Bom­bers“; Radio- und Syn­chron­spre­cher; lebt in Leipzig

Mihail Cun­et­chi – Akkor­deon, Arrangements

Auf­ge­wach­sen und erste instru­men­tale Aus­bil­dung in der Repu­blik Mol­dau; seit 2017 Stu­dium Bache­lor of Music an der Hoch­schule für Musik FRANZ LISZT Wei­mar; 2019 Sti­pen­diat „Live Music Now“; erfolg­rei­che Teil­nahme an inter­na­tio­na­len Musik­wett­be­wer­ben; seit 2019 als Lehr­kraft für Akkor­deon tätig

 

Die Ver­an­stal­tungs­reihe „Hasel­gold“ ist ein Gemein­schafts­pro­jekt der Musik­schule „Alfred Wag­ner“ Suhl und des Ver­eins Pro­vinz­kul­tur e.V.

Okt
17
Mo
Thüringen liest! – Lesung mit Ingrid Annel in der Stadtbibliothek Hermsdorf
Okt 17 um 09:30

»Flo­riane Blü­ten­blatt und die kleinste Hexe der Welt« – Lesung mit Ingrid Annel.

 

Eine Ver­an­stal­tung in der Reihe »Thü­rin­gen liest!« der Lan­des­fach­stelle für Öffent­li­che Biblio­the­ken in Thü­rin­gen und des Lan­des­ver­bands Thü­rin­gen im Deut­schen Biblio­theks­ver­band in Zusam­men­ar­beit mit dem Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat e.V.
Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Spar­kas­sen-Kul­tur­stif­tung Hessen-Thüringen.

Lesung mit Ingo Schulze in Weimar
Okt 17 um 19:30

Ingo Schulze: Der Ame­ri­ka­ner, der den Kolum­bus zuerst entdeckte…

 

Lite­ra­tur und Kunst kön­nen Per­spek­ti­ven ver­än­dern, der Ver­ein­ze­lung ent­ge­gen­wir­ken und dem läh­men­den »Wei­ter so« wider­spre­chen. Zu unter­schied­lichs­ten Anläs­sen reflek­tiert Ingo Schulze die glück­haf­ten wie auch die pro­ble­ma­ti­schen Erfah­run­gen von 1989/90, die unsere Welt bis heute prä­gen. Er beleuch­tet die Kon­se­quen­zen der zuneh­men­den Pola­ri­sie­rung und Radi­ka­li­sie­rung in allen Berei­chen. Er besteht auf dem Vor­rang des Gemein­wohls und einer gerech­ten Welt­in­nen­po­li­tik. Der vor­lie­gende Band ver­sam­melt zen­trale Texte die­ses kri­ti­schen und selbst­kri­ti­schen Denkens.

Ingo Schulze wurde 1962 in Dres­den gebo­ren, stu­dierte klas­si­sche Phi­lo­lo­gie an der Fried­rich-Schil­ler-Uni­ver­si­tät und war als Dra­ma­turg am Lan­des­thea­ter Alten­burg, dann in einer Zei­tungs­re­dak­tion tätig. Diese Arbeit führte ihn 1993 für ein hal­bes Jahr nach Sankt Peters­burg. Seit­her lebt er als freier Autor in Ber­lin. Er wurde u.a. mit dem Joseph-Breit­bach-Preis, dem Preis der Leip­zi­ger Buch­messe, dem Preis der Lite­ra­tur­häu­ser und dem Kunst­preis der Lan­des­haupt­stadt Dres­den aus­ge­zeich­net. 2020 erhielt Ingo Schulze das Bun­des­ver­dienst­kreuz für sein Enga­ge­ment als poli­ti­scher Autor und Künst­ler. Seine Bücher wur­den mit inter­na­tio­na­len Prei­sen aus­ge­zeich­net und erschei­nen in 30 Sprachen.

euro­palette22DIE HERBSTLESEREIHE wird geför­dert im Rah­men von »Neu­start Kul­tur« der Beauf­trag­ten der Bun­des­re­gie­rung für Kul­tur und Medien durch den Deut­schen Lite­ra­tur­fonds e.V.

Lesung mit Lucy Fricke im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Okt 17 um 19:30

Lucy Fri­cke: Die Diplomatin

 

Eine Diplo­ma­tin ohne Geduld ist berufs­un­fä­hig,“ sagt Lucy Fri­cke über ihre Figur der Fred, die es weit gebracht hat im diplo­ma­ti­schen Dienst. Aber irgend­wann ver­liert sie die diplo­ma­ti­sche Tugend schlecht­hin und damit den Glau­ben an ihren Beruf. Das pas­siert in der Tür­kei, ihrer bis­her größ­ten Her­aus­for­de­rung. Hier erlebt sie als Kon­su­lin in Istan­bul, wie immer öfter auch Men­schen mit deut­schem Pass, die sich etwa für Kur­den ein­set­zen, unter Ter­ror­ver­dacht geraten.
Zwi­schen Jus­tiz­pa­last und Som­mer­re­si­denz, Geheim­dienst und deutsch-tür­ki­scher Zusam­men­ar­beit, zwi­schen Affäre und Ein­sam­keit stößt sie nicht nur an die Gren­zen von Freund­schaft, Rechts­staat­lich­keit und euro­päi­scher Idee,  son­dern auch an die Gren­zen des­sen, was sie in ihrer Rolle bewir­ken kann.
Fred, die die Welt mit ihrer Arbeit ein wenig bes­ser machen wollte, emp­fin­det mehr und mehr Ohn­macht – und Wut.
Ein genau recher­chier­ter und glän­zend erzähl­ter Roman, der mit sei­nem tro­cke­nen Humor und prä­gnan­ten Dia­lo­gen besticht. Und eine hoch­ak­tu­elle Frage stellt: Was kann Diplo­ma­tie in Kri­sen­zei­ten erreichen?

Lucy Fri­cke erhielt 2018 für ihren Roman „Töch­ter“ den Baye­ri­schen Buch­preis. Die Geschichte wurde mit Alex­an­dra Maria Lara und Bir­git Minich­mayr für das Kino verfilmt.

Mode­ra­tion: Julia Maronde (Schau­spie­le­rin).

Okt
18
Di
Thüringen liest! – Lesung mit Anne Gallinat in der Stadtbibliothek Roßleben
Okt 18 um 14:00

»Ein Schwanz, ein Huf, zwei Hörn­chen« – Lesung mit Mario­net­ten­spiel der Schrift­stel­le­rin Anne Gallinat.

 

Eine Ver­an­stal­tung in der Reihe »Thü­rin­gen liest!« der Lan­des­fach­stelle für Öffent­li­che Biblio­the­ken in Thü­rin­gen und des Lan­des­ver­bands Thü­rin­gen im Deut­schen Biblio­theks­ver­band in Zusam­men­ar­beit mit dem Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat e.V.
Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Spar­kas­sen-Kul­tur­stif­tung Hessen-Thüringen.

Lesung mit Andrej Kurkow in der Buchhandlung Hugendubel in Erfurt
Okt 18 um 20:15

Andrej Kur­kow: Sam­son und Nadjeschda

 

Der Schrift­stel­ler und PEN-Prä­si­dent der Ukraine Andrej Kur­kow sagte im Mai in einem Inter­view: „Ich schreibe keine Lite­ra­tur mehr. Ich schreibe nur noch jour­na­lis­ti­sche Texte und Essays über den Krieg.“

Der in St. Peters­burg gebo­rene und seit sei­ner Kind­heit in Kiew lebende Autor ver­fasst diese aktu­el­len Texte mitt­ler­weile auf Ukrai­nisch, möchte für seine Romane aber beim Rus­si­schen blei­ben. Auch wenn seine Bücher in Russ­land schon län­ger ver­bo­ten sind.
Sein neues Buch, ein his­to­ri­scher Kri­mi­nal­ro­man, ist deut­lich vor dem rus­si­schen Über­fall auf die Ukraine geschrie­ben wor­den und vor zwei Jah­ren in Kur­kows Hei­mat erschei­nen. Jetzt liegt er auch auf Deutsch vor und führt ins Jahr 1919, als in der Ukraine Bür­ger­krieg herrscht: Die Bol­sche­wi­ken haben Kiew zwar erobert, aber noch nicht voll­ends unter Kontrolle.
Der junge Sam­son hat seine ganze Fami­lie ver­lo­ren und gerät eher zufäl­lig in den Poli­zei­dienst der neuen Staats­macht. Sein ers­ter Fall ist äußerst mys­te­riös: Ein abge­schnit­te­nes Ohr und ein Kno­chen aus rei­nem Sil­ber geben ihm Rät­sel auf. Und er ver­liebt sich – in die glü­hende Bol­sche­wi­kin Nad­jeschda. Ein char­man­ter Kri­mi­nal­ro­man mit Kur­kows typi­schem Sinn für das Gro­teske und Skurrile.

Andrej Kur­kow spricht bei der „Herbst­lese“ über sein Buch, aber auch über die aktu­elle Situa­tion in der Ukraine.

Mode­ra­tion: Hanno Mül­ler (Thü­rin­ger Allgemeine)

In Koope­ra­tion mit dem Katho­li­schen Forum.

Okt
19
Mi
Lesung mit Frank Quilitzsch in der Stadtbibliothek Gotha
Okt 19 um 19:00

Frank Qui­litzsch liest aus »Wil­helm, wie sieht der Wald wie­der aus!«.

Lesung mit Frank Quilitzsch in Gotha
Okt 19 um 19:00

»Wil­helm, wie sieht der Wald wie­der aus« – Lesung mit Frank Quilitzsch.

Thüringen liest! – Lesung mit Kati Naumann in der Stadtbibliothek Triptis
Okt 19 um 19:00

»Wo wir Kin­der waren« – Lesung mit Kati Naumann.

 

Eine Ver­an­stal­tung in der Reihe »Thü­rin­gen liest!« der Lan­des­fach­stelle für Öffent­li­che Biblio­the­ken in Thü­rin­gen und des Lan­des­ver­bands Thü­rin­gen im Deut­schen Biblio­theks­ver­band in Zusam­men­ar­beit mit dem Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat e.V.
Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Spar­kas­sen-Kul­tur­stif­tung Hessen-Thüringen.

