Kalender

Ausstellungen

Aug
2
Fr
ganztägig Ausstellung »Adele Schopenhauer ...
Ausstellung »Adele Schopenhauer ...
Aug 2 – Dez 15 ganztägig
»Adele Scho­pen­hauer – ›Weil ich so indi­vi­du­ell bin‹«   Adele Scho­pen­hauer (1797–1849) wird oft bloß als Schwes­ter des Phi­lo­so­phen Arthur oder Toch­ter der Salo­nière Johanna wahr­ge­nom­men. Nur wenige ken­nen ihr künst­le­ri­sches und dich­te­ri­sches Werk, dem[...]
Aug
28
Mi
ganztägig Ausstellung »Abenteuer der Vernu...
Ausstellung »Abenteuer der Vernu...
Aug 28 2019 – Jan 5 2020 ganztägig
Goethe und die Naturwissenschaften um 1800     Vom 28. August 2019 bis zum 05. Januar 2020 prä­sen­tiert die Klas­sik Stif­tung Wei­mar erst­ma­lig Goe­thes umfas­sende natur­wis­sen­schaft­li­che Samm­lung. Zwi­schen den Dis­kur­sen der sich for­mie­ren­den Natur­wis­sen­schaf­ten um[...]
Okt
12
Sa
ganztägig Ausstellung »Mathilde von Freyta...
Ausstellung »Mathilde von Freyta...
Okt 12 2019 – Jan 12 2020 ganztägig
Ausstellung »Mathilde von Freytag Loringhoven - Malerin - Tierpsychologin - Kritikerin des Bauhauses« @ Stadtmuseum Weimar
Mat­hilde von Frey­tag-Loring­ho­ven stu­dierte ab 1879 als eine der ers­ten Frauen an der Wei­ma­rer Kunst­schule. Dem Spät­im­pres­sio­nis­mus ihres Leh­rers Karl Buch­holz (1849–1889), des­sen ein­zige Pri­vat­schü­le­rin sie war, blieb Frey­tag-Loring­ho­ven als Radie­re­rin, Landschafts‑, Por­trät- und Blu­men­ma­le­rin[...]
Okt
22
Di
ganztägig Ausstellung »Der Greifenverlag z...
Ausstellung »Der Greifenverlag z...
Okt 22 2019 – Jan 31 2020 ganztägig
Ausstellung »Der Greifenverlag zu  Rudolstadt« im Alten Rathaus Rudolstadt @ Altes Rathaus Rudolstadt
Vom Ver­lag des Wan­der­vo­gel zum Pri­vat­ver­lag im Sozia­lis­mus, von der Ver­staat­li­chung bis zur Abwick­lung. Aus­stel­lung zum 100. Grün­dungs­jahr im Alten Rat­haus Rudol­stadt vom 22. Okto­ber 2019 bis 31. Januar 2020.   Der bis­her umfang­reichs­ten und[...]
Nov
10
So
ganztägig Ausstellung »Birger Jesch – Korr...
Ausstellung »Birger Jesch – Korr...
Nov 10 2019 – Feb 28 2020 ganztägig
Ausstellung »Birger Jesch – Korrespondenzen« im Romantikerhaus Jena @ Literaturmuseum »Romantikerhaus« Jena
Der Künst­ler Bir­ger Jesch begann 2007 unter befreun­de­ten ehe­ma­li­gen Akti­vis­ten der sub­kul­tu­rel­len Szene der DDR vor allem Hand­wer­ker und Künst­ler zu por­trä­tie­ren. Bir­ger Jesch’s Kor­re­spon­den­zen mit Freun­den und Künst­lern fin­det als Kom­mu­ni­ka­ti­ons­form Vor­bil­der bei den[...]
Dez
31
Di
ganztägig Dummy
Dummy
Dez 31 2030 – Dez 30 2044 ganztägig
 
Mrz
28
Do
Traumberuf: Schriftsteller? mit Romy Gehrke im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Mrz 28 um 19:30

Eine Ver­an­stal­tungs­reihe für inter­es­sierte Schrei­bende und neu­gie­rige Leser
Unter dem Titel »Traum­be­ruf: Schrift­stel­ler?« ver­an­stal­ten der Thü­rin­ger Schrift­stel­ler­ver­band und Lese-Zei­chen e.V. gemein­sam mit dem Kul­tur: Haus Dacheröden eine Folge von Gesprächs­run­den zu The­men rund um Bücher, vor allem zum Schrei­ben und Ver­öf­fent­li­chen. Ein­mal im Monat wer­den unter der Gesprächs­lei­tung von Ingrid Annel und Olaf Trunschke, pas­send zum jewei­li­gen Thema, Gäste von ihrer Arbeit am Schreib­tisch und den Erfah­run­gen im Lite­ra­tur­be­trieb berich­ten. In einer Kurz­le­sung stel­len die ein­ge­la­de­nen Autoren anschlie­ßend einige Werke frisch vom Schreib­tisch vor.

Dies­mal zu Gast ist die Kul­tur­jour­na­lis­tin Romy Gehrke: »Wie Bücher lau­fen ler­nen – Schrei­ben für Film und Fern­se­hen«

Romy Gehrke (geb.1967) lebt seit 2008 in Thü­rin­gen und arbei­tet als freie Fern­seh­re­dak­teu­rin für die öffent­li­chen Fern­seh- und Rund­funk­an­stal­ten.

Ihren beruf­li­chen Weg begann sie als Souf­fleuse und Regie­as­sis­ten­tin, um nach dem Schau­spiel-Stu­dium an der Hoch­schule für Musik und Dar­stel­lende Kunst in Frank­furt am Main selbst einige Jahre auf staat­li­chen Büh­nen zu ste­hen.

Doch Spie­len reicht manch­mal nicht. Im Jahr 2000 Absprung, noch ein­mal in die Hör­säle der Hum­boldt-Uni­ver­si­tät Ber­lin für ein Stu­dium der Kul­tur­wis­sen­schaf­ten.

Als Kul­tur­re­dak­teu­rin beginnt ihre Berufs­lauf­bahn beim MDR-Rund­funk. Über die Jahre ver­sucht sie, der Lite­ra­tur mehr Sen­de­zeit und Auf­merk­sam­keit im Fern­se­hen zu ver­schaf­fen. Die Kom­bi­na­tion aus Schau­spie­ler­blick und Kul­tur­wis­sen­schaft­le­rin ermög­licht es ihr, unkon­ven­tio­nelle und spie­le­ri­sche Fern­seh­bei­träge zu pro­du­zie­ren.

Wie diese manch­mal unter den abstru­ses­ten Bedin­gun­gen ent­ste­hen und wie man in weni­gen Minu­ten einen gan­zen Roman im Fern­se­hen vor­stel­len kann, davon erzählt sie an die­sem Abend.

Mrz
29
Fr
Landolf Scherzer im Gespräch mit Walter Kaufmann im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Mrz 29 um 19:30

Lan­dolf Scher­zer im Gespräch mit Wal­ter Kauf­mann: Gibt es dich noch – Enrico Spoon?

 

Der Jude Wal­ter Kauf­mann konnte als Jugend­li­cher mit einem Kin­der­trans­port 1939 nach Eng­land flie­hen, wurde als „feind­li­cher Aus­län­der“ inter­niert und nach Aus­tra­lien ver­schifft. 1957 über­sie­delte er von dort in die DDR, behielt jedoch die aus­tra­li­sche Staats­bür­ger­schaft. Der heute 95Jährige spricht mit Lan­dolf Scher­zer über sein beweg­tes Leben und stellt sein aktu­el­les Buch vor: Berüh­rende Geschich­ten von Men­schen, denen der Autor in den ver­gan­ge­nen neun Jahr­zehn­ten begeg­net ist und die er nicht ver­ges­sen hat.

Mrz
30
Sa
Kreatives Schreiben mit Anke Engelmann im Kultur: Haus Dacheröden Erfurt
Mrz 30 um 11:00 – 17:00

Was mich bewegt – Krea­ti­ves Schrei­ben am 30. März 2019

 

Die IG Metall, Pina Bausch, Par­ship sind die ers­ten Google-Ein­träge auf die Such­an­frage »Was mich bewegt«. Nichts davon bewegt mich wirk­lich, aber die Früh­lings­sonne, der Tod eines guten Freun­des, die Liebe sto­ßen mich an. Wer sich bewegt, braucht Mus­keln und Ener­gie. Mus­keln kann man trai­nie­ren. Kann man seine Mus­keln stär­ken gegen Dumm­heit und Unge­rech­tig­keit?

Bewe­gung heißt, Kom­fort­zo­nen zu ver­las­sen. Manch­mal genügt ein klei­ner Stups, um eine Lawine los­zu­tre­ten. Manch­mal muss man hart­nä­ckig blei­ben, immer wie­der, jeden Frei­tag zum Bei­spiel. Muss man sich immer bewe­gen oder ist es bes­ser, auch mal still­zu­hal­ten? Bewe­gung, ein gro­ßes Thema mit vie­len Aspek­ten, das zum Früh­ling passt und zu unse­rer Zeit. Ich freu mich drauf.

Anke Engel­mann (Büro für ange­wandte Poe­sie).

Apr
1
Mo
»Philosophy after work / Philosophie nach der Arbeit« im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Apr 1 um 19:00

Kön­nen phi­lo­so­phi­sche Schrif­ten für uns, in unse­rem All­tag heute frucht­bar sein? Haben sol­che Texte etwas mit mir zu tun? Die Lek­türe klei­ner Texte gro­ßer Phi­lo­so­phen soll zu einem gemein­sa­men Gedan­ken­aus­tausch anre­gen.

Die phi­lo­so­phi­sche Prak­ti­ke­rin Diet­linde Schmal­fuß-Plicht lei­tet diese Zusam­men­künfte und bei ihr kön­nen sich alle Inter­es­sen­ten bis eine Woche vor dem Ter­min anmel­den: info@philosophie-milan.de.

Gespräch mit Jörg Sobiella und Benjamin-Immanuel Hoff im Deutschen Nationaltheater Weimar
Apr 1 um 20:00

Wei­mar 1919. Der lange Weg zur Demo­kra­tie

Jörg Sobi­ella im Gespräch mit Prof. Ben­ja­min-Imma­nuel Hoff

 

Ein ver­lo­re­ner Krieg, eine Revo­lu­tion, ein hun­gern­des Volk – und ein Par­la­ment, das den Weg in eine demo­kra­ti­sche Repu­blik ebnete. Doch wieso kam die ver­fas­sung­ge­bende Natio­nal­ver­samm­lung in das kleine Wei­mar und tagte nicht in Ber­lin? Wie lern­ten die neuen Poli­ti­ke­rin­nen und Poli­ti­ker – alle­samt „kleine Leute“ – das Hand­werk des Regie­rens? Was gelang, was miss­lang ihnen bei Lösung der unge­heu­ren Pro­bleme? Wer waren die Abge­ord­ne­ten, mit wel­chen Hoff­nun­gen kamen sie, mit wel­chen Ent­täu­schun­gen ver­lie­ßen sie Wei­mar? Jörg Sobi­ella erzählt vor dem Hin­ter­grund der extre­men poli­ti­schen Wech­sel­fälle anhand unbe­kann­ter Geschich­ten aus Zei­tun­gen, Memoi­ren und Tage­bü­chern die Geschichte der zeit­wei­li­gen „Haupt­stadt“ Wei­mar im par­la­men­ta­ri­schen Aus­nah­me­zu­stand. Es ent­steht ein fas­zi­nie­ren­des Pan­orama vom Grün­dungs­par­la­ment der Wei­ma­rer Repu­blik, der Stadt, die der Repu­blik den Namen gab, und dem Land, das auf eine bes­sere Zukunft hoffte.

Apr
4
Do
Auf dem Sofa mit … Oliver Weder im Schillerhaus Rudolstadt
Apr 4 um 19:30

Zu Gast auf dem Sofa des Schil­ler­hau­ses ist dies­mal der Chef­di­ri­gent der Thü­rin­ger Sym­pho­ni­ker Saal­feld-Rudol­stadt. In Frank­furt gebo­ren, stu­dierte Oli­ver Weder nicht nur in sei­ner Hei­mat­stadt, son­dern auch als ers­ter west­deut­scher Sti­pen­diat am St. Peters­bur­ger Kon­ser­va­to­rium. Von dort ging er als jun­ger Kapell­meis­ter nach Perm und arbei­tete spä­ter am Mari­in­ski-Thea­ter und am Rim­ski-Kor­sa­kow-Thea­ter in St. Peters­burg. Inter­na­tio­nale Gast­di­ri­gate und Opern­pro­duk­tio­nen las­sen ihn neben sei­nem Rudol­städ­ter Enga­ge­ment noch immer viel unter­wegs sein. Zum Gespräch mit Oli­ver Weder ser­viert das Restau­rant „Schil­ler!“ eine von ihm aus­ge­wählte Spe­zia­li­tät.

Apr
6
Sa
Jahresversammlung der Literarischen Gesellschaft Thüringen in Weimar
Apr 6 um 11:00

Alle Mit­glie­der sowie Inter­es­sen­tin­nen und Inter­es­sen­ten sind herz­lich ein­ge­la­den.

Zu Beginn stellt Grit Bären­wald ihren Gedicht­band »Ihr immer« vor, der als Jah­res­gabe der Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft Thü­rin­gen erscheint.

Apr
8
Mo
Poetry-Slam-Workshop mit Friedrich Herrmann in der Stadtbibliothek Nordhausen
Apr 8 um 09:00 – 12:00

Poe­try- Slam- Work­shop unter Lei­tung des Poe­try-Slam­mers
Fried­rich Herr­mann in der Stadt­bi­blio­thek Nord­hau­sen

 

Im Lese­saal der Stadt­bi­blio­thek fin­det im Rah­men der Fest­wo­che zum Schul­ju­bi­läum der Regel­schule Käthe Koll­witz ein öffent­li­cher Work­shop zum Thema Poe­try Slam statt. Der Work­shop-Lei­ter Herr Fried­rich Herr­mann  ver­mit­telt kennt­nis­reich die Grund­la­gen um selbst krea­tiv wer­den zu kön­nen. Fried­rich Herr­mann ist frei­schaf­fen­der Büh­nen­au­tor und Poe­try Slam­mer aus Jena. Er schreibt, mode­riert und orga­ni­siert Events.

Geför­dert durch die Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen.

 

  • Anmel­dun­gen bitte per Tele­fon oder E‑Mail:
    Stadt­bi­blio­thek „Rudolf Hagel­stange“
    Niko­lai­platz 1
    99734 Nord­hau­sen
    Tele­fon: 03631 / 696 267
    E‑Mail: bibliothek@nordhausen.de
Apr
9
Di
Poetry-Slam-Workshop mit Friedrich Herrmann in der Stadtbibliothek Nordhausen
Apr 9 um 09:00 – 12:00

Poe­try- Slam- Work­shop unter Lei­tung des Poe­try-Slam­mers
Fried­rich Herr­mann in der Stadt­bi­blio­thek Nord­hau­sen

 

Im Lese­saal der Stadt­bi­blio­thek fin­det im Rah­men der Fest­wo­che zum Schul­ju­bi­läum der Regel­schule Käthe Koll­witz ein öffent­li­cher Work­shop zum Thema Poe­try Slam statt. Der Work­shop-Lei­ter Herr Fried­rich Herr­mann  ver­mit­telt kennt­nis­reich die Grund­la­gen um selbst krea­tiv wer­den zu kön­nen. Fried­rich Herr­mann ist frei­schaf­fen­der Büh­nen­au­tor und Poe­try Slam­mer aus Jena. Er schreibt, mode­riert und orga­ni­siert Events.

Geför­dert durch die Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen.

 

  • Anmel­dun­gen bitte per Tele­fon oder E‑Mail:
    Stadt­bi­blio­thek „Rudolf Hagel­stange“
    Niko­lai­platz 1
    99734 Nord­hau­sen
    Tele­fon: 03631 / 696 267
    E‑Mail: bibliothek@nordhausen.de
Apr
11
Do
Vorstellung des neuen Erfurter Stadtschreibers Tom Schulz in der Stadt- und Regionalbibliothek Erfurt
Apr 11 um 18:00

Seit dem 1. April 2019 ist der Preis­trä­ger des Stadt­schrei­ber-Lite­ra­tur­wett­be­wer­bes der Lan­des­haupt­stadt für vier Monate in Erfurt zu Gast.

In der heu­ti­gen Auf­takt­ver­an­stal­tung stel­len wir ihn vor, reden über dies und das und hören Aus­züge aus sei­nem aktu­el­len Buch.

Die Ver­an­stal­tung wird mode­riert vom Bei­geord­ne­ten für Kul­tur und Stadt­ent­wick­lung, Dr. Tobias J. Knob­lich und dem Vor­sit­zen­den des »Erfur­ter Herbst­lese e.V.«, Dirk Löhr.

Die musi­ka­li­sche Beglei­tung über­nimmt »Musik macht schlau e.V.«.

Apr
12
Fr
»Der Politische Salon« mit Norbert Walter-Borjans im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Apr 12 um 19:30

»Der Poli­ti­sche Salon« mit Nor­bert Wal­ter-Bor­jans: Steu­ern – Der große Bluff

 

Kein Poli­ti­ker hat in den letz­ten Jah­ren so kon­se­quent gegen die Seu­che des Steu­er­be­trugs gekämpft und Steue­run­ge­rech­tig­kei­ten ange­pran­gert wie der ehe­ma­lige NRW-Finanz­mi­nis­ter Nor­bert Wal­ter-Bor­jans. Er hat immer wie­der ver­sucht, die Unge­rech­tig­kei­ten und Schwä­chen unse­res Steu­er­sys­tems ins Zen­trum der poli­ti­schen Aus­ein­an­der­set­zun­gen zu rücken und Ideen für grö­ßere Trans­pa­renz, Ein­fach­heit und Gerech­tig­keit bei den Steu­ern ent­wi­ckelt.

 

Mode­ra­tion: Dr. Babette Win­ter
(Mit­glied des Euro­päi­schen Par­la­ments)

Apr
13
Sa
BücherLounge in der Weimarer Eckermann-Buchhandlung
Apr 13 um 19:00

Lite­ra­ri­sche Emp­feh­lun­gen und Gesprä­che bei einem abend­li­chen Glas Wein

 

Die Ecker­mann Buch­hand­lung und die Lite­ra­ri­sche Gesell­schaft Thü­rin­gen e. V. laden Sie zu einem beson­de­ren Event ein.

Am Abend begrü­ßen wir Sie zu Pro­secco, Wein und vie­len wei­te­ren Geträn­ken sowie einem köst­li­chen Abend­buf­fet, stel­len aktu­elle Lite­ra­tur, große Klas­si­ker und echte Geheim­tipps vor und laden Sie ein, mit uns und ande­ren Lesern ins Gespräch zu kom­men.

Mit­ar­bei­ter und Gäste der Buch­hand­lung um Johan­nes Stein­hö­fel stel­len Ihnen ihre Emp­feh­lun­gen vor. Wir las­sen uns nicht von Best­sel­ler­lis­ten lei­ten, son­dern von unse­ren per­sön­li­chen Sym­pa­thien. Ebenso emp­feh­len wir auch Bücher für unsere jun­gen und jüngs­ten Leser.

Dazu ver­wöhnt Sie der Café­La­den Wei­mar mit sei­nen aus­ge­such­ten Spe­zia­li­tä­ten und natür­lich unse­rem fair gehan­del­ten Wei­mar-Kaf­fee.

Begrenzte Plätze, sichern Sie sich Ihre Karte!

Christoph Schmitz-Scholemann im Gespräch mit Jürgen Wiebicke in Weimar
Apr 13 um 19:30

Jür­gen Wie­bi­cke – Demo­kra­tie­ret­ter in einem ner­vö­sen Land
Chris­toph Schmitz-Schole­mann im Gespräch mit dem Phi­lo­so­phen und Autor

u.a. von „Zehn Regeln für Demo­kra­tie­ret­ter“ und „Zu Fuß durch ein ner­vö­ses Land. Auf der Suche nach dem, was uns zusam­men­hält“.

Spä­tes­tens seit der Wahl von Donald Trump wis­sen wir: Unsere libe­rale Demo­kra­tie ist in Gefahr. Ernst­haft. Wir haben kei­ner­lei Garan­tie, dass auto­ri­täre Kräfte nicht auch bei uns die Ober­hand gewin­nen. Was also tun? Wie kön­nen wir die Sub­stanz unse­rer Demo­kra­tie ver­tei­di­gen gegen die immer lau­ter und dreis­ter wer­den­den Ver­äch­ter – auch jen­seits der Wahl­ka­bine? Wie andere ermu­ti­gen, mit­zu­ma­chen? Der Jour­na­list und Phi­lo­soph Jür­gen Wie­bi­cke gibt uns zehn grif­fige Regeln an die Hand, mit deren Hilfe jeder von uns jeder­zeit anfan­gen kann. Vor der eige­nen Haus­tür. Im All­tag. Denn – und daran müs­sen wir uns wie­der erin­nern: Die Demo­kra­tie ist mehr als eine Regie­rungs­form, sie ist eine Lebens­form, die wir immer wie­der aufs Neue bele­ben und ver­tei­di­gen müs­sen.

Apr
14
So
Bücherbrunch in der Weimarer Eckermann-Buchhandlung
Apr 14 um 11:00

Lite­ra­ri­sche Emp­feh­lun­gen wer­den bei einem schmack­haf­ten Früh­stücks­buf­fet gereicht.