Lesung mit Katja Lange-Müller in Weimar
Okt 19 um 19:30

Katja Lange-Mül­ler: Sneake Pre­view zum neuen Roman

 

Ole wächst bei sei­ner Oma Elvira und der mit­tel­lo­sen, in sich selbst ver­lieb­ten Ida auf, die Elvira in ihr Haus auf­nimmt, auch weil sie Hilfe mit dem hef­tig puber­tie­ren­den, geis­tig behin­der­ten Ole braucht. Eines Tages stürzt Elvira die Treppe hinab und bricht sich das Genick. Ist sie gefal­len? Hat Ole sie gesto­ßen? Die Kripo ermit­telt, kommt jedoch zu kei­nem ein­deu­ti­gen Urteil. Prompt steht Oles leib­li­che Mut­ter Manuela, die Erbin des Häus­chens, auf dem Plan. Ida bangt um ihr neues Zuhause. Sie umschmei­chelt Manuela, beide betrin­ken sich und stel­len am nächs­ten Mor­gen fest, dass Ole ver­schwun­den ist. Die „Hin­ter­blie­be­nen“ jam­mern und rufen die Poli­zei, aber heim­lich hof­fen sie, dass „der arme Ole“ für immer ver­schwun­den bleibt.

Katja Lange-Mül­ler wurde 1951 in Ost­ber­lin gebo­ren, lernte Schrift­set­ze­rin, arbei­tete als Hilfs­pfle­ge­rin auf psych­ia­tri­schen Sta­tio­nen, lebte ein Jahr in der Mon­go­lei und ver­ließ 1984 die DDR. Ihr lite­ra­ri­sches Werk umfasst Erzäh­lun­gen und Romane und wurde mit zahl­rei­chen Lite­ra­tur­prei­sen und Ehrun­gen gewür­digt, u.a. mit dem Inge­borg-Bach­mann-Preis, den Alfred-Döblin-Preis, den Kas­se­ler Lite­ra­tur­preis für gro­tes­ken Humor und dem Wil­helm-Raabe-Preis. Sie lebt in Ber­lin und in der Schweiz.

 

euro­palette22DIE HERBSTLESEREIHE wird geför­dert im Rah­men von »Neu­start Kul­tur« der Beauf­trag­ten der Bun­des­re­gie­rung für Kul­tur und Medien durch den Deut­schen Lite­ra­tur­fonds e.V.

Okt
20
Do
Thüringen liest! – Lesung mit Karl-Heinz Großmann in der Stadtbibliothek Neuhaus am Rennweg
Okt 20 um 17:30

»Groß­manns Erzäh­lun­gen« – Lesung mit Karl-Heinz Großmann.

 

Eine Ver­an­stal­tung in der Reihe »Thü­rin­gen liest!« der Lan­des­fach­stelle für Öffent­li­che Biblio­the­ken in Thü­rin­gen und des Lan­des­ver­bands Thü­rin­gen im Deut­schen Biblio­theks­ver­band in Zusam­men­ar­beit mit dem Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat e.V.
Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Spar­kas­sen-Kul­tur­stif­tung Hessen-Thüringen.

Vortrag und Lesung mit der Autorin Dr. Dagmar von Gersdorff im Goethe- und Schiller-Archiv Weimar
Okt 20 um 18:00

Die Schwie­ger­toch­ter. Das Leben der Otti­lie von Goethe

Vor­trag und Lesung mit der Autorin Dr. Dag­mar von Gers­dorff, Berlin

Lesung mit M. Kruppe in der Alten Papierfabrik Greiz
Okt 20 um 19:30

M. Kruppe liest aus sei­nem neuen Erzähl­band „Lange Nächte in Tampere“

 

Als Mitte Januar 2022 ein Freund anrief und ein Sti­pen­dium in Finn­land vor­schlug, war der erste Gedanke Krup­pes: „Ähm … nein! Denn ich bin eher so der kari­bi­sche Typ.“ Warum er dann trotz­dem, schon zwei Wochen spä­ter, von Leip­zig nach Ber­lin, von Ber­lin nach Hel­sinki und von Hel­sinki nach Tam­pere reiste, was er auf sei­nem Trip erlebte, wie er die Men­schen in Finn­land und die fin­ni­sche Spra­che wahr­ge­nom­men hat, was er über­haupt einen gan­zen Monat in der Kul­tur­haupt­stadt Finn­lands getan hat und was das alles auch mit Obdach­lo­sig­keit und Armut zu hat, beschreibt er in die­sem Buch. Neben die­sen Impres­sio­nen reist der Autor in seine Ver­gan­gen­heit ebenso zurück, wie in sein inners­tes Ich und erzählt, mal ernst, mal mit viel Humor, über ein Leben „am Rande der Gesellschaft“.

Die Ver­an­stal­tung fin­det in Koope­ra­tion mit der Stadt­bi­blio­thek Greiz und dem Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat e. V. im Rah­men von „Thü­rin­gen liest“ statt. Es wird einen Bücher­tisch geben.

Lesung mit Martin Beyer in Weimar
Okt 20 um 19:30

Mar­tin Beyer: Tante Helene und das Buch der Kreise 

Anto­nia Haus­mann (Posaune)

Mode­ra­tion: Ste­fan Petermann

 

Tante Helene ist Künst­le­rin, Frei­geist und Toch­ter einer Mut­ter, die sie nach der Geburt zur Adop­tion frei­gab, um der gesell­schaft­li­chen und fami­liä­ren Äch­tung zu ent­ge­hen. Doch erst als sie Anfang der 1960er-Jahre ihren Freund Harald hei­ra­tet, erfährt Helene von ihrer ade­li­gen Abstam­mung. Sie muss nicht nur mit dem Gefühl, ihr gan­zes Leben lang belo­gen wor­den zu sein, zurecht­kom­men, son­dern auch mit einer Fami­li­en­ge­schichte, die kon­trär zu all dem steht, wofür sie als junge Frau kämpft. Eine Genera­tion spä­ter reist Alex­an­der, Sohn der Halb­schwes­ter Hele­nes, von New York nach Frank­furt, um das ver­sto­ßene Kind der Fami­lie end­lich näher kennenzulernen.

Mar­tin Beyer, gebo­ren 1976, ist pro­mo­vier­ter Ger­ma­nist und arbei­tet als freier Autor und Dozent für Krea­ti­ves Schrei­ben. 2009 erschien sein Debüt­ro­man „Alle Was­ser lau­fen ins Meer“. Er erhielt den Wal­ter-Kem­pow­ski-Lite­ra­tur­preis, den Kul­tur-För­der­preis der Stadt Bam­berg und war Fina­list beim Bachmannwettbewerb.
Anto­nia Haus­mann legte 2022 mit Telei­do­scope ihr Debüt als Band­lea­de­rin und Kom­po­nis­tin vor, gehört außer­dem zur Band Karl die Große und beglei­tete Clueso auf meh­re­ren Tour­neen. Wei­ter­hin ist sie auf Alben von Cafe Jazz, Lotte, Jan Roth und Katha­rina Franck zu hören.

 

euro­palette22DIE HERBSTLESEREIHE wird geför­dert im Rah­men von »Neu­start Kul­tur« der Beauf­trag­ten der Bun­des­re­gie­rung für Kul­tur und Medien durch den Deut­schen Lite­ra­tur­fonds e.V.

Thüringen liest! – Lesung mit M. Kruppe in der Stadtbibliothek Greiz
Okt 20 um 19:30

»Lange Nächte in Tam­pere« – Lesung mit M. Kruppe.

 

Eine Ver­an­stal­tung in der Reihe »Thü­rin­gen liest!« der Lan­des­fach­stelle für Öffent­li­che Biblio­the­ken in Thü­rin­gen und des Lan­des­ver­bands Thü­rin­gen im Deut­schen Biblio­theks­ver­band in Zusam­men­ar­beit mit dem Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat e.V.
Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Spar­kas­sen-Kul­tur­stif­tung Hessen-Thüringen.

Okt
21
Fr
»Die Gunst des Augenblicks« mit Boris Hoge-Benteler in der Literatur-Etage Weimar
Okt 21 um 19:00

»Die Gunst des Augen­blicks« mit Boris Hoge-Benteler

Boris Hoge-Ben­te­ler, gebo­ren 1979 in Mar­burg, auf­ge­wach­sen in Büren (Westf.), stu­dierte Neuere deut­sche Lite­ra­tur, Ita­lie­nisch und Geschichte in Ber­lin und Wien und pro­mo­vierte in Müns­ter über Russ­land-Kon­struk­tio­nen in der deut­schen Gegen­warts­li­te­ra­tur. Er arbei­tet als wis­sen­schaft­li­cher Biblio­the­kar in Jena und lebt in Wei­mar. »Son­nen­stadt« ist sein Debütroman.

»Son­nen­stadt« (2022) ist sein Debüt­ro­man: ein Roman des Trau­mas und der Angst, über Bezie­hungs- und Halt­lo­sig­keit sowie die Suche nach dem Schö­nen. Dabei folgt er in wei­ten Tei­len einer Art (Alb-)Traumlogik, die in ver­stö­rend-hyp­no­ti­scher Spra­che die Grenze von rea­lem und sur­real-wahn­haf­tem Gesche­hen verwischt.

Mode­ra­tion: Chris­tian Hof­mann (Rudol­stadt)

 

Eine Ver­an­stal­tung der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V. in Koope­ra­tion mit der Fried­rich Schil­ler Uni­ver­si­tät Jena (Schil­lers Gar­ten­haus). Geför­dert von der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thüringen.

Lesung mit Frank Quilitzsch in Marksuhl
Okt 21 um 19:00

»Wil­helm, wie sieht der Wald wie­der aus« – Lesung mit Frank Quilitzsch.

Thüringen liest! – Lesung mit Antje Babendererde in der Bibliothek Marksuhl
Okt 21 um 19:00

»Wil­helm, wie sieht der Wald wie­der auss« – Lesung mit Frank Quilitzsch.

 

Eine Ver­an­stal­tung in der Reihe »Thü­rin­gen liest!« der Lan­des­fach­stelle für Öffent­li­che Biblio­the­ken in Thü­rin­gen und des Lan­des­ver­bands Thü­rin­gen im Deut­schen Biblio­theks­ver­band in Zusam­men­ar­beit mit dem Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat e.V.
Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Spar­kas­sen-Kul­tur­stif­tung Hessen-Thüringen.

Okt
22
Sa
Thüringen liest! – Lesung mit Frank Esche in der Stadtbibliothek Bad Blankenburg
Okt 22 um 15:00

»Thü­rin­ger Mord­pita­val« – Lesung mit Frank Esche.

 

Eine Ver­an­stal­tung in der Reihe »Thü­rin­gen liest!« der Lan­des­fach­stelle für Öffent­li­che Biblio­the­ken in Thü­rin­gen und des Lan­des­ver­bands Thü­rin­gen im Deut­schen Biblio­theks­ver­band in Zusam­men­ar­beit mit dem Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat e.V.
Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Spar­kas­sen-Kul­tur­stif­tung Hessen-Thüringen.

Okt
23
So
Buchpremiere und Lesung aus dem Online-Tagebuch von Matthias Biskupek im Theater Rudolstadt
Okt 23 um 19:00

»Worte ohne Ver­falls­da­tum« – Lesung aus dem Online-Tage­buch von Mat­thias Biskupek

 

Der Rudol­städ­ter Schrift­stel­ler und Kaba­rett­tex­ter Mat­thias Bis­ku­pek (1950–2021) hat nicht nur Bücher ver­öf­fent­licht – dar­un­ter »Der Quo­ten­sachse« und »Der Rent­ner­lehr­ling« –, son­dern auch Tage­buch geführt. Zuletzt ließ er die Leser über das Inter­net an sei­nen unter­halt­sa­men Ein­las­sun­gen teil­ha­ben. Im typi­schen Bis­ku­pek-Sound ­– zupa­ckend, kri­tisch, par­odis­tisch und selbst­iro­nisch – reagierte er auf große und kleine Ereig­nisse, erin­nerte an his­to­ri­sche und lebende Per­sön­lich­kei­ten und kon­terte den Zeit­geist. Von sei­nen mehr als 3000 Online-Ein­tra­gun­gen wur­den für die­ses Lese­buch die inter­es­san­tes­ten aus­ge­wählt, jene vor allem, die vor und nach der Jahr­tau­send­wende vom poli­ti­schen und lite­ra­ri­schen Leben in Thü­rin­gen und dar­über hin­aus erzäh­len. Bis­ku­peks Erleb­nisse und Erin­ne­run­gen, Kom­men­tare und Wür­di­gun­gen sind Worte ohne Ver­falls­da­tum. Anläss­lich der Buch­pre­miere lesen aus die­ser Samm­lung einige sei­ner engs­ten Autoren­kol­le­gen und zugleich Freunde.

Okt
24
Mo
Lesung mit Paul Bokowski im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Okt 24 um 19:30

Paul Bokow­ski: Schlesenburg

 

Der Autor und Vor­le­ser gehört seit vie­len Jah­ren zur Speer­spitze der deut­schen Lese­büh­nen­szene.“ So steht es auf Paul Bokow­skis Web­site. Mit wun­der­bar komi­schen Kurz­ge­schich­ten hat er bereits „mis­an­thro­pi­sche Stan­dard­werke“ (eben­falls O‑Ton Bokow­ski) wie »Haupt­sa­che nichts mit Men­schen« vor­ge­legt, nun erscheint sein ers­ter Roman.
Bokow­ski, selbst Kind pol­ni­scher Eltern, erzählt darin vom Leben in der Schle­sen­burg, einer fast kom­plett von pol­ni­schen Fami­lien bewohn­ten Sied­lung am Stadt­rand. Im Som­mer 1989 ging dort plötz­lich die Angst um, Rumä­nen oder Russ­land­deut­sche wür­den dem­nächst in gro­ßer Zahl in die Schle­sen­burg ein­zie­hen. Die halbe Burg schaute mit Abscheu auf das Asyl­be­wer­ber­heim, wo sie alle wohnten.
Es war das Jahr, in dem das neue Mäd­chen in die Sied­lung zog, das Jahr, in dem Darius ver­schwand und in dem die Mut­ter des Ich-Erzäh­lers nur Kon­sa­lik las.
Ein gelun­ge­nes Debüt von Paul Bokow­ski, das von Flücht­lin­gen und ihren Hier­ge­bo­re­nen, von Heim­weh und einer neuen Hei­mat erzählt. Ein warm­her­zi­ger wie auch bit­ter­sü­ßer Roman über den Traum von Anpas­sung und Wohl­stand – und die Frage, wo man hin­ge­hört, wenn man nicht zu sagen weiß, wo man her­ge­kom­men ist.

Okt
25
Di
Thüringen liest! – Märchenstunde mit Hansi von Märchenborn in der Gemeindebibliothek Kannawurf
Okt 25 um 09:30

»Ei,ei, ei das gibt’s doch nicht« – Mär­chen­stunde mit Hansi von Märchenborn.

 

Eine Ver­an­stal­tung in der Reihe »Thü­rin­gen liest!« der Lan­des­fach­stelle für Öffent­li­che Biblio­the­ken in Thü­rin­gen und des Lan­des­ver­bands Thü­rin­gen im Deut­schen Biblio­theks­ver­band in Zusam­men­ar­beit mit dem Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat e.V.
Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Spar­kas­sen-Kul­tur­stif­tung Hessen-Thüringen.

Thüringen liest! – Lesung mit Sieglinde Mörtel in der Bibliothek Lucka
Okt 25 um 16:00

»Tratsch von frie­her und itze« – Lesung mit Sieg­linde Mörtel.

 

Eine Ver­an­stal­tung in der Reihe »Thü­rin­gen liest!« der Lan­des­fach­stelle für Öffent­li­che Biblio­the­ken in Thü­rin­gen und des Lan­des­ver­bands Thü­rin­gen im Deut­schen Biblio­theks­ver­band in Zusam­men­ar­beit mit dem Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat e.V.
Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Spar­kas­sen-Kul­tur­stif­tung Hessen-Thüringen.

Okt
26
Mi
Thüringen liest! – Märchenstunde mit Andreas vom Rothenbarth in der Grundschule Kirchheim
Okt 26 um 09:30

»Mär­chen für Kin­der« – Mär­chen­stunde mit Andreas von Rothenbarth.

 

Eine Ver­an­stal­tung in der Reihe »Thü­rin­gen liest!« der Lan­des­fach­stelle für Öffent­li­che Biblio­the­ken in Thü­rin­gen und des Lan­des­ver­bands Thü­rin­gen im Deut­schen Biblio­theks­ver­band in Zusam­men­ar­beit mit dem Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat e.V.
Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Spar­kas­sen-Kul­tur­stif­tung Hessen-Thüringen.

Thüringen liest! – Märchenstunde mit Hansi von Märchenborn in der Stadtbibliothek Eisenberg
Okt 26 um 09:30

»Karl­chen und Häs­chen« – Mär­chen­stunde mit Hansi von Märchenborn.

 

Eine Ver­an­stal­tung in der Reihe »Thü­rin­gen liest!« der Lan­des­fach­stelle für Öffent­li­che Biblio­the­ken in Thü­rin­gen und des Lan­des­ver­bands Thü­rin­gen im Deut­schen Biblio­theks­ver­band in Zusam­men­ar­beit mit dem Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat e.V.
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Thüringen liest! – Lesung mit Susanne Hoffmeister in der Bibliothek im Schloss Dermbach
Okt 26 um 14:00

»Tim und Pol­de­rich in Gefahr« – Lesung mit Susanne Hoffmeister.

 

Eine Ver­an­stal­tung in der Reihe »Thü­rin­gen liest!« der Lan­des­fach­stelle für Öffent­li­che Biblio­the­ken in Thü­rin­gen und des Lan­des­ver­bands Thü­rin­gen im Deut­schen Biblio­theks­ver­band in Zusam­men­ar­beit mit dem Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat e.V.
Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Spar­kas­sen-Kul­tur­stif­tung Hessen-Thüringen.

Thüringen liest! – Lesung mit Antje Babendererde in der Stadtbibliothek Kölleda
Okt 26 um 19:00

»Im Schat­ten des Fuchs­mon­des« – Lesung mit Antje Babendererde.

 

Eine Ver­an­stal­tung in der Reihe »Thü­rin­gen liest!« der Lan­des­fach­stelle für Öffent­li­che Biblio­the­ken in Thü­rin­gen und des Lan­des­ver­bands Thü­rin­gen im Deut­schen Biblio­theks­ver­band in Zusam­men­ar­beit mit dem Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat e.V.
Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Spar­kas­sen-Kul­tur­stif­tung Hessen-Thüringen.

Thüringen liest! – Lesung mit Frank Quilitzsch in der Stadtbibliothek Neustadt an der Orla
Okt 26 um 19:00

»Wil­helm, wie sieht der Wald wie­der aus« – Lesung mit Frank Quilitzsch.

 

Eine Ver­an­stal­tung in der Reihe »Thü­rin­gen liest!« der Lan­des­fach­stelle für Öffent­li­che Biblio­the­ken in Thü­rin­gen und des Lan­des­ver­bands Thü­rin­gen im Deut­schen Biblio­theks­ver­band in Zusam­men­ar­beit mit dem Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat e.V.
Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Spar­kas­sen-Kul­tur­stif­tung Hessen-Thüringen.

Gespräch mit Richard David Precht und Harald Welzer in der Buchhandlung Hugendubel in Erfurt
Okt 26 um 19:30

Richard David Precht und Harald Wel­zer: Die vierte Gewalt

 

Wie Mehr­heits­mei­nung gemacht wird, auch wenn sie keine ist

Was Mas­sen­me­dien berich­ten, weicht oft von den Ansich­ten gro­ßer Teile der Bevöl­ke­rung ab – gerade, wenn es um bri­sante Gescheh­nisse geht. So ent­steht häu­fig der Ein­druck, sie seien „vom Staat“ mani­pu­liert. Aber die Selbstan­glei­chung der Medien hat mit einer gelenk­ten Mani­pu­la­tion nichts zu tun. Die deut­schen Mas­sen­me­dien sind zu Voll­zugs­or­ga­nen ihrer eige­nen Mei­nungs­ma­che gewor­den:  mit immer stär­ke­rem Hang zum Ein­sei­ti­gen, Sim­pli­fi­zie­ren­den, Mora­li­sie­ren­den, Empö­ren­den und Dif­fa­mie­ren­den bil­den sie Echo­kam­mern einer Szene ab, die stets dar­auf blickt, was der jeweils andere gerade sagt oder schreibt. Diese Angst ist der best­mög­li­che Dün­ger für den Zer­fall der Gesell­schaft. Denn Maß­lo­sig­keit und Ein­sei­tig­keit des Urteils zer­stö­ren den wohl­mei­nen­den Streit, das demo­kra­ti­sche Rin­gen um gute Lösungen.

In ihrem ers­ten gemein­sa­men Buch ana­ly­sie­ren Richard David Precht und Harald Wel­zer die Mecha­nis­men, die in diese Sack­gasse füh­ren: Wie kann eine libe­rale Demo­kra­tie mit plu­ra­ler Medi­en­land­schaft sich selbst so gefähr­den? Wie ist es in Deutsch­land, dem Land einer lange vor­bild­li­chen Qua­li­täts­presse, dazu gekom­men? Wie konnte und kann die Medi­en­land­schaft durch die »vierte Gewalt« selbst unfreier wer­den? Und was bil­det das ver­öf­fent­lichte Mei­nungs­bild ab, wenn es mit dem öffent­li­chen so wenig übereinstimmt?

Okt
27
Do
Thüringen liest! – Lesung mit Rainer Hohberg in der Stadt- und Kreisbibliothek Bad Salzungen
Okt 27 um 10:00

»Gru­se­li­ges aus der Thü­rin­ger Sagen­welt« – Lesung mit Rai­ner Hohberg.