 

Die Ecker­mann Buch­hand­lung und die Lite­ra­ri­sche Gesell­schaft Thü­rin­gen e. V. laden Sie zu einem beson­de­ren Event ein. Genie­ßen Sie einen ent­spann­ten (Vor-)Mittag bei Kaf­fee, Tee, Pro­secco und lecke­ren Köst­lich­kei­ten.

Bei einem reich­hal­ti­gen Früh­stücks­buf­fet (süß und herz­haft) stel­len wir aktu­elle Lite­ra­tur, große Klas­si­ker und echte Geheim­tipps vor und laden Sie ein, mit uns und ande­ren Lesern ins Gespräch zu kom­men.

Mit­ar­bei­ter und Gäste der Buch­hand­lung um Johan­nes Stein­hö­fel stel­len Ihnen ihre Emp­feh­lun­gen vor. Wir las­sen uns nicht von Best­sel­ler­lis­ten lei­ten, son­dern von unse­ren per­sön­li­chen Sym­pa­thien. Ebenso emp­feh­len wir auch Bücher für unsere jun­gen und jüngs­ten Leser.

Dazu ver­wöhnt Sie der Café­La­den Wei­mar mit sei­nen aus­ge­such­ten Spe­zia­li­tä­ten und natür­lich unse­rem fair gehan­del­ten Wei­mar-Kaf­fee.

Begrenzte Plätze, sichern Sie sich Ihre Karte!

Kar­ten kön­nen Sie HIER erwer­ben

»Mein Lieblingsbuch« mit Anja Siegismund im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Apr 14 um 15:00

Ein­mal im Monat lädt das Kul­tur: Haus Dacheröden bekannte und weni­ger bekannte, immer aber inter­es­sante Men­schen ein, über jene Bücher zu spre­chen, die sie aktu­ell bewe­gen oder die sie viel­leicht schon ihr gan­zes Leben beglei­ten. Pas­send zum Sonn­tags­kaf­fee locken die köst­li­chen Krea­tio­nen der Kon­di­tor­meis­te­rin Ute Strucks­berg.

Apr
18
Do
Traumberuf: Schriftsteller? mit Ingrid Annel im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Apr 18 um 19:30

Eine Ver­an­stal­tungs­reihe für inter­es­sierte Schrei­bende und neu­gie­rige Leser
Unter dem Titel »Traum­be­ruf: Schrift­stel­ler?« ver­an­stal­ten der Thü­rin­ger Schrift­stel­ler­ver­band und Lese-Zei­chen e.V. gemein­sam mit dem Kul­tur: Haus Dacheröden eine Folge von Gesprächs­run­den zu The­men rund um Bücher, vor allem zum Schrei­ben und Ver­öf­fent­li­chen. Ein­mal im Monat wer­den unter der Gesprächs­lei­tung von Ingrid Annel und Olaf Trunschke, pas­send zum jewei­li­gen Thema, Gäste von ihrer Arbeit am Schreib­tisch und den Erfah­run­gen im Lite­ra­tur­be­trieb berich­ten. In einer Kurz­le­sung stel­len die ein­ge­la­de­nen Autoren anschlie­ßend einige Werke frisch vom Schreib­tisch vor.

Dies­mal zu Gast ist die Schrift­stel­le­rin Ingrid Annel: »Genauso, nur anders oder bes­ser: Schrei­ben für Kin­der«

Apr
27
Sa
Kreatives Schreiben mit Anke Engelmann im Kultur: Haus Dacheröden Erfurt
Apr 27 um 11:00 – 17:00

Frühling ist Luxus – Kreatives Schreiben am 27. April 2019

 

Der Him­mel: so blau! Das Gras: so frisch! Das Laub: So leuch­tend lind! Der Früh­ling ist Fülle, ist Luxus, ist Ver­schwen­dung und Völ­le­rei. Man möchte die ganze Welt umar­men und kann nicht genug bekom­men vor Lust am Leben. Doch dann sieht man genauer hin und bemerkt: Das Grün hängt müde her­un­ter, der Wald ist tro­cken, die Bäume krank. Die Natur scheint müde und das auch wegen unse­rer Maß­lo­sig­keit. Vor­bei der Luxus. Aus ist’s mit Üppig­keit. Oder?

Der Wider­spruch zwi­schen dem Früh­ling mit sei­ner über­bor­den­den Ver­schwen­dung, die bis vor kur­zem uner­schöpf­lich schien, und dem »Schnel­ler! Immer Mehr! Nie genug!« unse­rer Zeit, die kein Mor­gen zu ken­nen scheint, bie­tet Stoff für einen Schreib­tag. Wir loten alles aus – wie immer. Ich freu mich drauf

 

Anke Engel­mann (Büro für ange­wandte Poe­sie).

 

Apr
29
Mo
Literarischer Vormittag in der Stadtbücherei Weimar-Schöndorf
Apr 29 um 10:00

Gesprä­che über Bücher, Autoren und das Lesen.

Grup­pen bitte anmel­den.

»JuLe-Treff im Leseladen« in Weimar
Apr 29 um 16:00

Junge Leser ab 12 Jah­ren tref­fen sich in der Ecker­mann-Buch­hand­lung!

Du bist zwi­schen 12–16 Jah­ren und liest gern?
Du bist neu­gie­rig auf aktu­elle Titel?
Du hast Lust, auch ande­ren einen Buch­tipp zu geben?
Dann bist Du bei uns als Testleser/in rich­tig!

Wir tref­fen uns ein­mal monat­lich zum Reden, Raten, Bewer­ten und Emp­feh­len. Auf uns war­tet ein Jahr vol­ler Lese­aben­teuer! Wir freuen uns auf Dich!

Sabine Arndt, Biblio­the­ka­rin
Johan­nes Stein­hö­fel und das Team der Ecker­mann-Buch­hand­lung
Sig­run Lüdde und die Lite­ra­ri­sche Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V.

Lesung und Gespräch mit Anja Kampmann im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Apr 29 um 19:30

Lesung und Gespräch mit Anja Kamp­mann in der Reihe »Die Gunst des Augen­blicks. Lyrik der Gegen­wart – Thü­rin­ger Lesun­gen und Werk­statt­ge­sprä­che«

Mode­ra­tion: Guido Naschert.

 

Pro­jekt­trä­ge­rin: Lite­ra­ri­sche Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V.

Koope­ra­ti­ons­part­ner: Erfur­ter Herbst­lese e.V., For­schungs­stelle Euro­päi­sche Roman­tik und Schil­lers Gar­ten­haus der FSU Jena, Lese-Zei­chen e.V.

För­de­rer: Fried­rich-Schil­ler-Uni­ver­si­tät Jena, Thü­rin­ger Staats­kanz­lei.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen: HIER und HIER.

Apr
30
Di
Lesung mit Frank Quilitzsch und Thomas Thieme in Neustadt/Orla
Apr 30 um 10:17

Ich Hoe­neß Kohl“ – Lesung mit Frank Qui­litzsch und Tho­mas Thieme

 

Frank Qui­litzsch und Tho­mas Thieme lesen aus Ihrem neuen Gesprächs­band, der zum 70. Geburts­tag des Schau­spie­lers erscheint. Sie sind wie Faust und Mephisto, wie Del­ling und Netzer, ein biss­chen auch wie Stat­ler und Wal­dorf, die bei­den Alten aus der Mup­pet-Show – der Schau­spie­ler Tho­mas Thieme und sein Kri­ti­ker Frank Qui­litzsch.

Vor zehn Jah­ren misch­ten sie mit ihrem ers­ten Band „Ich Faust – Tho­mas Thieme“ die Thea­ter­welt auf. Nun folgt der zweite Streich, bei dem sich alles um Thie­mes Film­rol­len dreht und für den sie sogar zusam­men nach Mün­chen gefah­ren sind, um dort den Ball­künst­ler Gün­ter Netzer zu tref­fen. Denn natür­lich geht es, wie immer, auch um Fuß­ball. Seit nun­mehr sieb­zehn Jah­ren „ver­hört“ Kul­tur­re­dak­teur Frank Qui­litzsch den vom „Faust“ beses­se­nen, fuß­ball­ver­rück­ten Wei­ma­rer Schau­spie­ler Tho­mas Thieme am Tele­fon: „Herr Thieme, wo sind Sie?“ Die in loser Folge in der TLZ abge­druck­ten Inter­views beleuch­ten facet­ten­reich das Leben des Thea­ter- und Film-Stars. Vor allem Thie­mes Rolle als Kanz­ler der deut­schen Ein­heit, Hel­mut Kohl, und gefal­le­ner Fuß­ball­gott Uli Hoe­neß rücken ins Zen­trum der Befra­gung. In einem Nach­spiel mit Gün­ter Netzer jon­gliert er zwi­schen Faust und Fuß­ball.

Lesung und Gespräch mit Anja Kampmann in Schillers Gartenhaus in Jena
Apr 30 um 19:30

Lesung und Gespräch mit Anja Kamp­mann in der Reihe »Die Gunst des Augen­blicks. Lyrik der Gegen­wart – Thü­rin­ger Lesun­gen und Werk­statt­ge­sprä­che«

Mode­ra­tion: Guido Naschert.

 

Pro­jekt­trä­ge­rin: Lite­ra­ri­sche Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V.

Koope­ra­ti­ons­part­ner: Erfur­ter Herbst­lese e.V., For­schungs­stelle Euro­päi­sche Roman­tik und Schil­lers Gar­ten­haus der FSU Jena, Lese-Zei­chen e.V.

För­de­rer: Fried­rich-Schil­ler-Uni­ver­si­tät Jena, Thü­rin­ger Staats­kanz­lei.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen: HIER und HIER.

Mai
2
Do
Lesung und Gespräch mit Éric Vuillard in Weimar
Mai 2 um 20:00

»14. Juli«
Lesung und Gespräch mit Éric Vuil­lard

Prof. Edo­ardo Cos­t­a­dura spricht mit Eric Vuil­lard über des­sen neu­es­tes Buch,
Franka Gün­ther über­setzt und liest den deut­schen Text

 

Der Som­mer 1789 ist herr­lich warm und so schön, dass man die Hun­gers­not im vor­an­ge­gan­ge­nen bit­ter­kal­ten Win­ter leicht ver­ges­sen kann, zumin­dest in den Paläs­ten. Im Volk aber wächst die Unzu­frie­den­heit über die Will­kür und Deka­denz der herr­schen­den Klas­sen, bis die drü­ckende Hitze schließ­lich kaum mehr aus­zu­hal­ten ist. Eines Nachts ver­sam­meln sich erste Grup­pen in der Dun­kel­heit. Waf­fen­ar­se­nale wer­den gestürmt, Thea­ter­re­qui­si­ten geplün­dert. Aus fal­schen Spee­ren wer­den echte Schlag­stö­cke. Die Kir­chen­glo­cken in Paris schla­gen Alarm, doch zu spät: Am Mor­gen des 14. Juli hat sich die Menge bereits vor den Toren der Bas­tille ver­sam­melt – sie wird Europa für immer ver­än­dern. In Éric Vuil­lards »14. Juli« wird die Geburts­stunde der fran­zö­si­schen Revo­lu­tion erst­mals aus der Per­spek­tive der Volks­menge erzählt, die sich an jenem Juli-Vor­mit­tag vor der Bas­tille und in den umlie­gen­den Gas­sen ver­sam­melte. Gestützt auf akri­bi­scher Archiv­ar­beit, holt Vuil­lard die bis­lang anonym und uner­kannt geblie­be­nen Prot­ago­nis­ten des Sturms auf die Bas­tille ans Tages­licht. Diese authen­ti­schen und meis­ter­haft gezeich­ne­ten Figu­ren erin­nern uns daran, dass Frei­heit auch Gleich­heit aller Men­schen vor der Geschichte bedeu­tet.
Eine Koope­ra­ti­ons­ver­an­stal­tung mit dem Deut­schen Natio­nal­thea­ter Wei­mar und dem Fran­zö­si­schen Kul­tur­büro in Thü­rin­gen.

Mai
4
Sa
Salonabend mit Annerose Kirchner auf Burg Posterstein
Mai 4 um 17:00

Ein Salon­ge­spräch über die Bedeu­tung von Lyrik
mit der Dich­te­rin Anne­rose Kirch­ner
und dem Gra­fi­ker Ste­fan Knech­tel

 

  • Mode­ra­tion: Ange­lika Bohn.

Wir laden anläss­lich des Erschei­nens des neuen Lyrik­bands »Belie­hene Zeit« mit Gedich­ten der Geraer Autorin Anne­rose Kirch­ner und Holz­schnit­ten von Ste­fan Knech­tel zu einem Abend mit Lesung, Holz­schnit­ten und einem Gespräch über den Ein­fluss von Lite­ra­tur und Kunst in der Gesell­schaft. Das Gedicht »Jean Paul auf Schloss Löb­ichau« schließt unmit­tel­bar an die Salon­ge­schichte im Alten­bur­ger Land und an den Salon der Her­zo­gin Anna Doro­thea von Kur­land in Löb­ichau und Tan­nen­feld an – eines der Haupt­for­schungs­ge­biete im Museum Burg Pos­ter­stein. So knüpft der Abend an diese über 200-jäh­rige Kul­tur an und lenkt das Thema des Gesprächs gleich­zei­tig ins Heute.

  • Der Lyrik­band »Belie­hene Zeit«: »Nach 15 Jah­ren legt die Geraer Lyri­ke­rin einen neuen Gedicht­band vor: Erin­ne­run­gen, Por­träts, Land­schafts­bil­der – still, zurück­hal­tend, erfah­rungs­ge­sät­tigt. Lei­ser, unauf­dring­li­cher Wider­stand prä­zi­ser Spra­che gegen die Selbst­ent­wer­tung einer rasen­den Welt.«, schreibt Jens-Fietje Dwars, Her­aus­ge­ber der »Edi­tion Orna­ment«.
  • Anne­rose Kirch­ner: Belie­hene Zeit. Gedichte mit Holz­schnit­ten von Ste­fan Knech­tel, 48 Sei­ten, ISBN 978–3‑947646–00‑5.
  • Wei­tere Infos inkl. Lese­probe unter: www.edition-ornament.de

 

 

Mai
5
So
»Ettersburger Gespräch« mit Jakob Augstein und Karlheinz Weißmann
Mai 5 um 16:00

»Neue Linke. Neue Rechte. Wohin treibt die BRD

»Etters­bur­ger Gespräch« mit Jakob Aug­stein und Karl­heinz Weiß­mann

Mode­ra­tion: Peter Krause.

Mai
6
Mo
»Philosophy after work / Philosophie nach der Arbeit« im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Mai 6 um 19:00

Kön­nen phi­lo­so­phi­sche Schrif­ten für uns, in unse­rem All­tag heute frucht­bar sein? Haben sol­che Texte etwas mit mir zu tun? Die Lek­türe klei­ner Texte gro­ßer Phi­lo­so­phen soll zu einem gemein­sa­men Gedan­ken­aus­tausch anre­gen.

Die phi­lo­so­phi­sche Prak­ti­ke­rin Diet­linde Schmal­fuß-Plicht lei­tet diese Zusam­men­künfte und bei ihr kön­nen sich alle Inter­es­sen­ten bis eine Woche vor dem Ter­min anmel­den: info@philosophie-milan.de.

Mai
7
Di
Lesung und Gespräch mit Thomas Thieme und Frank Quilitzsch in Taubach
Mai 7 um 19:30

Herr Thieme, wo sind Sie?“ – Lesung mit Tho­mas Thieme und Frank Qui­litzsch.

Mai
11
Sa
Exkursion nach Schulpforte und Großjena mit der Freundesgesellschaft des Goethe- und Schiller-Archivs in Weimar
Mai 11 um 09:00 – 18:00

Exkur­sion nach Schul­pforte und Groß­jena (Wein­berg von Max Klin­ger)

 

  • 09:00 Uhr Treff­punkt vor dem Stadt­schloss am Burg­platz in Wei­mar
    Fahrt mit Bus oder PKW nach Schul­pforte
  • 10:00 Füh­rung über das frü­here Klos­ter- und heu­tige Schul­ge­lände
  • ca. 12:00 Uhr Mit­tag­essen in der Gast­stätte „Fisch­haus“ (nicht nur Fisch im Ange­bot!; Am Fisch­haus 2, 06628 Bad Kösen / OT Schul­pforte, auf eigene Rech­nung)
  • ca. 14:00 Uhr Fahrt nach Groß­jena (Blü­ten­grund 3, 06618 Naum­burg / Saale)
  • 14:30 Uhr Rund­gang durch Max Klin­gers Land­haus mit der Dau­er­aus­stel­lung zu Leben und Werk des Künst­lers, Spa­zier­gang zum Radier­häus­chen im Wein­berg und zum Grab
    anschlie­ßend Kaf­fee­trin­ken im Max-Klin­ger-Wein­berg­café (auf eigene Rech­nung)
  • 17:00 Uhr Heim­reise
22. LeseWanderTag im Meininger Land
Mai 11 um 10:00

Poe­sie unterm Gleich­berg mit Dr. Andreas Sei­fert, Mei­nin­ger Museen

Treff: Schloss Glücks­burg in Röm­hild

Dich­tung aus fast 400 Jah­ren wird die Wan­de­rer beglei­ten, die sich zum dies­jäh­ri­gen Lese­Wan­der­Tag im Hof des Röm­hil­der Renais­sance­schlos­ses ein­fin­den.
Die lite­ra­ri­sche Zeit­reise beginnt mit der „Röm­hil­der Reim­chro­nik“ des Pfar­rers Johann Klip­per, der die Gräuel und Ent­beh­run­gen des Drei­ßig­jäh­ri­gen Krie­ges in Verse fasste.
Der Ana­kre­on­ti­ker Johann Peter Uz (1720–1796) aus Ans­bach hin­ge­gen glaubte in der länd­li­chen Atmo­sphäre unter den Gleich­ber­gen sein Arka­dien zu fin­den.
Vier­zig Jahre nach ihm stat­tete Fried­rich Höl­der­lin dem Gro­ßen Gleich­berg einen Besuch ab.
Die­ses Ereig­nis wie­derum wurde zur lite­ra­ri­schen Inspi­ra­tion für Wal­ter Wer­ner (1922–1995) aus Unter­maß­feld bei Mei­nin­gen und Harald Ger­lach (1940–2001), der unterm Klei­nen Gleich­berg auf­wuchs. Die Gegend um Röm­hild wurde ihm lebens­lang zur poe­ti­schen Hei­mat.

Die Rund­wan­de­rung von ca. 6 Stun­den mit Mit­tags­rast und Lese­pau­sen beginnt im his­to­ri­schen Stadt­kern von Röm­hild und endet am Grab von Harald Ger­lach auf dem Fried­hof. Topo­gra­fi­scher Höhe­punkt ist der Gip­fel des Klei­nen Gleich­bergs. Mit­tags­rast wird im Gast­haus Wald­haus auf dem Sat­tel zwi­schen den Gleich­ber­gen gehal­ten.

  • Anmel­dung und Essen­be­stel­lung erfor­der­lich: 03693 881010 (bis 08.05.)
    Infor­ma­tio­nen zur Wan­de­rung 03693 502848 oder a.seifert@meiningermuseen.de
    Unkos­ten­bei­trag: 7,- €
  • Wie­der­ho­lung am 21.09.2019:
    Anmel­dung und Essen­be­stel­lung erfor­der­lich: 03693 881010 (bis 18.09.)
    Infor­ma­tio­nen zur Wan­de­rung 03693 502848 oder a.seifert@meiningermuseen.de
    Unkos­ten­bei­trag: 7,- €
Mai
12
So
»Ettersburger Gespräch« mit Hans Ulrich Gumbrecht und Wolfgang Hagen
Mai 12 um 16:00

»Etters­bur­ger Gespräch« – Hans Ulrich Gum­brecht im Gespräch mit Wolf­gang Hagen.

»1919 oder Was fan­gen wir mit unse­rer Ver­gan­gen­heit an?«

»Ettersburger Gespräch« mit Christopher Clark und Peter Krause
Mai 12 um 19:00

»Etters­bur­ger Gespräch« zum Thema »Von Zeit und Macht«

Chris­to­pher Clark im Gespräch mit Peter Krause.

Mai
18
Sa
Lange Nacht der Museen in Weimar
Mai 18 um 18:00 – 23:59

Wei­ma­rer Museen laden im Bau­haus-Jubi­lä­ums­jahr
zum nächt­li­chen Rund­gang ein

 

Wer Neues ent­de­cken oder Bekann­tes neu erle­ben möchte, ist zur 21. Lan­gen Nacht der Museen in Wei­mar herz­lich ein­ge­la­den. Mit 16 Museen bei­ligt sich auch in die­sem Jahr wie­der die Klas­sik Stif­tung Wei­mar an dem bun­ten Pro­gramm in ins­ge­samt 41 Museen, Gale­rien, Archive und Kir­chen das neben aktu­el­len Aus­stel­lun­gen und außer­ge­wöhn­li­che Samm­lun­gen aus über 100 Kon­zerte, Son­der­füh­run­gen, Vor­träge und Filme besteht. Ein spe­zi­el­les Kin­der- und Fami­li­en­pro­gramm lädt die Muse­ums­be­su­cher von mor­gen unter ande­ren dazu ein, dem Bau­haus auf der Spur zu sein.