 

Eine Ver­an­stal­tung in der Reihe »Thü­rin­gen liest!« der Lan­des­fach­stelle für Öffent­li­che Biblio­the­ken in Thü­rin­gen und des Lan­des­ver­bands Thü­rin­gen im Deut­schen Biblio­theks­ver­band in Zusam­men­ar­beit mit dem Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat e.V.
Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Spar­kas­sen-Kul­tur­stif­tung Hessen-Thüringen.

Thüringen liest! – Lesung mit Frank Stübner in der Stadt- und Kreisbibliothek Zella-Mehlis
Okt 27 um 15:00

»Gut Runst! Was der Renn­steig vom Leben erzählt« – Lesung mit Frank Stübner.

 

Eine Ver­an­stal­tung in der Reihe »Thü­rin­gen liest!« der Lan­des­fach­stelle für Öffent­li­che Biblio­the­ken in Thü­rin­gen und des Lan­des­ver­bands Thü­rin­gen im Deut­schen Biblio­theks­ver­band in Zusam­men­ar­beit mit dem Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat e.V.
Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Spar­kas­sen-Kul­tur­stif­tung Hessen-Thüringen.

Gedenkveranstaltung für die Schriftstellerin Juliane Karwath im Stadtmuseum Weimar
Okt 27 um 15:30

Lesung aus dem lite­ra­ri­schen Werk von Juliane Karwath

 

  • Kirs­ten Seyf­arth – Jour­na­lis­tin, Her­aus­ge­be­rin der „Impuls­re­gion“
  • Chris­toph Schmitz-Schole­mann – Schrift­stel­ler, Essay­ist (Wei­mar)
  • Dr. jur. Mar­tin Borow­sky, Maitre en droit (Aix-en-Pro­vence) – Spe­zia­list für die Grund­rech­te­charta der EU
Thüringen liest! – Lesung mit Klaus Jäger in der Stadtbücherei Suhl
Okt 27 um 19:00

»Der fal­sche Mann« – Lesung mit Klaus Jäger.

 

Eine Ver­an­stal­tung in der Reihe »Thü­rin­gen liest!« der Lan­des­fach­stelle für Öffent­li­che Biblio­the­ken in Thü­rin­gen und des Lan­des­ver­bands Thü­rin­gen im Deut­schen Biblio­theks­ver­band in Zusam­men­ar­beit mit dem Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat e.V.
Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Spar­kas­sen-Kul­tur­stif­tung Hessen-Thüringen.

Lesung und Gespräch mit Root Leeb & Rafik Schami im Erfurter Ratsgymnasium
Okt 27 um 19:30

Gemisch­tes Dop­pel: Root Leeb & Rafik Schami

Mode­ra­tion: Mar­ga­rete von Schwarzkopf.

 

Das Ehe­paar Root Leeb und Rafik Schami ver­bin­det die Pas­sion für die Worte und das Schrei­ben. Er ist dar­über hin­aus ein begna­de­ter freier Erzäh­ler vor Publi­kum und sie nicht nur Schrift­stel­le­rin, son­dern auch Male­rin und Zeichnerin.
Er stammt aus Damas­kus und musste mit 25 Jah­ren nach Deutsch­land flie­hen, um in Frei­heit leben und schrei­ben zu kön­nen. Der Ver­lust der Hei­mat ist ein anhal­ten­der Phan­tom­schmerz für Rafik Schami, aber umso inten­si­ver atmen seine Bücher das pralle Damas­ze­ner Leben. Sie spei­sen sich aus den Erin­ne­run­gen des Autors, akri­bi­schen Recher­chen und regem Aus­tausch mit Freun­den und Ver­wand­ten. Natür­lich beglei­ten Schami die Bit­ter­keit und die Weh­mut des Exils, aber dass er sei­nen Kind­heits­traum schon so lange leben kann, macht ihn den­noch glück­lich: „Seit 1982 bin ich nur damit beschäf­tigt, Geschich­ten zu erzählen.“
Sie ist in Bay­ern groß gewor­den, hat in Mün­chen Ger­ma­nis­tik, Phi­lo­so­phie und Sozi­al­päd­ago­gik stu­diert, die Welt aber auch schon aus der Per­spek­tive einer Stra­ßen­bahn­fah­re­rin betrach­tet. Root Leebs Suche nach der Ver­bin­dung von Lite­ra­tur und Male­rei fin­det unter ande­rem in den Cover­ge­stal­tun­gen zu Roma­nen nicht nur ihres Man­nes ihren künst­le­ri­schen Aus­druck. Auch die Titel eini­ger ihrer Aus­stel­lun­gen zeu­gen davon: „Die Farbe der Worte“, „Buch-Bil­der“ oder „Buch­Bil­der­Fi­gu­ren“.

Okt
28
Fr
Thüringen liest! – Lesung mit Felix Leibrock in der Bibliothek Dorndorf
Okt 28 um 16:00

»Mord am Kehl­stein­haus« – Lesung mit Felix Leibrock.

 

Eine Ver­an­stal­tung in der Reihe »Thü­rin­gen liest!« der Lan­des­fach­stelle für Öffent­li­che Biblio­the­ken in Thü­rin­gen und des Lan­des­ver­bands Thü­rin­gen im Deut­schen Biblio­theks­ver­band in Zusam­men­ar­beit mit dem Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat e.V.
Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Spar­kas­sen-Kul­tur­stif­tung Hessen-Thüringen.

Lesung und Musik mit Hans Jürgen Balmes, Peter Braun und Kay Kalytta in der Villa Rosenthal Jena
Okt 28 um 19:30

»Das Flüs­tern der Flüsse« – Lesung und Musik mit Hans Jür­gen Bal­mes, Peter Braun und Kay Kalytta

Der Autor Hans Jür­gen Bal­mes spricht mit Peter Braun über Nature Wri­ting und das Schrei­ben über Flüsse. Dazu wird der Per­cus­sio­nist Kay Kalytta Musik improvisieren.

Hans Jür­gen Bal­mes hat eine poe­ti­sche Natur- und Kul­tur­ge­schichte über den Rhein geschrie­ben. Der Rhein ent­sprang einst an sei­ner heu­ti­gen Mitte, wo in einem tro­pi­schen Meer See­kühe leb­ten. Er schuf sich sein Bett strom­auf und besitzt eine erstaun­li­che Geo­lo­gie. Noch heute leben hier die ältes­ten Lebe­we­sen Euro­pas. Gleich­zei­tig ist der Rhein durch­ge­hend geprägt durch Ein­griffe des Men­schen. Kein ande­rer Fluss ver­sam­melt so viele Wider­sprü­che in sich – Grenze, Ver­kehrs­weg, Flucht­route und Lebens­ader. Hans Jür­gen Bal­mes nimmt uns mit auf eine Reise ent­lang des Flus­ses. Wir begeg­nen Men­schen, die wie Wil­liam Tur­ner den Rhein zu ihrer Sehn­sucht und Lebens­auf­gabe mach­ten. Wir sehen Wäl­der und Tiere, die in traum­haf­ten Natur­be­trach­tun­gen und medi­ta­ti­ven Bil­dern gegen­wär­tig werden.

Ver­an­stal­ter: Lese-Zei­chen e.V. mit der Villa Rosen­thal, Tha­lia Uni­ver­si­täts­buch­hand­lung, geför­dert durch den Zeiss Fonds.

Okt
29
Sa
Vortrag und Lesung über Rainer Werner Fassbinder als Lyriker in der Dichterstätte Sarah Kirsch in Limlingerode
Okt 29 um 14:30

Rai­ner Wer­ner Fass­bin­der – ein Fil­me­ma­cher als Lyriker?“

Fass­bin­der hat den deut­schen Film der Nach­kriegs­zeit geprägt wie wohl kein Zwei­ter. Viele sei­ner Filme sind legen­där und gesell­schafts­po­li­tisch bri­sant. Fass­bin­der führte ein Leben wie im Rausch und war unglaub­lich pro­duk­tiv. Er schrieb Dreh­bü­cher, Thea­ter­stü­cke und in jun­gen Jah­ren auch Lyrik.

Diese Gedichte wer­den nun- ein­ge­bet­tet in Aus­füh­run­gen zu Leben und Werk des Künst­lers – in der Dich­ter­stätte präsentiert.

Doppelte Buchpremiere mit Lutz Rathenow und dem Palmbaum in der LiteraturEtage Weimar
Okt 29 um 19:00

Alles Dada? Dop­pelte Buch­pre­miere mit Lutz Rathe­now und dem Palmbaum

 

Der Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat und die Lite­ra­ti­sche Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V. laden zu einer dopp­pel­ten Buch­pre­miere ein. Unter dem Motto »Alles Dada? Absurd ist die Welt« wird am 27. Okto­ber, ab 19 Uhr in der Ecker­mann-Buch­hand­lung Wei­mar das neue Heft der Thü­rin­ger Lite­ra­tur­zeit­schrift Palm­baum vor­ge­stellt. Mit über 230 Sei­ten hat es wie­der Buch­stärke. Lutz Rathe­now, von Anbe­ginn einer der Stam­m­au­toren der Zeit­schrift, ver­öf­fent­licht in dem Heft zum ers­ten Mal Aus­züge aus einem absur­den Thea­ter­stück, das er in den 1980er Jah­ren geschrie­ben hat. Er wird nicht nur aus den irr­sin­nig komi­schen Sze­nen lesen, son­dern auch aus sei­nem neu­es­ten Buch, das soeben zu sei­nem 70. Geburts­tag im Kanon-Ver­lag erschie­nen ist: »Trot­zig lächeln und das Welt­all streicheln«.

Palm­baum-Chef­re­dak­teur Jens‑F. Dwars erin­nert u.a. an das legen­däre Tref­fen der Dada­is­ten in Wei­mar vor 100 Jah­ren, stellt Texte des Hef­tes von Wil­helm Busch bis Paul Scheer­b­art vor und spricht mit Rathe­now über sein Ver­ständ­nis des Absur­den und wie Lite­ra­tur in einer zuneh­mend gro­tes­ken Welt Hoff­nung geben kann.

 

Eine Ver­an­stal­tung des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat e.V. in Koope­ra­tion mit der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V. Geför­dert von der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thüringen.

Lesung mit Stefan Schwarz im Theater Erfurt
Okt 29 um 19:30

Ste­fan Schwarz: Bis ins Mark. Wie ich Krebs bekam und mein Leben aufräumte

 

Das Publi­kum liebt Ste­fan Schwarz für sei­nen Humor, der kein fla­cher ist, son­dern sich durch Iro­nie und Selbst­iro­nie aus­zeich­net und in dem eine ganze Lebens­phi­lo­so­phie steckt. Sie ermög­licht es ihm auch, mit der Dia­gnose „Krebs“, der er sich mit Mitte Fünf­zig stel­len muss, umzu­ge­hen, nicht zu ver­zwei­feln. Und ein Buch dar­über zu schreiben.
Wie eine „Marie Kondo der Seele“ beginnt er, sein Leben auf­zu­räu­men, und macht dabei über­ra­schende Ent­de­ckun­gen. Er legt die Hast ab, die wir alle in unse­rem All­tag ken­nen, den stän­di­gen Druck, mit irgend­et­was fer­tig­wer­den zu müs­sen. Und besinnt sich auf die Lang­sam­keit, den Moment.
Inner­lich frei und doch um Zukunft kämp­fend, schreibt er über das mög­li­che Ende und das damit ver­bun­dene Auf­wa­chen: „Das ist doch der ganze Sinn von Krebs. Dass man auf­hört, sich und ande­ren was vor­zu­ma­chen, dass man inne­hält, dass man auf­wacht und sich die Augen reibt.“
Ein außer­ge­wöhn­li­ches Buch: auf­rüt­telnd, bewe­gend, befrei­end – und auch humorvoll.

Okt
30
So
Thüringen liest! – Lesung mit Kati Naumann im Lesecafé der Grundschule Westenfeld
Okt 30 um 15:00

»Wo wir Kin­der waren« – Lesung mit Kati Naumann.

 

Eine Ver­an­stal­tung in der Reihe »Thü­rin­gen liest!« der Lan­des­fach­stelle für Öffent­li­che Biblio­the­ken in Thü­rin­gen und des Lan­des­ver­bands Thü­rin­gen im Deut­schen Biblio­theks­ver­band in Zusam­men­ar­beit mit dem Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat e.V.
Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Spar­kas­sen-Kul­tur­stif­tung Hessen-Thüringen.

Nov
1
Di
Thüringen liest! – Lesung mit Dorothee Herrmann in der Bibliothek der VG „Haus des Gastes“ Bad Tennstedt
Nov 1 um 10:00

»Das Glücks­schwein sucht das Glück« – Lesung mit Doro­thee Herrmann.

 

Eine Ver­an­stal­tung in der Reihe »Thü­rin­gen liest!« der Lan­des­fach­stelle für Öffent­li­che Biblio­the­ken in Thü­rin­gen und des Lan­des­ver­bands Thü­rin­gen im Deut­schen Biblio­theks­ver­band in Zusam­men­ar­beit mit dem Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat e.V.
Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Spar­kas­sen-Kul­tur­stif­tung Hessen-Thüringen.

Thüringen liest! – Lesung mit Ulf Annel in der Gemeindeschänke »Zum durstigen Willi« Schwerstedt
Nov 1 um 19:00

»Der große Mini­buch-Abend« – Lesung mit Ulf Annel.

 

Eine Ver­an­stal­tung in der Reihe »Thü­rin­gen liest!« der Lan­des­fach­stelle für Öffent­li­che Biblio­the­ken in Thü­rin­gen und des Lan­des­ver­bands Thü­rin­gen im Deut­schen Biblio­theks­ver­band in Zusam­men­ar­beit mit dem Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat e.V.
Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Spar­kas­sen-Kul­tur­stif­tung Hessen-Thüringen.

Literaturland Thüringen auf Radio Lotte
Nov 1 um 22:00
Literaturland Thüringen auf Radio Lotte @ Radio Lotte

Jeden ers­ten Diens­tag im Monat geht es bei »Lite­ra­tur­land Thü­rin­gen auf Radio Lotte« ab 22 Uhr um Lite­ra­tur aus und über Thüringen.

Soweit es die Pla­nung erlaubt, laden wir Gäste ins Stu­dio ein, um mit ihnen über ihr Schrei­ben, Pro­jekte, Recher­chen oder beson­dere The­men zu spre­chen. Oder wir zeich­nen Sen­dun­gen auf, brin­gen Live­mit­schnitte von Ver­an­stal­tun­gen etc.

Die Musik, die wir in der Sen­dung spie­len, wäh­len i.d.R. unsere Gäste aus.

Zu hören ist Radio Lotte im Stadt­ge­biet von Wei­mar auf 160,6 UKW

und welt­weit im Inter­net unter https://www.radiolotte.de

Alle Radio­sen­dun­gen kön­nen anschlie­ßend in der Pod­ca­st­reihe »Lite­ra­tur­land Thü­rin­gen auf Radio Lotte« auf www.literaturland-thueringen.de nach­ge­hört werden.

 

Eine Sen­dungs­for­mat des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes. Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thüringen.

Nov
2
Mi
Thüringen liest! – Lesung mit Michael Kirchschlager in der Stadt- und Kurbibliothek Bad Liebenstein
Nov 2 um 09:00

»Dra­che Emil ret­tet Thü­rin­gen« – Lesung mit Michael Kirchschlager.

 

Eine Ver­an­stal­tung in der Reihe »Thü­rin­gen liest!« der Lan­des­fach­stelle für Öffent­li­che Biblio­the­ken in Thü­rin­gen und des Lan­des­ver­bands Thü­rin­gen im Deut­schen Biblio­theks­ver­band in Zusam­men­ar­beit mit dem Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat e.V.
Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Spar­kas­sen-Kul­tur­stif­tung Hessen-Thüringen.

Thüringen liest! – Märchenstunde mit Andreas vom Rothenbarth in der Erlebnisbibliothek Großbreitenbach
Nov 2 um 09:00

»Mär­chen für Kin­der« – Mär­chen­stunde mit Andreas von Rothenbarth.

 

Eine Ver­an­stal­tung in der Reihe »Thü­rin­gen liest!« der Lan­des­fach­stelle für Öffent­li­che Biblio­the­ken in Thü­rin­gen und des Lan­des­ver­bands Thü­rin­gen im Deut­schen Biblio­theks­ver­band in Zusam­men­ar­beit mit dem Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat e.V.
Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Spar­kas­sen-Kul­tur­stif­tung Hessen-Thüringen.

Thüringen liest! – Lesung mit Susanne Hoffmeister in der Gemeindebibliothek Seebach
Nov 2 um 09:30

»Das Geheim­nis der alten Mühle« – Lesung mit Susanne Hoffmeister.

 

Eine Ver­an­stal­tung in der Reihe »Thü­rin­gen liest!« der Lan­des­fach­stelle für Öffent­li­che Biblio­the­ken in Thü­rin­gen und des Lan­des­ver­bands Thü­rin­gen im Deut­schen Biblio­theks­ver­band in Zusam­men­ar­beit mit dem Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat e.V.
Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Spar­kas­sen-Kul­tur­stif­tung Hessen-Thüringen.

Thüringen liest! – Lesung mit Dorothee Herrmann in der Gemeinde- und Kurbibliothek Bad Klosterlausnitz
Nov 2 um 10:00

»Das Glücks­schwein sucht das Glück« – Lesung mit Doro­thee Herrmann.

 

Eine Ver­an­stal­tung in der Reihe »Thü­rin­gen liest!« der Lan­des­fach­stelle für Öffent­li­che Biblio­the­ken in Thü­rin­gen und des Lan­des­ver­bands Thü­rin­gen im Deut­schen Biblio­theks­ver­band in Zusam­men­ar­beit mit dem Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat e.V.
Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Spar­kas­sen-Kul­tur­stif­tung Hessen-Thüringen.

Thüringen liest! – Lesung mit Elisabeth Schieferdecker in der Stadt- und Kreisbibliothek »Joseph Meyer« Hildburghausen
Nov 2 um 10:00

»Unsere schöne Hei­mat – magi­sche Ferien in Thü­rin­gen« – Lesung mit Eli­sa­beth Schieferdecker.

 

Eine Ver­an­stal­tung in der Reihe »Thü­rin­gen liest!« der Lan­des­fach­stelle für Öffent­li­che Biblio­the­ken in Thü­rin­gen und des Lan­des­ver­bands Thü­rin­gen im Deut­schen Biblio­theks­ver­band in Zusam­men­ar­beit mit dem Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat e.V.
Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Spar­kas­sen-Kul­tur­stif­tung Hessen-Thüringen.

Thüringen liest! – Lesung mit Matthias Klaß in der Stadtbibliothek Eisenach
Nov 2 um 11:40

»Kampf um Thü­rin­gen. Der Unter­gang« – Lesung mit Mat­thias Klaß.

 

Eine Ver­an­stal­tung in der Reihe »Thü­rin­gen liest!« der Lan­des­fach­stelle für Öffent­li­che Biblio­the­ken in Thü­rin­gen und des Lan­des­ver­bands Thü­rin­gen im Deut­schen Biblio­theks­ver­band in Zusam­men­ar­beit mit dem Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat e.V.
Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Spar­kas­sen-Kul­tur­stif­tung Hessen-Thüringen.

Thüringen liest! – Lesung mit Olivia Vieweg in der Stadt- und Gymnasialbibliothek Ruhla
Nov 2 um 14:00

»Gra­phic Novels – ein Werk­statt­be­richt« – Lesung und Gespräch mit Oli­via Vieweg.

 

Eine Ver­an­stal­tung in der Reihe »Thü­rin­gen liest!« der Lan­des­fach­stelle für Öffent­li­che Biblio­the­ken in Thü­rin­gen und des Lan­des­ver­bands Thü­rin­gen im Deut­schen Biblio­theks­ver­band in Zusam­men­ar­beit mit dem Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat e.V.
Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Spar­kas­sen-Kul­tur­stif­tung Hessen-Thüringen.

Thüringen liest! – Lesung mit Annette Reese in der Stadtbücherei Weimar
Nov 2 um 19:30

»ver­schenkt. Ein Kurz­ro­man« – Lesung mit Annette Reese.

 

Eine Ver­an­stal­tung in der Reihe »Thü­rin­gen liest!« der Lan­des­fach­stelle für Öffent­li­che Biblio­the­ken in Thü­rin­gen und des Lan­des­ver­bands Thü­rin­gen im Deut­schen Biblio­theks­ver­band in Zusam­men­ar­beit mit dem Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat e.V.
Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Spar­kas­sen-Kul­tur­stif­tung Hessen-Thüringen.

Nov
3
Do
Thüringen liest! – Lesung mit Michael Kirchschlager in der Stadtbibliothek Meuselwitz
Nov 3 um 09:00

»Dra­che Emil ret­tet Thü­rin­gen« – Lesung mit Michael Kirchschlager.

 

Eine Ver­an­stal­tung in der Reihe »Thü­rin­gen liest!« der Lan­des­fach­stelle für Öffent­li­che Biblio­the­ken in Thü­rin­gen und des Lan­des­ver­bands Thü­rin­gen im Deut­schen Biblio­theks­ver­band in Zusam­men­ar­beit mit dem Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat e.V.
Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Spar­kas­sen-Kul­tur­stif­tung Hessen-Thüringen.