Die Lange Nacht der Museen rich­tet sich an alle Alters­grup­pen, an Men­schen, die sich bereits für Kunst inter­es­sie­ren und an die­je­ni­gen, die bis­lang eher wenig Berüh­rung mit Kunst haben. Nut­zen Sie das groß­ar­tige Ange­bot der Wei­ma­rer Museen, stel­len Sie Ihre indi­vi­du­elle Muse­ums­nacht-Tour zusam­men, genie­ßen Sie die beson­dere nächt­li­che Atmo­sphäre, kom­men Sie mit­ein­an­der ins Gespräch, ent­de­cken Sie Neues und las­sen Sie sich inspi­rie­ren!

Ein High­light bil­det ab 21 Uhr die visu­elle Liai­son Bau­haus-Museum trifft Gale­rie EIGENHEIM mit einer Licht­in­sze­nie­rung von Udo Nau­ber und Georg Mül­ler.

Details zum Pro­gramm (den Ver­an­stal­tungs­flyer) fin­den Sie hier.

Klas­sik Stif­tung Weim­ar­Be­su­cher­infor­ma­tion in der Tou­rist-Infor­ma­tion Wei­mar
Am Markt 10
99423 Wei­mar
Deutsch­land

T +49 3643 545 400
info@klassik-stiftung.de
Kul­tur­di­rek­tion der Stadt Wei­marUr­sula See­ger
Karl-Lieb­knecht-Straße 5
99423 Wei­mar

T +49 3643 499519
kultur@stadtweimar.de

Mai
19
So
Museumsführung mit Dr. Gideon Haut zum Internationaler Museumstag im Literaturmuseum »Theodor Storm« Heiligenstadt
Mai 19 um 15:00

Inter­na­tio­na­ler Muse­ums­tag

 

Füh­rung durch das Lite­ra­tur­mu­seum »Theo­dor Storm« bei freiem Ein­tritt, mit Muse­ums­lei­ter Dr. Gideon Haut.

»Ettersburger Gespräch« mit Jürgen Trittin und Jan Fleischhauer
Mai 19 um 16:00

»Etters­bur­ger Gespräch« über »1919. Aus der Geschichte ler­nen? Per­spek­ti­ven der deut­schen Demo­kra­tie« mit Jür­gen Trit­tin und Jan Fleisch­hauer.

Mai
20
Mo
Philosophisches Gespräch mit Karl-Heinz Swirszczuk und Schülern des Fridericianums im Schillerhaus Rudolstadt
Mai 20 um 17:00

Der vor zwei Jah­ren von Karl-Heinz Swirsz­c­zuk und Schü­lern des Fri­de­ri­cian­ums gegrün­dete Phi­lo­so­phie­kreis im Schil­ler­haus trifft sich regel­mä­ßig, um gemein­sam zu phi­lo­so­phie­ren. Dabei geht es vor allem um The­men wie Nation und Natio­na­lis­mus, Künst­li­che Intel­li­genz,  Digi­ta­li­sie­rung sowie die phi­lo­so­phi­sche Dimen­sion aktu­el­ler poli­ti­scher Debat­ten und gesell­schaft­li­cher Ent­wick­lun­gen. Der Teil­neh­mer­kreis der Tref­fen hat sich inzwi­schen auch auf Erwach­sene erwei­tert und er ist wei­ter­hin offen für inter­es­sierte Teil­neh­mer jeden Alters, die Freude am gemein­sa­men Nach­den­ken und Dis­ku­tie­ren haben und die kon­struk­tive Debat­ten­kul­tur des Krei­ses schät­zen.

Mai
25
Sa
Kreatives Schreiben mit Anke Engelmann im Kultur: Haus Dacheröden Erfurt
Mai 25 um 11:00 – 17:00

Mut zur Lücke – Krea­ti­ves Schrei­ben am 25. Mai 2019

 

 

Zahn­lü­cken, Park­lü­cken, Gedächt­nis- oder Wis­sens­lü­cken, die Lücke ist ein stän­di­ger Beglei­ter im All­tag. Wie wich­tig Lücken sind, mer­ken wir oft erst, wenn sie feh­len. Ein lücken­lo­ser Lebens­lauf? Wie lang­wei­lig! Lücken bie­ten Frei­raum und Platz für Neues, ber­gen etwas, ein Geheim­nis, viel­leicht einen Schatz, viel­leicht etwas Unheim­li­ches. Man kann sie ver­ber­gen oder kaschie­ren und wenn man sie erschließt und bewirt­schaf­tet, sind sie keine mehr. Sie sind wild wuchernde Oasen in unse­rer durch­or­ga­ni­sier­ten und auf Effek­ti­vi­tät getrimm­ten Welt. Eine Lücke ist mehr als ein Nichts mit etwas drum­herum. Wir suchen und ergrün­den sie – ich freu mich drauf.

Anke Engel­mann (Büro für ange­wandte Poe­sie).

Mai
26
So
»Ettersburger Gespräch« mit Harald Martenstein und Alexander Kissler
Mai 26 um 16:00

»Etters­bur­ger Gespräch« über Fake News, Phra­sen, Wider­worte. Nach­rich­ten vom Kul­tur­kampf mit Harald Mar­ten­stein und Alex­an­der Kiss­ler.

Mode­ra­tion: Peter Krause

In Koope­ra­tion mit der Lan­des­zen­trale für poli­ti­sche Bil­dung Thü­rin­gen.

»Jenseits der Perlenkette« – Lesung und Gespräch mit Stefan Petermann und Yvonne Andrä im Schillerhaus Rudolstadt
Mai 26 um 17:00

»Jen­seits der Per­len­kette«
Lesung und Gespräch mit Ste­fan Peter­mann und Yvonne Andrä

 

Das Dorf – Land­lus­t­i­dylle oder Pro­vinz­hölle?

Yvonne Andrä und Ste­fan Peter­mann haben sich auf­ge­macht, zehn kleine thü­rin­gi­sche Dör­fer zu berei­sen, foto­gra­fisch zu doku­men­tie­ren und ihnen Texte zu wid­men. Sie haben einen Köh­ler getrof­fen, der ein­mal der Teu­fel war. Sie waren in einem Dorf, das direkt an der inner­deut­schen Grenze lag. Im Vogt­land hiel­ten sie die Zeit an und im Eichs­feld sahen sie Jesus. Nun legen sie einen Zwi­schen­stopp in Jena ein und spre­chen über ihre Rei­sen, Hoff­nun­gen und Träume, Wut und Angst, All­tag und Aus­nah­men. Ein Abend mit Geschich­ten und Fotos, Fra­gen und Ant­wor­ten.

Yvonne Andrä ist Autorin, Pro­du­zen­tin, Fil­me­ma­che­rin und Foto­gra­fin. Mit ihren fil­mi­schen Kurz-Por­traits «Wei­mar­le­ben» und ihrem lite­ra­risch-foto­gra­fi­schen Blog «Wei­mar acht Uhr» zeigt sie sich als sen­si­ble, kluge Beob­ach­te­rin, die stets das Beson­dere im All­täg­li­chen zu ent­de­cken ver­mag. Ste­fan Peter­mann ist als Autor viel­fach aus­ge­zeich­net, war Stadt­schrei­ber im ober­ös­te­rei­chi­schen Wels, tex­tete und kom­po­nierte, spielte in einer Band und ist neben sei­ner inten­si­ven schrift­stel­le­ri­schen Tätig­keit auch Ton­ge­stal­ter und Pro­du­zent. Beide ver­bin­det eine lang­jäh­rige künst­le­risch-inspi­rie­rende Part­ner­schaft. Mit ihrem jüngs­ten Pro­jekt Jen­seits der Per­len­kette tref­fen sie den Nerv der Zeit und rich­ten den Blick auf abseits gele­gene Dorf­ge­mein­schaf­ten, deren Beson­der­hei­ten und Geschich­ten Stoff für viele span­nende Abende bie­ten.

 

Eine Ver­an­stal­tung des Schil­ler­hau­ses Rudol­stadt und des Lese-Zei­chen e.V. Jena.

Lesung und Gespräch über Nature Writing mit Petra Ahne in Jena
Mai 26 um 19:00

Natur­kun­den: „Hüt­ten“. Lesung und Gespräch über Nature Wri­ting mit Petra Ahne

 

Eine Hütte, kein Haus sollte es sein, als Petra Ahne und ihre Fami­lie ein Domi­zil auf dem Land such­ten: klein, mit Platz nur für das Nötigste, durch nichts als eine Wand von der umge­ben­den Natur getrennt. Genug, um sich zu schüt­zen, zu träu­men, zu den­ken, sich zu ver­ste­cken und sich selbst zu bewei­sen.

Hin­ter den Wän­den einer Hütte nahm die Zivi­li­sa­tion ihren Lauf, wurde der Mensch zu dem, was er ist. Der Bau ihrer eige­nen Hütte wirft Fra­gen nach dem Wesen die­ses kleins­ten Hau­ses auf, und so hat sich Petra Ahne auf die Spur der Hütte gemacht und der Fan­ta­sien, die sie umge­ben. Sie ist mit Alex­an­der de Toc­que­ville zu den Block­hüt­ten der ame­ri­ka­ni­schen Sied­ler gereist und mit den Über­le­ben­den einer geschei­ter­ten Ant­ark­tis-Expe­di­tion zu dem win­dum­tos­ten Obdach auf Ele­phant Island. Sie hat einen Mann getrof­fen, der seit 55 Jah­ren allein in einer Hütte lebt, und den FBI-Beam­ten, der als einer der Ers­ten das Holz­haus des Unabom­bers in Mon­tana betrat. Sie hat die Hüt­ten­träume von frü­her mit denen von heute ver­gli­chen. Die Sehn­sucht der Städ­ter nach dem Häus­chen im Grü­nen ist groß. Heute mehr denn je hin­ter­fragt die Hütte, was wich­tig ist und wie wir leben wol­len.

Mai
27
Mo
»JuLe-Treff im Leseladen« in Weimar
Mai 27 um 16:00

Junge Leser ab 12 Jah­ren tref­fen sich in der Ecker­mann-Buch­hand­lung!

Du bist zwi­schen 12–16 Jah­ren und liest gern?
Du bist neu­gie­rig auf aktu­elle Titel?
Du hast Lust, auch ande­ren einen Buch­tipp zu geben?
Dann bist Du bei uns als Testleser/in rich­tig!

Wir tref­fen uns ein­mal monat­lich zum Reden, Raten, Bewer­ten und Emp­feh­len. Auf uns war­tet ein Jahr vol­ler Lese­aben­teuer! Wir freuen uns auf Dich!

Sabine Arndt, Biblio­the­ka­rin
Johan­nes Stein­hö­fel und das Team der Ecker­mann-Buch­hand­lung
Sig­run Lüdde und die Lite­ra­ri­sche Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V.

Mai
28
Di
Veranstaltung zum 70. Todestag von Klaus Mann mit Uwe Naumann in Erfurt
Mai 28 um 19:00

Die Reihe „Neu auf­ge­blät­tert“ wirft einen Blick auf publi­zis­ti­sche Ent­de­ckun­gen, Neu­über­set­zun­gen klas­si­scher Texte sowie Autorin­nen und Autoren, die in Ver­ges­sen­heit gera­ten sind. Die lite­ra­ri­schen Funde wer­den vor­ge­stellt von Tors­ten Unger (MDR) im Gespräch mit wech­seln­den Gäs­ten.

Zum 70. Todes­tag von Klaus Mann: Tors­ten Unger im Gespräch mit Uwe Nau­mann (Rowohlt Ver­lag).

Geschichte und Geschichten auf dem Roten Sofa mit Bodo Ramelow und Landolf Scherzer im Congress-Centrum Suhl
Mai 28 um 20:00

Der ROTE kommt. Er wird gemein­sam mit dem Schrift­stel­ler Lan­dolf Scher­zer, der den ers­ten lin­ken Minis­ter­prä­si­den­ten Thü­rin­gens Bodo Rame­low in sei­nem gleich­na­mi­gen Buch beschrie­ben hat, auf dem ROTEN SOFA bei Ina Leu­ke­feld sit­zen. Eine „Bilanz­ver­an­stal­tung“ über die Ergeb­nisse von ROT-ROT-GRÜN wird das nicht. Ina Leu­ke­feld will den Blick hin­ter die Kulis­sen wer­fen und den bei­den Män­nern vor allem Geschich­ten ent­lo­cken.
Wie hat es der Haupt­schü­ler aus Oster­holz-Schar­m­beck (Nie­der­sach­sen) geschafft, zum Gewerk­schaf­ter, zum Land­tags- und Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten auf­zu­stei­gen und dann 2014 Minis­ter­prä­si­dent des Lan­des Thü­rin­gen zu wer­den? Könnte es viel­leicht mit der tra­di­ti­ons­rei­chen luthe­ri­schen Fami­lie Fre­se­nius zu tun haben, zu deren Nach­fah­ren er gehört? Wer also ist Rame­low? Was hat er mit Scherz­ers ERSTEN, ZWEITEN und LETZTEN gemein­sam? Fra­gen an den Schrift­stel­ler, der viele Per­sön­lich­kei­ten inter­viewt, beglei­tet und beschrie­ben hat. Was sagen Rame­low und Scher­zer zu Hoff­nun­gen und Erwar­tun­gen, die sich erfül­len, oder auch nicht? Span­nende Fra­gen.

Mai
29
Mi
Traumberuf Schriftsteller? mit Sieglinde Mörtel im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Mai 29 um 19:30

»Schlecht­ge­redt – gut auf­ge­schriem«

Mund­art – Aus­lauf­mo­dell oder Kul­tur­gut mit Zukunft?

 

Weil sie in der Schule zu oft »ooch« und »nee« sagte, musste sie eine ganze Seite voll »auch« und »nein« schrei­ben. Sie gelobte Bes­se­rung und ver­langte beim Dorf-Flei­scher zwei­hun­dert­fünf­zig Gramm Leber­wurst statt – wie gewohnt – »e hol­wes Fund Lawor­worscht«. Und bekam zur Ant­wort: »Och du griene Neine! Bist de itze wos Bes­sorsch?«

Sieg­linde Mör­tel, gebo­ren 1960 und behei­ma­tet im Raum Jena, schreibt seit rund 15 Jah­ren Geschichte(n) aus Thü­rin­gen auf. Epi­so­den, die auf unter­halt­same, wit­zig-iro­ni­sche Weise Regio­nal- und Zeit­ge­schichte der zurück­lie­gen­den Jahr­zehnte auf­grei­fen. Die Schreib­weise in über­lie­fer­tem Dia­lekt ver­lei­hen ihren Geschich­ten Iden­ti­tät und einen beson­de­ren Charme.

Regio­na­les, dazu in Mund­art? Will das heute noch jemand lesen? – Ob und wie sol­che Bücher den Weg zum Publi­kum fin­den, wird die Autorin und Ver­le­ge­rin Sieg­linde Mör­tel beant­wor­ten, die frü­her für ihren dörf­li­chen Dia­lekt „krum­mer Hund“ geschimpft wurde und heute fürs „Ooch“ bezahlt wird.

Jun
2
So
4. Weimarer Poetryfilmfestival
Jun 2 um 11:00

Son­der­pro­gramm »Ver­ses & Frames«
Film­vor­füh­rung der Doku­men­ta­tion (Spa­nien 2017)

Ein­füh­rung: Celia Parra u. Belén Mon­tero (Spa­nien)
Im Anschluss Dis­kus­sion zum Film

Jun
4
Di
Lesung und Gespräch mit Hans Thill und Michael Braun in Jena
Jun 4 um 19:30

Die Gunst des Augen­blicks – Lesung und Gespräch mit Hans Thill und Michael Braun

 Mode­ra­tion: Nancy Hün­ger und Hel­mut Hühn

In sei­ner epo­cha­len Gedicht­samm­lung Tran­sit hatte Wal­ter Höl­le­rer 1956 die ideale Form einer zeit­ge­nös­si­schen Lyrik-Antho­lo­gie geschaf­fen. Er ent­wi­ckelte sie als ein „Mosaik vie­ler Fel­der, in dem jeder Teil zu dem ande­ren in beweg­li­che, erfin­de­ri­sche Nach­bar­schaft tre­ten kann.“

Auf die­ses Ver­fah­ren der kor­re­spon­die­ren­den Motive und inter­tex­tu­el­len Refe­ren­zen greift auch die von Michael Braun und Hans Thill kom­po­nierte Lyrik-Antho­lo­gie „Aus Man­gel an Bewei­sen“ zurück, die mit Tex­ten von rund 100 Autorin­nen und Autoren einen Kanon der deutsch­spra­chi­gen Lyrik des 21. Jahr­hun­derts vor­legt. Um die Aggre­gat­zu­stände der gegen­wär­ti­gen Lyrik ein­zu­fan­gen, folgt sie einer bewähr­ten Maxime: „Gedichte sind nicht zum Träu­men da, son­dern zum Auf­wa­chen.“ (G. Falk­ner) Eine Bestands­auf­nahme des lyri­schen Jahr­zehnts – ein­zig­ar­tig in der lite­ra­ri­schen Land­schaft Euro­pas. Seit nun­mehr 40 Jah­ren beglei­tet das Tan­dem Michael Braun und Hans Thill die Szene der zeit­ge­nös­si­schen Poe­sie in Deutsch­land. Aus Man­gel an Bewei­sen erweist sie sich erneut als ein fas­zi­nie­ren­des Spie­gel­bild der for­men­rei­chen poe­ti­schen Land­schaft Deutsch­lands. Und mit poe­to­lo­gi­schen Essays von Yev­ge­niy Brey­ger, Franz Josef Czer­nin, Dag­mara Kraus, Bri­gitte Ole­schin­ski und Uljana Wolf.

Jun
5
Mi
»Ettersburger Gespräch« mit Wolfgang Sobotka und Jörg Baberowski
Jun 5 um 18:00

»Etters­bur­ger Gespräch« mit Wolf­gang Sobotka und Jörg Babe­row­ski über »1919 – 2019. Über alte und neue Räume der Gewalt«

Mode­ra­tion: Peter Krause.

In Koope­ra­tion mit der Kon­rad-Ade­nauer-Stif­tung e.V..

Jun
6
Do
Eröffnung der 22. Thüringer Literatur- und Autorentage mit Terézia Mora auf Burg Ranis
Jun 6 um 19:30

Die Büch­ner­preis­trä­ge­rin Teré­zia Mora zu Gast auf Burg Ranis

»Die Liebe unter Ali­ens«

2018 ver­lieh die Deut­sche Aka­de­mie für Spra­che und Dich­tung den Georg-Büch­ner-Preis, die wich­tigste Aus­zeich­nung der deut­schen Lite­ra­tur, an Teré­zia Mora. In der Begrün­dung heißt es: „In ihren Roma­nen und Erzäh­lun­gen wid­met sich Teré­zia Mora Außen­sei­tern und Hei­mat­lo­sen, pre­kä­ren Exis­ten­zen und Men­schen auf der Suche und trifft damit schmerz­lich den Nerv unse­rer Zeit.“

Wir freuen uns, die 22. Thü­rin­ger Lite­ra­tur- und Autoren­tage auf Burg Ranis mit der aktu­el­len Büch­ner­preis­trä­ge­rin Teré­zia Mora zu eröff­nen.

Im Mit­tel­punkt des Abends wird Teré­zia Moras aktu­el­ler Band „Die Liebe unter Ali­ens“ ste­hen. Darin erzählt sie von Men­schen, die sich ver­lie­ren, aber nicht auf­ge­ben, die ver­lo­ren sind, aber wei­ter hof­fen. Wir begeg­nen Frauen und Män­nern, die sich merk­wür­dig fremd sind und zuein­an­der fin­den wol­len. Ein­zel­gän­gern, die sich ihre wah­ren Gefühle nicht ein­ge­ste­hen. Träu­mern, die sich ihren Idea­lis­mus auf eigen­sin­nige Weise bewah­ren.

Der Abend wird mode­riert von Hauke Hück­städt, dem Lei­ter des Lite­ra­tur­hau­ses Frank­furt.

In der Reihe »Das poli­ti­sche Buch im Gespräch«.

 

 

 

Jun
8
Sa
MDR KULTUR Café mit Matthias Nawrat auf Burg Ranis
Jun 8 um 14:00

Der MDR sen­det auch in die­sem Jahr von Burg Ranis. Kat­rin Schu­ma­cher begrüßt dies­mal Mat­thias Nawrat, des­sen neuer Roman „Der trau­rige Gast“ für den Preis der Leip­zi­ger Buch­messe nomi­niert ist.

Es ist der Win­ter des Anschlags auf den Weih­nachts­markt an der Ber­li­ner Gedächt­nis­kir­che. Ein Mann ohne Namen beob­ach­tet seine Nach­bar­schaft mit wach­sen­der Beun­ru­hi­gung. Über Gesprä­che und Begeg­nun­gen sucht er Ant­wor­ten auf die Frage nach dem Wesen des Men­schen, dem Leben, dem Tod.

»Der trau­rige Gast« ist eine Selbst- und Welt­be­fra­gung von bestri­cken­der erzäh­le­ri­scher Inten­si­tät. Ein phi­lo­so­phi­scher und zutiefst mensch­li­cher Roman, der weiß, was Ver­lie­ren, Ver­drän­gen, Neu-Ankom­men bedeu­ten. Ein Buch vom Über­le­ben, in aller Schön­heit, trotz allem Schre­cken.