Thüringen liest! – Lesung mit Ingrid Annel in der Stadtbibliothek Sonneberg
Nov 3 um 10:00

»Flo­riane Blü­ten­blatt und die kleinste Hexe der Welt« – Lesung mit Ingrid Annel.

 

Eine Ver­an­stal­tung in der Reihe »Thü­rin­gen liest!« der Lan­des­fach­stelle für Öffent­li­che Biblio­the­ken in Thü­rin­gen und des Lan­des­ver­bands Thü­rin­gen im Deut­schen Biblio­theks­ver­band in Zusam­men­ar­beit mit dem Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat e.V.
Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Spar­kas­sen-Kul­tur­stif­tung Hessen-Thüringen.

Thüringen liest! – Lesung mit Hubert Schirneck in der Stadtbibliothek Leinefelde
Nov 3 um 14:30

»Kru­zi­fün­ferl oder Wie man keine Geschichte schreibt« – Lesung mit Hubert Schirneck.

 

Eine Ver­an­stal­tung in der Reihe »Thü­rin­gen liest!« der Lan­des­fach­stelle für Öffent­li­che Biblio­the­ken in Thü­rin­gen und des Lan­des­ver­bands Thü­rin­gen im Deut­schen Biblio­theks­ver­band in Zusam­men­ar­beit mit dem Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat e.V.
Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Spar­kas­sen-Kul­tur­stif­tung Hessen-Thüringen.

Thüringen liest! – Lesung mit Dorothee Herrmann im Rathaus Camburg
Nov 3 um 16:30

»Das Glücks­schwein sucht das Glück« – Lesung mit Doro­thee Herrmann.

 

Eine Ver­an­stal­tung in der Reihe »Thü­rin­gen liest!« der Lan­des­fach­stelle für Öffent­li­che Biblio­the­ken in Thü­rin­gen und des Lan­des­ver­bands Thü­rin­gen im Deut­schen Biblio­theks­ver­band in Zusam­men­ar­beit mit dem Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat e.V.
Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Spar­kas­sen-Kul­tur­stif­tung Hessen-Thüringen.

Lesung mit Benjamin Schmidt in der Alten Papierfabrik Greiz
Nov 3 um 19:30

Ben­ja­min Schmidt liest aus „Mein Mann von unter der Brücke“

 

Glück war eine Falle. Eine Fata Mor­gana. Glück ließ Krebs­zel­len wuchern. Ver­brannte das Gehirn. Glück machte süch­tig, wenn man es nur in Aus­sicht stellte. Glück bedeu­tete, anzu­neh­men, man würde flie­gen, wäh­rend man fiel. Glück war ein schö­nes Haus über einem unheim­li­chen Keller.“

Doreen fris­tet ein Leben in Erwar­tung auf ein fest­ge­schrie­be­nes Glück, doch sie wird immer wie­der ent­täuscht und ahnt nicht, wie nahe sie vor einem Zusam­men­bruch steht. Das ändert sich, als sie Theo­dor begeg­net, einem Obdach­lo­sen, den sie von der Straße stiehlt und der fortan die Rolle ihrer gro­ßen Lie­ben spie­len soll. Das hat für Theo­dor durch­aus seine Vor­teile, nur gibt es da ein tief grei­fen­des Problem…

Ein­mal mehr legt Ben­ja­min Schmidt einen Roman vor, der Lesende in sei­ner Lebens­dichte und Poe­sie in sei­nen Bann zieht.

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Die Lesung ist eine Koope­ra­tion der Lan­des­zen­trale für Poli­ti­sche Bil­dung mit der Stadt­bi­blio­thek Greiz, vor Ort wird es einen Bücher­tisch geben.

Nov
4
Fr
Lesung mit Benjamin Schmidt im Kulturhaus Häselburg in Gera
Nov 4 um 19:30

Ben­ja­min Schmidt liest aus „Mein Mann von unter der Brücke“

 

Glück war eine Falle. Eine Fata Mor­gana. Glück ließ Krebs­zel­len wuchern. Ver­brannte das Gehirn. Glück machte süch­tig, wenn man es nur in Aus­sicht stellte. Glück bedeu­tete, anzu­neh­men, man würde flie­gen, wäh­rend man fiel. Glück war ein schö­nes Haus über einem unheim­li­chen Keller.“

Doreen fris­tet ein Leben in Erwar­tung auf ein fest­ge­schrie­be­nes Glück, doch sie wird immer wie­der ent­täuscht und ahnt nicht, wie nahe sie vor einem Zusam­men­bruch steht. Das ändert sich, als sie Theo­dor begeg­net, einem Obdach­lo­sen, den sie von der Straße stiehlt und der fortan die Rolle ihrer gro­ßen Lie­ben spie­len soll. Das hat für Theo­dor durch­aus seine Vor­teile, nur gibt es da ein tief grei­fen­des Problem…

Ein­mal mehr legt Ben­ja­min Schmidt einen Roman vor, der Lesende in sei­ner Lebens­dichte und Poe­sie in sei­nen Bann zieht.

Die Lesung ist eine Koope­ra­tion der Lan­des­zen­trale für Poli­ti­sche Bil­dung mit dem Kul­tur­haus Häsel­burg Gera, vor Ort wird es einen Bücher­tisch geben.

Nov
11
Fr
Lesung mit Najet Adouani in Weimar
Nov 11 um 19:00

Lesung mit Najet Adouani: »Vul­kan­worte auf dem Leib aus Schnee«

 

Einleitung/Moderation: Wal­ter Sachs

Musik: Clau­dia Buder (Wei­mar)

Najet Adouani ist eine tune­si­sche Schrift­stel­le­rin, die in Deutsch­land lebt. Sie schreibt Lyrik, Prosa, Lite­ra­tur­kri­tik, Romane und Arti­kel. Sie hat an vie­len ara­bi­schen und inter­na­tio­na­len Poe­sie­fes­ti­vals teil­ge­nom­men, und ihre Gedichte wur­den in den wich­tigs­ten ara­bi­schen und inter­na­tio­na­len Zei­tun­gen und Zeit­schrif­ten ver­öf­fent­licht und in viele Spra­chen über­setzt. 2010 wurde die Autorin mit dem Cre­dif-Preis für weib­li­ches Schrei­ben aus­ge­zeich­net. Najet Adouani setzt sich mit ihrer Lite­ra­tur für die Mei­nungs­frei­heit und die Men­schen­rechte ins­be­son­dere von Frauen ein, die in patri­ar­cha­li­schen Gesell­schaf­ten immer noch unter geschlechts­spe­zi­fi­scher Dis­kri­mi­nie­rung und Unter­drü­ckung leiden.

Najet Adouani hat sechs Gedicht­bände, eine Samm­lung von Kurz­ge­schich­ten und einen Roman auf Ara­bisch ver­öf­fent­licht. Im Jahr 2015 erschien ihr Buch »Meer­wüste« (Lotos Werk­statt Ber­lin), ein Band mit deutsch-ara­bi­scher Lyrik, und 2021 wurde ihr Buch »Vul­kan­worte auf dem Leib aus Schnee« (Asso­ver­lag Ber­lin) für das PEN-Zen­trum Deutsch­land­von Christa Schu­enke herausgegeben.

Eine Ver­an­stal­tung der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V. Geför­dert von Neu­start Kultur

Thüringen liest! – Lesung mit Olivia Vieweg in der Stadtbibliothek Rudolstadt
Nov 11 um 19:00

»Gra­phic Novels – ein Werk­statt­be­richt« – Lesung und Gespräch mit Oli­via Vieweg.

 

Eine Ver­an­stal­tung in der Reihe »Thü­rin­gen liest!« der Lan­des­fach­stelle für Öffent­li­che Biblio­the­ken in Thü­rin­gen und des Lan­des­ver­bands Thü­rin­gen im Deut­schen Biblio­theks­ver­band in Zusam­men­ar­beit mit dem Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat e.V.
Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und der Spar­kas­sen-Kul­tur­stif­tung Hessen-Thüringen.

Nov
14
Mo
»Die Gunst des Augenblicks« mit Orsolya Kalász in Schillers Gartenhaus in Jena
Nov 14 um 19:30

Ors­o­lya Kalász, geb. 1964 in Dun­aúj­vá­ros, ist Lyri­ke­rin und Über­set­ze­rin. Sie lebt und arbei­tet seit vie­len Jah­ren in Ber­lin. Sie über­setzt unga­ri­sche Gegen­warts­li­te­ra­tur, mit Schwer­punkt Lyrik, ins Deut­sche, häu­fig im Tan­dem mit der Autorin Monika Rinck. Ihre eige­nen Gedichte schreibt sie mal in der unga­ri­schen, mal in der deut­schen Spra­che. Sie über­trägt diese dann selbst in die zweite Spra­che, wor­aus oft­mals poe­ti­sche Varia­tio­nen ent­ste­hen. Ihr aktu­el­ler Gedicht­band Das Eine wurde 2017 mit dem Peter-Huchel-Preis ausgezeichnet.

Mode­ra­tion: Hel­mut Hühn, Lisa Memmeler.

 

Eine Ver­an­stal­tung der Fried­rich Schil­ler Uni­ver­si­tät Jena (Schil­lers Gar­ten­haus) in Koope­ra­tion mit der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V. und mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thüringen.

Nov
15
Di
»Die Gunst des Augenblicks« mit Orsolya Kalász im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Nov 15 um 19:30

Ors­o­lya Kalász, geb. 1964 in Dun­aúj­vá­ros, ist Lyri­ke­rin und Über­set­ze­rin. Sie lebt und arbei­tet seit vie­len Jah­ren in Ber­lin. Sie über­setzt unga­ri­sche Gegen­warts­li­te­ra­tur, mit Schwer­punkt Lyrik, ins Deut­sche, häu­fig im Tan­dem mit der Autorin Monika Rinck. Ihre eige­nen Gedichte schreibt sie mal in der unga­ri­schen, mal in der deut­schen Spra­che. Sie über­trägt diese dann selbst in die zweite Spra­che, wor­aus oft­mals poe­ti­sche Varia­tio­nen ent­ste­hen. Ihr aktu­el­ler Gedicht­band Das Eine wurde 2017 mit dem Peter-Huchel-Preis ausgezeichnet.

Mode­ra­tion: Guido Naschert.

 

Eine Ver­an­stal­tung der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V. in Koope­ra­tion mit der Fried­rich Schil­ler Uni­ver­si­tät Jena (Schil­lers Gar­ten­haus) und dem Erfur­ter Herbst­lese e.V. sowie dem Kul­tur: Haus Dacheröden und mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thüringen.

Nov
17
Do
Lesung mit Christiane Hoffmann im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Nov 17 um 19:30

Chris­tiane Hoff­mann: Alles, was wir nicht erinnern

 

Wenn jemand eine Reise tut… dann kann er was erzählen!

Das Kul­tur: Haus Dacheröden lädt ein­mal im Monat Men­schen ein, die über ihre ganz unter­schied­li­chen Erfah­run­gen in der Ferne erzählen.

Zu Fuß auf dem Flucht­weg mei­nes Vaters

Chris­tiane Hoff­mann, gestan­dene Jour­na­lis­tin, die für die Frank­fur­ter All­ge­meine Zei­tung und den Spie­gel arbei­tete und als Aus­lands­kor­re­spon­den­tin aus Mos­kau und Tehe­ran berich­tete, ist heute Erste Stell­ver­tre­tende Spre­che­rin der Bundesregierung.
Als Toch­ter zweier Flücht­lings­kin­der bricht sie im Januar 2020 in einem Dorf in Nie­der­schle­sien zu einer beson­de­ren Wan­de­rung auf: Sie läuft den 550 Kilo­me­ter lan­gen Flucht­weg ihres Vaters im Win­ter 1945 nach, auf der Suche nach den blin­den Fle­cken in sei­ner Geschichte, nach dem, was er ver­drängte, um zu überleben.
Auf ihrer Wan­de­rung sucht Chris­tiane Hoff­mann nach der Gegen­wart der Ver­gan­gen­heit, denn die Ver­let­zun­gen der Eltern haben sich auch auf die nächste Genera­tion über­tra­gen. Sie kämpft sich durch Hagel­stürme und sump­fige Wäl­der. Sie sitzt in Kir­chen, Küchen und guten Stu­ben. Sie führt Gesprä­che – mit ande­ren Men­schen und mit sich selbst.
Ihr Buch über­führt die Erin­ne­rung an Flucht und Ver­trei­bung ins 21. Jahr­hun­dert und mahnt an die Schre­cken des Krie­ges, es ver­schränkt die Fami­li­en­ge­schichte mit der His­to­rie, Zeit­zeu­gen­be­richte mit Begeg­nun­gen auf ihrem Weg.

Chris­tiane Hoff­mann stu­dierte Sla­wis­tik, ost­eu­ro­päi­sche Geschichte und Jour­na­lis­tik in Frei­burg, Lenin­grad und Ham­burg. Sie arbei­tete fast 20 Jahre für die „Frank­fur­ter All­ge­meine Zei­tung« und berich­tete als Aus­lands­kor­re­spon­den­tin aus Mos­kau und Tehe­ran. Anfang 2013 wech­selte sie als stell­ver­tre­tende Lei­te­rin ins Haupt­stadt­büro des „Spie­gel«. Seit 2018 war sie dort Autorin und häu­fi­ger Gast in Rund­funk und Fern­se­hen. Hoff­mann ist die Toch­ter zweier Flücht­lings­kin­der. Ihre Vor­fah­ren väter­li­cher­seits stam­men aus Schle­sien, die Fami­lie ihrer Mut­ter aus Ostpreußen.

Lesung mit Kaśka Bryla auf Burg Ranis
Nov 17 um 19:30

Kaśka Bryla liest erst­mals auf Burg Ranis – aus ihrem aktu­el­len Roman „Die Eistaucher“.

Iga, die Ska­te­rin, die schöne Jess und der pum­me­lige Ras sind Außenseiter*innen in ihrer Schul­klasse, doch gemein­sam bil­den sie eine ver­schwo­rene Gruppe, die unzer­trenn­li­chen „Eis­tau­cher“. Als die Jugend­li­chen eines Nachts Zeu­gen eines bru­ta­len poli­zei­li­chen Über­griffs wer­den und diese Schand­tat fol­gen­los bleibt, beschlie­ßen sie, das Recht selbst in die Hand zu neh­men. Zwan­zig Jahre spä­ter taucht ein geheim­nis­vol­ler Frem­der auf, der von der dama­li­gen Rache zu wis­sen scheint und das pre­käre Gleich­ge­wicht gefährdet…
Gekonnt ver­webt Kaśka Bryla eine packende Story über die Ursa­chen von Radi­ka­li­sie­rung mit einem Plä­doyer für Soli­da­ri­tät und Liebe. Die­ser Roman ist nichts für schwa­che Ner­ven und alles für bren­nende Herzen!

Mode­riert wird die Ver­an­stal­tung von Romina Nikolić.

Ver­an­stal­ter: Lese-Zei­chen e.V.

Nov
18
Fr
Lesung mit Sasha Marianna Salzmann in der Villa Rosenthal Jena
Nov 18 um 19:30

Lesung mit Sasha Mari­anna Salz­mann: »Im Men­schen muss alles herr­lich sein«

Wie soll man »herr­lich« sein in einem Land, in dem Kor­rup­tion und Unter­drü­ckung herr­schen, in dem nur über­lebt, wer sich einem restrik­ti­ven Regime unter­wirft? Wie soll man diese Erfah­rung über­win­den, wenn dar­über nicht gespro­chen wird, auch nicht nach der Emi­gra­tion und nicht ein­mal mit der eige­nen Toch­ter? »Was sehen sie, wenn sie mit ihren Sowjet­au­gen durch die Gar­di­nen in den Hof einer ost­deut­schen Stadt schauen?«, fragt sich Nina, wenn sie an ihre Mut­ter Tat­jana und deren Freun­din Lena denkt, die Mitte der neun­zi­ger Jahre die Ukraine ver­lie­ßen, in Jena stran­de­ten und dort noch ein­mal von vorne began­nen. Lenas Toch­ter Edi hat längst auf­ge­hört zu fra­gen, sie will mit ihrer Her­kunft nichts zu tun haben. Bis Lenas fünf­zigs­ter Geburts­tag die vier Frauen wie­der zusam­men­bringt und sie erken­nen müs­sen, dass sie alle eine Geschichte teilen.

 

Ver­an­stal­ter: Lese-Zei­chen e.V., Villa Rosen­thal, Tha­lia Uni­ver­si­täts­buch­hand­lung, in Koope­ra­tion mit der Lan­des­zen­trale für poli­ti­sche Bil­dung Thü­rin­gen und der Ernst-Abbe-Hoch­schule Jena, Fach­be­reich Sozi­al­we­sen­ge­för­dert durch den Zeiss Fonds.

Nov
19
Sa
Literarisch-musikalische Veranstaltung über Brigitte Reimann mit Christine Stauch und Udo Hemmann in der Dichterstätte Sarah Kirsch in Limlingerode
Nov 19 um 14:30

Und die Rosen, und die Myrte und die Zucker­erb­sen … Den Men­schen Schuhe an die Füße. Dafür schreibe ich.“

Im Monat Novem­ber, in dem vor 33 Jah­ren die Mauer fiel und der Weg für die Ent­wick­lung eines geein­ten, freien, demo­kra­ti­schen Deutsch­lands geeb­net wurde, erin­nert die „Dich­ter­stätte Sarah Kirsch“ an Men­schen , die sich in ihrem gan­zen Leben für die­sen Moment ein­setz­ten. Zu ihnen zählte die Autorin Bri­gitte Rei­mann. Obwohl ihr Schaf­fen zu Beginn noch ganz ganz im Zei­chen des Auf­baus eines „neuen Deutsch­lands“ in der DDR stand, wurde sie mit den Jah­ren zuneh­mend durch poli­ti­sche Maß­nah­men in ihrem Arbei­ten ein­ge­schränkt, sodass ihr künst­le­ri­scher Ein­fluss und ihre Strahl­kraft verloren.

Chris­tine Stauch und Udo Hem­mann wer­den dies auf ein­drucks­volle Art und Weise im Rah­men ihrer Lesung vermitteln.

Nov
23
Mi
Lesung und Gespräch mit Jan Wilm im Rahmen der Ausstellung »ROR WOLF, TRANCHIRER« in der Villa Rosenthal Jena
Nov 23 um 19:30

Ror. Wolf. Lesen. Lesung und Gespräch mit Jan Wilm. Im Rah­men der Aus­stel­lung »ROR WOLF, TRANCHIRER«

Ror Wolf (1932 – 2020) zählt zu den Aus­nah­me­erschei­nun­gen der deutsch­spra­chi­gen Lite­ra­tur. Der Erzäh­ler, Dich­ter, Hör­spiel­au­tor und Ver­fas­ser einer mehr­bän­di­gen „Enzy­klo­pä­die für uner­schro­ckene Leser“ bewies in sei­nen Wer­ken nicht nur sei­nen ful­mi­nan­ten Ideen­reich­tum und Sinn für gro­tes­ken Humor, son­dern besaß eine beein­dru­ckende Viel­sei­tig­keit, die weit über das Schrei­ben hin­aus­ging. Als sein Alter Ego „Raoul Tran­chi­rer“ fer­tigte Ror Wolf seit Anfang der 1960er-Jahre tau­sende Bild­col­la­gen, die seine lite­ra­ri­sches Werk stets wie­der­erkenn­bar illus­trie­ren. Hier­für zer­legte er mit Vor­liebe die in Zeit­schrif­ten, Lexika und Ratgbern abge­bil­dete bür­ger­li­che Welt der Grün­der­zeit und arran­gierte diese zu sur­rea­len Kon­stel­la­tio­nen. Ror Wolf schnitt und klebte damit u.a. in der Tra­di­tion von Max Ernst und Peter Weiß, erwei­terte deren The­men- und For­men­spek­trum jedoch bedeu­tend und schuf so einen ein­zig­ar­ti­gen Bildkosmos.

Der Schrift­stel­ler, Über­set­zer und Kri­ti­ker Jan Wilm sorgt mit sei­nem Buch Ror. Wolf. Lesen. für Ori­en­tie­rung in einem der viel­sei­tigs­ten und außer­ge­wöhn­lichs­ten Gesamt­werke der deutsch­spra­chi­gen Lite­ra­tur. Wo man mit dem Lesen begin­nen sollte und warum man nicht mehr wird auf­hö­ren kön­nen, ver­rät der Autor an die­sem Abend.

Ver­an­stal­ter: Lese-Zei­chen e.V., JenaKultur.