Jun
11
Di
Vorstellung einer Studie über Rechtsextremismus und Diskussion mit Franziska Schröter im Kultur: Haus Dacheröden Erfurt
Jun 11 um 18:00

Vor­stel­lung und Dis­kus­sion der Stu­die »Ver­lo­rene Mitte – Feind­se­lige Zustände – Rechts­ex­treme Ein­stel­lun­gen in Deutsch­land 2018/19 mit Fran­ziska Schrö­ter

 

Hass, Abschot­tung und Gewalt ste­hen Soli­da­ri­tät und zivil­ge­sell­schaft­li­chem Enga­ge­ment gegen­über. Rechts­ex­treme Grup­pen tre­ten öffent­lich­keits­wirk­sam an der Seite ›nor­ma­ler‹ Bür­ger und Bür­ge­rin­nen auf, rechts­po­pu­lis­ti­sche For­de­run­gen und Dis­kurse erhal­ten schein­bar immer mehr Raum in Poli­tik und Debatte.

Wie fra­gil und gespal­ten ist die gesell­schaft­li­che Mitte? Inwie­fern gefähr­den diese Ent­wick­lun­gen die Sta­bi­li­tät und Nor­men unse­rer Gesell­schaft? Wie viel öffent­li­chen Raum erhal­ten rechts­ex­treme Grup­pen heute? Haben Pola­ri­sie­run­gen und Kon­flikte die Norm von der Gleich­wer­tig­keit aller gesell­schaft­li­cher Grup­pen ver­scho­ben? Ist die demo­kra­ti­sche Mitte geschrumpft oder ver­lo­ren?

Die aktu­elle Mitte-Stu­die der Fried­rich-Ebert-Stif­tung unter­sucht anhand einer reprä­sen­ta­ti­ven Bevöl­ke­rungs­um­frage vom Herbst 2018 die poli­ti­schen und sozia­len Ein­stel­lun­gen der Bür­ger und Bür­ge­rin­nen. Schwer­punkte der Stu­die sind Rechts­po­pu­lis­mus, neue rechts­ex­treme Ein­stel­lun­gen und deren Über­lap­pung sowie Ver­schwö­rungs­my­then in der Mitte. Dar­über hin­aus wird im Jahr 30 nach der Wende auch ein Blick auf die Unter­schiede in Ost und West gelegt. Ange­sichts der auf­ge­heiz­ten Debatte bie­tet die Mitte-Stu­die einen empi­risch genauen Blick auf die Mei­nun­gen der Mitte. Wo ist sie gespal­ten, wo ist ihre demo­kra­ti­sche Qua­li­tät ver­lo­ren gegan­gen, wie groß ist das Aus­maß von Demo­kra­tie­miss­trauen und illi­be­ra­len Demo­kra­tie­vor­stel­lun­gen?

 

Mit­wir­kende:

Mode­ra­tion:

  • Dr. Fran­ziska Schmidtke, Geschäfts­füh­re­rin des Kom­Rex, Fried­rich-Schil­ler-Uni­ver­si­tät Jena

Anmel­dung:

Wei­ter­füh­rende Infor­ma­tio­nen:

  • zum Bil­dungs- und Ver­an­stal­tungs­an­ge­bot der FES erhal­ten Sie auf der Inter­net­seite www.fes.de/thueringen.
Jun
17
Mo
»Philosophy after work / Philosophie nach der Arbeit« im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Jun 17 um 19:00

Kön­nen phi­lo­so­phi­sche Schrif­ten für uns, in unse­rem All­tag heute frucht­bar sein? Haben sol­che Texte etwas mit mir zu tun? Die Lek­türe klei­ner Texte gro­ßer Phi­lo­so­phen soll zu einem gemein­sa­men Gedan­ken­aus­tausch anre­gen.

Die phi­lo­so­phi­sche Prak­ti­ke­rin Diet­linde Schmal­fuß-Plicht lei­tet diese Zusam­men­künfte und bei ihr kön­nen sich alle Inter­es­sen­ten bis eine Woche vor dem Ter­min anmel­den: info@philosophie-milan.de.

Jun
20
Do
Traumberuf Schriftsteller? mit Olaf Trunschke im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Jun 20 um 19:30

Zur Che­mie der Wör­ter

Über Sci­ence, Fic­tion und hilf­rei­che Tech­nik fürs Schrei­ben

 

 

Wie lebte Dio­ge­nes, der antike Phi­lo­soph, in der DDR? Was ver­bin­det Fran­ken­stein mit dem World Wide Web? Wel­che Bil­der packen Außer­ir­di­sche in ihr Rei­se­al­bum?

Olaf Trunschke ist Autor, Desi­gner & Dozent. — Gebo­ren in Rade­beul bei Dres­den, arbei­tete er zunächst als Che­mi­ker, Lek­tor und Wer­be­tex­ter. Im Wende-Herbst 1989 grün­dete er mit dem octO­pus Ver­lag einen der ers­ten unab­hän­gi­gen Ver­lage im Osten Deutsch­lands. Heute lebt er als Desi­gner digi­ta­ler Medien (aktu­ell: »Alien Dia­ries«) und Schrift­stel­ler (zuletzt: »Die Kine­tik der Lügen« 2016) in Ber­lin und Erfurt. Der­zeit ist er der gewählte Vor­sit­zende des Thü­rin­ger Schrift­stel­ler­ver­ban­des.

Er wird über die Rolle von Wis­sen­schaft und Tech­nik in sei­nen Tex­ten erzäh­len. Hilf­rei­che Tech­nik und Tools fürs Schrei­ben vor­stel­len. Berich­ten von den Pro­jek­ten der Schrift­stel­ler in Thü­rin­gen. Vom käl­tes­ten Punkt des Uni­ver­sums. Von der Suche nach dem magi­schen Wort …

Jun
23
So
22. »Limlingeröder Diskurse« mit Gabriele Stötzer in der Dichterstätte »Sarah Kirsch« Limlingerode
Jun 23 um 10:00

Ab 10.00 Uhr bis in den Nach­mit­tag mit Wan­de­rung auf dem »Grü­nen Junipfad«.

Gabriele Stöt­zer, geb. 1953 in Thü­rin­gen, Schrift­stel­le­rin und Künst­le­rin, liest aus den Bän­den »zügel los«, im Früh­jahr 1989 im Auf­bau Ver­lag erschie­nen, und aus »Das Bren­nen der Worte im Munde«, auto­bio­gra­fi­sche Lyrik- und Pro­sa­texte, erschie­nen in der Arte Fakt Ver­lags­an­stalt 2017.

Dazu stellt sie in der Haus­ART aus.

Vor­ge­stellt wird sie von Gerald Höfer, 1960 in Nord­hau­sen gebo­ren, Lyri­ker, Eyssay­ist, Her­aus­ge­ber, lebt frei­be­ruf­lich in Son­ders­hau­sen.

»Mein Lieblingsbuch« mit Kai-Uwe Schierz im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Jun 23 um 16:00

Kai Uwe Schierz ist seit 2011 Direk­tor aller Erfur­ter Kunst­mu­seen, zu denen neben dem Anger­mu­seum und der Kunst­halle auch die Gale­rie Waidspei­cher im Kul­tur­hof Krön­ba­cken und Schloß Mols­dorf gehö­ren. Am 23. Juni wird er Gast im Kul­tur: Haus Dacheröden sein, um im Gespräch mit Dirk Löhr etwas über sein Ver­hält­nis zum Buch und zum Lesen zu »ver­ra­ten«. Vier Titel ran­gie­ren augen­blick­lich auf sei­ner per­sön­li­chen »Hit­liste«. Über sein beson­de­res Ver­hält­nis zu (die­sen) Büchern ließ der bekannte Gast bereits im Vor­feld wis­sen:

Meine bevor­zugte Lek­türe ist für mich einer­seits all­täg­li­ches Lebens­mit­tel als Denk­mit­tel für den All­tag, für die Aus­bil­dung und Erwei­te­rung mei­nes Ver­ständ­nis­ses der Welt, in der ich lebe. Neben Zeit­ge­nos­sen wie Precht oder Harari lese ich auch immer mal wie­der gern in den Essays von Mon­tai­gne und wun­dere mich, wie modern sein Den­ken ist. Das Wun­dern beim Lesen geht ein­her mit dem Wohl­füh­len beim Lesen. Ich möchte mich ja nicht lang­wei­len. Precht oder Harari als publi­zie­rende und gern auch mal pro­vo­zie­rende Uni­ver­sa­lis­ten im Den­ken sehe ich in der Tra­di­tion der lebens­phi­lo­so­phi­schen Essays von Mon­tai­gne. Sie argu­men­tie­ren sub­jek­ti­ver, als es auf den ers­ten Blick erscheint. Ande­rer­seits besteht meine bevor­zugte Lek­türe aus Poe­sie oder Dich­tung, in der die Spra­che sich selbst bewusst wird. Da wird Lesen zum Aben­teuer. Bau­de­laire und Rim­baud, T. S. Eliot, James Joyce und Wil­liam Car­los Wil­liams, Rai­ner Maria Rilke und Arno Schmidt. Stets nur in klei­nen Häpp­chen, in gerin­ger Dosis; anders kann ich die nötige Kon­zen­tra­tion nicht hal­ten. Und letz­tes Jahr eben Saint-John Perse. Den kannte ich nicht, ich folgte der indi­rek­ten Emp­feh­lung eines der wich­ti­gen deut­schen Bild­hauer der 2. Hälfte des 20. Jahr­hun­derts, Rolf Szy­man­ski (1928–2013), der in sei­nen Werk­ti­teln auf die Poe­sie von Perse ver­wies. Hier geht Spra­che an Gren­zen, das finde ich aben­teu­er­lich. An Gren­zen des Schreib- und Sprech­ba­ren, an Gren­zen des Ver­stan­des, eigent­lich jeweils unüber­setz­bar in andere Spra­chen. Es wird den­noch ver­sucht, und ich bin allen sprachmäch­ti­gen Übersetzer*innen dank­bar, die es ver­su­chen. Auch Sti­letts Neu­über­set­zung von Mon­tai­gne hat uns neue Facet­ten der Essays und einen neuen Renais­sance­au­tor beschert. Diese Leis­tun­gen wer­den oft zu wenig beach­tet, geschweige gewür­digt. Aber wer Spra­che nicht nur als Vehi­kel nutzt, son­dern als Spra­che liebt, der ver­steht, wie viel diese Leute leis­ten.

Jun
24
Mo
»JuLe-Treff im Leseladen« in Weimar
Jun 24 um 16:00

Junge Leser ab 12 Jah­ren tref­fen sich in der Ecker­mann-Buch­hand­lung!

Du bist zwi­schen 12–16 Jah­ren und liest gern?
Du bist neu­gie­rig auf aktu­elle Titel?
Du hast Lust, auch ande­ren einen Buch­tipp zu geben?
Dann bist Du bei uns als Testleser/in rich­tig!

Wir tref­fen uns ein­mal monat­lich zum Reden, Raten, Bewer­ten und Emp­feh­len. Auf uns war­tet ein Jahr vol­ler Lese­aben­teuer! Wir freuen uns auf Dich!

Sabine Arndt, Biblio­the­ka­rin
Johan­nes Stein­hö­fel und das Team der Ecker­mann-Buch­hand­lung
Sig­run Lüdde und die Lite­ra­ri­sche Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V.

Lesung mit Thomas Thieme und Frank Quilitzsch in Neustadt an der Orla
Jun 24 um 19:30

Tho­mas Thieme und Frank Qui­litzsch lesen »Ich Hoe­neß Kohl«

 

Tho­mas Thieme und Frank Qui­litzsch lesen aus Ihrem neuen Gesprächs­band, der zum 70. Geburts­tag des Schau­spie­lers erscheint. Sie sind wie Faust und Mephisto, wie Del­ling und Netzer, ein biss­chen auch wie Stat­ler und Wal­dorf, die bei­den Alten aus der Mup­pet-Show – der Schau­spie­ler Tho­mas Thieme und sein Kri­ti­ker Frank Qui­litzsch.

Vor zehn Jah­ren misch­ten sie mit ihrem ers­ten Band „Ich Faust – Tho­mas Thieme“ die Thea­ter­welt auf. Nun folgt der zweite Streich, bei dem sich alles um Thie­mes Film­rol­len dreht und für den sie sogar zusam­men nach Mün­chen gefah­ren sind, um dort den Ball­künst­ler Gün­ter Netzer zu tref­fen. Denn natür­lich geht es, wie immer, auch um Fuß­ball. Seit nun­mehr sieb­zehn Jah­ren „ver­hört“ Kul­tur­re­dak­teur Frank Qui­litzsch den vom „Faust“ beses­se­nen, fuß­ball­ver­rück­ten Wei­ma­rer Schau­spie­ler Tho­mas Thieme am Tele­fon: „Herr Thieme, wo sind Sie?“ Die in loser Folge in der TLZ abge­druck­ten Inter­views beleuch­ten facet­ten­reich das Leben des Thea­ter- und Film-Stars. Vor allem Thie­mes Rolle als Kanz­ler der deut­schen Ein­heit, Hel­mut Kohl, und gefal­le­ner Fuß­ball­gott Uli Hoe­neß rücken ins Zen­trum der Befra­gung. In einem Nach­spiel mit Gün­ter Netzer jon­gliert er zwi­schen Faust und Fuß­ball.

Jun
28
Fr
Lesung und Gespräch mit dem Dichter Jean-Louis Giovannoni im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Jun 28 um 19:00

Jean-Louis Gio­van­noni, 1950 in Paris gebo­ren, ist Schrift­stel­ler und Dich­ter. Er arbei­tete im Kran­ken­haus als Sozi­al­ar­bei­ter, haupt­säch­lich im Bereich der Psych­ia­trie, und gleich­zei­tig als Schrift­stel­ler. Er lei­tete von 1977 bis 1981 zusam­men mit Rapahële George die Zeit­schrift Cahiers du dou­ble, war Mit­glied der Redak­tion der Zeit­schrift Nou­veau recueil und in den Jah­ren 2011 und 2012 Vor­sit­zen­der des Mai­son des écri­vains. Er lebt und arbei­tet in Paris.

Die erste wich­tige Arbeit, die er ver­öf­fent­lichte, war »Gar­der le mort« (»Den Toten auf­be­wah­ren«,  1975). Trotz sei­nes etwas mor­bi­den The­mas ist die­ser mar­kante Text zu einem Klas­si­ker der zeit­ge­nös­si­schen Dich­tung gewor­den, der immer wie­der zitiert wird. Die­ses Buch wurde von Chris­toph Schmitz-Schole­mann unter Mit­ar­beit von Edo­ardo Cos­t­a­dura ins Deut­sche über­setzt. Chris­toph Schmitz-Schole­mann und Edo­ardo Cos­t­a­dura wer­den beim »Salon français« mit Jean-Louis Gio­van­noni zuge­gen sein.

Im Jahr 1984 ver­öf­fent­lichte Gio­van­noni »Ce lieu que les pier­res regar­dent«, ein hoch poe­ti­sches Buch über die Abwe­sen­heit, das ihm eine Stimme in der zeit­ge­nös­si­schen fran­zö­si­schen Poe­sie gibt. Die­ses Buch wurde 1989 von Jutta Legueil ins Deut­sche über­setzt (»Ein Ort im Blick der Steine«, Ver­lag von Jutta Legueil 1989).

Ein Gedicht von Gio­van­noni mit dem Titel »Unter der Schwelle« wurde 2017 von Beate Thiel in der Zeit­schrift Die Horen über­setzt.

Jean-Louis Gio­van­noni wird über Poe­sie spre­chen und Aus­züge aus sei­nen Büchern lesen, dar­un­ter auch ins Deut­sche über­setzte Texte.

Eine Ver­an­stal­tung in Koope­ra­tion mit dem Ver­ein Erfur­ter Herbst­lese und der Uni­ver­si­tät Jena

Lesung und Gespräch zum 85. Geburtstag des Dichters Wulf Kirsten in der Stadtbücherei Weimar
Jun 28 um 19:30

zei­len ohne ende bis zum hori­zont …“ -

Lesung und Gespräch zum 85. Geburts­tag des Dich­ters Wulf Kirs­ten in der Stadt­bü­che­rei Wei­mar

 

Am 21. Juni 2019 wird der Dich­ter, Pro­sa­schrift­stel­ler und Her­aus­ge­ber Wulf Kirs­ten 85 Jahre alt. Kirs­ten, der seit über 50 Jah­ren in Wei­mar lebt und arbei­tet, hat sich wie kaum ein ande­rer für die Ver­mitt­lung und För­de­rung zeit­ge­nös­si­scher Lyrik in Thü­rin­gen ein­ge­setzt. Nicht zuletzt gehört dazu die Arbeit mit Dich­te­rin­nen und Dich­tern, die inzwi­schen zu den wich­tigs­ten lyri­schen Stim­men des Frei­staats gehö­ren.

Am Frei­tag, dem 28. Juni 2019 (19:30 Uhr, Stadt­bü­che­rei Wei­mar, Steu­ben­straße 1) ehren die Kul­tur­di­rek­tion der Stadt Wei­mar, die Lite­ra­ri­sche Gesell­schaft Thü­rin­gen und der Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat den Dich­ter, der »die eigen­sin­nigs­ten Gedichte der Welt­li­te­ra­tur schreibt« (Mar­tin Wal­ser).

Bär­bel Kläss­ner, Johanna Lüdde, Regina Jarisch, Wolf­gang Haak, Jan Vol­ker Röh­nert und Chris­tian Rosenau lesen Gedichte für Wulf Kirs­ten. Michael Kno­che, der den Abend mode­riert, spricht mit ihnen über ihr Schrei­ben und ihre Bezie­hung zu Kirs­ten als Dich­ter und För­de­rer zeit­ge­nös­si­scher Lyrik.

Wulf Kirs­ten stellt zudem sei­nen neuen Gedicht­band »erd­an­zie­hung« vor, der soeben im S. Fischer Ver­lag erschie­nen ist.

Ver­an­stal­ter: Kul­tur­di­rek­tion der Stadt Wei­mar, Lite­ra­ri­sche Gesell­schaft Thü­rin­gen, Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat in Zusam­men­ar­beit mit der Stadt­bü­che­rei Wei­mar.

Jun
29
Sa
Kreatives Schreiben mit Anke Engelmann im Kultur: Haus Dacheröden Erfurt
Jun 29 um 11:00 – 17:00

Zahlen, bitte! – Kreatives Schreiben am 29. Juni 2019

 

Was zählt wirk­lich?, fra­gen wir in der letz­ten Runde vor der Som­mer­pause. Und: Muss man immer alles ganz genau mit­ein­an­der abrech­nen, Strich für Strich auf dem Bier­de­ckel? Wie rech­net das Milch­mäd­chen? Was ist, wenn einer fehlt? Oder einer zuviel ist, und die Glei­chung »1 + 1 = 2« nicht auf­geht? Keine Angst, wir las­sen keine Mathet­rau­mata aus der Abitur­prü­fung wie­der auf­le­ben. Wir rich­ten den Strahl unse­rer Auf­merk­sam­keit in eine schein­bar gut aus­ge­leuch­tete Ecke unse­res All­tags, die bei genauem Hin­se­hen vol­ler Schat­ten und Geheim­nisse steckt. Wie immer also – ich freu mich drauf!

Im Juli ist Pause, wei­ter gehts am 24. August. Bis dahin wün­sche ich einen schö­nen Som­mer!

Anke Engel­mann (Büro für ange­wandte Poe­sie).

 

* * *

Das Krea­tive Schrei­ben unter der Lei­tung von Anke Engel­mann (Büro für ange­wandte Poe­sie, Erfurt) fin­det regel­mä­ßig im Kul­tur: Haus Dacheröden statt. Alle, die ihre Schrei­ber­fah­run­gen mit ande­ren tei­len und dis­ku­tie­ren, Neues ler­nen und sich aus­pro­bie­ren möch­ten in der Kunst des Schrei­bens, sind herz­lich ein­ge­la­den. Das Krea­tive Schrei­ben fin­det am letz­ten Sams­tag im Monat von 11 bis 17 Uhr statt.

Wer inter­es­siert ist und sich anmel­den möchte, kann dies unter der E‑Mail-Adresse herbstlese@herbstlese.de oder unter Tel. 0361–644 123 75 tun. Die Teil­nah­me­ge­bühr beträgt € 42,- Nor­mal­preis und € 30,- ermä­ßigt pro Tag und wird direkt vor Ort ent­rich­tet. Bei Mehr­fach­bu­chung im vor­aus ist ein Rabatt mög­lich.

 

Villenspaziergang mit von Astrid Killisch-Horn in Rudolstadt
Jun 29 um 14:00

Die Vil­len­kul­tur Deutsch­lands ist direkt ver­knüpft mit der Grün­der­zeit, jener Zeit, in der die krea­ti­ven Geis­ter end­lich unab­hän­gig von Stand und Her­kunft ihr Kön­nen und ihre Ideen ent­fal­ten konn­ten. In Rudol­stadt ent­stan­den in den Jah­ren von 1830 bis 1912 rund 180 präch­tige Vil­len in zum Teil park­ähn­li­chen Gär­ten. Zunächst waren die Bau­her­ren dem fürst­li­chen Hof nahe­ste­hende Ade­lige, dann zuneh­mend Fabri­kan­ten, Gewer­be­trei­bende und sogar Kauf­leute aus Über­see, die hier ihre Wohn­statt in Deutsch­land hat­ten.
Die Per­sön­lich­kei­ten sind alle­mal span­nend und ihre Lebens­wege immer wie­der von den Zeit­läuf­ten gebro­chen. Geschich­ten, die anrüh­ren und aus denen wir heute wie­der ler­nen kön­nen.
Die Spa­zier­gänge füh­ren unter ver­schie­de­nen Schwer­punk­ten durch die rei­che Geschichte die­ser Zei­ten, unse­rer Stadt und der Men­schen.