Nov
26
Sa
Lesung und Konzert mit Axel Milberg und dem Klenke Quartett auf Schloss Ettersburg
Nov 26 um 18:00

»Erin­ne­rung, sprich« – Lesung und Kon­zert mit Axel Mil­berg und dem Klenke Quartett

Pro­gramm:
Peter Tschai­kow­ski: Streich­quar­tett Nr. 1 D‑Dur op. 11
Ser­gej Rach­ma­ni­now: Romanze aus Streich­quar­tett Nr. 1 g‑Moll

Texte von Lew Tol­stoi und Vla­di­mir Nabokov

Der rus­si­sche Kom­po­nist Peter Tschai­kow­ski war sen­si­bel — heute wür­den wir sagen hoch­sen­si­bel — und litt oben­drein unter sei­nem Hang zur Per­fek­tion. Zumeist haderte er mit sich und sei­ner Musik. Nur ein­mal war er mit Stolz erfüllt: Lew Tol­stoi, dem Schöp­fer von „Krieg und Frie­den“ und „Anna Kare­nina“, sol­len, wäh­rend der zweite Satz von Tschai­kow­skis Streich­quar­tett Nr. 1 gespielt wurde, die Trä­nen gekom­men sein. Diese Bezo­gen­heit zweier rus­si­scher Künst­ler auf­ein­an­der erin­nert uns an den rei­chen Schatz rus­si­scher Musik und Lite­ra­tur von Welt­rang, der als künst­le­ri­sches Erbe der Mensch­heit in der gegen­wär­ti­gen poli­ti­schen Situa­tion kei­nen eben leich­ten Stand hat. Trotz­dem oder gerade des­halb stellt die­ses Kon­zert rus­si­sche Musik, gespielt vom Klenke Quar­tett, und rus­si­sche Lite­ra­tur, gele­sen von Axel Mil­berg, in den Mittelpunkt.

»Wenn Axel Mil­berg liest, wird es einem warm ums Herz, und es ver­liert sich das Bild eines Vor­le­sers.« (Raphael Selig­mann) Axel Mil­berg, gebo­ren 1956, wuchs in Kiel Düstern­brook auf. Nach dem Abitur begann er ein Lite­ra­tur­stu­dium, zog dann nach Mün­chen, wo er das Schau­spiel­stu­dium absol­vierte. Von Die­ter Dorn wurde er direkt an die Münch­ner Kam­mer­spiele enga­giert und spielte die nächs­ten fünf­zehn Jahre fast aus­schließ­lich Thea­ter. Mit den Kino­fil­men „Nach Fünf im Urwald“, „Han­nah Arendt“ und „Ros­sini“ wurde er einem Mil­lio­nen-publi­kum bekannt. Als Klaus Borow­ski ver­kör­pert er einen der belieb­tes­ten Tat­ort-Kom­mis­sare. Doch er spricht auch regel­mä­ßig Hör­bü­cher ein, etwa die Kri­mis von Hen­ning Man­kell und Max von Ben­tow. 2020 erhielt er dafür den Deut­schen Hör­buch­preis. Das For­mat aus Lesung und Musik ver­bin­det ihn seit 2018 mit dem Klenke Quartett.

Nov
30
Mi
Lesung mit Wolfgang Templin in Weimar
Nov 30 um 19:00

Lesung mit Wolf­gang Tem­plin: »Revo­lu­tio­när und Staats­grün­der. Józef Pil­sud­ski. Eine Biografie«

 

Es war ein sozia­lis­ti­scher Berufs­re­vo­lu­tio­när, der Polen 1918 nach mehr als 120 Jah­ren der Tei­lung zu einem eige­nen Staat führte: Józef Pil­sud­ski (1867–1935). Unter dem Zaren zeit­weise nach Sibi­rien ver­bannt, kämpfte er im Ers­ten Welt­krieg mit eige­nen Trup­pen für Polens Unab­hän­gig­keit. In der neu gegrün­de­ten Repu­blik herrschte er ab 1926 auto­kra­tisch. Heute gilt Pil­sud­ski als einer der bedeu­tends­ten euro­päi­schen Staats­män­ner sei­ner Zeit. Doch ins­be­son­dere für Polens Natio­nal­ka­tho­li­ken bleibt er ein sper­ri­ger Held: der Reli­gion gegen­über zu gleich­gül­tig, zu sehr der Auf­klä­rung ver­bun­den, zu kos­mo­po­li­tisch. Wolf­gang Tem­plin lässt Pil­sudskis aben­teu­er­li­che Bio­gra­fie leben­dig wer­den. Zugleich erzählt er die tra­gi­sche Geschichte eines Lan­des zwi­schen den Großmächten.

»Fes­selt tat­säch­lich wie ein Abenteuerroman.«
Johanna Bichl­maier, Sehe­punkte, über Wolf­gang Tem­plins Buch »Der Kampf um Polen«

»Einer der bes­ten deut­schen Polen- und Ukraine-Kenner.«
Ilko-Sascha Kow­al­c­zuk über Wolf­gang Templin

Pres­se­stim­men
»Revo­lu­tio­när und Staats­grün­der« ist ein lesens­wer­tes Buch, das uns Polen näher­bringt – und das wider­spruchs­volle Leben sei­nes bedeu­tends­ten Staats­manns im 20. Jahrhundert.
Mar­tin San­der, Deutsch­land­funk Kultur

Wolf­gang Tem­plin, Jahr­gang 1948, arbei­tet als Publi­zist und in der poli­ti­schen Erwach­se­nen­bil­dung. In der DDR rief er mit ande­ren die Initia­tive Frie­den und Men­schen­rechte ins Leben, für die er 1989 am Zen­tra­len Run­den Tisch saß. Spä­ter gehörte er zu den Mit­be­grün­dern von Bünd­nis 90. Von 2010 bis 2014 lei­tete er das War­schauer Aus­lands­büro der Hein­rich-Böll-Stif­tung. Für seine Ver­dienste um die deutsch-pol­ni­sche Ver­stän­di­gung wurde er in bei­den Staa­ten mehr­fach aus­ge­zeich­net. Er ver­öf­fent­lichte Bücher über die Geschichte und poli­ti­sche Ent­wick­lun­gen in der Ukraine und Polen.

 

Eine Ver­an­stal­tung der Lan­des­zen­trale für poli­ti­sche Bil­dung Thü­rin­gen in Koope­ra­tion mit der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V.

Lesung mit Sebastian Fitzek im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Nov 30 um 20:00

»Fürchte dich nicht! Außer vor dir selbst…« – Lesung mit Sebas­tian Fitzek

 

Drei Jahre nach sei­ner erfolg­rei­chen Autoren-Tour mit über 60.000 Zuschau­ern kehrt Sebas­tian Fit­zek auf die große Bühne zurück. Anläss­lich sei­nes neuen Psy­cho­thril­lers, der am 25. Okto­ber erscheint, wird er dem Publi­kum wie­der eine außer­ge­wöhn­li­che Live-Show bieten.

Fit­zek-Ken­ner wis­sen: Das wird keine „nor­male“ Lesung! Die Gäste erle­ben eine inter­ak­tive, mul­ti­me­diale Lese-Show, nach der sie sich selbst und ihre Mit­men­schen garan­tiert mit ande­ren Augen sehen wer­den. Mit dabei ein Spe­cial Guest, der diese inten­sive Erfah­rung noch ein­mal ver­stär­ken wird. Packend, fes­selnd, auf­schluss­reich! Ein Erleb­nis selbst für Nicht-Thril­ler-Fans. Span­nung trifft auf Wis­sen­schaft, Dra­ma­tik auf Humor. Dabei wird Sebas­tian Fit­zek wie­der facet­ten­rei­che und per­sön­li­che Ein­bli­cke in sein Schaf­fen geben. Und klar, gele­sen wird natür­lich auch.

Nach der Show gibt es dann end­lich wie­der eine Signier­stunde mit Sel­fies, solange – auch dafür ist Fit­zek bekannt -, bis der letzte Auto­gramm­wunsch erfüllt ist.
Ein­lass ab 19:00 Uhr

Ver­an­stal­ter: Peri­phe­ri­que, pq-world GmbH in Koope­ra­rion mit Raschke Enter­tain­ment, Droemer Ver­lag und Erfur­ter Herbst­lese e.V.

Dez
6
Di
Literaturland Thüringen auf Radio Lotte
Dez 6 um 22:00
Literaturland Thüringen auf Radio Lotte @ Radio Lotte

Jeden ers­ten Diens­tag im Monat geht es bei »Lite­ra­tur­land Thü­rin­gen auf Radio Lotte« ab 22 Uhr um Lite­ra­tur aus und über Thüringen.

Soweit es die Pla­nung erlaubt, laden wir Gäste ins Stu­dio ein, um mit ihnen über ihr Schrei­ben, Pro­jekte, Recher­chen oder beson­dere The­men zu spre­chen. Oder wir zeich­nen Sen­dun­gen auf, brin­gen Live­mit­schnitte von Ver­an­stal­tun­gen etc.

Die Musik, die wir in der Sen­dung spie­len, wäh­len i.d.R. unsere Gäste aus.

Zu hören ist Radio Lotte im Stadt­ge­biet von Wei­mar auf 160,6 UKW

und welt­weit im Inter­net unter https://www.radiolotte.de

Alle Radio­sen­dun­gen kön­nen anschlie­ßend in der Pod­ca­st­reihe »Lite­ra­tur­land Thü­rin­gen auf Radio Lotte« auf www.literaturland-thueringen.de nach­ge­hört werden.

 

Eine Sen­dungs­for­mat des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes. Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thüringen.

Dez
15
Do
Lesung mit Daniel Schulz in Weimar
Dez 15 um 19:00

Lesung mit Daniel Schulz: »Wir waren wie Brüder«

Mode­ra­tion: Ste­fan Petermann

Er ist zehn, als in der DDR die Revo­lu­tion aus­bricht. Wäh­rend viele sich nach Frei­heit seh­nen, hat er Angst: vor den Impe­ria­lis­ten und Faschis­ten, vor denen seine Leh­re­rin­nen ihn gewarnt haben. Vor dem, was kommt und was er nicht kennt. Wenige Jahre spä­ter wird er wegen sei­ner lan­gen Haare von Neo­na­zis ver­folgt. Gleich­zei­tig trifft er sich mit Rech­ten, weil er sich bei ihnen sicher fühlt. So sicher wie bei Mariam, deren Fami­lie aus Geor­gien kommt und die vor gar nichts Angst hat. Doch er muss sich ent­schei­den, auf wel­cher Seite er steht. »Wir waren wie Brü­der« ist eine dras­ti­sche Her­auf­be­schwö­rung der unmit­tel­ba­ren Nach­wen­de­zeit – und ein nur allzu gegen­wär­ti­ger Roman über die oft bana­len Ursprünge von Ras­sis­mus und rech­ter Gewalt.

Zum Autor: Daniel Schulz wurde 1979 in Pots­dam gebo­ren und wuchs in einem bran­den­bur­gi­schen Dorf auf. Er stu­dierte Poli­tik­wis­sen­schaft und Jour­na­lis­tik in Leip­zig. Nach ers­ten Sta­tio­nen bei Zitty, Mär­ki­sche All­ge­meine und Freies Wort ging er zur taz, wo er heute das Res­sort Repor­tage lei­tet. 2018 erhielt er den Repor­ter­preis und 2019 den Theodor-Wolff-Preis.

 

Eine Ver­an­stal­tung der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V. Geför­dert von Neu­start Kultur.

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