Jun
30
So
juLi im juni – das Festival für junge Literatur in Weimar
Jun 30 um 13:00 – 22:00

Wei­mar fei­ert zum 17. Mal junge Lite­ra­tur – 2019 wird unter dem Motto »Macht der Worte« zum Lau­schen, Mit­ma­chen und Ver­wei­len ins Licht­haus Kino ein­ge­la­den.

Gespannt sein darf man am 30. Juni 2019 auf ins­ge­samt vier unter­schied­li­che lite­ra­ri­sche Per­spek­ti­ven, vier lokale Musi­kacts und ein inter­ak­ti­ves Rah­men­pro­gramm. Das Thema »Macht der Worte« ist nicht zufäl­lig gewählt. Anläss­lich des Jubi­lä­ums­jah­res der ers­ten deut­schen Demo­kra­tie wid­met sich das Fes­ti­val gemein­sam mit den gela­de­nen Autor*innen und Gäs­ten dem Span­nungs­feld zwi­schen Lite­ra­tur und Demo­kra­tie.

In die­sem Jahr mit dabei sind u.a. Julia Fritz­sche (»Tief­rot und radi­kal bunt: Für eine neue linke Erzäh­lung«), das Kana­ki­stan Kol­lek­tiv & Özlem Özgül Dündar (»Hay­mat­los«), Lea Sauer (Land in Sicht e.V., Pro­jekt »Face to face: Men­schen­rechte im digi­ta­len Zeit­al­ter«) und Janina Find­ei­sen (»Mein Zim­mer im Haus des Krie­ges«). Eine jewei­lige Lesung mit anschlie­ßen­dem Autoren­ge­spräch – mode­riert von Poe­try Slam­mer und Lese­büh­nen­au­tor Flem­ming Witt – geben Ein­blick in das aktu­elle Schaf­fen und per­sön­li­che Erfah­run­gen in Bezug auf Lite­ra­tur und Demo­kra­tie der Literat*innen.

Für akus­ti­sche High­lights sor­gen der Eupho­nics-Jazz­chor, Max Mus­ter­mann, DJane Twinneedle und RammTamm­Tilda. Außer­dem wer­den ver­schie­dene Infor­ma­ti­ons- und Ver­net­zungs­mög­lich­kei­ten rund um das Thema und eine kuli­na­ri­sche Viel­falt für das leib­li­che Wohl gebo­ten.

Alle Literaturliebhaber*innen sind herz­lich dazu ein­ge­la­den, bei som­mer­li­chen Tem­pe­ra­tu­ren Spra­che zu fei­ern, ins Gespräch zu kom­men und zu ver­wei­len. Der Ein­tritt ist erst­ma­lig frei!
Mehr Infos unter www.juli-im-juni.de und auf unse­rer Face­book- und Insta­gram-Seite (@juli.im.juni).

 

Jul
1
Mo
»Philosophy after work / Philosophie nach der Arbeit« im Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt
Jul 1 um 19:00

Kön­nen phi­lo­so­phi­sche Schrif­ten für uns, in unse­rem All­tag heute frucht­bar sein? Haben sol­che Texte etwas mit mir zu tun? Die Lek­türe klei­ner Texte gro­ßer Phi­lo­so­phen soll zu einem gemein­sa­men Gedan­ken­aus­tausch anre­gen.

Die phi­lo­so­phi­sche Prak­ti­ke­rin Diet­linde Schmal­fuß-Plicht lei­tet diese Zusam­men­künfte und bei ihr kön­nen sich alle Inter­es­sen­ten bis eine Woche vor dem Ter­min anmel­den: info@philosophie-milan.de.

Jul
5
Fr
Stormtage 2019 im Literaturmuseum »Theodor Storm« in Heiligenstadt
Jul 5 – Jul 7 ganztägig

Die Storm­tage fin­den wie gewohnt am ers­ten Juli-Wochen­ende statt, vom 5.7. – 7.7.2019.

Ein aus­führ­li­ches Pro­gramm wird noch ver­schickt. Sie dür­fen sich aber bereits freuen auf inter­es­sante Vor­träge von Prof. Dr. Dr. h.c. Irm­gard Roeb­ling, Prof. Dr. Chris­tian Bege­mann, Dr. Klara Schubenz, Dr. Chris­tian Neu­mann und Dr. Valé­rie Leyh.

Ebenso wer­den die 22. Storm-Blät­ter 2019 vor­ge­stellt und eine Aus­stel­lung der Wie­ner Illus­tra­to­rin Julie Völk eröff­net, die u. a. im Insel-Ver­lag Storms Dop­pel­gän­ger illus­triert hat.

Jul
18
Do
Textwerkstatt für Frauen in Bad Blankenburg
Jul 18 – Jul 21 ganztägig

Text­werk­statt für Frauen vom 18. bis zum 21.07.2019 in Bad Blan­ken­burg

Die Lite­ra­ri­sche Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V. lädt in Zusam­men­ar­beit mit dem Lese-Zei­chen e.V. zur Text­werk­statt für Frauen ein. Die Ein­la­dung rich­tet sich sowohl an Frauen, die bereits län­ger lite­ra­risch arbei­ten und/oder schon publi­ziert haben, als auch an Frauen, die vor allem Lust am Schrei­ben mit­brin­gen und mit- und von­ein­an­der ler­nen wol­len, für ihre Texte einen lite­ra­ri­schen Maß­stab zu ent­wi­ckeln und an der Gestal­tung zu arbei­ten. Will­kom­men sind sowohl Lyrik als auch Prosa, (auto)biografische Texte und expe­ri­men­telle For­men. Fun­dierte Text­kri­tik, inten­si­ver Aus­tausch, Respekt und Spaß – nichts soll zu kurz kom­men. Wir freuen uns auf inter­es­sierte Frauen und eine bunte Palette an Tex­ten!

Aus­schrei­bung 2019

Aug
2
Fr
Präsentation der Ergebnisse eines Hörspielseminars mit M. Kruppe in Pößneck
Aug 2 um 16:00

Im Rah­men der seit 2012 statt­fin­den­den Som­mer­werk­statt des Ver­eins Pöß­neck Alter­na­ti­ver Frei­raum fin­det in Koope­ra­tion mit dem Lese­zei­chen e.V. ein 5 tägi­ges Semi­nar statt, in wel­chem der Pöß­ne­cker Autor und Rezi­ta­tor M.Kruppe mit inter­es­sier­ten Jugend­li­chen (ab 12 Jahre) ein Live-Hör­spiel erar­bei­tet. Das Ergeb­nis wird am Frei­tag 2. August um 16.00 Uhr vor­ge­stellt.

 

Hin­ter­grund­in­for­ma­tion über das Semi­nar [geschlos­sene Ver­an­stal­tung]:

Mon­tag – Mitt­woch jeweils 15.00 Uhr
Wäh­rend am Mon­tag der Stoff aus­ge­wählt und die Rol­len ver­teilt wer­den, legen wir den Fokus am Diens­tag und Mitt­woch auf die Pro­ben. Hier­bei erler­nen wir in Ansät­zen deut­li­che und beto­nende Aus­spra­che und die Iden­ti­fi­ka­tion mit der jewei­li­gen Rolle.
Am Don­ners­tag fin­det dann die Gene­ral­probe statt. Um der Nach­hal­tig­keit gerecht zu wer­den, wird diese auf­ge­zeich­net und jeder/jedem Teil­neh­men­den auf CD aus­ge­hän­digt.
Am Frei­tag wird das Stück auf der Bühne vor Publi­kum prä­sen­tiert.
Bes­ten­falls for­miert sich inner­halb des Semi­nars eine Inter­es­sen­gruppe, die zukünf­tig als feste Lai­en­gruppe im Bereich Live-Hör­spiel und Thea­ter arbei­tet.

Aug
23
Fr
Sommernacht der Poesie in Eisenach
Aug 23 um 16:00

Mit Lite­ra­ten aus der Region, Vera Vor­ne­weg, San­dra Blume und Rico Wag­ner.
Eine wun­der­bare Nacht mit Lyrik, Prosa, Musik und vie­lem mehr!

Man nehme: eine vor­zugs­weise warme Som­mer­nacht, eine lau­schi­ges Kunst­café, eine magi­sche Prise Musik und Poe­ten, die für all das und viel mehr die rich­ti­gen Worte fin­den. Das könnte doch ein unver­gess­li­cher Abend wer­den!
Wir freuen uns in die­sem Jahr auf Vera Vor­ne­weg, die als „Dorf­schrei­be­rin“ in Kal­ten­lengs­feld Furore machte und aktu­ell als Preis­trä­ge­rin des Lite­ra­tursti­pen­di­ums »Harald Ger­lach« des Frei­staats Thü­rin­gen ihren „Roman der Vie­len“ schreibt, auf elek­tro­ni­sche Sound­land­schaf­ten von Rico Wag­ner unter der Lyrik von San­dra Blume, auf eine offene Bühne für inter­es­sante Lite­ra­ten aus der Region, auf einen illu­mi­nier­ten Café­gar­ten an Eisen­achs berühm­ter bun­ter Treppe, auf Wein & Cock­tails, auf chil­lige Beats in den spä­te­ren Abend­stun­den und vor allem auf ein ent­zück­tes Publi­kum, das all das Ser­vierte mit Freude genießt!

Pro­gramm:

18 Uhr: Eröff­nung und Offene Bühne für inter­es­sante & inter­es­sierte Lite­ra­ten aus der Region

19 Uhr: Lesung Vera Vor­ne­weg aus ihrem ent­ste­hen­den „Roman der Vie­len“

20 Uhr: „Lyrik meets Elec­tro­nic Sound­s­capes“ San­dra Blume und Rico Wag­ner

21 Uhr: AUSKLANG mit chil­li­ger, elek­tro­ni­scher Musik by Rico Wag­ner von paco|biet aus Erfurt

 

Mode­ra­tion: Fran­ziska Gaulke.

 

Mit der freund­li­chen Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei.

Aug
24
Sa
Kreatives Schreiben mit Anke Engelmann im Kultur: Haus Dacheröden Erfurt
Aug 24 um 10:00 – 15:00

Müßiggang im Bummelschritt

Kreatives Schreiben am 24. August 2019

 

 

Was? Schon wie­der Ende August? Ach … noch ein biss­chen faul in der Sonne lie­gen! Doch nein, wenn die Ferien vor­bei sind, klap­pert gna­den­los das Hams­ter­rad. Unent­wegt flei­ßig wir­ken, das scheint der kate­go­ri­sche Impe­ra­tiv unse­rer Kul­tur zu sein. Wer nicht arbei­tet, soll auch nicht essen. Drü­cke­ber­ger und Tage­diebe wer­den amt­li­cher­seits nicht gedul­det (was nicht heißt, dass Fleiß sich lohnt). Dabei lebt die Muse von der Muße und nichts ist so inspi­rie­rend wie ein ver­gam­mel­ter Nach­mit­tag. Genau das machen wir am 24. August: Wir schwel­gen im Nichts­tun – und zwar flei­ßig. Ich freu mich drauf!

 

ACHTUNG, NICHT VERGESSEN: Wir begin­nen bereits um 10 Uhr!

 

Anke Engel­mann (Büro für ange­wandte Poe­sie).

 

Aug
26
Mo
»JuLe-Treff im Leseladen« in Weimar
Aug 26 um 16:00

Junge Leser ab 12 Jah­ren tref­fen sich in der Ecker­mann-Buch­hand­lung!

Du bist zwi­schen 12–16 Jah­ren und liest gern?
Du bist neu­gie­rig auf aktu­elle Titel?
Du hast Lust, auch ande­ren einen Buch­tipp zu geben?
Dann bist Du bei uns als Testleser/in rich­tig!

Wir tref­fen uns ein­mal monat­lich zum Reden, Raten, Bewer­ten und Emp­feh­len. Auf uns war­tet ein Jahr vol­ler Lese­aben­teuer! Wir freuen uns auf Dich!

Sabine Arndt, Biblio­the­ka­rin
Johan­nes Stein­hö­fel und das Team der Ecker­mann-Buch­hand­lung
Sig­run Lüdde und die Lite­ra­ri­sche Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V.

Aug
27
Di
Lesung und Gespräch mit Claudia Weber auf Schloss Ettersburg
Aug 27 um 19:00

Der Pakt. Sta­lin, Hit­ler und die Geschichte einer mör­de­ri­schen Alli­anz 1939 – 1941

Das poli­ti­sche Buch im Gespräch | Lesung und Gespräch mit Clau­dia Weber und Peter Krause

 

Clau­dia Weber ist Pro­fes­so­rin für Euro­päi­sche Zeit­ge­schichte an der Euro­pa­Uni­ver­si­tät Via­drina in Frank­furt (Oder).

Sep
4
Mi
Genet, Janosch, Sansal und der Merlin Verlag – Literarische Veranstaltung mit Katharina E. Meyer und Andreas J. Meyer in Jena
Sep 4 um 19:30

Der Mer­lin Ver­lag – behei­ma­tet in Gif­ken­dorf bei Lüne­burg – blickt auf eine fas­zi­nie­rende Geschichte zurück und hat die deut­sche Lite­ra­tur­land­schaft ent­schei­dend mit­ge­prägt. Bereits eines der ers­ten Bücher, das unter dem Signet Mer­lins erschien, wurde 1960 wegen „Ver­brei­tung unzüch­ti­ger Schrif­ten“ ver­bo­ten: Jean Genets Roman „Notre-Dame-des-Fleurs“. Der Ver­le­ger schaffte die Buch­be­stände, bevor sie beschlag­nahmt wer­den konn­ten, außer Lan­des und zog vor Gericht. Das Ergeb­nis: Frei­spruch für das Buch! Ein Grund­satz­ur­teil des deut­schen Zen­sur­rechts.
In der Folge fan­den zahl­rei­che Frei­geis­ter ihre Hei­mat im Ver­lags­pro­gramm, dar­un­ter der anar­chi­sche Autor und Gra­fi­ker Janosch. Diese Tra­di­tion setzt sich bis in die Gegen­wart fort. Boua­lem San­sal, der 2011 den Frie­dens­preis des Deut­schen Buch­han­dels erhielt, wird in sei­ner Hei­mat Alge­rien wegen sei­ner sys­tem­kri­ti­schen Hal­tung unter Druck gesetzt.

2019 erhielt der Mer­lin Ver­lag den Preis der Kurt-Wolff-Stif­tung.

Die Ver­le­ger Katha­rina E. Meyer und Andreas J. Meyer wer­den in Jena über ihr Enga­ge­ment für die Frei­heit der Kunst berich­ten.

Sep
7
Sa
Literarische Exkursion durch das Schillerhaus Rudolstadt
Sep 7 um 19:30

Rudol­städ­ter Kul­Tour­Nacht

In die Welt gehen“ – Per­sön­lich­kei­ten des Schil­ler­hau­ses an den Brenn­punk­ten der Welt­ge­schichte

 

Schil­lers spä­tere Frau Char­lotte von Len­ge­feld liebte das Rei­sen ebenso sehr wie ihre Schwes­ter Caro­line und ver­fasste wie diese Rei­se­be­schrei­bun­gen. Caro­li­nes ers­ter Mann, Fried­rich von Beul­witz, besuchte im Auf­trag des Fürs­ten von Schwarz­burg-Rudol­stadt mehr­mals Paris und sprach bei Kai­ser Napo­leon vor; Caro­li­nes zwei­ter Ehe­mann, Wil­helm von Wolzo­gen befand sich gar im Som­mer 1789 in Paris und hielt seine Sicht der revo­lu­tio­nä­ren Ereig­nisse in sei­nem Tage­buch fest. Spä­ter han­delte er am tur­bu­len­ten rus­si­schen Zaren­hof die Hoch­zeit der Zaren­toch­ter Maria Paw­lowna mit dem Wei­ma­rer Erb­prin­zen aus. Bei einem Gang durchs Museum wird ein Kalei­do­skop aus Tage­bü­chern, Rei­se­be­schrei­bun­gen, Berich­ten und Doku­men­ten die inter­na­tio­na­len Kon­takte der Rudol­städ­ter Fami­lie Schil­lers in den ver­schie­dens­ten Facet­ten zei­gen.

Sep
8
So
Druck- und Grafik-Fest im Pfarrhof Wandersleben
Sep 8 um 11:00 – 18:00

11 Uhr bis 15.30
Dru­cken wie zu Guten­bergs Zei­ten – Buch­bin­den zum Mit­ma­chen – Aus Liebe zum Buch – Lesen ist Zukunft.
Thü­rin­ger Kaf­fee­ta­fel, Brat­wurst, Getränke.

13.00
Buch­le­sung mit dem Kin­der­buch-Autor Hubert Schirn­eck und und der Illus­tra­to­rin Ina Hat­ten­hauer.

16.00
Chor »Can­ta­bile« in der St. Petri-Kir­che.

 

Eröffnung des Thüringer Märchen- und Sagenfestes auf Burg Ranis
Sep 8 um 19:30

Das ganze Jahr über ver­zau­bern pro­fes­sio­nelle Erzäh­ler mit ihren Küns­ten große und kleine Zuhö­rer. Die Tra­di­tion des freien Erzäh­lens und die damit ver­bun­dene Kul­tur des Zuhö­rens sind den Orga­ni­sa­to­ren Lese-Zei­chen e.V. und Stadt Mei­nin­gen ebenso wich­tig, wie das Mär­chen als tra­di­tio­nel­les Bil­dungs- und Kul­tur­gut.

Die Eröff­nung des Thü­rin­ger Mär­chen- und Sagen­fes­tes fin­det am „Tag des offe­nen Denk­mals“ auf Burg Ranis statt. Los geht es ab 15 Uhr. Die Mär­chen­er­zäh­ler Andreas von Rothen­bart und Hansi von Mär­chen­born wer­den erzäh­len. Junge Nach­wuchs­er­zäh­ler und Musi­ker erzäh­len gemein­sam mit Antje Horn eine Geschich­tes. Doch das ist noch nicht alles! Der Ver­ein Burg­freunde der Burg Ranis ist eben­falls wie­der mit von der Par­tie. Es wird ein Kin­der­rit­ter­la­ger geben, einen Batsel­stand, Kin­der­schmin­ken und Ver­sor­gung mit Essen und Geträn­ken.

Orga­ni­sa­tor: Lese-Zei­chen e.V., mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der JenAcon GmbH

Sep
14
Sa
Literarische Floßfahrt auf der Saale (in Kirchhasel) mit dem Schauspieler Marcus Ostberg
Sep 14 um 15:00

Zum 250. Geburts­tag von Alex­an­der von Hum­boldt:

Die Natur muss gefühlt wer­den …“ –

Lite­ra­ri­sche Floß­fahrt auf der Saale mit dem Schau­spie­ler Mar­cus Ost­berg

 

 

Getreu Hum­boldts Über­zeu­gung „Die Natur muß gefühlt wer­den, wer sie nur sieht und abs­tra­hiert, kann … Pflan­zen und Tiere zer­glie­dern, er wird die Natur zu beschrei­ben wis­sen, ihr aber selbst ewig fremd sein“ soll der feste Boden des Schil­ler­hau­ses mit dem schwan­ken­den eines Flo­ßes ver­tauscht wer­den. Der Schau­spie­ler Mar­cus Ost­berg liest wäh­rend der Fahrt Pas­sa­gen aus Hum­boldts Beschrei­bun­gen der ers­ten gro­ßen Ama­zo­nas­ex­pe­di­tion vom Februar 1800.

Die Platz­zahl ist auf 23 begrenzt, Reser­vie­rung bis 31. Juli 2019, Dauer: ca. 2 Stun­den, im Gast­hof „Am Floß­an­ger“ in Wei­ßen besteht die Mög­lich­keit der Ein­kehr. Die Rück­reise von Uhl­städt erfolgt indi­vi­du­ell; die Züge fah­ren regel­mä­ßig

Literarische Floßfahrt auf der Saale bei Uhlstädt mit dem Schauspieler Marcus Ostberg
Sep 14 um 15:00

Zum 250. Geburts­tag von Alex­an­der von Hum­boldt

Die Natur muß gefühlt wer­den …“ – Lite­ra­ri­sche Floß­fahrt auf der Saale
mit dem Schau­spie­ler Mar­cus Ost­berg

 

Getreu Hum­boldts Über­zeu­gung „Die Natur muß gefühlt wer­den, wer sie nur sieht und abs­tra­hiert, kann … Pflan­zen und Tiere zer­glie­dern, er wird die Natur zu beschrei­ben wis­sen, ihr aber selbst ewig fremd sein“ soll der feste Boden des Schil­ler­hau­ses mit dem schwan­ken­den eines Flo­ßes ver­tauscht wer­den. Der Schau­spie­ler Mar­cus Ost­berg liest wäh­rend der Fahrt Pas­sa­gen aus Hum­boldts Beschrei­bun­gen der ers­ten gro­ßen Ama­zo­nas­ex­pe­di­tion vom Februar 1800 auf den Flüs­sen zwi­schen Ori­noco und Rio Negro. Dabei soll aber auch Zeit für das geräusch­lose Glei­ten blei­ben, das eine Floß­fahrt so beson­ders macht und die Anschau­ung der Natur unmit­tel­bar ver­än­dert.

Dauer: ca. 2 Stun­den, im Gast­hof „Am Floß­an­ger“ besteht die Mög­lich­keit der Ein­kehr, Treff­punkt: Boots­an­le­ge­stelle Kirch­ha­sel, End­punkt Uhl­städ­ter Wehr.

Sep
17
Di
Lesung und Gespräch mit Christian Rosenau und Ulrike Theusner in Weimar
Sep 17 um 19:30

»Buch­künst­le­ri­sche Klein­ode« – »Edi­tion Orna­ment – Lite­ra­tur und Gra­fik«

 

Der in Wei­mar gebo­rene Musik­päd­agoge, Gitar­rist und Lyri­ker Chris­tian Rosenau liest aus sei­nem Gedicht­band „Nadel­stich und Schlan­gen­spra­che“, die Wei­ma­rer Male­rin Ulrike Theus­ner erzählt, zu wel­chen Zeich­nun­gen sie die Verse ange­regt haben und der Wei­ma­rer Saxo­pho­nist Nils Alf beglei­tet den Abend musi­ka­lisch.

Mode­ra­tion: Dr. Jens-Fietje Dwars, Her­aus­ge­ber der »Edi­tion Orna­ment«.

Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Kul­tur­di­rek­tion Wei­mar.

Sep
21
Sa
22. LeseWanderTag im Meininger Land
Sep 21 um 10:00

Poe­sie unterm Gleich­berg mit Dr. Andreas Sei­fert, Mei­nin­ger Museen

Treff: Schloss Glücks­burg in Röm­hild

Dich­tung aus fast 400 Jah­ren wird die Wan­de­rer beglei­ten, die sich zum dies­jäh­ri­gen Lese­Wan­der­Tag im Hof des Röm­hil­der Renais­sance­schlos­ses ein­fin­den.
Die lite­ra­ri­sche Zeit­reise beginnt mit der „Röm­hil­der Reim­chro­nik“ des Pfar­rers Johann Klip­per, der die Gräuel und Ent­beh­run­gen des Drei­ßig­jäh­ri­gen Krie­ges in Verse fasste.
Der Ana­kre­on­ti­ker Johann Peter Uz (1720–1796) aus Ans­bach hin­ge­gen glaubte in der länd­li­chen Atmo­sphäre unter den Gleich­ber­gen sein Arka­dien zu fin­den.
Vier­zig Jahre nach ihm stat­tete Fried­rich Höl­der­lin dem Gro­ßen Gleich­berg einen Besuch ab.
Die­ses Ereig­nis wie­derum wurde zur lite­ra­ri­schen Inspi­ra­tion für Wal­ter Wer­ner (1922–1995) aus Unter­maß­feld bei Mei­nin­gen und Harald Ger­lach (1940–2001), der unterm Klei­nen Gleich­berg auf­wuchs. Die Gegend um Röm­hild wurde ihm lebens­lang zur poe­ti­schen Hei­mat.

Die Rund­wan­de­rung von ca. 6 Stun­den mit Mit­tags­rast und Lese­pau­sen beginnt im his­to­ri­schen Stadt­kern von Röm­hild und endet am Grab von Harald Ger­lach auf dem Fried­hof. Topo­gra­fi­scher Höhe­punkt ist der Gip­fel des Klei­nen Gleich­bergs. Mit­tags­rast wird im Gast­haus Wald­haus auf dem Sat­tel zwi­schen den Gleich­ber­gen gehal­ten.

  • Anmel­dung und Essen­be­stel­lung erfor­der­lich: 03693 881010 (bis 08.05.)
    Infor­ma­tio­nen zur Wan­de­rung 03693 502848 oder a.seifert@meiningermuseen.de
    Unkos­ten­bei­trag: 7,- €
  • Wie­der­ho­lung am 21.09.2019:
    Anmel­dung und Essen­be­stel­lung erfor­der­lich: 03693 881010 (bis 18.09.)
    Infor­ma­tio­nen zur Wan­de­rung 03693 502848 oder a.seifert@meiningermuseen.de
    Unkos­ten­bei­trag: 7,- €
Sep
23
Mo
»JuLe-Treff im Leseladen« in Weimar
Sep 23 um 16:00

Junge Leser ab 12 Jah­ren tref­fen sich in der Ecker­mann-Buch­hand­lung!

Du bist zwi­schen 12–16 Jah­ren und liest gern?
Du bist neu­gie­rig auf aktu­elle Titel?
Du hast Lust, auch ande­ren einen Buch­tipp zu geben?
Dann bist Du bei uns als Testleser/in rich­tig!

Wir tref­fen uns ein­mal monat­lich zum Reden, Raten, Bewer­ten und Emp­feh­len. Auf uns war­tet ein Jahr vol­ler Lese­aben­teuer! Wir freuen uns auf Dich!

Sabine Arndt, Biblio­the­ka­rin
Johan­nes Stein­hö­fel und das Team der Ecker­mann-Buch­hand­lung
Sig­run Lüdde und die Lite­ra­ri­sche Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V.

Hermsdorfer Gespräch mit Anne-Sophie Panzer
Sep 23 um 19:00

Herms­dor­fer Gespräch: Anne-Sophie Pan­zer – „Dah­lien. Ein Buch für Auge & Gau­men“

Frü­her als Bau­ern­blume ver­schrien, ist die Dah­lie mitt­ler­weile sogar als beliebte Schnitt­blume in der Flo­ris­tik ange­kom­men – vor allem auch wegen ihres wan­del­ba­ren Looks von „chic“ bis „vin­tage“. Neben Tipps zu Pflege und Anbau der Spät­som­mer­blume bie­tet das Buch »Dah­lien – ein Genuss für Auge und Gau­men« von Anne-Sophie Pan­zer Gestal­tungs­ideen für Pflanz­kü­bel und Vase, und – auch wenn Sie das viel­leicht erst­mal nicht glau­ben kön­nen – köst­li­che Rezepte mit Dah­lien aus ihrem Hei­mat­land Mexiko!

Orga­ni­sa­tor: Freun­des­kreis Herms­dor­fer Gespräch.

Sep
24
Di
Villa Rosenthal: Ort des Austauschs, der Entschleunigung und des Erzählens von Morgen
Sep 24 um 13:00

Jena erlebt im Herbst 2019 eine Kon­fe­renz der Super­la­tive: In der letz­ten Sep­tem­ber­wo­che wer­den über 1.000 Sozialwissenschaftler*innen nach Jena kom­men, um an der inter­na­tio­na­len Kon­fe­renz „Great Trans­for­ma­tion: Die Zukunft moder­ner Gesell­schaf­ten“ teil­zu­neh­men. Sie wird von der DFG-Kollegforscher*innengruppe „Post­wachs­tums­ge­sell­schaf­ten“ am Insti­tut für Sozio­lo­gie der Fried­rich-Schil­ler-Uni­ver­si­tät Jena und der Deut­schen Gesell­schaft für Sozio­lo­gie ver­an­stal­tet.

Bei sol­cher wis­sen­schaft­li­chen Exzel­lenz in Fra­gen der gegen­wär­ti­gen und zukünf­ti­gen Gesell­schaft suchen wir den Aus­tausch. Alle sol­len sich an der Dis­kus­sion um gesell­schaft­li­che Ent­wick­lun­gen und mög­li­che Zukünfte betei­li­gen kön­nen. Um die­sen Aus­tausch zwi­schen Bürger*innen und Sozialwissenschaftler*innen mög­lichst anre­gend umzu­set­zen, fin­det ein Fes­ti­val zeit­gleich zur Kon­fe­renz statt unter dem Titel „GREAT TRANSFORMATION. Von Spu­ren und Träu­men einer bes­se­ren Welt.“ Es wird gemein­sam mit Jen­a­Kul­tur und vie­len wei­te­ren Initia­ti­ven und Ver­ei­nen orga­ni­siert.

Das Fes­ti­val­zen­trum bil­det die Villa Rosen­thal. Sie wird in einen Ort des Aus­tauschs, der Ent­schleu­ni­gung und des Erzäh­lens von Mor­gen ver­wan­delt. Vom 24.–27.09.2019 steht sie für die Stadt­ge­sell­schaft und die Konferenzteilnehmer*innen offen. Bei Kaf­fee, Tee und Gebäck kommt man im wun­der­schö­nen Gar­ten oder in der präch­ti­gen Villa unge­zwun­gen ins Gespräch. Ab 13 Uhr emp­fängt Sie die Erzäh­le­rin Antje Horn und der Musi­ker und Klang­künst­ler Tim Hel­big. Der freie Aus­tausch kann begin­nen.

Erzählungen von Morgen: Workshop mit Katharina Block in Jena
Sep 24 um 17:00

Erzäh­lun­gen von Mor­gen: Work­shop mit Katha­rina Block

 

Der Wunsch nach einem ande­ren Mor­gen speist sich oft aus Erzäh­lun­gen dar­über, was im Heute schlecht, unge­recht und zer­stö­re­risch ist oder was in Zukunft auf Mensch und Natur für Kata­stro­phen zukom­men, wenn es keine Ver­än­de­run­gen gibt. Der Work­shop will ergrün­den, wie im Ange­sicht der Zer­stö­rung neue Geschich­ten erzählt wer­den kön­nen, die Hand­lungs­spiel­räume eröff­nen und Wege zu mög­li­chen Ver­än­de­run­gen wei­sen.

Orga­ni­sa­tor: DFG-Kol­leg­for­scher_in­nen­gruppe „Postwachstumsgesellschaften“in Ver­bin­dung mit Jen­a­Kul­tur

Lesung und Gespräch mit Wilhelm Bartsch und Gerd Mackensen in Weimar
Sep 24 um 19:30

»Buch­künst­le­ri­sche Klein­ode« – »Edi­tion Orna­ment – Lite­ra­tur und Gra­fik«

 

Wil­helm Bartsch liest aus sei­nem Buch »Goti­sche Kno­ten«, das die Mit­tel­deut­sche Zei­tung »den Gedicht­band zur Stunde« nennt: »Die Gegen­wart wird prä­zise auf den Schmerz­punkt gebracht, dass es nur so summt, aber nie­mals jam­mert.«

Frie­der W. Berg­ner spielt dazu Jazz­po­saune und Gerd Macken­sen, Illus­tra­tor des Ban­des, spricht über die Lust am Bil­der­ma­chen.

Mode­ra­tion: Dr. Jens-Fietje Dwars, Her­aus­ge­ber der »Edi­tion Orna­ment«.

Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Kul­tur­di­rek­tion Wei­mar.

Podiumsgespräch über Gegenwartsdichtung mit Ali Abdollahi und Heinrich Detering in Jena
Sep 24 um 19:30

»Dichten ist ein Übermut«


Ein Gespräch über Gegen­warts­dich­tung in Ost und West (Iran und Deutsch­land) und die Bezie­hun­gen der Dich­tung zu Reli­gion, Poli­tik und Gesell­schaft heute

 

Mit­wir­kende:

  • Ali Abdol­lahi (Tehe­ran), Lite­ra­tur­wis­sen­schaft­ler, Lyri­ker, Über­set­zer
  • Prof. Dr. Hein­rich Dete­ring (Göt­tin­gen), Pro­fes­sor für Neuere deut­sche Lite­ra­tur und Ver­glei­chende Lite­ra­tur­wis­sen­schaft, Lyri­ker
  • Mode­ra­tion: Chris­toph Schmitz-Schole­mann (Wei­mar) Vor­sit­zen­der des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes, Dich­ter, Über­set­zer

 

»Gehört der Islam zu Deutsch­land?« Diese Frage, so pla­ka­tiv sie in ihrer Ver­kür­zung klin­gen mag, bewegt seit Jah­ren die Gemü­ter in unse­rer Gesell­schaft. Vor 200 Jah­ren schrieb Johann Wolf­gang Goe­the im »West-öst­li­chen Divan« die Verse »Ori­ent und Okzi­dent sind nicht mehr zu tren­nen« und nahm damit einen gesell­schaft­li­chen Dis­kurs vor­weg, der heute alle euro­päi­schen Gesell­schaf­ten und die Gesell­schaf­ten des Nahen Ostens beschäf­tigt. Der Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat, zu des­sen Mit­glie­dern nicht nur Ver­eine, die sich der För­de­rung der zeit­ge­nös­si­schen Lite­ra­tur Thü­rin­gens wid­men, son­dern auch die Klas­sik Stif­tung Wei­mar und die Freun­des­ge­sell­schaft des Goe­the- und Schil­ler­ar­chivs gehö­ren, möchte mit sei­nem Vor­ha­ben »Ori­ent und Okzi­dent sind nicht mehr zu tren­nen – 200 Jahre West-öst­li­cher Divan« diese aktu­el­len gesell­schaft­li­chen Dis­kurse vor dem Hin­ter­grund von Goe­thes »West-öst­li­chem Divan« beleuch­ten.

Dabei kann und soll es jedoch nicht nur um ein­sei­tige Betrach­tun­gen von z.B. einem Roman, einem Gedicht gehen, die in der Gegen­wart ent­stan­den sind, son­dern um die Betrach­tung des gesam­ten Kon­tex­tes. Wir wol­len auch die geis­tes­ge­schicht­li­chen Tie­fen­di­men­sio­nen auf­de­cken, ohne deren Beach­tung die gegen­wär­tige Debatte weder rich­tig zu ver­ste­hen noch ver­ant­wor­tungs­voll zu füh­ren ist. Dabei hilft uns der Blick auf Thü­rin­gen: Denn hier, in Wei­mar, voll­endete Goe­the 1819 sein epo­cha­les Werk, den »West-öst­li­chen Divan«, in dem er sich so inten­siv wie nie­mand zuvor mit  dem Islam und der per­si­schen Kul­tur aus­ein­an­der­setzte und zu heute wie­der brand­ak­tu­el­len Ein­sich­ten kam. Die­ses Span­nungs­feld zwi­schen Goe­thes Werk und dem aktu­el­len künst­le­ri­schen Schaf­fen in der per­si­schen Kul­tur soll das Pro­jekt aus­lo­ten. Am Bei­spiel der per­si­schen Kul­tur geht das Pro­jekt poli­ti­schen Ver­wer­fun­gen des Nahen Ostens ebenso nach wie heu­ti­gen lite­ra­ri­schen Dis­kur­sen zwi­schen per­si­scher und deut­scher Kul­tur.

 

Zu den Autoren:

Ali Abdol­lahi ist ein ira­ni­scher Lyri­ker und lite­ra­ri­scher Über­set­zer. Gebo­ren wurde er am 30. März 1968 in Bir­jand (Süd-Kho­ra­san), Iran. Ali Abdol­lahi ist Dich­ter, Lite­ra­tur­kri­ti­ker und Über­set­zer. Er stu­dierte von 1986 bis 1991 Deut­sche Spra­che und Lite­ra­tur an der Beheschti-Uni­ver­si­tät in Tehe­ran. Von 1992–1996 stu­dierte er „Deut­sche Spra­che und Didak­tik“ an der Tar­biat Mod­da­res Uni­ver­si­tät in Tehe­ran. Die­ses Stu­dium schloss er mit einer Diplom­ar­beit über „Kon­krete Poe­sie im Deutsch­un­ter­richt“ ab. Seit 1992 ist er als frei­be­ruf­li­cher Jour­na­list tätig und seit 1994 Mit­ar­bei­ter des Über­set­zungs­bü­ros „Abiz“ in Tehe­ran. Seine Gedichte gehö­ren zu den bedeu­tends­ten der moder­ner ira­ni­scher Lyrik. Seine Spra­che zeugt von einer ein­zig­ar­ti­gen Ver­flech­tung von Geho­ben­heit und Ver­ständ­lich­keit. Er greift tief­sin­nige phi­lo­so­phi­sche, geschicht­li­che, gesell­schaft­li­che The­men auf und bear­bei­tet sie in sei­ner Lyrik mit einer indi­vi­du­el­len ori­gi­nel­len Prä­zi­sion. Neben sei­ner Arbeit als Lyri­ker über­setzt er seit meh­re­ren Jah­ren aus dem Deut­schen ins Per­si­sche. Seine Antho­lo­gien moder­ner deutsch­spra­chi­ger Prosa und Lyrik haben bereits meh­rere Auf­la­gen im Iran erreicht. Ali Abdol­lahi hat außer zahl­rei­chen Lesun­gen im Iran mehr­mals außer­halb des Lan­des unter ande­rem in Neu-Delhi, Wien, Ber­lin, Frank­furt aus sei­nen Wer­ken gele­sen. Er lebte bis vor sei­ner Über­sied­lung nach Ber­lin im Herbst 2019 als freier Schrift­stel­ler in Karaj im Iran.

Prof. Dr. Dr. h. c. Hein­rich Dete­ring lehrt Neuere deut­sche Lite­ra­tur und Ver­glei­chende Lite­ra­tur­wis­sen­schaft an der Uni­ver­si­tät Göt­tin­gen. Er wurde 1959 in Neu­müns­ter gebo­ren; stu­dierte Deut­sche Phi­lo­lo­gie, Theo­lo­gie, Skan­di­na­vis­tik und Phi­lo­so­phie in Göt­tin­gen, Hei­del­berg und Odense. Von 1988 bis 1994 war er Hoch­schul­as­sis­tent am Lehr­stuhl von Albrecht Schöne, Nach sei­ner Pro­mo­tion 1988 folgte 1993 die Habi­li­ta­tion. Von 1994 bis 1995 ver­trat der eine Pro­fes­sur für Kom­pa­ra­tis­tik an der Lud­wig-Maxi­mi­li­ans-Uni­ver­si­tät Mün­chen. Von 1995 bis 2005 hatte er den Lehr­stuhl für Neuere Deut­sche Lite­ra­tur und Neuere Nor­di­sche Lite­ra­tu­ren in Kiel. Seit 2005 hält er den Lehr­stuhl für Neuere deut­sche und Ver­glei­chende Lite­ra­tur­wis­sen­schaft an der Uni­ver­si­tät Göt­tin­gen. Im uni­ver­si­tä­ren Bereich erhielt Hein­rich Dete­ring zahl­rei­che Gast­do­zen­tu­ren und Gast­pro­fes­su­ren an euro­päi­schen und außer­eu­ro­päi­schen Uni­ver­si­tä­ten. Neben sei­ner wis­sen­schaft­li­chen Tätig­keit und zahl­rei­chen wis­sen­schaft­li­chen Publi­ka­tio­nen legte Hein­rich Dete­ring bis­lang zehn Gedicht­bände vor, des­sen neu­es­ter 2019 unter dem Titel „Unter­tau­chen“ im Göt­tin­ger Wall­stein Ver­lag erschien.

 

Eine Ver­an­stal­tung des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes e.V. in Zusam­men­ar­beit mit dem Schil­ler-Gar­ten­haus in Jena.

Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen und der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei.

Sep
25
Mi
Villa Rosenthal: Ort des Austauschs, der Entschleunigung und des Erzählens von Morgen
Sep 25 um 13:00

Jena erlebt im Herbst 2019 eine Kon­fe­renz der Super­la­tive: In der letz­ten Sep­tem­ber­wo­che wer­den über 1.000 Sozialwissenschaftler*innen nach Jena kom­men, um an der inter­na­tio­na­len Kon­fe­renz „Great Trans­for­ma­tion: Die Zukunft moder­ner Gesell­schaf­ten“ teil­zu­neh­men. Sie wird von der DFG-Kollegforscher*innengruppe „Post­wachs­tums­ge­sell­schaf­ten“ am Insti­tut für Sozio­lo­gie der Fried­rich-Schil­ler-Uni­ver­si­tät Jena und der Deut­schen Gesell­schaft für Sozio­lo­gie ver­an­stal­tet.

Bei sol­cher wis­sen­schaft­li­chen Exzel­lenz in Fra­gen der gegen­wär­ti­gen und zukünf­ti­gen Gesell­schaft suchen wir den Aus­tausch. Alle sol­len sich an der Dis­kus­sion um gesell­schaft­li­che Ent­wick­lun­gen und mög­li­che Zukünfte betei­li­gen kön­nen. Um die­sen Aus­tausch zwi­schen Bürger*innen und Sozialwissenschaftler*innen mög­lichst anre­gend umzu­set­zen, fin­det ein Fes­ti­val zeit­gleich zur Kon­fe­renz statt unter dem Titel „GREAT TRANSFORMATION. Von Spu­ren und Träu­men einer bes­se­ren Welt.“ Es wird gemein­sam mit Jen­a­Kul­tur und vie­len wei­te­ren Initia­ti­ven und Ver­ei­nen orga­ni­siert.

Das Fes­ti­val­zen­trum bil­det die Villa Rosen­thal. Sie wird in einen Ort des Aus­tauschs, der Ent­schleu­ni­gung und des Erzäh­lens von Mor­gen ver­wan­delt. Vom 24.–27.09.2019 steht sie für die Stadt­ge­sell­schaft und die Konferenzteilnehmer*innen offen. Bei Kaf­fee, Tee und Gebäck kommt man im wun­der­schö­nen Gar­ten oder in der präch­ti­gen Villa unge­zwun­gen ins Gespräch. Ab 13 Uhr emp­fängt Sie die Erzäh­le­rin Antje Horn und der Musi­ker und Klang­künst­ler Tim Hel­big. Der freie Aus­tausch kann begin­nen.

Podiumsgespräch über Biographien in Jena
Sep 25 um 15:00

Die Zukunft des Ostens: (Über-)Leben in einer Nied­rig­wachs­tums­ge­sell­schaft

Knapp 30 Jah­ren nach der poli­ti­schen Wende in der DDR und dem Anschluss an die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land wer­den die damit ver­bun­de­nen öko­no­mi­schen & kul­tu­rell-sozia­len Ver­wer­fun­gen zuneh­mend öffent­lich dis­ku­tiert. Aus­gangpunkt ist die soziale Rea­li­tät einer Nied­rig­wachs­tums­ge­sell­schaft, wie sie das länd­li­che und klein­städ­tisch geprägte Thü­rin­gen dar­stellt. Uns inter­es­sie­ren die Erfah­run­gen der Men­schen, die in der Peri­phe­rie der wirt­schaft­li­chen Zen­tren leben. Wel­che Vor­stel­lun­gen von Zukunft haben sie für sich, ihr Umfeld, aber auch für die Gesell­schaft als Gan­zes? Die Ver­an­stal­tung nutzt das inno­va­tive For­mat des Erzähl­sa­lons, wel­ches von Rohn­stock Bio­gra­fien ent­wi­ckelt wurde. Es knüpft an der alten jüdi­schen Tra­di­tion des kol­lek­ti­ven Erzäh­lens beim Sab­bat an und weist Ähn­lich­kei­ten mit dem nar­ra­ti­ven Inter­view und der Grup­pen­dis­kus­sion auf. Die Ver­an­stal­te­rin­nen stel­len das Kon­zept vor und füh­ren exem­pla­risch einen Erzähl­sa­lon durch. Über ihre Erfah­run­gen und Zukunfts­vi­sio­nen erzäh­len Men­schen aus unter­schied­li­chen Pro­jek­ten. Es geht um die Ener­gie­wirt­schaft einer Agrar­ge­nos­sen­schaft, die Wie­der­be­le­bung alter Hand­werks­tech­ni­ken, die Orga­ni­sa­tion des Dorf­la­dens und ‑lebens und gemein­schaft­li­che Lebens­for­men. Mit dabei sind: R. Bütow (Dorf­ver­ein Röt­tel­misch), H. Dün­kel (Bür­ger­ge­nos­sen­schaft Ball­städt) H. Her­cher (Agrar­ge­nos­sen­schaft Königs­see), U. Flur­schütz (Arbeit und Leben in Thü­rin­gen), T. Meier (Schloss Tonn­dorf) und J. Pis­a­rek (Cam­burg). Als Salon­niere mode­riert Kat­rin Rohn­stock.

Orga­ni­sa­tor: Sylka Scholz (Jena), Rohn­stock Bio­gra­fien (Ber­lin.

Führung durch die Jenaer Villa Rosenthal mit Dietmar Ebert
Sep 25 um 17:00

Clara und Edu­ard Rosen­thal im Span­nungs­feld von Wis­sen­schaft, Poli­tik und Kunst. Füh­rung mit Diet­mar Ebert

Clara und Edu­ard Rosen­thal gehör­ten im ers­ten Vier­tel des 20. Jahr­hun­derts zu den ton­ab­ge­ben­den Per­sön­lich­kei­ten in Jena. Sie führ­ten ein gast­freund­li­ches Haus, in dem sich Wis­sen­schaft­ler und Künst­ler tra­fen. Edu­ard Rosen­thal war seit 1896 Pro­fes­sor für Rechts­wis­sen­schaft, Staats-und Verwaltungs‑, Völ­ker­recht und Rechts­ge­schichte. Zwei­mal amtierte er als Pro­rek­tor der Jenaer Uni­ver­si­tät. Er war 25 Jahre Vor­sit­zen­der des Lese­hal­len­ver­eins, war von 1903 bis 1908 ers­ter Vor­sit­zen­der des Jenaer Kunst­ver­eins und ver­fasste das Sta­tut für die Jenaer und Thü­rin­ger Volks­hoch­schule. Clara Rosen­thal war von 1903 bis 1908 Vor­stands­mit­glied im Vor­stand der Gesell­schaft der Kunst­freunde von Jena und Wei­mar. Edu­ard Rosen­thal gilt als „Vater der ers­ten demo­kra­ti­schen Ver­fas­sung in Thü­rin­gen“. Als Clara Rosen­thal 1941 von den Nazis aus ihrem Haus ver­trie­ben wer­den sollte, wählte sie den Frei­tod.

 

Orga­ni­sa­tor: Lese-Zei­chen e.V., DFG-Kol­leg­for­scher_in­nen­gruppe „Post­wachs­tums­ge­sell­schaf­ten«, Jen­a­Kul­tur, mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei

Podiumsgespräch über Gegenwartsdichtung mit Ali Abdollahi und Heinrich Detering in Weimar
Sep 25 um 18:00

»Dichten ist ein Übermut«


Ein Gespräch über Gegen­warts­dich­tung in Ost und West (Iran und Deutsch­land) und die Bezie­hun­gen der Dich­tung zu Reli­gion, Poli­tik und Gesell­schaft heute

 

Mit­wir­kende:

  • Ali Abdol­lahi (Tehe­ran), Lite­ra­tur­wis­sen­schaft­ler, Lyri­ker, Über­set­zer
  • Prof. Dr. Hein­rich Dete­ring (Göt­tin­gen), Pro­fes­sor für Neuere deut­sche Lite­ra­tur und Ver­glei­chende Lite­ra­tur­wis­sen­schaft, Lyri­ker
  • Mode­ra­tion: Dr. Annette See­mann (Wei­mar), Schrift­stel­le­rin, Über­set­ze­rin, Lite­ra­tur­wis­sen­schaft­le­rin

 

»Gehört der Islam zu Deutsch­land?« Diese Frage, so pla­ka­tiv sie in ihrer Ver­kür­zung klin­gen mag, bewegt seit Jah­ren die Gemü­ter in unse­rer Gesell­schaft. Vor 200 Jah­ren schrieb Johann Wolf­gang Goe­the im »West-öst­li­chen Divan« die Verse »Ori­ent und Okzi­dent sind nicht mehr zu tren­nen« und nahm damit einen gesell­schaft­li­chen Dis­kurs vor­weg, der heute alle euro­päi­schen Gesell­schaf­ten und die Gesell­schaf­ten des Nahen Ostens beschäf­tigt. Der Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat, zu des­sen Mit­glie­dern nicht nur Ver­eine, die sich der För­de­rung der zeit­ge­nös­si­schen Lite­ra­tur Thü­rin­gens wid­men, son­dern auch die Klas­sik Stif­tung Wei­mar und die Freun­des­ge­sell­schaft des Goe­the- und Schil­ler­ar­chivs gehö­ren, möchte mit sei­nem Vor­ha­ben »Ori­ent und Okzi­dent sind nicht mehr zu tren­nen – 200 Jahre West-öst­li­cher Divan« diese aktu­el­len gesell­schaft­li­chen Dis­kurse vor dem Hin­ter­grund von Goe­thes »West-öst­li­chem Divan« beleuch­ten.

Dabei kann und soll es jedoch nicht nur um ein­sei­tige Betrach­tun­gen von z.B. einem Roman, einem Gedicht gehen, die in der Gegen­wart ent­stan­den sind, son­dern um die Betrach­tung des gesam­ten Kon­tex­tes. Wir wol­len auch die geis­tes­ge­schicht­li­chen Tie­fen­di­men­sio­nen auf­de­cken, ohne deren Beach­tung die gegen­wär­tige Debatte weder rich­tig zu ver­ste­hen noch ver­ant­wor­tungs­voll zu füh­ren ist. Dabei hilft uns der Blick auf Thü­rin­gen: Denn hier, in Wei­mar, voll­endete Goe­the 1819 sein epo­cha­les Werk, den »West-öst­li­chen Divan«, in dem er sich so inten­siv wie nie­mand zuvor mit  dem Islam und der per­si­schen Kul­tur aus­ein­an­der­setzte und zu heute wie­der brand­ak­tu­el­len Ein­sich­ten kam. Die­ses Span­nungs­feld zwi­schen Goe­thes Werk und dem aktu­el­len künst­le­ri­schen Schaf­fen in der per­si­schen Kul­tur soll das Pro­jekt aus­lo­ten. Am Bei­spiel der per­si­schen Kul­tur geht das Pro­jekt poli­ti­schen Ver­wer­fun­gen des Nahen Ostens ebenso nach wie heu­ti­gen lite­ra­ri­schen Dis­kur­sen zwi­schen per­si­scher und deut­scher Kul­tur.

 

Zu den Autoren:

Ali Abdol­lahi ist ein ira­ni­scher Lyri­ker und lite­ra­ri­scher Über­set­zer. Gebo­ren wurde er am 30. März 1968 in Bir­jand (Süd-Kho­ra­san), Iran. Ali Abdol­lahi ist Dich­ter, Lite­ra­tur­kri­ti­ker und Über­set­zer. Er stu­dierte von 1986 bis 1991 Deut­sche Spra­che und Lite­ra­tur an der Beheschti-Uni­ver­si­tät in Tehe­ran. Von 1992–1996 stu­dierte er „Deut­sche Spra­che und Didak­tik“ an der Tar­biat Mod­da­res Uni­ver­si­tät in Tehe­ran. Die­ses Stu­dium schloss er mit einer Diplom­ar­beit über „Kon­krete Poe­sie im Deutsch­un­ter­richt“ ab. Seit 1992 ist er als frei­be­ruf­li­cher Jour­na­list tätig und seit 1994 Mit­ar­bei­ter des Über­set­zungs­bü­ros „Abiz“ in Tehe­ran. Seine Gedichte gehö­ren zu den bedeu­tends­ten der moder­ner ira­ni­scher Lyrik. Seine Spra­che zeugt von einer ein­zig­ar­ti­gen Ver­flech­tung von Geho­ben­heit und Ver­ständ­lich­keit. Er greift tief­sin­nige phi­lo­so­phi­sche, geschicht­li­che, gesell­schaft­li­che The­men auf und bear­bei­tet sie in sei­ner Lyrik mit einer indi­vi­du­el­len ori­gi­nel­len Prä­zi­sion. Neben sei­ner Arbeit als Lyri­ker über­setzt er seit meh­re­ren Jah­ren aus dem Deut­schen ins Per­si­sche. Seine Antho­lo­gien moder­ner deutsch­spra­chi­ger Prosa und Lyrik haben bereits meh­rere Auf­la­gen im Iran erreicht. Ali Abdol­lahi hat außer zahl­rei­chen Lesun­gen im Iran mehr­mals außer­halb des Lan­des unter ande­rem in Neu-Delhi, Wien, Ber­lin, Frank­furt aus sei­nen Wer­ken gele­sen. Er lebte bis vor sei­ner Über­sied­lung nach Ber­lin im Herbst 2019 als freier Schrift­stel­ler in Karaj im Iran.

Prof. Dr. Dr. h. c. Hein­rich Dete­ring lehrt Neuere deut­sche Lite­ra­tur und Ver­glei­chende Lite­ra­tur­wis­sen­schaft an der Uni­ver­si­tät Göt­tin­gen. Er wurde 1959 in Neu­müns­ter gebo­ren; stu­dierte Deut­sche Phi­lo­lo­gie, Theo­lo­gie, Skan­di­na­vis­tik und Phi­lo­so­phie in Göt­tin­gen, Hei­del­berg und Odense. Von 1988 bis 1994 war er Hoch­schul­as­sis­tent am Lehr­stuhl von Albrecht Schöne, Nach sei­ner Pro­mo­tion 1988 folgte 1993 die Habi­li­ta­tion. Von 1994 bis 1995 ver­trat der eine Pro­fes­sur für Kom­pa­ra­tis­tik an der Lud­wig-Maxi­mi­li­ans-Uni­ver­si­tät Mün­chen. Von 1995 bis 2005 hatte er den Lehr­stuhl für Neuere Deut­sche Lite­ra­tur und Neuere Nor­di­sche Lite­ra­tu­ren in Kiel. Seit 2005 hält er den Lehr­stuhl für Neuere deut­sche und Ver­glei­chende Lite­ra­tur­wis­sen­schaft an der Uni­ver­si­tät Göt­tin­gen. Im uni­ver­si­tä­ren Bereich erhielt Hein­rich Dete­ring zahl­rei­che Gast­do­zen­tu­ren und Gast­pro­fes­su­ren an euro­päi­schen und außer­eu­ro­päi­schen Uni­ver­si­tä­ten. Neben sei­ner wis­sen­schaft­li­chen Tätig­keit und zahl­rei­chen wis­sen­schaft­li­chen Publi­ka­tio­nen legte Hein­rich Dete­ring bis­lang zehn Gedicht­bände vor, des­sen neu­es­ter 2019 unter dem Titel „Unter­tau­chen“ im Göt­tin­ger Wall­stein Ver­lag erschien.

 

Eine Ver­an­stal­tung des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes e.V. in Zusam­men­ar­beit mit dem Schil­ler-Gar­ten­haus in Jena.

Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen und der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei.

Sep
26
Do
Villa Rosenthal: Ort des Austauschs, der Entschleunigung und des Erzählens von Morgen
Sep 26 um 13:00

Jena erlebt im Herbst 2019 eine Kon­fe­renz der Super­la­tive: In der letz­ten Sep­tem­ber­wo­che wer­den über 1.000 Sozialwissenschaftler*innen nach Jena kom­men, um an der inter­na­tio­na­len Kon­fe­renz „Great Trans­for­ma­tion: Die Zukunft moder­ner Gesell­schaf­ten“ teil­zu­neh­men. Sie wird von der DFG-Kollegforscher*innengruppe „Post­wachs­tums­ge­sell­schaf­ten“ am Insti­tut für Sozio­lo­gie der Fried­rich-Schil­ler-Uni­ver­si­tät Jena und der Deut­schen Gesell­schaft für Sozio­lo­gie ver­an­stal­tet.

Bei sol­cher wis­sen­schaft­li­chen Exzel­lenz in Fra­gen der gegen­wär­ti­gen und zukünf­ti­gen Gesell­schaft suchen wir den Aus­tausch. Alle sol­len sich an der Dis­kus­sion um gesell­schaft­li­che Ent­wick­lun­gen und mög­li­che Zukünfte betei­li­gen kön­nen. Um die­sen Aus­tausch zwi­schen Bürger*innen und Sozialwissenschaftler*innen mög­lichst anre­gend umzu­set­zen, fin­det ein Fes­ti­val zeit­gleich zur Kon­fe­renz statt unter dem Titel „GREAT TRANSFORMATION. Von Spu­ren und Träu­men einer bes­se­ren Welt.“ Es wird gemein­sam mit Jen­a­Kul­tur und vie­len wei­te­ren Initia­ti­ven und Ver­ei­nen orga­ni­siert.

Das Fes­ti­val­zen­trum bil­det die Villa Rosen­thal. Sie wird in einen Ort des Aus­tauschs, der Ent­schleu­ni­gung und des Erzäh­lens von Mor­gen ver­wan­delt. Vom 24.–27.09.2019 steht sie für die Stadt­ge­sell­schaft und die Konferenzteilnehmer*innen offen. Bei Kaf­fee, Tee und Gebäck kommt man im wun­der­schö­nen Gar­ten oder in der präch­ti­gen Villa unge­zwun­gen ins Gespräch. Ab 13 Uhr emp­fängt Sie die Erzäh­le­rin Antje Horn und der Musi­ker und Klang­künst­ler Tim Hel­big. Der freie Aus­tausch kann begin­nen.

Workshop mit Torsten Schäfer in Jena
Sep 26 um 15:00

Noi Tam Rof Snart / Work­shop mit Tors­ten Schä­fer

Den Wan­del neu erzäh­len, die Worte anders den­ken: Sti­lis­ti­sche Streckün­gen für eine Poe­tik der Trans­for­ma­tion. Denn erst wenn eine Zuvie­li­sa­tion mit ihrem Erreich­tum zufrie­den ist, kann Nach­hall­tig­keit ent­ste­hen.

Tors­ten Schä­fer ist Jour­na­list, Autor und Pro­fes­sor für Online­jour­na­lis­mus/-kom­mu­ni­ka­tion, Medi­en­ent­wick­lung an der Hoch­schule Darm­stadt. Er lei­tet das Web­por­tal Grü­ner Jour­na­lis­mus https://gruener-journalismus.de

 

Orga­ni­sa­tor: DFG-Kol­leg­for­scher_in­nen­gruppe „Postwachstumsgesellschaften“in Ver­bin­dung mit Jen­a­Kul­tur

Ein Abend mit Anne Kies, Steffen Mensching und dem iranischen Schriftsteller Ali Abdollahi im Schillerhaus Rudolstadt
Sep 26 um 19:30

Dich­ten ist ein Über­mut“ – 200 Jahre „West-öst­li­cher Divan“ zwi­schen Klas­sik und Gegen­wart

Ein Abend mit Anne Kies, Stef­fen Men­sching und dem ira­ni­schen Schrift­stel­ler Ali Abdol­lahi

 

Vor 200 Jah­ren erschien Johann Wolf­gang von Goe­thes Gedicht­samm­lung „West-öst­li­cher Divan“ als Ergeb­nis sei­ner Beschäf­ti­gung mit den Gedich­ten des per­si­schen Dich­ters Hafis. Ein hoher Anteil der Gedichte geht auf Goe­thes Brief­wech­sel mit Mari­anne von Wil­le­mer zurück, von der auch einige Gedichte des Divan stam­men. Anne Kies und Stef­fen Men­sching ver­lei­hen in ihrer Lesung den Gedich­ten Prä­senz, und der in Iran lebende Dich­ter, Über­set­zer und Kul­tur­ver­mitt­ler Ali Abdol­lahi zeigt mit sei­ner eige­nen Dich­tung und im Gespräch, wie leben­dig und span­nend die aktu­elle ira­ni­sche Lite­ra­tur­szene ist.

 

Eine Ver­an­stal­tung des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes e.V. in Zusam­men­ar­beit mit dem Schil­ler­haus Rudol­stadt. Die Ver­an­stal­tung fin­det im Rah­men der Reihe »Ori­ent und Okzi­dent sind nicht mehr zu tren­nen – 200 Jahre West-öst­li­cher Divan« statt. Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung durch die Kul­tur­stif­tung des Frei­staats Thü­rin­gen und der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei.

Sep
27
Fr
Villa Rosenthal: Ort des Austauschs, der Entschleunigung und des Erzählens von Morgen
Sep 27 um 13:00

Jena erlebt im Herbst 2019 eine Kon­fe­renz der Super­la­tive: In der letz­ten Sep­tem­ber­wo­che wer­den über 1.000 Sozialwissenschaftler*innen nach Jena kom­men, um an der inter­na­tio­na­len Kon­fe­renz „Great Trans­for­ma­tion: Die Zukunft moder­ner Gesell­schaf­ten“ teil­zu­neh­men. Sie wird von der DFG-Kollegforscher*innengruppe „Post­wachs­tums­ge­sell­schaf­ten“ am Insti­tut für Sozio­lo­gie der Fried­rich-Schil­ler-Uni­ver­si­tät Jena und der Deut­schen Gesell­schaft für Sozio­lo­gie ver­an­stal­tet.

Bei sol­cher wis­sen­schaft­li­chen Exzel­lenz in Fra­gen der gegen­wär­ti­gen und zukünf­ti­gen Gesell­schaft suchen wir den Aus­tausch. Alle sol­len sich an der Dis­kus­sion um gesell­schaft­li­che Ent­wick­lun­gen und mög­li­che Zukünfte betei­li­gen kön­nen. Um die­sen Aus­tausch zwi­schen Bürger*innen und Sozialwissenschaftler*innen mög­lichst anre­gend umzu­set­zen, fin­det ein Fes­ti­val zeit­gleich zur Kon­fe­renz statt unter dem Titel „GREAT TRANSFORMATION. Von Spu­ren und Träu­men einer bes­se­ren Welt.“ Es wird gemein­sam mit Jen­a­Kul­tur und vie­len wei­te­ren Initia­ti­ven und Ver­ei­nen orga­ni­siert.

Das Fes­ti­val­zen­trum bil­det die Villa Rosen­thal. Sie wird in einen Ort des Aus­tauschs, der Ent­schleu­ni­gung und des Erzäh­lens von Mor­gen ver­wan­delt. Vom 24.–27.09.2019 steht sie für die Stadt­ge­sell­schaft und die Konferenzteilnehmer*innen offen. Bei Kaf­fee, Tee und Gebäck kommt man im wun­der­schö­nen Gar­ten oder in der präch­ti­gen Villa unge­zwun­gen ins Gespräch. Ab 13 Uhr emp­fängt Sie die Erzäh­le­rin Antje Horn und der Musi­ker und Klang­künst­ler Tim Hel­big. Der freie Aus­tausch kann begin­nen.

Vortrag, Videoeinspielung, Gespräch zum Thema: »Jugend auf den Barrikaden – Vom Wunsch, Zukunft mitzugestalten« in Suhl
Sep 27 um 19:30

Vor­trag, Video­ein­spie­lung, Gespräch zum Thema: »Jugend auf den Bar­ri­ka­den – Vom Wunsch, Zukunft mit­zu­ge­stal­ten« / anschlie­ßend Podi­ums­dis­kus­sion

 

Mit Simon Marian Hoff­mann und Tracy Osei-Tutu kom­men zwei pro­mi­nente Prot­ago­nis­ten der ein­fluss­rei­chen Bewe­gung „Demo­kra­ti­sche Stimme der Jugend“ nach Suhl, um über die Ziele ihrer Bewe­gung, über die Wün­sche und die For­de­run­gen der Jugend zu spre­chen.

Warum wer­den unsere Wün­sche nicht wahr­ge­nom­men, warum wer­den sie nicht beach­tet, wenn wir doch die Genera­tion sind, die noch am längs­ten auf die­ser Erde leben wird?

Warum bestim­men Men­schen, die viel älter sind als wir, über unsere Zukunft? Wis­sen die denn wirk­lich, wie wir leben wol­len?

Warum wer­den unsere Ideen nicht umge­setzt, obwohl klar ist, dass die Stra­te­gien der „alten“ Poli­ti­ker ja erst zu den heu­ti­gen Pro­ble­men (Kli­ma­wan­del, soziale Unge­rech­tig­keit…) geführt haben.

Warum wird es uns so schwer­ge­macht, unsere Kraft und unsere unver­brauchte Ener­gie zur Umset­zung unse­rer Ideen ein­zu­set­zen?

Auf was berei­tet eigent­lich das heu­tige Abitur vor, wenn die glei­chen Fra­gen gestellt wer­den, die schon vor 20 Jah­ren gestellt wur­den, obwohl sich die Welt grund­le­gend geän­dert hat?

Wenn wir alle das Glei­che ler­nen, wie die Jugend vor 20 Jah­ren – wie wol­len wir dann etwas ver­än­dern?

Wovor habt ihr eigent­lich Angst?

Diese und ähn­li­che Fra­gen stel­len sich junge Men­schen ver­mehrt und arti­ku­lie­ren ihre For­de­run­gen mitt­ler­weile auch vehe­ment öffent­lich. Bewe­gun­gen wie Fri­days For Future, Extinc­tion Rebel­lion, YOU MOVE oder Ende Gelände und nicht zuletzt natür­lich auch das welt­weit beach­tete Ein­zel­enga­ge­ment von Greta Thun­berg bewe­gen Mil­lio­nen Men­schen. Ein Teil der inter­es­sier­ten und auf­ge­schlos­se­nen Jugend ist zwei­fels­ohne poli­ti­scher gewor­den, orga­ni­siert sich – anders als in frü­he­ren Genera­tio­nen – gewalt­frei. In der kom­men­den Quer­den­ken-Ver­an­stal­tung äußern sich zwei pro­mi­nente Mit­strei­ter der neuen deut­schen Jugend­be­we­gung – Simon Marian Hoff­mann und Tracy Osei-Tutu vom Ver­ein Demo­kra­ti­sche Stimme der Jugend e.V. In ihrem Vor­trag, der durch die Ein­spie­lung von Video­se­quen­zen beglei­tet wird, beschäf­ti­gen sie sich unter ande­rem genau mit jenen oben gestell­ten Fra­gen, erzäh­len von ihrem Enga­ge­ment und von ihren Zie­len. Das Publi­kum, das zum Mit­dis­ku­tie­ren ein­ge­la­den ist, erwar­tet ein durch­aus unbe­que­mer Abend, der sicher­lich noch lange nach­hal­len wird.

  • Simon Marian Hoff­mann wurde 1996 in Fil­der­stadt gebo­ren. Sein größ­ter Traum war seit sei­ner Kind­heit Schau­spie­ler zu wer­den. Die­sem Ziel ging er einige Jahre mit der Teil­nahme an diver­sen Thea­ter­pro­jek­ten nach Zwi­schen­zeit­lich begann er seine eige­nen Kunst­ob­jekte zu kre­ieren. Bald ent­deckte er seine Liebe zum Schrei­ben von Kurz­ge­schich­ten bis zu Dreh­bü­chern. 2010 drehte er als Regis­seur und Haupt­dar­stel­ler sei­nen ers­ten Film, mit dem er einige Preise gewann. Kurz dar­auf grün­dete er seine eigene Film­pro­duk­ti­ons­firma „Kem­perly Film Pro­duk­tion“. Mitt­ler­weile hat er als Schau­spie­ler und Regis­seur an über 20 Fil­men mit­ge­wirkt, mehr als die Hälfte davon selbst umge­setzt und dut­zende Preise gewon­nen Der­zeit lebt er in Adel­berg bei Stutt­gart, wo er sei­nen diver­sen Pro­jek­ten nach­kommt und zur Schule geht. Er ist Voll­zeit-Frei­be­ruf­ler und Akti­vist. (http://www.simon-hoffmann.com)
  • Tracy Osei-Tutu ist 20 Jahre alt, lebt in Ber­lin und ist Poli­tik­stu­den­tin. Sie ist Spre­che­rin des Ver­eins Demo­kra­ti­sche Stimme der Jugend e.V. und for­dert u.a. ein Wahl­recht für Kin­der und einen Jugend­rat mit Veto­recht – zuletzt ket­tete sie sich dafür im Bun­des­tag an. Zudem ist sie Mit­glied in der Initia­tive Welt­vi­sion.

 

Sep
28
Sa
Kreatives Schreiben mit Anke Engelmann im Kultur: Haus Dacheröden Erfurt
Sep 28 um 11:00 – 15:00

SCHREIB TECHNIK 
Krea­ti­ves Schrei­ben am 28. Sep­tem­ber 2019

Man kann sich ihr ver­wei­gern, doch ent­zie­hen kann man sich ihr nicht: Tech­nik ist all­ge­gen­wär­tig. Stock und Por­sche, Stein und Smart­phone kön­nen dem Leben die­nen und hel­fen, Kräfte und Res­sour­cen zu erschlie­ßen. Doch wer dient wem? Was kann Tech­nik bewir­ken, wenn wir erwach­sen und ver­ant­wor­tungs­voll mit ihr umge­hen? Und was pas­siert, wenn nicht?
Wer tech­ni­sche Geräte benutzt, braucht kul­tu­rel­les Wis­sen. Zum Staub­saugen, zum Auto­fah­ren, zum Whats-Appen muss man nicht klug oder krea­tiv sein. Doch wer Tech­ni­ken anwen­det, baut sich Wege, pro­biert und wählt aus meh­re­ren Stra­te­gien die beste aus, zum Bei­spiel, um gute Texte zu schrei­ben. Tech­nik und Tech­ni­ken: unser Thema im Sep­tem­ber. Ich freu mich drauf!

ACHTUNG, NICHT VERGESSEN: Wir begin­nen bereits um 10 Uhr!

Anmel­dung über: Kul­tur: Haus Dacheröden

Tele­fon 0361 644 123 75

Mail kontakt@herbstlese.de

Anke Engel­mann (Büro für ange­wandte Poe­sie).

Okt
1
Di
Lesung und Gespräch mit Michael von Hintzenstern und Jens-Fietje Dwars in Weimar
Okt 1 um 19:30

»Buch­künst­le­ri­sche Klein­ode« – »Edi­tion Orna­ment – Lite­ra­tur und Gra­fik«

 

Michael von Hint­zen­stern zele­briert Aus­schnitte aus Schwit­ters »Ur-Sonate« und Jens-Fietje Dwars, Her­aus­ge­ber und Gestal­ter der Reihe, liest aus wun­der­bar skur­ri­len Schwit­ters-Geschich­ten von Horst Hus­sel, des letz­ten Dada­is­ten und legen­dä­ren Buch­ge­stal­ters der DDR.

Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Kul­tur­di­rek­tion Wei­mar.

Okt
8
Di
Altenburger Buchquartett
Okt 8 um 19:00

Zwei pas­sio­nierte Lese­rin­nen und ein pas­sio­nier­ter Leser aus dem Alten­bur­ger Land wol­len ihre Lei­den­schaft öffent­lich machen und gemein­sam über aktu­elle Neu­erschei­nun­gen und Klas­si­ker spre­chen, die sie beson­ders gefan­gen­ge­nom­men haben. Alle drei haben in ihrem eigent­li­chen Beruf nicht unmit­tel­bar etwas mit Lite­ra­tur- und Sach­bü­chern zu tun, begeis­terte Leser sind sie trotz­dem und noch lie­ber reden und strei­ten sie über ihre Lese­früchte. Es han­delt sich um Dr. Kris­tin Jahn, die Super­in­ten­den­tin im Kir­chen­kreis Alten­bur­ger Land, Bir­git Sei­ler, Lei­te­rin des Fach­diens­tes Natur- und Umwelt­schutz beim Land­rats­amt Alten­bur­ger Land und Dr. Roland Krischke, den Direk­tor des Lin­denau-Muse­ums Alten­burg. Das Quar­tett wird kom­plet­tiert von einem Unbe­kann­ten oder einer Unbe­kann­ten, des­sen oder deren Iden­ti­tät erst am Abend des Buch­quar­tetts gelüf­tet wird.

Im Mit­tel­punkt aber ste­hen die Bücher. Am 8. Okto­ber wer­den die fol­gen­den Titel bespro­chen: Theo­dor Fon­tane: Der Stech­lin (1897), Teré­zia Mora: Alle Tage (2004), Anselm Oelze: Wal­lace (2019) und Saša Sta­nišić: Her­kunft (2019). Alle Lite­ra­tur­freunde sind herz­lich ein­ge­la­den zum Zuhö­ren und Mit­dis­ku­tie­ren.

Das „Alten­bur­ger Buch­quar­tett“ wird in loser Folge durch das Alten­bur­ger Land zie­hen, um mög­lichst vie­len Men­schen das Lesen wie­der schmack­haft zu machen.

Die vor­ge­stell­ten Bücher

Theo­dor Fon­tane: Der Stech­lin
Teré­zia Mora: Alle Tage
Anselm Oelze: Wal­lace
Saša Sta­nišić: Her­kunft

Das Alten­bur­ger Buch­quar­tett 

Dr. Kris­tin Jahn, gebo­ren 1976, hat evan­ge­li­sche Theo­lo­gie und Ger­ma­nis­tik in Jena stu­diert. Sie war von 2007 an als Pfar­re­rin in der Evan­ge­li­schen Kir­che in Mit­tel­deutsch­land tätig. Nach Sta­tio­nen in Mei­nin­gen und Wit­ten­berg ist sie seit 2017 Super­in­ten­den­tin im Kir­chen­kreis Alten­bur­ger Land.

Bir­git Sei­ler, gebo­ren 1964, hat Agrar­wis­sen­schaf­ten und Bio­lo­gie an der Uni­ver­si­tät Leip­zig sowie Ver­wal­tungs­recht an der Thü­rin­ger Ver­wal­tungs­hoch­schule in Gotha stu­diert. Von 2003 bis 2014 war sie Dozen­tin für Umwelt­recht an der Ost­thü­rin­ger Ver­wal­tungs­aka­de­mie. Seit 2014 ist sie Lei­te­rin des Fach­diens­tes Natur- und Umwelt­schutz beim Land­rats­amt Alten­bur­ger Land.

Dr. Roland Krischke, gebo­ren 1967, hat Roma­nis­tik, Sla­wis­tik, Phi­lo­so­phie und Ger­ma­nis­tik in Hei­del­berg, Müns­ter, Wien und Frank­furt am Main stu­diert. Nach Muse­um­s­tä­tig­kei­ten in Hei­del­berg, Mainz und Gotha ist er seit 2016 Direk­tor des Lin­denau-Muse­ums Alten­burg.

Zu jedem Alten­bur­ger Buch­quar­tett lädt das Leser­trio einen Unbe­kann­ten oder eine Unbe­kannte ein, der oder die eben­falls ein Buch vor­stel­len wird. Seine oder ihre Iden­ti­tät wird aber erst am Abend selbst gelüf­tet.

Okt
12
Sa
Schiller-Programm in den Meininger Museen
Okt 12 um 19:00

Zu einem mehr­stün­di­gen Abend­pro­gramm rund um Fried­rich Schil­ler laden die Mei­nin­ger Museen in das Schloss Eli­sa­be­then­burg ein.

Schil­lers Locken“ heißt der Titel des dies­jäh­ri­gen Muse­ums­abends. Was hat es damit wohl auf sich? Ist die klas­si­sche Haar­tracht des Dich­ters gemeint? Oder will er vor sei­nem 260. Geburts­tag am 10. Novem­ber seine Gäste ins Mei­nin­ger Schloss locken? Viel­leicht, weil er sie nicht in sei­nem eins­ti­gen Bau­er­ba­cher Asyl emp­fan­gen kann? Weil sein dor­ti­ger Unter­schlupf gerade Bau­stelle und daher unzu­gäng­lich ist? Im Vor­aus sei so viel gesagt: Immer wie­der wird es um eine Drei­ecks­ge­schichte gehen: zwi­schen Bau­er­bach, Mei­nin­gen und Wei­mar, zwi­schen dem Dich­ter, sei­ner Schwes­ter und einem Schloss­bi­blio­the­kar. Auch ein Mei­nin­ger Her­zog spielt am Rande mit.

Das Pro­gramm beginnt mit einem Auf­tritt der Nach­wuchs­gruppe des Kin­der- und Jugend­thea­ters TOHUWABOHU Mei­nin­gen im Mar­mor­saal. Danach wird an glei­chem Ort Flo­rian Beck, wis­sen­schaft­li­cher Mit­ar­bei­ter des Thea­ter­mu­se­ums „Zau­ber­welt der Kulisse“ über Schil­lers  Bau­er­ba­cher Lek­türe und deren Fol­gen für die deut­sche Bühne spre­chen. Zeit­gleich laden Dr. Bet­tina Wer­che von der Klas­sik Stif­tung Wei­mar und Dr. Andreas Sei­fert, Lei­ter des Lite­ra­tur­mu­se­ums Baum­bach­haus, zu einer Zeit­reise durch das Bau­er­ba­cher Asyl des Dich­ters ein. Dies geschieht anhand von Ein­rich­tungs­ge­gen­stän­den aus dem dor­ti­gen Schil­ler­haus, die in der Art eines Schau­de­pots, begin­nend mit dem Muse­ums­abend, bis Ende März 2020 rund um den Schil­ler­wür­fel in der Mitt­le­ren Gale­rie gezeigt wer­den. Eine anschlie­ßende Pause ermög­licht es den Besu­chern, im Muse­ums­café u.a. Schil­ler­äp­fel, Schil­ler­lo­cken und Schil­ler­wür­fel zu ver­kos­ten. Den Muse­ums­abend beschließt ein lite­ra­risch-musi­ka­li­sches Pro­gramm mit dem Titel „Ich kann auch wit­zig sein“. Elke Büch­ner aus Mei­nin­gen, von der auch Idee und Kon­zep­tion des Pro­gram­mes stam­men, liest dann Hei­te­res von, mit und über Fried­rich Schil­ler. Die musi­ka­li­sche Beglei­tung über­nimmt die Mei­nin­ge­rin Renate Kubisch mit ihrem E‑Cello.

 

Am 10. Novem­ber 1759 war er in Mar­bach am Neckar zur Welt gekom­men: Fried­rich Schil­ler, neben Goe­the der meist­ge­nannte Ver­tre­ter der deut­schen Natio­nal­li­te­ra­tur. Seine Wirk­sam­keit ent­fal­tete der Dra­ma­ti­ker, His­to­ri­ker, Publi­zist und Bal­la­den­dich­ter jedoch im Thü­rin­gi­schen. Wei­mar, Jena und Rudol­stadt schmü­cken sich mit sei­nem Namen. Aber auch mit Bau­er­bach, Mei­nin­gen und sei­nem Resi­denz­schloss Eli­sa­be­then­burg sind Bio­gra­fie und Wir­ken Fried­rich Schil­lers mehr­fach ver­knüpft. Aus der Eli­sa­be­then­burg erhielt der junge Flücht­ling Schil­ler 1783 wich­tige Bücher und sie­ben Jahre spä­ter eine ebenso wich­tige Urkunde im Vor­feld sei­ner Hei­rat mit Char­lotte von Len­ge­feld. Im nahe­ge­le­ge­nen Dorfe Bau­er­bach fand der würt­tem­ber­gi­sche Deser­teur ein Asyl und viel Zeit zum Schrei­ben, Stu­die­ren – und Lie­ben. Letz­te­res lei­der nur in Gedan­ken. In Mei­nin­gen schließ­lich lebte Schil­lers dama­li­ger Busen­freund Rein­wald. Der wie­derum war Ursa­che dafür, dass Schil­lers Schwes­ter Chris­to­p­hine ins­ge­samt 55 Jahre in der Stadt zubrachte. Und schließ­lich wurde Mei­nin­gen die Stätte mus­ter­gül­ti­ger Auf­füh­run­gen von sei­nen Dra­men.

Okt
19
Sa
Kerzenlichtführung durch das Schillerhaus Rudolstadt
Okt 19 um 21:00

Ker­zen­licht­füh­rung: All­tags­le­ben im 18. Jahr­hun­dert

 

Die Son­der­füh­rung mit Daniela Danz, der Lei­te­rin des Hau­ses, lässt die Muse­ums­räume wie­der leben­dig wer­den: Womit ver­trieb man sich im Beul­witz­schen Salon an lan­gen, dunk­len Win­ter­aben­den die Zeit; was waren die Freu­den des Som­mers; was hing im Klei­der­schrank und was gab es in der Küche – und wo war eigent­lich das Bade­zim­mer? Manch­mal trägt ein Gang über die Hin­ter­treppe auch dazu bei, einen Blick zu erha­schen, der für das Ver­ständ­nis der Lite­ra­tur des aus­ge­hen­den 18. Jahr­hun­derts eini­gen Auf­schluss bringt.

Okt
20
So
Führungen durch die Sonderausstellung: „Die F.N. –Schlaufe – Ernstes und Heiteres aus dem Leben des fabelhaften Friedrich Nietzsche“ im Romantikerhaus Jena
Okt 20 um 11:00

Öffent­li­che Füh­run­gen durch die Son­der­aus­stel­lung: „Die F.N. –Schlaufe – Erns­tes und Hei­te­res aus dem Leben des fabel­haf­ten Fried­rich Nietz­sche“

Am Sonn­tag, dem 20.10. besteht das letzte Mal die Mög­lich­keit, die Werke Tho­mas Zieg­lers und sei­ner „F.N.-Schlaufe“ im Roman­tik­erhaus zu sehen. An die­sem Tag wird es 11 & 15 Uhr jeweils eine öffent­li­che Füh­rung geben.

Die Zahl der Teil­neh­men­den ist jeweils auf 20 Per­so­nen begrenzt.

Führungen durch die Sonderausstellung: „Die F.N. –Schlaufe – Ernstes und Heiteres aus dem Leben des fabelhaften Friedrich Nietzsche“ im Romantikerhaus Jena
Okt 20 um 15:00

Öffent­li­che Füh­run­gen durch die Son­der­aus­stel­lung: „Die F.N. –Schlaufe – Erns­tes und Hei­te­res aus dem Leben des fabel­haf­ten Fried­rich Nietz­sche“

Am Sonn­tag, dem 20.10. besteht das letzte Mal die Mög­lich­keit, die Werke Tho­mas Zieg­lers und sei­ner „F.N.-Schlaufe“ im Roman­tik­erhaus zu sehen. An die­sem Tag wird es 11 & 15 Uhr jeweils eine öffent­li­che Füh­rung geben.

Die Zahl der Teil­neh­men­den ist jeweils auf 20 Per­so­nen begrenzt.

Okt
21
Mo
»JuLe-Treff im Leseladen« in Weimar
Okt 21 um 16:00

Junge Leser ab 12 Jah­ren tref­fen sich in der Ecker­mann-Buch­hand­lung!

Du bist zwi­schen 12–16 Jah­ren und liest gern?
Du bist neu­gie­rig auf aktu­elle Titel?
Du hast Lust, auch ande­ren einen Buch­tipp zu geben?
Dann bist Du bei uns als Testleser/in rich­tig!

Wir tref­fen uns ein­mal monat­lich zum Reden, Raten, Bewer­ten und Emp­feh­len. Auf uns war­tet ein Jahr vol­ler Lese­aben­teuer! Wir freuen uns auf Dich!

Sabine Arndt, Biblio­the­ka­rin
Johan­nes Stein­hö­fel und das Team der Ecker­mann-Buch­hand­lung
Sig­run Lüdde und die Lite­ra­ri­sche Gesell­schaft Thü­rin­gen e.V.

Hermsdorfer Gespräch mit Tanja Brandes
Okt 21 um 19:00

Herms­dor­fer Gespräch: Tanja Bran­des „Ost­frauen ver­än­dern die Repu­blik“

Wohin man auch hört, immer wie­der erklingt das Hohe­lied auf die ost­deut­schen Frauen: Sie sind berufs­mo­bi­ler, risi­ko­be­rei­ter und auf­stiegs­ori­en­tier­ter als die Män­ner. In der Tat: Ost­frauen sind häu­fi­ger berufs­tä­tig als West­frauen, keh­ren nach der Geburt eines Kin­des frü­her auf Voll­zeit­stel­len zurück und mischen in der Poli­tik kräf­tig mit. Die Ost­frauen haben dem ver­ei­nig­ten Deutsch­land ihren Stem­pel auf­ge­drückt. Aber warum?
Tanja Bran­des und Mar­kus Decker arbei­ten her­aus, was Ost­frauen in die deut­sche Ein­heit kon­kret ein­ge­bracht haben, und ver­mit­teln über­ra­schende neue Erkennt­nisse.

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